DE19516443A1 - Einzeln angetriebener Falzapparat für eine Rotationsdruckmaschine - Google Patents
Einzeln angetriebener Falzapparat für eine RotationsdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen einzeln angetriebenen Falzapparat
für eine Rotationsdruckmaschine nach dem Oberbegriff von An
spruch 1.
Bei herkömmlichen Rotationsdruckmaschinen wird ein bzw. werden
die Falzapparate von einem Hauptantrieb über eine Längswelle
angetrieben und synchronisiert.
Ein Beispiel für einen bekannten Antrieb, beispielsweise nach
der DE 41 27 321 A1, ist schematisch in Fig. 1 dargestellt.
Hierbei erfolgt die Kopplung von der Längswelle 1.10 zu dem
Falzapparat, umfassend einen Messerzylinder 2, einen Sammel
zylinder 3 und einen Falzklappenzylinder 4, mechanisch über
einen Längswellen-Getriebekasten 1, verschiedene Zahnstufen
1.20, eine Welle 1.23 auf ein mit einem Kegelrad 1.24 gekoppel
ten Zwischenrad 1.3 oder alternativ auf den mit einem Kegelrad
1.24 gekoppelten Messerzylinder 2. Die Zylinder 2, 3 und 4 sind
untereinander mechanisch über Stirnzahnräder gekoppelt. Nach
teilig ist hierbei, daß die Zylinder 2, 3 und 4 zueinander und
gegenüber der Längswelle 1.10 im Bereich des Zahnspiels eine
beliebige Lage einnehmen können. Ursächlich hierfür sind an den
Zylindern wirksame Momente wie Kurvensteuerungen, Schnittschlag
und dergleichen. Hierdurch nicht vermeidbare Unregelmäßigkeiten
machen sich bei den Falztoleranzen bemerkbar.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Falzappa
rat zu schaffen, bei dem die Registereinstellung bei gleichzei
tiger Verhinderung, zumindest Verringerung des Zahnspiels der
Zahnräder im Antriebsstrang des Falzapparats individuell für
den Falzapparat vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß weist ein Falzapparat einer Rotationsdruckma
schine mit wenigstens einem Falzklappenzylinder und einem Mes
serzylinder zum Einzelantrieb des Falzapparats einen Antriebs
motor auf, der mechanisch nur mit dem Falzapparat gekoppelt
ist. Zahnspielproblemen muß hierdurch nur im Bereich des Falz
apparats entgegengewirkt werden, während der Antriebsmotor für
den Falzapparat zum Antrieb der weiteren Komponenten der Druck
maschine elektrisch synchronisiert wird. Der Einzelantrieb
erlaubt es, den Falzapparat unabhängig von der Position der
Druckwerke auf jede beliebige Falzposition zu drehen und da
durch das Schnittregister auf einfache Weise anzufahren. Dieser
Vorteil ist besonders beim Papiereinzug in einen Back-up Falz
apparat von Nutzen, da bei solch einem Back-up Falzapparat über
eine als Referenz dienende Nullposition des Antriebs das
Schnittregister angefahren werden kann. Durch die Erfindung
werden die Falztoleranzen minimiert.
Desweiteren gestattet der erfindungsgemäße Falzapparat wegen
der nicht mehr benötigten mechanischen Kopplung mit den Druck
werken die freie Anordnung des Falzapparats zu den Druckwerken
und vorteilhafterweise auch zu einem Falzaufbau und einem Falz
überbau, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.
Da eine mechanische Verbindung zwischen dem Falzapparat und dem
Falzaufbau bzw. dem Falzüberbau bevorzugterweise nicht besteht,
ist auch die Freiheit in der Konfigurierung dieser drei Funk
tionsgruppen erhöht. So ist beispielsweise eine Zuordnung von
lediglich einem Aufbau und einem Überbau zu zwei Falzapparaten
möglich.
In einer bevorzugten Ausführungsform treibt ein Antriebsmotor
über eine mechanische Kopplung, vorzugsweise ein motorseitiges
Ritzel und ein zylinderseitiges Stirnrad, auf den Falzklappen
zylinder. Hierdurch können hohe Übersetzungsverhältnis einstu
fig und platzsparend verwirktlicht werden. Durch den Wegfall
eines Längswellen-Getriebekastens und sämtlicher Antriebskom
ponenten, wie Wellen und Zahnräder, einschließlich Zwischenrad,
ergibt sich eine Kostenreduktion. Wegen seiner vergleichsweise
großen Massenträgheit und kleinen Betriebsmomente wird in die
ser Ausführungsvariante der Antrieb an einem besonders ruhigen
Ort des Falzapparates angekoppelt. Der Bahnzug am Sammelzylin
der, die Reibmomente der Zylinderlager, der Zugwalzenantrieb
und der Schnittschlag bewirken ein Moment, das dem treibenden
Motor entgegenwirkt. Hierdurch kann verhindert werden, daß
durch die Regelung des Antriebsmotors ein Flankenwechsel im
Antrieb vom motorseitigen Ritzel zum zylinderseitigen Stirnrad
und zwischen den Zylinderstirnrädern der Zylinder des Falzappa
rats stattfindet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch
die Anordnung des Antriebs auf den Falzklappenzylinder und den
stets gleichseitigen Zahnkontakt ein Wechsel zwischen treiben
dem und bremsendem Motorbetrieb verhindert wird, und der Motor
nur im treibenden Bereich läuft. Solch ein Betriebswechsel
würde andernfalls leicht zu Schäden im Antrieb des Falzapparats
führen können. Beim Auftreten von impulsförmigen Betriebsmomen
ten, die zu störenden Flankenwechseln im Antrieb führen können,
genügt es, durch ein zusätzliches Moment auf den Falzklappen
zylinder den Zahnkontakt vor allem zwischen dem Ritzel und dem
Stirnrad immer auf der gleichen Stelle zu halten. Solch ein
Moment ist gegenüber dem Antriebsmoment vergleichsweise klein
und kann beispielsweise durch eine elektrische Bremse oder eine
Reibbremse eingebracht werden.
In einer ebenfalls bevorzugten Ausführungsform kämmt das motor
seitige Ritzel mit einem nach dem Messerzylinder angeordneten,
beliebigen anderen Zahnrad im Antriebsstrang der Zylinder des
Falzapparates.
Eine weitere Variante besteht darin, den Antriebsmotor dort
anzukoppeln, wo nach dem Stand der Technik der Längswellen-
Getriebekasten sitzt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante treibt der
Antriebsmotor über einen Zahnriemen auf den Messerzylinder.
Hierbei kann die Masse des Messerzylinders zur geringen Eigen
masse des Antriebsmotors hinzugezählt werden, wodurch die Re
geldynamik verbessert werden kann. Hierbei kann auch eine Über
setzung zwischen Antriebsmotor und Messerzylinder in mehr als
einer Stufe vorgesehen sein.
Weiterhin bevorzugt ist der Antrieb vom Motor über einen Zahn
riemen auf den Sammelzylinder. Auch hier kann die Masse des
Sammelzylinders, die größer als die des Messerzylinders ist,
zur geringen Eigenmasse des Antriebsmotors hinzugezählt werden,
was, wie bereits erwähnt, die Regeldynamik verbessert. Wiederum
kann eine mehrstufige Übersetzung zwischen Antriebsmotor und
Sammelzylinder bevorzugt sein.
Schließlich kann über solch einen Zahnriemen auch auf den Falz
klappenzylinder getrieben werden.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
treibt der Antriebsmotor über einen Zahnriemen auf ein beliebi
ges Zahnrad im gesamten Antriebsstrang zwischen Messerzylinder
und Auslage, beispielsweise ein Schaufelrad. Hierbei kann der
Antrieb auch auf ein mit, dem Antriebsstrang in Wirkverbindung
stehendes Zwischenrad erfolgen. Das erforderliche Übersetzungs
verhältnis vom Antriebsmotor auf das Zahnrad ist vorteilhafter
weise einstufig, so daß wiederum eine platzsparende Lösung
geschaffen ist.
Falls ein erster und ein zweiter Falzapparat vorgesehen sind,
werden folgende Aufstellvarianten bevorzugt:
Es können beide Falzapparate auf Anlagenebene plaziert werden,
insbesondere als eine linke und eine rechte Falzapparateausfüh
rung in sogenannter Back-to-Back-Anordnung oder als Doppel-
Falzapparat mit einer Auslage auf die gleiche Seite der Maschi
ne. Die erstgenannte Möglichkeit baut besonders schmal mit
dementsprechend kurzen Überführwegen für die Bahn. Die zweite
Variante, d. h. der Doppel-Falzapparat, bietet den Vorteil, daß
beide Auslagen sich auf einer Maschinenseite befinden und zwei
identische Falzapparate verwendet werden können. Beide Auf
stellvarianten ermöglichen die Bedienung auf einer Ebene.
Es kann auch ein erster Falzapparat auf Anlagenebene plaziert
werden, während ein zweiter Falzapparat dazu versetzt im Ma
schinenkeller, d. h. auf Rollenwechslerebene, steht. Hierdurch
werden kurze Bahnüberführwege und ein ungehinderter Zugang zu
den Falzapparaten erzielt. Falls hierbei ein Falzaufbau und ein
Falzüberbau auf dem Maschinentisch, d. h., auf der Anlagenebene,
aufgestellt werden, ergibt sich eine geringe Bauhöhe.
Es können schließlich auch beide Falzapparate im Keller aufge
stellt sein, und zwar als Doppel-Falzapparat mit getrenntem und
auf dem Maschinentisch gelagertem Aufbau und Überbau oder als
Doppel-Falzapparat in einem gemeinsamen aufgesetzten Aufbau und
Überbau. Beide Varianten zeichnen wegen der Anordnung im Ma
schinenkeller durch ihre geringe Bauhöhe über der Maschinen
ebene aus. Sie sind desweiteren, da auf einer Ebene angeordnet,
besonders gut bedienbar.
In allen vorgenannten Ausführungsbeispielen können für mehrere
Falzapparate mit Vorteil nur ein Aufbau und ein Überbau vor
gesehen sein.
In einer weiteren, mit den vorgenannten Ausführungsbeispielen
vorteilhaft kombinierbaren Ausführungsform der Erfindung, ist
der Falzapparat selbst verfahrbar. Werden der Falzaufbau und
der Überbau auf ein Joch gestellt, so kann ein Back-up Falz
apparat, falls ein solcher vorgesehen ist, bei Bedarf anstelle
des Hauptfalzapparats eingeschoben werden. Hierbei wird, je
nach dem welches Verschiebeverfahren verwendet wird, kein zu
sätzlicher Platz in der Anlage benötigt. Wird der Maschinen
tisch selbst als Jochkonstruktion verwendet, und werden die
Falzapparate im Keller plaziert, so wird hierdurch auch noch
eine geringe Bauhöhe erzielt.
Es können auch grundsätzlich der Falzaufbau und der Falzüberbau
auf einer Jochkonstruktion verfahrbar angeordnet sein.
Besonders vorteilhaft läßt sich die Erfindung mit dem in der EP
0 644 048 A2 offenbarten Antriebs- und Regelungskonzept kom
binieren, deren Lehre hiermit einbezogen wird.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfin
dung anhand von Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 2 einen einzeln angetriebenen Falzapparat,
Fig. 3 eine erste Stellvariante für zwei Falzapparate, wobei
ein Falzapparat in einem Maschinenkeller angeordnet
ist,
Fig. 4 die Stellvariante von Fig. 3 in detaillierterer Dar
stellung,
Fig. 5 eine zweite Stellvariante, bei der mehrere Falzappa
rate nebeneinander im Maschinenkeller angeordnet sind
und
Fig. 6 eine dritte Stellvariante für mehrere Falzapparate,
die je zu einer Seite links und rechts eines Druck
werks angeordnet sind.
In Fig. 2 läuft eine Bedruckbahn B durch einen Kappvorrichtung
20, ein dahinter angeordnetes Zugwalzenpaar 21, über einen
Sammelzylinder 3 mit zugeordnetem Messerzylinder 2, wird dort
quer geschnitten und anschließend vom Sammelzylinder 3 auf den
Falzklappenzylinder 4 und von dort auf ein als Auslagemittel
dienendes Schaufelrad 5 übergeben. Statt des Schaufelrads 5
kann auch ein endlos zwischen zwei Walzen umlaufendes Trans
portmittel mit Greifern für die gefalzten Druckexemplare vor
gesehen sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Falzklappenzylin
der 4 durch einen Antriebsmotor 10 direkt angetrieben. Die
mechanische Kopplung zwischen dem Antriebsmotor 10 und dem
Falzklappenzylinder 4 wird über ein motorseitiges Ritzel 10.1
und ein zylinderseitiges Stirnzahnrad 4.1 gebildet.
In Fig. 3 ist eine Druckmaschine dargestellt, die ein Beispiel
für den Gewinn an Flexibilität hinsichtlich der Aufstellmög
lichkeiten des eigenangetriebenen Falzapparats ist. In diesem
Ausführungsbeispiel ist ein Falzapparat F1 im Maschinenkeller
auf der gleichen Ebene wie Rollenwechsler R1, R2, R3 und R4
aufgestellt, während Druckwerke D1, D2 und D3 auf einer darüber
liegenden Anlagenebene 100 in einer Flucht hintereinander ste
hen. Über dem Falzapparat F1 ist ein Falzaufbau 30, der auf
einer oder mehreren Ebenen mindestens einen Trichter aufweist,
angeordnet und auf dem Falzapparat gelagert. Die Falzüberbau
teile 30, 40 sind zwischen den beiden Druckwerken D2 und D3
angeordnet, so daß die Bedruckbahnen von zwei Seiten einlaufen.
Neben diesem ersten Falzapparat F1 kann ein zweiter Falzapparat
vorgesehen sein. Dieser zweite Falzapparat ist bevorzugterweise
ebenfalls im Maschinenkeller oder aber auf der Anlagenebene
100, vorzugsweise in etwa fluchtend zum unteren Falzüberbau 30
angeordnet.
Die Bedruckbahnen können wahlweise einem der Falzapparate zu
geführt werden. In dem Beispiel von Fig. 3 ist nur der im Ma
schinenkeller stehende Falzapparat F1 in Betrieb. Falls zwei
Falzapparate vorgesehen sind, können einige der hinter den
Druckwerken weiter geförderten Bedruckbahnen verschiedenen
Trichterebenen des Falzaufbaus 30, wie gestrichelt beispielhaft
dargestellt, zugeführt werden. Von einer oberen Trichterebene
gelangen die längs gefalteten Bedruckbahnen dann zum zweiten
Falzapparat, während die in einer unteren Trichterebene 30
gefalteten Bedruckbahnen weiterhin dem ersten Falzapparat F1
zugefördert werden.
Fig. 4 zeigt die Aufstellung des genannten zweiten Falzapparats
F2 auf der Anlagenebene 100. Der erste Falzapparat F1 ist wie
derum in Rollenwechslerebene, auf gleicher Ebene mit den nicht
dargestellten Rollenwechslern plaziert, während der zweite
Falzapparat F2 neben der Maschine zu einer Maschinenseite aus
legend angeordnet ist. Der Falzaufbau 30 mit einer oder mehre
ren Trichterebenen ist auf dem Maschinentisch gelagert.
Sowohl die Lagerung als auch der Antrieb des Falzaufbaus 30
erfolgt im Beispiel nach Fig. 4 mechanisch unabhängig von dem
Antrieb und der Lagerung der Falzapparate.
Fig. 5 zeigt zwei nebeneinander auf einer Ebene - auf dem Ma
schinentisch oder auf Rollenwechslerebene - angeordnete Falz
apparate F1, F2. Nur der erste Falzapparat F1 ist in Betrieb,
während der zweite Falzapparat als Back-up dient.
Die Zuführung der Bedruckbahn bzw. -bahnen zum Falzapparat F1
erfolgt wieder über einen auf einem Joch J aufgenommenen Falz
aufbau 30. Das Joch J ist unabhängig von den Falzapparaten F1
und F2 gelagert, wodurch ein Austausch auch des ersten Falz
apparats F1 gegen den Back-up Falzapparat F2 ermöglicht wird.
Besonders einfach gestaltet sich der Ersatz des Falzapparates
F1 gegen den Back-up Falzapparat F2, wenn die beiden Falzappa
rate verfahrbar sind (F1 → F1′ bzw. F2 → F2′).
In Fig. 6 ist ein weiteres, die Flexibilität hinsichtlich der
Konfigurierbarkeit der Druckmaschine demonstrierendes Beispiel
dargestellt. Die Druckmaschine weist sechs Druckwerke D1 bis D6
auf, wovon je drei Druckwerke in Bahnförderrichtung gesehen
hintereinander angeordnet und zwei solcher Dreierreihen neben
einander aufgestellt sind. Links und rechts des jeweils letzten
Druckwerks D1 bzw. D4 der beiden Druckwerks-Dreierreihen sind
Falzapparate F1, F2, F3 derart plaziert, daß einer der Falz
apparate, F2, zwischen den beiden letzten Druckwerken D1 und D4
angeordnet ist, so daß Bedruckbahnen von diesen beiden Druck
werken dem mittig aufgestellten, in diesem Fall gemeinsamen
Falzapparat F2 zuführbar sind. Die beiden weiteren Falzapparate
F1 und F3 sind zu den noch freien Außenseiten jedes der Druck
werke D1 und D4 angeordnet.
Oberhalb jedes der Falzapparate F1, F2, F3 befindet sich ein
zugeordneter Falzaufbau mit Falztrichter bzw. Falztrichtern,
während oberhalb der beiden neben den Falzapparaten F1 und F3
stehenden letzten Druckwerken D1 und D4 die erforderlichen Um
lenkwalzen und Wendestangen für die Zuführung der Bedruckbah
nen angeordnet sind. Die Auslage der gefalzten Druckexemplare
kann einheitlich in Maschinenlängsrichtung erfolgen. Sie kann
aber auch, was wiederum die Flexibilität der erfindungsgemäßen
Lösung demonstriert, im Falle der beiden äußeren Falzapparate
F1 und F3 zu den Seiten erfolgen.
Claims (17)
1. Falzapparat einer Rotationsdruckmaschine, mit wenigstens
einem Messerzylinder (2) und einem Falzklappenzylinder
(4)
dadurch gekennzeichnet, daß
zum Einzelantrieb des Falzapparats ein Antriebsmotor (10)
vorgesehen ist, der mechanische nur mit dem Falzapparat
gekoppelt ist.
2. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (10) über eine mechanische Kopplung auf
den Falzklappenzylinder (4) treibt.
3. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (10) über die mechanische Kopplung auf
den Messerzylinder (2) treibt.
4. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (10) über die mechanische Kopplung auf
einen Sammelzylinder (3) des Falzapparats treibt.
5. Falzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (10) auf ein Zahnrad im Antriebsstrang
zwischen Messerzylinder (2) und einem Auslagemittel (5)
treibt.
6. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die mechanische Kopplung durch
ein motorseitiges Antriebsritzel (10.1) und durch ein auf
der Welle des direkt angetriebenen Zylinders (2, 3, 4)
oder ein Zahnrad im Antriebsstrang zwischen dem Messer
zylinder (2) und einem Auslagemittel (5) oder ein
Zwischenrad zu diesem Antriebsstrang gebildet wird.
7. Falzapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (10) über einen
Zahnriemen auf den direkt angetriebenen Zylinder (2, 3, 4)
oder ein Zahnrad im Antriebsstrang zwischen Messerzylinder
(2) und einem Auslagemittel (5) oder ein Zwischenrad zu
diesem Antriebsstrang treibt.
8. Falzapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Falzapparats
mindestens ein Antriebsmotor (10) vorgesehen ist.
9. Rotationsdruckmaschine
gekennzeichnet durch
einen Falzapparat (F1, F2, F3), der durch Ausstattung mit
wenigstens einem eigenen Antriebsmotor (10) mechanisch
unabhängig zumindest von Druckwerken (D1-D6) der
Druckmaschine angetrieben wird und davon unabhängig pla
zierbar und registerbar ist.
10. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein erster Falzapparat (F1) und ein zweiter
Falzapparat (F2) vorgesehen sind, die beide auf einer
Anlagenebene in Längsrichtung der Druckmaschine hinterein
ander als linke und rechte Falzapparatausführung in Back-
to-Back-Anordnung oder zur gleichen Seite der Druckmaschi
ne als Doppel-Falzapparat plaziert sind.
11. Rotationsdruckmaschine, nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein erster Falzapparat (F1) auf Anlagenebene
und ein zweiter Falzapparat (F2) vertikal versetzt zum
ersten Falzapparat (F1) auf Rollenwechslerebene angeordnet
sind.
12. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein erster Falzapparat (F1) und ein zweiter
Falzapparat (F2) auf Rollenwechslerebene angeordnet sind.
13. Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Falzappa
rate (F1, F2), vorzugsweise beide oder im Falle mehrerer
Falzapparate alle Falzapparate, verfahrbar sind.
14. Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Falzaufbau (30) vom Falz
apparat (F1, F2, F3) und vorzugsweise auch von weiteren
Komponenten der Druckmaschine, beispielsweise den Druck
werken (D1-D6), mechanisch unabhängig angetrieben wird.
15. Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Falzaufbau (30) unabhängig
von dem nachgeordneten Falzapparat (F1, F2), vorzugsweise
auf der Maschinenebene oder erhöht gelagert ist.
16. Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Falzüberbau (30, 40) unab
hängig von dem zugeordneten Falzapparat (F1, F2, F3), vor
zugsweise auf der Maschinenebene oder erhöht auf einem
Joch (J), gelagert ist.
17. Rotationsdruckmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Falzaufbau (30) für mehr
als einen Falzapparat (F1, F2) vorgesehen ist.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19516443A DE19516443A1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Einzeln angetriebener Falzapparat für eine Rotationsdruckmaschine |
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| ES96810253T ES2149442T5 (es) | 1995-05-04 | 1996-04-19 | Aparato plegador arrastrado individualmente para una maquina impresora rotativa. |
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| US08647467 US5775222C1 (en) | 1995-05-04 | 1996-05-03 | Individually driven folder for a rotary printing press |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19516443A DE19516443A1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Einzeln angetriebener Falzapparat für eine Rotationsdruckmaschine |
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| DE19516443A Withdrawn DE19516443A1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Einzeln angetriebener Falzapparat für eine Rotationsdruckmaschine |
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