DE19515855A1 - Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines leistungsverändernden Regelorgans - Google Patents
Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines leistungsverändernden RegelorgansInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines leistungsverändern
den Regelorgans einer Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, bei dem die Stellung eines
Gaspedals erfaßt wird und in Abhängigkeit der Stellung des Gaspedals eine Regelgröße für
das leistungsverändernde Regelorgan ermittelt wird. Das leistungsverändernde Regelorgan
kann dabei beispielsweise ein in einem Saugrohr angeordnete Drosselklappe oder ein die
Kraftstoffmenge vorgebendes Stellglied sein.
Bei einer Verstellung eines leistungsverändernden Regelorgans proportional zur Betätigung
des Gaspedals durch den Fahrer des Kraftfahrzeuges tritt das Problem auf, daß es bei
einem zu schnellen, Öffnen beispielsweise der Drosselklappe, zu einer unvollständigen Ver
brennung im Brennraum der Brennkraftmaschine kommt. Dies führt wiederum zu einer
erhöhten Schadstoffemission und zu einem unnötig hohen Verbrauch von Kraftstoff. Ande
rerseits kann in bestimmten Fällen ein zu schnelles Reagieren des leistungsabhängigen
Regelorgans ein ruckartiges Erhöhen bzw. Verringern der Leistung der Brennkraftmaschine
verursachen, was sich negativ auf den Fahrkomfort auswirkt.
Zur Lösung dieses Problems ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE 41 08 956 A1 eine
Vorrichtung zum Verzögern der Bewegung eines leistungsabhängigen Regelorgans angege
ben, wobei das Gaspedal und das leistungsabhängige Regelorgan - Drosselklappe oder das
die Kraftstoffmenge vorgebende Stellglied - im Sinne einer nicht starren Verbindung über ein
Druckorgan, das auf die Bewegung des Regelorgans gegenüber der Betätigung durch das
Stellorgan (Gaspedal) verzögernd einwirkt, gekoppelt sind.
Das Druckorgan umfaßt ein mit dem Gaspedal verbundenes Zylindergehäuse und ein darin
geführtes Kolbenelement, das mit der Drosselklappe verbunden ist. Der so gebildete Druck
raum ist einmal mit dem Saugrohr hinter der Drosselklappe und andererseits über eine ein
stellbare Drossel mit dem Umgebungsdruck verbunden.
Während eines Beschleunigungsvorganges wird über den sich im Druckraum durch den sich
reduziert einstellenden Unterdruck, der sich als Gleichgewicht aus Saugrohrdruck über die
Drossel nachströmenden Außenluft einstellt, das Kolbenelement nachgeführt, so daß die
Drosselklappe sich vollständig öffnet.
Neben dem Nachteil der mechanischen Lösung, die zusätzlich Bauraum in Anspruch nimmt,
bietet diese Lösung keinerlei Möglichkeit die Verzögerung in Abhängigkeit weiterer Parame
ter, wie beispielsweise der Betriebsparameter der Brennkraftmaschine, einzustellen. Zwei
felhaft ist auch, ob tatsächlich eine definierte Kraftstoffzumessung bei einer derartigen Ein
stellung der Luftzufuhr zum Erhalt eines stöchiometrischen Kraftstoff/Luftverhältnisses mög
lich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines
leistungsverändernden Regelorgans einer Brennkraftmaschine zu schaffen, bei dem die
Einstellung definiert in Abhängigkeit unterschiedlichster Parameter vorgegeben werden
kann, wobei die Größe der Verstellung des Regelorgans und damit der in den Brennraum
einzuführende Luftmassenstrom bzw. die einzuspritzende Kraftstoffmenge beim Dieselmotor
über eine in Abhängigkeit der Stellung des Gaspedals gebildete Stellgröße erfolgt.
Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren durch die kennzeichnenden Merk
male des Patentanspruchs gelöst, indem zumindest in Abhängigkeit von Betriebsgrößen der
Brennkraftmaschine - Motorlast und Motordrehzahl - ein optimaler Wert für die Leistungs
veränderung pro Arbeitstakt der Brennkraftmaschine vorausschauend ermittelt wird. Aus
diesem optimalen Wert für die Leistungsveränderung und der in Abhängigkeit der Gaspedal
stellung ermittelten Regelgröße wird jetzt eine Stellgröße für das leistungsverändernde
Regelorgan für die folgenden Arbeitstakte ermittelt.
Neben den Betriebsgrößen der Brennkraftmaschine können auch Größen des Fahrbahn
zustandes in die Ermittlung der optimalen Werte für die Leistungsveränderung einfließen, um
beispielsweise ein Durchdrehen der Räder zu verhindern. Außerdem ist denkbar, das Fahr
verhalten einer das Kraftfahrzeug oft führenden Personen einfließen zu lassen. Dies
geschieht beispielsweise über einen Lernvorgang, in dem festgehalten wird, ob die Person
sportlich oder eher mit geringeren Leistungsveränderungen fährt. Es besteht jedoch auch die
Möglichkeit, einen entsprechenden Wahlschalter vorzusehen.
Ist das leistungsverändernde Regelorgan ein in einer Luftzufuhrstrecke einer Brennkraftma
schine angeordnetes Verstellelement, beispielsweise eine in einem Saugrohr angeordnete
Drosselklappe, und wird in Abhängigkeit der Stellung des Gaspedals eine Regelgröße für
den über das Verstellelement einzustellenden Luftmassenstrom ermittelt, so wird als optima
ler Wert für die Leistungsveränderung eine optimale Luftmassenstromänderung voraus
schauend ermittelt. Aus der optimalen Luftmassenstromveränderung und der Regelgröße für
den Luftmassenstrom wird eine Stellgröße für das den Luftmassenstrom einstellenden
Stellelement für die folgenden Arbeitstakte berechnet. Jede Luftzufuhrstrecke hat aufgrund
seiner geometrischen Ausbildung und der Trägheit bestimmter beweglicher Teile ein Zeitver
halten, so daß es von Vorteil ist, das inverse Übertragungsverhalten der Luftzufuhrstrecke
für den Luftmassenstrom in die Vorausberechnung der Stellgröße für das den Luftmassen
strom einstellende Stellelement, beispielsweise der Drosselklappe, zu berücksichtigen.
Da für jeden folgenden Arbeitstakt der einzuführende Luftmassenstrom bekannt ist, kann
jetzt auch zur Einhaltung eines stöchiometrischen Kraftstoff/Luftgemisches die erforderliche
Kraftstoffmenge berechnet und definiert eingespritzt werden.
Bei Brennkraftmaschinen, bei denen das leistungsveränderliche Regelorgan ein eine Ein
spritzmenge des Kraftstoffs einstellendes Stellelement ist und in Abhängigkeit der Stellung
des Gaspedals eine Regelgröße für die einzuspritzende Kraftstoffmenge ermittelt wird, wird
zumindest in Abhängigkeit der Betriebsgrößen der Brennkraftmaschine als optimaler Wert
für die Leistungsveränderung eine optimale Kraftstoffmengenänderung pro Arbeitstakt vor
ausschauend ermittelt. Aus dieser optimalen Kraftstoffmengenänderung und der Regelgröße
für die einzuspritzende Kraftstoffmenge wird jetzt eine Stellgröße für das die Kraftstoffmenge
einstellende Stellelement für die folgenden Arbeitstakte berechnet.
Mit Hilfe der Erfindung werden Lastwechselschläge durch ein zu schnelles Reagieren des
leistungsveränderlichen Regelorgans verhindert. Bei Berücksichtigung von Parametern des
Fahrbahnzustandes, beispielsweise über den Radschlupf, kann außerdem eine Anti
schlupfregelung auf einfache Weise realisiert werden. Außerdem ist es möglich, bei dynami
schen Vorgängen, wie einer Beschleunigung, ohne Leistungsminderungen den Kraft
stoffverbrauch als auch die Schadstoffemission zu senken.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Die
zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Regelung gemäß des erfindungsgemäßen Ver
fahrens und
Fig. 2 Verläufe des Drosselklappenwinkels, des dadurch eingestellten Saug
rohrdrucks um das Kraftstoff/Luftverhältnis der Brennkraftmaschine in
Abhängigkeit des Signals für die Gaspedalbetätigung.
In Fig. 1 ist ein Zylinder 1 einer Brennkraftmaschine mit einer Saugrohr-Kraftstoffeinsprit
zung über ein Einspritzventil 2 dargestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren ist jedoch auch
bei einer Brennkraftmaschine mit einer direkten Einspritzung anwendbar. Die Versorgung
des Zylinders 1 zur Einstellung des Kraftstoff/Luftverhältnisses mit Frischluft erfolgt über das
Saugrohr 3, in dem eine Drosselklappe 4 angeordnet ist, deren Öffnungswinkel über eine
Stelleinrichtung 5, beispielsweise einen Schrittmotor, entsprechend unterschiedlicher Para
meter zur Erzeugung eines definierten Luftmassenstroms l im Saugrohr 3 eingestellt wird.
Die Zündeinrichtung 6 gibt in Abhängigkeit von der Regeleinrichtung 7 erhaltenen Steuer
signalen Szünd ein Zündsignal an die Zündkerze 8 zur Zündauslösung, wenn ein entspre
chendes ebenfalls von der Regeleinrichtung gesteuertes Kraftstoff/Luftverhältnis im Brenn
raum 11 des Zylinders 1 vorliegt. Weiterhin ist ein vom Fahrer des Kraftfahrzeuges betätig
bares Gaspedal 9 vorgesehen, dessen Stellung von einem Aufnehmer 10 erfaßt und in ein
elektrisches Signal Spedal umgewandelt wird. Als Aufnehmer 10 kann beispielsweise im
Gaspedal ein Potentiometer integriert werden, das beim Betätigen des Gaspedals verdreht
wird und somit in Abhängigkeit der Gaspedalstellung das elektrische Signal Spedal liefert.
Entsprechend dem die Gaspedalstellung repräsentierenden Signal Spedal wird von der
Regeleinrichtung 7 eine Regelgröße R für die Stelleinrichtung 5 der Drosselklappe 4 erzeugt,
die nach herkömmlichen Verfahren direkt an die Stelleinrichtung 5 zur Einstellung des Dros
selklappenwinkels proportional oder nach einer Dämpfungsfunktion weitergegeben wird.
Dies kann jedoch bei bestimmten Betriebsparametern der Brennkraftmaschine dazu führen,
daß es zu Leistungsschlägen kommt, die sich negativ auf den Fahrkomfort auswirken. Bei
bestimmten Fahrbahnzuständen beispielsweise extremer Glätte, führt ein so erzeugtes zu
großes Drehmoment zum Durchdrehen der Räder. Jedes Saugrohr 3 weist ein Zeitverhalten
auf, so daß wegen der direkten Weitergabe der Gaspedalstellung an die Stelleinrichtung 5
der Drosselklappe 4 bei dynamischen Vorgängen (Beschleunigung) nur schwer ein stöchio
metrisches Kraftstoff/Luftverhältnis im Brennraum 11 des Zylinders eingestellt werden kann.
Es kommt zu einer Abmagerung oder Überfettung des Kraftstoff/Luftgemisches. Aus diesem
Grund werden gemäß der Erfindung der Regeleinrichtung 7 verschiedene Betriebsparameter
der Brennkraftmaschine, im Ausführungsbeispiel die Motordrehzahl n und die Motorlast
Mmot, ein Parameter η des Fahrbahnzustandes sowie der eingelegte Getriebegang G zuge
führt. Es sind jedoch weitere Kenngrößen denkbar. Aus diesen Parametern bzw. Kenngrö
ßen errechnet die Regeleinrichtung 7 vorausschauend für die folgenden Arbeitstakte der
Brennkraftmaschine eine optimale Luftmassenstromänderung Δl pro Arbeitstakt. Eine
andere Möglichkeit besteht darin, die optimale Luftmassenstromänderung Δml in Abhängig
keit bestimmter Betriebszustände der Brennkraftmaschine in der Regeleinrichtung 7 als
Speicherwerte zu hinterlegen. Aus der optimalen Luftmassenstromänderung wird in Verbin
dung mit der Regelgröße R für den Luftmassenstrom l, die sich aus der Veränderung der
Stellung des Gaspedals 9 ergibt, eine Stellgröße Idrossel für die Stelleinrichtung 5 zur Einstel
lung der Drosselklappe 4 ermittelt. Um das Zeitverhalten des Saugrohrs 3 bei der Berech
nung der Stellgröße Idrossel zu berücksichtigen, wird in die Berechnung die inverse Übertra
gungsfunktionen des Saugrohrs 3 einbezogen. Da sich während der Betriebszeit der Brenn
kraftmaschine die Übertragungsfunktion des Saugrohrs ändert, wird diese Änderung in Form
einer Adaption berücksichtigt. Weiterhin sollte die Ladungswechseländerung über die Zeit, d. h.
die Änderung der vom Motor angesaugten Luft/Kraftstoffmenge, in Form einer Adaption
aufgrund von Toleranzen und Alterungsprozessen berücksichtigt werden. Damit ist voraus
schauend für die folgenden Arbeitstakte der Brennkraftmaschine bekannt, welche Luftmenge
jeweils dem Brennraum 11 tatsächlich zugeführt wird. Die für ein stöchiometrisches Kraft
stoff/Luftverhältnis benötigte Kraftstoffmenge mk kann nun von der Regeleinrichtung 7 eben
falls definiert berechnet werden.
In Fig. 2 sind zur Verdeutlichung die Verläufe des nach dem Verfahren eingestellten Dros
selklappenwinkels α, der entsprechend erzeugte Saugrohrdruck psaug und das Kraft
stoff/Luftverhältnis λ in Abhängigkeit des Signals Spedal aufgrund eines sprunghaft betätigten
Gaspedals dargestellt. Der zu Beginn der Drosselklappenbetätigung auftretende große
Öffnungswinkel α resultiert dabei aus der Berücksichtigung der inversen Übertragungsfunk
tion des Saugrohrs.
Bezugszeichenliste
1 Zylinder
2 Einspritzventil
3 Saugrohr
4 Drosselklappe
5 Stelleinrichtung
6 Zündeinrichtung
7 Regeleinrichtung
8 Zündkerze
9 Gaspedal
10 Aufnehmer
11 Brennraum
l Luftmassenstrom
Δl Luftmassenstromänderung
Szünd Steuersignal
Spedal Signal für die Gaspedalstellung
Idrossel Stellsignal
k Kraftstoffmenge
R Regelgröße
n Drehzahl
Mmot Motorlast
G Gang
11 Parameter des Fahrbahnzustandes
psaug Saugrohrdruck
λ Kraftstoff/Luftverhältnis
α Öffnungswinkel
2 Einspritzventil
3 Saugrohr
4 Drosselklappe
5 Stelleinrichtung
6 Zündeinrichtung
7 Regeleinrichtung
8 Zündkerze
9 Gaspedal
10 Aufnehmer
11 Brennraum
l Luftmassenstrom
Δl Luftmassenstromänderung
Szünd Steuersignal
Spedal Signal für die Gaspedalstellung
Idrossel Stellsignal
k Kraftstoffmenge
R Regelgröße
n Drehzahl
Mmot Motorlast
G Gang
11 Parameter des Fahrbahnzustandes
psaug Saugrohrdruck
λ Kraftstoff/Luftverhältnis
α Öffnungswinkel
Claims (10)
1. Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines leistungsverändernden Regelorgans einer
Brennkraftmaschine für ein Kraftfahrzeug, bei dem die Stellung eines Gaspedals erfaßt
wird und in Abhängigkeit der Stellung des Gaspedals eine Regelgröße für das leistungs
verändernde Regelorgan ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in
Abhängigkeit von Betriebsgrößen (n, Mmot) der Brennkraftmaschine ein optimaler Wert
für die Leistungsveränderung pro Arbeitstakt der Brennkraftmaschine vorausschauend
ermittelt wird und aus dem optimalen Wert für die Leistungsveränderung (Δl) und der
Regelgröße (R) für das leistungsverändernde Regelorgan (3) eine Stellgröße (Idrossel) zur
Einstellung des leistungsverändernden Regelorgans (4) für die folgenden Arbeitstakte
ermittelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Berechnung des optima
len Wertes für die Leistungsveränderung (Δl) pro Arbeitstakt der Brennkraftmaschine
Größen (η) des Fahrbahnzustandes einfließen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Berechnung des
optimalen Wertes für die Leistungsveränderung (Δl) pro Arbeitstakt der Brennkraftma
schine das Fahrverhalten einer das Kraftfahrzeug führenden Person einfließt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die
Berechnung des optimalen Wertes für die Leistungsveränderung (Δl) pro Arbeitstakt der
Brennkraftmaschine der eingelegte Gang (G) eines der Brennkraftmaschine vorgeschal
teten Getriebes einfließt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
leistungsverändernde Regelorgan (4) ein in einer Luftzufuhrstrecke (3) einer Brennkraft
maschine angeordnetes Verstellelement ist und in Abhängigkeit der Stellung des Gaspe
dals (9) eine Regelgröße (R) für den über das Verstellelement einzustellenden
Luftmassenstrom (l) ermittelt wird, in Abhängigkeit der Betriebsgrößen der
Brennkraftmaschine als optimaler Wert für die Leistungsveränderung eine optimale
Luftmassenstromänderung (Δl) pro Arbeitstakt vorausschauend ermittelt wird und aus
der optimalen Luftmassenstromänderung (Δl) und der Regelgröße (R) für den
Luftmassenstrom eine Stellgröße (Idrossel) für das den Luftmassenstrom (l) einstellende
Stellelement (4) für die folgenden Arbeitstakte berechnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus der optimalen Luftmas
senstromänderung (Δl) pro Arbeitstakt und der Regelgröße (R) für den Luftmas
senstrom (l) die Stellgröße (Idrossel) für das Stellelement (4) unter Berücksichtigung der
inversen Übertragungsfunktion der Luftzufuhrstrecke (3) ermittelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß aus der optimalen
Luftmassenstromänderung (Δl) pro Arbeitstakt und der Regelgröße (R) für den Luft
massenstrom (l) die Stellgröße (Idrossel) für das Stellelement (4) unter Berücksichtigung
der Ladungswechseländerung über die Zeit ermittelt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzu
fuhrstrecke (3) ein Saugrohr und das den Luftmassenstrom (l) einstellende Verstell
element (4) eine Drosselklappe ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß aus der opti
malen Luftmassenstromänderung (Δl) eine- entsprechend des zu erwartenden Luftmas
senstroms (l) in den Brennraum (11) einzuspritzende Kraftstoffmenge (k) pro Arbeits
takt ermittelt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
leistungsverändernde Regelorgan ein eine Einspritzmenge einstellendes Stellelement ist
und in Abhängigkeit der Stellung des Gaspedals (9) eine Regelgröße (R) für die einzu
spritzende Kraftstoffmenge (k) ermittelt wird, in Abhängigkeit der Betriebsgrößen der
Brennkraftmaschine als optimaler Wert für die Leistungsveränderung eine optimale
Kraftstoffmengenänderung pro Arbeitstakt vorausschauend ermittelt wird und aus der
optimalen Kraftstoffmengenänderung und der Regelgröße (R) für die einzuspritzende
Kraftstoffmenge eine Stellgröße für das die Kraftstoffmenge einstellende Stellelement für
die folgenden Arbeitstakte berechnet wird.
Priority Applications (5)
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| DE19515855A DE19515855A1 (de) | 1995-04-29 | 1995-04-29 | Verfahren zum Einstellen der Bewegung eines leistungsverändernden Regelorgans |
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