DE19514868C1 - Kugelgleichlaufdrehgelenk - Google Patents
KugelgleichlaufdrehgelenkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kugelgleichlaufdrehgelenk mit einem
Gelenkaußenteil, das eine Innenausnehmung mit einer teilkugeli
gen Innenfläche aufweist, in der erste längsverlaufende Kugel
bahnen ausgebildet sind, einem in dieser Innenausnehmung ange
ordneten Gelenkinnenteil mit teilkugeliger Oberfläche, in der
längsverlaufende zweite Kugelbahnen ausgebildet sind, die da
zwischenliegende längsverlaufende Führungsstege bilden, mit
drehmomentübertragenden Kugeln, die in sich paarweise radial
gegenüberliegenden ersten und zweiten Kugelbahnen angeordnet
sind, sowie einem zwischen Gelenkaußenteil und Gelenkinnenteil
einsitzenden ringförmigen Kugelkäfig mit innen und außen kugel
abschnittsförmigen Oberflächen, der die Kugeln in einzelnen
Käfigfenstern aufnimmt, in einer gemeinsamen Ebene hält und bei
einer Abwinkelung des Gelenkaußenteils gegenüber dem Gelenkin
nenteil auf die winkelhalbierende Ebene zwischen den Achsen der
Gelenkbauteile führt, wobei die gekrümmten Mittellinien der
Kugelbahnen zu den gekrümmten Mittellinien der zweiten Kugelbahnen
spiegelsymmetrisch bezüglich
einer durch die Mittelpunkte der Kugeln verlaufenden Gelenkmit
telebene verlaufen und wobei die äußere Oberfläche des Käfigs in
der innenkugeligen Innenfläche des Gelenkaußenteils und die
innere kugelige Oberfläche dem Käfigs auf den Führungsstegen der
außenkugeligen Oberfläche des Gelenkinnenteils geführt ist.
Gleichlaufdrehgelenke der genannten Art sind aus der DE 25 22
670 C2 bekannt. Die stirnseitigen Öffnungen des Kugelkäfigs, der im
wesentlichen einen Abschnitt einer Hohlkugel darstellt, sind
hierbei deutlich geringer als der größte Außendurchmesser des
Gelenkinnenteils, das in den Kugelkäfig eingebracht werden muß.
Zur Montage wird daher das Gelenkinnenteil bei sich senkrecht
kreuzenden Achsen der beiden Teile durch eine der endseitigen
Öffnungen des Kugelkäfigs so eingefädelt, daß einer der Füh
rungsstege des Gelenkinnenteils in ein Käfigfenster eintaucht.
Die vorgegebene axiale Länge des Gelenkinnenteils entsprechend
der Länge der Führungsstege zwischen den Kugelbahnen bestimmt
somit die Umfangslänge der Käfigfenster, die dadurch größer sein
muß, als es die betriebliche Funktion des Gelenkes erfordern
würde. Hierdurch wird die Festigkeit des Käfigs, der ohnehin das
schwächste Bauteil im Gesamtsystem darstellt, nachteilig redu
ziert.
Aus der DE 26 36 085 C2 ist ein Gleichlaufdrehgelenk der genann
ten Art bekannt, bei dem die Führungsstege zwischen den Kugel
bahnen des Gelenkinnenteils am axialen Ende mit der größeren
Bahntiefe derart konisch überdreht sind, daß etwa eine über der
Länge gleichbleibende Bahntiefe erzielt wird. Hierdurch ist bei
der gleichen, zuvor bereits angesprochenen Art der Montage, bei
der das Gelenkinnenteil und der Kugelkäfig mit sich senkrecht
kreuzenden Achsen ineinander eingefädelt werden, diese Montage
ohne vollständiges Eintauchen eines Führungssteges mit seiner
gesamten Länge in eines der Fenster möglich. Die Umfangslänge
der Käfigfenster läßt sich hierdurch unter Steigerung der Fe
stigkeit des Käfigs, der das schwächste Bauteil im Gesamtsystem
darstellt, steigern. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß bei
einer relativen axialen Zugbelastung zwischen Gelenkinnenteil
und Gelenkaußenteil die Abstützung zwischen Gelenkinnenteil und
kugeliger Innenfläche des Käfigs im wesentlichen an den kantigen
Übergängen zwischen kugeligem Teil des Führungssteges und koni
scher Überdrehung erfolgt. Bei hohen Kräften kann es zu einem
Verkanten und zu Schäden an beiden genannten Bauteilen kommen.
Soweit die gekürzten Führungsstege eine axiale Kraftübertragung
unmittelbar zwischen Gelenkinnenteil und Kugelkäfig aufgrund der
vorstehenden Gegebenheiten nicht mehr sicherstellen, findet die
Abstützung mittelbar über die Kugelbahnen des Gelenkinnenteils,
die Kugeln und die Fensterausschnitte des Kugelkäfigs statt.
Hierdurch erfährt der Kugelkäfig in nachteiliger Weise eine
zusätzliche Belastung, die die Bruchgefahr erhöht.
Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Gelenk der genannten Art derart weiterzubilden, daß sich die
Festigkeit des Kugelkäfigs wesentlich steigern läßt, ohne daß im
Betrieb funktionelle Nachteile bezüglich der Belastung der wech
selseitigen Oberflächen zwischen Kugelkäfig und Gelenkinnenteil
hinzunehmen sind.
Die Lösung hierfür ist gekennzeichnet durch die Merkmalskombina
tion, daß ein erster Teil der Führungsstege durch eine kugelige
Oberfläche begrenzt über die gesamte axiale Länge des Gelenkin
nenteils verläuft und daß ein zweiter Teil der Führungsstege an
dem axialen Ende mit größerer Bahntiefe am Gelenkinnenteil auf
eine Kontur unterhalb der entsprechenden kugeligen Oberfläche
reduziert ist.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Füh
rungsstege am Gelenkinnenteil im Umfangssinn wird eine Anzahl
von zweiten Führungsstegen so ausgebildet, daß eine Montage bei
reduzierter Käfigfensterlänge in Umfangsrichtung möglich wird,
daß also der Käfig eine gewünschte Festigkeitssteigerung bei
vollkommen symmetrischer und damit optimierter Ausgestaltung
erfahren kann. Zum anderen werden erste Führungsstege vorgese
hen, die eine gut verteilte flächige gegenseitige Belastung
zwischen Gelenkinnenteil und Kugelkäfig im Betrieb zur Aufnahme
relativer axialer Zugkräfte zwischen den Gelenkbauteilen auf
nehmen. Deren Flächengröße ist ausreichend, Beschädigungen an
den miteinander zusammenwirkenden Oberflächen zwischen Gelenkin
nenteil und Kugelkäfig trotz der abweichenden Ausgestaltung
einzelner Führungsstege sicherzustellen und eine unmittelbare
Kraftübertragung über Kugelbahnen, Kugeln und Käfigstege zu
vermeiden.
Im Sinne der Erfindung ist zumindest einer der Führungsstege in
der erfindungsgemäßen Weise in seiner Kontur zu reduzieren. Eine
bevorzugte Ausgestaltung geht dahin, daß zwei sich radial gegen
überliegende Führungsstege eine verringerte Kontur aufweisen und
insbesondere, daß ein weiterer zu einem der gekürzten Führungs
stege benachbart liegender Führungssteg eine reduzierte Kontur
aufweist.
Eine andere bevorzugte Ausgestaltung, die sich auf Gelenke mit
ungerader Bahnzahl d. h. ungerader Anzahl von Füh
rungsstegen bezieht, geht dahin, daß zwei benachbarte Führungs
stege und ein der dazwischenliegenden zweiten Kugelbahn radial
gegenüberliegender dritter Führungssteg eine reduzierte Kontur
aufweisen.
Weitere mögliche Ausgestaltungen sind in Unteransprüchen be
nannt.
Die Beschränkung der radialen Höhe und damit der wirksamen axia
len Länge an den betroffenen Führungsstegen kann vorzugsweise
durch eine keilförmige Abflachung oder eine konische Überdrehung
erfolgen, die im Längsschnitt jeweils durch eine Gerade begrenzt
sind und deren Oberflächen zur Gelenköffnung weisen. Der Begriff
"Überdrehung" ist hierbei nicht fertigungstechnisch zu sehen, da
nur einzelne der Führungsstege von der entsprechenden Abwandlung
betroffen sind.
In besonders bevorzugter Ausführung kann die Reduzierung der
Kontur über die Mittelebene des Gelenkinnenteils bzw. den Punkt
des größten Durchmessers der kugeligen Außenoberfläche hinausge
hen, ohne daß das Gelenkinnenteil dadurch funktionsunfähig wird;
die axiale Stützfunktion wird von den in der Kontur unveränder
ten, d. h. über der ganzen Länge kugelabschnittsförmig begrenz
ten Führungsstegen sichergestellt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel, aus dem der Gegenstand der
Erfindung näher verständlich wird, ist in den Zeichnungen dar
gestellt.
Fig. 1 zeigt ein Gelenk der erfindungsgemäßen Art
- a) im Längsschnitt
- b) im Querschnitt;
Fig. 2 zeigt ein Gelenkinnenteil mit einem Kugelkäfig in
einer ersten Montageposition in zwei senkrecht zuein
ander liegenden Schnitten
- a) im Querschnitt durch den Kugelkäfig
- b) im Längsschnitt durch den Kugelkäfig;
Fig. 3 zeigt ein Gelenkinnenteil mit einem Kugelkäfig in
einer zweiten Montageposition in zwei senkrecht zuein
ander liegenden Schnitten
- a) im Querschnitt durch den Kugelkäfig
- b) im Längsschnitt durch den Kugelkäfig.
Die Fig. 1a und 1b werden nachstehend gemeinsam beschrieben.
Das erfindungsgemäße Gelenk umfaßt ein Gelenkaußenteil 1 mit
einem einseitigen abschließenden Boden 2 und einem daran an
schließenden Wellenschaft 3. Axial entgegengesetzt dazu ist eine
Öffnung 4 einer Innenausnehmung 5 vorgesehen, die das Gelenkau
ßenteil 1 bildet. Innerhalb der Innenausnehmung 5 liegt das
Gelenkinnenteil 6, in das eine Antriebswelle 7 eingesteckt ist,
die in die Öffnung 4 der Innenausnehmung 5 eintritt. Am Gelenk
außenteil 1 ist ein Faltenbalg 8 mittels eines Spannbandes
festgelegt, der abgebrochen dargestellt ist und außerhalb der
Darstellung das Gelenk gegenüber der Antriebswelle 7 abschließt.
Zwischen dem Gelenkaußenteil 1 und dem Gelenkinnenteil 6 befin
det sich Kugelkäfig 9, der mit einer kugeligen Außenfläche 10 in
einer innenkugeligen Führungsfläche 11 des Gelenkaußenteils 1
geführt ist, und der mit einer innenkugeligen Fläche 12 auf
einer kugeligen Außenfläche 13 des Gelenkinnenteils geführt ist.
Der Kugelkäfig 9 weist umfangsverteilte Käfigfenster 14 auf, in
denen Kugeln 15 in einer gemeinsamen Ebene gehalten sind, die in
ersten Kugelbahnen 16 im Gelenkaußenteil 1 und zweiten Kugelbah
nen 17 im Gelenkinnenteil 6, die sich paarweise radial gegen
überliegen, jeweils gehalten sind. Durch die Kugelbahnen 16
werden im Gelenkaußenteil 1 aus der innenkugeligen Führungsflä
che 11 Führungsstege 18 ausgebildet. Diese weisen auf der zur
Öffnung liegenden Seite sämtlich eine Erweiterung 20 gegenüber
der kugeligen Außenfläche 10 des Kugelkäfigs 9 auf. Durch die
Kugelbahnen 17 werden am Gelenkinnenteil 6 aus der kugeligen
Außenfläche 13 Führungsstege 19 ausgebildet, von denen ein im
Längsschnitt nach Fig. 1a gezeigter Führungssteg 19₂ auf der zur
Öffnung 4 des Gelenkaußenteils 1 liegenden Seite erfindungsgemäß
in seiner Kontur gegenüber der Innenkugelfläche des Käfigs ge
kürzt ist und dabei eine Konusabschnittsfläche 21 bildet.
Die Fig. 2a und 2b werden nachstehend gemeinsam beschrieben.
Es ist jeweils der Kugelkäfig 9 mit sechs umfangsverteilten
Käfigfenstern 14 erkennbar, der eine kugelige Außenoberfläche 10
und eine kugelige Innenoberfläche 12 aufweist. Er bildet einen
hohlen Ringkörper mit endseitigen Öffnungen 22, 23. Der Innen
durchmesser der beiden gleich großen Öffnungen bzw. der größeren
Öffnung ist mit DK bezeichnet. Am Gelenkinnenteil 6 sind umfangs
verteilte zweite Kugelbahnen 17 und jeweils dazwischenliegende
Führungsstege 19 erkennbar. Das in beiden Figuren angedeutete
größte Maß zwischen einem Bahngrund einer Bahn 17 und der etwa
gegenüberliegenden Kante eines Führungssteges 19 ist mit L be
zeichnet. Dieses Maß muß zum Einfädeln des Gelenkinnenteils 6
durch die Öffnung 22 notwendigerweise kleiner als der Innen
durchmesser DK sein. Wie in beiden Figuren erkennbar, gibt es
erste Führungsstege 19₁, die über der gesamten axialen Länge des
Gelenkinnenteils von einer Kugeloberfläche eingehüllt sind,
sowie zweite Führungsstege 19₂, die zur Seite des Gelenkinnen
teils mit größerer Bahntiefe eine Abflachung 21 in Form einer
konischen Überdrehung haben. In der Darstellung der Fig. 2b
sind zwei Stege 19₂, die sich etwa gegenüberliegen, durch die
Öffnung 22 ins Innere des Käfigs eingeführt. Wie in Fig. 2a
erkennbar, ist der noch außerhalb des Kugelkäfigs liegende Füh
rungssteg 19₂, der in Ansicht erkennbar ist, axial länger als die
Umfangslänge eines Käfigfensters 14. Das Gelenkinnenteil 6 hat
jeweils zwei benachbarte Führungsstege und einen dritten einem
der beiden vorgenannten jeweils radial gegenüberliegenden Füh
rungssteg von jeder der beiden Führungsstegarten 19₁, 19₂.
Die Fig. 3a und 3b werden nachstehend gemeinsam beschrieben.
Es sind der Kugelkäfig 9 und das Gelenkinnenteil 6 mit den aus
den Fig. 2a, 2b bereits bekannten Einzelheiten dargestellt.
Einer der erfindungsgemäßen Stege 19₂ ist in eines der Käfig
fenster 14 eingetaucht, so daß der radial gegenüberliegende Füh
rungssteg 19₂ durch die Öffnung 22 in das Innere des Kugelkäfigs
nachgeführt werden kann. Wie in der Fig. 3a erkennbar ist, ist
das Eintauchen des Führungssteges 19₂ trotz größerer axialer
Länge der Kugelbahn 17 im Verhältnis zur Umfangslänge des Käfig
fensters 14 aufgrund der erfindungsgemäßen Reduzierung durch die
Konusabschnittsfläche 21 möglich. In einem Nachfolgeschritt
können die Achsen der beiden Gelenkbauteile auf einen symmetri
schen Schnittpunkt gebracht werden und die gekreuzte Stellung
der Achsen in eine koaxiale Stellung überführt werden. Über die
ersten Führungsstege 19₁ ergibt sich hiernach eine wirksame und
flächige axiale Abstützung zwischen der kugeligen Außenoberflä
che dieser Stege und der kugeligen Innenoberfläche 12 des Kugel
käfigs.
Die Darstellungsweise der Fig. 2a und 2b sowie 3a und 3b
zueinander ist nicht normgerecht.
Bezugszeichenliste
1 Gelenkaußenteil
2 Gelenkboden
3 Achszapfen
4 Gelenköffnung
5 Innenausnehmung
6 Gelenkinnenteil
7 Wellenzapfen
8 Faltenbalg
9 Kugelkäfig
10 Kugelfläche Käfig außen
11 Kugelfläche Außenteil innen
12 Kugelfläche Käfig innen
13 Kugelfläche Gelenkinnenteil außen
14 Käfigfenster
15 Kugel
16 erste Kugelbahn Gelenkaußenteil
17 zweite Kugelbahn Gelenkinnenteil
18 Führungssteg
19 Führungssteg
20 Erweiterung
21 Konusfläche
22 Käfigöffnung
23 Käfigöffnung
2 Gelenkboden
3 Achszapfen
4 Gelenköffnung
5 Innenausnehmung
6 Gelenkinnenteil
7 Wellenzapfen
8 Faltenbalg
9 Kugelkäfig
10 Kugelfläche Käfig außen
11 Kugelfläche Außenteil innen
12 Kugelfläche Käfig innen
13 Kugelfläche Gelenkinnenteil außen
14 Käfigfenster
15 Kugel
16 erste Kugelbahn Gelenkaußenteil
17 zweite Kugelbahn Gelenkinnenteil
18 Führungssteg
19 Führungssteg
20 Erweiterung
21 Konusfläche
22 Käfigöffnung
23 Käfigöffnung
Claims (9)
1. Kugelgleichlaufdrehgelenk mit einem Gelenkaußenteil (1),
das eine Innenausnehmung (5) mit einer teilkugeligen Innen
fläche (11) aufweist, in der erste längsverlaufende Kugel
bahnen (16) ausgebildet sind, die dazwischenliegende längs
verlaufende Führungsstege (18) bilden, einem in dieser
Innenausnehmung (5) angeordneten Gelenkinnenteil (6) mit
teilkugeliger Oberfläche (13), in der längsverlaufende
zweite Kugelbahnen (17) ausgebildet sind, die dazwischen
liegende längsverlaufende Führungsstege (19) bilden, mit
drehmomentübertragenden Kugeln (15), die in sich paarweise
radial gegenüberliegenden ersten und zweiten Kugelbahnen
(16, 17) angeordnet sind, sowie einem zwischen Gelenkaußen
teil (1) und Gelenkinnenteil (6) einsitzenden ringförmigen
Kugelkäfig (9) mit innen und außen kugelabschnittsförmigen
Oberflächen (10, 12), der die Kugeln (15) in einzelnen
Käfigfenstern (14) aufnimmt, in einer gemeinsamen Ebene
hält und bei einer Abwinkelung des Gelenkaußenteils (1)
gegenüber dem Gelenkinnenteil (6) auf die winkelhalbierende
Ebene zwischen den Achsen der Gelenkbauteile führt, wobei
die gekrümmten Mittellinien der ersten Kugelbahnen
(16) zu den gekrümmten Mittellinien der zweiten Kugelbahnen (17)
spiegelsymmetrisch bezüglich einer
durch die Mittelpunkte der Kugeln (15) verlaufenden Gelenk
mittelebene verlaufen und wobei die äußere Oberfläche (10)
des Käfigs (9) in den Führungsstegen (18) der innenkugeli
gen Innenfläche (11) des Gelenkaußenteils (1) und die inne
re kugelige Oberfläche (12) des Käfigs (9) auf den Füh
rungsstegen (19) der außenkugeligen Oberfläche (13) des
Gelenkinnenteils (6) geführt ist,
gekennzeichnet durch die Merkmalskombination,
daß ein erster Teil der Führungsstege (19₁) durch eine kugelige Oberfläche begrenzt wird und über die gesamte axiale Länge des Gelenkinnenteils (6) verläuft und
daß ein zweiter Teil der Führungsstege (19₂) an dem axialen Ende mit größerer Bahntiefe am Gelenkinnenteil (6) auf eine Kontur unterhalb der entsprechenden kugeligen Oberfläche reduziert ist.
gekennzeichnet durch die Merkmalskombination,
daß ein erster Teil der Führungsstege (19₁) durch eine kugelige Oberfläche begrenzt wird und über die gesamte axiale Länge des Gelenkinnenteils (6) verläuft und
daß ein zweiter Teil der Führungsstege (19₂) an dem axialen Ende mit größerer Bahntiefe am Gelenkinnenteil (6) auf eine Kontur unterhalb der entsprechenden kugeligen Oberfläche reduziert ist.
2. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei sich radial gegenüberliegende Führungsstege (19₂)
eine reduzierte Kontur aufweisen.
3. Gelenk nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiterer zu einem der sich radial gegenüberliegen
den Führungsstege benachbart liegender Führungssteg (19₂)
eine reduzierte Kontur aufweist.
4. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei zueinander benachbarte Führungsstege (19₂) und ein
der dazwischenliegenden zweiten Kugelbahn (17) radial ge
genüberliegender dritter Führungssteg (19₂) eine reduzierte
Kontur aufweisen.
5. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Führungssteg (19₂) eine reduzierte Kontur aufweist
und die restlichen fünf Führungsstege (19₁) bis zur Stirn
fläche vollständig kugelig ausgeführt sind.
6. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei gegenüberliegende Führungsstege (19₁) vollkugelig
und die restlichen Führungsstege (19₂) mit reduzierter
Kontur ausgeführt sind.
7. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die reduzierte Kontur des zweiten Teils der Führungs
stege (19₂) durch im Längsschnitt durch das Gelenkinnenteil
geradlinig begrenzte zur Gelenköffnung (4) weisende Keil
flächen (21) gebildet wird.
8. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die reduzierte Kontur des zweiten Teils der Führungs
stege (19₂) durch zur Gelenköffnung (4) weisende Konusab
schnittsflächen (19) gebildet wird.
9. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die reduzierte Kontur des zweiten Teils der Führungs
stege (19₂) geringfügig kleiner ist als die Hüllfläche, die
sich beim Einfädeln des Gelenkinnenteils (6) durch die
Käfiginnenkontur ergibt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114868 DE19514868C1 (de) | 1995-04-22 | 1995-04-22 | Kugelgleichlaufdrehgelenk |
| ES9600804A ES2129321B1 (es) | 1995-04-22 | 1996-04-08 | Junta homocinetica giratoria a bolas. |
| FR9605006A FR2733287B1 (fr) | 1995-04-22 | 1996-04-22 | Joint homocinetique |
| MX9601512A MX9601512A (es) | 1995-04-22 | 1996-04-22 | Articulacion rotatoria de esferas con marcha sincronizada. |
| BR9602012A BR9602012A (pt) | 1995-04-22 | 1996-04-22 | Junta de esfera rotativa homocinética |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995114868 DE19514868C1 (de) | 1995-04-22 | 1995-04-22 | Kugelgleichlaufdrehgelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19514868C1 true DE19514868C1 (de) | 1996-05-23 |
Family
ID=7760133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE19514868C1 (de) |
| ES (1) | ES2129321B1 (de) |
| FR (1) | FR2733287B1 (de) |
| MX (1) | MX9601512A (de) |
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| DE102008044723A1 (de) | 2008-08-28 | 2010-03-04 | Gkn Driveline International Gmbh | Gelenkinnenteil für ein Gleichlaufdrehgelenk |
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