DE19514558A1 - Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie - Google Patents
Thermostateinrichtung für eine sanitäre MischbatterieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie, mit
einem ein Verstellglied aufweisenden, zwischen zwei Grenzlagen bewegbaren Regel
körper und einem mit dem Verstellglied zusammenwirkenden Rückstellfederelement,
wobei das Rückstellfederelement im eingebauten Zustand in der Mittelstellung des
Regelkörpers auf Druck belastet ist und wobei die Federkennlinie des Rückstellfe
derelements ausgehend von der Mittelstellung bei Ausdehnung des Verstellgliedes in
einen Belastungsbereich und bei Zusammenziehung des Verstellgliedes in einen Ent
lastungsbereich übergeht.
Eine sanitäre Mischbatterie mit einer Thermostateinrichtung der eingangs genannten
Art sowie eine derartige Thermostateinrichtung an sich sind aus der Praxis bereits be
kannt. Die Thermostateinrichtung ist dabei üblicherweise mit einem mechanischen
Verstellglied versehen, bei dem es sich in der Regel um ein Wachselement oder ein Bi
metall handeln kann. Das Verstellglied hat entsprechend seiner Ausführung bestimm
te Eigenschaften, zu denen unter anderem gehören:
- - Ausdehnung bei Temperaturänderung
- - Eigenelastizität
- - Zeitverhalten
- - Totzeiten bis zum ersten Ansprechen.
Bei sanitären Mischbatterien ist grundsätzlich eine hohe Genauigkeit und eine hohe
Regelgeschwindigkeit erwünscht. Um dies zu erreichen, soll das Verstellglied eine ho
he Ausdehnung bei gleichzeitig gutem Zeitverhalten haben. Allerdings führen hohe
Ausdehnungswerte in Verbindung mit Totzeiten zu Oszillationen des Regelkörpers.
Derartige Oszillationen beeinflussen nachteilig die Genauigkeit und die Regelge
schwindigkeit der Mischbatterie.
Die Erfindung geht einen neuen Weg und vermeidet die vorgenannten Nachteile. Er
findungsgemäß ist nun vorgesehen, daß die Federkennlinie des Rückstellfederele
ments derart ausgebildet ist, daß die Federkraft im Belastungsbereich bei Ausdehnung
des Verstellgliedes ausgehend von der Mittelstellung in Richtung auf die Grenzlage
des Belastungsbereichs zunächst zumindest nicht ansteigt.
Da die von der Rückstellfeder erzeugte Gegenkraft bei Ausdehnung des Verstellele
mentes nicht ansteigt, wie dies beim Stand der Technik beispielsweise bei Verwen
dung einer bekannten Schraubenfeder üblich ist, kann sich das Verstellglied leichter
und besser ausdehnen und zwar ohne daß eine Veränderung am Verstellglied erfor
derlich ist. Somit sind auch die Totzeiten bis zum Ansprechen geringer. Daraus resul
tiert, daß sich eine höhere Genauigkeit der Regelung insgesamt ergibt. Darüber hin
aus ist festgestellt worden, daß die Tendenz zu Oszillationen bei Verwendung eines
Rückstellfederelements mit der erfindungsgemäßen Federkennlinie verringert wird.
Neben der größeren Ausdehnung des Verstellgliedes, erhöhten Genauigkeit und der
verminderten Tendenz zu Oszillationen ergeben sich aber noch eine Reihe weiterer
zum Teil erheblicher Vorteile. Aufgrund der verbesserten Genauigkeit und Ansprech
geschwindigkeit ist es gleichzeitig möglich, die Größe der Durchlaßschlitze zwischen
dem Regelkörper bzw. den Kaltwasser- bzw. Warmwassersteuerkanten und korre
spondierenden Ventilsitzen am Gehäuse der Mischbatterie zu vergrößern. Dies würde
unmittelbar eine Erhöhung der maximalen Durchflußmenge nach sich ziehen. Soll die
Durchflußmenge gleich gehalten werden, könnte ohne weiteres der äußere Durch
messer des Regelkörpers verkleinert und somit die Abmaße der Thermostateinrich
tung bzw. der sanitären Mischbatterie insgesamt verkleinert werden.
Zusammenfassend kann somit festgestellt werden, daß es durch die Erfindung mög
lich ist, je nach gewünschter Charakteristik,
- - die Genauigkeit der Regelung,
- - den Durchfluß,
- - die Spaltgröße des Reglers oder
- - die Baugröße der Mischbatterie
zu optimieren.
Der erfindungsgemäße Effekt und die damit verbundenen Vorteile ergeben sich ins
besondere dann, wenn die Federkraft des Rückstellfederelements bei Ausdehnung
des Verstellgliedes, ausgehend von der Mittelstellung, im Belastungsbereich zunächst
sinkt. Durch die Abnahme der Federkraft bei Ausdehnung des Verstellgliedes wird
diesem zumindest im Bereich der Mittelstellung eine vergleichsweise geringe Gegen
kraft des Rückstellfederelements entgegengebracht, was die Ausdehnung des Ver
stellgliedes begünstigt.
Von ganz besonderem Vorteil ist es, wenn die Federkennlinie im Belastungsbereich
einen degressiven Verlauf hat und wenn die Degressivität im Bereich der Mittelstel
lung am größten ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Federkraft des Rückstellfe
derelements gerade in dem häufig beanspruchten Teil des Belastungsbereichs, der an
die Mittelstellung angrenzt, auch bei geringer Ausdehnung des Verstellgliedes sofort
stark abfällt. Die verminderte Federkraft und insbesondere die degressive Ausbildung
der Federkennlinie bewirken, daß bei einer Ausdehnung des Verstellelementes so
gleich die Gegenkraft des Rückstellfederelements sinkt. Wegen der Eigenelastizität
des Verstellelementes ergibt sich dann eine zusätzliche Expansion des Verstellgliedes,
wobei in Form von Federarbeit gespeicherte Energie freigesetzt wird.
Bei Versuchen ist festgestellt worden, daß ausgesprochen gute Ergebnisse hinsicht
lich der Genauigkeit der Regelung, der Durchflußmenge und der Spaltgröße des Re
gelkörpers erzielt werden, wenn der Federkennwert des Rückstellfederelements in
der Mittelstellung negativ und betragsmäßig am größten ist. Dabei sollten die Feder
kennwerte ausgehend von der Mittelstellung über den Federweg näherungsweise in
Form einer Parabel ansteigen, bis sie zu den Grenzlagen hin positiv werden. Im Be
reich der Grenzlagen betragen die Federkennwerte etwa null.
Erfindungsgemäß ist weiterhin festgestellt worden, daß sich als Rückstellfederelement
besonders gut eine Metallmembrane eignet, die günstigerweise auf etwa 55 N vorge
spannt ist. Diese kann dann gleichzeitig die Abdichtung zwischen den Zuläufen von
Heiß- und Kaltwasser übernehmen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
anhand der Zeichnung und der Zeichnung selbst. Dabei bilden alle beschriebenen
und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, unabhangig von ihrer Zusammenfassung in
den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt
Fig. 1 die Federkennlinie eines Rückstellfederelements für eine erfindungsge
mäße Thermostateinrichtung,
Fig. 2 die Kurve der Federkennwerte des Rückstellfederelements aus Fig. 1
und
Fig. 3 die graphische Darstellung der Verbesserung der Geschwindigkeiten
und der Genauigkeit als Funktion des Federweges des Rückstellfedere
lements.
Nicht dargestellt ist vorliegend die sanitäre Mischbatterie bzw. die Thermostateinrich
tung mit ihren konstruktiven Bauteilen. Die Thermostateinrichtung ist - wie im Stand
der Technik üblich - mit einem Regelkörper versehen, der zwischen zwei Grenzlagen
2, 3 hin und her bewegbar ist. Der Regelkörper weist eine Kaltwassersteuerkante und
eine Warmwassersteuerkante auf, die jeweils mit entsprechenden Ventilsitzen bei
spielsweise am Gehäuse der Mischbatterie bzw. einer Mischkartusche zusammenwir
ken. Zudem weist der Regelkörper ein Verstellglied auf, bei dem es sich beispielsweise
um ein Wachselement oder ein Bimetall handelt. Außerdem ist dem Regelkörper eine
Rückstelleinrichtung als Teil der sanitären Mischbatterie zugeordnet, die wiederum
ein Rückstellfederelement aufweist. Das Rückstellfederelement wirkt beim Betrieb
der Thermostateinrichtung mit dem Verstellglied zusammen. Dieses Zusammenwirken
erfolgt dabei derart, daß beim Ausdehnen des Verstellgliedes das Rückstellfederele
ment belastet wird, während es beim Zusammenziehen des Verstellgliedes entlastet
wird.
In Fig. 1 ist nun die Federkennlinie 1 F = f(x) des erfindungsgemäßen Rückstellfe
derelements der Thermostateinrichtung dargestellt. In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist
die Federkraft F in Newton als Ordinate gegen den Federweg x in Millimetern als Ab
szisse dargestellt. Im eingebauten Zustand des Rückstellfederelements ist dieses in
der Mittelstellung M des Regelkörpers auf Druck belastet, nämlich mit ca. 55 N vor
gespannt. Die Mittelstellung M liegt bei einem Federweg von x = 0. Bei Ausdehnung
des Verstellgliedes geht die Federkennlinie 1 ausgehend von der Mittelstellung M bei
x = 0 in einen Belastungsbereich A über, das Rückstellfederelement wird also gegen
über der schon vorgespannten Mittelstellung M noch weiter gespannt. Beim Zusam
menziehen des Verstellgliedes geht die Federkennlinie 1, ausgehend von der Mittel
stellung M, in einen Entlastungsbereich B über.
Ganz wesentlich ist nun, daß die Federkennlinie 1 derart ausgebildet ist, daß die Fe
derkraft F im Belastungsbereich A bei Ausdehnung des Verstellgliedes ausgehend
von der Mittelstellung M degressiv sinkt. Die Werte der Federkennlinie 1 sind in Ta
belle 1 angegeben.
Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, schließt sich an die Grenzlage 2 bei einem Federweg von
x = -0,5 mm ein Bereich mit progressiver Kennlinie an. Grundsätzlich sollte darauf ge
achtet werden, daß die Grenzlagen bzw. die Spaltweite so gewählt werden, daß sich
die Grenzlagen noch im degressiven Bereich der Federkennlinie 1 befinden.
Im Entlastungsbereich B hat die Federkenninie 1 ebenfalls ein degressiven Verlauf bis
zum Erreichen der Grenzlage 3. Anschließend fällt die Federkennlinie 1 ab und er
reicht bei einem Federweg von x₀ = 1,2 mm etwa ihren entspannten Zustand.
Weiterhin ist in Fig. 1 die örtliche Steigung CF als Tangente an die Federkennlinie 1
dargestellt, sowie die durchschnittliche Steigung F, die durch beide Grenzlagen 2, 3
geht.
In Fig. 2 sind die Federkennwerte C in N/mm auf der Ordinate gegen den Federweg x
in mm aufgetragen. Dargestellt ist in Fig. 2 einerseits die Kurve der lokalen Feder
kennwerte CF = f(x), andererseits die Kurve der durchschnittlichen Steigung der Fe
derkennlinie F = f(x). Beide Kurven CF = f(x) und F = f(x) haben die Form einer
Parabel. Der maximale Federkennwert Cmax liegt jeweils in der Mittelstellung M und
hat einen Wert von Cmax = -50 N/mm. In den Grenzlagen 2, 3 sind die Federkenn
werte der Kurve CF = f(x) jeweils null. Die einzelnen Werte der Kurven CF = f(x)
und F = f(x) sind in den folgenden Tabellen 2 und 3 angegeben.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kurven sind bei einem als Metallmembrane aus
gebildeten Rückstellfederelement ermittelt worden, das gleichzeitig zwischen den
Zuläufen von Heiß- und Kaltwasser abdichtet.
In Fig. 3 ist die Verbesserung der Geschwindigkeit V bzw. der Genauigkeit als re
lative Größe auf der Ordinate gegenüber dem Federweg x in mm aufgetragen. Hierbei
stellt der Wert V = 1 den Wert eines typischen Thermostaten dar. Die Kurve V = f(x)
gibt die Verbesserung der Geschwindigkeit, die Kurve = f(x) die Verbesserung der
Genauigkeit jeweils bei einem bestimmten Federweg x an. Die einzelnen Werte der
lokalen Verbesserung der Geschwindigkeit im Vergleich zu einem bekannten System
aus Wachselement und Rückstellfeder sind durch folgende Gleichung berechnet
worden:
Hierbei ist Cw die Federkonstante des Wachselementes. Der Federkennwert ist hier
bei mit Cw = -100 N/mm angenommen worden.
Die Geschwindigkeit V ist maßgeblich für eine schnelle Reaktion einerseits und Oszil
lationen andererseits. Oszillationen treten bei herkömmlichen Thermostateinrichtung
gen bei größeren Auslenkungen auf, die bei starken Regelabweichungen vorkom
men. Gerade bei größeren Auslenkungen geht aber bei der degressiven Rückstellfe
der der beschriebenen Art die Geschwindigkeit V zurück.
Die lokale Verbesserung der Genauigkeit () wird ebenfalls aufgrund der vorge
nannten Gleichung ermittelt, wobei jedoch F statt CF verwendet wird. Es ergibt
sich somit folgende Gleichung:
Die ermittelten Werte bei unterschiedlichen Federwegen sind in Tabelle 4 angegeben:
Um den Durchfluß und die Genauigkeit zu verbessern, ist es auch wichtig, die Spalt
weite des beispielsweise als Mischspule ausgebildeten Regelkörpers zu vergrößern.
Im folgenden sind die Ergebnisse bezüglich des Durchflusses einerseits und der Ge
nauigkeit und der Geschwindigkeit andererseits als Funktion der gewählten Spalt
größe des Regelkörpers angegeben. Als Ausgangspunkt bzw. als Vergleichsbasis
dient hierbei eine bekannte Thermostateinrichtung mit einem Regelkörper mit einem
äußeren Durchmesser von DN = 25 mm bei einer typischen Spaltweite von ± 0,3 mm.
Das Verhältnis der vergrößerten Spaltweite (S2) bei der Erfindung gegenüber der
Spaltweite der bekannten Thermostateinrichtung (S1) wird mit δ bezeichnet und wie
folgt berechnet:
Die lokalen spaltbeeinflußten Verbesserungen der Geschwindigkeit (R) und der Ge
nauigkeit () vermindern sich durch den Faktor δ und werden wie folgt berechnet:
bzw.
Eine Verbesserung der Durchflußrate ergibt sich durch Vergrößerung der Spaltweite.
Verglichen mit einer bekannten Thermostateinrichtung mit einem Regelkörper mit ei
nem äußeren Durchmesser DN = 25 mm arbeitet die erfindungsgemäße Thermostat
einrichtung mit einem als Metallmembrane ausgebildeten Rückstellfederelement mit
einem kleineren Durchmesser von DN = 22 mm des Regelkörpers. Das Verhältnis die
ser beiden Außendurchmesser ergibt sich zu
Mit einer Vergrößerung der Spaltweite wird die Verbesserung des Durchflusses v mit
folgender Gleichung berechnet:
In Tabelle 5 sind nun die Ergebnisse für unterschiedliche Spaltweiten angegeben:
Wie sich aus der Tabelle 5 ergibt, ist es beispielsweise möglich, bei Erhöhung der
Spaltweite S von 0,3 mm auf 0,45 mm folgende Verbesserungen zu erreichen:
+ 50% Spaltgröße
+ 32% Durchfluß
+ 33% Geschwindigkeit und Genauigkeit im Bereich der Mittelstellung.
+ 21% Stabilität gegen Oszillationen.
+ 50% Spaltgröße
+ 32% Durchfluß
+ 33% Geschwindigkeit und Genauigkeit im Bereich der Mittelstellung.
+ 21% Stabilität gegen Oszillationen.
Dies ergibt sich aus der Geschwindigkeit einer normalen Thermostateinrichtung mit V
= 1 im Verhältnis zu dem Beispiel mit V = 0,82.
Es kann somit festgestellt werden, daß sich durch die Erfindung grundsätzlich in jeg
licher Richtung, nämlich Spaltgröße des Regelkörpers, Durchflußmenge, Geschwin
digkeit, Genauigkeit und Außendurchmesser des Regelkörpers, ohne weiteres je nach
Wunsch Optimierungen vornehmen lassen.
Claims (12)
1. Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie, mit einem ein Verstellglied
aufweisenden, zwischen zwei Grenzlagen (2, 3) bewegbaren Regelkörper und einem
mit dem Verstellglied zusammenwirkenden Rückstellfederelement, wobei das Rück
stellfederelement im eingebauten Zustand in der Mittelstellung (M) des Regelkörpers
auf Druck (oder auf Zug) belastet ist und wobei die Federkennlinie des Rückstellfe
derelements ausgehend von der Mittelstellung (M) bei Ausdehnung des Verstellglie
des in einen Belastungsbereich (A) und bei Zusammenziehung des Verstellgliedes in
einen Entlastungsbereich (B) übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
kennlinie (1) des Rückstellfederelements derart ausgebildet ist, daß die Federkraft (F)
im Belastungsbereich (A) bei Ausdehnung des Verstellgliedes ausgehend von der
Mittelstellung (M) in Richtung auf die Grenzlage (2) des Belastungsbereichs (A)
zunächst zumindest nicht ansteigt.
2. Thermostateinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
kraft (F) des Rückstellelements bei Ausdehnung des Verstellgliedes ausgehend von
der Mittelstellung (M) im Belastungsbereich (A) zunächst sinkt.
3. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Federkraft (F) des Rückstellfederelements bei Ausdehnung des
Verstellgliedes ausgehend von der Mittelstellung (M) im Belastungsbereich (A) de
gressiv sinkt.
4. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Degressivität im Bereich der Mittelstellung (M) am größten ist.
5. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Federkennwert (C) des Rückstellfederelements in der Mittel
stellung (M) negativ und betragsmäßig am größten ist und daß, vorzugsweise, der Fe
derkennwert (C) in der Mittelstellung (M) etwa -50 N/mm beträgt.
6. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Federkennwerte (C) ausgehend von der Mittelstellung (M)
über den Federweg (x) näherungsweise in Form einer Parabel ansteigen.
7. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Federkennwerte (C) zu den Grenzlagen (2, 3) hin positiv wer
den und vorzugsweise im Bereich der Grenzlagen (2, 3) etwa null betragen.
8. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Rückstellfederelement eine Metallmembrane verwendet wird.
9. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Rückstellfederelement auf etwa 55 N in der Mittelstellung (M)
vorgespannt ist.
10. Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Rückstellfederelement zwischen den Zuläufen von Heiß- und
Kaltwasser abdichtet.
11. Mischbatterie mit einer Thermostateinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
12. Rückstellfederelement für eine Thermostateinrichtung nach einem der vorherge
henden Ansprüche, mit einem oder mehreren der kennzeichnenden Merkmale der An
sprüche 1 bis 10.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19514558A DE19514558A1 (de) | 1995-02-16 | 1995-04-20 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie |
| DE59600836T DE59600836D1 (de) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre mischbatterie |
| ES96902261T ES2124628T3 (es) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Dispositivo termostatico para una bateria mezcladora sanitaria. |
| EP96902261A EP0809824B1 (de) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre mischbatterie |
| PCT/EP1996/000388 WO1996025695A1 (de) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre mischbatterie |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19505120 | 1995-02-16 | ||
| DE19514558A DE19514558A1 (de) | 1995-02-16 | 1995-04-20 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19514558A1 true DE19514558A1 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=7754070
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19514558A Withdrawn DE19514558A1 (de) | 1995-02-16 | 1995-04-20 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre Mischbatterie |
| DE59600836T Expired - Fee Related DE59600836D1 (de) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre mischbatterie |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59600836T Expired - Fee Related DE59600836D1 (de) | 1995-02-16 | 1996-01-31 | Thermostateinrichtung für eine sanitäre mischbatterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19514558A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2930276A1 (de) * | 1979-07-26 | 1981-02-05 | Grohe Armaturen Friedrich | Thermostatisch geregeltes mischventil |
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- 1995-04-20 DE DE19514558A patent/DE19514558A1/de not_active Withdrawn
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1996
- 1996-01-31 DE DE59600836T patent/DE59600836D1/de not_active Expired - Fee Related
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| Konstruktion Werkstoffe/Versuchswesen Die Tellerfeder Von Dipl.-Ing. W. Wernitz, Braunschweig 6. Jg., 1954, H. 10, S. 361-376 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59600836D1 (de) | 1998-12-24 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |