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DE19513602A1 - Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid - Google Patents

Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid

Info

Publication number
DE19513602A1
DE19513602A1 DE1995113602 DE19513602A DE19513602A1 DE 19513602 A1 DE19513602 A1 DE 19513602A1 DE 1995113602 DE1995113602 DE 1995113602 DE 19513602 A DE19513602 A DE 19513602A DE 19513602 A1 DE19513602 A1 DE 19513602A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid
droplets
solid particles
liquid
exhaust gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995113602
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Dipl Ing Heninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde Gas AG
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE1995113602 priority Critical patent/DE19513602A1/de
Publication of DE19513602A1 publication Critical patent/DE19513602A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D8/00Cold traps; Cold baffles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D51/00Auxiliary pretreatment of gases or vapours to be cleaned
    • B01D51/02Amassing the particles, e.g. by flocculation
    • B01D51/06Amassing the particles, e.g. by flocculation by varying the pressure of the gas or vapour
    • B01D51/08Amassing the particles, e.g. by flocculation by varying the pressure of the gas or vapour by sound or ultrasonics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/10Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing sonic or ultrasonic vibrations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2219/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J2219/00049Controlling or regulating processes
    • B01J2219/00051Controlling the temperature
    • B01J2219/00074Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids
    • B01J2219/00076Controlling the temperature by indirect heating or cooling employing heat exchange fluids with heat exchange elements inside the reactor
    • B01J2219/00083Coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid. Es kommt häufig vor, daß Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid, z. B. von Prozeßgasen oder Abgasen, abgetrennt werden müssen. Während große Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen noch verhältnismäßig einfach mittels herkömmlicher Abscheidevorrichtungen, z. B. Zyklonen oder Elektroabscheidern, abgetrennt werden können, ist eine Abtrennung von feinen Fest­ stoffteilchen und/oder Tröpfchen allenfalls mit sehr großem technischem Aufwand möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid zur Verfügung zu stellen, mit dem auch feine Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen auf wirtschaftliche Weise abge­ trennt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fluid durch eine Flüssig­ keitsvorlage hindurchgeleitet wird, die mittels eines Ultraschallgenerators in Schwingun­ gen versetzt wird, so daß sich mehrere Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen zusam­ menlagern, und anschließend die zusammengelagerten Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen mittels eines Feststoff- und/oder Tröpfchenabscheiders abgeschieden werden.
Als Ultraschallgenerator kann z. B. ein piezoelektrischer Resonator verwendet werden, der in der Flüssigkeitsvorlage untergetaucht wird. Der Ultraschallgenerator erzeugt in der Flüssigkeit Schwingungen, die aufgrund von Kavitationseffekten und anderen noch nicht vollständig geklärten Gesetzmäßigkeiten eine Zusammenlagerung von einzelnen Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen zu größeren Konglomeraten und/oder Aerosolen bewirken. Diese größeren Konglomerate und/oder Aerosole können im Gegensatz zu den kleinen Ausgangsteilchen und/oder Ausgangströpfchen mittels herkömmlicher Feststoff- und/oder Tröpfchenabscheider abgetrennt werden oder verbleiben gleich in der Flüssigkeitsvorlage.
Vorzugsweise wird die Schwingungsfrequenz so gewählt, daß Konglomerate und/oder Aerosole mit Durchmessern von über 1 µm entstehen. Diese Konglomerate und Aerosole können mit marktüblichen Abscheidern, z. B. Zyklonen, Gestrick- oder Umlenkabscheidern, ohne großen technischen Aufwand vom Fluid abgetrennt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen aus allen denkbaren Fluiden, insbesondere aus Prozeßgasen und Abgasen. Mit besonderem Vorteil kann das Verfahren bei der Abgasreinigung mittels Abgaskondensation eingesetzt werden. Dabei wird schadstoffhaltiges Abgas oder lösemittelhaltige Abluft oder Umluft durch eine gekühlte Flüssigkeitsvorlage hin­ durchgeleitet. Unerwünschte Abgasinhaltsstoffe, z. B. Schadstoffe oder Lösemittel kondensieren aus und werden von der Flüssigkeitsvorlage aufgenommen.
Zweckmäßigerweise wird das Abgas durch eine Blasensäule hindurchgeleitet, wie sie beispielsweise in der EP-A-0 218 125 beschrieben ist. Derartige Blasensäulen beste­ hen im wesentlichen aus einem isolierten Gefäß, in dem eine Flüssigkeits- oder Löse­ mittelvorlage mittels mindestens einer Kühlschlange indirekt gekühlt wird. Die Kühl­ schlange wird bevorzugt mit einem kryogenen Kältemittel, insbesondere flüssigem Stickstoff, beaufschlagt. Das zu behandelnde Abgas wird durch Siebböden von unten in die Flüssigkeit fein verteilt eingeblasen. Beim Durchwandern der Flüssigkeitssäule kühlt die Luft ab, wobei die in ihr enthaltenen Schadstoffe oder Lösemittel auskonden­ sieren und in der Flüssigkeitsvorlage aufgenommen werden. Derartige Blasensäulen­ verfahren werden zur Abluftreinigung oder zur Lösemittelrückgewinnung eingesetzt. Bei der Kondensation des Abgases in der gekühlten Flüssigkeitsvorlage kommt es zu einer Nebelbildung. Der Nebel besteht aus mikroskopisch kleinen Tröpfchen, in denen das kondensierte Lösemittel oder die Schadstoffe enthalten sind. Die Tröpfchen werden mit dem Abgas ausgetragen, da sie mit herkömmlichen Abscheidern aufgrund ihrer gerin­ gen Größe nicht abgeschieden werden können. Das Reinigungsergebnis wird dadurch insgesamt deutlich verschlechtert. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird dage­ gen erreicht, daß sich die kleinen Tröpfchen unter Ausbildung eines Gas-Flüssigkeits­ gemisches zu einem Aerosol zusammenlagern, dessen Tröpfchengröße durch Wahl einer geeigneten Ultraschallfrequenz gut beeinflußt und in engem Rahmen konstant gehalten werden kann. Es wird eine solche Ultraschallfrequenz gewählt, bei der Tröpf­ chengrößen erzeugt werden, die von marktüblichen Abscheidern, z. B. Zyklonen, Gestrick- oder Umlenkabscheidern aus dem Abgas entfernt werden können. Die Schwingungsamplitude muß dagegen wesentlich unterhalb der für das jeweilige Flüssigkeitsmedium geltenden Nebeleinsatzamplitude liegen, oberhalb derer ansonsten durch die Ultraschallschwingungen vermehrt Nebeltröpfchen erzeugt werden, was den Reinigungseffekt negativ beeinflussen würde.
Durch den erhöhten Abscheidegrad sind mit dem erfindungsgemäßen Verfahren deutlich geringere Schadstoff- oder Lösemittelkonzentrationen im Abgas erzielbar. Durch Anregung der Flüssigkeitsvorlage mittels des Ultraschallgenerators ist außerdem ein besserer Stoff- und Energieaustausch zwischen Flüssigkeit und Abgas möglich. Dies äußert sich in einer erheblichen Steigerung des Wirkungsgrades der gesamten Abgasreinigungsanlage.
Im folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden:
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel soll lösemittelhaltige Abluft behandelt werden. Das Lösemittel soll aus der Abluft entfernt und rückgewonnen werden. Hierzu wird die lösemittelhaltige Abluft 1 durch eine Blasensäule hindurchgeleitet, die im wesentlichen aus einem isolierten Gefäß 2 besteht, in dem eine Flüssigkeitsvorlage 3 durch Kühl­ schlangen 4 mit flüssigem Stickstoff 5 indirekt gekühlt wird. Die Abluft 1 wird durch einen Siebboden 6 von unten in die Flüssigkeit fein verteilt eingeblasen. Beim Durchwandern der Flüssigkeitssäule kühlt die Abluft ab, wobei die in ihr enthaltene Lösemittel auskondensieren und in der Flüssigkeitsvorlage 3 aufgenommen werden. Bei dieser Tieftemperaturkondensation der Abluft tritt eine Nebelbildung auf. In den mikroskopisch kleinen Tröpfchen des Nebels ist das kondensierte Lösemittel enthalten. Um diese kleinen Nebeltröpfchen abscheiden zu können, werden in der Flüssigkeitsvorlage 3 mittels eines Ultraschallgenerators 7 Schwingungen erzeugt. Als Ultraschallgenerator 7 wird ein piezoelektrischer Resonator verwendet, der in der Flüssigkeit untergetaucht wird. Es wird eine Ultraschallfrequenz von 25 kHz eingestellt. Die Flüssigkeitsvorlage wird außerdem auf einer Temperatur von -80°C und einem Druck von 1,2 bar gehalten. Die Abluft wird mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 1 m/s durch die Blasensäule hindurchgeleitet. Die Flüssigkeitssäule in der Flüssigkeitsvorlage weist eine Höhe von 1000 mm auf.
Aufgrund der Ultraschallschwingungen in der Flüssigkeitsvorlage lagern sich die Nebel­ tröpfchen zu größeren Aerosolen zusammen, die von marktüblichen Abscheidern, z. B. einem Zyklon, aus der Abluft entfernt werden können. Hierzu wird die gereinigte Abluft 8 zu einem in der Figur nicht dargestellten der Blasensäule nachgeschalteten Abscheider geleitet.
Über einen Ablaß 9 kann die Flüssigkeit aus der Flüssigkeitsvorlage 3 abgelassen werden.
Mit 10 ist ein Überlauf für die Flüssigkeit der Flüssigkeitsvorlage 3 bezeichnet.

Claims (5)

1. Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid durch eine Flüssigkeitsvorlage (3) hindurchgeleitet wird, die mittels eines Ultraschallgenerators (7) in Schwingungen versetzt wird, so daß sich mehrere Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen zusam­ menlagern, und anschließend die zusammengelagerten Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen in der Flüssigkeitsvorlage (3) zurückgehalten werden und/oder mittels eines Feststoff- und/oder Tröpfchenabscheiders abgeschieden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungs­ frequenz so gewählt wird, daß durch die Zusammenlagerung der Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen Konglomerate und/oder Aerosole mit Durchmessern von über 1 µm entstehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fluid Abgas verwendet wird und die Flüssigkeitsvorlage (3) zum Auskondensieren unerwünschter Abgasinhaltsstoffe abgekühlt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgas durch eine Blasensäule hindurchgeleitet wird, die eine mittels mindestens einer Kühlschlange (4) gekühlte Flüssigkeitsvorlage (3) enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlschlange (4) mit einem kryogenen Kältemittel, insbesondere flüssigem Stickstoff, beaufschlagt wird.
DE1995113602 1995-04-10 1995-04-10 Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid Withdrawn DE19513602A1 (de)

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Publications (1)

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DE1995113602 Withdrawn DE19513602A1 (de) 1995-04-10 1995-04-10 Verfahren zur Abtrennung von Feststoffteilchen und/oder Tröpfchen von einem Fluid

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DE (1) DE19513602A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2284124A1 (de) * 2009-08-14 2011-02-16 Linde AG Verfahren und Vorrichtung zur Produktion von Kohlenmonoxid
DE102010017137A1 (de) * 2010-05-28 2011-12-01 Rwth Aachen Verfahren zum Trennen von Partikeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2284124A1 (de) * 2009-08-14 2011-02-16 Linde AG Verfahren und Vorrichtung zur Produktion von Kohlenmonoxid
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Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: LINDE GAS AG, 82049 HOELLRIEGELSKREUTH, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee