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DE19512687C1 - Biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel und seine Verwendung - Google Patents

Biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel und seine Verwendung

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DE19512687C1 DE19512687A DE19512687A DE19512687C1 DE 19512687 C1 DE19512687 C1 DE 19512687C1 DE 19512687 A DE19512687 A DE 19512687A DE 19512687 A DE19512687 A DE 19512687A DE 19512687 C1 DE19512687 C1 DE 19512687C1
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Description

Die Erfindung betrifft ein biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel, sowie seine Verwendung.
Es ist bekannt, beispielsweise textilen Fußbodenbelag oder Polstermöbel mittels Staubsauger o. ä. Einrichtun­ gen zu reinigen, d. h. von anhaftendem Staub und losen Verschmutzungen zu befreien.
Zunehmend zeichnet sich der Einsatz von elektronisch geregelten Staubsaugern ab, wobei die Saugleistungen auf den zu reinigenden Belag oder den zu reinigenden Gegenstand abstimmbar ist. Insbesondere bei flauschigen Textilgeweben oder Teppichen mit entsprechendem Flor kann eine maximale Saugleistung, die aus Reinigungs­ gründen wünschenswert wäre, nicht aufgebracht werden. Eine zu hohe Saugleistung würde in diesem Fall zu irre­ versiblen Beschädigungen der Gewebestruktur bzw. der Gewebeoberfläche führen. Darüber hinaus besteht bei dem voranstehend beschriebenen Verfahren zum Reinigen von textilen Gegenständen der Nachteil, daß diese Verfahren nicht beliebig bei im wesentlichen quaderförmig ausge­ bildeten textilen Gegenständen, wie beispielsweise Ma­ tratzen angewendet werden können. Hierbei hat es sich als nachteilig erwiesen, daß zwar die Oberfläche dieser Gegenstände ausreichend von anhaftendem Staub gereinigt werden, im Innenbereich des textilen Gegenstandes und insbesondere im Gewebe vorhandene Verunreinigungen, insbesondere Allergene, wie Hausstaubmilben und deren Ausscheidungen, Flecken von Körperflüssigkeiten, Stock­ flecken oder dergleichen nicht aus dem textilen Gegen­ stand mit dem erforderlichen Erfolg entfernt werden.
Es ist darüberhinaus bekannt, zur Reinigung von Texti­ lien, wie Polstermöbel und/oder Gardinen diverse Flec­ kenentferner zur verwenden, die entweder mit Tensiden oder mit rein biologischen Bestandteilen versehen sind, wobei diese Vorgehensweise den Nachteil aufweist, daß der textile Gegenstand, wie Polstermöbel und/oder Gar­ dinen oder Teppiche mit dem Fleckenentferner, der in der Regel einen großen Anteil Wasser aufweist, durch­ feuchtet werden, so daß insbesondere Polstermöbel und Teppiche, beispielsweise Teppichböden für einen länge­ ren Zeitraum nicht benützt werden können, da vor einer erneuten Benutzung nach der Reinigung diese Gegenstände erst vollständig austrocknen müssen. Hierbei ist es je­ doch nachteilig, daß beispielsweise die unterhalb der textilen Bespannung eines Polstermöbels oder unterhalb des Textilflors eines Teppichbodens angeordneten Be­ standteilen der voranstehend genannten Gegenstände ebenfalls durchfeuchtet werden. Im Falle eines Polster­ möbels kann es somit zu Beeinträchtigungen, beispiels­ weise zur Korrosion, vorhandener Federelemente, kommen. Die Durchfeuchtung eines Teppichbodens hat den Nach­ teil, daß die auf dem Boden aufliegende Kunststoff­ schicht des Teppichbodens porös werden kann und daß sich hier durch die Feuchtigkeit Brutplätze für Bakte­ rien oder Pilze bilden.
Schließlich ist es bei der vorhergehend beschriebenen Vorgehensweise nachteilig, daß es mit einem Fleckenent­ ferner nur möglich ist, Verschmutzungen aus den Texti­ lien zu entfernen. Um auch eine Geruchsneutralisation durchzuführen, bzw. eine antibakterielle Desinfektion zu erzielen, ist es notwendig, daß zusätzlich weitere flüssige Reinigungsmittel bzw. Desinfektionsmittel an­ gewendet werden, mit denen sowohl eine Geruchsneutrali­ sation als auch eine Desinfektion der textilen Gegen­ stände erzielbar sind. In der Regel handelt es sich bei solchen Fleckenentfernern, Geruchsneutralisatoren und Desinfektionsmitteln um chemische Mittel, mit denen ein hinsichtlich der Reinigung und Desinfektion gutes Er­ gebnis erzielbar ist. Die voranstehend genannten Nach­ teile dieser Vorgehensweise sind jedoch insbesondere bei solchen Gegenständen von besonderem Nachteil, die unmittelbar nach der Reinigung und Desinfektion erneut in Gebrauch genommen werden sollen. Zu nennen sind hierbei insbesondere die Auflagen von Polstermöbeln aber auch Matratzen, bei denen eine Trocknungszeit von bis zu mehreren Stunden bzw. Tagen insofern nachteilig ist, daß ein solcher Einrichtungsgegenstand nicht be­ nutzt werden kann. Insbesondere im Haushaltsbereich ist es daher nicht möglich, Matratzen zu reinigen, ohne auf bestimmte professionelle Reinigungsverfahren ausweichen zu müssen.
Im Bereich der Teppichböden ist darüber hinaus eine me­ chanische Reinigungsmethode bekannt, bei der mittels eines Reinigungsgerätes ein flüssiges Reinigungsmittel auf den Teppichboden aufgebracht und unmittelbar nach der Eingabe wieder abgesaugt wird. Hierdurch soll eine Durchfeuchtung des zu reinigenden Teppichbodens vermie­ den werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch bei einer derartigen Vorgehensweise der Teppichboden inso­ weit durchfeuchtet wird, daß ein Begehen des Teppichbo­ dens kurze Zeit nach der Reinigung nicht möglich ist. Insoweit eignet sich diese mechanische Methode auch nicht für die Reinigung von Polstermöbeln, die kurze Zeit nach der Reinigung erneut benutzt werden sollen.
Bei Matratzen hat sich darüberhinaus gezeigt, daß eine Reinigung nur mit aufwendigen Verfahren möglich ist, wenn eine Reinigungsstufe erreicht werden soll, die insbesondere die Hausstauballergie verursachenden Al­ lergene entfernt oder zumindest neutralisiert. Haus­ stauballergien werden nachweislich durch Guanin verur­ sacht, einem Bestandteil der Ausscheidungen der Haus­ staubmilben. Die Entfernung dieses Guanins ist jedoch insbesondere bei der Reinigung von Matratzen sehr auf­ wendig und führt letztendlich nicht unbedingt zu dem Ergebnis, daß die Matratze frei von diesem Allergiever­ ursacher ist, da selbst feinste Partikel des Guanins im Matratzenbezug bzw. im Matratzendrell hängen bleiben. Zwar sind zwischenzeitlich Verfahren entwickelt worden, die eine sehr weitreichende Entfernung des Guanins er­ möglichen, so daß die Matratzen soweit gereinigt sind, daß eine erhebliche Belastung nur bei Allergikern auf­ tritt, jedoch kann das Verbleiben des Guanins mit die­ sen in der Regel mechanisch wirkenden Verfahren nicht verhindert werden. Ein Reinigungs- und Desinfektions­ mittel, mit dem Guanin entfernt oder zumindest in so­ weit neutralisiert werden kann, daß Hausstauballergien nicht auftreten, ist nicht bekannt.
Ausgehend von dem voranstehend beschriebenen Stand der Technik liegt der Erfindung Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsmittel zu schaffen, das insbesondere bei solchen Textilien verwendet werden kann, die im Zuge der Reinigung nicht durchnäßt werden dürfen, um insbe­ sondere eine schnelle Wiederverwendung des textilen Ge­ genstandes zu ermöglichen und Beschädigungen im Inneren des textilen Gegenstandes zu vermeiden, wobei gleich­ zeitig Flecken und Gerüche entfernt und die Textilie antibakteriell behandelt wird. Ferner ist es eine wei­ tere Aufgabe der Erfindung, ein gattungsgemäßes Mittel zu schaffen, das in Bezug auf Guanin zumindest neutralisierend wirkt, so daß eine Verwendung bei der Reinigung von Matratzen möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einem gattungsgemäßen biologischen Desinfektions- und Reinigungsmittel vor, daß dieses aus einem Kondensati­ onsprodukt des Isoprens (Isoprenoid) und einem leicht flüchtigen, antibakteriell wirkenden Alkohol mit ein­ wertigem Kohlenwasserstoffrest besteht, wobei der Alko­ holgehalt zwischen 80% und 98% liegt und der Rest Kon­ densationsprodukt des Isoprens ist, und das Kondensati­ onsprodukt des Isoprens ggf. einen Emulgator enthält.
Der Vorteil dieses Desinfektions- und Reinigungsmittels liegt einerseits darin, daß es rein biologisch ist, so daß es keine Umweltbelastung darstellt. Darüberhinaus wird mit diesem Desinfektions- und Reinigungsmittel ein Durchfeuchten der Textilien, insbesondere beispielswei­ se des Matratzendrells dadurch vermieden, daß sich der Alkohol bei Zimmertemperatur verflüchtigt, so daß er gerade noch in den Matratzendrell oder eine andere Tex­ tilie eindringen und dort eine antibakterielle und Flecken entfernende Wirkung erzielen kann. Vermieden wird jedoch, daß der Alkohol in das Innere des Polster­ möbels oder der Matratze oder in die auf dem Boden auf­ liegende Schicht eines Teppichbodens eindringen kann und dort eine Durchfeuchtung verursacht. Demzufolge ist es bei dem erfindungsgemäßen Desinfektions- und Reini­ gungsmittel von Vorteil, daß hiermit zwar eine tief­ greifende biologische Reinigung der Textilie erzielt wird, diese jedoch aufgrund des geringen Durchfeuch­ tungsgrades in kurzer Zeit, beispielsweise nach 10 min. wieder verwendbar ist, so daß insbesondere auch Matrat­ zen mit diesem Desinfektions- und Reinigungsmittel ge­ reinigt werden können, die kurze Zeit später als Schlafstätten dienen können. Ferner hat es sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gezeigt, daß Guanin der Hausstauballgerie aus den Textilien in wirksamer Weise entfernt bzw. neutralisiert werden kann, so daß die Allergen­ belastung in eindrucksvoller Weise reduziert wird. Gua­ nin ist ein Bestandteil des Hausstaubmilbenkots.
Vorzugsweise ist das Kondensationsprodukt als Konzen­ trat ausgebildet, welches aus einem aromatisierten Ter­ pen und einem Alkohol mit einwertigem Koh­ lenwasserstoffrest besteht, die einem Verhältnis von 3 zu 1 bis 4 zu 1 gemischt sind. Das aromatisierte Terpen hat den Vorteil, daß hierdurch Gerüche in den Textilien neutralisiert werden, so daß mit dem erfindungsgemäßen Desinfektions- und Reinigungsmittel nicht nur eine Des­ infektion und Reinigung durchgeführt wird, sondern auch eine Entfernung von unangenehmen Gerüchen, die bei­ spielsweise durch Transpirationen auf Matratzen erzeugt werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgese­ hen, daß der leicht flüchtige Alkohol Isopropylalkohol ist. Bei einem Alkoholgehalt von unter 80% erhält das biologische Desinfektions- und Reinigungsmittel gemäß der Erfindung einen klebrigen Zustand, wobei dann die zu reinigenden Textilien zu viel der klebrigen Substanz aufnehmen und vergilben, d. h. insgesamt eine Farbver­ änderung erhalten. Die Verwendung von Isopropanol als Alkoholbestandteil des Konzentrats hat darüber hinaus den Vorteil, daß hierdurch das Konzentrat temperaturun­ abhängig wird, so daß das Konzentrat in dem hier inter­ essierenden Bereich eine lange Lagerfähigkeit erhält und beispielsweise auch in handelsüblichen Regalen ge­ lagert und angeboten werden kann.
Das Kondensationsprodukt des Isoprens enthält nach ei­ nem weiteren Merkmal der Erfindung zwischen 30% und 60%, vorzugsweise 55% Orangenterpen, wobei die Erfindung jedoch nicht auf einen Geruchsneutralisator auf Basis von Orangen beschränkt ist. Vielmehr sind insbesondere auch andere Zitrusfrüchte für das biologische Desinfek­ tions- und Reinigungsmittel geeignet.
Es ist vorgesehen, daß das Kondensationsprodukt des Isoprens bis zu 25% Aromastoffe, insbesondere solcher von Zitrusfrüchten, vorzugsweise Orangenöl enthält, welches insbesondere kalt gepreßt ist.
Um die Haltbarkeit des biologischen Desinfektions- und Reinigungsmittels weiter zu verlängern, wird dem Mittel als Emulgator Rizinusölethoxylat und/oder geringfügig ungesättigtes Fettalkoholethoxylat mit einem Anteil von bis zu 20%, vorzugsweise 15%, beigefügt. Vorzugsweise enthält das Kondensationsprodukt des Isoprens einen Teil Fettalkoholethoxylat in geringfügig ungesättigter Form und zwei Teile Rizinusölethoxylat als Emulgator, wobei es sich ferner als vorteilhaft erwiesen hat, daß das geringfügig ungesättigte Fettalkoholethoxylat bis zu 8, vorzugsweise 6,5, Mol EO aufweist.
Mit einem biologischen Desinfektions- und Reinigungs­ mittel sind vorteilhafte Ergebnisse dann erzielt wor­ den, wenn das Mittel aus einem Konzentrat aus einem Kondensationsprodukt des Isoprens (Isoprenoid) und Iso­ propanol in einem Mischungsverhältnis von 96,5% Isopro­ panol zu 3,5% Konzentrat, bestehend aus 55% Orangen­ terpen, 15% kalt gepreßtem Orangenöl, 10% Rizinus­ ölethoxylat, 5% geringfügig ungesättigtem Fettalkohol­ ethoxylat mit 6.5 Mol EO und 15% Isopropanol besteht. Diese Mischung hat den Vorteil, daß neben einer Desin­ fektionswirkung auch eine Reinigungswirkung erzielt wird, so daß beispielsweise Schmutz- oder Feuchtig­ keitsränder in den Oberflächen eines textilen Gegen­ standes, insbesondere einer Matratze, gereinigt werden. Die Mischung aus Isopropanol und einem Isoprenoid ist darüber hinaus über längere Zeit gebrauchsfertig, so daß die Mischung im gemischten Zustand lagerfähig ist. Ein Anmischen des Desinfektions- und Reinigungsmittels vor Ort ist daher nicht notwendig, so daß diese Mi­ schung auch in haushaltsüblichen Verpackungen an den Endverbraucher abgegeben werden kann, ohne daß die Rei­ nigung von Fachleuten durchgeführt werden muß. Ferner werden die voranstehend beschriebenen Vorteile bezüg­ lich des Entfernens des Guanins erzielt.
Die Verwendung des Isopropylalkohols und des Terpenöls als Isoprenoid, wobei letzteres mit zumindest einem Aromastoff, beispielsweise Orangenaroma vermischt ist, hat den Vorteil, daß der stechend beißende Desinfekti­ onsgeruch des Isopropanols von dem Aromastoff überla­ gert wird, so daß ein angenehmer Geruch entsteht. Bei der Reinigung textiler Gegenstände entstehende Gerüche werden ebenfalls überlagert. Das Terpenöl ist hierbei ein farbloses bis hellgelbes, dünnflüssiges, würzig riechendes ätherisches Öl. Es fällt als Destillations­ produkt aus Terpentin an und wird als Lösungsmittel für Harze, Kautschuk, Lacke und Waschprodukte verwendet. Es ist aber auch möglich, Terpentinölersatz, beispielswei­ se Lösungsmittelgemische, z. B. aus hochsiedendem Ben­ zin, aromatischen und zyklischen Kohlenwasserstoffen zu verwenden, die ein ähnliches Lösungsvermögen wie Ter­ penöl aufweisen. Vorteil dieser Terpentinölersatzstoffe ist ihre kostengünstige Herstellungsweise.
Um ein Durchfeuchten des textilen Gegenstandes bei der Reinigung und Desinfektion der Oberfläche des textilen Gegenstandes zu vermeiden, ist vorgesehen, daß das bio­ logische Desinfektions- und Reinigungsmittel auf den zu reinigenden Gegenstand aufgesprüht wird. Somit wird nur zerstäubte Feuchtigkeit auf die Oberfläche des textilen Gegenstandes aufgetragen, die in der Regel nicht in den Innenraum des textilen Gegenstandes, beispielsweise der Matratze, eindringt, so daß eine Durchfeuchtung dieses Bereiches unterbleibt. Ferner hat das Aufsprühen des Desinfektions- und Reinigungsmittels den Vorteil, daß hier das Verflüchtigen des Alkohols unterstützt wird, das die Oberfläche vieler kleiner Partikel größer ist als die Oberfläche einer beispielsweise mit einem Schwamm oder einem Lappen aufgetragenen Flüssigkeit.
Bei dem voranstehend beschriebenen biologischen Desin­ fektions- und Reinigungsmittel hat es sich erwiesen, daß beim Entfernen von Flecken auf Matratzen keine Rän­ der entstehen. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn mit dem Desinfektions- und Reinigungsmittel hart­ näckige Verschmutzungen im Bereich der Matratzenober­ fläche gereinigt und desinfiziert werden sollen, da dann beispielsweise Desinfektions- und Reinigungsmittel in größerer Menge auf die Matratzenoberfläche aufgetra­ gen werden muß. Hierbei- entstehen dann im Vergleich zum Stand der Technik, beispielsweise bei der Reinigung derartiger Flächen mit einer Lösung aus Wasser und Ten­ siden, keine Verschmutzungsränder.
Aus steuerrechtlichen Aspekten hat es sich als vorteil­ haft erwiesen, daß der Alkohol vergällt ist, wobei hier­ zu beispielsweise Pyridin verwendet ist.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Ver­ wendung eines Desinfektions- und Reinigungsmittels zur Reinigung von Textilien, insbesondere von nicht durch­ näßbaren Textilien, wie Polstermöbel, Gardinen oder Teppiche vorgesehen.
Ferner sieht die Erfindung die Verwendung eines Desin­ fektions- und Reinigungsmittels zur Reinigung von Ma­ tratzen, nämlich des Bezugsstoffes bzw. des Matratzen­ drells vor, wobei Flecken und Gerüche aus dem Bezugs­ stoff bzw. dem Matratzendrell entfernt werden, die Ma­ tratzen in diesem Bereich desinfiziert werden, ohne daß innerhalb des Bezugsstoffes bzw. des Matratzendrells angeordnete Teile oder Schichten der Matratze wesent­ lich mit Flüssigkeit in Kontakt gebracht werden.
Nachfolgend werden weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung anhand eines Beispiels des erfindungsgemäßen biologischen Desinfektions- und Reinigungsmittels be­ schrieben.
Auf die Oberflächen einer zu reinigenden Matratze wird ein biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel aufgesprüht, das aus einem Konzentrat und II-Propanol (Isopropylalkohol) besteht. Das Mischungsverhältnis be­ trägt hierbei 3,5% Konzentrat zu 96,5% II-Propanol. Das Konzentrat besteht aus 55% Orangenterpen, 15% kalt gepreßtem Orangenöl, 10% Rizinusölethoxylat, bei­ spielsweise Eumulgin RT 40, 5% geringfügig ungesättig­ tem Fettalkoholethoxylat mit 6,5 mol EO und 15% Isopropanol.
Dieses biologische Desinfektions- und Reinigungsmittel wird auf die Matratzenoberfläche mittels einer Sprüh­ einrichtung aufgesprüht, wobei das Gemisch in die Ma­ tratzenoberflächen, nämlich den Matratzendrell, ein­ dringt und dort reinigende und desinfizierende Wirkung entfaltet. Durch die leichte Flüchtigkeit der Alkohol­ bestandteile des Gemisches gelangt die Feuchtigkeit je­ doch nicht in den inneren Kern der Matratze, so daß dort angeordnete Bestandteile der Matratze nicht we­ sentlich durchfeuchtet werden. Aufgrund der Flüchtig­ keit des Alkohols wird somit eine schnelle Abtrockungs­ zeit von beispielsweise nur 10 min. der auf diese Art und Weise gereinigten Matratzen erzielt. Neben der Rei­ nigung und der Desinfektion des Matratzendrells werden auch unangenehme Gerüche, beispielsweise Fäulnisgerü­ che, aus dem Matratzendrell beseitigt und der Bestand­ teil Guanin des Milbenkots im Matratzendrell neutrali­ siert bzw. entfernt, so daß die Belastung des Matrat­ zendrells mit die Hausstauballergie aus lösenden Aller­ genen wesentlich reduziert wurde. Die Reinigung und Desinfektion einer Matratze mit dem voranstehend be­ schriebenen Mittel hat eine Reduzierung des Guanins im Matratzendrell erbracht, die ein Maß erreicht hat, wo­ nach ein anschließend nach der DE-PS 33 44 087 durchge­ führtes Analyseverfahren das Ergebnis einer unbedenkli­ chen Matratzenoberfläche erbracht hat.
Intensive Verunreinigungen der Matratzenoberflächen können aber auch durch Auftragen des Desinfektions- und Reinigungsmittels direkt in flüssiger Form auf die Ma­ tratze beseitigt werden. Hierbei ist es besonders vor­ teilhaft, daß die Flüssigkeit keine Ränder auf den Ma­ tratzenoberflächen hinterläßt, wie dies beispielsweise bei der Verwendung eines Gemisches aus Wasser und Ten­ siden zu beobachten ist.

Claims (13)

1. Biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel, bestehend aus einem Kondensationsprodukt des Iso­ prens (Isoprenoid) und einem leichtflüchtigen, an­ tibakteriell wirkenden Alkohol mit einwertigem Kohlenwasserstoffrest, wobei der Alkoholgehalt zwischen 80% und 98% liegt und der Rest Konden­ sationsprodukt des Isoprens ist, und das Konden­ sationsprodukt des Isoprens ggf. einen Emulgator enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensationsprodukt als Konzentrat ausge­ bildet ist, welches aus einem aromatisierten Terpen und einem Alkohol mit einwertigem Kohlenwasserstoff­ rest besteht, die in einem Verhältnis von 3 zu 1 bis 4 zu 1 gemischt sind.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der leichtflüchtige Alkohol Isopropylalkohol ist.
4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkoholgehalt 96,5% und der Anteil des Kon­ densationsproduktes des Isoprens 3,5% beträgt.
5. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensationsprodukt des Isoprens zwischen 30% und 60% Orangenterpen enthält.
6. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensationsprodukt des Isoprens bis zu 25% Aromastoffe, insbesondere solche von Zitrus­ früchten, vorzugsweise Orangenöl, enthält, welches insbesondere kalt gepreßt ist.
7. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Emulgator Rizinusölethoxylat und/oder ge­ ringfügig ungesättigtes Fettalkoholethoxylat mit ei­ nem Anteil von bis zu 20%, vorzugsweise 15%, ist.
8. Mittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensationsprodukt des Isoprens einen Teil Fettalkoholethoxylat in geringfügig ungesättigter Form und zwei Teile Rizinusölethoxylat als Emulgator zugesetzt enthält.
9. Mittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das geringfügig ungesättigte Fettalkohol­ ethoxylat bis zu 8, vorzugsweise 6,5 Mol EO auf­ weist.
10. Biologisches Desinfektions- und Reinigungsmittel nach den Ansprüchen 2 und 5 bis 9, bestehend aus ei­ nem Konzentrat aus einem Kondensationsprodukt des Isoprens (Isoprenoid) und Isopropanol in einem Mi­ schungsverhältnis von 96,5% Isopropanol zu 3,5% Konzentrat, bestehend aus 55% Orangenterpen, 15% kalt gepreßtem Orangenöl, 10% Rizinusölethoxylat, 5% geringfügig ungesättigtem Fettalkoholethoxylat mit 6,5 Mol EO und. 15% Isopropanol.
11. Mittel nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Alkohol mit Pyridin vergällt ist.
12. Verwendung eines Desinfektions- und Reinigungsmit­ tels nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur Reinigung von Textilien, insbesondere von nicht durchnäßbaren Textilien, wie Polstermöbel, Gardinen oder Teppiche und/oder zur Neutralisierung und/oder Entfernung von Guanin aus dem Textil.
13. Verwendung- nach Anspruch 12 zur Reinigung von Ma­ tratzen, nämlich des Bezugsstoffes bzw. des Matrat­ zendrells.
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