DE19511732C2 - Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen im Erdreich zwischen Kontrollschächten - Google Patents
Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen im Erdreich zwischen KontrollschächtenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verlegen von
Rohrleitungen zwischen Kontrollschächten, wie sie Ab
wasserleitungen in regelmäßigen Abständen aufweisen.
Um zwischen derartigen Kontrollschächten Rohrleitungen
verlegen zu können, ist es bekannt, von dem einen Kon
trollschacht aus ein selbstgetriebenes Rammbohrgerät in
Richtung des anderen Kontrollschachts laufen zu lassen,
am heckseitigen Ende des Rammbohrgeräts ein einzuzie
hendes Rohrstück zu befestigen und dieses Rohrstück mit
dem sich vorwärts bewegenden Rammbohrgerät in die vor
handene oder eine durch das Rammbohrgerät geschaffene
Bohrung einzuziehen. Die Länge des Rohrstücks kann
höchstens dem Durchmesser des Kontrollschachts entspre
chen, so daß nach dem Einziehen eines Rohrstücks dieser
Länge in die Bohrung ein Stillsetzen des Rammbohrgeräts
erforderlich ist, um ein neues Rohrstück mit dem einge
zogenen Rohrstück zu verbinden, wonach das Rammbohrge
rät wieder in Betrieb gesetzt wird, um das weitere
Rohrstück einzuziehen. Bei einem Abstand zwischen den
Kontrollschächten von bis zu 60 m und einem Durchmesser
üblicher Kontrollschächte von 100 bis 120 cm, höchstens
bis 160 cm, bedeutet dies, daß mit dem Einziehen eines
Rohrs über die ganze Distanz ein erheblicher Zeitauf
wand verbunden ist.
Aufgrund der Kürze der Rohrstücke ist zudem eine große
Zahl - beispielsweise sechzig oder siebzig - von teuren
und störanfälligen Muffen- oder Schraubverbindungen er
forderlich. Hinzu kommt, daß es bei pneumatisch ange
triebenen Rammbohrgeräten Startschwierigkeiten gibt,
wenn die von einem Kompressor zum Rammbohrgerät geführte
Schlauchlänge einen bestimmten Wert überschreitet.
Die vorgenannten Probleme treten sowohl auf, wenn zwi
schen den Kontrollschächten eine neue Erdbohrung herge
stellt und eine neue Rohrleitung nachgezogen wird als
auch, wenn sich zwischen den Kontrollschächten eine alte
Rohrleitung befindet, die durch ein Messerkopf-Rammbohr
gerät zerstört wird, um anschließend eine neue Rohrlei
tung einzuziehen.
Aus der Zeitschrift "s + t 46 (1992) 11", Seiten 10, 12, 14
ist auch bereits ein Verfahren zum grabenlosen Verlegen
von Versorgungsleitungen bekannt, bei dem zunächst zwei
Baugruben, d. h. eine Startgrube und eine Zielgrube, aus
gehoben werden. Alsdann schafft ein oberirdisches,
schräg ansetzendes Bohrgerät eine Schrägbohrung zu der
Startgrube und sodann eine im wesentlichen horizontale
Bohrung bis zu der Zielgrube. In der Zielgrube wird dann
das Bohrgestänge mit einem in der Gegenrichtung arbei
tenden Aufweitkopf versehen und schließlich bis in die
Startgrube zurückgezogen. Dieses Verfahren erfordert
beim Ausheben der beiden Baugruben erhebliche Erdarbei
ten und ist wegen der Notwendigkeit, das ausgehobene
Erdreich zwischenzulagern oder abzutransportieren
problematisch.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, beim Verlegen
von Rohrleitungen im Erdreich zwischen Kontrollschächten
bzw. einer Start- und einer Zielgrube möglichst große
Rohrlängen einzuziehen.
Ausgehend von dieser Aufgabenstellung wird erfindungs
gemäß vorgeschlagen, daß von der Erdoberfläche ausgehend
eine vorzugsweise schräg verlaufende, bis zum Niveau der
Rohrleitung im Kontrollschacht reichende Hilfsbohrung
geschaffen und durch diese Hilfsbohrung sowie anschlie
ßend durch die Bohrung zwischen den beiden Kontroll
schächten eine Rohrleitung bis zum Ziel-Kontrollschacht
eingezogen wird. Dabei kann die einzuziehende Rohrlei
tung aus verhältnismäßig kurzen Rohrstücken bestehen,
die vor dem Einziehen in die Hilfsbohrung oberirdisch
durch Spiegelschweißen oder mittels Muffenverbindungen
auf die volle Distanz zwischen den beiden Kontroll
schächten miteinander verbunden werden, jedoch ent
spricht vorzugsweise die
Länge des einzuziehenden Rohrs dem vollen Abstand
zwischen den beiden Kontrollschächten.
In jedem Fall kann die Länge der Rohrstücke größer als
der Durchmesser der Kontrollschächte sein, so daß das
Zusammensetzen der Rohrstücke sehr viel seltener erfor
derlich ist, als dies beim Zusammensetzen im Kontroll
schacht selber notwendig ist.
Des weiteren läßt sich das Zusammensetzen oberirdisch
sehr viel einfacher und bequemer und gegebenenfalls oh
ne Stillsetzen vor dem Einziehen in die Hilfsbohrung
durchführen, weil hier genügend Platz für jede Art von
Hilfsaggregaten vorhanden ist.
Wenn die Länge des einzuziehenden Rohres dem vollen Ab
stand zwischen den beiden Kontrollschächten entspricht,
ist ein Stillsetzen bis zum Erreichen des Ziel-Kon
trollschachts überhaupt nicht mehr erforderlich.
In jedem Fall muß die Hilfsbohrung so angelegt werden,
daß die beim Übergang von der Hilfsbohrung in die Boh
rung zwischen den Kontrollschächten erforderliche Bie
gung der Rohrleitung von der Rohrleitung elastisch oder
durch eine geringfügige, zulässige Abwinkelung in
etwaigen Muffenverbindungen aufgenommen wird. So wird
die zulässige Verformung der Rohrleitung bei einer
entsprechenden Anordnung der Hilfsbohrung nicht
überschritten.
Wenn die einzuziehende Leitung aus kurzen Rohrstücken
besteht, die vor dem Einziehen in die Hilfsbohrung
oberirdisch miteinander verbunden werden, kann dies
entweder durch Spiegelschweißen, Kleben oder mittels
Muffenverbindungen geschehen.
Zwar lassen sich die Hilfsbohrung und die Bohrung zwi
schen den Kontrollschächten auf beliebige Weise her
stellen, jedoch kann wenigstens die Hilfsbohrung mit
tels eines selbstgetriebenen Rammbohrgeräts geschaffen
werden. Es kann jedoch auch die Bohrung zwischen den
Kontrollschächten mittels eines selbstgetriebenen Ramm
bohrgeräts geschaffen werden, wenn eine solche Bohrung
noch nicht vorhanden ist.
Um das Einziehen der Rohrleitung zu erleichtern, insbe
sondere dann, wenn diese Rohrleitung eine Länge auf
weist, die dem Abstand zwischen den Kontrollschächten
entspricht, kann ein Zugseil durch die Bohrung zwischen
den Kontrollschächten und die Hilfsbohrung geführt, mit
der einzuziehenden Rohrleitung verbunden und diese mit
tels einer im Bereich des von der Hilfsbohrung entfern
ten Kontrollschachts angeordneten Winde eingezogen wer
den.
Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn die
einzuziehende Rohrleitung eine Altleitung ersetzen
soll. In diesem Fall ist zwischen dem Zugseil und der
einzuziehenden Rohrleitung ein Messerkopf-Rammbohrgerät
angeordnet, das die zwischen den Kontrollschächten ver
laufende Altleitung beim Einziehen der Rohrleitung zer
stört und die Bruchstücke radial nach außen drückt.
Um das Einführen des Zugseils in die Bohrung zwischen
den Kontrollschächten bzw. die dazwischen verlaufende
Altleitung zu erleichtern, kann durch die Hilfsbohrung
und die Bohrung zwischen den Kontrollschächten zunächst
ein elastischer Stab geschoben und danach das Zugseil
mittels des elastischen Stabes in die Bohrung
eingezogen werden.
Besonders vorteilhaft ist bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren, daß das Rammbohrgerät bzw. das Messerkopf-
Rammbohrgerät oberirdisch angesetzt wird und in seiner
Länge daher nicht vom Durchmesser des Kontrollschachtes
abhängig ist. Es besteht daher die Möglichkeit, längere
Rammbohrgeräte bzw. Messerkopf-Rammbohrgeräte mit ent
sprechend größerer Vortriebsenergie zu verwenden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des nähe
ren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung einer zwischen
zwei Kontrollschächten verlaufenden Altlei
tung,
Fig. 2 die Anordnung einer Winde mit Zugseil im Be
reich eines Kontrollschachts und eine dem an
deren Kontrollschacht schräg von der Oberflä
che zulaufende Hilfsbohrung und
Fig. 3 das Einziehen einer neuen Rohrleitung durch
die Hilfsbohrung, quer durch den Start-Kon
trollschacht, durch die Bohrung zwischen den
Kontrollschächten bis zum Ziel-Kontroll
schacht.
In Fig. 1 sind zwei Kontrollschächte 1, 2 dargestellt,
zwischen denen eine Altleitung 3 verläuft. Diese
Altleitung 3 soll durch eine neue Rohrleitung ersetzt
werden. Selbstverständlich braucht sich diese
Altleitung nicht nur zwischen den Kontrollschächten 1,
2 zu erstrecken, sondern kann über die Kontrollschächte
1, 2 hinaus verlängert sein, so daß auch in diesen Be
reichen eine neue Rohrleitung verlegt wird, falls dies
erforderlich ist.
Im Bereich des Ziel-Kontrollschachts 2 ist eine Winde 4
angeordnet, deren Zugseil 6 über Umlenkrollen 5 in den
Kontrollschacht 2 bis auf das Niveau der Altleitung 3
geführt ist.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie von der Erdoberfläche
her eine Hilfsbohrung 6 schräg zum Kontrollschacht 1
geführt ist und etwa auf demselben Niveau wie die Alt
leitung 3 im Kontrollschacht 1 mündet. Diese Hilfsboh
rung 6 wird mit Hilfe eines pneumatisch angetriebenen
Rammbohrgeräts hergestellt. Anschließend wird durch die
Hilfsbohrung 6, quer durch den Kontrollschacht 1 sowie
durch die Altleitung 3 hindurch ein elastischer Stab
eingeschoben, bis er aus der Altleitung in den Ziel
schacht 2 eintritt. Ein derartiger elastischer Stab
kann aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff bestehen
und läßt sich über größere Längen in Bohrungen einfüh
ren, ohne hängen zu bleiben. Derartige Glasfaserstäbe
lassen sich in Bohrungen hineinschieben und suchen sich
ihren Weg durch die Bohrung und folgen dabei jeder
Krümmung, da sie formstabil und trotzdem hochelastisch
sind.
Anschließend wird im Kontrollschacht das Zugseil mit
dem Glasfaserstab verbunden und durch die Altleitung 3
und die Hilfsbohrung 6 zurück bis an die Erdoberfläche
gezogen. Nunmehr wird mit dem Zugseil ein Messerkopf-
Rammbohrgerät und heckseitig mit diesem die zu verle
gende Rohrleitung verbunden und wie in Fig. 3 darge
stellt, durch die Hilfsbohrung 6 gezogen, bis das Mes
serkopf-Rammbohrgerät in die Altleitung 3 eintritt.
Nunmehr wird das Messerkopf-Rammbohrgerät in Tätigkeit
gesetzt und zerstört die Altleitung, wobei gleichzeitig
die Winde 4 das Messerkopf-Rammbohrgerät zusammen mit
der damit verbundenen Rohrleitung mittels des Zugseils
6 bis zum Kontrollschacht 2 zieht.
Soll vom Kontrollschacht 2 aus zu einem weiteren, nicht
dargestellten Kontrollschacht eine Altleitung durch
eine neue Rohrleitung ersetzt werden, wird die Winde
entsprechend versetzt, und der gesamte Vorgang ein
schließlich des Bohrens einer Hilfsbohrung wiederholt
sich. In den Kontrollschächten 1, 2 lassen sich die
verlegten Rohrleitungen miteinander in bekannter Weise
verbinden und gegebenenfalls mit Abzweigungen versehen.
In dem Kontrollschacht 1 kann ein Holzgestell angeord
net sein, das den Zwischenraum zwischen der Hilfsboh
rung 6 und der Altleitung 3 überbrückt.
Je nach Beschaffenheit des Bodens und des Rammbohrge
räts läßt sich die Hilfsbohrung 6 entweder durch ein
für das Herstellen der Hilfsbohrung besonders geeigne
tes Rammbohrgerät schaffen, oder es läßt sich das Mes
serkopf-Rammbohrgerät, das zum Zerstören der Altleitung
verwendet wird, zum Herstellen der Hilfsbohrung einset
zen.
Wenn die zu verlegende Rohrleitung aus Kunststoff, bei
spielsweise Polyäthylen besteht, läßt sich der gesamte
Abstand zwischen den Kontrollschächten 1, 2, der bis zu
60 m betragen kann, durch ein einziges PE-Rohr über
brücken. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, kürze
re Rohrstücke oberirdisch durch Spiegelschweißen, Kle
ben oder mittels Muffenverbindungen miteinander zu ver
binden und so ohne Behinderungen durch die Abmessungen
der Kontrollschächte 1, 2 als durchgehenden Rohrstrang
einziehen.
Nach dem Einziehen der Rohrleitung wird die Hilfsboh
rung 6 auf irgendeine Weise verschlossen.
Die Erfindung ist nicht auf das Verlegen einer Rohrlei
tung anstelle einer zu zerstörenden Altleitung be
schränkt. Ebenso läßt sich eine neue Rohrleitung verle
gen, wenn zunächst Kontrollschächte mit üblichem Durch
messer und dem üblichen Abstand angelegt, dann mittels
eines Rammbohrgeräts von der Erdoberfläche aus eine
schräg verlaufende Hilfsbohrung geschaffen, dabei die
einzuziehende Rohrleitung bereits mitgezogen und auch
beim Herstellen einer Erdbohrung zwischen dem Kontroll
schacht 1 und dem Kontrollschacht 2 gleichzeitig die
einzuziehende Rohrleitung nachgezogen wird. Auch in
diesem Fall kann die einzuziehende Rohrleitung oberir
disch auf eine Länge vorbereitet werden, die dem Ab
stand zwischen den Kontrollschächten 1, 2 entspricht.
Falls aufgrund der Bodenverhältnisse oder des Durchmes
sers der einzuziehenden Rohrleitung erforderlich, kann
mittels eines Rammbohrgeräts zunächst eine Pilotbohrung
im Bereich der schrägen Hilfsbohrung 6 und zwischen den
Kontrollschächten 1, 2 angelegt, durch diese Pilotboh
rung ein Zugseil 6 in der beschriebenen Weise hindurch
geführt und anschließend die einzuziehende Rohrleitung
mittels der Winde 4 und des Zugseils 6 durch die Pilot
bohrung hindurchgezogen werden, wobei sich, falls er
forderlich, ein Rammbohrgerät zwischen dem Zugseil und
der einzuziehenden Rohrleitung befindet, um die Pilot
bohrung auf den Durchmesser der einzuziehenden Rohrlei
tung aufzuweiten.
Entscheidend ist sowohl beim Ersetzen einer Altleitung
durch eine neue Rohrleitung als auch beim Neuverlegen
einer Rohrleitung, daß erfindungsgemäß, jeweils von der
Erdoberfläche ausgehend, eine Schrägbohrung angelegt
wird, die in einem Kontrollschacht mündet, von dem eine
Bohrung bis zum nächsten Kontrollschacht führt, so daß
die zu verlegende Rohrleitung nur mit einer geringfügi
gen Biegung verlegt wird und daher keinen Schaden er
leiden kann. Dadurch läßt sich das Verlegen von Rohr
leitungen kostengünstig und schnell durchführen.
Claims (9)
1. Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen im Erdreich
zwischen vorhandenen Kontrollschächten, bei dem von
der Erdoberfläche ausgehend eine bis zum Niveau der
Rohrleitung in dem einen Kontrollschacht reichende
Hilfsbohrung geschaffen und durch diese Hilfsbohrung
sowie anschließend durch eine Bohrung zwischen den
beiden Kontrollschächten eine Rohrleitung bis zu dem
anderen Kontrollschacht eingezogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des einzuziehenden Rohrs dem vollen
Abstand zwischen den beiden Kontrollschächten ent
spricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzuziehende Rohrleitung aus kurzen Rohr
stückchen besteht, die vor dem Einziehen in die
Hilfsbohrung oberirdisch durch Spiegelschweißen
oder mittels Muffenverbindungen auf die volle Ent
fernung zwischen den beiden Kontrollschächten mit
einander verbunden werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens die Hilfsbohrung
mittels eines selbstgetriebenen Rammbohrgeräts
geschaffen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfsbohrung und die Boh
rung zwischen den Kontrollschächten mittels eines
selbstgetriebenen Rammbohrgeräts geschaffen werden
und die Rohrleitung von dem Rammbohrgerät nachgezo
gen wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Zugseil durch die Bohrung
zwischen den Kontrollschächten und die Hilfsbohrung
geführt, mit der einzuziehenden Rohrleitung verbun
den und diese mittels einer im Bereich des von der
Hilfsbohrung abgelegenen Kontrollschachts angeord
neten Winde eingezogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Zugseil und der einzuziehenden
Rohrleitung ein Messerkopf-Rammbohrgerät angeordnet
ist und dieses eine zwischen den Kontrollschächten
verlaufende Altleitung beim Einziehen der Rohrlei
tung zerstört.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß durch die Hilfsbohrung und die Boh
rung zwischen den Kontrollschächten zunächst ein
elastischer Stab eingeschoben und danach das Zug
seil mittels des elastischen Stabes durch die Boh
rungen gezogen wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfsbohrung nach dem
Einziehen der Rohrleitung verschlossen wird.
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