DE19511488C2 - Fluidbetätigter Schwenkkolbenmotor - Google Patents
Fluidbetätigter SchwenkkolbenmotorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen fluidbetätigten Schwenkkolbenmo
tor, mit einem Motorgehäuse, in dem ein Kolbenraum angeordnet
ist, in dem sich ein im Betrieb eine Schwenkbewegung ausfüh
render Schwenkkolben befindet, der mit einer aus dem Kolben
raum herausgeführten Abtriebswelle in drehfester Verbindung
steht, die außerhalb des Kolbenraumes einen radial abstehen
den Schwenkanschlag trägt, der zur Vorgabe des Drehwinkels
der Abtriebswelle mit einer gehäuseseitigen Gegenanschlagein
richtung zusammenarbeitet, die mindestens einen an einer sich
in Schwenkrichtung erstreckenden gehäusefesten Kreisbogenfüh
rung verstellbar und in gewünschten Anschlagstellungen fest
stellbar angeordneten Gegenanschlag aufweist, an dem eine in
den Schwenkweg einer Anschlagpartie des Schwenkanschlages ra
gende Gegenanschlagpartie vorgesehen ist, wobei Dämpfungsmit
tel zur Dämpfung des Aufpralles zwischen wenigstens einer An
schlagpartie und der zugeordneten Gegenanschlagpartie vorge
sehen sind.
Fluidbetätigte Schwenkkolbenmotoren dieser Art, die auch als
Drehantriebe bezeichnet werden, gehen beispielsweise aus der
DE 39 43 716 C2 hervor. Sie besitzen eine Einrichtung zur
Einstellung des Drehwinkels der Abtriebswelle, die außerhalb
des Kolbenraumes angeordnet ist und dort zwischen der Ab
triebswelle und dem Motorgehäuse wirkt, so daß der Schwenk
kolben beim Abbremsen der Bewegung keiner nennenswerten Bela
stung ausgesetzt ist. Der gewünschte Drehwinkel wird mit Hil
fe zweier längs einer Kreisbogenführung verstellbaren Gegen
anschlägen vorgegeben, die in den Schwenkweg eines an der Ab
triebswelle befestigten und flügelartig von dieser abstehen
den Schwenkanschlages ragen. Um den Aufprall auf den Gegenan
schlägen zu mildern, ist der Schwenkanschlag mit Dämpfungs
mitteln in Gestalt gummielastischer Pufferelemente versehen.
Im Betrieb des Schwenkkolbenmotors steht die Abtriebswelle
mit einem zu verschwenkenden Gegenstand in Verbindung. Hier
bei kann es sich beispielsweise um einen Robotorarm handeln,
der zur Handhabung von Werkstücken eingesetzt wird. In dem
Bestreben nach immer höheren Betriebsgeschwindigkeiten ist
man bei den bekannten Schwenkkolbenmotoren jedoch insofern an
eine Grenze gestoßen, als die Belastung der Einstelleinrich
tung beim schnellen Bewegen schwerer Massen zu hoch wird. Das
wirkende hohe Trägheitsmoment kann beispielsweise zu einer
Beschädigung des Schwenkanschlages führen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen fluidbe
tätigten Schwenkkolbenmotor der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit dem sich ohne Beschädigungsgefahr große Massen
mit hoher Geschwindigkeit bewegen lassen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Dämpfungs
mittel wenigstens einen fluidischen Stoßdämpfer umfassen, daß
der fluidische Stoßdämpfer an einem außerhalb des Kolbenrau
mes angeordneten Stoßdämpferhalter festgelegt ist, daß der
Stoßdämpferhalter von einem der verstellbaren Gegenanschläge
gebildet ist, wobei die Verstellung des Gegenanschlages ein
automatisches Mitverstellen des Stoßdämpfers bewirkt, dessen
axial verschiebbare Stoßstange unabhängig von der eingestell
ten Anschlagstellung des Gegenanschlages etwa tangential zum
Schwenkweg der zugeordneten Anschlagpartie ausgerichtet ist
und mit einer an ihr vorgesehenen Stoßpartie in den Schwenk
weg der Anschlagpartie ragt, und daß der Stoßdämpfer axial
verstellbar und in eingestellten Dämpferstellungen feststell
bar an dem Stoßdämpferhalter angeordnet ist, derart, daß der
mindestens eine Stoßdämpfer ein Mittel zur Feineinstellung
des Drehwinkels der Abtriebswelle bildet und/oder eine Ein
stellung des zur Verfügung stehenden Dämpfungshubes ermög
licht.
Auf diese Weise wird die Drehbewegung der an eine Last gekop
pelten Abtriebswelle bei Annäherung an die gewünschte Endpo
sition verhältnismäßig sanft abgebremst. Durch Dämpfung auf
der letzten Wegstrecke wird erreicht, daß die Bewegungsener
gie reduziert und die wirkende Belastung bei Erreichen der
gewünschten Endposition nurmehr gering ist. Im Vergleich zu
einem gattungsgemäßen Schwenkkolbenmotor gleicher Baugröße
können somit bei gleicher Drehgeschwindigkeit höhere Massen
transportiert bzw. bei gleichen Massen höhere Drehgeschwin
digkeiten realisiert werden. Durch optimale Ausrichtung des
Stoßdämpfers mit Bezug zum Schwenkanschlag ist die erfolgte
Dämpfung unabhängig vom eingestellten Schwenkwinkel gleicher
maßen gut. Da beim Verstellen des Gegenanschlages der Stoß
dämpfer automatisch mitverstellt wird, erübrigt sich in vie
len Fällen eine separate Justierung der Stoßdämpfer und ge
stattet eine bedienungsfreundliche Handhabung. Ungeachtet
dessen ermöglicht die axial verstellbare Anordnung des Stoß
dämpfers bei Bedarf eine Justierung relativ zum Stoßdämpfer
halter, was eine Feineinstellung des Drehwinkels der Ab
triebswelle und/oder eine Einstellung des zur Verfügung ste
henden Dämpfungshubes ermöglicht.
Zwar ist es als solches bekannt, fluidische Stoßdämpfer zur
wirksamen Dämpfung des Aufpralles bahnbewegter Massen einzu
setzen. Die DE 39 07 355 A1 offenbart einen möglichen Aufbau
eines derartigen Stoßdämpfers. Desweiteren offenbart die US 2
793 623 die Möglichkeit, einen Schwenkkolbenmotor zur Auf
pralldämpfung mit einem hydraulischen Stoßdämpfer auszustat
ten. In diesem vorgenannten Fall arbeitet der Stoßdämpfer al
lerdings innerhalb des Kolbenraumes unmittelbar mit dem
Schwenkkolben zusammen, so daß dieser hohen Belastungen aus
gesetzt ist. Auch ist keine Möglichkeit vorgesehen, den zur
Verfügung stehenden Dämpfungshub zu variieren. Da der aus der
DE 39 43 716 C2 bekannte Schwenkkolbenmotor bereits mit Fein
einstellelementen ausgestattet ist, war überdies kein Anlaß
gegeben, einen Stoßdämpfer als Mittel zur Feineinstellung der
Endstellung des Schwenkanschlages vorzusehen, wobei die Stoß
partie selbst als Gegenanschlagpartie herangezogen wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Un
teransprüchen hervor.
Eine besonders kompakte Anordnung ergibt sich, wenn der Stoß
dämpferhalter ein Gehäuse bildet, das eine rückseitig offene
Aufnahme begrenzt, in die der Stoßdämpfer eingebaut ist. Er
kann dabei je nach Länge der Aufnahme mehr oder weniger weit
rückseitig aus dem Gehäuse herausragen. Die die Aufnahme be
grenzende vordere Gehäusewand verfügt zweckmäßigerweise über
einen Durchbrechung, die von der Stoßstange durchsetzt ist,
so daß ihre Stoßpartie mit Abstand vor der vorderen Gehäuse
wand zu liegen kommt. Ist der Stoßdämpfer derart am Stoßdämp
ferhalter festgelegt, daß sich die Stoßpartie bei Beaufschla
gung in die Durchbrechung zurückdrücken läßt, kann die die
Durchbrechung begrenzende Halterpartie als Gegenanschlagpar
tie fungieren, die die Entstellung des Schwenkanschlages vor
gibt.
Als fluidischer Stoßdämpfer ist beispielsweise ein pneumati
scher oder ein hydraulischer Stoßdämpfer vorgesehen. Derzeit
wird ein hydraulischer Stoßdämpfer bevorzugt, wie er bei
spielsweise aus der schon erwähnten DE 39 07 355 A2 hervor
geht. Derartige hydraulische Stoßdämpfer ermöglichen bei ho
her Dämpfungsrate sehr kompakte Abmessungen, so daß sie sich
für die Integration in den Schwenkkolbenmotor besonders eig
nen.
Der Stoßdämpferhalter und die Kreisbogenführung greifen
zweckmäßigerweise radial formschlüssig und zugleich relativ
zueinander unverdrehbar ineinander. Dadurch wird eine sichere
Lagefixierung des Stoßdämpferhalters auch bei hohen Aufprall
kräften gewährleistet.
Es kann für jede der beiden möglichen Schwenkrichtungen des
Schwenkanschlages ein als Stoßdämpferhalter ausgebildeter Ge
genanschlag vorgesehen sein, so daß bei beiden Bewegungsrich
tungen eine Dämpfung der Bewegung erzielt werden kann. Sollte
sich bei einem speziellen Anwendungsfall eine Dämpfung bei
einer der beiden Bewegungsrichtungen erübrigen, kann hier je
doch ohne weiteres ein konventioneller Gegenanschlag, auch
mit Feineinstellelement, vorgesehen werden, wie er beispiels
weise aus der DE 39 43 716 C2 hervorgeht.
Eine besonders günstige Verteilung der Stoßdämpferbelastung
stellt sich ein, wenn die Anordnung so getroffen ist, daß der
Schwenkanschlag etwa in der Mitte des Dämpfungshubes des
Stoßdämpfers rechtwinkelig zur Stoßdämpferachse steht. Die
Querbelastungen insbesondere der Stoßstange werden auf diese
Weise sehr gering gehalten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine erste Bauform des erfindungsgemäßen
Schwenkkolbenmotors im Längsschnitt gemäß
Schnittlinie I-I aus Fig. 3, allerdings in
einer abweichenden Stellung des Schwenkkol
bens und des Schwenkanschlages und wobei die
außerhalb des Motorgehäuses angeordnete Ein
richtung zur Einstellung des Drehwinkels in
ungeschnittener Seitenansicht gezeigt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schwenkkolbenmo
tor aus Fig. 1 gemäß Schnittlinie II-II,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Schwenkkolbenmotor
aus Fig. 1 bei abweichender Stellung des
Schwenkanschlages, und
Fig. 4 und 5 einen der als Stoßdämpferhalter ausgebildeten
Gegenanschläge aus Fig. 3 in unterschiedli
chen, verschiedene Endstellungen des Schwenk
anschlages bewirkenden Dämpferstellungen, wo
bei das Gehäuse im Längsschnitt gezeigt ist.
Der beispielsgemäße fluidbetätigte Schwenkkolbenmotor umfaßt
eine allgemein mit 1 bezeichnete Antriebseinrichtung, die mit
einer allgemein mit 2 bezeichneten Einrichtung zur Einstellung
des Drehwinkels einer Abtriebswelle 3 ausgestattet ist, welche
nachfolgend kurz als Einstelleinrichtung 2 bezeichnet wird.
Der Aufbau der Antriebseinrichtung 1 ist als solches bekannt und
bereits in der DE 39 43 716 C2 beschrieben. Auf deren Inhalt
wird hier Bezug genommen. Es genügt daher an dieser Stelle eine
zusammenfassende Darlegung des bevorzugten konstruktiven Aufbaus
der Antriebseinrichtung 1.
Die Antriebseinrichtung 1 umfaßt ein Motorgehäuse 4, in dem ein
ringsum abgeschlossener Kolbenraum 5 (Fig. 1 und 2) ausgebil
det ist. In einem Querschnitt rechtwinklig zur Längsachse 6 ge
sehen, wie aus Fig. 2 hervorgeht, verfügt der Kolbenraum 5 über
einen kreisförmigen Querschnitt.
Das Motorgehäuse 4 ist von einer entlang der Längsachse 6 ver
laufenden Abtriebswelle 3 durchsetzt, die zentral durch den Kol
benraum 5 hindurchgeführt ist. Über Lager 7 in den den Kolben
raum 5 beidseits axial begrenzenden Gehäusewänden 8, 9 des Mo
torgehäuses 4 ist die Abtriebswelle 3 drehgelagert. Der an der
einen Axialseite des Motorgehäuses 4 herausragenden Endabschnitt
der Abtriebswelle 3 bildet einen Abtriebsabschnitt 8, der dreh
fest mit einem zu drehenden bzw. zu verschwenkenden Gegenstand
verbindbar ist.
In dem Kolbenraum 5 ist ein Schwenkkolben 9 angeordnet, der in
drehfester Verbindung mit der Abtriebswelle 3 steht. Er verfügt
beispielsgemäß über eine Buchsenpartie 12 mit einer Innenverzah
nung, die formschlüssig auf die mit einer Außenverzahnung verse
hene Abtriebswelle 3 aufgesteckt ist.
Mit Hilfe des Schwenkkolbens 9 ist der Kolbenraum 5 in zwei Ar
beitsräume 22, 23 veränderlichen Volumens unterteilt. Dabei ar
beitet die Buchsenpartie 12 mit einem eine Trennwand bildenden
Kolbenraumteiler 13 zusammen, der den zwischen der Buchsenpartie
12 und der äußeren Umfangsfläche 14 des Kolbenraumes 5 verblei
benden Ringraum an einer Stelle seines Umfanges unterteilt. Eine
weitere Unterteilung dieses Ringraumes erfolgt durch einen ra
dial von der Buchsenpartie 12 abstehenden Schwenkflügel 15 des
Schwenkkolbens 9. Die Buchsenpartie 12 liegt mit ihrer zylin
drisch konturierten Mantelfläche 16 dichtend an der zugewandten
Stirnfläche 17 des Kolbenraumteilers 13 an. Im übrigen stehen
sowohl der Kolbenraumteiler 13 als auch der Schwenkkolben 9 über
ihren Umfang in Dichtkontakt mit der Innenfläche des Kolbenrau
mes 5. Entsprechende Dichtungen 18, 19, mit denen der Kolben
raumteiler 13 und der Schwenkkolben 9 belegt sind, gehen aus
Fig. 1 und 2 hervor.
Der Kolbenraumteiler 13 ist beispielsweise mittels Steckverbin
dungen 24 im Kolbenraum 5 fixiert.
In jeden Arbeitsraum 22, 23 mündet ein das Motorgehäuse 4 durch
setzender Fluidkanal 25. Über diesen wird ein Antriebsfluid,
insbesondere Druckluft, zu- und abgeführt. Auf diese Weise läßt
sich der Schwenkkolben 9 zu einer durch Doppelpfeil 25 angedeu
teten, hin und her gehenden Schwenkbewegung antreiben. Diese re
sultiert in einer hin und her gehenden Drehbewegung der angekop
pelten Abtriebswelle 3 um deren Längsachse 6, die somit gleich
zeitig eine Drehachse bildet.
Zugunsten einer einfache Montage ist das Motorgehäuse 4 querge
teilt, so daß zwei axial aufeinanderliegende Gehäuseschalen 26,
27 vorliegen, die unter Zwischenfügung einer nicht näher darge
stellten Dichtung miteinander verschraubt sind. Eine der verwen
deten Schrauben 28 ist gezeigt. In jeder Gehäuseschale 26, 27
befindet sich ein axialer Abschnitt des Kolbenraumes 5.
Bei fluidischem Schwenkantrieb des Schwenkkolbens 9 läßt sich an
dem Abtriebsabschnitt 8 der Abtriebswelle 3 eine hin und her ge
hende Drehbewegung abgreifen, deren maximaler Drehwinkel beim
Ausführungsbeispiel etwa um die 315° beträgt. Auf diese Weise
lassen sich an den Abtriebsabschnitt 8 gekoppelte Einrichtungen
zu einer Schwenkbewegung oder, zum Beispiel bei einer zwischen
geschalteten Freilaufeinrichtung, zu einer ununterbrochenen Ro
tationsbewegung antreiben.
Die bereits erwähnte Einstelleinrichtung 2 befindet sich bei
spielsgemäß an der dem Abtriebsabschnitt 8 entgegengesetzten
Axialseite des Motorgehäuses 4 und sitzt an dessen Außenseite.
Sie wirkt zwischen dem Motorgehäuse 4 und der Abtriebswelle 3
und gestattet eine feste Vorgabe des Drehwinkels der Abtriebs
welle 3 innerhalb des maximal möglichen Drehwinkels. Mit dieser
Einstelleinrichtung 2 kann einerseits verhindert werden, daß der
Schwenkkolben 9 auf den Kolbenraumteiler 13 aufprallt und Scha
den nimmt. Ferner läßt sich der Drehwinkel der Abtriebswelle 3
dem Einsatzzweck entsprechend variabel vorgeben.
Wie aus Fig. 1 und 3 hervorgeht, verfügt die Einstelleinrich
tung 2 über einen Schwenkanschlag 28, der mit einem aus dem Mo
torgehäuse 4 herausragenden Endabschnitt 32 der Abtriebswelle 3
in drehfester Verbindung steht. Der Schwenkanschlag 28 steht ra
dial von der Abtriebswelle 3 ab. Beispielsgemäß verfügt er über
eine mit einer Innenverzahnung versehene Lagerbuchse 33, die
formschlüssig auf den mit einer komplementären Außenverzahnung
versehenen Endabschnitt 32 aufgesteckt und axial fixiert ist.
Von der Lagerbuchse 33 steht ein Anschlagarm 31 radial ab. Der
Schwenkanschlag 28 führt im Betrieb des Schwenkkolbenmotors eine
der Bewegung des Schwenkkolbens 9 entsprechende Schwenkbewegung
gemäß Doppelpfeil 34 aus.
Zur Vorgabe des Drehwinkels der Abtriebswelle 3 arbeitet der
Schwenkanschlag 28 mit einer Gegenanschlageinrichtung 35 zusam
men, die beispielsgemäß über zwei Gegenanschläge 36, 36' ver
fügt. Beide Gegenanschläge 36, 36' sind so am Motorgehäuse 4 an
geordnet, daß sie zu beiden Seiten in den Schwenkweg 58 des
Schwenkanschlages 28 ragen, so daß jeweils ein Gegenanschlag 36,
36' bei einer der beiden möglichen Schwenkrichtungen des Schwen
kanschlages 28 wirksam ist. Die Gegenanschläge 36, 36' sind an
einer sich in Schwenkrichtung 34 erstreckenden gehäusefesten
Kreisbogenführung 37 verstellbar geführt, wobei sie sich stufen
los in gewünschten Anschlagstellungen gegenüber dem Motorgehäuse
4 lösbar festlegen lassen.
Beim Ausführungsbeispiel sind die beiden Gegenanschläge 36, 36'
an einer gemeinsamen Kreisbogenführung 37 geführt, die ringartig
in sich geschlossen ist, und sich somit über einen Zentriwinkel
von 360° erstreckt. Gebildet ist die Kreisbogenführung 37 vor
liegend von einer axialseitig offenen nutartigen Oberflächenver
tiefung 38 in der der Einstelleinrichtung 2 zugewandten stirn
seitigen Partie des Motorgehäuses 4. Sie ist dadurch gebildet,
daß an die der Einstelleinrichtung 2 zugewandte Gehäuseschale
26, die einen zentralen bundartigen Vorsprung 42 aufweist, ein
Ringelement 43 angesetzt ist, wobei der zwischen dem bundartigen
Vorsprung 42 und dem Ringelement 43 verbleibende ringsumlaufende
radiale Zwischenraum die Oberflächenvertiefung 38 definiert.
Die Oberflächenvertiefung 38 dient gleichzeitig zur lösbaren
Feststellung der Gegenanschläge 36, 36'. Beispielsgemäß verfügt
die Oberflächenvertiefung 38 über einen sich an die äußere axia
le Stirnfläche 44 des Motorgehäuses 4 anschließenden schmäleren
Halsabschnitt 45, an den sich in Tiefenrichtung axial ein brei
terer Verankerungsabschnitt 46 anschließt. In letzterem ist ein
zum Beispiel nach Art eines Nutensteins ausgebildetes Klemmele
ment 47 aufgenommen, das über eine den Haltsabschnitt 45 durch
greifenden Klemmschraube 48 mit dem zugeordneten Gegenanschlag
36, 36' verbunden ist, an dem sich die Klemmschraube 48 mit ih
rem Kopf abstützt. Das Klemmelement 47 hintergreift die Stufe
zwischen dem Halsabschnitt 45 und dem Verankerungsabschnitt 46.
Bei gelöster Klemmschraube 48 kann ein jeweiliger Gegenanschlag
36, 36' entlang der Kreisbogenführung 37 stufenlos verschoben
werden. Ist die gewünschte Anschlagstellung erreicht, wird der
Gegenanschlag 36, 36' durch Anziehen der Klemmschraube 48 am Mo
torgehäuse 4 festgeklemmt.
Der Schwenkkolbenmotor gestattet auch bei schweren, an den Ab
triebsabschnitt 8 angekoppelten Lasten hohe Drehgeschwindigkei
ten der Abtriebswelle 3. Dies läßt sich mit vorzugsweise fluid
dischen Stoßdämpfern 52 begründen, die im Schwenkweg des Schwen
kanschlages 28 angeordnet sind und vor dem Erreichen der ge
wünschten Endlage des Schwenkanschlages eine Dämpfungswirkung
entfalten, im Rahmen derer sie den mit hoher Geschwindigkeit
aufprallenden Schwenkanschlag 28 auf kurzer Wegstrecke all
mählich abbremsen.
Bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind die Gegenan
schläge 36, 36' als Stoßdämpferhalter 53 ausgebildet, die je
weils unmittelbar einen Stoßdämpfer 52 tragen. Jeder Gegnan
schlag 36, 36' verfügt daher über eine Doppelfunktion. Er dient
zum einen unter Mitwirkung einer an ihm vorgesehenen Gegenan
schlagpartie 54, 54' zur Vorgabe der Endstellung der Schwekbe
wegung des letzten Schwenkwinkelabschnittes vor dem Erreichen
der betreffenden Endstellung.
Wird die Anschlagstellung eines Gegenanschlages 36, 36' verän
dert, indem er längs der Kreisbogenführung 37 in eine andere Po
sition gebracht wird, wird gleichzeitig der jeweils zugeordnete
Stoßdämpfer 52 mit verstellt, so daß sich eine separate zusätz
liche Justierung der Stoßdämpfer 52 erübrigt.
An dem Schwenkanschlag 28 ist bezogen auf die Schwenkrichtung 34
beidseits jeweils eine Anschlagpartie 55 vorgesehen. Sie kann
wie abgebildet zumindest teilweise von aus gummielastisch nach
giebigem Material bestehenden Pufferelementen 56 gebildet sein.
Die Gegenanschläge 36, 36' sind so angeordnet, daß eine an ihnen
vorgesehene Gegenanschlagpartie 54, 54' in den Schwenkweg der
zugewandten Anschlagpartie 55 ragt. In den beiden möglichen End
stellungen der Schwenkbewegung liegt der Schwenkanschlag 28 je
weils mit einer seiner Anschlagpartien 55 an der Gegenanschlag
partie 54, 54' des zugeordneten Gegenanschlages 36, 36' an.
Um eine optimale Dämpfungswirkung zu erzielen, ist ein jeweili
ger Stoßdämpfer 52 derart am zugeordneten Stoßdämpferhalter 53
festgelegt, daß seine axial verschiebbare Stoßstange 57 tangen
tial zu dem strichpunktiert angedeuteten Schwenkweg 58 der zuge
ordneten Anschlagpartie 55 ausgerichtet ist. Dabei ragt eine am
freien Ende der Stoßstange 57 angeordnete, beispielsweise von
einem Gummipuffer gebildete Stoßpartie 59 in den erwähnten
Schwenkweg 58.
Die beispielsgemäßen Stoßdämpfer sind fluidische Stoßdämpfer 52.
Neben pneumatischen Stoßdämpfern empfehlen sich hier besonders
hydraulische Stoßdämpfer an sich bekannter Bauart. Ein derarti
ger hydraulischer Stoßdämpfer 52, wie er vorliegend zum Einsatz
kommt, geht beispielsweise aus der DE 39 07 355 A1 hervor, so
daß sich nähere Ausführungen zu seinem konstruktiven Aufbau
erübrigen. Es wird auf den Inhalt der betreffenden Druckschrift
verwiesen.
Das Dämpfungsprinzip des Stoßdämpfers 52 basiert auf der Ver
drängung eines im Dämpfergehäuse 60 enthaltenen Fluides durch
einen mit der erwähnten Stoßstange 57 verbundenen, in Fig. 4
angedeuteten, axial beweglichen Dämpferkolben 63. Der dem Fluid
entgegengesetzte Strömungswiderstand erzeugt eine Bremskraft,
die der Aufprallkraft des Schwenkanschlages 28 entgegenwirkt.
In Fig. 1 und 3 sind die Stoßdämpfer 52 mit in ausgefahrener
Stellung befindlicher Stoßstange 57 gezeigt. Hier ist die Stoß
partie 59 der unmittelbar am Stoßdämpferhalter 53 ausgebildeten
Gegenanschlagpartie 54 mit Abstand vorgelagert. Beim Aufprall
des Schwenkanschlages 28 beginnt der Dämpfungshub, der beim Auf
prall auf der Gegenanschlagpartie 54 beendet ist, wobei die
Stoßstange 57 eine aus Fig. 4 ersichtliche, in das Dämpferge
häuse 60 eingefahrene Stellung einnimmt.
Die hydraulische Dämpfung zeichnet sich durch eine gute Dämp
fungswirkung bei kompakten Stoßdämpferabmessungen aus. Hydrauli
sche Stoßdämpfer 52 eignen sich daher besonders für den vorlie
genden Einsatz.
Der beispielsgemäße Stoßdämpferhalter 53 hat einen Fußabschnitt
64, mit dem er auf der Stirnfläche 44 des Motorgehäuses 4 auf
sitzt. An dem Fußabschnitt 64 ist ein nachfolgend als Halterge
häuse 65 bezeichnetes Gehäuse angeordnet, in dem der zugeordne
ter Stoßdämpfer 52 gelagert ist. Das Haltergehäuse 65 verfügt im
Innern über eine von einer Ausnehmung gebildeten Aufnahme 66,
die rückseitig offen ist, wobei der Stoßdämpfer 52 mit seinem
Dämpfergehäuse 60 von der Rückseite her in die Aufnahme 66 ein
gesetzt ist. Beispielsgemäß ist der Stoßdämpfer 52 länger als
das Haltergehäuse 65, so daß nur sein vorderer Gehäuseabschnitt
in der Aufnahme 66 zu liegen kommt und der rückwärtige Gehäuse
abschnitt aus dem Haltergehäuse 65 herausragt.
Die die Aufnahme 66 vorne begrenzende vordere Gehäusewand 67
verfügt über eine zur Aufnahme 66 koaxiale Durchbrechung 68, die
von der Stoßstange 57 durchsetzt wird. Die vordere Stirnfläche
des Haltergehäuses 65 bildet die erwähnte halterfeste Gegenan
schlagpartie 54. Die Endlage des Schwenkanschlages 28 ist da
durch definiert, daß dieser an der vorderen Gehäusestirnfläche
anliegt, wobei er die Stoßstange 57 soweit zurückgeschoben hat,
daß die Stoßpartie 59 im Innern der mit entsprechend großem
Durchmesser ausgebildeten Durchbrechung 68 liegt.
Die Stoßdämpfer 52 sind beim Ausführungsbeispiel sehr einfach am
Stoßdämpferhalter 53 befestigt. Ihr Dämpfergehäuse 60 ist außen
kreiszylindrisch konturiert und mit einem Außengewinde 70 verse
hen. Die Aufnahme 66 verfügt über ein komplementäres Innenge
winde 71, in das der Stoßdämpfer 52 eingeschraubt ist. Es han
delt sich vorliegend um ein Feingewinde. Mit Hilfe einer auf dem
außerhalb des Haltergehäuses 65 liegenden Außengewindeabschnitt
angeordneten Kontermutter 69 läßt sich die vom Stoßdämpfer 52
relativ zum Haltergehäuse 65 eingenommene Dämpferstellung si
chern.
Die Gewindeverbindung zwischen dem Dämpfergehäuse 60 und dem
Haltergehäuse 65 ermöglicht eine axiale Verstellung des Stoß
dämpfers 52 in Richtung der Längsachse 72 der zugeordneten Stoß
stange 57. Dadurch ist es möglich, verschiedene Dämpferstellun
gen vorzugeben. Dies erlaubt insbesondere eine Feineinstellung
der gewünschten Endstellung, wobei die Grobeinstellung durch die
Justierung des Stoßdämpferhalters 53 längs der Kreisbogenführung
37 vorgenommen wird.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Dämpferstellung bildet wie erwähnt
die vordere Stirnfläche des Haltergehäuses 65 die Gegenanschlag
partie 54, die für die Endstellung der Schwenkbewegung verant
wortlich ist. Hier ist der Stoßdämpfer 52 weniger weit als maxi
mal möglich in die Aufnahme 66 eingeführt. Schraubt man nun den
Stoßdämpfer 52 weiter in die Aufnahme 66 hinein, kann die Stoß
partie 59 nicht mehr vollständig in die Durchbrechung 68 eintau
chen, weil die Stoßstange 57 zuvor bereits ihre eingefahrene
Stellung erreicht hat, die durch die interne Ausbildung des
Stoßdämpfers 52 vorgegeben wird. Die entsprechende Dämpferstel
lung ist in Fig. 5 gezeigt. Ersichtlich ist hier die Gegenan
schlagpartie 54' von der in der eingefahrenen Stellung abge
stoppten Stoßpartie 59 gebildet, so daß der Schwenkanschlag 28
nicht auf dem Haltergehäuse 65 auftrifft, sondern seine Endstel
lung mit geringerem Abstand vorher erreicht.
Wenn die Stoßpartie 59 die Gegenanschlagpartie 54' bildet, ist
der Stoßdämpfer 52 einer größeren Belastung ausgesetzt. Der in
Fig. 4 gekennzeichnete, zur Feineinstellung nutzbare Verstell
weg a sollte daher nicht zu groß gewählt werden. Beim Ausfüh
rungsbeispiel ist eine Sicherung gegen schädliche Einstellungen
dadurch vorgenommen, daß der Einschraubweg des Haltergehäuses 65
durch eine von der vorderen Gehäusewand 67 gebildete Anschlag
fläche 73 im Innern der Aufnahme 66 begrenzt ist.
Aus Fig. 5 ist der strichpunktiert angedeutete maximale Dämp
fungsweg s der Stoßstange 57 bzw. der Stoßpartie 59 ersichtlich.
Außerdem ist der während der Dämpfungsbewegung vom Schwenkan
schlag 28 zurückgelegte Schwenkwinkel b angedeutet.
Ersichtlich ist beim Ausführungsbeispiel die Gegenanschlagpartie
54, 54' je nach Dämpferstellung von einer Partie des Stoßdämp
ferhalters 53 oder von der Stoßpartie 59 des Stoßdämpfers 52 ge
bildet.
Der beispielsgemäße Schwenkkolbenmotor ist mit zwei als Stoß
dämpferhalter 53 konzipierten Gegenanschlägen 36, 36' ausgestat
tet. Ist aufgrund der Einsatzbedingungen bei einer Schwenkrich
tung eine Stoßdämpfung nicht notwendig, kann der zugeordnete
Stoßdämpfer entfallen und lediglich die eine Endstellung vorge
bende Anschlagfunktion genutzt werden. Auch kann in diesem Falle
ein anderer Gegenanschlag verwendet werden, beispielsweise von
der Art, wie er in der DE 39 43 716 C2 beschrieben ist.
Durch den radialen Führungskontakt zwischen dem Stoßdämpfer
halter 53 und der Kreisbogenführung 37 ist beim Ausführungs
beispiel gewährleistet, daß der Stoßdämpfer 52 ohne zusätzliche
winkelmäßige Justierung stets die bereits erwähnte tangentiale
Ausrichtung mit Bezug zum Schwenkweg 58 einnimmt. Erreicht wird
dies beispielsgemäß dadurch, daß an der Unterseite des Fußab
schnittes 64 ein Verdrehsicherungsvorsprung 74 angeformt ist,
der formschlüssig in den Halsabschnitt 45 der Oberflächenver
tiefung 39 eingreift. Er liegt mit seinen beiden radial orien
tierten Kontaktflächen 75, 75' an den beiden zugewandten Seiten
flächen 76, 76' des Halsabschnittes 45 an. Dabei sind wenigstens
eine und vorzugsweise beide Kontaktflächen 75, 75' als ent
sprechend der zugeordneten Seitenfläche 76, 76' gekrümmte Flä
chen ausgebildet, die ein Verdrehen des Stoßdämpferhalters 53 um
die parallel zur Längsachse 6 verlaufende Befestigungsachse 77
verhindert. Dies ist beim Ausführungsbeispiel besonders vorteil
haft, weil hier die Längsachse 72 des Stoßdämpfers 52 mit Ab
stand zur Befestigungsachse 77 verläuft, so daß beim Aufprall
des Schwenkanschlages ein Drehmoment wirkt.
Um die Querbelastung der Stoßstange 57 und deren Lagerung so ge
ring wie möglich zu halten, ist die Anordnung vorzugsweise der
art getroffen, daß die bezüglich der Drehachse 6 radial verlau
fende Längsachse 78 des Anschlagarmes 31 bei etwa halbem Dämp
fungshub s/2 der Stoßstange 57 mit deren Längsachse 72 einen
rechten Winkel einschließt. Der Aufprallwinkel zu Beginn der
Dämpfung ist dann negativ, am Ende der Dämpfung positiv.
Es ist ferner empfehlenswert, sowohl die am Schwenkanschlag 28
vorgesehene Anschlagpartie 55 als auch die am Stoßdämpferhalter
53 ausgebildete zugeordnete Gegenanschlagpartie 54 so auszubil
den und anzuordnen, daß ihre einander zugewandten Aufprallflä
chen beim gegenseitigen Kontakt in einer gemeinsamen Ebene ver
laufen. Die Flächenbelastung wird dadurch reduziert.
Um Anschlagstellungen unmöglich zu machen, bei denen der
Schwenkkolben 9 auf den Kolbenraumteiler 13 auflaufen könnte,
ist am Motorgehäuse 4 ein in den Verstellweg der Gegenanschläge
36, 36' ragender, beispielsweise von einem Stift gebildeter
Begrenzungsvorsprung 79 vorgesehen.
Der beispielsgemäße Stoßdämpferhalter 53 dient auch als Halter
für einen in Fig. 3 lediglich strichpunktiert angedeuteten Po
sitionserfassungssensor 80. Er spricht auf den seine Endstellung
erreichenden Schwenkanschlag 28 an und ermöglicht so einen elek
trisch bzw. elektronisch gesteuerten Betrieb des Schwenkkolben
motors. Bevorzugt ist der Sensor 80 auf das Haltergehäuse 65
aufgeschraubt, das hierzu eine abgeflachte Montagefläche aufwei
sen kann.
Claims (16)
1. Fluidbetätigter Schwenkkolbenmotor, mit einem Motorgehäuse
(4), in dem ein Kolbenraum (5) angeordnet ist, in dem sich ein
im Betrieb eine Schwenkbewegung ausführender Schwenkkolben (9)
befindet, der mit einer aus dem Kolbenraum (5) herausgeführten
Abtriebswelle (3) in drehfester Verbindung steht, die außer
halb des Kolbenraumes (5) einen radial abstehenden Schwenkan
schlag (28) trägt, der zur Vorgabe des Drehwinkels der Ab
triebswelle (3) mit einer gehäuseseitigen Gegenanschlagein
richtung (35) zusammenarbeitet, die mindestens einen an einer
sich in Schwenkrichtung (34) erstreckenden gehäusefesten
Kreisbogenführung (37) verstellbar und in gewünschten An
schlagstellungen feststellbar angeordneten Gegenanschlag (36,
36') aufweist, an dem eine in den Schwenkweg (58) einer An
schlagpartie (55) des Schwenkanschlages (28) ragende Gegenan
schlagpartie (54, 54') vorgesehen ist, wobei Dämpfungsmittel
zur Dämpfung des Aufpralles zwischen wenigstens einer An
schlagpartie (55) und der zugeordneten Gegenanschlagpartie
(54, 54') vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämpfungsmittel wenigstens einen fluidischen Stoßdämpfer (52)
umfassen, daß der fluidische Stoßdämpfer (52) an einem außer
halb des Kolbenraumes (5) angeordneten Stoßdämpferhalter (53)
festgelegt ist, daß der Stoßdämpferhalter (53) von einem der
verstellbaren Gegenanschläge (36, 36') gebildet ist, wobei die
Verstellung des Gegenanschlags (36, 36') ein automatisches
Mitverstellen des Stoßdämpfers bewirkt, dessen axial ver
schiebbare Stoßstange (57) unabhängig von der eingestellten
Anschlagstellung des Gegenanschlages (36, 36') etwa tangential
zum Schwenkweg (58) der zugeordneten Anschlagpartie (55) aus
gerichtet ist und mit einer an ihr vorgesehenen Stoßpartie
(59) in den Schwenkweg (58) der Anschlagpartie (55) ragt, und
daß der Stoßdämpfer (52) axial verstellbar und in eingestell
ten Dämpferstellungen feststellbar an dem Stoßdämpferhalter
(53) angeordnet ist, derart, daß der mindestens eine Stoßdämp
fer (52) ein Mittel zur Feineinstellung des Drehwinkels der
Abtriebswelle (3) bildet und/oder eine Einstellung des zur
Verfügung stehenden Dämpfungshubes ermöglicht.
2. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Stoßdämpfer (52) in wenigstens einer Dämpferstel
lung bezüglich dem Stoßdämpferhalter (53) festlegbar ist, in
der die Gegenanschlagpartie (54) von einer Partie des Stoß
dämpferhalters (53) gebildet ist.
3. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stoßdämpferhalter (53) ein Gehäuse (65) bil
det, das eine rückseitig offene Aufnahme (66) begrenzt, in die
der Stoßdämpfer (52) zumindest mit seinem vorderen Gehäuseab
schnitt eingesetzt ist.
4. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die die Aufnahme (66) vorne begrenzende vordere Ge
häusewand (67) des Gehäuses (65) eine von der Stoßstange (57)
durchsetzte Durchbrechung (68) aufweist.
5. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stoßdämpfer (52) ein mit einem Außengewinde
versehenes zylindrisches Dämpfergehäuse (60) aufweist, das in
die mit einem komplementären Innengewinde versehene Aufnahme
(66) eingeschraubt ist.
6. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß auf dem Außengewinde des Dämpfergehäuses (60) eine
Kontermutter (69) sitzt, die zur Feststellung einer durch Ver
schrauben des Dämpfergehäuses (60) eingestellten Dämpferstel
lung mit dem Stoßdämpferhalter (53) konterbar ist.
7. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der fluidische Stoßdämpfer (52) ein
hydraulischer Stoßdämpfer ist.
8. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Stoßdämpferhalter (53) und die
Kreisbogenführung (37) radial formschlüssig und relativ zuein
ander unverdrehbar ineinandergreifen.
9. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Stoßdämpferhalter (53) ein Verdrehsicherungs
vorsprung (74) angeordnet ist, der in die als axialseitig of
fene Oberflächenvertiefung (38) ausgebildete Kreisbogenführung
(37) eingreift und an beiden Seitenflächen (76, 76') der Ober
flächenvertiefung (38) anliegt, wobei wenigstens eine der Kon
taktflächen (75, 75') des Verdrehsicherungsvorsprunges (74)
als entsprechend der zugeordneten Seitenfläche (76, 76') ge
krümmte Fläche ausgebildet ist.
10. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlageinrichtung (35)
zwei Gegenanschläge (36, 36') aufweist, die zu beiden Seiten
in den Schwenkweg (58) des Schwenkanschlages (28) ragen und
bei jeweils einer der beiden möglichen Schwenkrichtungen (34)
wirksam sind, wobei wenigstens einer der Gegenanschläge (36,
36') als mit einem fluidischen Stoßdämpfer (52) ausgestatteter
Stoßdämpferhalter (53) ausgebildet ist.
11. Schwenkkolbenmotor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß beide Gegenanschläge (36, 36') als Stoßdämpferhalter
(53) ausgebildet sind.
12. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Schwenkanschlag (28) als radial
von der Abtriebswelle wegragender flügelartiger Anschlagarm
(31) ausgebildet ist, dessen bezüglich der Drehachse (6) der
Abtriebswelle (3) radial verlaufende Längsachse (78) bei etwa
halbem Dämpfungshub der Stoßstange (57) mit deren Längsachse
(72) einen rechten Winkel einschließt.
13. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß sowohl die am Schwenkanschlag (28)
vorgesehene Anschlagpartie (55) als auch die vom Stoßdämpfer
halter (53) gebildete zugeordnete Gegenanschlagpartie (54) je
weils eine in einer Ebene liegende Aufprallfläche aufweisen,
die derart ausgerichtet sind, daß sie bei gegenseitigem Kon
takt parallel zueinander verlaufen bzw. zusammenfallen.
14. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß sich die Kreisbogenführung (31) über
einen Zentriwinkel von 360° erstreckt.
15. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß ein jeweiliger Stoßdämpferhalter
(53) stufenlos einstellbar an der Kreisbogenführung (37) ge
führt ist.
16. Schwenkkolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Stoßdämpferhalter
(53) als Träger für einen auf den Schwenkanschlag (28) anspre
chenden Postitionserfassungssensor (80) dient.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FESTO AG & CO, 73734 ESSLINGEN, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: FESTO AG & CO. KG, 73734 ESSLINGEN, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
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Effective date: 20141001 |