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DE19510913A1 - Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer Beton-Fertigteile - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer Beton-Fertigteile

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Publication number
DE19510913A1
DE19510913A1 DE1995110913 DE19510913A DE19510913A1 DE 19510913 A1 DE19510913 A1 DE 19510913A1 DE 1995110913 DE1995110913 DE 1995110913 DE 19510913 A DE19510913 A DE 19510913A DE 19510913 A1 DE19510913 A1 DE 19510913A1
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DE
Germany
Prior art keywords
edge
pallet
formwork
concrete
shaped body
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1995110913
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English (en)
Inventor
Siegfried Roeckelein
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ROECKELEIN KG KASPAR
Original Assignee
ROECKELEIN KG KASPAR
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Filing date
Publication date
Application filed by ROECKELEIN KG KASPAR filed Critical ROECKELEIN KG KASPAR
Priority to DE1995110913 priority Critical patent/DE19510913A1/de
Publication of DE19510913A1 publication Critical patent/DE19510913A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/20Moulds for making shaped articles with undercut recesses, e.g. dovetails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0064Moulds characterised by special surfaces for producing a desired surface of a moulded article, e.g. profiled or polished moulding surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer, plattenförmiger Beton-Fertig­ teile auf mit Randschalungen versehenen Paletten, ins­ besondere für Fertigteildecken in Gestalt sog. Beton­ hohldielen, die zumindest in ihren Längskantenbereichen parallel verlaufende Hohlräume aufweisen, die seitlich offen ausgebildet sind, zu deren Ausformung Formkörper vorgesehen sind, die zwischen einer in einen Formraum eingerückten und einer aus dem Formraum ausgerückten Stellung bewegbar sind, wobei die Formteile zum Ausbe­ tonieren die eingerückte Stellung einnehmen.
Große plattenförmige Fertigteile aus Beton der hier in Rede stehenden Art sind mit in Längsrichtung verlaufen­ den säulenförmigen Hohlräumen versehen, die den Effekt eines T-Trägers nachbilden, d. h. die Fertigteile wer­ den im Untergurtbereich auf Zug und im Obergurtbereich auf Druck beansprucht, während die zwischen den Hohl­ räumen verbleibenden Stege der Verbindung dieser beiden Gurtzonen dienen. Die großvolumigen Hohlräume werden beim Ausformen dadurch sichergestellt, daß man in den Formraum oberhalb der den Formboden bildenden Palette eine entsprechende Vielzahl parallel gerichteter Rohre einlegt, die in entsprechende Bohrungen von Querabstel­ lern eingreifen, die quer zur Längsanordnung dieser Rohre angeordnet sind und den Formraum begrenzen bzw. unterteilen, soweit auf ein und derselben Palette meh­ rere Fertigteile entsprechend kleinerer und auch ver­ schiedener Größe in einem Arbeitsgang hergestellt wer­ den sollen. Im eingelegten Zustand der Rohre wird der oberhalb der Palette gebildete Formraum mit Beton ver­ gossen und verdichtet, wonach die Rohre wieder aus dem Formraum herausgenommen werden. Dies ist allgemein be­ kannt und wird bei den hier in Frage stehenden Fertig­ teilen grundsätzlich seit langem angewandt.
Beispielsweise ist aus der EP 0 139 215 A1 ein Herstel­ lungsgerät für die Fertigung verhältnismäßig großer plattenförmiger Beton-Fertigteile, insbesondere für Fertigteildecken in Gestalt sog. Betonhohldielen be­ kannt, wobei die Betonhohldielen eine Vielzahl von zy­ linderförmigen, parallel verlaufenden Hohlräumen auf­ weisen, zu deren Ausformung entsprechend verlaufend an­ geordnete Formkörper, insbesondere Rohre, vorgesehen sind, die maschinell zwischen einer in dem mit Beton auszufüllenden Formraum für das Fertigteil bzw. mehrere Fertigteile gleichzeitig befindlichen Einschiebelage und einer nach dem Ausbetonieren einzunehmenden, außer­ halb des Formraumes gelegenen Ausziehlage etwa horizon­ tal geführt versetzbar sind. Der Formraum wird durch eine den etwa horizontal verlaufenden Formraum bilden­ de, ggf. mit Seitenwandansätzen versehene, eingebbar und entnehmbar angeordnete Palette und durch etwa par­ allel zur Verschieberichtung der Formkörper verlaufende Seitenwandungen sowie Quer- und/oder Längsabsteller be­ grenzt bzw. unterteilt. Die mit einem derartigen Her­ stellungsgerät herstellbaren Beton-Fertigteile weisen in der Regel in ihren Längskantenbereichen parallel verlaufende Hohlräume auf, die seitlich offen ausgebil­ det sind. Zu deren Ausformung sind Formkörper vorgese­ hen, die gemeinsam mit den die Hohlräume im Mittelbe­ reich der Beton-Fertigteile ausbildenden Rohre zwischen einer eingerückten und einer ausgerückten Stellung ver­ schiebbar sind. Hierbei verläuft die Verschieberichtung der Formkörper im wesentlichen parallel zur Oberfläche der Palette, auf welcher die Beton-Fertigteile gegossen werden. Die in den Längskantenbereichen der Beton-Fer­ tigteile ausgebildeten offenen Hohlräume werden an der Baustelle mit Ortbeton vergossen, um eine Verbindung zwischen benachbart angeordneten Beton-Fertigteilen herzustellen.
Die voranstehend beschriebene Vorrichtung zur Herstel­ lung verhältnismäßig großer, plattenförmiger Beton-Fer­ tigteile hat sich in der Praxis bewährt, wenn auch die seitlichen Formkörper bei ihrer Bewegung zwischen der ausgerückten und der eingerückten Stellung einen Ver­ schleiß im Bereich der Randschalungen verursachen, mit denen die seitlichen Formkörper in Kontakt kommen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemä­ ße Vorrichtung zu schaffen, die bei der Herstellung von plattenförmigen Beton-Fertigteilen, insbesondere im Be­ reich ihrer Randschalungen einen möglichst geringen Verschleiß und einer möglichst geringen Verschmutzung ausgesetzt ist, um Wartungs- und Reinigungsarbeiten und die damit verbundenen Kosten zu minimieren.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung vor, daß die Formkör­ per für die in den Längskantenbereichen angeordneten Ausformungen der Beton-Fertigteile relativ zu den Rand­ schalungen und/oder der Palette um jeweils eine in Längskantenrichtung verlaufende Drehachse entlang eines Kreisbogenabschnittes verschwenkbar sind.
Demzufolge liegt der wesentliche Gedanke der Erfindung darin, daß die die Hohlräume in den Längskantenberei­ chen der Beton-Fertigteile bildenden Formkörper nicht parallel zur Palette verschoben werden, sondern viel­ mehr entlang eines Kreisbogenabschnittes auf die Rand­ schalungen der Paletten abgesenkt werden. Hierdurch wird Verschleiß vermieden, der beim Stand der Technik dadurch entsteht, daß die Formkörper im Längskantenbe­ reich auf den Randschalungen aufliegen und zwischen der ausgerückten und der eingerückten Stellung entlang der Randschalungen verschoben werden, wobei das höchstab­ rassive Material, nämlich der Fertigbeton, den Ver­ schleiß an den Randschalungen und auch an den Formkör­ pern unterstützt.
Demzufolge weißt die erfindungsgemäße Vorrichtung den Vorteil auf, daß der bisher übliche Verschleiß der Randleiste und/oder Randschalung, welche durch das Ein­ fahren und Herausziehen der Formkörper abgeschmirgelt werden, verringert wird. Die gleiche Verschleißer­ scheinung tritt beim Stand der Technik auch im Bereich des Formkörpers auf, wobei jedoch der Formkörper als Verschleißteil ausgebildet und demzufolge in einfacher Weise ausgewechselt werden kann. Ein Auswechseln der Randschalungen und/oder Randleisten ist jedoch nur mit erheblichem Arbeitsaufwand und den damit verbundenen Kosten möglich.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgese­ hen, daß die Randschalungen von der Palette abtrennbar ausgebildet sind, so daß die Randschalungen von den Pa­ letten getrennt werden können. An den Randschalungen sind vorzugsweise die Formkörper für die Ausformungen im Längskantenbereich der Beton-Fertigteile befestigt, wobei hierdurch Randschalungen unterschiedlicher Ausge­ staltungen mit den Paletten kombiniert werden können.
Es ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorge­ sehen, daß der Formkörper als drehbares Segment in der Randschalung ausgebildet ist. Vorzugsweise sind die Formkörper an Schwenkarmen drehbar befestigt, so daß die Formkörper in einfacher Weise nach dem Ausbetonier­ vorgang aus der eingerückten Stellung in die ausgerück­ te Stellung überführt werden können. Hierdurch wird Verschleiß im Bereich der Randschalungen und insbeson­ dere im Bereich etwaiger Randleisten der Palette ver­ mieden.
Derartige Randleisten sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung an den Längskantenbereichen der Palette angeordnet, wobei die Randleisten mit den Formkörpern in eingerückter Stellung formgebend zusammenwirken. Die Formkörper werden nach der Montage der Randschalungen an der Palette in die eingerückte Stellung verdreht, wodurch die Formkörper mit einer Längskante an jeweils einer Randleiste angelegt werden. Hierdurch sind Rand­ leiste und Formkörper formgebend für den Längskantenbe­ reich der auf der Palette zu gießenden Beton-Fertigtei­ le.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgese­ hen, daß an der Palette im Bereich der Oberkante der Randleisten mehrere im Abstand zueinander angeordnete Vorsprünge angeordnet sind. Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, im Bereich der Randleisten Schlitze an­ zuordnen, in die Bewehrungselemente eingelegt werden, welche eine Fugenbewehrung bilden, die bei benachbarten Beton-Fertigteilen im Bereich der Verbindungsfuge ange­ ordnet sind. Diese Schlitze haben jedoch den Nachteil, daß sie bei jedem Betoniervorgang mit Fertigbeton ver­ füllt werden, so daß die Schlitze nach jedem Betonier­ vorgang gereinigt werden müssen. Im Vergleich dazu bie­ ten die im Bereich der Oberkante der Randleisten ange­ ordneten Vorsprünge den Vorteil, daß sie als Halteele­ ment für die Fugenbewehrung vor dem Ausbetonieren ge­ eignet sind und in wesentlich geringerem Maße durch den Betoniervorgang verschmutzt werden. Sofern hier über­ haupt Verschmutzungen auftreten, können diese in we­ sentlich einfacherer Weise entfernt werden, als dies bei den voranstehend beschriebenen Schlitzen im Bereich der Randleisten möglich ist.
Vorzugsweise weist jeder Formkörper Ausnehmungen auf, die in eingerückter Stellung der Formkörper Fugenbeweh­ rungen bildende Bewehrungselemente übergreifen. Neben den voranstehend beschriebenen Vorsprüngen im Bereich der Oberkante der Randleisten werden die Bewehrungsele­ mente somit bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch durch die Formkörper, nämlich die in den Formkörpern angeordneten Ausnehmungen, während des Ausbetonierens in ihrer Lage gehalten, so daß mit der erfindungsgemä­ ßen Vorrichtung Beton-Fertigteile mit Bewehrungselemen­ ten hergestellt werden können, die eine präzise und vorbestimmte Lage haben. Darüber hinaus ist das Heraus­ nehmen des Beton-Fertigteils aus der Palette nach der Aushärtung des Fertigbetons wesentlich vereinfacht, da die Bewehrungselemente nicht aus Schlitzen herausgezo­ gen werden müssen, sondern vielmehr nach einem Ver­ schwenken der Formkörper in die ausgerückte Stellung aus der Palette herausgehoben werden können, wobei die an den Oberkanten der Randleisten angeordneten Vor­ sprünge die Bewehrungselemente in einfacher Weise frei­ geben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgese­ hen, daß die Bewehrungselemente schlaufenförmig ausge­ bildet sind, welche in eingelegter Position die insbe­ sondere als Noppen ausgebildeten Vorsprünge der Rand­ leisten umgreifen. Eine derartig ausgebildete schlau­ fenförmige Fugenbewehrung hat den Vorteil, daß hier­ durch die Deckennutzlast erhöht werden kann, da mit ei­ ner schlaufenförmigen Fugenbewehrung Nutzlasten von mehr als 5,0 kN/m² möglich sind. Durch die durchgehende Verwendung der schlaufenförmigen Fugenbewehrung erhöht sich darüber hinaus die Sicherheit der Kraftübertragung in der Fuge benachbarter Beton-Fertigteile für Wohn­ hausdecken.
Die Randleisten der Paletten sind mit ihren Innenflä­ chen, d. h. ihren dem Formraum zugewandten Flächen zu­ mindest in einem Teilabschnitt konvergierend zu ihren Außenflächen, d. h. ihren dem Formraum abgewandten Flä­ chen in Richtung auf das freie Ende der Randleisten verlaufend ausgebildet, wobei die Außenflächen insbe­ sondere parallel zur Flächennormalen der Palette ausge­ richtet sind. Diese Konzeption der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat den Vorteil, daß Beton-Fertigteile für Fertigteildecken mit unterschiedlichen Dicken herge­ stellt werden können, ohne daß die Randschalung aufge­ schalt werden muß. Durch die konvergierende Ausgestal­ tung der Innenflächen zu den Außenflächen der Randlei­ sten ergibt sich beispielsweise bei einer Höhe der Randleiste von 4 cm exakt das Plattenbreitenmaß von beispielsweise 2400 mm. Bei der Herstellung von Decken­ platten können solche Platten mit einer Dicke bis zu 10 cm hergestellt werden, weshalb sich durch die konver­ gierende Ausgestaltung der Randleisten eine Verbreite­ rung des Maßes von 2400 mm um die Konvergenz der Rand­ leiste ergibt. Demnach erhalten Deckenplatten, deren Dicke größer als 4 cm ist, eine Breite von 2400 mm zu­ züglich des doppelten Maßes der Konvergenz der Randlei­ sten. Es ergeben sich deshalb in Abhängigkeit von der Dicke der Deckenplatten unterschiedliche Deckenplatten­ breiten. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Rand­ schalung ist daher in besonderem Maße dazu geeignet, bei der Herstellung von Deckenplatten mit unterschied­ lichen Dicken Verwendung zu finden, da die Formkörper in eine entsprechende Stellung zwischen die Randleisten der Palette eingedreht werden können. Vorzugsweise ist der Formkörper in einem Bereich der Randleiste dichtend anlegbar, der parallel zur Flächennormalen der Palette ausgerichtet ist.
Bei der Herstellung von Deckenplatten ist die Fugentie­ fe nebeneinander angeordneter Deckenplatte immer so tief bemessen, wie die Dicke der Deckenplatten. Demzu­ folge wird bei Deckenplatten mit einer Dicke von bei­ spielsweise 10 cm der Querschnitt einschließlich des Aufbetons um die Dicke der Deckenplatten reduziert. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nunmehr mög­ lich, eine Plattenfuge herzustellen, die beispielsweise immer eine Tiefe von 4 cm hat. Der nutzbare Querschnitt ist deshalb zuverlässig herstellbar, so daß hieraus insbesondere bei Plattenbalkendecken Vorteile hinsicht­ lich der Verwendung der Decke mit verändertem Druck­ querschnitt erzielbar sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Teil einer Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer, plattenförmiger Beton-Fertigteile in einer ersten Stellung;
Fig. 2 die Vorrichtung gem. Fig. 1 in einer zweiten Stellung;
Fig. 3 die Vorrichtung gem. den Fig. 1 und 2 in einer dritten Stellung;
Fig. 4 die Vorrichtung gem. den Fig. 1 bis 3 in einer vierten Stellung und
Fig. 5 die Vorrichtung gem. den Fig. 1 bis 4 in einer fünften Stellung.
Eine in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer, plattenförmiger Beton-Fertigteile 1 (Fig. 5) besteht aus einer Palette 2, welche in ihren Längskantenbereichen jeweils eine Randleiste 3 aufweist. Die Randleisten 3 sind im we­ sentlichen parallel zur Flächennormalen der Palette 2 ausgerichtet und begrenzen zusammen mit der Palette 2 einen Formraum 4. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Palette 2 auf parallel zu den Längskantenberei­ chen verlaufenden Trägern 5 abgestützt.
Die Vorrichtung weist ferner eine Randschalung 6 auf, die im wesentlichen aus einem im Querschnitt L-förmigen Rahmen 7 besteht, an dessen freien Schenkeln jeweils ein Ansatz 8 bzw. 9 angeordnet ist, wobei sich die An­ sätze 8 und 9 in den Bereich der Randschalung 6 er­ strecken, welcher als durch die Schenkel des Rahmens 7 aufgespannte Ebene gebildet ist.
Der Ansatz 8 weist eine Fläche 10 auf, welche während des Ausbetoniervorgangs eine Schalungsfläche darstellt und unter einem Winkel kleiner 90° zur Flächennormalen des oberen Schenkels des Rahmens 7 ausgerichtet ist.
Zwischen dem freien Ende des Ansatzes 8 und dem Ansatz 9 ist ein als drehbares Segment ausgebildeter Formkör­ per 11 angeordnet, der um eine Drehachse 12 verschwenk­ bar an einem Hebelarm 13 befestigt ist, wobei der He­ belarm 13 am Ansatz 9 befestigt ist.
Der Formkörper 11 weist eine kreisbogenabschnittförmige Schalungsfläche 14 sowie zwei lineare Flächen 15 und 16 auf, wobei die linearen Flächen 15 und 16 sich zwischen den Enden der Schalungsfläche 14 und der Drehachse 12 erstrecken, so daß der Formkörper 11 im Querschnitt die Form eines Kreisabschnittsegmentes hat. Der Formkörper 11 liegt in der in Fig. 1 dargestellten, aus dem Form­ raum 4 ausgerückten Stellung, mit der Verbindungslinie der linearen Fläche 16 zur Schalungsfläche 14 auf einer Fläche 17 des Ansatzes 9 auf, so daß eine Schwenkbewe­ gung des Formkörpers 11 um die Drehachse 12 in der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Randschalung 6 nur in Richtung des Pfeiles 18 erfolgen kann.
Wie aus der Fig. 1 zu erkennen ist, ist das freie Ende des Ansatzes 8, d. h. das dem Formkörper 11 zugewandte Ende, kreisbogenabschnittförmig ausgebildet und zwar in der Art, daß die Schalungsfläche 14 im wesentlichen an diesem kreisbogenförmigen Abschnitt anliegt und zwi­ schen dem Ansatz 8 und dem Formkörper 11 eine Dichtkan­ te bildet.
In der Fig. 1 ist zu erkennen, daß die Randschalung 6 von der Palette 2 getrennt ist. Ferner ist zu erkennen, daß in den Formraum 4 ein Bewehrungselement 19 einge­ legt ist, welches schlaufenförmig ausgebildet ist und nach der Herstellung des Beton-Fertigteils 1 als Fugen­ bewehrung dient. Zur Anordnung des Bewehrungselementes 19 im Formraum 4 sind auf der Oberkante 20 der Randlei­ ste 3 eine Vielzahl von Vorsprüngen 21 angeordnet, die als Noppen ausgebildet und im Abstand zueinander ent­ lang der Oberkante 20 der Randleiste 3 angeordnet sind. Das schlaufenförmig ausgebildete Bewehrungselement 19 wird vor der Montage der Randschalung 6 im Bereich der Palette 2 mit seiner Schlaufe derart auf der Oberkante 20 der Randleiste 3 aufgelegt, daß der Vorsprung 21 zwischen den beiden die Schlaufe bildenden Schenkel des Bewehrungselementes 19 liegt.
Anschließend wird die Randschalung 6 in die in Fig. 2 dargestellte Stellung überführt und der Formkörper 11 in Richtung des Pfeiles 18 um die Drehachse 12 in den Formraum 4 eingeschwenkt, so daß der Formkörper 11 die in Fig. 3 dargestellte Stellung einnimmt. Hierbei übergreift der Formkörper 11 das Bewehrungselement 19, wobei hierzu im Bereich der linearen Fläche 15 des Formkörpers 11 Ausnehmungen angeordnet sind, in denen die Bewehrungselemente 19 angeordnet sind.
Insbesondere aus der Fig. 1, aber auch aus der Fig. 2 ist zu erkennen, daß die Randleiste 3 mit ihrer Innen­ fläche 22, d. h. ihrer dem Formraum 4 zugewandten Flä­ che, konvergierend zu ihrer Außenfläche 23, d. h. ihrer dem Formraum 4 abgewandten Fläche, in Richtung auf das freie Ende, d. h. auf die Oberkante 20 der Randleiste 3, konvergierend verläuft, wobei die Außenfläche 23 parallel zur Flächennormalen der Palette 2 ausgerichtet ist.
Nachdem die Randschalung 6 auf den Träger 5 aufgesetzt und der Formkörper 11 verschwenkt ist, bilden die Flä­ che 10 des Ansatzes 8, die Schalungsfläche 14 des Form­ körpers 11 und ein Teilabschnitt der Innenfläche 22 der Randleiste 3 eine Gesamtschalungsfläche, welche die Formgebung des Beton-Fertigteils 1 in seinem Längskan­ tenbereich bestimmt. In dieser Stellung wird der Beton in die nunmehr vollständige Schalung bestehend aus der Palette 2, zwei Randschalungen 6 und zwei nicht näher dargestellten Querschalungen eingegossen. Weitere Hohl­ räume 24 werden durch nicht näher dargestellte Formkör­ per gebildet, die als Rohre ausgebildet und in die Vor­ richtung eingeschoben oder eingelegt sind.
Nachdem der Beton des Beton-Fertigteils 1 im wesentli­ chen ausgehärtet ist, wird der Formköper 11 in Richtung des Pfeils 25 (Fig. 4) in seine Ausgangsstellung gemäß den Fig. 1 und 2 zurückgeschwenkt, wonach anschlie­ ßend die Randschalung 6, wie in Fig. 5 dargestellt, von dem Träger 5 abgehoben wird, so daß das Beton-Fer­ tigteil 1 aus der Palette 2 entnommen werden kann.

Claims (10)

1. Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer plattenförmiger Beton-Fertigteile (1) auf mit Rand­ schalungen (6) versehenen Paletten (2), insbesondere für Fertigteildecken in Gestalt sog. Betonhohldie­ len, die zumindest in ihren Längskantenbereichen parallel verlaufende Hohlräume (24) aufweisen, die seitlich offen ausgebildet sind, zu deren Ausformung Formkörper (11) vorgesehen sind, die zwischen einer in einem Formraum (4) eingerückten und einer aus dem Formraum (4) ausgerückten Stellung bewegbar sind, wobei die Formteile (11) zum Ausbetonieren die ein­ gerückte Stellung einnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (11) für die in den Längskanten­ bereichen angeordneten Ausformungen der Beton-Fer­ tigteile (1) relativ zu den Randschalungen (6) und/oder der Palette (2) um jeweils eine in Längs­ kantenrichtung verlaufende Drehachse (12) entlang eines Kreisbogenabschnittes verschwenkbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randschalungen (6) von der Palette (2) ab­ trennbar ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (11) als drehbares Segment in der Randschalung (6) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper (11) an Hebelarmen (13) drehbar befestigt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Palette (2) an ihren Längskantenbereichen jeweils eine Randleiste (3) aufweist, welche mit den Formkörpern (11) in eingerückter Stellung formgebend zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Palette (2) im Bereich der Oberkante (20) der Randleisten (3) mehrere im Abstand zueinander angeordnete Vorsprünge (21) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (11) Ausnehmungen hat, die in eingerückter Stellung Fugenbewehrungen bildende Be­ wehrungselemente (19) übergreifen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungselemente (19) schlaufenförmig aus­ gebildet sind, welche in eingelegter Position die insbesondere als Noppen ausgebildeten Vorsprünge (21) der Randleisten (3) umgreifen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randleisten (3) mit ihren Innenflächen (22), d. h. ihren dem Formraum (4) zugewandten Flächen zu­ mindest in einem Teilabschnitt konvergierend zu ih­ ren Außenflächen (23), d. h. ihren dem Formraum (4) abgewandten Flächen, in Richtung auf das freie Ende der Randleisten (3) verlaufen, wobei die Außenflä­ chen (23) insbesondere parallel zur Flächennormalen der Palette (2) ausgerichtet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (11) in einem Bereich der Rand­ leiste (3) dichtend anlegbar ist, der parallel zur Flächennormalen der Palette (2) ausgerichtet ist.
DE1995110913 1995-03-24 1995-03-24 Vorrichtung zur Herstellung verhältnismäßig großer Beton-Fertigteile Withdrawn DE19510913A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1238769A3 (de) * 2001-03-06 2004-01-21 KOBRA Formen GmbH Form zur Herstellung von Formkörpern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1238769A3 (de) * 2001-03-06 2004-01-21 KOBRA Formen GmbH Form zur Herstellung von Formkörpern

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