DE19510401A1 - Kabelführungsaggregat - Google Patents
KabelführungsaggregatInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/04—Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
- H02G3/0462—Tubings, i.e. having a closed section
- H02G3/0481—Tubings, i.e. having a closed section with a circular cross-section
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kabelführungsaggregat mit einer Vielzahl von Kabelführungsroh
ren, die mittels flexibler Distanzstege miteinander entlang ihrer Länge verbunden sind.
Bekannte Kabelführungsaggregate dieser Art dienen dazu die Kabelführungsrohre beim Ein
ziehen in einen Kabelschacht zusammenzuhalten und sie insbesonders gegen ein Verdrillen
zu sichern, da dies große Probleme mit sich bringt und zur Beschädigung der einzuziehenden
Kabel führen kann. Die Kabelführungsrohre selbst umschließen verschiedene Leitungen wie
sie zur Energieübertragung oder Nachrichten- und Datenübermittlung üblich sind, etwa Me
talldrähte oder Lichtleiter. Bei herkömmlichen Kabelführungsaggregaten dieser Art besteht
jedoch der Nachteil, daß diese Aggregate meist flach in Form von Matten aufgebaut sind,
wobei ein Kabelführungsrohr neben dem anderen in einer Ebene zu liegen kommt und dazwi
schen die Distanzstege ausgebildet sind. In dieser Weise sind diese Aggregate auch auf die
üblichen Kabeltrommeln aufgewickelt, wodurch beim Einziehen des Aggregates in einen
Schacht mit kreisrundem Durchmesser auf dem Weg von der Kabeltrommel zum Schacht
eine Übergangsstrecke vorgesehen sein muß, auf der aus dem flachen Aggregat ein Bündel
von Kabelführungsrohren mit annähernd kreisförmigen Querschnitt geformt wird, um diese
in den Schacht einziehen zu können. Dies erfordert neben dem Platz dafür auch einen erheb
lichen Arbeitsaufwand, insbesonders bei Aggregaten mit großer Breite.
Ziel der Erfindung ist es daher, den genannten Nachteil zu vermeiden und ein Kabelführungs
aggregat zu schaffen, mit dem es möglich ist, von der Kabeltrommel weg ohne zusätzlichen
Arbeitsgang die Kabelführungsrohre direkt in einen Schacht mit rundem Querschnitt einzu
ziehen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Distanzstege im Querschnitt gesehen an
je einer ihrer Schmalseiten in einem Zentrum miteinander verbunden sind, sie sternförmig
von diesem Zentrum ausgehend zu den um das Zentrum angeordneten Kabelführungsrohren
verlaufen und dort mit ihren jeweils anderen Schmalseiten am Außenumfang der Kabelfüh
rungsrohre mit diesen verbunden sind.
Dadurch kann das gesamte Kabelführungsaggregat direkt von einer Kabeltrommel kommend
in einen Kabelschacht eingezogen werden, ohne daß vorher die einzelnen Kabelführungsrohre
in einen runden Strang umgelegt werden müssen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Kabelführungsrohre in
gleichem Abstand vom Zentrum angeordnet sind.
Dies kann fertigungstechnisch vorteilhaft sein.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung kann darin bestehen, daß die Kabelführungsrohre glei
chen Durchmesser aufweisen.
Dadurch ist es möglich, einen im Querschnitt sehr gleichmäßigen Kabelführungsstrang herzu
stellen, mit dem ein besonders leichtes Einziehen in einen Kabelschacht durchzuführen ist.
Gemäß einer anderen Variante der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Kabelführungs
rohre in einem Abstand vom Zentrum, der etwa ihrem jeweiligen Radius gleich ist, angeord
net sind.
Dadurch rücken Kabelführungsrohre mit kleinerem Durchmesser näher zum Zentrum als sol
che mit großem Durchmesser und können somit platzsparend angeordnet werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind im Querschnitt gesehen, je zwei Rohre mit
größerem Durchmesser und je zwei Rohre mit kleinerem Durchmesser jeweils einander ge
genüberliegend angeordnet.
Dadurch ergibt sich eine Form des Kabelführungsaggregates, bei welchem die Rohre innig
aneinanderliegen und ein insgesamt sehr verwindungssteifer Strang erzielt werden kann.
Weiters kann vorgehen sein, daß das Verhältnis von Rohrwandstärke zu Stegdicke im Bereich
von 5 bis 20 liegt.
Auf diese Weise ist eine Flexibilität der Distanzstege gewährleistet, die ausreichend ist, um
die Kabelführungsrohre leicht in eine stabile gemeinsame äußere, dem Mantelrohr etwa ent
sprechende Form zu bringen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausfüh
rungsbeispiele beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine weitere erfindungsgemaße Ausführungsform;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform, und die
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Kabelführungsaggregat in einem Schnitt normal zur
Längsrichtung einer Vielzahl von Kabelführungsrohren 1 abgebildet, welche mittels flexiblen
Distanzstegen 2 entlang der Länge der Kabelführungsrohre 1 miteinander verbunden sind,
wobei die Distanzstege 2 an je einer ihrer Schmalseiten in einem Zentrum 3 miteinander ver
bunden sind, sternförmig von diesem Zentrum 3 ausgehend zu den um das Zentrum 3 ange
ordneten Kabelführungsrohren 1 verlaufen und dort mit ihren jeweils anderen Schmalseiten
am Außenumfang der Kabelführungsrohre 1 mit diesen verbunden sind. Die Stege sind über
die Länge der Kabelführungsrohre durchgehend ausgebildet. Es sind aber auch andere unter
brochene Formen oder entlang der Länge beabstandet angeordnete Einzelstege als Ausfüh
rungsform möglich. Das Zentrum 3 kann definiert als zylindrischer Teil aus dem gleichen
Material wie die Distanzstege 2 geformt sein, es kann dieses Zentrum 3 aber auch nur aus den
Verbindungsnahtstellen der einzelnen Distanzstege 2 realisiert werden. Das Zentrum 3 ver
läuft mit den Distanzstegen 2 über die gesamte Länge der Kabelführungsrohre 1. Die Be
zeichnung Zentrum bedeutet nur, daß die einzelnen Distanzstege 2 an einer zentralen Stelle
miteinander verbunden sind, wobei das Zentrum 3 auch ein Symmetriezentrum für die umge
benden Kabelführungsrohre darstellen kann, dies muß aber nicht immer der Fall sein. Die auf
solch eine Art untereinander verbundenen Kabelführungsrohre 1 können in der Anzahl, in ih
rem Durchmesser und in ihrer Wandstärke beliebig sein. Durch die Verbindung untereinander
ist eine gleichbleibende Beabstandung der einzelnen Kabelführungsrohre 1 gewährleistet, so
daß das gesamte Kabelführungsaggregat auf sehr einfache Weise in einen Kabelkanal einge
zogen werden kann, ohne daß es zu unerwünschten Verdrillungs- oder Verschiebungserschei
nungen kommen kann. Die Distanzstege 2 sind aus flexiblem Material und lassen sich soweit
leicht bewegen, als etwa ein dichtes Bündel von Kabelführungsrohren 1 zusammengefügt
werden soll, bieten aber genug Festigkeit um die Kabelführungsrohre I zusammenzuhalten.
Die Distanzstege 2 können auch unterschiedliche Dicke haben. Die Kabelführungsrohre 1 und
die Stege 2 können aus gleichem Material hergestellt sein und in einem Verbindungsprozeß
zusammengefügt werden oder in einem Arbeitsgang mit Hilfe einer Extrudieranlage geformt
werden, wobei in diesem Fall das bevorzugte Material ein extrudierbarer Kunststoff ist, wie
etwa Polyäthylen o. ä.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kabelführungsaggrega
tes dargestellt, bei dem die Kabelführungsrohre 1 in gleichem Abstand vom Zentrum ange
ordnet sind. Dies kann aus fertigungstechnischen Gründen zweckmäßig sein.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform mit Kabelführungsrohren 1, die gleichen
Durchmesser aufweisen. Dadurch ist einerseits eine gleiche innere Bestückung der Rohre 1
mit Leitungen möglich und andererseits ein sehr einfaches Einziehen des Kabelführungsag
gregates in einen Kabelschacht möglich, da durch die symmetrische Anordnung wenig Bewe
gungsspielraum frei ist, durch den sonst den Vorgang verlangsamende Verschiebungskräfte
auftreten können.
In Fig. 4 ist gemäß einer weiteren Variante der Erfindung eine Anordnung zu sehen, die je
weils zwei größere und zwei kleinere Durchmesser von Kabelführungsrohren 1 gegenüber
angeordnet hat. Diese Form des Aggregates ist sehr verwindungssteif und daher ohne großen
Aufwand in einen Kabelkanal einziehbar.
Eine weitere Variante besteht darin, das Verhältnis von Kabelführungsrohrwandstärke zu Di
stanzstegdicke in einem Bereich von 5 bis 20 auszuführen, wodurch eine genügend hohe Fle
xibilität der Stege 2 gegenüber den Rohren 1 gewährleistet ist. Dadurch tritt auch ein Kippef
fekt ein, der die Rohre 1 ohne merklichen Kraftaufwand in einem gewissen Bereich gegen
über den Stegen 2 beweglich macht.
Claims (7)
1. Kabelführungsaggregat mit einer Vielzahl von Kabelführungsrohren, die mittels
flexibler Distanzstege miteinander entlang ihrer Länge verbunden sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Distanzstege im Querschnitt gesehen an je einer ihrer Schmal
seiten in einem Zentrum miteinander verbunden sind, sie sternförmig von diesem Zen
trum ausgehend zu den um das Zentrum angeordneten Kabelführungsrohren verlaufen
und dort mit ihren jeweils anderen Schmalseiten am Außenumfang der Kabelführungs
rohre mit diesen verbunden sind.
2. Kabelführungsaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel
führungsrohre in gleichem Abstand vom Zentrum angeordnet sind.
3. Kabelführungsaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kabelführungsrohre gleichen Durchmesser aufweisen.
4. Kabelführungsaggregat nach Anspruch l oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kabelführungsrohre in einem Abstand vom Zentrum, der etwa ihrem jeweiligen Radius
gleich ist, angeordnet sind.
5. Kabelführungsaggregat einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß im Querschnitt gesehen, zwei Rohre mit größerem Durchmesser und zwei
Rohre mit kleinerem Durchmesser jeweils einander gegenüberliegend angeordnet sind.
6. Kabelführungsaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet,daß das Verhältnis von Rohrwandstärke zu Stegdicke in einem Bereich von 5
bis 20 liegt.
7. Kabelführungsaggregat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Distanzstege entlang den Kabelführungsrohren über deren gesamte
Länge durchgehend ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT79494 | 1994-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19510401A1 true DE19510401A1 (de) | 1995-10-19 |
Family
ID=3499922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995110401 Withdrawn DE19510401A1 (de) | 1994-04-15 | 1995-03-22 | Kabelführungsaggregat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19510401A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10241573B4 (de) * | 2002-09-07 | 2007-12-20 | Airbus Deutschland Gmbh | Schutzschlauch-Anordnung für innenverlegte Leitungen im Flugzeug |
| CN103026115A (zh) * | 2010-04-06 | 2013-04-03 | 全贞子 | 具有多个内管的合成树脂制管 |
| US10189423B2 (en) | 2017-03-24 | 2019-01-29 | Ford Global Technologies, Llc | Wire harness routing aid |
-
1995
- 1995-03-22 DE DE1995110401 patent/DE19510401A1/de not_active Withdrawn
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| DE10241573B4 (de) * | 2002-09-07 | 2007-12-20 | Airbus Deutschland Gmbh | Schutzschlauch-Anordnung für innenverlegte Leitungen im Flugzeug |
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| EP2557345A4 (de) * | 2010-04-06 | 2013-05-01 | Jeong-Ja Jeon | Aus einem kunstharz hergestelltes rohr mit mehreren inneren rohren |
| JP2013524123A (ja) * | 2010-04-06 | 2013-06-17 | ジョヌ、ジョンザ | 多数の内管を持つ合成樹脂製チューブ |
| US10189423B2 (en) | 2017-03-24 | 2019-01-29 | Ford Global Technologies, Llc | Wire harness routing aid |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |