DE19509945A1 - Spinnverfahren - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Spinnverfahren,
insbesondere ein Spinnverfahren bei dem das Kämmen und das
Strecken miteinander verbunden sind.
Bei konventionellen Spinnmaschinen ist eine Vielzahl von
Verfahrensschritten notwendig, bevor mit dem Spinnen
begonnen werden kann, wobei insbesondere die Erzeugung des
Vorgarns und das Strecken notwendig sind. Wenigstens drei
Streckvorgänge werden benötigt, um eine gute Qualität zu
erreichen, wenn das Baumwollfaserband direkt in eine
Ringspinnmaschine eingeführt werden soll. Wenn das
Baumwollfaserband durch einen Vorspinnprozeß behandelt wird,
sind zwei Streckvorgänge notwendig, bevor es in die
Spinnmaschine überführt wird. Sogar für das
Offen-End-Spinnen werden noch zwei Streckvorgänge benötigt.
Als nachteilig erweisen sich die mit den vorgenannten
Prozessen verbundenen hohen Kosten und komplexen Strukturen,
die durch die Vielzahl der unterschiedlichen
Verfahrensschritte und die zeitaufwendigen Transportprobleme
verursacht werden. Obwohl aus dem Stand der Technik
Verbindungen von Kämm- und Streckverfahrensschritten bekannt
waren, sind diese Herstellungsverfahren und die mit diesen
Herstellungsverfahren produzierten Baumwollfaserbänder nicht
befriedigend, da die bekannten Kämmverfahren vier bis sechs
Kämmaschinen benutzen, die jeweils an einer Seite
miteinander verbunden sind.
Zudem ziehen die herkömmlichen Streckwerke sechs bis acht
Baumwollfaserbänder gleichzeitig ein. Der dafür benötigte
Druck und die Verformung der Walzen wird durch die
ausgedehnte Breite der eingezogenen Faserbänder erhöht,
wobei gleichzeitig die beiden Arme des Dreiecks, das
zwischen der Einzugswalze und dem Sammler gebildet wird,
stärker gegeneinander verspannt werden, wodurch die
Gleichmäßigkeit des Baumwollfaserbands beeinträchtigt wird.
Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist
die Schaffung einer neuen Spinnmethode, bei der die Kämm-
und Streckverfahrensschritte miteinander verbunden werden,
wobei der Herstellungsprozeß des Baumwollfaserbandes
vereinfacht wird und die Qualität des Faserbandes verbessert
wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeweils zwei
Kämmaschinen nebeneinander angeordnet sind, wobei jeweils
die von zwei Kämmaschinen ausgegebenen Faserbänder in ein
einäugiges Streckwerk eingeführt werden, wobei das
Streckwerk einen schmalbandigen Vliessammler und eine
Glattstreckvorrichtung umfaßt. Dadurch wird für die
Herstellung der einfach gestreckten Faser die Benutzung
einer Drehtopfvorrichtung überflüssig. Weiterhin ist dieses
Verfahren einfach und ähnelt dem der Kämmaschine, wobei
weiterhin die Verfahrensschritte des Transports der
Faserbandspulen und das anschließende Verbinden der
Baumwollfaserbänder vermieden werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden deutlich durch die nachfolgende Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen.
Darin zeigen
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 2 den schematischen Aufbau des erfindungsgemäßen
Sammlers;
Fig. 3 den schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen
Streckwerks;
Fig. 4a die Parallellegung von Faserbändern gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 4b die Parallellegung von Faserbändern gemäß dem
Stand der Technik;
Fig. 5a eine Veranschaulichung der Breite des Faserbandes
gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 5b eine Veranschaulichung der Breite des Faserbandes
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6a, b eine schematische Veranschaulichung von Breite
und Qualität eines Faserbandes gemäß dem Stand
der Technik;
Fig. 6c eine entsprechende schematische Veranschaulichung
von Breite und Qualität des Faserbandes gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind für die Verbindung von
Kämm- und Streckverfahrensschritten erfindungsgemäß jeweils
ein Paar Kämmaschinen A, B Seite an Seite angeordnet, wobei
das Rohmaterial C in den Kämmaschinen zu
Baumwollfaserbändern 11 verarbeitet wird. Das jeweils von
einem Paar der Kämmaschinen A, B ausgegebene
Baumwollfaserband 11 wird in ein einäugiges Streckwerk H
eingeführt, das mindestens einen Vliessammler C und eine
Glattstreckvorrichtung D umfaßt.
Aus Fig. 2 ist die Anordnung des schmalbandigen
Vliessammlers C ersichtlich, wobei es notwendig ist, einen
geeigneten Sammler zu wählen, aufgrund des großen Abstandes
der Ausgänge der Kämmaschinen A, B. Die in Fig. 2
abgebildete Führungseinrichtung 12 lenkt die beiden
Baumwollfaserbänder 11 zwischen die geriffelten Walzen 13
vor dem Sammler C, wobei jede Zahnrolle der
Führungseinrichtung 12 unter einem bestimmten Winkel gegen
die Horizontale gekippt ist, um das Baumwollfaserband 11
genau über die Mitten der Zahnrollen laufen zu lassen. Ein
in Fig. 3 abgebildeter Sensor 15 wird dazu benutzt, die
lineare Dichte des in das Glattstreckwerk D eingeführten
Baumwollfaserbandes zu messen, wobei der Sensor 15 in der
geriffelten Walze 14 hinter dem Sammler C eingebaut ist.
Aufgrund der Tatsache, daß die Längen der Schenkel des
Dreiecks zwischen den geriffelten Walzen 14 und dem Sammler
C stark verkürzt sind, wird der schädliche Einfluß auf die
Qualität des Baumwollfaserbandes minimiert, der durch die
Spannung der Schenkel des Dreiecks hervorgerufen wird. Daher
wird der Sammler auch schmalbandiger Vliessammler genannt.
Aus Fig. 3 ist der Aufbau des Glattstreckwerks D
ersichtlich, wobei das Streckwerk D aus drei oben liegenden
und vier unten liegenden Walzen besteht. Das dritte
Verzugsfeld III ist auf einen konstanten Verzug
voreingestellt, das Verzugsverhältnis des zweiten
Verzugsfelds II ist gleich 1 und das Verzugsverhältnis des
ersten Verzugsfeldes I wird durch entsprechende
Steuersignale festgelegt. Die Steuerung 16 umfaßt einen
Motor, ein nicht abgebildetes Getriebe und weitere Teile.
Die Drehgeschwindigkeit einer jeder der Walzen wird durch
die Ausgänge der Steuerung 16 festgelegt, wobei die
geriffelten Walzen mit den Sensoren 15, 17 am Eingang und am
Ausgang des Streckwerks angeordnet sind, um die lineare
Dichte des einlaufenden und auslaufenden Baumwollfaserbandes
zu messen. Die Steuerung verarbeitet die lineare
Eingangsdichte GI und die lineare Ausgangsdichte GO, wobei
die Einstellung der Langzeitungleichmäßigkeit der Faser und
die Veränderung der Flugfaser während des Streckens durch
einen regelnden Vergleich der Eingangs- und Ausgangsdichten
GI und GO mit der idealen linearen Dichte G erreicht wird.
Zusätzlich bezeichnen V₁ und V₂ die Ausstoßgeschwindigkeiten
der beiden Kämmaschinen A, B, wobei diese Informationen der
Steuerung 16 zugeführt werden, um die Geschwindigkeit der
Walzen entsprechend anzupassen.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung deutlich und aus Fig.
3 ersichtlich ist, wird das Verzugsfeld III hauptsächlich
für einen konstanten Verzug genutzt, wobei die Reibungskraft
am Anfang des Verzugsfeldes durch den Kreisausschnitt Y-Z
erhöht wird, um das Zurückbiegen der vorderen Faserenden zu
verstärken. Das Verzugsfeld II ist hauptsächlich dafür
nützlich, das Gleiten von den Walzen des Faserbandes zu
verhindern, um so das Baumwollfaserband sicher zu halten.
Das Verzugsfeld I dient als Kontrollbereich, wobei dessen
Verzugsverhältnis von der linearen Dichte GI der
einlaufenden Faser, dem Verzugsverhältnis der Verzugszone
III und der erwünschten linearen Ausgangsdichte GO bestimmt
wird. Die Reibungskraft am rückwärtigen Ende des
Verzugsfeldes I wird durch den Kreisabschnitt X-Y dieses
Bereichs erhöht, um die Umbiegung der rückwärtigen
Faserenden zu verstärken und die Gleichmäßigkeit des
Baumwollfaserbandes zu erhöhen.
In Fig. 4a ist das erfindungsgemäße Umbiegen der
rückwärtigen Faserenden des einlaufenden Faserbandes
verdeutlicht, woraus eine offensichtlich bessere
Parallellegung der Fasern im Vergleich zu herkömmlichen
Faserbändern nach dem ersten Verzug resultiert.
Die Verbindung der Verfahrensschritte des Kämmens und
Streckens macht die Verfahrensschritte des Transportierens
der Spulen S und das Verbinden der Faserbänder für die
Verbesserung der Faserbandqualitäten überflüssig.
Das Einziehen von nur zwei Baumwollfaserbändern führt zu
einer Gesamtbreite des Faserbandes von nur 2 cm bis 3 cm
nach dem Einzug, womit die Breite nur 1/3 der herkömmlichen
Breite beträgt, da herkömmlicherweise sechs bis acht
Faserbänder eingezogen werden (siehe dazu die Fig. 5 und 6).
Um die gleiche Zugfestigkeit der Faser zu erreichen, kann
gegenüber dem Stand der Technik der Druck der Walzen stark
vermindert werden, wodurch ein gleichmäßigeres Verstrecken
des Baumwollfaserbandes erreicht wird.
Die Langzeitstabilisierung des Streckwerks wird durch die
Verminderung der Verzugsbreite und die Verminderung der
Walzenverformung erreicht.
Die Geschwindigkeiten der beiden Kämmaschinen A, B sind
vollständig aneinander angepaßt, wobei eine vernünftige
Streckgeschwindigkeit im Bereich von 200 m bis 400 m pro
Minute liegt. Diese Geschwindigkeit birgt geringere Risiken
als Geschwindigkeiten zwischen 500 m und 800 m pro Minute,
wobei bei kleineren Geschwindigkeiten auch die Spulenreibung
geringer ist, wodurch die Formgebung erleichtert wird.
Aufgrund der Tatsache, daß der Abstand zwischen den
Schenkeln des Dreiecks zwischen der Einzugswalze 13 und dem
Sammler C drastisch reduziert wurde (siehe dazu Fig. 2),
werden die aus dem Stand der Technik bekannten
Qualitätsminderungen des Baumwollfaserbandes minimiert.
Die Verzugsfelder I, III sind synchron einstellbar, um eine
hohe Qualität des Baumwollfaserbandes bezüglich Feinheit und
Gleichmäßigkeit zu erreichen.
Wenn die Kämmaschine mit hochwertigen, hintereinander
geschalteten Kämmstufen ausgerüstet ist, kann ein mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung produziertes Garn in eine
Offen-End-Spinnmaschine eingeführt werden, um ein Produkt
mit sehr hoher Garnnummer zu erzeugen, wobei nur ein
Streckverfahrensschritt notwendig ist, wenn das
Baumwollfaserband direkt in die Ringspinnmaschine eingeführt
wird. Das Garn, das in die Ringspinnmaschine eingeführt
wird, kann direkt aus dem Baumwollfaserband erzeugt werden,
das dem Ausgang einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
entnommen wird, so daß auf diese Weise Arbeitskraft
eingespart werden kann, die bei herkömmlichen Maschinen
benötigt wird, um Spulen zu transportieren und Faserenden
miteinander zu verbinden, wodurch zusätzlich Fehler in der
Verbindung der Baumwolle verkleinert werden.
Die Anschaffungskosten für zwei Kämmaschinen und ein halbes
einäugiges Streckwerk betragen ungefähr 1/4 oder 1/3 der
Kosten, die für ein breites Streckwerk mit zusätzlichen
Spulen ausgegeben werden müßten.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist der
geringe Platzbedarf.
Claims (6)
1. Spinnverfahren, bei dem die Verfahrensschritte des
Kämmens und Streckens miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kämmaschinen (A, B)
nebeneinander angeordnet sind, wobei jeweils die von zwei
Kämmaschinen (A, B) ausgegebenen Faserbänder (11) in ein
einäugiges Streckwerk (H) eingeführt werden, wobei das
Streckwerk (H) einen schmalbandigen Vliessammler (C) und
eine Glattstreckvorrichtung (D) umfaßt.
2. Spinnvorrichtung für die Durchführung des Spinnverfahrens
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spinnvorrichtung zwei Kämmaschinen (A, B), die
nebeneinander angeordnet sind, und ein einäugiges
Streckwerk (H) umfaßt, das hinter den Kämmaschinen (A, B)
angeordnet ist, wobei das Streckwerk (H) einen
schmalbandigen Vliessammler (C) und eine
Glattstreckvorrichtung (D) umfaßt für die Erzeugung eines
gestreckten Faserbandes aus dem Baumwollfaserband, das
von den Kämmaschinen (A, B) hergestellt wird.
3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vliessammler (C) hinter den
Ausgängen der Kämmaschinen (A, B) angeordnet ist, wobei
zwischen beiden eine Führungseinrichtung (12) angeordnet
ist, und wobei zwischen der Führungseinrichtung (12) und
dem Vlieskollektor (C) geriffelte Walzen (3) angeordnet
sind, und wobei die Führungseinrichtung (12) die aus den
Kämmaschinen (A, B) auslaufenden Baumwollfaserbänder (11)
in die geriffelten Walzen (13) einführt, wobei die
Schenkellänge des Dreiecks, das zwischen dem Sammler (C)
und den geriffelten Walzen (13) entsteht, minimiert ist,
wobei weiterhin auf der Rückseite des Sammlers (C)
geriffelte Walzen (14) angeordnet sind, in denen ein
Sensor (15) untergebracht ist, der die lineare Dichte des
in das Glattstreckwerk (D) einlaufenden
Baumwollfaserbandes mißt.
4. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse eines jeden der
Zahnrollen in der Führungseinrichtung (12) um einen
bestimmten Winkel gegen die Horizontale gekippt ist.
5. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Glattstreckwerk (D) eine
Steuerung (16) sowie drei oben liegende und vier unten
liegende Walzen umfaßt, wobei die Steuerung (16) einen
Motor, ein Getriebe und weitere Einzelteile umfaßt, und
wobei die Steuerung (16) die Drehgeschwindigkeit einer
jeden der Walzen kontrolliert, wobei weiterhin geriffelte
Walzen (14) mit Sensoren (15, 17) an dem Eingang und dem
Ausgang des Glattstreckwerks (D) für die Messung der
linearen Dichte der einlaufenden und auslaufenden
Faserbänder (11) angeordnet sind und daß weiterhin die
gemessene lineare Eingangsdichte GI und die gemessene
lineare Ausgangsdichte GO an die Steuerung (16)
übermittelt werden, wobei die Einstellung der
Langzeitungleichmäßigkeiten und die Veränderungen der
Flugfaser während des Streckens durch einen Vergleich der
Eingangs- und Ausgangsdichten GI, GO mit der idealen
linearen Dichte G und eine entsprechende Regelung
erfolgen, wobei weiterhin die Austrittsgeschwindigkeiten
V₁, V₂ der beiden Kämmaschinen (A, B) an die Steuerung
(16) übermittelt werden.
6. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Glattstreckwerk (D) drei
Verzugsfelder I, II, III umfaßt, wobei bei dem
Verzugsfeld III ein konstantes Verzugsverhältnis
eingestellt wird, wobei das Verzugsverhältnis des
Verzugsfeldes II gleich 1 ist und wobei das
Verzugsverhältnis des Verzugsfeldes I durch die
Kontrollsignale der Steuerung (16) bestimmt wird,
weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das Verzugsfeld III
hauptsächlich dafür genutzt wird, den Verzug konstant zu
halten, wobei die Reibungskraft im vorderen Bereich des
Verzugsfeldes III durch die Kreisbögen (Y-Z) der Walzen
am Ende des Verzugsfeldes III erhöht wird, wodurch die
Umbiegung der vorderen Faserenden verstärkt wird, wobei
weiterhin das Verzugsfeld II hauptsächlich dafür
vorgesehen ist, das Gleiten der Baumwollfaserbänder von
den Walzen zu verhindern, weiterhin dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerung (16) genügend Zeit zur
Verfügung gestellt wird, um ein Steuersignal zu
berechnen, während das Baumwollfaserband von dem
Verzugsfeld III in das Verzugsfeld II läuft, weiterhin
dadurch gekennzeichnet, daß das Verzugsfeld I der
Steuerbereich ist, dessen Verzugsverhältnis durch die
lineare Eingangsdichte GI des einlaufenden Faserbandes
(11), das Verzugsverhältnis des Verzugsfeldes (13) und
die gewünschte lineare Ausgangsdichte GO bestimmt wird,
und weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß die
Reibungskraft am Ende des Verzugsfeldes I durch den
Kreisabschnitt (X-Y) der entsprechenden Walzen erhöht
wird, wodurch die Umbiegung der rückwärtigen Faserenden
erhöht wird und dadurch die Gleichmäßigkeit des
Faserbandes gesteigert wird.
Priority Applications (4)
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