DE19509548C2 - Bogenanlegereinheit - Google Patents
BogenanlegereinheitInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogenanlegereinheit
mit einer Saugkopfeinheit, durch die Bogen vereinzelt
einem Bogenstapel entnehmbar und einem Bändertisch zu
führbar sowie von dem Bändertisch einer Bogen verarbei
tenden Maschine zuförderbar sind, wobei Saugkopfeinheit
und Bändertisch im Takt der Bogen verarbeitenden Ma
schine antreibbar sind und wobei ein Istwert des Errei
chens der Übergabeposition zur Bogen verarbeitenden
Maschine durch den jeweils vordersten, auf dem Bänder
tisch befindlichen Bogen erfaßbar und mit einem Soll
wert vergleichbar sowie der Arbeitstakt der Saugkopf
einheit und des Bändertischs entsprechend der Abwei
chung des Sollwerts vom Istwert vor- oder nacheilend
korrigierbar ist.
Bei derartigen bekannten Bogenanlegereinheiten erfolgt
der Antrieb der Saugkopfeinheit und des Bändertischs im
Takt der Bogen verarbeitenden Maschine. Dabei soll
sicher gestellt werden, daß die Bogen immer exakt zum
richtigen Zeitpunkt der Bogen verarbeitenden Maschine
übergeben werden.
Abhängig von der Qualität der Bogen und deren Ober
flächenbeschaffenheit kann es zu einem mehr oder
weniger großen Schlupf zwischen den Bogen und den sie
transportierenden Transportbändern des Bändertischs
kommen, sodaß diese nicht zum richtigen Zeitpunkt der
Bogen verarbeitenden Maschine übergeben werden. Der
Istzeitpunkt der Bogenübergabe weicht also von dem
Sollzeitpunkt ab.
Eine Bogenanlegereinheit der eingangs genannten Art ist
im wesentlichen aus der DE-OS 41 40 051 bekannt. Die
Erfassung der Übergabeposition erfolgt dabei dadurch,
daß die während eines Arbeitsintervalls zurückgelegte
Wegstrecke des Bogens durch Abtastmittel kontinuierlich
erfaßt wird und bei Abweichung von einem Sollwert die
entsprechende korrigierende Steuerung der Saugkopfein
heit und des Bändertischs erfolgt.
Aus der DE-OS 35 44 359 ist weiterhin ein Bogenanleger
bekannt, bei dem durch entsprechenden Aufbau des An
triebs des Anlegetischs eine etwa sinusförmige Verzö
gerung und Beschleunigung während einer Umdrehung der
Antriebswelle erfolgt. Dabei gelangen die Bogen während
einer Verzögerungsphase zur Anlage an die Vordermarken,
sodaß es nicht zu einem Zurückfedern der an den Vorder
marken anschlagenden Bogen kommt.
Aus der nachveröffentlichten DE-OS 43 31 610 und der
ebenfalls nachveröffentlichten DE-OS 44 44 755 ist
jeweils eine Bogenanlegereinheit bekannt, wobei bei der
einen der Arbeitstakt der Saugkopfeinheit vor- oder
nacheilend korrigierbar ist und bei der anderen das
Geschwindigkeitsprofil frei wählbar ist.
Aufgabe der Erfindung es daher eine Bogenanlegereinheit
der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die die
Bogen sicher zum richtigen Zeitpunkt der Bogen verar
beitenden Maschine übergeben werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst. Durch diese Ausbildung sind die
Abweichungen des Istzeitpunkts vom Sollzeitpunkt korri
gierbar. Dabei erfolgt die Korrektur auf schnellstmög
liche Weise ohne die Taktsynchronität von Bändertisch
und Bogen verarbeitender Maschine zu beeinflussen, da
bereits zu Beginn des Transportwegs der Bogen der kor
rigierende Ausgleich erfolgt. Die Bogen werden dazu
entsprechend früher oder später von der Saugkopfeinheit
dem Bändertisch übergeben.
Der sinusförmige Verlauf der Fördergeschwindigkeit des
Bändertischs führt dazu, daß verhindert wird, daß durch
Anstoßen des Bogens mit hoher Geschwindigkeit an den
die Übergabeposition definierenden Vordermarken der Bo
gen zurückprallt und somit nicht mehr exakt positio
niert der Bogen verarbeitenden Maschine zugeführt wird.
Eine Übergabe der Bogen von der Saugkopfeinheit zum
Bändertisch erfolgt mit hoher Exaktheit, sodaß auch die
Übergabe vom Bändertisch zur Bogen verarbeitenden Ma
schine sehr exakt erfolgt.
Dadurch, daß das Maß der Geschwindigkeitserhöhung und
der Geschwindigkeitsverrringerung des sinusförmigen
Verlaufs der Fördergeschwindigkeit des im Takt der
Bogen verarbeitenden Maschine antreibbaren Bändertischs
variabel einstellbar ist, kann bei Beibehaltung der Takt
zeit erreicht werden, daß zum Ende des Taktes die Bogen
mit ihrer Vorderkante mit relativ geringer Geschwindig
keit zur Anlage an die Vordermarken gelangen, sodaß ein
hartes Anschlagen und damit. Beschädigen der Bogenvor
derkanten unterbleibt. Um einen Ausgleich für die ge
ringe Transportgeschwindigkeit zum Ende des Taktes bei
Beibehaltung der Taktzeit zu haben, erfolgt vorher eine
Beschleunigung der Bogen auf eine deutlich größere Ge
schwindigkeit als der durchschnittlichen Transportge
schwindigkeit. Je nach den durch die Bogenqualität be
stimmten Erfordernissen kann der Bogengeschwindigkeits
verlauf optimal eingestellt werden. Dünne Bogen können
somit im ersten Teil des Taktes hoch beschleunigt und
anschließend stark verzögert werden, sodaß sie mit ge
ringer Geschwindigkeit an den Vordermarken zur Anlage
kommen. Bei Bogen starker Qualität kann je nach dem Be
dürfnis eine geringere Beschleunigung und Verzögerung
der Bogentransportgeschwindigkeit eingestellt werden.
Der Istzeitpunkt des Erreichens der Übergabeposition
ist durch einen Sensor erfaßbar, wobei dies vorteilhaf
terweise dadurch erfolgt, daß durch den Sensor das Er
reichen der Übergabeposition durch die Vorderkante des
vordersten Bogens erfaßbar ist.
Um auch bei großformatigen Bogen deren Erreichen der
Übergabeposition exakt erfassen zu können, können meh
rere, über die Bogenbreite verteilte Sensoren angeord
net sein. Dabei kann bei nicht exakt ausgerichteter
Vorderkante des Bogens der mittlere Schaltzeitpunkt der
Sensoren den Istzeitpunkt bilden.
Sind der oder die Sensoren optische Sensoren, so er
folgt eine Erfassung der Bogen berührungslos und somit
ohne Beeinträchtigung der Lage der Bogen.
Besonders einfach im Aufbau und bauraumsparend ist es,
wenn der oder die Sensoren Lichtreflexionssensoren
sind.
Zur unabhängigen Korrektur des Arbeitstakts der Saug
kopfeinheit besitzen vorteilhafterweise Saugkopfeinheit
und Bändertisch voneinander separate Antriebe.
Eine selbsttätige Korrektur kann auf einfache Weise da
durch erreicht werden, daß das oder die Signale der
Sensoren sowie ein Taktsignal des Bändertischs einer
Steuerelektronik zuleitbar und von dieser daraus die
positive negative Abweichung des Istzeitpunkts vom
Sollzeitpunkt ermittelbar, sowie ein entsprechendes
Korrektursignal zur Vor- oder Nacheilung des Arbeits
takts dem Antrieb des Saugkopfs und/oder des Bänder
tischs zuleitbar ist.
Der Bändertisch kann eine bogenübernahmeseitige Bänder
walze und eine bogenübergabeseitige Bänderwalze aufwei
sen, um die eine oder mehrere endlose Transportbänder
geführt sind, wobei die bogenübernahmeseitige Bänder
walze von dem Antrieb drehbar antreibbar ist.
Ist aber die bogenübergabeseitige Bänderwalze von einem
Antrieb drehbar antreibbar, so werden die Transportbän
der über den Transportweg gezogen, was zu einer erhöh
ten Exaktheit der Ankunft der an den Vordermarken ange
langenden Bogen führt.
Der Antrieb der Bänderwalze kann ein Elektromotor sein,
der allein durch seine Ansteuerung auf einfache Weise
in seinem Bewegungsverlauf variierbar ist.
Zu einer Reduzierung des erforderlichen Bauraums führt
es, wenn der Elektromotor im Inneren der rohr- oder
teilrohrförmig ausgebildeten Bänderwalze angeordnet
ist.
Ist der Beginn der Geschwindigkeitserhöhung etwa der
Taktbeginn und/oder das Ende der Geschwindigkeitsver
ringerung etwa das Taktende, so wird zur Bogenbeschleu
nigung und zur Bogenverzögerung die gesamte Zeit eines
Taktes genutzt. Somit wird das Maß der Geschwindig
keitsänderung nicht zu hoch.
Die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwindig
keitsverringerung kann linear sein.
Es ist aber auch möglich, daß die Geschwindigkeitser
höhung und/oder die Geschwindigkeitsverringerung pro
gressiv oder degressiv sind.
Um für die jeweils geförderten Bogen den optimalen Be
wegungsverlauf einstellen zu können, kann die Geschwin
digkeitserhöhung und/oder die Geschwindigkeitsverringe
rung stufenlos veränderbar einstellbar sein.
Um eine bedienerfreundliche und einfache Einstellbar
keit des Geschwindigkeitsverlaufs zu ermöglichen, kann
die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwindig
keitsverringerung in Geschwindigkeitsstufen veränderbar
einstellbar sein.
Vorzugsweise ist der Antrieb des Bändertischs von der
Steuerelektronik ansteuerbar. Dabei kann die Steuer
elektronik einen Speicher aufweisen, in dem eine Mehr
zahl an Geschwindigkeitsverlaufskurven einer Geschwin
digkeitserhöhung und einer Geschwindigkeitsverringerung
zur Ansteuerung des Antriebs des Bändertischs abrufbar
gespeichert sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeich
nung dargestellt und werden im folgenden näher be
schrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Bogenanlegerein
heit
Fig. 2 eine Draufsicht der Bogenanlegereinheit
nach Fig. 1
Fig. 3 eine Draufsicht eines zweiten Ausführungs
beispiels einer Bogenanlegereinheit
Fig. 4 ein Diagramm der Geschwindigkeit der
Transportbänder über der Zeit des Bänder
tischs des Bogenanlegers nach Fig. 1
Fig. 5 ein zweites Diagramm der Geschwindigkeit
der Transportbänder über der Zeit des Bän
dertischs nach Fig. 3.
Die in den Figuren dargestellten Bogenanlegereinheiten
weisen einen Stapeltisch 1 auf, auf dem ein Bogenstapel
2 gelagert ist. Der jeweils oberste Bogen 3 des Bogen
stapels 2 wird von den Trennsaugern 4 einer Saugkopf
einheit 5 vom Bogenstapel 2 abgehoben, Schleppsaugern 6
der Saugkopfeinheit 5 übergeben und von diesen in För
derrichtung 7 zu einem Übernahmeende eines Bändertischs
8 zugeführt.
Der Bändertisch 8 besitzt in Förderrichtung 7 an seinem
Übernahmeende und an seinem Übergabeende sich quer zur
Förderrichtung 7 erstreckende drehbar antreibbare Wal
zen 9 und 9', um die nebeneinander mehrere Transport
bänder 10 geführt sind, die als Saugbänder ausgeführt
sein können. In Förderrichtung 7 folgt dem Bändertisch
eine Bogen verarbeitende Maschine 11, die im vorliegen
den Ausführungsbeispiel eine Druckmaschine ist.
Sowohl die Saugkopfeinheit 5, als auch der Bändertisch
8 und die Bogen verarbeitende Maschine 11 besitzen ei
gene Antriebe. So besitzt die Saugkopfeinheit 5 den An
trieb 12, der Bändertisch 8 den Antrieb 13 und die Bo
gen verarbeitende Maschine 11 den Antrieb 14.
Damit der Bändertisch 8 taktgleich und synchron zum
Arbeitstakt der Bogen verarbeitenden Maschine angetrie
ben wird, wird über eine Leitung 15 vom Antrieb 14 ein
Synchronisiersignal einer Verarbeitungselektronik 16
zugeführt, die wiederum über eine Leitung 17 einen Syn
chronlauf von Bändertisch 13 und Bogen verarbeitender
Maschine 11 sicherstellendes Signal dem Antrieb 13 zu
leitet.
Wie in Fig. 4 zu sehen ist erfolgt bei dem Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 1 und 2 der Antrieb des
Bändertischs 8 derart, daß während eines Arbeitstaktes
"A" die Transportbänder 10 aus geringer Fördergeschwin
digkeit heraus beschleunigt und zum Ende des Arbeits
taktes wieder auf die geringe Fördergeschwindigkeit
verzögert werden. Dadurch ist der Bewegungsverlauf der
Transportbänder 10 des Bändertischs 8 etwa sinusförmig.
Sowohl die Übergabe der Bogen von der
Saugkopfeinheit 5 an den Bändertisch 8 als auch die
Übergabe der Bogen vom Bändertisch 8 an die Bogen ver
arbeitende Maschine 11 erfolgt im Idealfall zum Zeit
punkt der geringsten Fördergeschwindigkeit des Bänder
tischs 8.
Um eine derartige Abstimmung der Arbeitstakte von Bän
dertisch 8 und Saugkopfeinheit 5 zu gewährleisten, wird
auch der Antrieb 12 der Saugkopfeinheit 5 über eine
Leitung 18 von der Verarbeitungselektronik 16 entspre
chend angesteuert.
Zum Beispiel durch die unterschiedliche Oberflächenbe
schaffenheit bei Bogen verschiedener Qualität oder
verschiedener Materialien kann es auf dem Transportweg
von der Saugkopfeinheit 5 bis zur Übergabe an die Bogen
verarbeitende Maschine 11 zu Schlupf zwischen dem Bogen
und den ihn transportierenden Einheiten kommen, so daß
der Bogen später die Übergabeposition zur Bogen verar
beitenden Maschine 11 erreicht als es zu deren Arbeits
takt erforderlich ist.
Um dies zu vermeiden, wird durch einen optischen Sensor
27 das Erreichen der Übergabeposition zur Bogen verar
beitenden Maschine 11 erfaßt und ein entsprechendes
Signal über eine Leitung 26 der Verarbeitungselektronik
16 zugeleitet. Dabei kann sich der optische Sensor 27
im Bereich der Übergabeposition unterhalb der Trans
portebene des Bogens befinden und bei Erreichen der
Übergabeposition durch die Vorderkante des Bogens das
Signal auslösen. Weicht der Istzeitpunkt des Erreichens
der Übergabeposition zur Bogen verarbeitenden Maschine
11 von dem durch den Arbeitstakt der Bogen verarbeiten
den Maschine 11 vorgegebenen Sollzeitpunkt ab, so wird
dies von der Verarbeitungselektronik erkannt und der
Antrieb 12 der Saugkopfeinheit 5 in seinem Arbeitstakt
entsprechend voreilend oder nacheilend angesteuert.
Bei vom optischen Sensor 27 festgestelltem nacheilendem,
Erreichen der Übergabeposition werden dann entsprechend
voreilend die Bogen von der Saugkopfeinheit 5 dem Bän
dertisch 8 zugeführt. Damit erreichen die Bogen dann
taktgenau die Übergabeposition zur Bogen verarbeitenden
Maschine.
Während in Fig. 4 durch die Kurve 20 der unveränder
liche Bewegungsverlauf der Transportbänder 10 darge
stellt ist, wird mit "A" der Arbeitstakt der Saugkopf
einheit 5 bezeichnet. Wird durch entsprechende Ansteue
rung eine Voreilung des Arbeitstaktes der Saugkopfein
heit 5 erreicht, so erfolgt dieser Arbeitstakt während
des mit "A' " bezeichneten Zeitraums; bei Nacheilung
während des mit "A" " bezeichneten Zeitraums.
Wie der Kurve 20 des Bewegungsverlaufs der Transport
bänder entnehmbar ist, ist selbst bei Voreilung oder
Nacheilung der Übergabe der Bogen durch die Saugkopf
einheit 5 das Geschwindigkeitsniveau der Saugbänder
weitgehend gleich niedrig, so daß immer eine exakte
Übergabe der Bogen durch die Saugkopfeinheit 5 erfolgt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besitzen die Bogen
verarbeitende Maschine 11 und der Bändertisch 8 eigene
Antriebe, wobei die Verarbeitungselektronik 16 einen
Synchronlauf sicherstellt. Es versteht sich, daß ein
solcher Synchronlauf auch erreicht werden kann, wenn
durch den Antrieb der Bogen verarbeitenden Maschine 11
auch der Antrieb des Bändertischs erfolgt.
Die in Fig. 3 dargestellte Bogenanlegereinheit weist
einen weitgehend gleichen Aufbau wie die Bogenanleger
einheit der Fig. 1 und 2 auf.
Über die Leitung 17 wird der Elektromotor des Antriebs
13 so angesteuert, daß dieser die Transportbänder 10
während eines Arbeitstaktes mit einem Geschwindigkeits
verlaufs antreibt, wie er als Beispiel in Fig. 5 dar
gestellt ist. Dies bedeutet, daß zu Beginn des Arbeits
taktes eine Beschleunigung des Bogens derart erfolgt,
daß etwa zur Mitte des Arbeitstaktes ein Maximum der
Transportgeschwindigkeit erreicht wird. Im weiteren
Verlauf erfolgt dann wieder eine Geschwindigkeitsver
ringerung bis gegen Ende des Arbeitstaktes eine Mini
malgeschwindigkeit erreicht ist.
In dem Speicher 19 der Steuerelektronik ist eine Mehr
zahl an Geschwindigkeitsverlaufskurven abgelegt, die
sich im wesentlichen in ihrer Maximalgeschwindigkeit
unterscheiden.
Je nach Art der zu fördernden Bogen kann nun die Be
dienperson der Bogenanlegereinheit mittels der manu
ellen Einstellvorrichtung 21 der Steuerelektronik 16
diejenige im Speicher 23 abgespeicherte Verlaufskurve
24 akivieren, die den optimalen Geschwindigkeitsverlauf
für die zu fördernden Bogen bedeutet.
Damit wird mit hoher Sicherheit eine Beschädigung der
Bogenvorderkanten vermieden.
Claims (21)
1. Bogenanlegereinheit mit einer Saugkopfeinheit (5),
durch die Bogen (3) vereinzelt einem Bogenstapel (2)
entnehmbar und einem Bändertisch (8) zuführbar sowie
von dem Bändertisch (8) einer Bogen verarbeitenden
Maschine (11) zuförderbar sind, wobei Saugkopfeinheit
(5) und Bändertisch (8) im Takt der Bogen verarbeiten
den Maschine (11) antreibbar sind und ein Istwert des
Erreichens der Übergabeposition zur Bogen verarbeiten
den Maschine (11) durch den jeweils vordersten, auf dem
Bändertisch befindlichen Bogen erfaßbar und mit einem
Sollwert vergleichbar sowie der Arbeitstakt der Saug
kopfeinheit (5) und des Bändertischs (8) entsprechend
der Abweichung des Sollwerts vom Istwert vor- oder
nacheilend korrigierbar ist, wobei der Istwert der Ist
zeitpunkt und der Sollwert der Sollzeitpunkt des Errei
chens der Übergabeposition ist, der Verlauf der Förder
geschwindigkeit des Bändertischs (8) während eines Ar
beitstaktes etwa sinusförmig ist und der Sollzeitpunkt
der Zeitpunkt der geringsten Fördergeschwindigkeit des
Bändertischs (8) ist, und wobei das Maß der Geschwin
digkeitserhöhung und der Geschwindigkeitsverringerung
des etwa sinusförmigen Verlaufs der Fördergeschwindig
keit des Bändertisch (8) variabel einstellbar ist.
2. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Istzeitpunkt des
Erreichens der Übergabeposition durch einen Sensor er
faßbar ist.
3. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß durch den Sensor das
Erreichen der Übergabeposition durch die Vorderkante
des vordersten Bogens erfaßbar ist.
4. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere, über die Bo
genbreite verteilte Sensoren angeordnet sind.
5. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der mittlere Schalt
zeitpunkt der Sensoren den Istzeitpunkt bildet.
6. Bogenanlegereinheit nach den Ansprüchen 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der
oder die Sensoren optische Sensoren (27) sind.
7. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder die Sensoren
Lichtreflektionssensoren sind.
8. Bogenanlegereinheit nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß Saug
kopfeinheit (5) und Bändertisch (8) separate Antriebe
(12, 13) besitzen.
9. Bogenanlegereinheit nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das oder
die Signale der Sensoren (27) sowie ein Taktsignal des
Bändertischs (8) einer Steuerelektronik (16) zuleitbar
und von dieser daraus die positive oder negative Abwei
chung des Istzeitpunkts vom Sollzeitpunkt ermittelbar
sowie ein entsprechendes Korrektursignal zur Vor- oder
Nacheilung des Arbeitstakts dem jeweiligen Antrieb (12,
13) des Saugkopfs (5) und des Bändertischs (8) zuleit
bar ist.
10. Bogenanlegereinheit nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Bändertisch (8) eine bogenübernahmeseitige Bänderwalze
(9) und eine bogenübergabeseitige Bänderwalze (9')
aufweist, um die ein oder mehrere endlose Transport
bänder (10) geführt sind, wobei die bogenübernahme
seitige Bänderwalze (9) von dem Antrieb (13) drehbar
antreibbar ist.
11. Bogenanlegereinheit nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Bändertisch (8) eine bogenübernahmeseitige Bänderwalze
(9) und eine bogenübergabeseitige Bänderwalze (9') auf
weist, um die ein oder mehrere endlose Transportbänder
(10) geführt sind, wobei die bogenübergabeseitige Bän
derwalze (9') von dem Antrieb (13) drehbar antreibbar
ist.
12. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 10 oder 11, da
durch gekennzeichnet, daß der An
trieb (13) ein Elektromotor ist.
13. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Elektromotor im
Inneren der rohr- oder teilrohrförmig ausgebildeten
Bänderwalze (9 oder 9') angeordnet ist.
14. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bänderwalzen (9,
9') jeweils einem Transportband (10) zugeordnete Wal
zenbereiche (22) aufweisen, wobei die Walzenbereiche
(22) einer Bänderwalze (9, 9') unabhängig voneinander
drehbar antreibbar sind.
15. Bogenanlegereinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Beginn der Geschwindigkeitserhöhung etwa der
Taktbeginn und/oder das Ende der Geschwindigkeitsver
ringerung etwa das Taktende ist.
16. Bogenanlegereinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwin
digkeitsverringerung linear sind.
17. Bogenanlegereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwindig
keitsverringerung progressiv oder degressiv sind.
18. Bogenanlegereinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwin
digkeitsverringerung stufenlos veränderbar einstellbar
sind.
19. Bogenanlegereinheit nach einem der Ansprüche 1-
18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Geschwindigkeitserhöhung und/oder die Geschwindig
keitsverringerung in Geschwindigkeitsstufen veränderbar
einstellbar sind.
20. Bogenanlegereinheit nach einem der Ansprüche 9-
19, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antrieb (13) des Bändertischs (8) von der Steuer
elektronik (16) ansteuerbar ist.
21. Bogenanlegereinheit nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerelektronik
(16) einen Speicher (23) aufweist, in dem eine Mehrzahl
von Geschwindigkeitsverlaufskurven (24) einer Geschwin
digkeitserhöhung und einer Geschwindigkeitsverringerung
zur Ansteuerung des Antriebs (13) des Bändertischs (8)
abrufbar gespeichert sind.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE1995109548 DE19509548C2 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Bogenanlegereinheit |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1995109548 DE19509548C2 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Bogenanlegereinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19509548A1 DE19509548A1 (de) | 1996-09-19 |
| DE19509548C2 true DE19509548C2 (de) | 1999-06-10 |
Family
ID=7756844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995109548 Expired - Fee Related DE19509548C2 (de) | 1995-03-16 | 1995-03-16 | Bogenanlegereinheit |
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| DE (1) | DE19509548C2 (de) |
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