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DE19508091C1 - Stanzstempeleinheit - Google Patents

Stanzstempeleinheit

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Publication number
DE19508091C1
DE19508091C1 DE1995108091 DE19508091A DE19508091C1 DE 19508091 C1 DE19508091 C1 DE 19508091C1 DE 1995108091 DE1995108091 DE 1995108091 DE 19508091 A DE19508091 A DE 19508091A DE 19508091 C1 DE19508091 C1 DE 19508091C1
Authority
DE
Germany
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punch
stamp
driver
unit according
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1995108091
Other languages
English (en)
Inventor
Albrecht Schneider
Gary Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MATE PUNCH AND DIE GmbH
Original Assignee
MATE PUNCH AND DIE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MATE PUNCH AND DIE GmbH filed Critical MATE PUNCH AND DIE GmbH
Priority to DE1995108091 priority Critical patent/DE19508091C1/de
Priority to US08/469,905 priority patent/US5832798A/en
Priority to AU31440/95A priority patent/AU688553B2/en
Priority to PCT/US1995/009330 priority patent/WO1996005030A1/en
Priority to KR1019960701833A priority patent/KR960704687A/ko
Priority to CA 2154739 priority patent/CA2154739C/en
Priority to EP19950111744 priority patent/EP0696487B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19508091C1 publication Critical patent/DE19508091C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D45/00Ejecting or stripping-off devices arranged in machines or tools dealt with in this subclass
    • B21D45/003Ejecting or stripping-off devices arranged in machines or tools dealt with in this subclass in punching machines or punching tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/14Punching tools; Punching dies

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Description

Die Erfindung betrifft eine Stanzstempeleinheit, bestehend aus einem mit einem Stempel verbundenen Stempeltreiber, der an seinem hinteren Ende einen Kopf aufweist, Sicherungsglie­ dern, die während des Stanzhubs den Stempel und den Stempel­ treiber gegen Relativdrehung halten, sowie einer vorgespann­ ten Druckfeder, die beim Stanzhub zwischen dem Kopf und einer den Stempel undrehbar, aber axial verschieblich aufnehmenden Führungsbüchse komprimierbar ist.
Eine derartige Stanzstempeleinheit ist aus der EP 0 532 147 A1 bekannt. Bei der dortigen Konstruktion ist das hintere, mit einem Außengewinde versehene Ende des Stempels in eine Gewindebohrung am vorderen Ende des Stempeltreibers einge­ schraubt. Der Gewindeabschnitt am hinteren Ende des Stempels ist mit vier axialen Längsnuten versehen, und auf dem äußeren Umfang des vorderen Endes des Stempeltreibers sitzt ein offe­ ner Federring, dessen eines Ende radial nach einwärts abge­ winkelt ist und durch ein radiales Loch in eine der axialen Nuten des Stempels ragt. Im montierten Zustand ist die Füh­ rungsbüchse über einen O-Ring reibschlüssig mit einem unter der Druckfeder auf dem Stempeltreiber sitzenden Ring verbun­ den und verhindert, daß der Federring radial nach außen aus­ weichen kann. Der Stempel und der Stempeltreiber sind somit unmittelbar durch den Federring undrehbar miteinander verbun­ den.
Wenn der Stempel nachgeschliffen werden soll, kann der Stem­ peltreiber nach hinten von der Führungsbüchse zurückgezogen werden, wobei sich die reibschlüssige Verbindung an dem ge­ nannten O-Ring löst. Nachdem der Federring aus der Führungs­ büchse herausgetreten ist, kann die Schraubverbindung zwi­ schen Stempel und Stempeltreiber durch Relativdrehung gelöst werden. Da das radial nach einwärts gebogene Ende des offenen Federrings angespitzt ist und auch die Seitenwände der Nuten angeschrägt sind, wird beim Drehen des Stempels relativ zum Stempeltreiber das freie Ende des Federrings nach außen aus der Nut, in die es gerade eingreift, herausgedrängt, um bei weiterer Relativdrehung in die nächste Nut wieder einzura­ sten. In Kenntnis der Gewindesteigung, weiß man, welche Län­ genänderung der Gesamtlänge von Stempel und Stempeltreiber dem Drehwinkel zwischen zwei Nuten entspricht. Daher läßt sich im Anschluß an das Nachschleifen des Stempels auf sehr einfache Weise die Gesamtlänge von Stempel und Stempeltreiber nachstellen. Sobald danach wieder die Führungsbüchse über den offenen Federring geschoben und durch den genannten O-Ring reibschlüssig mit dem Stempeltreiber verbunden worden ist, bleibt die Schraubverbindung zwischen dem Stempel und dem Stempeltreiber wieder zuverlässig drehfest gesperrt, weil die Führungsbüchse den offenen Federring sich nicht radial auf­ weiten läßt und somit dessen radial nach einwärts gebogenes Ende nicht mehr aus der axialen Nut, in die er gerade ein­ greift, heraustreten kann.
Die bekannte Stanzstempeleinheit gewährleistet zwar eine ein­ fache Einstellung der Gesamtlänge von Stempel und Stempel­ treiber, leidet aber unter dem wesentlichen Mangel, daß die Nuten für die Verdrehsicherung das Gewinde, über das die großen Stanzkräfte auf den Stempel übertragen werden, schwä­ chen. Dies ist vor allem bei Stempeln mit verhältnismäßig kleinem Querschnitt nachteilig, und zwar um so mehr, je fei­ ner die Einstellmöglichkeit sein soll, weil dann entsprechend mehr Nuten am Umfang vorhanden sein müssen. Außerdem sind die Montage und ein Aus- und Einbau des Stempels, z. B. zum Nach­ schleifen, verhältnismäßig schwierig und umständlich, weil die Druckfeder vorgespannt auf dem Stempeltreiber sitzt, was sich bei allen Handgriffen störend bemerkbar macht.
Der Erfindung liegt deshalb in erster Linie die Aufgabe zu­ grunde, eine Stanzstempeleinheit der eingangs genannten Art mit begrenztem Rückhub des Stempels zu schaffen, die einen einfacheren und schnelleren Ein- und Ausbau des Stempels ge­ stattet.
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckfeder in der ein- oder mehrteilig ausgebildeten Füh­ rungsbüchse vorgespannt gehalten ist und der Stempeltreiber in der in die Führungsbüchse eingesetzten Stellung durch eine an der Führungsbüchse abgestützte, lösbare Klinke gegen Bewe­ gung nach hinten gehalten ist.
Die vorgeschlagene Stanzstempeleinheit bietet den Vorteil, daß man sogar noch im vollständig montierten Zustand eine nur aus Stempel und Stempeltreiber bestehende Einheit hat, die sich nach Lösen der Klinke ohne weiteres nach hinten bzw. oben aus der Führungsbüchse herausschieben und herausziehen läßt, ohne daß es dazu eines Werkzeugs bedarf. In entspre­ chender Weise genügt es, am Ende des Montagevorgangs und nach dem Nachschleifen sowie beim Auswechseln eines Stempels die­ sen samt Stempeltreiber von hinten bzw. oben in die Führungs­ büchse hineingleiten zu lassen.
Um den Verlust an Länge infolge Nachschleifens des Stempels ausgleichen zu können, ist üblicherweise eine Gewindeverbin­ dung zwischen dem Stempel und dem Stempeltreiber vorhanden, die eine Nachsteilung der Länge gestattet. In diesem Fall muß auch dafür gesorgt werden, daß der Stempel und der Stempel­ treiber während des Betriebs undrehbar miteinander verbunden sind. Die erfindungsgemäße Stanzstempeleinheit gestattet die Ausbildung der Sicherungsglieder in der Form, wie in der EP 0 532 147 A1 beschrieben. Vorgezogen wird jedoch eine einfa­ chere Ausbildung, bei welcher die Sicherungsglieder durch ei­ ne in Umfangsrichtung formschlüssige Verbindung zwischen dem Stempeltreiber und der Führungsbüchse gebildet sind. Weil hierbei einerseits der Stempel, andererseits der Stempeltrei­ ber undrehbar in der Führungsbüchse geführt sind, werden sie auch relativ zueinander drehfest gehalten.
Vorzugsweise ist die formschlüssige Verbindung zwischen dem Stempeltreiber und der Führungsbüchse an deren hinteren Ende, d. h. hinter dem hinteren Federlager, vorgesehen. In beson­ ders einfacher Ausführung ist der Kopf des Stempeltreibers mit mehreren über den Umfang verteilten axialen Nuten ausge­ bildet, in die wenigstens ein radial nach innen weisender Vorsprung der Führungsbüchse eingreift. Selbstverständlich können auch umgekehrt ein oder mehrere radiale Vorsprünge des Stempeltreiberkopfs mit ein oder mehreren axialen Nuten im hinteren Ende der Führringsbüchse in Eingriff stehen.
Die neue Stanzstempeleinheit läßt sich in der Form realisie­ ren, daß sich die Gewindeverbindung, mittels welcher der Län­ genausgleich nach dem Schleifen vorgenommen wird, am hinteren Ende des Stempels und am vorderen Ende des Stempeltreibers befindet. Alternativ kann aber auch der Schaft des Stempel­ treibers einstückig mit dem Stempel ausgebildet sein. In die­ sem Fall ist eine Gewindeverbindung zwischen dem hinteren Ende des Schafts und dem Kopf des Stempeltreibers vorgesehen.
Bei der neuen Stanzstempeleinheit hat der vordere Teil der Führungsbüchse die Funktion, den Stempel zu führen, während der hintere Teil die vorgespannte Feder aufnimmt und den Stempeltreiber undrehbar hält. Wegen der unterschiedlichen Funktionen empfiehlt es sich, den vorderen und den hinteren Teil der Führungsbüchse in Form von zwei getrennten Teilen herzustellen und vorzugsweise durch eine axiale Steckverbin­ dung drehfest miteinander zu verbinden. Dabei wird zweckmäßi­ gerweise das vordere Federlager durch einen Absatz an der Führungsbüchse und das hintere Federlager durch einen in das hintere Ende der Führungsbüchse einschraubbaren oder in ande­ rer Weise befestigbaren Ringeinsatz gebildet, mit dessen Hil­ fe die Vorspannung der Druckfeder einstellbar ist. Gleichzei­ tig kann der in der gewünschten Drehwinkelstellung in der Führungsbüchse fixierbare Ringeinsatz den erwähnten radialen Vorsprung tragen, der in eine axiale Nut im Kopf des Stempel­ treibers eingreift und dadurch dessen Drehung verhindert. Um die Länge der aus dem Stempel und dem Stempeltreiber beste­ henden Einheit zu verändern, genügt es, die Klinke zu lösen und den Kopf des Stempeltreibers nach hinten aus dem Ringein­ satz bzw. der Führungsbüchse herauszuschieben und um eine oder mehrere Nutteilungen zu drehen. Nach dem Wiedereinsenken des Stempeltreiberkopfs in das hintere Ende der Führungsbüch­ se bleibt die gewählte Längeneinstellung erhalten.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, einer Stanzstempeleinheit im fertig mon­ tierten Zustand;
Fig. 2 eine Ansicht entsprechend Fig. 1 in einer axial soweit auseinandergezogenen Stel­ lung der Teile, daß eine Relativdrehung jeweils des oberen mit Bezug auf den un­ teren Teil möglich ist;
Fig. 3 einen Teilschnitt des oberen Bereichs ei­ ner abgewandelten Ausführung der Stanz­ stempeleinheit in größerem Maßstab und in einer mit Bezug auf Fig. 1 und 2 um 135° gedrehten Schnittebene.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Stanzstempeleinheit besteht in bekannter Weise aus einem Stempel 10, der in einer Führungs­ büchse 12 längsverschieblich geführt ist. Eine Drehung des Stempels 10 relativ zur Führungsbüchse 12 wird durch einen fest in einer Radialbohrung im Stempel 10 sitzenden Stift 14 verhindert, der radial vorsteht und in eine innere Längsnut 16 in der Führungsbüchse 12 eingreift. Diese axiale Nut 16 ist auf einem Teil ihrer Länge auch radial außen offen, so daß auch von außen ein nicht gezeigter Stift oder ein anderes Halteglied in die Nut 16 eingreifen und die Führungsbüchse 12 undrehbar am nicht gezeigten Maschinenrahmen halten kann. In dieser Hinsicht sowie auch, was die Anbringung einer durch einen Sicherungsring 18 am unteren Ende der Führungsbüchse 12 befestigten Abstreiferring 20 betrifft, entspricht die ge­ zeigte Stanzstempeleinheit herkömmlichen Ausführungen.
In weiterer Übereinstimmung mit bekannten Stanzwerkzeugen ist der Stempel 10 an seinem hinteren bzw. oberen Ende mit einem Stempeltreiber 22 verschraubt. Zu diesem Zweck ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Stempel 10 an seinem hinte­ ren Ende mit einer Gewindebohrung versehen, in die das mit einem Außengewinde versehene vordere Ende 24 des Schafts des Stempeltreibers 22 eingeschraubt ist. Durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben des vorderen Endes 24 des Stempeltreibers 22 in die Gewindebohrung des Stempels 10 wird die Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22 eingestellt. Der am hin­ teren Ende des Stempeltreibers 22 sitzende Kopf ist mit 26 bezeichnet.
Eine Besonderheit der gezeigten Stanzstempeleinheit besteht darin, daß die Führungsbüchse 12 nach hinten verlängert ist durch eine Aufsteckbüchse 28. Sie hat am vorderen Ende einen verjüngten Absatz, der in einen erweiterten Endabschnitt der Bohrung der Führungsbüchse 12 paßt, in der ein O-Ring 30 sitzt, welcher alternativ auch auf den äußeren Umfang des verjüngten Abschnitts der Aufsteckbüchse 28 aufgezogen sein kann. Der Innendurchmesser der Aufsteckbüchse 28 ist auch im Bereich des verjüngten vorderen Abschnitts größer als der Au­ ßendurchmesser des Stempels 10, so daß dieser beim Stanzhub ungehindert axial verschieblich ist und von oben bzw. hinten durch die Aufsteckbüchse 28 hindurch in die Führungsbüchse 12 eingeführt werden kann. Im übrigen kann der Stempel 10 auch noch durch den verjüngten vorderen Abschnitt der Aufsteck­ büchse 28 geführt werden.
Um die Aufsteckbüchse 28 drehfest mit der Führungsbüchse 12 zu verbinden, ist letztere an ihrer hinteren Stirnfläche mit einer oder mehreren axialen Bohrungen 32 versehen, in die ein in der axialen Stufenfläche des verjüngten Abschnitts der Aufsteckbüchse 28 sitzender Stift 34 eingreift. Im montierten Zustand bilden die beiden Büchsen 12 und 28 somit eine über den O-Ring 30 reibschlüssig verbundene, drehstarre, dichte Einheit oder, mit anderen Worten, eine aus einem vorderen und einem hinteren Teil 12 bzw. 28 zusammengesetzte Führungsbüch­ se, die auch einteilig hergestellt werden könnte.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist die Aufsteckbüchse 28 am hinteren Ende mit einem Innengewinde versehen, in das als Ringeinsatz ein Stellring 36 eingeschraubt ist. Er bildet ein hinteres Federlager für eine in der Aufsteckbüchse 28 aufgenommene Druckfeder 38, die sich vorn an dem durch die Verjüngung der Aufsteckbüchse 28 gebildeten Absatz abstützt. Die gewünschte Vorspannung der Druckfeder 38 läßt sich durch mehr oder minder tiefes Einschrauben des Stellrings 36 in das In­ nengewinde der Aufsteckbüchse 28 einstellen. Die gewählte Einstellung wird dann z. B. durch eine Sicherungsschraube 40 fixiert, die von innen in eine radiale Gewindebohrung des Stellrings 36 bis zum Eingriff in das Innengewinde der Auf­ steckbüchse 28 eingeschraubt wird. Die Sicherungsschraube 40 kann eine Schaftschraube sein, deren hinteres Ende vom Stell­ ring 36 radial nach innen vorspringt. Alternativ können am radial inneren Umfang des Stellrings 36 ein oder mehrere an­ dere radiale Vorsprünge, z. B. einstückig ausgebildet oder in Gestalt eingepreßter Stifte, angebracht sein. Die Schaft­ schraube 40 bzw. ein entsprechender anderer radialer Vor­ sprung greift im montierten Zustand nach Fig. 1 in eine von vier gleichmäßig über den Umfang verteilten axialen Längsnu­ ten 42 in der äußeren Umfangsfläche des Kopfes 26 ein, so daß der Stempeltreiber 22 dadurch gegen Drehung relativ zu den Büchsen 28 und 12 und damit auch relativ zum Stempel 10 ge­ halten wird. Da die Längsnuten 42 am Kopf 26 durchgehend sind, d. h. an ihren beiden axialen Enden offen sind, können Stempel 10 und Stempeltreiber 22 ohne weiteres axial von hin­ ten montiert werden, in dem in Fig. 1 gezeigten montierten Zustand Stanzhübe ausführen und wieder nach hinten bzw. oben herausgezogen werden. Es braucht lediglich darauf geachtet zu werden, daß beim Zusammenfügen der radiale Vorsprung 40 mit einer der Längsnuten 42 fluchtet.
Zur Verbesserung der Anlage des oberen Endes der Druckfeder 38 ist zwischen dieser und dem Stellring 36 ein Zwischenring 44 eingesetzt, über den sich die Feder an dem Stellring 36 abstützt. Der Innendurchmesser des Zwischenrings 44 ist so gewählt, daß der Stempel 10 und der Schaft des Stempeltrei­ bers 22 hindurchgeführt werden können, aber der Kopf 26 einen größeren Außendurchmesser hat, so daß er im montierten Zu­ stand nach Fig. 1 auf der hinteren bzw. oberen Stirnfläche des Zwischenrings 44 aufliegt. Beim Stanzhub macht daher der Zwischenring 44 die axiale Bewegung des Kopfs 26, gegen des­ sen Unterseite er durch die Druckfeder 38 angepreßt wird, mit.
Die gezeigte Stanzstempeleinheit hat den besonderen Vorteil, daß sich Veränderungen der Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22 sehr schnell und einfach vornehmen lassen.
Es braucht lediglich, ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Stellung, die aus Stempeltreiber 22 und Stempel 10 bestehende Einheit relativ zur Führungsbüchse 12 soweit angehoben zu werden, daß der radiale Vorsprung 40 nach unten aus der ihn aufnehmenden, an den Enden offenen Nut 36 herausgetreten ist. Diese zurückgezogene Stellung des Stempeltreibers 22 ist in Fig. 2 dargestellt. Wird nunmehr in dieser Stellung oder ei­ ner noch weiter angehobenen bzw. zurückgezogenen Stellung der Stempeltreiber 22 in der einen oder der anderen Richtung ge­ dreht, während der Stempel 10 durch Eingriff des Stifts 14 in die Nut 16 zusammen mit der Führungsbüchse 12 drehfest gehal­ ten wird, verändert sich die Eingriffslänge, mit der das mit Außengewinde versehene vordere Ende 24 des Stempeltreibers 22 in die Gewindebohrung im hinteren Ende des Stempels 10 ein­ greift. Da die Steigung dieses Gewindes bekannt ist, weiß man auch, um welches Maß sich die Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22 ändert, wenn letzterer um den Teilungswin­ kel zwischen zwei Nuten 42 gedreht wird. Es versteht sich, daß mit der Zahl der über dem Umfang verteilten Nuten 42 die Justiergenauigkeit zunimmt. Dabei besteht z. B. auch die Mög­ lichkeit, die Nuten 42 in Form einer Verzahnung und den inne­ ren Umfang des Stellrings 36 in Form einer dazu passenden In­ nenverzahnung auszubilden.
Um das Einstellen der Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempel­ treiber 22 zu erleichtern, können am Außenumfang der Auf­ steckbüchse 28 bei den vorhandenen Nuten 42 sichtbare Markie­ rungen angebracht sein.
Nach Einstellung der gewünschten Gesamtlänge braucht ledig­ lich der Stempeltreiber 22 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Betriebsstellung abgesenkt zu werden, in welcher sich der ra­ diale Vorsprung 40 wieder in Eingriff mit einer der Nuten 42 befindet.
Abweichend von der gezeigten Ausführungsform kann der Schaft des Stempeltreibers 22 einstückig mit dem Stempel 10 herge­ stellt sein. In diesem Fall ist der Kopf 26 auf das hintere Ende dieser Einheit aufgeschraubt, und die Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22, 26 wird dadurch einge­ stellt, daß der Kopf 26 mehr oder weniger weit aufgeschraubt und dann in der gewünschten Stellung, z. B. durch eine in eine radiale Gewindebohrung einzuschraubende Sicherungs­ schraube fixierbar ist. Gleichzeitig kann diese Sicherungs­ schraube analog der Schaftschraube 40 radial nach außen vom Kopf 26 abstehen und mit einer von mehreren über den Umfang verteilten Längsnuten im Stellring 36 in Eingriff zu bringen sein, wenn man nicht die in der Zeichnung gezeigte Anordnung vorzieht.
Anhand der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung ist festzustellen, daß die Sicherungsglieder, welche die Drehwin­ kelstellung des Stempeltreibers 22 bzw. wenigstens seines Kopfs 26 relativ zum Stempel 10 sichern, konstruktiv und her­ stellungstechnisch sehr einfacher Natur sind. Eine Verände­ rung der Gesamtlänge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22 läßt sich schneller und einfacher als bisher durchführen. Wie der Vergleich zwischen Fig. 1 und Fig. 2 zeigt, läßt sich nach der Längeneinstellung äußerlich auf einen Blick erken­ nen, ob der Stempeltreiber 22 wieder richtig in der Aufsteck­ büchse 28 sitzt, denn wenn man den Kopf 26 nicht vorschrifts­ mäßig mit einer der Nuten 42 in Eingriff mit dem radialen Vorsprung 40 gebracht hat, ragt er axial nach hinten aus der Aufsteckbüchse 28 heraus.
Schließlich besteht gegenüber dem eingangs genannten Stand der Technik der weitere Vorteil, daß die zur Verdrehsicherung notwendigen Längsnuten 42 nicht das zur Längeneinstellung notwendige Gewinde schwächen, über das die Stoßkraft beim Stanzen übertragen wird. Da sich die Längsnuten 42 am Außen­ umfang des Kopfes 26 befinden, können selbst dann ohne Schwierigkeiten mehrere Längsnuten 42 angebracht werden, wenn der Stempel 10 nur einen verhältnismäßig kleinen runden oder sonstigen Querschnitt hat.
Es versteht sich, daß weitere Abwandlungen und Ausgestaltun­ gen der vorstehend beschriebenen Einzelheiten möglich sind, insbesondere, was die Verbindung zwischen der Aufsteckbüchse 28 und der Führungsbüchse 12 und die Form der Aufsteckbüchse 28 sowie deren Verbindung mit dem Stellring 36 betrifft. Weil der Stempel 10 ohne weiteres aus den beiden miteinander ver­ bundenen Büchsen 12, 28 nach hinten herausgezogen werden kann, können die Büchsen 12, 28 auch z. B. durch eine fixier­ bare Gewindeverbindung, eine Bajonettverbindung oder in ande­ rer geeigneter Weise miteinander verbunden werden, wobei, wie im Falle einer Gewindeverbindung, auch dort die Einstellung der Vorspannung der Druckfeder 38 erfolgen kann. Darüber hin­ aus bietet sowohl diese als auch die in Fig. 1 und 2 darge­ stellte Ausführung die Möglichkeit, bei nur wenigen am Umfang vorhanden Längsnuten 42 eine feinere Einstellung der Gesamt­ länge von Stempel 10 und Stempeltreiber 22 dadurch vorzuneh­ men, daß entweder die Aufsteckbüchse 28 insgesamt oder der Steilring 36 relativ zur Führungsbüchse 12 gedreht und dann die Gewindeverbindung erneut fixiert wird, wobei die in die­ sem Fall stattfindende geringe Veränderung der Vorspannung der Druckfeder 38 normalerweise keine Rolle spielt.
Wenn bei der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Ausführung keine Begrenzung des Rückhubs der aus dem Stempel 10 und dem Stem­ peltreiber 22, 26 bestehenden Einheit vorgesehen ist, kann diese beim Rückhub durch die kräftige und schnelle Wirkung der Feder 38 mit dem Kopf 26 des Stempeltreibers mehr oder weniger weit nach hinten aus der Führungsbüchse 12, 28 her­ ausspringen. Dieser unerwünscht lange Rückhub läßt sich z. B. durch eines in den Stellring 36 eingesetzten Bremsring, z. B. einen O-Ring, bremsen. Damit ist jedoch der Nachteil verbun­ den, daß sich der Kopf 26 des Stempeltreiber 22 nicht mehr leicht nach hinten aus der Führungsbüchse 12, 28 herausholen läßt. Um einerseits die aus Stempel 10 und Stempeltreiber 22 beste­ hende Einheit sehr leicht und einfach teilweise oder ganz nach hinten aus der Führungsbüchse 12, 28 herausziehen zu können, andererseits aber das unerwünschte Herausspringen des Stempeltreiberkopfs 26 während des Betriebs der Stanzvorrich­ tung wirksam zu verhindern, ist am hinteren Ende der Füh­ rungsbüchse 12, 28, und zwar vorzugsweise am Ringeinsatz 36, eine in Fig. 3 gezeigte Klinke 46 schwenkbar gelagert. Sie hat die Form eines zweiarmigen Hebels. Ein als Schwenkachse dienender Stift 48 ist in der gezeigten Stellung horizontal und tangential in den in Fig. 3 mit 36′ bezeichneten Ringein­ satz eingesetzt. Somit ist die Klinke 46 in einem sich im we­ sentlichen axial und radial erstreckenden, nicht ganz durch­ gehenden Schlitz im Ringeinsatz 36′ begrenzt radial ver­ schwenkbar. Ein im vorderen bzw. unteren Bereich von radial außen gegen die Klinke 46 drückender Federdraht 50 hat das Bestreben, die Klinke 46 ständig in die in Fig. 3 gezeigte Verriegelungsstellung zu verschwenken, in welcher die Klinke 46 eine Rückwärtsbewegung des Stempeltreiberkopfs 26 nach hinten bzw. oben aus der Führungsbüchse 12, 28 heraus blockiert. Die Klinke 46 greift dabei in eine sich axial erstreckende Nut 52 in der Umfangsfläche des Stempeltreiberkopfs 26 ein, welche im Gegensatz zu den durchgehenden, an beiden En­ den offenen Nuten 42 am vorderen bzw. unteren Ende durch eine einen Absatz 54 bildende Endwand geschlossen ist. Im Ausfüh­ rungsbeispiel sind vier gleichmäßig über den Umfang des Stem­ peltreiberkopfs 26 verteilte Nuten 52 vorgesehen, die jeweils in der Mitte zwischen zwei Nuten 42 liegen, und die Klinke 46 ist um 135° versetzt zum radialen Vorsprung 40 am Umfang an­ geordnet.
Da die Klinke 46 in der durch die Drahtfeder 50 normarerweise eingestellten Verriegelungsstellung gemäß Fig. 3 eine leich­ te, federnd gehaltene Schrägstellung hat, bei der sie mit ih­ rem vorderen bzw. unteren Ende radial nach innen weist, kann sie beim Einsetzen der aus dem Stempel 10 und dem Stempel­ treiber 22, 26 bestehenden Einheit der Vorderkante des Stem­ peltreiberkopfs 26 radial nach außen ausweichen. Sobald je­ doch die den Absatz 54 bildende Endwand der Nut 52 die Klinke 46 passiert hat und sich der Stempeltreiberkopf 26 auf dem Zwi­ schenring 44 abstützt, rastet das vordere bzw. untere Ende der Klinke 46 mit einem Klick-Geräusch hinter dem Absatz 54 in die Nut 52 ein und blockiert damit die Rückwärtsbewegung des Stempeltreibers 22 und des Stempels 10.
Um den Stempeltreiber 22 zu entriegeln, wird von Hand auf einen in einer passenden Bohrung im hinteren Ende der Führungs­ büchse 12, 28 sitzenden Betätigungsknopf 56 gedrückt, der seinerseits radial von außen gegen das obere Ende der Klinke 46 drückt und dadurch diese gegen die Wirkung der Feder 50 im Uhrzeigersinn in eine gelöste bzw. Entriegelungsstellung ver­ schwenkt, in welcher sie nicht mehr in die Nut 52 eingreift, so daß der Stempeltreiber 22, 26 und der Stempel 10 nach hin­ ten bzw. oben aus der Führungsbüchse 12, 28 herausgezogen werden können.
Der Betätigungsknopf 56 hat radial innen einen im Durchmesser erweiterten Kopf, so daß der Betätigungsknopf 56 nicht nach außen aus dem ihn aufnehmenden Loch herausfallen kann.
Der Ringeinsatz 36′ wird bei seiner Montage axial von oben bzw. hinten in die Führungsbüchse 12, 28 eingeführt. An der Stelle des Umfangs, wo sich der Betätigungsknopf 56 befindet, hat der Ringeinsatz 36′ in seiner äußeren Umfangsfläche eine axiale Nut 58, die axial vorne offen, aber am hinteren Ende geschlossen ist. Die Nut 58 ist breit und tief genug, um den Kopf des Betätigungsknopfs 56 aufzunehmen. Nach der Montage des Ringeinsatzes 36′ wird daher der Betätigungsknopf 56 un­ verlierbar gehalten. Da er mit seinem erweiterten Kopf am oberen Ende der Klinke 46 anliegt, wird er durch die Feder 50 normalerweise in seiner radial äußeren Stellung gehalten.
Wie weiterhin aus Fig. 3 ersichtlich, ist mit bestimmtem Ab­ stand vom hinteren Ende eine Ringnut 60 in die innere Umfangs­ fläche der Führungsbüchse 12, 28 eingearbeitet, und etwa in demselben Abstand vom hinteren Ende des Ringeinsatzes 36′ ist auch dieser mit einer Ringnut 60 in seiner äußeren Umfangsfläche versehen. Im montierten Zustand liegen die beiden Ringnuten 60 unmittelbar gegenüber und begrenzen einen ringförmigen Hohl­ raum, in den durch eine nicht gezeigte, etwa tangentiale Bohrung von außen durch die Wand der Führungsbüchse 12, 28 ein biegsamer Drahtkeder 62 eingeschoben werden kann, dessen Durchmesser größer ist als die in radialer Richtung gemessene Tiefe jeder der beiden gegenüberliegenden Ringnuten 60. Nach dem Einführen des Drahtkeders 62 ist der Ringeinsatz 36′ axial fi­ xiert.

Claims (18)

1. Stanzstempeleinheit, bestehend aus einem mit einem Stem­ pel (10) verbundenen Stempeltreiber (22), der an seinem hinteren Ende einen Kopf (26) aufweist, Sicherungsglie­ dern (40, 42), die während des Stanzhubs den Stempel (10) und, den Stempeltreiber (22, 26) gegen Relativdrehung hal­ ten, sowie einer vorgespannten Druckfeder (38), die beim Stanzhub zwischen dem Kopf (26) und einer den Stempel (10) undrehbar, aber axial verschieblich aufnehmenden Führungsbüchse (12) komprimierbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Druckfeder (38) in der ein- oder mehr­ teilig ausgebildeten Führungsbüchse (12, 28) vorgespannt gehalten ist und der Stempeltreiber (22, 26) in der in die Führungsbüchse (12, 28) eingesetzten Stellung durch eine an der Führungsbüchse (12, 28) abgestützte, lösbare Klinke (46) gegen Bewegung nach hinten gehalten ist.
2. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Druckfeder (38) zwischen zwei an der Füh­ rungsbüchse (12, 28) ausgebildeten oder angebrachten Fe­ derlagern eingespannt ist, deren Abstand einstellbar ist.
3. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Führungsbüchse aus einem vorderen Teil (12), der den Stempel (10) führt, und einem mit diesem drehfest verbindbaren hinteren Teil (28) besteht, in dem die Druckfeder (38) mit Vorspannung einsetzbar ist.
4. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der hintere Teil (28) der Führungsbüchse auf deren vorderen Teil (12) drehfest aufsteckbar und das vordere Federlager ein Absatz der Führungsbüchse (12, 28) ist, während das hintere Federlager einen mit der Um­ fangswand des hinteren Teils (28) der Führungsbüchse ver­ bundenen Ringeinsatz (36, 36′) aufweist.
5. Stanzstempeleinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsglie­ der durch einen in Umfangsrichtung formschlüssigen Ein­ griff (40, 42) zwischen dem Stempeltreiber (22, 26) und der Führungsbüchse (12, 28) gebildet sind.
6. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der formschlüssige Eingriff (40, 42) zwi­ schen dem Kopf (26) des Stempeltreibers (22) und dem Ringeinsatz (36, 36′) besteht.
7. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der Kopf (26) des Stempeltreibers (22) am Umfang mit wenigstens einer axialen Nut (42) versehen ist, in die ein am Ringeinsatz (36, 36′) angebrachter radialer Vorsprung (40) eingreift.
8. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Feder­ lagern (28, 36) mittels einer zwischen ihnen angeordneten Gewindeverbindung einstellbar ist.
9. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß der Ringeinsatz (36) durch Gewindeeingriff mit der Umfangswand des hinteren Teils (28) der Führungsbüch­ se verbunden ist.
10. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 2-9, da durch gekennzeichnet, daß zwischen der Druckfeder (38) und dem hinteren Federlager (36) ein im hinteren Teil (28) der Führungsbüchse axial verschieblich geführter Zwischenring (44) eingesetzt ist, dessen Außendurchmesser größer als der Innendurchmesser des Ringeinsatzes (36) und dessen Innendurchmesser kleiner als der Außendurch­ messer des Kopfs (26) des Stempeltreibers (22) ist.
11. Stanzstempeleinheit nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (10) etwa so lang ist wie der vor dem vorderen Federlager be­ findliche Teil der Führungsbüchse (12, 28) und an seinem hinteren Ende mit dem Stempeltreiber (22) im Gewindeein­ griff steht.
12. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß der Schaft des Stempeltreibers (22) einstückig mit dem Stempel (10) ausgebildet und mit dem Kopf (26) durch Gewindeeingriff axial einstellbar verbun­ den ist.
13. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (46) am Ringein­ satz (36′) abgestützt ist.
14. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klinke (46) ein in radialer Richtung begrenzt verschwenkbar gelagerter, zweiarmiger Hebel ist, der durch eine Feder (50) mit seinem vorderen Ende radial nach einwärts in eine Verriegelungsstellung bewegbar ist, in welcher er mit einem äußeren Absatz (54) am Kopf (26) des Stempeltreibers (22, 26) als Anschlag zusammenwirkt, und der durch radial nach einwärts gerichteten Druck ge­ gen sein hinteres Ende mit dem vorderen Ende in eine ra­ dial nach außen zurückgeschwenkte, gelöste Stellung be­ wegbar ist.
15. Stanzstempeleinheit nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der äußere Absatz (54) am Kopf (26) des Stempeltreibers (22, 26) durch die Endwand einer vorn ge­ schlossenen, axialen Nut (52) am Umfang des Kopfs (26) des Stempeltreibers (22, 26) gebildet ist, in welche die Klinke (46) eingreift.
16. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (46) durch eine Blatt- oder Drahtfeder (50) zur Verriegelungsstellung hin vorbelastet ist.
17. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende der Klinke (46) durch einen in einer radialen Bohrung im hinteren Ende der Führungsbüchse (12, 28) sitzenden Betätigungs­ knopf (56) radial verschwenkbar ist, der mit einem im Durchmesser größer als die Bohrung bemessenen Kopf in eine Ausnehmung (58) in der äußeren Umfangsfläche des Ringeinsatzes (36′) eingreift.
18. Stanzstempeleinheit nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringeinsatz (36′) durch einen über ein radial außen offenes Loch im hinteren Teil der Führungsbüchse (12, 28) in gegenüberliegende Ringnu­ ten (60) in ihrer inneren Umfangsfläche und in der äuße­ ren Umfangsfläche des Ringeinsatzes (36′) einführbaren Drahtkeder (62) axial festgelegt ist.
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