DE1950885A1 - Vorrichtung zum Daempfen von Lastpendelbewegungen an Doppellenker-Wippkranen - Google Patents
Vorrichtung zum Daempfen von Lastpendelbewegungen an Doppellenker-WippkranenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C23/06—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements
- B66C23/08—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements and adapted to move the loads in predetermined paths
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-
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Description
- Vorrichtung zum Dämpfen von Lastpendelbewegungen' an Doppellenker-Wippkranen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Dämpfen von Lastpendelbewegungen an Auslegerkranen, insbesondere Doppellenker-Wippkranen, bestehend aus einer an den gopf des Spitzenauslegers angeschlossenen und über einen Seilzug in eßbezugslage gehaltenen Einrichtung zur Steuerung des Wipp- und/oder Drehwerkes.
- Es ist bei einem Auslegerkran bekannt, bei Erreichen einer bestimmten Lastpendelbewegungsgröße das Wipp-und/oder Drehwerk einzuschalten. 3ei dieser Einrichtung wird Jedoch der Dreh- oder Wippwerksantrieb erst dann in Tätigkeit gesetzt, wenn eine bestimmte Pendelbewegung überschritten wird. Die zum Ausgleich dieser Pendelbewegung erforderliche Korrekturbewegung des Kranes erfolgt nur Jeweils solange, wie die Pendelbewegung das Ansprechmaß der vorgesehenen Fühler über schreitet und damit den Kontakt geschlossen hält.
- Eine stetige Korrektur bzw. eine Dämpfung der Laßtpendelbewegung beim Pendeln des Lastseiles von der senkrechten Lage bis zum maximalen Pendelausschlag ist mit dieser Einrichtung nicht möglich, sondern lediglich eine Dämpfung im eng begrenzten Maße. Eine kleinere bleibende Pendelung bestimmten Ausmaßes muß in Knauf genommen werden, da die Einrichtung erst bei Uberschreiten einer Mindestabweichung anspricht.
- Das Ziel der Erfindung besteht demgegenüber darin, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die Korrekturbewegungen des Kranes (Wippen und/oder Drehen) der jeweiligen Lastpendelbewegungsgröße proportional bzw.
- entsprechend erfolgen, d.h., daß ausgehend von der senkrechten Lage des Lastseiles bis zu dessen maximalen Pendelausschlag Jede Abweichung des Lastseiles von der Senkrechten durch entsprechende Korrekturbewegungen schon während des Entstehens gedämpft und verhindert werden. können. Außerdem soll gegenüber dem Lastseil eine stets gleichbleibende fleßbezugsbasis für alle möglichen Auslegerstellungen vorhanden sein.
- Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Lastpendelbewegungendurch das Lastseil über ein Hebelgetriebe, das zusätzlich zur eigenen Gelenkebene gelenkig an einer drehbar mit dem Kopf des Spitzenauslegers verbundenen Steuerscheibe angeordnet ist, auf elektrische Meßeinrichtungen, insbesondere Drehmelder übertragen werden und daß Hebelgetriebe über die Steuerscheibe, eine weitere Seilscheibe, die am Gelenkpunkt zwischen Spitzenausleger und Grundlenker angeordnet und mit dem Grundlenker fest verbunden ist und einem die Scheiben verbindenden Seilzug in konstanter Meßbezugslage gehalten ist und daß das Wippe und/oder Drehwerk prportional der gemessenen Lastpendelbewegung steuerbar ist.
- Die Vorteile der Lösung nach der Erfindung sind darin begründet, daß bereits während des Entstehens einer Pendelbewegung dioser entgegengewirkt wird, d.h., die zur Dämpfung eforderlichen und entsprechend groß bemessenen proportionalen Korrekturbewegungen ausgeführt werden. Das weiteren ist durch die besondere Anordnung und den gewählten Aufbau des Systems gewährleistet, daß die Meßeinrichtung eine stets gleichbleibende Meßbezugslage gegenüber dem beweglichen Auslegersystem bzw. den Lastseil beibehalt, also eine konstante Bezugsbasis darstellt. Dadurch daß den Lastpendelbewegungen schon wShrend des Entstehens entgegengewirkt wird, können kaum größere Lastpendelbewegungen auftreten; man kann also schon von einer Verhinderung von Lastpendelbewegungen sprechen, de sich das Dfimpfen ja auf schon vorhandene Pendelbewegungen bezieht.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Hebelgetriebe als Viergelenkegetriabe ausgebildet.
- Des weiteren ist vorgesehen, an ein Getriebeglied Führungsinittel anzuschließen, insbesondere Führungsrollen, die das Lastseil umfassen. Die Lastpendelbewegungen des Lastseiles werden von diesen auf die Rollen und im weiteren Verlauf auf das Hebelgetriebe übertragen.
- Die Durchmesser der Seilscheiben, die dazu dienen, das Hebelgetriebe in konstanter Meßbezugslage zu halten, sind nach dem Verhältnis des Winkels zwischen Grundlenker und Spitzenausleger zum Winkel zwischen der Senkrechten und dem Spitzenausleger gestuft. Die Geometrie des Auslegersystems ist also maßgebend für die Bemessung der Seilscheiben. Bei einem Parallelogramm-Wippausleger sind clie Seilschoibendurchmesser nach dem Verhaltnis 1 : 2 abgestuft.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Es zeigt Figur 1 einen Doppellenker-Wippkran mit Greif er in Seitenansicht, Figur- 2 die besondere Ausbildung des Hebelgetriebes und schematisch die Anordnung an Ausleger System.
- Der in Figur 1 dargestellte Wippkran hat einen Parallelogrammausleger, der aus dem Grundlenker 1, dem Zuglenker 2 und dem Spitzenausleger 3 besteht. Mit de:a Greifer 4, -der an dem Lastseil 5 hängt, soll z.3. Fördergut aus einem.
- Schiff od. dgl. in den Bunker21 befördert werden. Dazu ist es erforderlich, den Ausleger z.B., zu wippe. Hierbei treten jedoch Pendelungen des Greifers 4 und damit des Lastseiles 5 auf. Zur Entleerung des Greifers 4 in den Bunker 21 ist es Jedoch erforderlich, daß der Greifer 4 in Ruhe verbleibt, um das aufgenommene Gut nicht über den Bunkerrand hinaus zu verstreuen. Die Pendelbewegungen des Greifers 4 können z.B. dadurch gedämpft werden, daß der Kran in der gleichen Richtung wie die ausgeführte Pendelbewegung geführt wird. Das erfordert Jedoch vom Kranführer eine besondere Geschicklichkeit. Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird die Pendelbewegung des Lastseiles 5 über das Lastseil umfassende Führungsrollen6 auf ein Viergelenkgetriebe, bestehend aus den Getriebegliedern 7, 8, 9, 10 übertragen und von diesen, z.B.
- über ein Zahnrad 11 auf einen Drehmelder 12. Der Drehmelder 12 wird bei Abweichung des Lastseils 5 von der Senkrechten entsprechend der Pendelbewegungsgröße verstellt und gibt einen dieser Bewcgungsgröße proportionalen Steuerinpuls- an das Wippwerk weiter. Für Bewegungen dos Lastseiles senkrecht zur Gelenkebene des Viergelenkgetriebes 7,8,9,10 ist dieses zusätzlich gelenkig über eine Bolzenverbindung 13,14 an einer Steuerscheibe 15 aufgehängt. An das Getriebeglied 9 ist im Gelenkpunkt 3 wiederum ein Getriebemittel, insbesondere ein Zahnrad angeschlossen,das die Pendelbewegungen auf einen an die Steuerscheibe 15 angeschlossenen Drehmelder 17 überträgt, der einen proportionalen Steuerimpuls an das Drehwerk des kranes weit ergibt. Die Steuerscheibe 15 ist am Auslegerkopf 18 drehbar angelenkt, Des weiteren ist eine Seilscheibe 19 am Gelenkpunkt zwischen Spitzenausleger 3 und Grundlenker 1 angeordnet und fest mit dem Grundlonker 1 verbunden. Ein Seil 20 ist über die Scheibe 19 und die Steuerscheibe 15 geführt. Wird die Auslegerneigung bzw. die Ausladung des Wippauslegers verändert, so verändert sich auch die Lage der SQeuerscheibe 15 relativ zum Spitzenausleger 3, da die Seilscheibe 19 fest mit dem Grundlenker1verbunden ist. Mit Veränderung der Ausladung ändern sich auch die Winkel zwischen der Senkrechten und dem Spitzenauslegerα1 bzw.α 2 und zwischen dem Spitzenausleger 3 und dem Grundlenker 1 ß 1 bzw.2 entsprechend. Das Verhältnisα 1 zu ß 1 bzw.α2 zu ß2 bleibt jedoch konstant.
- Entsprechend sind auch die Durchmesser der Steuerscheibe 15 und Seilscheibe 19 gestuft. Im Falle eines Parallelogrammauslegers beträgt das Verhältnis der Durchmessr der Steuerscheibe 15 zur Seilscheibe 19 1 : 2. Dadurch behält das Viergelenkgetriebe 7,8,9,10 bei allen möglichen Ausladungen des Auslegers eine konstante Meßbezugsbasis bei.
- - Patentansprüche -
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Dämpfen von Lastpendelbewegungen an Auslegerkranen, insbesondere Doppellenkerwippkranen, bestehend aus einer an den Kopf des Spitzenauslegers angeschlossene: und über. einen Seilzug in Neßbezuglage gehaltenen Einrichtung zur Steuerung des Wipp oder Drehwerkes, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastpendelbewegungen durch das Lastseil (5) über ein Hebelgetriebe (7,8,9,10), das zusätzlich zur eigenen Gelenkebene gelenkig an einer drehbar mit-dem Kopf (18) des Spitzenauslegers (3) verbundenen Steuscheibe (15) angeordnet ist, auf elektrische Meßeinrichtungen, insbesondere Drehmelder (12), übertragbar ist und daß Hebelgetriebe über die Steuerscheibe (15), eine weitere Seilscheibe (19), die am Gelenkpunkt (22) zwischen Spitzenausleger (3) und Grundlenker (1) angeordnet und mit dem Grundlenker (1) fest verbunden ist, ur;d einem die Seilscheiben (15,19) verbindenden Seilzug (20) in konstanter Meßbezugslage gehalten ist und daß das Wipp- und/oder Drehwerk proportional der gemessenen Lastpendelbewegung steuerbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgetriebe als Viergelenktriebe (7,8,9,10) ausgebildet ist.
- 3. Vorrichtunb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an ein Getriebeglied (7) Führungsmittel, insbesondere Führungsrollen (6), die das Lastseil (5) umfassen, angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Seilscheiben (15,19) nach dem Verhältnis des Winkels (α1, α2) zwischen Grundlenker (1) und Spitzenausleger (3) zum Winkel (ß1, ß2) zwischen der Senkrechten und dem Spitzenausleger (3) gestuft sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Seilscheibendurchmesser bei einem Parallelogramm-Wippausleger 1 : 2 beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691950885 DE1950885A1 (de) | 1969-10-09 | 1969-10-09 | Vorrichtung zum Daempfen von Lastpendelbewegungen an Doppellenker-Wippkranen |
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| DE19691950885 DE1950885A1 (de) | 1969-10-09 | 1969-10-09 | Vorrichtung zum Daempfen von Lastpendelbewegungen an Doppellenker-Wippkranen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950885A1 true DE1950885A1 (de) | 1971-04-22 |
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ID=5747720
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| DE19691950885 Pending DE1950885A1 (de) | 1969-10-09 | 1969-10-09 | Vorrichtung zum Daempfen von Lastpendelbewegungen an Doppellenker-Wippkranen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1950885A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0120136A1 (de) * | 1983-01-26 | 1984-10-03 | Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH | Verfahren zur indirekten Messung von Winkeln |
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-
1969
- 1969-10-09 DE DE19691950885 patent/DE1950885A1/de active Pending
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| US6648571B1 (en) | 1999-09-14 | 2003-11-18 | Atecs Mannesmann Gmbh | Mobile handling apparatus for loading and unloading ships in docks |
| EP1099658A1 (de) * | 1999-11-09 | 2001-05-16 | Atecs Mannesmann AG | Lastführung an einem Hafenmobilkran |
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