DE19507175A1 - Gefälle-System für Balkontragplatten - Google Patents
Gefälle-System für BalkontragplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gefälle-System für Balkone, Ter
rassen u. dgl. mit oberseitig aufzubringenden Gefälle-Ele
menten, welche derart verlegbar sind, daß sie zusammen eine
Oberfläche mit der zum Ablaufen von Flüssigkeiten, insbe
sondere Wasser, nötigen Mindestneigung ergeben.
Solche Gefälle-Systeme sind bekannt. Bei Balkonen, Terras
sen u. dgl. soll die Oberseite eine gewisse Neigung besit
zen, damit Flüssigkeit, wie z. B. Regenwasser oder Wischwas
ser ablaufen kann und es nicht zu einer Pfützen-Bildung
kommt, da diese dazu führen können, daß Wasser in die unter
der Nutzfläche liegenden Schichten eindringt, was verschie
dene ungewünschte Auswirkungen haben kann: Bei entsprechen
den Temperaturen kann es dazu kommen, daß das eingedrungene
Wasser gefriert und so die Oberfläche aufbricht. Auch kann
es vorkommen, daß sich durch das eingedrungene Wasser
Schimmel unterhalb der Nutzfläche bildet.
Die Mindestneigung kann auf verschiedene Weisen erzeugt
werden. Dabei haben sich zwei Arten besonders bewährt, näm
lich die Erzeugung der Neigung mittels eines Estrichs ei
nerseits bzw. die Erzeugung der Neigung mittels eines Ge
fälle-Systems aus Gefälle-Elementen andererseits. Bei der
ersten Art wird der flüssig aufgetragene Estrich so abgezo
gen, daß sich die gewünschte Neigung ergibt. Dies ist je
doch insbesondere bei den von einer Hauswand abkragenden
Balkonen nicht unproblematisch. Außerdem muß zur Erzeugung
des Gefälles eine erhebliche Menge Estrich aufgetragen wer
den, was das Gesamtgewicht des Balkones beträchtlich er
höht. Deshalb haben sich in den letzten Jahren verstärkt
sogenannte Gefälle-Systeme durchgesetzt, die in der Regel
aus plattenförmigen Gefälle-Elementen bestehen, die verlegt
die gewünschte Neigung ergeben. Auf der geneigten Oberflä
che kann dann die eigentliche Nutzschicht des Balkones, der
Terrasse o. dgl. aufgebracht werden. Dabei können sowohl eine
dünne Estrichschicht aufgezogen als auch Fliesen verlegt
werden. Dies bleibt der Wahl des Fachmanns überlassen, der
die für den jeweiligen Einzelfall beste Nutzschicht wählen
wird.
Ein Problem bei den bekannten Gefälle-Systemen ist jedoch,
daß sie durch die Nutzschicht durchdringendes Wasser nicht
ableiten können. Deswegen muß die Nutzschicht selbst abge
dichtet werden. Diese Abdichtung kann aber im Laufe der
Zeit undicht werden, so daß Wasser durch die Nutzschicht
eindringen kann, was zu den oben geschilderten Problemen
führt.
Ein weiteres, in den letzten Jahren verstärkt ins Bewußt
sein getretenes Problem insbesondere von Balkonen ist, daß
die in Verbindung mit dem Haus stehende Tragplatte erhebli
che Wärmemengen ableitet und so zur Auskühlung der beheiz
ten Wohnungen führt.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Gefälle-System der eingangs erwähnten Art anzugeben,
das einerseits die auf dem Gefälle-System vorgesehenen
Schichten drainiert, das aber gleichzeitig auch eine Wär
meisolierung der Tragplatte, insbesondere eines Balkones,
erlaubt.
Diese Aufgabe wird von einem Gefälle-System gelöst, bei dem
die Elemente aus thermisch-isolierendem Material herge
stellt sind und bei dem auf der Oberseite der Gefälle-Ele
mente zueinander parallele in Gefällerichtung verlaufende
langgestreckte Ausnehmungen eingearbeitet sind, welche
Drain-Kanäle bilden.
Zusätzlich können auch rechtwinklig zu den in Gefällerich
tung verlaufenden Drain-Kanälen voneinander beabstandete
Querkanäle eingearbeitet sein, welche eine Wasserabführung
auch zur Seite hin, beispielsweise zum seitlichen Rand ei
nes Balkons ermöglichen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Gefälle-Elemente im
Zusammenspiel die Zurverfügungstellung eines Gefälles auf
eine beliebig geformten Fläche eines Balkones oder Ter
rasse, aber auch eines Flachdaches oder einer Dachterrasse
und dgl. erlauben, und dabei gleichzeitig die später darauf
aufgebrachten Nutzschichten, wie z. B. Estrich, Fliesen o.a.
drainieren und so Frostaufbrüche und Schimmelbildung ver
hindern und die darunterliegenden Schichten, in der Regel
also eine Tragplatte, insbesondere eine Beton-Tragplatte,
thermisch isolieren und so Wärmeverluste vermeiden.
Diese Gefälle-Elemente können vorteilhaft aus Schaumstoff,
insbesondere Hartschaum, hergestellt werden. Als besonders
vorteilhaft hat sich dabei die Verwendung von geschlossen
porigem Schaumkunststoff erwiesen, da dieser keine Feuch
tigkeit durch die einzelnen Elemente dringen läßt. Schaum
kunststoff hat darüber hinaus den Vorteil, daß er bei ge
ringem Gewicht die nötige Eindruckfestigkeit besitzt, so
daß auf den Gefälle-Elementen weitere Schichten, wobei un
ter dem Begriff "Schicht" hier auch ein Belag mit Fliesen
o. ä. verstanden wird, aufgebracht werden können.
Das Eindringen von Feuchtigkeit kann auch dadurch verhin
dert werden, daß die Oberseite der Gefälle-Elemente mit ei
ner wasserdichten Folie beschichtet ist, wofür zweckmäßig
eine in flüssiger Form aufbringbare und nach dem Aufbringen
abbindende "Flüssigfolie" verwendet werden kann.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können auf der
Unterseite der Gefälle-Elemente zueinander parallel verlau
fende, kanalartige Ausnehmungen (untere Drain-Kanäle) ein
gearbeitet werden. Diese sollten vorzugsweise eine Quer
schnittsfläche besitzen, die kleiner ist als die Quer
schnittsfläche der oberseitigen Drain-Kanäle. Dies erlaubt
eine Austrocknung der unter dem Gefälle-System befindlichen
Schichten, insbesondere also des Betones einer Tragplatte,
ohne dabei die Thermo-Isolationswirkung zu verringern, da
der geringe Querschnitt sicherstellt, daß zwar Feuchtigkeit
ausdünsten kann, es jedoch nicht zu einem Luftzug unterhalb
des Gefälle-Systemes kommt.
Je nach Art der auf der Oberfläche dieses Gefälle-Systemes
vorgesehenen Nutzoberfläche kann es zweckmäßig sein, eine
Abdeckbahn aus wasserdurchlässigem Vliesen, offenen Gitter
geweben oder anderen vergleichbaren Stoffen aufzukaschie
ren. Dabei gibt diese Abdeckbahn zum einen eine darüberlie
genden Schicht, insbesondere einer Mörtel- oder Estrich
schicht aber auch einer Fliesenkleberschicht den nötigen
Halt, so daß diese nicht in die Drain-Kanäle eindringt und
diese verstopft. Zum anderen kann eine solche Abdeckbahn
auch eine Filterwirkung haben, die durch die obersten
Schichten durchdringendes Wasser vor dem Eindringen in die
Drain-Kanäle filtert und so Verschmutzungen und Verstopfun
gen der Drain-Kanäle verhindert.
Die einzelnen Gefälle-Elemente lassen sich besonders ein
fach zu einer geschlossenen Gesamtfläche verlegen, wenn sie
in der Draufsicht eine im wesentlichen rechteckige Form
besitzen. Damit können leicht und schnell die üblicherweise
selbst rechteckigen Balkone, Terrassen, Flachdächer u. dgl.
mit Gefälle-Elementen so belegt werden, daß die Gefälle-Ele
mente zusammen eine geschlossene, die gewünschte Fläche
des Balkones o. dgl. abdeckende Oberfläche bilden, wobei
sich auch die in den einzelnen Gefälle-Elementen eingear
beiteten Drain-Kanäle an die Drain-Kanäle eines benachbar
ten Elementes so anschließen, daß sich insgesamt ein System
von bis zum Rand des Balkones, der Terrasse, des Flach
daches u. dgl. reichenden Kanäle ergibt. Dabei besitzen die
einzelnen Gefälle-Elemente alle die zum Ablaufen von Flüs
sigkeiten, insbesondere Wasser, nötige Mindestneigung, wei
sen jedoch unterschiedliche Dicken derart auf, daß zwei
oder mehrere in Richtung der Drainkanäle verlegte Gefälle-Ele
mente zusammen wie ein einziges Gefälle-Element dersel
ben Neigung wirken.
Vorteilhaft werden die Gefälle-Elemente in ihren Randberei
chen so ausgearbeitet, daß zwei sich im verlegten Zustand
mit je einer ihrer Umfangsseiten berührende Gefälle-Ele
mente im Bereich dieser Seiten teilweise überlappen. Diese
Überlappung gewährleistet, daß auf einfache und leicht zu
verlegende Weise zwischen den einzelnen Gefälle-Elementen
des Gefälle-Systems immer ein weitgehend oder sogar völlig
wasserdichter Anschluß hergestellt werden kann. Außerdem
kann in den Überlappungsbereichen eine Verklebung der
Gefälle-Elemente erfolgen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung in Verbin
dung mit den lediglich Ausführungsbeispielen zeigenden
Zeichnungen, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Teilquerschnitt eines von einem
Gebäude vortretenden Balkons, auf wel
chem ein erfindungsgemäßes Gefälle
system verlegt ist, wobei der Schnitt
parallel zur Gebäudefront verläuft und
der gebäudeabgewandte Teil des Balkons
dargestellt ist; und
Fig. 2 einen Teilquerschnitt eines weiteren
Balkons, auf welchem ein anderes
erfindungsgemäßes Gefälle-System ver
legt wurde, wobei der Schnitt senk
recht zur Gebäudefront verläuft.
In der Fig. 1 ist ein aus mehreren Gefälle-Elementen 10
bestehendes Gefälle-System auf der Tragplatte 12 eines
Balkons derart verlegt, daß sich eine von der Gebäudefront
zur gebäudeabgewandten Außenseite des Balkones verlaufende
geneigte Oberfläche ergibt. Auf der Oberseite der Gefälle-Ele
mente 10 sind zueinander parallele in Gefällerichtung
verlaufende Ausnehmungen als Drain-Kanäle 14 eingearbeitet.
Diese oberen Drain-Kanäle 14 verlaufen in der hier gezeig
ten Ansicht ebenso wie die Neigung parallel zur Betrach
tungsrichtung, also in die Zeichnung hinein, wobei durch
die gestrichelte Linie die gebäudeabgewandte Außenkante der
Gefälle-Elemente 10 und die Mündungen der Drain-Kanäle 14
angedeutet sind. Auf der Unterseite der Gefälle-Elemente 10
sind zueinander parallel verlaufende, kanalartige Ausneh
mungen als untere Drain-Kanäle 16 eingearbeitet, die bei
diesem Ausführungsbeispiel parallel zu den oberen
Drain-Kanälen ausgerichtet sind. Die in dieser lediglich einen
Ausschnitt aus dem Balkon zeigenden Figur dargestellten
zwei Gefälle-Elemente 10 wurden zur Verdeutlichung, daß es
sich um zwei einzelne sich ergänzende Elemente handelt, mit
Schraffuren unterschiedlichen Linienabstands versehen.
Beide Gefälle-Elemente 10 bestehen aber aus demselben Mate
rial. Sie besitzen in der Draufsicht eine im wesentlichen
rechteckige Form und sind in ihren Randbereichen so ausge
arbeitet, daß die beiden hier gezeigten Gefälle-Elemente 10
an ihrer Stoßkante 20 teilweise überlappen und so einen
Stufenfalz bilden. Auf den Gefälle-Elementen 10 ist eine
Abdeckbahn 18 aus wasserdurchlässigem Vlies aufkaschiert,
auf welcher dann noch die Fliesen 22 mittels eines hier
nicht dargestellten dem Fachmann aber bekannten Fliesen
klebers, Mörtels, Estrichs o. dgl. verlegt wurden. Es sei an
dieser Stelle betont, daß auf diesem Abdeckvlies 18 zusätz
lich noch ein an sich ebenfalls bekanntes Gittergewebe auf
gebracht werden kann, welches insbesondere dann, wenn auf
dem Gefälle-System eine dünne Mörtelschicht aufgebracht
werden soll, von Vorteil ist. Wie bereits gesagt, kann der
Fachmann auf dem erfindungsgemäßen Gefälle-System jeden ihm
im Einzelfall zweckmäßig erscheinenden Belag aufbringen,
wobei es auch sinnvoll sein kann, ein Gittergewebe direkt
auf den Gefälle-Elementen 10 aufzukaschieren und auf das
Abdeckvlies 18 zu verzichten.
In der Fig. 2 sind die Gefälle-Elemente 30 auf der
Balkon-Tragplatte 32 derart verlegt, daß die durch die gestri
chelte Linie angedeuteten, in der Oberseite der Gefälle-Ele
mente 30 eingearbeiteten oberen Drain-Kanäle 34 von
einer hier nicht dargestellten Gebäudefront, welche sich am
rechten Zeichnungsrand befände, zum linken Zeichnungsrand
und damit zu der gebäudeabgewandten Außenkante der Balkon-Trag
platte 32 verlaufen. Zusätzlich weisen die Gefälle-Ele
mente 30 untere Drain-Kanäle 36 auf, die bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel rechtwinklig zu den oberen Drain-Kanälen 34
verlaufen. Die Gefälle-Elemente 30 sind in ihren Randberei
chen so ausgearbeitet, daß sich zwei im verlegten Zustand
mit je einer ihrer Umfangsseiten berührende Gefälle-Ele
mente 30 im Bereich dieser Seiten teilweise überlappen, so
daß ihre Stoßkanten 40 je einen Stufenfalz bilden. Die ein
zelnen Gefälle-Elemente 30 besitzen alle dieselbe Neigung,
weisen jedoch unterschiedliche Dicken derart auf, daß das
dünne Ende eines Elements jeweils dem dicken Ende des
nächst dünneren Elements entspricht, so daß sich die Ele
mente zu einem stufenlosen Gesamtsystem verlegen lassen,
wobei selbstverständlich sowohl die oberen als auch die
unteren Drain-Kanäle 34, 36 so in die einzelnen Gefälle-Ele
mente 30 eingearbeitet sind, daß sie in verlegtem
Zustand miteinander fluchten und sich ein einzelner Kanal
über mehrere Gefälle-Elemente 30 erstrecken kann. Bei dem
hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf den einzelnen
Gefälle-Elementen 30 je eine stark übertrieben dargestellte
Abdeckbahn 38 aufkaschiert, welche dabei im Stoßbereich
zweier Elemente das in Gefällerichtung tiefer gelegene Ele
ment überlappt. Teil des hier gezeigten Gefälle-Systems
sind auch die Dämmelemente 44, welche die nicht von den
Gefälle-Elementen 30 abgedeckten Seiten der Balkon-Trag
platte 32 wärmeisolierend verkleiden. Die Dämmelemente 44
können dabei aus demselben Material wie die Gefälle-Ele
mente 30 bestehen und werden auf an sich bekannte Weise an
der Tragplatte 32 befestigt. Sie ergänzen dabei in erfin
dungsgemäßer Weiterbildung die bereits durch die Gefälle-Ele
mente 30 erzielte Isolationswirkung des Gefälle-Systems.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche Weiter
bildungen möglich. So kann insbesondere der Stoßbereich
zweier im verlegten Zustand aneinander stoßender Gefälle-Ele
mente nicht nur so ausgearbeitet werden, daß sich der
hier beschriebene Stufenfalz ergibt, sondern es kann auch
eine Art Nut-Feder-Verbindung vorgesehen werden. Die Stoß
kante, insbesondere der Stufenfalz, kann verklebt werden,
so daß ein hundertprozentig wasserdichter Übergang gewähr
leistet ist. Das Material der einzelnen Elemente des
Gefälle-Systems, also insbesondere der Gefälle-Elemente und
der Dämmelemente kann so gewählt werden, daß die in der
Regel plattenförmigen Elemente einfach auf die benötigte
Größe zugeschnitten werden können. Wesentlich ist jeden
falls, daß die Gefälle-Elemente nicht nur das für eine auf
den Gefälle-Elementen aufzubringenden Nutzschicht eines
Balkons, einer Terrasse, eines Flachdachs o. dgl. benötigte
Gefälle zur Verfügung stellen, sondern daß sie auch eine
Drainierung diese Nutzschicht durch die einzelnen Kanäle
eingearbeiteten Drain-Kanäle erlauben und gleichzeitig die
unter den Gefälle-Elementen befindlichen Schichten, also
z. B. eine Balkon-Tragplatte, thermisch isolieren.
Claims (14)
1. Gefälle-System für Balkone, Terrassen u. dgl. mit ober
seitig aufzubringenden Gefälle-Elementen (10; 30), welche
derart verlegbar sind, daß sie zusammen eine Oberfläche mit
der zum Ablaufen von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser,
nötigen Mindestneigung ergeben,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente aus thermisch isolierendem Material herge stellt sind und
daß auf der Oberseite der Gefälle-Elemente zueinander parallele in Gefällerichtung verlaufende langgestreckte Ausnehmungen (14; 34) eingearbeitet sind, welche obere Drain-Kanäle bilden.
daß die Elemente aus thermisch isolierendem Material herge stellt sind und
daß auf der Oberseite der Gefälle-Elemente zueinander parallele in Gefällerichtung verlaufende langgestreckte Ausnehmungen (14; 34) eingearbeitet sind, welche obere Drain-Kanäle bilden.
2. Gefälle-System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefälle-Elemente (10; 30) aus Schaumkunststoff,
insbesondere Hartschaum bestehen.
3. Gefälle-System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaumkunststoff geschlossenporig ist.
4. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Gefälle-Elemente
(10; 30) zueinander parallel verlaufende, langgestreckte
kanalartige Ausnehmungen (16; 36) eingearbeitet sind, wel
che untere Drain-Kanäle bilden.
5. Gefälle-System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittsfläche der unteren Drain-Kanäle (16;
36) jeweils kleiner ist als die Querschnittsfläche der obe
ren Drain-Kanäle (14; 34).
6. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drain-Kanäle (14, 16; 34, 36) einen
rechteckigen, quadratischen, trapezförmigen oder runden
Querschnitt aufweisen.
7. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die unteren Drain-Kanäle (36) im we
sentlichen rechtwinklig zu den auf der Oberseite der Ge
fälle-Elemente (30) angeordneten Drain-Kanälen (34) ver
laufen.
8. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Oberseite der Gefälle-Elemente
(10; 30) rechtwinklig zu den in Gefällerichtung verlaufen
den Drain-Kanälen (14; 34) voneinander beabstandete Quer
kanäle eingearbeitet sind.
9. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberseite der Gefälle-Elemente (14;
34) mit einer wasserdichten Folie beschichtet ist.
10. Gefälle-System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die wasserdichte Folie eine in flüssigem Zustand aufge
tragene, abgebundene "Flüssig-Folie" ist.
11. Gefälle-System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß eine Abdeckbahn (18; 38) aus wasserdurchlässigen
Vliesen, offenem Gittergeweben oder anderen vergleichbaren
Stoffen auf die Oberseite der Gefälle-Elemente aufkaschiert
ist.
12. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite eines jeden
Gefälle-Elementes eine Dichtbahn aufkaschiert ist.
13. Gefälle-System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Gefälle-Elemente (10; 30) in
der Draufsicht eine im wesentlichen rechteckige Form haben.
14. Gefälle-System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Gefälle-Elemente (10; 30) in ihren Randberei
chen so ausgearbeitet sind, daß sich zwei im verlegten Zu
stand mit je einer ihrer Umfangsseiten berührende Gefälle-Ele
mente (10; 30) im Bereich dieser Seiten teilweise über
lappen.
Priority Applications (2)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE1995107175 DE19507175A1 (de) | 1995-03-02 | 1995-03-02 | Gefälle-System für Balkontragplatten |
Publications (1)
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| DE19507175A1 true DE19507175A1 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=7755375
Family Applications (1)
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| DE1995107175 Withdrawn DE19507175A1 (de) | 1995-03-02 | 1995-03-02 | Gefälle-System für Balkontragplatten |
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