DE19507015C1 - Kettenantriebseinrichtung für ein Fahrrad oder dergleichen - Google Patents
Kettenantriebseinrichtung für ein Fahrrad oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kettenantriebseinrichtung, die
vorzugsweise, aber nicht ausschließlich für ein Fahrrad vor
gesehen ist. Die Kettenantriebseinrichtung kann auch für andere
pedalgetriebene Fahrzeuge wie beispielsweise ein Dreirad ver
wendet werden.
Es hat vielfältige Versuche gegeben, den herkömmlichen Ketten
antrieb eines Fahrrads so zu verbessern, daß die auf die Pedale
ausgeübte Kraft in eine größere Antriebskraft am Umfang des Hin
terrades umgesetzt wird. Manche Vorschläge sehen vor, die Länge
der die Pedale tragenden Kurbeln zu vergrößern, um auf diesem
Wege infolge des verlängerten Hebelarms der auf die Pedale
aufgebrachten Kraft zu einem größeren Antriebsmoment des auf der
Tretlagerachse sitzenden Kettenrades zu gelangen. In diesem
Zusammenhang ist auch eine Gleitkurbel vorgeschlagen worden,
deren wirksamer Hebelarm beim Rundtritt der Pedale variiert.
Die DE-PS 8 06 091 offenbart einen Fahrradantrieb gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1, mit dem die Aufgabe gelöst werden
soll, ein sowohl für die Fahrt auf waagerechter als auch auf
ansteigender Bahn brauchbares Fahrrad zu schaffen. Hierzu wird
vorgeschlagen, daß das Kettenrad des Hinterrades einen besonders
großen Durchmesser hat, damit die an diesem Kettenrad angreifen
de Antriebskraft über einen großen Hebelarm ein entsprechend
großes Drehmoment entwickelt. Um hierfür die entsprechenden
Übersetzungsverhältnisse zu schaffen, enthält der vorbekannte
Fahrradantrieb ein Tretlagerkettenrad, das über eine Kette mit
einem Zahnkranz verbunden ist, der mit einem erheblich größeren
weiteren Kettenrad fest verbunden auf einer Zwischenwelle sitzt.
Eine zweite Kette verläuft von diesem letzteren Kettenrad zum
Hinterradzahnkranz, der auf der Hinterradnabe montiert ist.
Dabei befindet sich der gesamte Fahrradantrieb auf der rechten
Fahrradseite, wodurch das zugehörige Tretlager zwangsläufig sehr
breit herausgestellt ist. Der Hinterradzahnkranz ist fest auf
der Hinterradnabe angebracht, und es besteht nicht die Möglich
keit, diesen Fahrradantrieb mit einer Kettenschaltung oder einem
Kettenblatt auszustatten.
Die DE-PS 1 60 160 offenbart einen Kettenantrieb für Motorfahr
zeuge, bei dem verhindert ist, daß die von einer Kette über
tragene Motorkraft schlagartig auf das treibende Laufrad des
Motorfahrzeugs übertragen wird. Zur Lösung dieser Aufgabe wird
vorgeschlagen, einen als Riemscheibe bezeichneten Ring großen
Durchmessers an den Speichen des Laufrades zu befestigen und auf
dieser Riemscheibe ein Gleitband aus Leder oder dergleichen mit
einer Verzahnung anzuordnen, die mit der über das Kettenrad des
Motors laufenden Kette in Eingriff steht. Beim plötzlichen
Anlassen des Motorantriebs wird eine direkte unverminderte
Kraftübertragung auf das treibende Laufrad dadurch verhindert,
daß das Gleitband zunächst auf der Riemscheibe gleitet.
Die CH-PS 112 732 offenbart ein Fahrrad, das zwei getrennte
Kettenantriebe enthält, von denen jeweils ein ausgewählter
Kettenantrieb eingekuppelt und der andere entkuppelt wird. Auf
der Tretkurbelwelle sitzt hierzu auf der rechten Fahrradseite
ein Kettenrad, das mittels einer Kette ein über ihm angeordnetes
Kettenrad antreibt. Mit diesem ist mittels einer lösbaren Kupp
lung ein anderes auf der gleichen Welle sitzendes, gleichgroßes
Kettenrad verbunden, dessen Kette zu einem weiteren Kettenrad
verläuft, das auf der Achse des Hinterrades sitzt. Dieser erste
Kettenantrieb befindet sich vollständig auf der rechten Fahr
radseite. Auf der linken Fahrradseite sitzt auf der Welle eine
Mitnehmerscheibe, die über einrückbare Bolzen mit einem Ketten
rad gekoppelt werden kann. Das Kettenrad ist über eine Kette
direkt mit einem ebenfalls auf der linken Seite angeordneten
Kettenrad des Hinterrades verbunden. Dieser zweite Kettenantrieb
befindet sich vollständig auf der linken Fahrradseite. Die
beiden Kettenantriebe haben unterschiedliche Übersetzungen,
wobei die Ausbildung so getroffen ist, daß der linke Ketten
antrieb dann das Fahrrad antreibt, wenn das Fahrrad bei ebenen
Gelände benutzt wird, während der rechte Kettenantrieb ins
Langsame übersetzt und bei Bergfahrten benutzt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Kettenantriebseinrichtung vorzugsweise für ein Fahrrad anzuge
ben, mit dem sich auf eine für die Praxis geeignete Weise bei
einem herkömmlichen Fahrrad die auf die Pedale ausgeübte Kraft
in eine größere Antriebskraft am Umfang des Hinterrades Umsetzen
läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Kettenantriebseinrichtung enthält zwischen
dem ersten, auf oder an der Tretlagerachse sitzenden Kettenrad
und dem letzten, am Hinterrad sitzenden Kettenrad mehrere weite
re Kettenräder, die mit zugehörigen Ketten mehrere Übersetzungs
stufen bilden. Das letzte Kettenrad hat einen möglichst großen
Durchmesser und ist nicht in seinem Zentrum an der Nabe, sondern
im Bereich seines Außenumfangs an den Speichen oder beispiels
weise über radial innere Ansätze direkt an der Felge des Hinter
rades befestigt.
Durch die wenigstens eine, vorzugsweise zwei oder mehr Zwischen
übersetzungsstufen läßt sich das letzte Kettenrad erheblich
größer ausbilden als das erste, auf der Tretlagerachse sitzende
Kettenrad, wobei sich die günstigste Kraftübertragung dann
ergibt, wenn das letzte Kettenrad einen Durchmesser hat, der
nahezu so groß wie der Durchmesser der Felge des Hinterrades
ist. Da die von der letzten Kette auf die Zähne am Umfang des
letzten Kettenrades übertragene Kraft in diesem radial weit
außerhalb des Drehmittelpunktes liegenden Bereich auf das Hin
terrad des Fahrrads übertragen wird, ergibt sich ein sehr viel
größeres Drehmoment und damit eine sehr viel größere Antriebs
kraft für das Hinterrad des Fahrrades.
Das letzte Kettenrad sitzt lose auf dem Nabenhals des Hinter
rades, wozu das Kettenrad mit einem Zentrierloch versehen sein
kann. Das Kettenrad kann aus Aluminium, Kunststoff oder einem
anderen geeigneten Material bestehen und muß nicht aus einem
Stück gefertigt sein, sondern kann aus mehreren Teilen zusammen
gesetzt sein.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung befinden sich das
erste und das letzte Kettenrad an unterschiedlichen Seiten des
Fahrrades, wobei das der Antriebsachse zugeordnete Kettenrad
zweckmäßigerweise an der rechten Seite sitzt, damit die in
Gebrauch befindlichen Zubehörteile wie Schaltungen usw. unver
ändert beibehalten werden können. Hierbei ist bevorzugt, daß das
erste Kettenrad fest auf dem Aufnahmezapfen der rechten Pedal
kurbel montiert ist.
Da das Fahrrad in üblicher Weise eine Kettenschaltung hat, wird
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß das
erste Kettenrad über eine erste Kette mit einem Zahnkranz eines
Leerlauf-Mehrfachzahnkranz des Hinterrades verbunden ist. Der
Leerlauf-Mehrfachzahnkranz läuft ohne Anschlag in beiden Rich
tungen und bildet das erste Übersetzungsverhältnis, das durch
die Kettenschaltung veränderbar ist.
Ein dritter Zahnkranz ist über eine zweite Kette mit einem
bevorzugt kleineren Freilaufzahnkranz verbunden, der fest auf
der Achse eines Ausgleichslagers montiert ist. Die Ausgleichs
lagerachse ist ebenfalls frei drehbar. Der dritte Zahnkranz ist
auf der Innenseite des Leerlauf-Mehrfachzahnkranzes befestigt,
und fluchtet weitgehend mit dem Freilaufzahnkranz, welches sich
auch auf der rechten Seite des Fahrrades befindet. Das Aus
gleichslager ist oberhalb und hinter der Tretlagerachse des
Fahrrades angeordnet und am Fahrradrahmen gehalten.
Am anderen Ende der Ausgleichslagerachse ist ein fünfter Zahn
kranz fest angebracht, der sich auf der linken Fahrradseite
befindet. Der fünfte Zahnkranz ist größer als der Freilaufzahn
kranz, jedoch bevorzugt erheblich kleiner als das letzte Ketten
rad, mit dem er über eine dritte Kette verbunden ist.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist der auf
der Ausgleichsachse auf der linken Fahrradseite sitzende fünfte
Zahnkranz nicht direkt mit dem letzten Kettenrad, sondern über
eine dritte Kette mit einem sechsten Zahnkranz verbunden, der
lose drehend auf dem Aufnahmezapfen der linken Kurbel sitzt. Der
fünfte Zahnkranz muß dabei nicht größer als der vierte Zahnkranz
sein, sondern er kann denselben Durchmesser haben wie der vierte
Zahnkranz, je nach gewünschtem Übersetzungsverhältnis. Auch der
sechste Zahnkranz kann denselben Durchmesser haben wie der
vierte und der fünfte Zahnkranz, wobei er natürlich auch einen
kleineren Durchmesser haben kann.
Mit dem sechsten Zahnkranz ist ein siebter Zahnkranz drehfest
verbunden, der zweckmäßigerweise größer als der sechste Zahn
kranz ist. Der siebte Zahnkranz steht über eine vierte Kette mit
dem letzten Kettenrad in Antriebsverbindung.
Der siebte Zahnkranz ist zweckmäßigerweise an dem sechsten
Zahnkranz angeschraubt und sitzt natürlich auch lose auf dem
Aufnahmezapfen der linken Kurbel.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach
folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen
anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1A und 1B Seitenansichten eines hinteren Teils eines Fahr
rades mit einer ersten Ausführungsform der Ket
tenantriebseinrichtung von der rechten und der
linken Seite;
Fig. 2A, 2B und 2C eine zweite Ausführungsform der Erfindung
in einer Seitenansicht von rechts, von links und - teilweise
weggeschnitten - von vorne;
Fig. 3A und 3B eine dritte Ausführungsform in einer Seitenan
sicht von rechts und von links.
In den Figuren ist jeweils ein Teil eines Fahrrades mit einem
Rahmen 1 und einem Hinterrad 2 dargestellt, wobei noch einmal
betont wird, daß die erfindungsgemäße Kettenantriebseinrichtung
auch an anderen pedalgetriebenen Fahrzeugen, beispielsweise
einem Dreirad Anwendung finden kann.
Bei der in den Fig. 1A und 1B dargestellten Ausführungsform
enthält die Kettenantriebseinrichtung ein rechtes und ein linkes
Pedal 3, 4, die jeweils über eine Kurbel 5 mit der Tretlager
achse 6 verbunden sind. Ein fest mit der rechten Kurbel 5 ver
bundenes Kettenrad 7 mit 48 Zähnen ist über eine Kette 8 mit
einem Zahnkranz 9 eines Leerlauf-Mehrfachzahnkranzes verbunden,
wobei diese erste Kette 8 durch eine Kettenschaltung 10 gespannt
wird. Der Zahnkranz 9 des Leerlauf-Mehrfachzahnkranzes hat 24
Zähne und läuft ohne Anschlag vor und zurück. Auf der Innenseite
des Mehrfach-Zahnkranzes sitzt neben dem Zahnkranz 9 ein drit
ter Zahnkranz 11 mit 36 Zähnen, der über eine Kette 12 einen
Freilaufzahnkranz 13 mit 18 Zähnen antreibt, wobei dieser Frei
laufzahnkranz 13 mit der Achse eines Ausgleichslagers 14 fest
verbunden ist. Die Kette 12 wird durch eine Spannrolle 15 ge
spannt.
Auf der Ausgleichlagerachse 14 sitzt an der linken Fahrradseite
(Fig. 1B) fest montiert ein weiterer Zahnkranz 16 mit 48 Zähnen,
welches mittels einer dritten Kette 17 das letzte Kettenrad 18
mit 96 Zähnen antreibt. Die Kette 17 ist von einer Spannrolle 19
gespannt.
Das letzte Kettenrad 18 hat in dem dargestellten Ausführungs
beispiel einen Radius, der etwa zwei Drittel des Radius der
Felge des Hinterrades 2 entspricht. Das Kettenrad 18 ist im
Bereich seines Außenrandes an den nicht dargestellten Speichen
des Hinterrades 1 festgeschraubt, so daß die von der Kette 17
auf die Zähne des Kettenrades 18 übertragene Antriebskraft ein
Antriebsmoment mit einem Hebelarm 20 hervorruft. Bei einem her
kömmlichen Fahrradantrieb ist der Hebelarm 21 erheblich kleiner,
wie in Fig. 1A angedeutet ist. Das Kettenrad 18 sollte - unter
der Voraussetzung eines wünschenswerten Übersetzungsverhältnis
ses - so groß wie möglich sein, um die von der letzten Kette
übertragene Antriebskraft möglichst wirkungsvoll auf das Hinter
rad 1 zu übertragen. Das Kettenrad 18 muß nicht aus einem Teil
gefertigt sein, es kann auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt
werden, wobei zu beachten ist, daß ein Zentrierloch 20 für die
lose Aufnahme auf den Nabenhals des Hinterrades 2 vorzusehen
ist.
Bei der in den Fig. 2A bis 2C dargestellten weiteren Aus
führungsform der Erfindung sitzt auf der linken Fahrradseite auf
der Ausgleichachse 14 ein Freilaufzahnkranz 23, der ebenso wie
der Zahnkranz 13 18 Zähne besitzt. Die Kraftübertragung erfolgt
weiter über eine Kette 24 zum Zahnkranz 25 mit 18 Zähnen, wel
ches mit einem Zahnkranz 28 mit 48 Zähnen verschraubt ist, wobei
diese beiden Zahnkränze lose drehend auf dem Aufnahmezapfen der
linken Kurbel 5 sitzt. Eine weitere Kette 26 führt zum letzten
Kettenrad 18 und vollendet den Antrieb.
Das letzte Kettenrad 18 ist wie bei den anderen Ausführungs
formen der Erfindung an den nicht dargestellten Speichen des
Hinterrades 2 im Bereich seines Außenumfangs angeschraubt. Die
im Vergleich zur ersten Ausführungsform zusätzliche Kette 24 ist
durch eine Spannrolle 27 gespannt.
Auch bei der in den Fig. 2A bis 2C dargestellten Ausführungs
form ist die Übersetzung so getroffen, daß eine Umdrehung der
Kurbel 5 zwei Umdrehungen des Hinterrades 2 zur Folge hat.
An der in Fig. 3A dargestellten rechten Fahrradseite ist das
Kettenrad 7 mit 48 Zähnen über eine Kette 30 mit dem auf den
Gewindekopf der Nabe 29 aufgeschraubten Zahnkranz 31 mit 24
Zähnen verbunden (1. Übersetzungsverhältnis). Der Zahnkranz 31
setzt drehend den Nabenkörper 29 mit dem auf der linken Seite
darauf befestigten Zahnkranz 32 mit 36 Zähnen in Bewegung, wie
Fig. 3B zeigt. Die Kette 33 leitet die Bewegung weiter auf den
Zahnkranz 34 mit 18 Zähnen, der mit dem Zahnkranz 35 mit 48
Zähnen zu einer Einheit verschraubt ist und sich lose drehend
auf dem Aufnahmezapfen der linken Kurbel 5 befindet (2. Über
setzungsverhältnis). Die letzte Kette 36 überträgt die An
triebskraft auf das letzte Kettenrad 18 mit 96 Zähnen (3. Über
setzungsverhältnis).
Claims (4)
1. Kettenantriebseinrichtung für ein Fahrrad oder dergleichen,
mit einem an der rechten Fahrradseite angeordneten pedalgetrie
benen ersten Kettenrad und einem Kettengetriebe, dessen letztes
Kettenrad mit dem Hinterrad des Fahrrades verbundenen ist und
das einen größeren Durchmesser als das erste Kettenrad hat,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Kettenrad (7) über eine erste Kette (8) mit einem Zahnkranz (9) eines Leerlauf-Mehrfachzahnkranzes des Hinterrades (2) verbunden ist, daß auf der Innenseite des Leerlauf-Mehr fachzahnkranzes ein Zahnkranz (11) mit diesem fest verbunden ist, der über eine zweite Kette (12) mit einem Zahnkranz (13) verbunden ist, der fest auf der Welle eines Ausgleichslagers (14) sitzt, auf der auf der linken Fahrradseite ein Zahnkranz (16) fest angebracht ist, wobei einer der Zahnkränze (13 oder 16) ein Freilaufzahnkranz ist, daß der Zahnkranz (16) entweder über eine dritte Kette (17) direkt mit dem letzten Kettenrad (18) oder über eine weitere Übersetzungsstufe mit diesem ver bunden ist,
daß das letzte Kettenrad (18) einen Durchmesser aufweist, der nahezu so groß ist wie der Durchmesser der Felge des Hinter rades, und im Bereich seines Außenumfangs an dem Hinterrad (2) befestigt ist, wobei es mit einem Zentrierloch (22) zur losen Aufnahme auf dem Nabenhals des Hinterrades versehen ist.
daß das erste Kettenrad (7) über eine erste Kette (8) mit einem Zahnkranz (9) eines Leerlauf-Mehrfachzahnkranzes des Hinterrades (2) verbunden ist, daß auf der Innenseite des Leerlauf-Mehr fachzahnkranzes ein Zahnkranz (11) mit diesem fest verbunden ist, der über eine zweite Kette (12) mit einem Zahnkranz (13) verbunden ist, der fest auf der Welle eines Ausgleichslagers (14) sitzt, auf der auf der linken Fahrradseite ein Zahnkranz (16) fest angebracht ist, wobei einer der Zahnkränze (13 oder 16) ein Freilaufzahnkranz ist, daß der Zahnkranz (16) entweder über eine dritte Kette (17) direkt mit dem letzten Kettenrad (18) oder über eine weitere Übersetzungsstufe mit diesem ver bunden ist,
daß das letzte Kettenrad (18) einen Durchmesser aufweist, der nahezu so groß ist wie der Durchmesser der Felge des Hinter rades, und im Bereich seines Außenumfangs an dem Hinterrad (2) befestigt ist, wobei es mit einem Zentrierloch (22) zur losen Aufnahme auf dem Nabenhals des Hinterrades versehen ist.
2. Kettenantriebseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das letzte Kettenrad (18) an den
Speichen des Hinterrades (2) oder an der Felge befestigt ist.
3. Kettenantriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ausgleichsachse (14) auf der
rechten Seite der Zahnkranz (13) und auf der linken Seite ein
Freilaufzahnkranz (23) sitzen, der über eine dritte Kette (24)
mit einem sechsten Zahnkranz (25) verbunden ist, der lose dre
hend auf dem Aufnahmezapfen der linken Kurbel (5) sitzt.
4. Kettenantriebseinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem sechsten Zahnkranz (25) ein
größerer siebter Zahnkranz (28) drehfest verbunden ist, der über
eine vierte Kette (26) mit dem letzten Kettenrad (18) verbunden
ist.
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|---|---|---|---|
| DE1995107015 DE19507015C1 (de) | 1995-03-01 | 1995-03-01 | Kettenantriebseinrichtung für ein Fahrrad oder dergleichen |
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Publications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19507015C1 (de) |
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1995
- 1995-03-01 DE DE1995107015 patent/DE19507015C1/de not_active Expired - Fee Related
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