DE19506814C2 - Spektralapparat - Google Patents
SpektralapparatInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spektralapparat zum Trennen von
Spektralanteilen von Eingangslicht mit einer Phasengitteranord
nung, die aus einer Anzahl von Lichtleitern, deren Längen sich
jeweils um ganzzahlige Vielfache einer festen optischen Längendif
ferenz unterscheiden, besteht und in die das Eingangslicht ein
koppelbar ist, und mit einer von Ausgangslicht der Phasengitter
anordnung beaufschlagten Empfängereinheit.
Ein derartiger Spektralapparat ist aus dem Artikel "Arrayed-Wave
guide Grating for Wavelength Division Multi/Demultiplexer with
Nanometre Resolution" von H. Takahashi, S. Suzuki, K. Kato und
I. Nishi aus der Zeitschrift ELECTRONICS LETTERS, Band 26 Nr.
2, erschienen am 18. Januar 1990, bekannt. Bei diesem Spektral
apparat ist eine Phasengitteranordnung vorgesehen, die aus Licht
wellenleitern mit um eine feste optische Längendifferenz unter
schiedlichen optischen Weglängen aufgebaut ist. Durch eine große
optische Längendifferenz zwischen benachbarten Lichtleitern ist
eine verhältnismäßig hohe spektrale Auflösung von etwa 0,6
Nanometer bei Überschneidung benachbarter Linien auf dem
halben Wert des Maximums erzielt.
Mit diesem Spektralapparat sind zwar spektral verhältnismäßig
dicht beieinanderliegende Spektralanteile mit einem Abstand von
etwa 1 Nanometer oder weniger auflösbar, allerdings ist es ein
Ziel, in der zukünftigen Nachrichtentechnik mit einer noch höheren
spektralen Dichte sehr breitbandig Informationen zu übertragen.
Der vorbekannte Spektralapparat jedoch weist lediglich eine Spek
tralbreite von etwa 40 Nanometer auf, so daß auf lediglich etwa
20 Frequenzkanälen störungssicher übertragen werden kann.
Weiterhin ist dieser Spektralapparat zum genauen Bestimmen von
Spektralanteilen über einen großen Spektralbereich nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spektralapparat
der eingangs genannten Art zu schaffen, der das Trennen von sehr
dicht beieinanderliegender Spektralanteile über einen großen
Spektralbereich gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Phasengitteranordnung wenigstens zwei Lichtleitergruppen auf
weist, die jeweils aus Lichtleitern bestehen, deren Längen sich
jeweils um ganzzahlige Vielfache einer festen optischen Längendif
ferenz unterscheiden, wobei die jeweiligen festen optischen Län
gendifferenzen der Lichtleitergruppen sich unterscheiden und so
abgestimmt sind, daß sich verschiedene Ordnungen einer Licht
leitergruppe zugeordnete Spektralbereiche in der Empfängereinheit
mit dem von einer anderen Lichtleitergruppe mit einer größeren
Spektralbreite empfangenen Spektralbereich einer einzigen Ord
nung überlagern.
Durch die Kombination von mehreren Lichtleitergruppen mit unter
schiedlichen spektralen Auflösungsvermögen und damit reziprok
korrelierter Spektralbreite ist ein Spektralapparat geschaffen, der
die hochpräzise Trennung von engen Spektralanteilen über einen
sehr großen Spektralbereich gestattet. Das Mehrdeutigkeitsprob
lem bei der Überlagerung des Ausgangslichtes verschiedener
Ordnungen einer Lichtleitergruppe ist durch Korrelation mit der
zugeordneten Spektralkomponente in dem Ausgangslicht einer
einzigen Ordnung einer Lichtleitergruppe mit einer größeren Spek
tralbreite gelöst. Dadurch sind auch eng benachbarte Spektral
komponenten von Eingangslicht
innerhalb der Spektralbreite des Spektralapparates mit
einer hohen Genauigkeit bestimmbar.
In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Licht
leitergruppen in einer Ebene nebeneinander angeordnet.
Das Ausgangslicht jeder Lichtleitergruppe beaufschlagt
einen einzigen Zeilendetektor, wobei mittels einer von
dem Eingangslicht beaufschlagten, in einer zeitlichen
Abfolge umschaltbaren Lichtweiche jede Lichtleitergruppe
einzeln mit dem Eingangslicht beaufschlagbar ist.
Mittels einer an den Zeilendetektor angeschlossenen
Auswerteelektronik sind die zeitlich nacheinander detek
tierten Signale in hochpräzise Spektralwerte umrechenbar
und als Spektrum in graphischer Form oder als eine
Spitzenwertliste anzeigbar.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
mehrere Lichtleitergruppen aufeinanderliegend in einer
Stapelstruktur angeordnet, wobei jede Lichtleitergruppe
einen ihr zugeordneten Zeilendetektor mit Ausgangslicht
beaufschlagt. Die simultan vorliegenden Ausgangssignale
der Zeilendetektoren sind mit einer nachgeschalteten
Auswerteelektronik zu einem Spektrum oder zu einer
Maximalwertliste umrechenbar. Diese Ausgestaltung
zeichnet sich durch einen besonders kompakten optischen
Aufbau aus, die zweckmäßigerweise bei relativ intensivem
Eingangslicht verwendet wird, da dieses auf alle Licht
leitergruppen aufgeteilt ist.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden
Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispieles. Es zeigen:
Fig. 1 einen Spektralapparat mit zwei Lichtleiter
gruppen, deren Ausgangslichtbündel einen Zeilen
detektor beaufschlagen und
Fig. 2 in einem Blockschaltbild eine an den Zeilen
detektor gemäß Fig. 1 angeschlossene Steuer- und
Auswerteelektronik.
Fig. 1 zeigt einen in planarer Mikrotechnik mit Sili
ziumoxid als Basismaterial ausgeführten Spektralapparat
zum Trennen von Spektralanteilen von in einem Eingangs
lichtleiter 1 eingekoppeltem Eingangslicht. Der Ein
gangslichtleiter 1 mündet in eine Lichtweiche 2, mit der
die im wesentlichen vollständige Intensität des Ein
gangslichtes durch eine Steuer- und Auswerteelektronik 3
gesteuert in entweder einen ersten Einkoppellichtleiter
4 oder einen zweiten Einkoppellichtleiter 5 überführbar
ist.
Der erste Einkoppellichtleiter 4 mündet in einen ersten
Eingangskoppler 6 eines an sich bekannten Typs, mit dem
das in dem ersten Einkoppellichtleiter 4 geführte Ein
gangslicht in einer Anzahl von Phasenlichtleitern 7
einer ersten Lichtleitergruppe 8 einkoppelbar ist. Die
an den ersten Eingangskoppler 6 einmündenden Enden der
Phasenlichtleiter 7 liegen im wesentlichen auf dem
Umfang eines Kreises mit Mittelpunkt in der Mündung des
ersten Einkoppellichtleiters 4 in den Eingangskoppler 6.
Ein typischer Wert für die Anzahl der Phasenlichtleiter
7 der ersten Lichtleitergruppe 8 liegt bei etwa 50.
Der zweite Einkoppellichtleiter 5 mündet in einen ent
sprechend dem ersten Eingangskoppler 6 aufgebauten
zweiten Eingangskoppler 9, an den eine Anzahl mit einem
typischen Wert von etwa 50 von Phasenlichtleitern 10
einer zweiten Lichtleitergruppe 11 angeschlossen sind.
Die Phasenlichtleiter 7, 10 sind Monomodewellenleiter,
die jeweils zu ihrem benachbarten Wellenleiter derselben
Lichtleitergruppe 8, 11 eine konstante optische Längen
differenz aufweisen. Die optischen Weglängen, die durch
die geometrischen Längen multipliziert mit dem je
weiligen Brechungsindex gegeben sind, der Phasenlicht
leiter 7, 10 einer Lichtleitergruppe 8, 11 unterscheiden
sich somit um ganzzahlige Vielfache der innerhalb einer
Lichtleitergruppe 8, 11 festen optischen Längendiffe
renz, wobei sich auch die optischen Längendifferenzen
der Lichtleitergruppen 8, 11 voneinander unterscheiden.
In einem Ausführungsbeispiel ist die optische Längen
differenz zwischen zwei benachbarten Phasenlichtleitern
7 der ersten Lichtleitergruppe 8 etwa um eine Größen
ordnung kleiner als die optische Längendifferenz
zwischen zwei benachbarten Phasenlichtleitern 10 der
zweiten Lichtleitergruppe 11.
Der in Fig. 1 dargestellte Verlauf der Phasenlichtleiter
7, 10 stellt eine von mehreren zweckmäßigen geometri
schen Anordnungen dar. In abgewandelten Ausführungen
sind die Phasenlichtleiter 7, 10 beispielsweise auf
Kreisumfangsabschnitten mit jeweils geringfügig unter
schiedlichen Radien angeordnet.
Die von den Eingangskopplern 6, 9 abgewandten Austritts
enden 12, 13 der Phasenlichtleiter 7, 10 sind in dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel in einer der
optischen Weglänge innerhalb einer Wellenleitergruppe 8,
11 entsprechenden Reihenfolge mit einem gleichbleibenden
Abstand nebeneinander angeordnet. Aufgrund der unter
schiedlichen optischen Weglängen innerhalb einer Licht
leitergruppe 8, 11 weisen die in den Phasenlichtleitern
7, 11 geführten Lichtanteile eine durch die optische
Längendifferenz festgelegte Phasendifferenz auf. Auf
grund der kreisförmigen Anordnung der den Eingangskopp
lern 6, 9 zugewandten Enden der Phasenlichtleiter 7, 10
sowie der monomodigen Lichtführung treten ansonsten
keine Phasenverschiebungen auf.
In Abhängigkeit der Wellenlänge einer Spektralkomponente
des Eingangslichtes findet in einer für diese Spektral
komponente charakteristischen Richtung eine konstruktive
Überlagerung der aus den Austrittsenden 12, 13 der
Phasenlichtleiter 7, 10 austretenden Lichtanteile statt.
In Fig. 1 ist beispielhaft ein erstes Ausgangslicht
bündel 14, das aus den Phasenlichtleitern 7 der ersten
Lichtleitergruppe 8 stammt, sowie ein zweites Ausgangs
lichtbündel 15, das aus den Phasenlichtleitern 10 der
zweiten Lichtleitergruppe 11 stammt, dargestellt, die
einer Spektralkomponente entsprechen und aufgrund der
spiegelsymmetrischen Ausgestaltung der Lichtleiter
gruppen 8, 11 von einer Mittelachse wegweisend ausge
richtet sind. Die Ausgangslichtbündel 14, 15 breiten
sich als Freistrahlen in einer Schicht mit einheitlichem
Brechungsindex wie beispielsweise Luft aus und beauf
schlagen mit einer in Fig. 1 nicht dargestellten Sammel
optik fokussiert einen Zeilendetektor 16, der aus
einzelnen Detektorelementen aufgebaut ist. Der Zeilen
detektor 16 ist zum Auslesen an die Steuer- und Aus
werteelektronik 3 angeschlossen.
In einer Abwandlung sind mehrere Lichtleitergruppen in
aufeinanderliegenden Schichten angeordnet und bezüglich
der Ausrichtung der Phasenlichtleiter gleichsinnig
orientiert. Das Ausgangslicht jeder dieser Lichtleiter
gruppen beaufschlagt jeweils einen Zeilendetektor, so
daß bei einem kompakten Aufbau eine eindeutige simultane
Detektion des Ausgangslichtes der Lichtleitergruppen
durchführbar ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel teilt
eine Lichtweiche das Eingangslicht in die Einkoppel
lichtleiter auf.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
dient das Ausgangslicht der ersten Lichtleitergruppe 8
aufgrund der gegenüber der optischen Längendifferenz der
zweiten Lichtleitergruppe 11 deutlich kleineren Längen
differenz zwischen den Phasenlichtleitern 7 einer Grob
messung des Spektrums des in den Eingangslichtleiter 1
eingekoppelten Eingangslichtes in einem Spektralbereich
von etwa 300 Nanometer, wobei die konstruktive Über
lagerung innerhalb des Detektionsbereiches des Zeilen
detektors 16 in einer einzigen, verhältnismäßig niedri
gen Ordnung von beispielsweise etwa 2 bis 10 statt
findet.
Aufgrund der bedeutend größeren optischen Längen
differenz zwischen benachbarten Phasenlichtleitern 10
der zweiten Lichtleitergruppe 11 überlagert deren Aus
gangslicht auf dem Zeilendetektor 16 in sehr viel höhe
ren Ordnungen von beispielsweise 80 bis 100, wobei die
optischen Längendifferenzen der Lichtleitergruppen 8, 11
so abgestimmt sind, daß sich verschiedenen Ordnungen der
Lichtleitergruppe 11 zugeordnete Spektralbereiche von
etwa 10 Nanometer bei einer Auflösung von etwa 0,1
Nanometer auf den Zeilendetektor 16 mit dem von der
ersten Lichtleitergruppe 8 empfangenen Spektralbereich
einer einzigen Ordnung überlagern.
Für eine eineindeutige Bestimmung eines Maximums ist es
vorteilhaft, daß die optischen Längendifferenzen sowie
die Breite des Zeilendetektors 16 so aufeinander abge
stimmt sind, daß Spektralbereiche aufeinanderfolgender
Ordnungen jeweils einen gleichen, auf gegenüberliegenden
Randseiten des Zeilendetektors 16 detektierten Spektral
abschnitt aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, daß ein
relatives Maximum einer Spektralkomponente eineindeutig
bestimmbar ist, auch wenn ihr gesamter Spektralbereich
über den von zwei verschiedenen Ordnungen abgedeckten
Spektralbereich verläuft.
Fig. 2 zeigt die Steuer- und Auswerteelektronik 3, an
die die Lichtweiche 2 sowie der Zeilendetektor 16 gemäß
Fig. 1 angeschlossen sind. Die Signalpegel des Zeilen
detektors 16 sind nach Abschluß einer Belichtung mit dem
Ausgangslicht der Lichtleitergruppe 8 einem Schiebe
register 17 durch eine an eine Steuerschaltung 18 ange
schlossene Taktleitung 19 gesteuert einlesbar. Bei
Verschieben des Speicherinhaltes des Schieberegisters 17
sind die Ausgangspegel zum einen über eine Schiebe
leitung 20 dem Schieberegister 17 rückgeführt, zum
anderen einem Analog-Digital-Wandler 21 sowie einem
Maximumsdetektor 22 eingespeist. Das Ausgangssignal des
Analog-Digital-Wandlers 21 ist einer Speicheranzeige 23
zur graphischen Darstellung zugeführt, mittels der von
der Steuerschaltung 18 angesteuert der Speicherinhalt
des Schieberegisters 17 als ein Spektrum des von dem
Zeilendetektor 16 detektierten Ausgangslichtes anzeigbar
ist.
Relative Maxima in dem von dem Zeilendetektor 16 detek
tierten Spektralbereich sind bestimmbar, indem die
Speicherwerte aus dem Schieberegister 17 über die Takt
leitung 19 gesteuert in dem Maximumsdetektor 22 einles
bar und auswertbar sind. Ein dem Spektralwert eines
aufgefundenen relativen Maximums entsprechendes Aus
gangssignal ist über einen Bereichsschalter 24 in Ab
hängigkeit der Stellung der Lichtweiche 2 bei An
steuerung der ersten Lichtleitergruppe 8 einem Meßband
speicher 25 und bei Ansteuerung der zweiten Lichtleiter
gruppe 11 einem Meßkanalspeicher 26 einspeisbar.
Zu Beginn der Vermessung von Spektralanteilen von Ein
gangslicht befindet sich der Bereichsschalter 24 über
eine an der Steuerschaltung 18 angeschlossenen Schalt
leitung 27 gesteuert in der in Fig. 2 dargestellten
Stellung zum Verbinden des Maximumsdetektors 22 mit dem
Meßbandspeicher 25. Sind mehrere Maxima in dem durch die
erste Lichtleitergruppe 8 innerhalb einer Ordnung erfaß
ten Spektralbereich zu unterschiedlichen Meßbereichen
der höher auflösenden zweiten Lichtleitergruppe 11
detektiert und in dem Meßbandspeicher 25 abgelegt, läuft
über eine Statusleitung 28 ein Signal zu der Steuer
schaltung 18 zum Beenden der Messung, da in diesem Fall
erst beispielsweise durch die Verwendung von Vorfiltern
eine eindeutige Zuordnung von Detektionssignalen aus der
zweiten, höher auflösenden Lichtleitergruppe 11 möglich
ist. Die Steuerschaltung 18 gibt über eine Auslese
leitung 29 ein Signal zum Auslesen auf dem Meßband
speicher 25 sowie zu dem in diesem Fall leeren Meßkanal
speicher 26.
Liegen nur in einem Meßbereich der höher auflösenden
zweiten Lichtleitergruppe 11 Maximumswerte in dem Meß
bandspeicher 25 ab, ist über ein zugehöriges Ausgangs
signal des Meßbandspeichers 25 über die Statusleitung 28
an die Steuerschaltung 18 die Lichtweiche 2 sowie der
Bereichsschalter 24 umschaltbar, so daß nach Belichtung
des Zeilendetektors 16 mit dem Ausgangslicht der zweiten
Lichtleitergruppe 11 und nach Auslesen des Schiebe
registers 17 die durch den Maximumsdetektor 22 bestimm
ten relativen Maxima in dem Ausgangslicht der zweiten
Lichtleitergruppe 11 in dem Meßkanalspeicher 26 ab
speicherbar sind.
Die Speicherinhalte des Meßbandspeichers 25 sowie des
Meßkanalspeichers 26 sind mittels eines Auslesesignals
in der Ausleseleitung 29 aus der Steuerschaltung 18 über
einen Bandadreßwandler 30 beziehungsweise einem Kanal
adreßwandler 31 einem Abrufspeicher 32 zugeführt. Die
Adreßwerte aus den Adreßwandlern 30, 31 sind in dem
Abrufspeicher 32 zu einer Gesamtadresse zusammengefügt,
die ein Speicherelement anspricht, dessen Speicherinhalt
beispielsweise einer Wellenlänge entspricht. Diese Werte
sind als Ausgabewerte mittels einer an den Abrufspeicher
32 angeschlossenen Maximumsanzeige 33 anzeigbar.
Ist der Meßkanalspeicher 26 leer, ist in der Maximums
anzeige 33 anzeigbar, daß es sich bei den angezeigten
Maximumswerten um eine Grobmessung aufgrund einer nicht
eineindeutig möglichen Zuordnung von Spektralkomponenten
in dem Ausgangslicht der zweiten Lichtleitergruppe 11
handelt.
In der abgewandelten Ausführungsform mit aufeinander
liegenden Lichtleitergruppen, die jeweils einen Zeilen
detektor mit Ausgangslicht beaufschlagen, sind mehrere,
der Anzahl der Lichtleitergruppen und Zeilendetektoren
entsprechende Schieberegister vorgesehen, deren Spei
cherwerte simultan mittels zugeordneter Maximumsdetekto
ren verarbeitbar sind. Auf diese Weise ist ein Umschal
ten zwischen Meßspeichern nicht notwendig, so daß eine
deutlich kürzere Aktualisierungszeit der Anzeigen er
reicht ist. Bei einem Mehrdeutigkeitsproblem aufgrund
von Maximumswerten in einem übergeordneten Spektralbe
reich zu mehreren Meßbereichen einer höher auflösenden
Lichtleitergruppe ist ein Warnsignal zum Vermeiden von
Ablesefehlern anzeigbar.
Insbesondere der Spektralapparat der abgewandelten Aus
führungsform ist auch als Spektralfilter verwendbar. Bei
diesem Filter sind die Spektralkomponenten der Licht
leitergruppe mit der höchsten Auflösung mittels einer
zeilenartigen Lichtleiterempfängergruppe der Empfänger
einheit weiterleitbar, während das Ausgangslicht der
Lichtleitergruppen mit geringerer Auflösung und höherer
Spektralbreite zur Identifizierung der weitergeleiteten
Spektralkomponenten Zeilendetektoren beaufschlagen.
Dieses Filter weist somit über einen großen Spektral
bereich von mehreren 100 Nanometern eine Auflösung von
typischerweise einem bis wenigen Zehntel Nanometer auf.
Claims (10)
1. Spektralapparat zum Trennen von Spektralanteilen von Ein
gangslicht mit einer Phasengitteranordnung, die aus einer
Anzahl von Lichtleitern, deren Längen sich jeweils um ganz
zahlige Vielfache einer festen optischen Längendifferenz
unterscheiden, besteht und in die das Eingangslicht einkop
pelbar ist, und mit einer von Ausgangslicht der Phasengitter
anordnung beaufschlagten Empfängereinheit, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Phasengitteranordnung wenigstens
zwei Lichtleitergruppen (8, 11) aufweist, die jeweils aus
Lichtleitern bestehen, deren Längen sich jeweils um ganzzah
lige Vielfache einer festen optischen Längendifferenz unter
scheiden, wobei die jeweiligen festen optischen Längendiffe
renzen der Lichtleitergruppen (8, 11) sich unterscheiden und
so abgestimmt sind, daß sich verschiedene Ordnungen einer
Lichtleitergruppe (11) zugeordnete Spektralbereiche in der
Empfängereinheit (16) mit dem von einer anderen Lichtleiter
gruppe (8) mit einer größeren Spektralbreite empfangenen
Spektralbereich einer einzigen Ordnung überlagern.
2. Spektralapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die einer Ordnung einer Lichtleitergruppe (11) zugeordne
ten Spektralbereiche mit einem Spektralbereich einer benach
barten Ordnung überschneidende Spektralabschnitte auf
weisen, die randseitig auf die Empfängereinheit (16) fallen.
3. Spektralapparat nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Empfängereinheit einen aus Einzel
elementen aufgebauten, lichtempfindlichen Zeilendetektor
(16) aufweist.
4. Spektralapparat nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lichtleitergruppen (8, 11) mit
einem optischen Schalter (2) ansteuerbar sind.
5. Spektralapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Empfängereinheit eine der
Anzahl der Lichtleitergruppen entsprechende Anzahl
von lichtempfindlichen Zeilendetektoren aufweist,
die von dem Ausgangslicht je einer Lichtleitergruppe
beaufschlagt sind.
6. Spektralapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängereinheit
eine Auswerteelektronik (3) aufweist, mit der die
Intensität von Spektralkomponenten des aus den
Lichtleitergruppen (8, 11) austretenden und wenig
stens einen Zeilendetektor (16) beaufschlagenden
Lichtes als Spektrum des Eingangslichtes bestimmbar
ist.
7. Spektralapparat nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswerteelektronik (3) einen
Maximumsdetektor (22) zum Bestimmen relativer Maxima
der wenigstens einen Zeilendetektor (16) beauf
schlagenden Spektralbereiche aufweist.
8. Spektralapparat nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mittels des Maximumsdetektors (22)
bestimmten Maximumswerte eines Spektralbereichs in
einem Speicherelement (25, 26) abspeicherbar sind.
9. Spektralapparat nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei Vorliegen von wenigstens zwei
Maxima in dem Spektralbereich einer Lichtleiter
gruppe (8) mit gegenüber einer anderen Lichtleiter
gruppe (11) größeren Spektralbreite, welche in
verschiedene Spektralbereiche der höher auflösenden
Lichtleitergruppe (11) fallen, mittels einer An
zeigevorrichtung ein Hinweissignal ausgebbar ist.
10. Spektralapparat nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen der Maxima auf
dem sie detektierenden Zeilendetektor (16) mittels
einer Recheneinheit (30, 31, 32) in einen Spektral
wert umwandelbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995106814 DE19506814C2 (de) | 1995-02-27 | 1995-02-27 | Spektralapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995106814 DE19506814C2 (de) | 1995-02-27 | 1995-02-27 | Spektralapparat |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19506814A1 DE19506814A1 (de) | 1996-08-29 |
| DE19506814C2 true DE19506814C2 (de) | 2001-03-01 |
Family
ID=7755160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995106814 Expired - Fee Related DE19506814C2 (de) | 1995-02-27 | 1995-02-27 | Spektralapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19506814C2 (de) |
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