DE19505272A1 - Feldeffekttransistor und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Feldeffekttransistor und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Feldef
fekttransistor, bei dem eine Gate-Elektrode in einer Aus
nehmung angeordnet ist, die in einer aktiven Schicht gebil
det ist, und auf ein Verfahren zur Herstellung des Feldef
fekttransistors.
Die Fig. 7(a)-7(e) zeigen Schnittansichten, in denen Her
stellungsschritte eines herkömmlichen Verfahrens zur Her
stellung eines Feldeffekttransistors (im folgenden auch als
FET bezeichnet) veranschaulicht sind.
Wie in Fig. 7(a) gezeigt ist, wird anfänglich eine Schicht
2 aus GaAs des Leitungstyps n mit einer Dotierungskonzen
tration von 3×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 300 nm
(3000 Å) auf einem halbisolierenden (halbleitenden)
Substrat 1 aus GaAs mittels Molekularstrahl-Epitaxie (im
folgenden auch als MBE bezeichnet) aufgebracht. Anschlie
ßend wird, wie in Fig. 7(b) gezeigt ist, auf der Schicht 2
aus GaAs des Leitungstyps n ein SiO₂-Film 3 mit einer Dicke
von ungefähr 300 nm (3000 Å) mittels chemischer Plasma-
Dampfabscheidung (im folgenden auch als Plasma-CVD bezeich
net) aufgebracht.
Bei dem in Fig. 7(c) gezeigten Schritt wird ein Resist
bzw. Photolackmuster 4 mit einer Öffnung 4a, die eine vor
bestimmte Breite besitzt, mittels eines herkömmlichen pho
tolithographischen Verfahrens auf der Schicht 2 aus GaAs
des Leitungstyps n ausgebildet.
Unter Benutzung des Photolack-Musters 4 als Maske wird der
SiO₂-Film 3 durch die Öffnung 4a hindurch einem reaktiven
Ionenätzen mittels einer Gasmischung aus CHF₃ und O₂ ausge
setzt, wodurch eine Öffnung 3a in dem Film 3 aus SiO₂ ge
bildet wird. Hieran schließt sich die Entfernung des Photo
lack-Musters 4 an (Fig. 7(d)).
Beim Schritt gemäß Fig. 7(e) wird die in der Öffnung 3a
freiliegende Schicht 2 aus GaAs des Leitungstyps n unter
Benutzung des SiO₂-Films 3 als Maske einer Trockenätzung
zur Beseitigung eines vorgegebenen Abschnitts der Schicht 2
aus GaAs ausgesetzt, wodurch eine Ausnehmung 2a gebildet
wird. Anschließend wird ein SiO₂-Film 5 mit einer Dicke von
ungefähr 500 nm auf dem SiO₂-Film 3 und in der Ausnehmung
2a aufgebracht.
Bei dem in der Fig. 7(f) gezeigten Schritt wird der SiO₂-
Film 5 einem reaktiven Ionenätzen mittels einer Gasmischung
aus CHF₃ und O₂ ausgesetzt. Da der Ätzvorgang anisotrop in
einer Richtung senkrecht zu der Oberfläche der Schicht 2
aus GaAs fortschreitet, bleiben Abschnitte 5a des SiO₂-
Films 5 auf den einander gegenüberliegenden seitlichen
Oberflächen der Ausnehmung 2a bestehen. Diese Abschnitte 5a
werden im folgenden als Seitenwände bezeichnet.
Danach werden aufeinanderfolgend ein WSi-Film 6 und ein Au-
Film 7 durch Sputtern auf dem SiO₂-Film 3, den Seitenwänden
5a und dem Boden der Ausnehmung 2a aufgebracht (Fig. 7(g)).
Der Film 7 aus Au und der Film 6 aus WSi werden durch
Ionenabtragung bzw. durch reaktives Ionenätzen gemustert,
wodurch sich eine in Fig. 7(h) gezeigte Gate-Elektrode B
ergibt.
Nach Entfernung des SiO₂-Films 3 und der Seitenwände 5 mit
tels einer wäßrigen BHF-Lösung werden Source- und Draine
lektroden 9a und 9b, die ein ohmisch leitendes Metall ent
halten, auf der Schicht 2 aus GaAs auf den entgegengesetz
ten Seiten der Gate-Elektrode 8 gebildet, um einen FET 100
fertigzustellen.
Bei dem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung eines FET
werden die Seitenwände 5a auf den einander gegenüberliegen
den Seitenflächen der Ausnehmung 2a ausgebildet und die
Gate-Elektrode 8 wird auf einem Teil des Bodens der Ausneh
mung zwischen den Seitenwänden 5a gebildet. Bei diesem Ver
fahren wird eine Gate-Elektrode mit einer exakt verringer
ten bzw. reduzierten Gatelänge mit hoher Zuverlässigkeit in
der Ausnehmung 2a ausgebildet. Da die Breite der Seitenwand
5a von der Dicke des SiO₂-Films 5 abhängt, kann die Breite
der Seitenwand 5a mittels der Dicke des SiO₂-Films 5 verän
dert werden. Daher wird ein Öffnungsbereich mit einer Brei
te, die gleich groß ist wie eine gewünschte Gatelänge der
Gate-Elektrode 8, am Boden der Ausnehmung 2 mit hoher Ge
nauigkeit ausgebildet.
Jedoch ist zur Verringerung der Gatelänge mit hoher Genau
igkeit nicht nur eine exakte Steuerung der Dicke des SiO₂-
Films 5 im Schritt gemäß Fig. 7(e) erforderlich, sondern
auch eine starke Anisotropie des Reaktionsionenätzens des
SiO₂-Films beim Schritt gemäß Fig. 7(f) notwendig. Wenn bei
diesem reaktiven Ionenätzen die angelegte Hochfrequenzspan
nung vergrößert und der Druck des Ätzgases zur Erhöhung der
Anisotropie des Ätzens verringert wird, wird die Ätzselek
tivität zwischen der Schicht 2 aus GaAs und dem SiO₂-Film 5
verringert, so daß nicht nur der SiO₂-Film 5, sondern auch
die Schicht 2 aus GaAs des Leitungstyps n geätzt werden,
wie es in Fig. 7(f) durch einen strichliniert gezeichneten
Kreis A dargestellt ist. In diesem Fall verändert sich die
Dicke der aktiven Schicht 2 aus n-GaAs unterhalb der Gate-
Elektrode bei einem fertiggestellten Transistor, wodurch
sich Veränderungen der Betriebseigenschaften ergeben. Ge
nauer gesagt verändert sich bei der vorstehend beschriebe
nen aktiven Schicht 2 aus n-GaAs mit einer Dotierungskon
zentration von 3×10¹⁷ cm-3 der Strom des Transistors um
ungefähr 1 mA je Gatebreite von 100 µm, wenn die aktive
Schicht 2 mit einem Übermaß von 1,3 nm in der Richtung
senkrecht zur Oberfläche der aktiven Schicht 2 geätzt wird.
Diese Veränderung kann in gewissem Ausmaß durch Verkleine
rung der Dotierungskonzentration der aktiven Schicht ver
ringert werden. Wenn die Dotierungskonzentration der akti
ven Schicht nämlich verringert wird, verringert sich der je
Dickeneinheit fließende Strom, wodurch die Veränderung des
Stroms abhängig von der Änderung der Dicke der aktiven
Schicht verringert ist. Wenn jedoch die Dotierungskonzen
tration der aktiven Schicht verkleinert ist, ist die gegen
seitige Konduktanz (Steilheit bzw. mutual conductance) des
Transistors verschlechtert und die Verstärkung während ei
nes Hochfrequenzbetriebs des Transistors ist verringert.
Allgemein vergrößert sich bei einem FET die Gate-Durch
bruchsspannung, die einen erheblichen Einfluß auf die Aus
gangseigenschaften besitzt, mit einer Zunahme des Abstands
zwischen einem Rand einer Gate-Elektrode und einem Rand ei
ner Gate-Ausnehmung (im folgenden auch als Abstand zwischen
Gate-Rand und Ausnehmungsrand bezeichnet). Daher kann auch
bei dem in den Fig. 7(a) bis 7(i) gezeigten herkömmlichen
Verfahren der Abstand zwischen Gate-Rand und Ausnehmungs
rand durch Vergrößern der Breite der Ausnehmung 2a erhöht
werden. Jedoch müssen bei dem herkömmlichen Verfahren so
wohl die Breite der Ausnehmung 2a als auch die Breite der
Seitenwand 5a vergrößert werden, um den Abstand zwischen
Gate-Rand und Ausnehmungsrand zu erhöhen. Da die Breite der
Seitenwand 5a von der Dicke des SiO₂-Film 5 abhängt, muß
die Dicke des SiO₂-Films 5 vergrößert werden, um die Breite
der Seitenwand 5a zu erhöhen. Die Ätzgenauigkeit beim Ätzen
des SiO₂-Films 5 (Fig. 7(f)) verringert sich dann, wodurch
sich eine Veränderung der Gatelänge und eine Zunahme der
Ätzzeit ergibt.
Es ist bekannt, daß die Gate-Durchbruchsspannung mit einer
Verringerung der Dotierungskonzentration an der Grenzfläche
zwischen der aktiven Schicht und der Gate-Elektrode zu
nimmt. Bei einem herkömmlichen Verfahren wird die Erhöhung
der Gate-Durchbruchsspannung jedoch durch Einfügen einer
Schicht mit niedriger Dotierungskonzentration in einer ak
tiven Schicht und durch Ausbilden einer Gate-Elektrode, die
die Schicht mit niedriger Dotierungskonzentration kontak
tiert, erreicht. In diesem Fall ist die Schicht mit niedri
ger Dotierungskonzentration in der aktiven Schicht in den
Bereichen zwischen den Source- und Drain-Elektroden vorhan
den, so daß sich der Gate-Source-Widerstand vergrößert.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfah
ren zum Herstellen eines FET zu schaffen, bei dem Seiten
wände in einer Ausnehmung, die in einer aktiven Schicht ge
bildet ist, gebildet werden und eine Gate-Elektrode unter
Benutzung der Seitenwände als Masken hergestellt wird, wo
bei mit diesem Verfahren ein FET mit geringerer Veränderung
der Betriebseigenschaften mit hoher Reproduzierbarkeit er
zeugt werden soll.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
zum Herstellen eines FET, bei dem Seitenwände in einer Aus
nehmung einer aktiven Schicht gebildet werden und eine Ga
te-Elektrode unter Heranziehung der Seitenwände als Masken
erzeugt wird, zu schaffen, bei dem der Abstand zwischen
Gate-Rand und Ausnehmungsrand zur Vergrößerung der Gate-
Durchbruchsspannung vergrößert werden kann, ohne daß die
Dicke eines isolierenden Films, der zur Ausbildung der Sei
tenwände gemustert wird, vergrößert wird, so daß der Ab
stand zwischen Gate-Rand und Ausnehmungsrand ohne Verände
rung der Gatelänge und ohne Zunahme der für die Herstellung
erforderlichen Zeit vergrößert werden kann.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein FET mit
verringertem Gate-Source-Widerstand und vergrößerter Gate-
Durchbruchsspannung geschaffen werden.
Weitere Zielsetzungen und Vorteile der Erfindung sind aus
der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich.
In Übereinstimmung mit einem ersten Gesichtspunkt der vor
liegenden Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstel
lung eines FET eine aktive Schicht, die eine Schicht mit
geringer Dotierungskonzentration enthält, gebildet, eine
Ausnehmung in der aktiven Schicht derart hergestellt, daß
der Boden der Ausnehmung in der Halbleiterschicht mit ge
ringer Dotierungskonzentration liegt. Weiterhin werden Sei
tenwände in der Ausnehmung ausgebildet und eine Gate-Elek
trode wird in der Ausnehmung unter Heranziehung der Seiten
wände als Masken gebildet. Daher kann die Gatelänge durch
die Seitenwände exakt verringert werden. Selbst wenn die
aktive Schicht durch anisotropes Ätzen zur Ausbildung der
Seitenwände geätzt wird, wird die Halbleiterschicht mit
niedriger Dotierungskonzentration dem Ätzen ausgesetzt, so
daß ein sich von der Halbleiterschicht mit niedriger Dotie
rungskonzentration unterscheidender Teil der aktiven
Schicht, in dem ein größerer Teil des Kanalstroms fließt,
durch das Ätzen nicht nachteilig beeinflußt wird. Daher än
dert eine Veränderung der Dicke der aktiven Schicht den Ka
nalstrom des Transistors nicht.
In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt der vorliegen
den Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstellung ei
nes FET auf einem Substrat eine aktive Schicht, die eine
erste Halbleiterschicht mit einer ersten Elementzusammen
setzung und eine dünne zweite Halbleiterschicht, die eine
zweite Elementzusammensetzung besitzt und in die es der
Halbleiterschicht eingefügt ist, aufweist, gebildet, eine
Ausnehmung in der aktiven Schicht derart hergestellt, daß
der Boden der Ausnehmung die dünne zweite Halbleiterschicht
nicht erreicht, Seitenwände in der Ausnehmung gebildet, ein
Abschnitt der ersten Halbleiterschicht unterhalb der Aus
nehmung selektiv mittels eines anisotropen Ätzens unter Be
nutzung der Seitenwände als Masken und der zweiten Halblei
terschicht als eine Ätzstopschicht weggeätzt, um die zweite
Halbleiterschicht in einem Teil des Bodens der Ausnehmung
freizulegen, und es wird eine Gate-Elektrode in der Ausneh
mung unter Benutzung der Seitenwände als Masken derart ge
bildet, daß sie die zweite Halbleiterschicht am Boden der
Ausnehmung kontaktiert. Daher kann die Gatelänge durch die
Seitenwände exakt verringert werden. Ferner ist die Dicke
der aktiven Schicht unterhalb der Gate-Elektrode stets die
Summe der Dicken der zweiten Halbleiterschicht und eines
Teils der ersten Halbleiterschicht unterhalb der zweiten
Halbleiterschicht, so daß Feldeffekttransistoren mit
gleichförmigen Betriebseigenschaften mit hoher Reproduzier
barkeit hergestellt werden. Da ferner ein Aufbau mit ver
grabenem Gate hergestellt wird, wird eine unerwünschte Aus
dehnung einer Oberflächen-Verarinungsschicht während eines
Hochfrequenzbetriebs unterdrückt und die Verschlechterung
der Ausgangseigenschaften während des Hochfrequenzbetriebs
verringert.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur Herstellung
eines FET eine Halbleiterschicht mit niedriger Dotierungs
konzentration auf der zweiter Halbleiterschicht in der ak
tiven Schicht ausgebildet und die Ausnehmung wird derart
ausgebildet, daß der Boden innerhalb der Schicht mit nied
riger Dotierungskonzentration liegt. Daher ist die Schicht
mit niedriger Dotierungskonzentration an der Oberfläche der
aktiven Schicht auf den entgegengesetzten Seiten der Gate-
Elektrode vorhanden, wodurch eine unerwünschte Ausbreitung
einer Oberflächen-Verarmungsschicht während eines Hochfre
quenzbetriebs unterdrückt und eine Verschlechterung der
Ausgangseigenschaften während des Hochfrequenzbetriebs ver
ringert wird.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zur Herstellung eines FET geschaffen, bei dem
eine aktive Schicht, die eine erste Halbleiterschicht mit
einer ersten Elementzusammensetzung und eine dünne zweite
Halbleiterschicht, die eine zweite Elementzusammensetzung
besitzt und in die erste Halbleiterschicht eingefügt ist,
aufweist, auf einem Substrat ausgebildet wird, ein isolie
render Film auf der aktiven Schicht gebildet wird und ein
vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films zur Bildung
einer Öffnung entfernt wird, eine Ausnehmung durch selekti
ves Ätzen der aktiven Schicht unter Benutzung des isolie
renden Films als Maske und der zweiten Halbleiterschicht
als Ätzstopschicht derart gebildet wird, daß die zweite
Halbleiterschicht am Boden der Ausnehmung freigelegt ist
und entgegengesetzte Enden der Ausnehmung sich unter den
isolierenden Film erstrecken, Seitenwände in der Ausnehmung
gebildet werden und eine Gate-Elektrode in der Ausnehmung
unter Benutzung der Seitenwände als Masken hergestellt
wird. Bei diesem Verfahren wird eine Ausnehmung, die brei
ter als die Öffnung der isolierenden Ätzmaske ist, durch
Steuern der für das Ätzen der Ausnehmung erforderlichen
Zeit erzeugt. Daher ist es im Gegensatz zu dem herkömmli
chen Verfahren nicht notwendig, die Dicke des isolierenden
Films der Seitenwände zu vergrößern, wenn die Ausnehmungs
breite zur Erhöhung des Abstands zwischen Gate-Rand und
Ausnehmungsrand vergrößert wird.
Demzufolge wird eine unerwünschte Erhöhung der Zeit zum Ät
zen des isolierenden Films und eine Veränderung der Seiten
wandbreite, die beim herkömmlichen Verfahren auftreten,
vermieden.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
geschaffen, bei dem eine aktive Schicht auf einem Substrat
ausgebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht mit ei
ner ersten Elementzusammensetzung, eine dünne zweite Halb
leiterschicht, die eine zweite Elementzusammensetzung be
sitzt und an einer ersten Position in der ersten Halblei
terschicht angeordnet ist, und eine dünne dritte Halblei
terschicht aufweist, die die zweite Elementzusammensetzung
besitzt und an einer zweiten Position in der ersten Halb
leiterschicht angeordnet ist, wobei die zweite Position um
einen vorgegebenen Abstand höher liegt als die erste Posi
tion und wobei ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht
zwischen der zweiten und der dritten Halbleiterschicht eine
niedrige Dotierungskonzentration besitzt. Danach wird ein
isolierender Film auf der aktiven Schicht ausgebildet und
ein vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films wird zur
Bildung einer Öffnung entfernt. Eine Ausnehmung wird durch
selektives Ätzen der aktiven Schicht unter Benutzung des
isolierenden Films als Maske und der dritten Halbleiter
schicht als Ätzstopschicht derart ausgebildet, daß die
dritte Halbleiterschicht am Boden der Ausnehmung freiliegt
und sich entgegengesetzte Enden der Ausnehmung unter den
isolierenden Film erstrecken. Seitenwände werden in der
Öffnung des isolierenden Films und in der Ausnehmung gebil
det und die dritte Halbleiterschicht und die erste Halblei
terschicht werden selektiv durch anisotropes Ätzen unter
Benutzung des isolierenden Films und der Seitenwände als
Masken und der zweiten Halbleiterschicht als Ätzstopschicht
geätzt, um die zweite Halbleiterschicht in einem Teil des
Bodens der Ausnehmung freizulegen. Eine Gate-Elektrode wird
in der Ausnehmung unter Benutzung der Seitenwände als Mas
ken derart ausgebildet, daß sie die zweite Halbleiter
schicht kontaktiert. Wenn daher, wie vorstehend beschrie
ben, die Ausnehmungsbreite zur Vergrößerung des Abstands
zwischen Gate-Rand und Ausnehmungsrand vergrößert wird,
wird eine unerwünschte Zunahme der Ätzzeit für den isolie
renden Film und eine Veränderung der Breite der Seitenwand
vermieden. Weiterhin ist die Schicht mit niedriger Dotie
rungskonzentration an der Oberfläche der aktiven Schicht an
den entgegengesetzten Seiten der Gate-Elektrode vorhanden
und ein Teil der Gate-Elektrode ist in der Schicht mit
niedriger Dotierungskonzentration vergraben. Daher wird bei
einem fertiggestellten FET eine unerwünschte Ausbreitung
einer Oberflächen-Verarmungsschicht während eines Hochfre
quenzbetriebs vermieden und die Beeinträchtigung der Aus
gangseigenschaften während des Hochfrequenzbetriebs verrin
gert.
Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
bei einem Verfahren zur Herstellung eines FET eine Ausneh
mung in einer aktiven Schicht gebildet und eine Halbleiter
schicht mit niedriger Dotierungskonzentration wird selektiv
an einer inneren Oberfläche der Ausnehmung zur Bildung ei
ner Gate-Ausnehmung mit einer inneren Oberfläche der Halb
leiterschicht gebildet. Eine Gate-Elektrode wird in der
Gate-Ausnehmung hergestellt. Daher ist die Schicht mit
niedrigerer Dotierungskonzentration nicht in einem Bereich
der aktiven Schicht unterhalb der Source- und Drain-Elek
troden vorhanden und die Gate-Elektrode ist auf der Schicht
mit niedrigerer Dotierungskonzentration ausgebildet. Demzu
folge ist die Gate-Durchbruchsspannung des fertiggestellten
FET ohne Vergrößerung des Gate-Source-Widerstands erhöht.
In Übereinstimmung mit einem siebten Aspekt der vorliegen
den Erfindung besitzt die Halbleiterschicht mit niedrigerer
Dotierungskonzentration bei dem vorstehend beschriebenen
Verfahren zur Herstellung des FET eine Elementzusammenset
zung, die sich von der Elementzusammensetzung der aktiven
Schicht unterscheidet, und eine Bandabstands-Energie, die
größer ist als die Bandabstands-Energie der aktiven
Schicht. Daher ist die Gate-Durchbruchsspannung des FET
noch weiter vergrößert.
In Übereinstimmung mit einem achten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung wird bei einem Verfahren zur Her
stellung eines FET eine aktive Schicht, die eine erste
Halbleiterschicht mit einer erste Elementzusammensetzung
und eine dünne zweite Halbleiterschicht, die eine zweite
Elementzusammensetzung besitzt und in der ersten Halblei
terschicht angeordnet ist, aufweist, auf einem Substrat
ausgebildet. Ein vorgegebener Abschnitt der aktiven Schicht
wird selektiv unter Heranziehung der zweiten Halbleiter
schicht als eine Ätzstopschicht weggeätzt, um eine erste
Ausnehmung zu bilden, in der die zweite Halbleiterschicht
am Boden freiliegt. Eine Halbleiterschicht mit niedriger
Dotierungskonzentration, die die erste Elementzusammenset
zung besitzt, wird selektiv an der Innenoberfläche der er
sten Ausnehmung zur Bildung einer zweiten Ausnehmung ausge
bildet, die eine Innenoberfläche der Halbleiterschicht mit
niedriger Dotierungskonzentration besitzt. Seitenwände wer
den in der zweiten Ausnehmung gebildet und die Halbleiter
schicht mit niedriger Dotierungskonzentration wird selektiv
durch anisotropes Ätzen unter Benutzung der Seitenwände als
Masken und der zweiten Halbleiterschicht als Ätzstopschicht
weggeätzt, um die zweite Halbleiterschicht in einem Teil
des Bodens der zweiten Ausnehmung freizulegen. Eine Gate-
Elektrode wird in der zweiten Ausnehmung unter Heranziehung
der Seitenwände als Masken derart gebildet, daß sie die
zweite Halbleiterschicht kontaktiert. Daher ist die Schicht
mit niedriger Dotierungskonzentration nicht in einem Be
reich der aktiven Schicht unterhalb der Source- und Drain-
Elektroden vorhanden und die Gate-Elektrode, die eine exakt
verringerte Gatelänge besitzt, ist in der Schicht mit nied
riger Dotierungskonzentration vergraben. Weiterhin ist die
Dicke der aktiven Schicht unterhalb der Gate-Elektrode
stets die Summe der Dicken der zweiten Halbleiterschicht
und eines Teils der ersten Halbleiterschicht unter der
zweiten Halbleiterschicht. Daher ist beim fertiggestellten
FET die Gate-Durchbruchsspannung ohne Zunahme des Gate-
Source-Widerstands vergrößert und die Ausgangseigenschaften
während des Hochfrequenzbetriebs sind nicht verschlechtert.
Als Ergebnis werden Feldeffekttransistoren mit gleichförmi
gen Betriebseigenschaften und hoher Reproduzierbarkeit her
gestellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher be
schrieben. Es zeigen:
Fig. 1(a)-1(e) Schnittansichten, die Herstellungs
schritte bei einem ersten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Feldeffekt
transistors veranschaulichen,
Fig. 2(a)-2(f) Schnittansichten, die Herstellungs
schritte bei einem zweiten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Feldeffekt
transistors zeigen,
Fig. 3(a)-3(f) Schnittansichten, die Herstellungs
schritte bei einem dritten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Feldeffekt
transistors veranschaulichen,
Fig. 4(a) eine Schnittansicht, die einen größeren Ver
fahrensschritt bei einem vierten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldef
fekttransistors veranschaulicht, während Fig. 4(b) eine
Schnittansicht zeigt, die einen durch das Verfahren herge
stellten Feldeffekttransistor veranschaulicht,
Fig. 5(a)-5(d) Schnittansichten, die Herstellungs
schritte bei einem fünften Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Feldeffekt
transistors zeigen,
Fig. 6(a)-6(d) Schnittansichten, die Verfahrens
schritte bei einem siebten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldeffekt
transistors veranschaulichen, und
Fig. 7(a)-7(e) Schnittansichten, die Verfahrens
schritte bei einem herkömmlichen Verfahren zum Herstellen
eines Feldeffekttransistors zeigen.
Die Fig. 1(a)-1(e) zeigen Schnittansichten, die Verfahrens
schritte bei einem ersten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldeffekt
transistors veranschaulichen. In den Fig. bezeichnen die
selben Bezugszeichen wie in den Fig. 7(a)-7(e) dieselben
oder einander entsprechende Teile. Das Bezugszeichen 20 be
zeichnet eine Schicht aus GaAs des Leitungstyps n, das Be
zugszeichen 21 eine Schicht aus GaAs des Leitungstyps n⁻,
das Bezugszeichen 22 eine Schicht aus GaAs des Leitungstyps
n⁺ und das Bezugszeichen 200 einen Feldeffekttransistor
(FET).
Zunächst werden, wie in Fig. 1(a) dargestellt ist, auf ei
nem halbisolierendem Substrat 1 aus GaAs aufeinanderfolgend
die Schicht 20 aus GaAs des Leitungstyps n (n-GaAs) mit ei
ner Dotierungskonzentration von 6×10¹⁷ cm-3 und einer
Dicke von 50 nm, die Schicht 21 aus GaAs des Leitungstyps
n⁻(n⁻-GaAs) mit einer Dotierungskonzentration von
5×10¹⁶ cm-3 und einer Dicke von 150 nm (1500 Å), und die
Schicht 22 aus GaAs des Leitungstyps n⁺ (n⁺-GaAs) mit einer
Dotierungskonzentration von 2×10¹⁸ cm-3 und einer Dicke
von 100 nm aufgebracht. Vorzugsweise läßt man diese Schich
ten mittels MBE aufwachsen.
Beim Schritt gemäß Fig. 1(b) wird auf der Schicht 22 aus
n⁺-GaAs ein SiO₂-Film 3 mit einer Dicke von ungefähr 300 nm
mittels Plasma-CVD abgeschieden und ein vorgegebener Ab
schnitt des SiO₂-Films 3 wird selektiv durch reaktives
Ionenätzen mittels desselben Verfahrens, wie es bereits un
ter Bezugnahme auf die Fig. 7(c) und 7(d) erläutert
wurde, entfernt, wodurch eine Öffnung 3a gebildet wird.
Unter Benutzung des SiO₂-Films 3 als Maske wird die in der
Öffnung 3a freiliegende Schicht 22 aus n⁺-GaAs einem ani
sotropen Trockenätzen zur Beseitigung eines Teils der
Schicht 22 unterzogen. Nachfolgend wird die Schicht 21 aus
n⁻-GaAs durch anisotropes Trockenätzen bis zu einer vorge
gebenen Tiefe von der Oberfläche geätzt, wodurch eine Aus
nehmung 2a gebildet wird. Danach wird wie bei dem herkömm
lichen Verfahren ein SiO₂-Film 5 mit einer Dicke von unge
fähr 500 nm auf dem SiO₂-Film 3 und in der Ausnehmung 2a
mittels Plasma-CVD abgeschieden (Fig. 1(c)). Die Dicke ei
nes Abschnitts der Schicht 21 aus n⁻-GaAs unterhalb der
Ausnehmung 2a muß größer als 50 nm sein, so daß in der
Schicht 20 aus n-GaAs und der Schicht 21 aus n⁻-GaAs ein
Kanal ausgebildet ist.
Beim Schritt gemäß Fig. 1(d) werden Seitenwände 5a in der
Ausnehmung 2a in derselben Weise gebildet, wie es vorste
hend unter Bezugnahme auf die Fig. 7(f) und 7(e) erläu
tert wurde, wonach sich die Erzeugung einer Gateelektrode 8
in derselben Weise, wie es unter Bezugnahme auf die Fig.
7(g) und 7(h) erläutert wurde, anschließt. Um den in Fig.
1(e) gezeigten Feldeffekttransistor 200 zu vervollständi
gen, werden Source- und Drainelektroden 9a und 9b auf der
Schicht 22 aus n⁺-GaAs an den entgegengesetzten Seiten der
Gatelektrode 8 ausgebildet.
Bei dem Feldeffekttransistor 200 fließt ein größerer Teil
des Kanalstroms in der Schicht 20 aus n-GaAs und der Kanal
strom ist durch die Dotierungskonzentration der Schicht 20
aus n-GaAs bestimmt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren wird
die Schicht 22 aus n⁺-GaAs ausgebildet, um die Source- und
Drainelektroden 9a und 9b zu ohmischen Elektroden werden zu
lassen.
Bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines
Feldeffekttransistors ist die Ausnehmung 2a derart ausge
bildet, daß der Boden in der Schicht 21 aus n⁻-GaAs ange
ordnet ist, die Seitenwände 5a in dieser Ausnehmung 2a ge
bildet sind und die Gateelektrode 8 unter Benutzung der
Seitenwände 5a als Masken hergestellt wird. Selbst wenn die
Schicht 21 aus n⁻-GaAs, die am Boden der Ausnehmung 2a frei
liegt, teilweise geätzt wird und die Dicke der Schicht 21
aus n⁻-GaAs in diesem Teil verringert ist, wenn die Seiten
wände 5a ausgebildet werden, verändert sich der Kanalstrom
nicht wesentlich, da ein größerer Teil des Kanalstroms im
fertiggestellten Feldeffekttransistor 200 durch die Schicht
20 aus n-GaAs fließt. Daher werden Feldeffekttransistoren
mit geringerer Veränderung der Betriebseigenschaften und
mit hoher Reproduzierbarkeit sowie verbesserter Ausbeute
rate, verglichen mit dem herkömmlichen Verfahren, herge
stellt.
Bei dem gemäß dieser Ausführungsform des Verfahrens herge
stellten Feldeffekttransistor 200 wird während des Hochfre
quenzbetriebs eine hohe Steilheit aufrechterhalten, da der
Kanalstrom von der Schicht 20 aus n-GaAs abhängt, so daß
die Verstärkung während des Hochfrequenzbetriebs nicht ab
sinkt. Da weiterhin die Schicht 21 aus n⁻-GaAs an der
Grenzfläche zwischen der aktiven Schicht und der Gateelek
trode 8 vorhanden ist, ist die Gate-Durchbruchsspannung
vergrößert und die Ausgangseigenschaften sind verbessert.
Da ferner die Schicht 21 aus n⁻-GaAs an der Oberfläche der
aktiven Schicht auf den gegenüberliegenden Seiten der Ga
teelektrode 8 freiliegt, ähnlich wie dies bei einem in der
japanischen Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 49626/1992
vorgeschlagenen GaAs-FET der Fall ist, ist eine uner
wünschte Ausbreitung der Oberflächen-Verarmungsschicht auf
grund von Elektronen, die durch die Oberflächenzustände in
der aktiven Schicht an den gegenüberliegenden Seiten der
Gateelektrode gefangen sind, während des Hochfrequenzbe
triebs unterdrückt, so daß eine Verschlechterung der Aus
gangseigenschaften während des Hochfrequenzbetriebs redu
ziert ist.
Die Fig. 2(a) bis 2(f) zeigen Schnittansichten, die Ver
fahrensschritte bei einem zweiten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Feldef
fekttransistors veranschaulichen. Bei diesen Figuren bezei
chnen dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 1(a) bis
1(e) dieselben oder entsprechende Teile. Die Bezugszeichen
21a und 21b bezeichnen Schichten aus n⁻-GaAs und das Be
zugszeichen 23 bezeichnet eine Schicht aus AlGaAs des Lei
tungstyps n. Das Bezugszeichen 300 bezeichnet einen Feldef
fekttransistor. Wie in Fig. 2(a) gezeigt ist, werden an
fänglich auf einem halbisolierendem Substrat 1 aus GaAs
aufeinanderfolgend die Schicht 20 aus n-GaAs mit einer Do
tierungskonzentration von 6×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von
50 nm, die Schicht aus n⁻-GaAs mit einer Dotierungskonzen
tration von 5×10¹⁶ cm-3 und einer Dicke von 50 nm, die
Schicht 23 aus n-AlGaAs mit einer Dotierungskonzentration
von 5×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 5 nm, die Schicht 21b
aus n⁻-GaAs mit einer Dotierungskonzentration von
5×10¹⁶ cm-3 und einer Dicke von 200 nm und die Schicht 22
aus n⁺-GaAs mit einer Dotierungskonzentration von
2×10¹⁸ cm-3 und einer Dicke von 100 nm aufgebracht. Vor
zugsweise läßt man diese Schichten mittels MBE aufwachsen.
Bei dem in Fig. 2(b) gezeigten Schritt wird ein SiO₂-Film
3 mit einer Dicke von ungefähr 300 nm durch Plasma-CVD auf
der Schicht 22 aus n⁺-GaAs aufgebracht und in derselben
Weise, wie dies bei dem herkömmlichen Verfahren erläutert
wurde, mit Muster versehen, um eine Öffnung 3a zu bilden.
Bei dem in Fig. 2(c) gezeigten Schritt wird ein Abschnitt
der Schicht 22 aus n⁺-GaAs, der in der Öffnung 3a des SiO₂-
Films 3 freiliegt, unter Verwendung des SiO₂-Films 3 als
Maske selektiv mittels anisotropem Trockenätzen entfernt.
Nachfolgend wird die Schicht 21b aus n⁻-GaAs durch ani
sotropes Trockenätzen partiell bis zu einer Tiefe von 100
nm von der oberen Oberfläche weggeätzt, wodurch eine Aus
nehmung 2a gebildet wird.
Danach werden mittels derselben Verfahrensschritte, die un
ter Bezugnahme auf die Fig. 7(e) und 7(f) beschrieben
wurden, Seitenwände 5a in der Ausnehmung 2a ausgebildet
(Fig. 2(d)).
Bei dem Schritt gemäß Fig. 2(e) wird ein Abschnitt der
Schicht 2lb aus n⁻-GaAs unterhalb der Ausnehmung 2a unter
Einsatz der Seitenwände 5a als Masken selektiv durch reak
tives Trockenätzen oder Ionenätzen unter Benutzung einer
Gasmischung aus Cl₂ und SF₆ entfernt. Die Schicht 23 aus n-
AlGaAs dient als Ätzstopschicht. Als Ergebnis des Ätzens
ist die Schicht 23 aus n-AlGaAs am Boden der Ausnehmung 2a,
bei dem eine Gateelektrode anzuordnen ist, freigelegt.
Danach wird in derselben Weise, wie dies unter Bezugnahme
auf die Fig. 7(g) und 7(h) beschrieben wurde, eine
Gateelektrode 8 in der Ausnehmung 2a ausgebildet und
Source- und Drainelektroden 9a und 9b werden auf der
Schicht 22 aus n⁺-GaAs gebildet, wodurch der in Fig. 2(f)
gezeigte Feldeffekttransistor 300 fertiggestellt ist.
Bei diesem Feldeffekttransistor 300 ist ein Kanal durch die
Schicht 20 aus n-GaAs, die Schicht 21 aus n⁻-GaAs und die
Schicht 23 aus n-AlGaAs gebildet und ein größerer Teil des
Kanalstroms fließt in der Schicht 20 aus n-GaAs. Der Kanal
strom ist durch die Dotierungskonzentration der Schicht 20
aus n-GaAs bestimmt.
Bei dieser zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Herstellen eines Feldeffekttransistors wird
die am Boden der Ausnehmung 2a freiliegende Schicht 21b aus
n⁻-GaAs nach der Ausbildung der Seitenwände 5a in der Aus
nehmung 2a selektiv unter Benutzung der Seitenwände 5a als
Masken und der Schicht 23 aus n-AlGaAs als Ätzstopschicht
weggeätzt und die Gateelektrode 8 wird auf der Oberfläche
der durch das Ätzen freigelegten Schicht 23 aus n-AlGaAs
gebildet. Daher ist die Dicke eines Abschnitts der aktiven
Schicht unterhalb der Gateelektrode 8, in dem ein Kanal
ausgebildet ist, durch die Gesamtheit der Dicken der
Schicht 23 aus n-AlGaAs, der Schicht 21a aus n⁻-GaAs und
der Schicht 20 aus n-GaAs bestimmt. Folglich werden Feldef
fekttransistoren mit gleichförmigen Betriebseigenschaften
mit hoher Reproduzierbarkeit und verbesserter Ausbeuterate,
verglichen mit dem herkömmlichen Verfahren, hergestellt.
Da bei dem in Übereinstimmung mit diesem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestell
ten Feldeffekttransistor 300 der Kanalstrom von der Schicht
20 aus n-GaAs abhängt, wird während des Hochfrequenzbe
triebs eine hohe Steilheit beibehalten, so daß die Verstär
kung während des Hochfrequenzbetriebs nicht absinkt. Da
weiterhin die Schicht 21b aus n⁻-GaAs an der Oberfläche der
aktiven Schicht auf den entgegengesetzten Seiten der
Gateelektrode 8 freiliegt und ein unteres Ende der
Gateelektrode 8 in der Schicht 21b aus n⁻-GaAs vergraben
ist, ist die Ausbreitung der Oberflächen-Verarmungsschicht
während des Hochfrequenzbetriebs im Vergleich zum Feldef
fekttransistor 200 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
noch weiter unterdrückt, so daß die Verschlechterung der
Ausgangseigenschaften während des Hochfrequenzbetriebs noch
weiter reduziert ist. Da ferner die Schicht 21b aus n⁻-GaAs
an einem Teil der Grenzfläche zwischen der aktiven Schicht
und der Gateelektrode 8 vorhanden ist, ist die Gate-Durch
bruchsspannung vergrößert, auch wenn die Erhöhung nicht so
groß ist wie bei dem Feldeffekttransistor 200 gemäß dem er
sten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 3(a) bis 3(f) zeigen Schnittansichten, die Ver
fahrensschritte bei einem dritten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldef
fekttransistors veranschaulichen. Bei den Figuren bezeich
nen dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 2(a) bis
2(f) dieselben oder entsprechende Teile.
Das Bezugszeichen 2b bezeichnet eine Ausnehmung, das Be
zugszeichen 5b bezeichnet Seitenwände, das Bezugszeichen 24
bezeichnet eine Schicht aus n-AlGaAs und das Bezugszeichen
400 bezeichnet einen Feldeffekttransistor.
Wie in Fig. 3(a) gezeigt ist, läßt man anfänglich auf ei
nem halbisolierendem Substrat 1 aus GaAs aufeinanderfolgend
eine Schicht 20 aus n-GaAs mit einer Dotierungskonzentrati
on von 6×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 50 nm, eine
Schicht 21a aus n⁻-GaAs mit einer Dotierungskonzentration
von 5×10¹⁶ cm-3 und einer Dicke von 50 nm, eine Schicht
23 aus n-AlGaAs mit einer Dotierungskonzentration von
5×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 5 nm, eine Schicht 21b aus
n⁻-GaAs mit einer Dotierungskonzentration von 5×10¹⁶ cm-3
und einer Dicke von 100 nm, eine Schicht 24 aus n-AlGaAs
mit einer Dotierungskonzentration von 5×10¹⁷ cm-3 und ei
ner Dicke von 15 nm und eine Schicht 22 aus n⁺-GaAs mit ei
ner Dotierungskonzentration von 2×10¹⁸ cm-3 und einer
Dicke von 100 nm aufwachsen.
Bei dem in Fig. 3(b) gezeigten Schritt wird ein SiO₂-Film
3 mit einer Dicke von ungefähr 300 nm auf der Schicht 22
aus n-GaAs mittels Plasma-CVD aufgebracht und in derselben
Weise, wie dies bei dem herkömmlichen Verfahren beschrieben
wurde, mit Muster versehen bzw. gestaltet, um eine Öffnung
3a zu bilden.
Bei dem in Fig. 3(c) gezeigten Schritt wird die Schicht 22
aus n⁺+-GaAs, die in der Öffnung 3a freiliegt, unter Benut
zung des SiO₂-Films 3 mit der Öffnung 3a als Maske einem
selektiven Naß- oder Trockenätzen unterzogen. Die Schicht
24 aus n-AlGaAs dient als Ätzstopschicht. Bei dem Ätzvor
gang wird ein Bereich der Schicht 22 aus n⁺-GaAs, der di
rekt unterhalb der Öffnung 3a des SiO₂-Films 3 liegt, wege
geätzt und weiterhin werden auch Abschnitte des Films 22
aus GaAs unterhalb des SiO₂-Films 3 an jeder Seite in der
querverlaufenden Richtung um ungefähr 200 nm geätzt, wo
durch eine Ausnehmung 2b gebildet wird, die um ungefähr 400
nm breiter ist als die Breite der Öffnung 3a. Auch wenn bei
diesem zweiten Ausführungsbeispiel die Breite der Ausneh
mung 2b am Boden um ungefähr 400 nm breiter ist als die
Breite der Öffnung 3a, kann die Breite der Ausnehmung 2b
durch Steuern der Ätzzeit geändert werden.
Bei dem Schritt gemäß Fig. 3(d) werden Seitenwände 5b in
der Ausnehmung 2b in derselben Weise ausgebildet, wie dies
unter Bezugnahme auf die Fig. 7(e) und 7(f) beschrieben
wurde. Die Seitenwände 5b füllen den Raum der Ausnehmung 2b
unterhalb des SiO₂-Films 3 aus.
Beim Schritt gemäß Fig. 3(e) wird die Schicht 24 aus n-
AlGaAs selektiv mit Hilfe einer wäßrigen Lösung aus Wein
säure und Wasserstoffperoxid unter Einsatz der Seitenwände
als Masken naßgeätzt und die Schicht 21b aus n⁻-GaAs wird
selektiv durch reaktive Trockenätzung mit Hilfe eines Gas
gemischs aus Cl₂ und SF₆ unter Einsatz der Schicht 23 aus
n-AlGaAs als Ätzstopschicht geätzt. Als Ergebnis des Ätzens
ist die Schicht 23 aus n-AlGaAs am Boden der Ausnehmung 2b
dort, wo eine Gateelektrode anzuordnen ist, freigelegt.
Danach wird eine Gateelektrode 8 in derselben Weise, wie
dies unter Bezugnahme auf die Fig. 7(g) und 7(h) be
schrieben wurde, erzeugt, woran sich die Ausbildung von
Source- und Drainelektroden 9a und 9b auf der Schicht 21
aus n⁺-GaAs anschließt, wodurch der in Fig. 3(f) gezeigte
Feldeffekttransistor 400 fertiggestellt ist.
Bei dem Feldeffekttransistor 400 ist ein Kanal durch die
Schicht 20 aus n-GaAs, die Schicht 21 aus n⁻-GaAs und die
Schicht 23 aus n-AlGaAs gebildet und ein größerer Teil des
Kanalstroms fließt in der Schicht 20 aus n-GaAs. Daher wird
der Kanalstrom durch die Dotierungskonzentration der
Schicht 20 aus n-GaAs bestimmt.
Bei dem vorstehend beschriebenen dritten Ausführungsbei
spiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines
Feldeffekttransistors wird die Ausnehmung 2b mit einer Bo
denbreite, die größer ist als die Breite der Öffnung 3a des
als Ätzmaske dienenden SiO₂-Films 3, durch Steuern der für
das Ätzen der Ausnehmung benötigten Zeit erzeugt. Zusätz
lich füllen die Seitenwände 5b den Raum der Ausnehmung 2b
unterhalb des SiO₂-Films 3. Bei dem unter Bezugnahme auf
die Fig. 7(a) bis 7(e) beschriebenen herkömmlichen Ver
fahren muß zur Vergrößerung des Abstands zwischen Gaterand
und Ausnehmungsrand für hohe Gate-Durchbruchsspannung nicht
nur die Breite der Ausnehmung 2a, sondern auch die Breite
der Seitenwand 5a durch Vergrößerung der Dicke des SiO₂-
Films 5 erhöht werden. Jedoch führt eine Vergrößerung der
Dicke des SiO₂-Films 5 zu einer Erhöhung der für die Her
stellung erforderlichen Zeit und zu Variationen der Breite
der Seitenwand 5a. Demgegenüber wird bei dem Verfahren ge
mäß der dritten Ausführungsform der Erfindung die Breite
der Seitenwand 5b nicht durch Vergrößerung der Dicke des
SiO₂-Films 5, sondern durch Erhöhung der Breite der Ausneh
mung 2b vergrößert. Daher sind die vorstehend beschriebenen
Probleme des herkömmlichen Verfahrens beseitigt. Demzufolge
ist dann, wenn der Abstand von Gaterand zu Ausnehmungsrand
zur Erhöhung der Gate-Durchbruchsspannung vergrößert wird,
die Veränderung der Gatelänge verringert und die Ausbeute
rate im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren vergrößert.
Ferner ist bei dem gemäß dem vorstehend beschriebenen Ver
fahren hergestellten Feldeffekttransistor 400 die aktive
Schicht an den entgegengesetzten Seiten der Gateelektrode 8
die Schicht 21b aus n⁻-GaAs mit Ausnahme der Oberfläche der
aktive Schicht und ein unteres Ende der Gateelektrode 8 ist
in der Schicht 21b aus n⁻-GaAs vergraben. Dieser Aufbau des
Feldeffekttransistors 400 ist im wesentlichen identisch mit
dem Aufbau des Feldeffekttransistors 300 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel, so daß dieselben Effekte erzielt wer
den, die beim zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben wur
den.
Fig. 4(a) zeigt eine Schnittansicht, die einen größeren
Verfahrens schritt bei einem dritten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldef
fekttransistors veranschaulicht, während Fig. 4(b) eine
Schnittansicht zeigt, die einen nach diesem Verfahren her
gestellten Feldeffekttransistor zeigt. In der Figur be
zeichnen dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 1(a)
bis 1(e) dieselben oder entsprechende Teile. Das Bezugszei
chen 25 bezeichnet eine Schicht aus n⁻-AlGaAs und das Be
zugszeichen 500 bezeichnet einen Feldeffekttransistor.
Dieses vierte Ausführungsbeispiel des Herstellungsverfah
rens für einen Feldeffekttransistor ist im Grundsatz iden
tisch mit dem Herstellungsverfahren gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel, mit der Ausnahme, daß die Schicht 25 aus
n⁻-AlGaAs anstelle der Schicht 21 aus n⁻-GaAs eingesetzt
wird. Fig. 4(a) zeigt den Aufbau nach der Ausbildung der
Seitenwände 5a in der Ausnehmung 2a.
Bei diesem Herstellungsverfahren werden dieselbe Funktion
und derselbe Effekt erzielt, wie sie anhand des ersten Aus
führungsbeispiels erläutert wurden. Zusätzlich ist die Ga
te-Durchbruchsspannung des Feldeffekttransistors 500 im
Vergleich zum Feldeffekttransistor 200 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel noch weiter erhöht, da die die
Gateelektrode 8 kontaktierende Schicht niedriger Dotie
rungskonzentration AlGaAs enthält, das einen Energiebandab
stand besitzt, der breiter ist als der Energiebandabstand
von GaAs.
Die Fig. 5(a) bis 5(d) zeigen Schnittansichten, die Ver
fahrensschritte bei einem fünften Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldef
fekttransistors veranschaulichen. In den Figuren bezeichnen
dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 1(a) bis 1(e)
dieselben oder entsprechende Teile. Das Bezugszeichen 26
bezeichnet eine Schicht aus n-GaAs, das Bezugszeichen 26a
eine Rille, die in der Schicht 26 aus n-GaAs ausgebildet
ist, das Bezugszeichen 27 eine Schicht aus n⁻ -GaAs und das
Bezugszeichen 600 einen Feldeffekttransistor.
Anfänglich läßt man die Schicht 26 aus n-GaAs mit einer Do
tierungskonzentration von 3×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von
300 nm auf einem halbisolierendem Substrat 1 aus GaAs mit
Hilfe der Molekularstrahlepitaxie (MBE) aufwachsen. Danach
wird in gleicher Weise, wie dies unter Bezugnahme auf die
Fig. 7(b) bis 7(d) beim Stand der Technik beschrieben
wurde, die Rille 26a mit vorgegebener Tiefe in der Oberflä
che der Schicht 26 aus n-GaAs durch anisotropes Trockenät
zen unter Benutzung des SiO₂-Films 3 als Maske ausgebildet
(Fig. 5(a)).
Die Schicht 27 aus n⁻-GaAs wird unter Einsatz des SiO₂-
Films 3 als Maske selektiv auf der Innenoberfläche der
Rille 26a mittels MOCVD aufgebracht. Die Schicht 27 aus n⁻-
GaAs besitzt eine Dotierungskonzentration von 5×10¹⁶ cm-3
und eine Dicke von 100 nm. Als Ergebnis wird eine Ausneh
mung 2c mit einer Innenoberfläche aus der Schicht 27 aus n
-GaAs erzeugt (Fig. 5(b)).
Danach werden, wie in Fig. 5(c) gezeigt ist, Seitenwände
5a in der Ausnehmung 2c in derselben Weise gebildet, wie
dies unter Bezugnahme auf die Fig. 7(e) und 7(f) be
schrieben wurde. Um den in Fig. 5(d) gezeigten Feldeffekt
transistor 600 fertigzustellen, werden eine Gateelektrode 8
und Source- und Drainelektroden 9a und 9b in derselben
Weise hergestellt, wie dies unter Bezugnahme auf die
Fig. 7(g) und 7(i) erläutert wurde.
Bei dem Feldeffekttransistor 600 ist ein Kanal durch die
Schicht 26 aus n-GaAs und die Schicht 27 aus n⁻-GaAs gebil
det und ein größerer Teil des Kanalstroms fließt in der
Schicht 26 aus n-GaAs. Daher ist der Kanalstrom durch die
Dotierungskonzentration der Schicht 26 aus n-GaAs bestimmt.
Bei dem fünften Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Herstellung eines Feldeffekttransistors wird
die Schicht 27 aus n⁻-GaAs selektiv auf der Innenoberfläche
der in der Schicht 26 aus n-GaAs gebildeten Rille 26a aus
gebildet, um die Ausnehmung 2c mit einer Innenoberfläche
aus der Schicht 27 aus n⁻-GaAs zu bilden, und die Gateelek
trode 8 wird in der Ausnehmung 2c ausgebildet. Daher verän
dert sich in gleicher Weise wie bei dem vorstehend be
schriebenen ersten Ausführungsbeispiel des Verfahrens der
Kanalstrom selbst dann nicht sehr stark, wenn der Boden der
Ausnehmung 2c, d. h. ein Anteil der Schicht 27 aus n⁻-GaAs,
bei der Ausbildung der Seitenwände 5a geätzt wird und die
Dicke der Schicht 27 in diesem Bereich variiert, da ein
größerer Teil des Kanalstroms in der Schicht 26 aus n-GaAs
fließt, so daß sich ein Feldeffekttransistor ergibt, der
geringere Schwankung der Betriebseigenschaften besitzt.
Weiterhin ist bei dem nach dem fünften Ausführungsbeispiel
des Verfahrens hergestellten Feldeffekttransistors 600 die
Gateelektrode 8 in der Ausnehmung 2c mit einer Innenober
fläche aus der Schicht 27 aus n⁻-GaAs, die selektiv in der
Rille 26a der Schicht 26 aus n-GaAs ausgebildet ist, ange
ordnet und die Schicht 27 aus n⁻-GaAs ist an der Grenzflä
che zwischen der aktiven Schicht und der Gateelektrode 8
und bei einem Teil der aktiven Schicht auf den entgegenge
setzten Seiten der Gateelektrode vorhanden. Daher ist ähn
lich wie beim Feldeffekttransistor 200 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel die Gate-Durchbruchsspannung vergrößert
und die Verringerung der Verstärkung und die Verschlechte
rung der Ausgangseigenschaften während des Hochfrequenzbe
triebs sind verkleinert. Da ferner die Schicht mit niedri
ger Dotierungskonzentration nicht in einem Bereich der ak
tiven Schicht unterhalb der Source- und Drainelektroden 9a
und 9b vorhanden ist, ist die Gate-Durchbruchsspannung ohne
Vergrößerung des Gate-Source-Widerstands erhöht.
Das sechste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ver
fahrens zur Herstellung eines Feldeffekttransistors ist
grundsätzlich identisch mit dem fünften Ausführungsbeispiel
des Herstellungsverfahrens, mit der Ausnahme, daß anstelle
der Schicht 27 aus n⁻-GaAs eine Schicht aus n⁻-AlGaAs mit
derselben Dotierungskonzentration und Dicke wie die Schicht
27 aus n⁻-GaAs selektiv in der Rille 26a ausgebildet ist.
Da die Verfahrensschritte des Herstellungsverfahrens gemäß
diesem sechsten Ausführungsbeispiel identisch sind mit den
Verfahrensschritten, die bereits anhand der Fig. 5(a)
bis 5(d) erläutert wurden, ist eine nochmalige Wiederholung
der Beschreibung nicht erforderlich.
Bei dem sechsten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Feldeffekttransistor-Herstellungsverfahrens ist die Gate-
Durchbruchsspannung im Vergleich zum Feldeffekttransistor
600 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel noch weiter er
höht, da die die Gateelektrode kontaktierende Schicht mit
niedriger Dotierungskonzentration AlGaAs enthält, das einen
Energiebandabstand besitzt, der breiter als der Energie
bandabstand von GaAs ist.
Die Fig. 6(a) bis 6(d) zeigen Schnittansichten, die Her
stellungsschritte bei einem siebten Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldef
fekttransistors veranschaulichen. In den Figuren bezeichnen
dieselben Bezugszeichen wie in den Fig. 2(a) bis 2(f)
dieselben oder entsprechende Teile. Die Bezugszeichen 26b
und 26c bezeichnen Schichten aus n-GaAs, das Bezugszeichen
26d bezeichnet eine Rille und das Bezugszeichen 28 bezeich
net eine Schicht aus n-AlGaAs.
Wie in Fig. 6(a) gezeigt ist, läßt man anfänglich auf ei
nem halbisolierendem Substrat 1 aus GaAs die Schicht 26b
aus n-GaAs mit einer Dotierungskonzentration von
3×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 100 nm, die Schicht 28
aus n-AlGaAs mit einer Dotierungskonzentration von
5×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 10 nm und die Schicht 26c
aus n-AlGaAs mit einer Dotierungskonzentration von
3×10¹⁷ cm-3 und einer Dicke von 200 nm aufwachsen.
Danach wird die Schicht 26c aus n-GaAs einem anisotropen
Ätzen unter Heranziehung eines SiO₂-Films 3 als Maske und
der Schicht 28 aus n-AlGaAs als Ätzstopschicht in gleicher
Weise wie bei dem herkömmlichen, unter Bezugnahme auf die
Fig. 7(b) bis 7(d) erläuterten Verfahren unterzogen, um
eine Rille 26d mit einer bodenseitigen Oberfläche aus der
Schicht 28 aus n-AlGaAs zu bilden. Danach wird die Schicht
27 aus n⁻-GaAs mit einer Dotierungskonzentration von
5×10¹⁶ cmH3 h und einer Dicke von 100 nm selektiv in der
Rille 26d unter Benutzung des SiO₂-Films 3 als Maske mit
tels MOCVD aufgebracht, wodurch eine Ausnehmung 2c mit ei
ner Innenoberfläche aus der Schicht 27 aus n⁻-GaAs erzeugt
wird (Fig. 6(b)).
Nach Ausbildung der Seitenwände 5a in derselben Weise, wie
dies unter Bezugnahme auf die Fig. 7(e) und 7(f) erläu
tert wurde, wird ein Abschnitt der Schicht 27 aus n⁻-GaAs
selektiv durch reaktives Trockenätzen mittels einer Gasmi
schung aus Cl₂ und SF₆ unter Heranziehung der Seitenwände
5a als Maske und der Schicht 28 aus n-AlGaAs als Ätzstop
schicht entfernt, wodurch die Schicht 28 aus n-AlGaAs an
einem Teil des Bodens der Ausnehmung 2c freigelegt wird
(Fig. 6(c)).
Schließlich werden eine Gateelektrode 8 und Source- und
Drainelektroden 9a und 9b in derselben Weise ausgebildet,
wie dies unter Bezugnahme auf die Fig. 7(g) bis 7(i) er
läutert wurde, um den in Fig. 6(d) gezeigten Feldeffekt
transistor 700 zu vervollständigen.
Bei dem Feldeffekttransistor 700 ist ein Kanal durch die
Schicht 28 aus n-AlGaAs und die Schicht 26b aus n-GaAs ge
bildet und ein größerer Teil des Kanalstroms fließt in der
Schicht 26b aus n-GaAs, so daß der Kanalstrom durch die Do
tierungskonzentration der Schicht 26b aus n-GaAs bestimmt
ist.
Bei diesem sechsten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemä
ßen Verfahrens zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
ist die Dicke eines Abschnitts der aktiven Schicht unter
halb der Gateelektrode 8, in dem der Kanal gebildet ist,
die Geamtheit der Dicken der Schicht 26 aus n-AlGaAs und
der Schicht 26b aus n-GaAs. Daher wird wie bei dem vorste
hend beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel ein Feldef
fekttransistor mit kleinerer Schwankung der Betriebseigen
schaften mit hoher Reproduzierbarkeit hergestellt.
Bei dem nach diesem siebten Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Verfahrens hergestellten Feldeffekttransistor
700 ist die Schicht 27 aus n⁻-GaAs an der Oberfläche der
aktiven Schicht auf den gegenüberliegenden Seiten der
Gateelektrode vorhanden und ein Ende der Gateelektrode 8
ist in der Schicht 27 aus n⁻-GaAs eingebettet. Daher ist
die Gate-Durchbruchsspannung bei dem hergestellten Feldef
fekttransistor 700 erhöht und die Verringerung der Verstär
kung und die Verschlechterung der Ausgangseigenschaften
während des Hochfrequenzbetriebs sind reduziert. Da die
Schicht mit niedriger Dotierungskonzentration in einem Be
reich der aktiven Schicht unterhalb der Source- und Drain
elektroden 9a und 9b nicht vorhanden ist, ist ferner die
Gate-Durchbruchsspannung ohne Vergrößerung des Gate-Source-
Widerstands erhöht.
Auch wenn bei dem vorstehend beschriebenen ersten, zweiten
und vierten Ausführungsbeispiel anisotropes Ätzen einge
setzt wird, wenn die Ausnehmung in der aktiven Schicht ge
bildet wird, kann die Ausnehmung auch durch isotropes Ätzen
gebildet werden. Auch in diesem Fall werden dieselben Ef
fekte, wie sie vorstehend beschrieben wurden, erzielt.
Während bei dem vorstehend beschriebenen fünften und sech
sten Ausführungsbeispiel anisotropes Ätzen eingesetzt wird,
wenn die Rille in der aktiven Schicht gebildet wird, kann
die Rille auch durch isotropes Ätzen gebildet werden. Auch
in diesem Fall werden dieselben, vorstehend beschriebenen
Effekte erzielt.
Claims (19)
1. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 1(a) bis 1(e)), bei dem
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine Schicht (21) mit niedriger Dotierungskonzentration aufweist,
eine Ausnehmung (2a) in der aktiven Schicht derart ge bildet wird, daß der Boden der Ausnehmung (2a) in der Schicht (21) mit niedriger Dotierungskonzentration liegt,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2a) gebildet wer den, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2a) unter Benutzung der Seitenwände (5a) als Masken gebildet wird.
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine Schicht (21) mit niedriger Dotierungskonzentration aufweist,
eine Ausnehmung (2a) in der aktiven Schicht derart ge bildet wird, daß der Boden der Ausnehmung (2a) in der Schicht (21) mit niedriger Dotierungskonzentration liegt,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2a) gebildet wer den, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2a) unter Benutzung der Seitenwände (5a) als Masken gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die aktive Schicht GaAs enthält.
3. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 2(a) bis 2(f)), bei dem
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung und eine zweite, dünne Halbleiter schicht (23) aufweist, die eine zweite Elementzusammenset zung besitzt und in die erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) eingefügt ist,
eine Ausnehmung (2a) derart in der aktiven Schicht ge bildet wird, daß der Boden der Ausnehmung (2a) die zweite dünne Halbleiterschicht (23) nicht erreicht,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2a) gebildet wer den,
ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht (21b) un terhalb der Ausnehmung (2a) durch anisotropes Ätzen unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken und der zwei ten Halbleiterschicht (23) als Ätzstopschicht selektiv weg geätzt wird, wodurch die zweite Halbleiterschicht (23) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2a) freigelegt wird, und
unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken ei ne Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2a) derart gebildet wird, daß die Gateelektrode (8) die zweite Halbleiter schicht (23) am Boden der Ausnehmung (2a) kontaktiert.
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung und eine zweite, dünne Halbleiter schicht (23) aufweist, die eine zweite Elementzusammenset zung besitzt und in die erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) eingefügt ist,
eine Ausnehmung (2a) derart in der aktiven Schicht ge bildet wird, daß der Boden der Ausnehmung (2a) die zweite dünne Halbleiterschicht (23) nicht erreicht,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2a) gebildet wer den,
ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht (21b) un terhalb der Ausnehmung (2a) durch anisotropes Ätzen unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken und der zwei ten Halbleiterschicht (23) als Ätzstopschicht selektiv weg geätzt wird, wodurch die zweite Halbleiterschicht (23) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2a) freigelegt wird, und
unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken ei ne Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2a) derart gebildet wird, daß die Gateelektrode (8) die zweite Halbleiter schicht (23) am Boden der Ausnehmung (2a) kontaktiert.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Elementzusammensetzung GaAs und die zweite Ele
mentzusammensetzung AlGaAs ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht (21b)
am Boden der Ausnehmung (2a) niedrige Dotierungskonzentra
tion besitzt.
6. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 3(a) bis 3(f)), bei dem
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung und eine zweite, dünne Halbleiter schicht (24), die eine zweite Elementzusammensetzung be sitzt und in die erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) eingefügt ist, aufweist,
ein isolierender Film (3) auf der aktiven Schicht aus gebildet und ein vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films (3) zur Bildung einer Öffnung (3a) entfernt wird,
eine Ausnehmung (2b) durch selektives Ätzen der akti ven Schicht unter Heranziehung des isolierenden Films (3) als Maske und der zweiten Halbleiterschicht (24) als Ätz stopschicht derart gebildet wird, daß die zweite Halblei terschicht (24) am Boden der Ausnehmung (2b) freigelegt wird und sich entgegengesetzte Enden der Ausnehmung (2b) unter den isolierenden Film (3) erstrecken,
Seitenwände (5b) in der Ausnehmung (2b) gebildet wer den, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2b) unter Benutzung der Seitenwände (5b) als Masken ausgebildet wird.
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung und eine zweite, dünne Halbleiter schicht (24), die eine zweite Elementzusammensetzung be sitzt und in die erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) eingefügt ist, aufweist,
ein isolierender Film (3) auf der aktiven Schicht aus gebildet und ein vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films (3) zur Bildung einer Öffnung (3a) entfernt wird,
eine Ausnehmung (2b) durch selektives Ätzen der akti ven Schicht unter Heranziehung des isolierenden Films (3) als Maske und der zweiten Halbleiterschicht (24) als Ätz stopschicht derart gebildet wird, daß die zweite Halblei terschicht (24) am Boden der Ausnehmung (2b) freigelegt wird und sich entgegengesetzte Enden der Ausnehmung (2b) unter den isolierenden Film (3) erstrecken,
Seitenwände (5b) in der Ausnehmung (2b) gebildet wer den, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2b) unter Benutzung der Seitenwände (5b) als Masken ausgebildet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Elementzusammensetzung GaAs und die zweite Ele
mentzusammensetzung AlGaAs ist.
8. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 3(a) bis 3(f)), bei dem
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung, eine zweite, dünne Halbleiterschicht (24), die eine zweite Elementzusammensetzung besitzt und an einer ersten Position in der ersten Halbleiterschicht angeordnet ist, und eine dritte, dünne Halbleiterschicht (23) aufweist, die die zweite Elementzusammensetzung besitzt und an einer zweiten Position in der ersten Halbleiterschicht angeordnet ist, wobei die erste Position um einen vorgegebenen Abstand höher liegt als die zweite Position und wobei ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht (21b) zwischen der zweiten und der dritten Halbleiterschicht (24, 23) niedriger Dotierungskonzentration besitzt,
ein isolierender Film (3) auf der aktiven Schicht ge bildet und ein vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films (3) zur Bildung einer Öffnung (3a) entfernt wird,
eine Ausnehmung (2b) durch selektives Ätzen der akti ven Schicht und unter Heranziehung des isolierenden Films (3) als Maske und der zweiten Halbleiterschicht (24) als Ätzstopschicht derart gebildet wird, daß die zweite Halb leiterschicht (24) am Boden der Ausnehmung (2b) freigelegt wird und entgegengesetzte Enden der Ausnehmung (2b) sich unter den isolierenden Film (3) erstrecken,
Seitenwände (5b) in der Öffnung (3a) des isolierenden Films (3) und in der Ausnehmung (2b) gebildet werden,
die zweite Halbleiterschicht (24) und die erste Halb leiterschicht (21b) unter Benutzung des isolierenden Films (3) und der Seitenwände (5b) als Masken selektiv durch ani sotropes Ätzen mit der dritten Halbleiterschicht (23) als Ätzstopschicht geätzt wird, wodurch die dritte Halbleiter schicht (23) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2b) freigelegt wird, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2b) unter Benutzung der Seitenwände (5b) als Masken derart ausgebil det wird, daß sie die dritte Halbleiterschicht (23) be rührt.
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (20, 21a, 21b, 22) mit einer ersten Ele mentzusammensetzung, eine zweite, dünne Halbleiterschicht (24), die eine zweite Elementzusammensetzung besitzt und an einer ersten Position in der ersten Halbleiterschicht angeordnet ist, und eine dritte, dünne Halbleiterschicht (23) aufweist, die die zweite Elementzusammensetzung besitzt und an einer zweiten Position in der ersten Halbleiterschicht angeordnet ist, wobei die erste Position um einen vorgegebenen Abstand höher liegt als die zweite Position und wobei ein Abschnitt der ersten Halbleiterschicht (21b) zwischen der zweiten und der dritten Halbleiterschicht (24, 23) niedriger Dotierungskonzentration besitzt,
ein isolierender Film (3) auf der aktiven Schicht ge bildet und ein vorgegebener Abschnitt des isolierenden Films (3) zur Bildung einer Öffnung (3a) entfernt wird,
eine Ausnehmung (2b) durch selektives Ätzen der akti ven Schicht und unter Heranziehung des isolierenden Films (3) als Maske und der zweiten Halbleiterschicht (24) als Ätzstopschicht derart gebildet wird, daß die zweite Halb leiterschicht (24) am Boden der Ausnehmung (2b) freigelegt wird und entgegengesetzte Enden der Ausnehmung (2b) sich unter den isolierenden Film (3) erstrecken,
Seitenwände (5b) in der Öffnung (3a) des isolierenden Films (3) und in der Ausnehmung (2b) gebildet werden,
die zweite Halbleiterschicht (24) und die erste Halb leiterschicht (21b) unter Benutzung des isolierenden Films (3) und der Seitenwände (5b) als Masken selektiv durch ani sotropes Ätzen mit der dritten Halbleiterschicht (23) als Ätzstopschicht geätzt wird, wodurch die dritte Halbleiter schicht (23) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2b) freigelegt wird, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2b) unter Benutzung der Seitenwände (5b) als Masken derart ausgebil det wird, daß sie die dritte Halbleiterschicht (23) be rührt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Elementzusammensetzung GaAs und die zweite Ele
mentzusammensetzung AlGaAs ist.
10. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 5(a) bis 5(d)), bei dem
eine Rille (26a) mit einer Innenoberfläche in einer aktiven Schicht (26) mit einer Elementzusammensetzung und einer Bandabstandsenergie bzw. einem Energiebandabstand ausgebildet wird,
auf der Innenoberfläche der Rille (26a) selektiv eine Halbleiterschicht (27) mit einer niedrigen Dotierungskon zentration ausgebildet wird, wodurch eine Ausnehmung (2c) geschaffen wird, die eine durch die Halbleiterschicht (27) gebildete Innenoberfläche besitzt, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2c) gebildet wird.
eine Rille (26a) mit einer Innenoberfläche in einer aktiven Schicht (26) mit einer Elementzusammensetzung und einer Bandabstandsenergie bzw. einem Energiebandabstand ausgebildet wird,
auf der Innenoberfläche der Rille (26a) selektiv eine Halbleiterschicht (27) mit einer niedrigen Dotierungskon zentration ausgebildet wird, wodurch eine Ausnehmung (2c) geschaffen wird, die eine durch die Halbleiterschicht (27) gebildete Innenoberfläche besitzt, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2c) gebildet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die aktive Schicht und die Halbleiterschicht (27) mit
niedriger Dotierungskonzentration GaAs enthalten.
12. Verfahren, nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halbleiterschicht (27) mit niedriger Do
tierungskonzentration eine Elementzusammensetzung, die sich
von der Elementzusammensetzung der aktiven Schicht (26) un
terscheidet, und eine Bandabstandsenergie bzw. einen Ener
giebandanstand besitzt, der größer ist als der Energie
bandabstand der aktiven Schicht (26).
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die aktive Schicht (26) GaAs aufweist und die Halblei
terschicht (27) mit niedriger Dotierungskonzentration
AlGaAs enthält.
14. Feldeffekttransistor (Fig. 5(d)) mit
einer aktiven Schicht (26) mit einer Ausnehmung (26a) in einer vorgebenen Position, wobei die Ausnehmung eine In nenoberfläche besitzt und die aktive Schicht (26) eine Ele mentzusammensetzung und eine Bandabstandsenergie bzw. einen Energiebandabstand aufweist,
einer Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskon zentration, die die Innenoberfläche der Ausnehmung (26a) abdeckt, und
einer Gateelektrode (8), die in der Ausnehmung (26a) angeordnet ist und die Halbleiterschicht (27) niedriger Do tierungskonzentration kontaktiert.
einer aktiven Schicht (26) mit einer Ausnehmung (26a) in einer vorgebenen Position, wobei die Ausnehmung eine In nenoberfläche besitzt und die aktive Schicht (26) eine Ele mentzusammensetzung und eine Bandabstandsenergie bzw. einen Energiebandabstand aufweist,
einer Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskon zentration, die die Innenoberfläche der Ausnehmung (26a) abdeckt, und
einer Gateelektrode (8), die in der Ausnehmung (26a) angeordnet ist und die Halbleiterschicht (27) niedriger Do tierungskonzentration kontaktiert.
15. Feldeffekttransistor nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die aktive Schicht (26) und die Halbleiter
schicht (27) niedriger Dotierungskonzentration GaAs enthal
ten.
16. Feldeffekttransistor nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halbleiterschicht (27) niedriger Dotie
rungskonzentration eine Elementzusammensetzung, die sich
von der Elementzusammensetzung der aktiven Schicht (26) un
terscheidet, und eine Bandabstandsenergie bzw. einen Ener
giebandabstand besitzt, der größer ist als der Energie
bandabstand der aktiven Schicht (26).
17. Feldeffekttransistor nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die aktive Schicht (26) GaAs enthält und die
Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzentration
AlGaAs aufweist.
18. Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors
(Fig. 6(a) bis 6(d)), bei dem
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (26b, 26c) mit einer ersten Elementzusam mensetzung und eine zweite, dünne Halbleiterschicht (28), die eine zweite Elementzusammensetzung besitzt und in der ersten Halbleiterschicht (26b, 26c) angeordnet ist, auf weist,
ein vorgegebener Abschnitt der aktiven Schicht unter Benutzung der zweiten Halbleiterschicht (28) als Ätzstop schicht selektiv weggeätzt wird, wodurch eine Rille (26d) gebildet wird, in der die zweite Halbleiterschicht (28) am Boden freigelegt ist,
an der Innenoberfläche der Rille (26d) selektiv eine Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzentration, die die erste Elementzusammensetzung besitzt, ausgebildet wird, wodurch eine Ausnehmung (2c) mit einer durch die Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzentration gebildeten Innenoberfläche geschaffen wird,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2c) gebildet wer den,
die Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzen tration selektiv unter Benutzung der Seitenwände (5a) als Masken durch anisotropes Ätzen unter Heranziehung der zwei ten Halbleiterschicht (28) als Ätzstopschicht weggeätzt wird, um die zweite Halbleiterschicht (28) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2c) freizulegen, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2c) unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken derart gebil det wird, daß die Gateelektrode die zweite Halbleiter schicht (28) kontaktiert.
eine aktive Schicht gebildet wird, die eine erste Halbleiterschicht (26b, 26c) mit einer ersten Elementzusam mensetzung und eine zweite, dünne Halbleiterschicht (28), die eine zweite Elementzusammensetzung besitzt und in der ersten Halbleiterschicht (26b, 26c) angeordnet ist, auf weist,
ein vorgegebener Abschnitt der aktiven Schicht unter Benutzung der zweiten Halbleiterschicht (28) als Ätzstop schicht selektiv weggeätzt wird, wodurch eine Rille (26d) gebildet wird, in der die zweite Halbleiterschicht (28) am Boden freigelegt ist,
an der Innenoberfläche der Rille (26d) selektiv eine Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzentration, die die erste Elementzusammensetzung besitzt, ausgebildet wird, wodurch eine Ausnehmung (2c) mit einer durch die Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzentration gebildeten Innenoberfläche geschaffen wird,
Seitenwände (5a) in der Ausnehmung (2c) gebildet wer den,
die Halbleiterschicht (27) niedriger Dotierungskonzen tration selektiv unter Benutzung der Seitenwände (5a) als Masken durch anisotropes Ätzen unter Heranziehung der zwei ten Halbleiterschicht (28) als Ätzstopschicht weggeätzt wird, um die zweite Halbleiterschicht (28) an einem Teil des Bodens der Ausnehmung (2c) freizulegen, und
eine Gateelektrode (8) in der Ausnehmung (2c) unter Heranziehung der Seitenwände (5a) als Masken derart gebil det wird, daß die Gateelektrode die zweite Halbleiter schicht (28) kontaktiert.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Elementzusammensetzung GaAs und die zweite
Elementzusammensetzung AlGaAs ist.
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