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DE1950527A1 - Verfahren und Anlage zur Behandlung von teilchenfoermigem Gut auf einem sich bewegenden Traeger - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Behandlung von teilchenfoermigem Gut auf einem sich bewegenden Traeger

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Publication number
DE1950527A1
DE1950527A1 DE19691950527 DE1950527A DE1950527A1 DE 1950527 A1 DE1950527 A1 DE 1950527A1 DE 19691950527 DE19691950527 DE 19691950527 DE 1950527 A DE1950527 A DE 1950527A DE 1950527 A1 DE1950527 A1 DE 1950527A1
Authority
DE
Germany
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grate
gas
zone
zones
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691950527
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English (en)
Inventor
Greaves Melvin J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arthur G McKee and Co
Original Assignee
Arthur G McKee and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arthur G McKee and Co filed Critical Arthur G McKee and Co
Publication of DE1950527A1 publication Critical patent/DE1950527A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating
    • C22B1/2406Binding; Briquetting ; Granulating pelletizing
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating
    • C22B1/2413Binding; Briquetting ; Granulating enduration of pellets

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Description

-" Patentanwälte
Dr. Ing. Walter Abitz
Dr. Dieter F. Morf
Dr. Hans-Α. Brauns
München co, Pienzenauerstr. 28
7. Oktober I969 DS - 55653
ARTHUR G. MC KEE & COMPANY
23ΟΟ Chester Avenue/ Cleveland, Ohio, V.St.A.
Verfahren und Anlage zur Behandlung von teilchenförmigen! Gut auf einem sich bewegenden Träger
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Behandlung von teilchenförmigen! Gut auf einem sich bewegenden Träger und insbesondere die Behandlung von teilchenförmigen! Gut auf einem sich bewegenden Träger in der Weise, daß Behandiungsgase durch ein Bett des Gutes auf dem Träger und durch den Träger in mehreren Durchgängen hindurchgeleitet werden.
Obwohl die Erfindung auf verschiedene Arten von Behandlungsanlagen und in Verbindung mit der Behandlung verschiedener Arten von teilchenförmigen! Gut angewendet werden kann, wird
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sie in erster Linie in Verbindung mit der Behandlung auf einem waagrechten sich bewegenden Rost von teilchenförmigen!- agglomeriertem Exsenoxydmaterial zur Bildung von hitzegehärteten Pellets beschrieben, die eine ausreichende Festigkeit • und Härte haben, damit sie gehandhabt, verschifft, gelagert und in einen Hochofen oder eine andere Verhüttungsanlage beschickt werden kann.
Bei der Produktion solcher hitzegehärteter Eisenoxydpellets werden feinverteiltes Eisenoxyd oder angereichertes Erzkon-
fc zentrat, Flugstaub oder anderes eisenhaltiges Material entweder allein oder Teilchen aus festem Brennstoff, Flußmitteln oder anderen Substanzen mit V/asser zusammengemischt, wodurch eine feuchte schlammartige Masse erhalten wird, die dann zu grünen Kugeln durch geeignete an sich bekannte Mittel geformt wird. Wenn die Kugeln, wie dies üblich ist', so weit als möglich im wesentlichen kugelig sind, sind sie von einer gleichmässigen gewünschten Grosse, gewöhnlich mit einem Durchmesser von etwa 6, 4 mm bis etwa 25 mm (etwa 1/4 " bis etwa 1 ") und vorzugsweise von einem Durchmesser zwischen etwa 9,5 mm und etwa 12,7 mm (etwa 3/8 " und etwa 1/2 ">.' Das Pelletieren erfordert das Erhitzen dieser Kugeln unter Temperatur- und anderen Bedingungen um sie zu trocknen und zu
* härten, so daß sie anschliessend gehandhabt, verschifft, gelagert und durch herkömmliche Einrichtungen in Reduktionsöfen beschickt werden können. Waagrechte Wanderrost-Pelletieranlagen haben weitgehend zum Pelletieren der grünen Kugeln, um hitzegehärtete Pellets zu erhalten, Anwendung gefunden." Andere Anlagen zum Formen von Pellets unter Druck mit oder ohne Wasser sind ebenfalls bekannt und werden vielfach verwendet.
Die Horizontalrost-Anlagen, die bisher gebaut wurden, haben gewöhnlich einen geraden Rost, Neuerdings wurde vorgeschlagen, Pelletieranlagen zu verwenden, bei denen der Rost in einer
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im wesentlichen kreisförmigen waagrechten Bahn läuft.
Sowohl bei geraden als auch bei kreisförmigen Pelletieranlagen ist ein sich bewegender, .gasdurchlässiger Rost vorgesehen, der das teilchenförmige Gut von einer Beladestelle aus durch mehrere Behandlungszonen zu einer Austragstelle, bringt. Oberhalb und unterhalb des Rostes befinden sich Gasräume, die dazu dienen, die Gase durch ein Bett aus teilchenförmigem Gut auf dem Rost und durch den Rost zu leiten, um dem Gut die gewünschten Behandlungen, wie Trocknen, Hitzehärten und Kühlen, mitzuteilen. Bei Horizontalrost-Anlagen müssen angemessene Dichtungen zwischen dem sich bewegenden Rost und den Gasräumen oberhalb und unterhalb des Rostes vorgesehen werden, um ein unerwünschtes Lecken von Gas aus den bzw. in die Gasräume zu verhindern. Es ist schwierig, zufriedenstellende Abdichtungen an diesen Stellen vorzusehen, besonders, wenn beträchtliche Druckunterschiede bestehen. Ferner war es, um die gewünschten grossen Gasvolumen durch die verschiedenen Behandlungszonen längs des Rostes für die Produktion grosser Volumen zu bewegen, notwendig, grosse Gebläse zu benutzen, die gewöhnlich aus hitzebeständigen Werkstoffen hergestellt sein müssen, damit sie den hohen Gastemperaturen standhalten können. Solche Gebläse sind teuer, erfordern für ihren Betrieb eine beträchtliche Leistung, unterliegen einem starken Verschleiß und bedingen hohe Wartungskosten.
Wenn zur wirtschaftlichen Wärmeausnutzung heisse Gase aus einer Zone auf einem Rost entnommen, aus der Pelletieranlage abgeleitet und dann von neuem in eine andere Zone nach dem Durchtritt durch ein Gebläse, wie dies üblich ist, eingeleitet werden, mußten bisher grosse Längen teuerer Leitungswege gebaut werden, die hitzebeständig und angemessen wärmeisoliert sein"müssen, um Wärmeverluste auf ein annehmbares Mindestmaß herabzusetzen. Die Einrichtung zur
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Expansion in diesen grossen Leitungswegen ist sowohl teuer als auch durch"die praktische Grosse der Maschine, die gebaut werden kann, begrenzt. . ·
Mit Hilfe des Verfahrens und der Anlage gemäß der Erfindung können alle vorstehenden und weitere Machteile vermieden werden. Bei dem Verfahren und der Anlage gemäß der Erfindung strömt Behandlungsgas, beispielsweise Luft, durch den Rost einer Horizontalrostanlage viermal oder eine noch grössere gerade Zahl von Malen. Daher tritt bei einer Strömung mit
ψ . vierfachem Durchgang, der vorzuziehen ist, das Gas nach unten durch das Bett aus teilchenförmigen!..Gut und durch den Rost in einer ersten Abwärtszug-Kühlzone hindurch, dann nach oben durch den Rost und das Bett auf diesem in einer zweiten Aufwärtszug-Kühlzone, wieder nach unten durch den '.. Rost in einer Abwärtszug-Härtungszone und dann nach oben durch den Rost in einer Aufwärtszug-Trockenzone, worauf es zu Abgas-Abzügen geleitet werden kann. Es ist daher möglich, auf der einen Seite des Rostes,.vorzugsweise auf der Oberseite, alle höheren Gasdrücke vorzusehen, welche das Gas durch den Rost und das Gutbett auf diesem bewegt. Es ist infolgedessen möglich, Dichtungen, welche das Austreten
^ von unter höherem Druck stehenden Gasen verhindern, nur
auf der einen Seite, beispielsweise auf der Oberseite, des Rostes vorzusehen.
Daher brauchen, wenn beispielsweise die Anlage eine Kreisrostanlage ist, die so ausgelegt ist, daß der höhere Gasdruck an der Oberseite des Rostes herrscht, Flüssigkeitsdichtungen, die höheren Gasdrücken bei geringstmöglichem Lecken eher standhalten können, nur vorgesehen zu werden, um die Oberseite des Rostes gegen die Gaseinschliessuhgen oberhalb des Rostes abzudichten. Es können dann mechanische Dichtungen dazu verwendet werden, die Unterseite des Rostes gegen die Gaseinschliessungen unterhalb desselben abzudichten·
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Ausserdem ist es möglich, lange Kanäle, die mit Isolierungen oder in anderer Weise ausgerüstet sind und bisher für den Transport heisser Gase von einer Behandlungszone zu einer anderen erforderlich waren, weitgehend wenn nicht überhaupt zu vermeiden, da im wesentlichen alle Gase zu den und durch die Heizzungen längs des Rostes dadurch gelangen können, daß sie durch die Einschliessungen oberhalb und unterhalb des Rostes geleitet werden.
Die Erfindung verringert daher die vorerwähnten Abdichtungsprobleme, ermöglicht eine Verminderung der Länge der Aussenleitungen und der Zahl der Gebläse, die zur Gasbewegung erforderlich sind, und ergibt geringere Kosten und eine wirksamere Anlage.
Die vorstehenden und weitere Merkmale der Erfindung ergeben die vorgenannten und weitere Vorteile besonders wirksam bei Kreisrost-Pelletieranlagen, so daß die Erfindung nachfolgend in Verbindung mit einer solchen Anlage beschrieben wird, obwohl die Merkmale der Erfindung auch vorteilhaft für Anlagen mit geraden Rosten angewendet werden kann.
Die vorstehenden und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Ausführurigsform einer erfindungsgemässen Kreisrost-Pelletieranlage;
Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Anlage in einer etwas schematischen Darstellung} '
fig* 3 eine schematische Ansicht des Rostes der Anlage, im i' gestreckten Zustand, aus welcher der Rost, die Ein- · fchlieefungen oberhalb und unterhalb des Rostes und
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der Verlauf der Gasströmung in der Anlage nach Fig. 1 und 2 ersichtlich sind;
Fig. 4 eine weitere schematische Darstellung des Rostes in gesbreckter Form, welche typische Temperaturen und Volumendurchsätze der Gasströmung in verschiedenen Zonen längs des Rostes bei der Anlage nach Fig. 1 - 3 darstellt, wobei sich die Zahlen auf die Durchflußgeschwindigkeiten unter Normalbedingungen für Temperatur und Druck beziehen;
Fig. 5 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig. 2; Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 2;
Fig. 7 eine Ansicht in vergrössertem Maßstab des unteren Teils der Fig. 6, welche den Rost gegen die Einschliessungen oberhalb und unterhalb des Rostes abgedichtet zeigt, um einen Gasdurchtritt zu verhindern; '
Fig. 8 eine Einzeldarstellung in einem-vergrösserten Maßstab einer Ausführungsform der Dichtung, die zwischen dem unteren Teil des Rostes und der Gaseinschliessung unterhalb des Rostes verwendet werden kann;
Fig. 9 eine Draufsicht von Teilen des Rostes und der benachbarten Anlage, aus welcher insbesondere die Kugelzufuhr- und die Pelletaustragstellen am Rost ersichtlich sind;
Fig,10 eine Seitenansicht in etwas schematischer Darstellung des Entleerungstexls des Rostes der in Fig. 1 dargestellten Anlage, welche zeigt, wie die Mittelabschnitte des Rostes zum Entleeren gebracht werden, wo-
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bei Fig. 10 im wesentlichen der Linie 10-10 in Fig. 9, entspricht;
Fig.11 eine Einzeldarstellung einer der Dichtungen unterhalb des Rostes;
Fig.12 eine Ansicht nach der Linie 12-12 in Fig. 11;
Fig.13 eine Einzeldarstellung im Schnitt einer der Querdichtungen oberhalb des Rostes zwischen zwei Zonen der Haubeneinschliessung oberhalb des Rostes;
Fig.IH eine Ansicht nach der Linie 14-lM· in Fig. 13;
Fig... 15' eine Ansicht im Schnitt quer zum Rost der Dichtungsmittel an der Stelle, an welcher der Rost in die Trockenhaube übergeht;
Fig.16 eine Ansicht der in Fig. 15 dargestellten Dichtungs- · mittel nach der Linie 16-16 in Fig. 15;
Fig.17 eine Schnittansicht längs der Wanderrichtung des Rostes von der Dichtung zwischen dem Bett aus heissen Pellets auf dem Rost und dem Ende der Kühlhaube, wo die Pellets die Kühlhaube verlassen, und
Fig.18 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei welcher es sich bei den Abdichtungen oberhalb und unterhalb des Rostes in beiden Fällen um Flüssigkeitsdichtungen handelt, wobei Fig. 18 sonst der Fig. 7 ähnlich ist.
Die in Fig. 1.-18 dargestellte Anlage (Fig. 1, 2 und 9) be-;
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sitzt einen Rost 1, der in der Draufsicht kreisförmig ist und zum Umlauf um eine vertikale Achse A in einer kreisförmigen Bahn in der durch die Pfeile angegebenen Richtung gebaut ist. Der Rost 1 weist einen gasdurchlässigen Herd 2 mit stehenden gasundurchlässigen Seitenwänden 3 und 4. auf. Die Seitenwände 3 und 4 erstrecken sich voll um den Aussenumfang und den Innenumfang des Rostes herum und bilden mit dem Herd einen Rost von einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt. ' ■
Der Rost wird von einem starren Rahmen 5 getragen, welcher um die Achse A drehbar ist und ein Element 6 aufweist, das sich um den Aussenumfang der Anlage benachbart den äusseren Seitenwänden 3 des Rostes erstreckt, und ein Element 7, das sich um den Innenumfang der Anlage benachbart der inneren Seitenwand 4 des. Rostes erstreckt. Der untere Teil des Elements 6 trägt eine kreisförmige Schiene 8, die auf drehbaren Rollen 9 läuft und durch diese unterstützt wird, welche Rollen in Stützen 11 gelagert sind, die in Abständen um den Aussenumfang der Anlage herum vorgesehen sind. Der untere Teil des Elements 7 tragt eine kreisförmige Schiene 12, die. auf Rollen 13 läuft, welche auf Stützen IU gelagert sind, die in Abständen um den Innenumfang der Anlage herum angeordnet sind. Zumindest einige der äusseren Rollen 9 werden durch Wellen 15 über Untersetzungsgetriebe 16 von Motoren 17 aus (Fig. 1 und 6) angetrieben.
Die Stützen 11 und 14 sind auf waagrechten Trägern 18 eines stationären Tragrahmens 19 angeordnet, der vertikale Ständer 21 und 22 aufweist. Geeignete grüne Kugeln B, beispielsweise von der vorerwähnten Art, werden auf den Rost durch eine Beschickungseinrichtung 23 (Fig. 1 und 9) an einer Beschickungs· stelle C aufgelagert, welche Kugeln auf dem Rost um den Umfang der Anlage in der durch die Pfeile in Fig. 1 und in anderen· Figuren angegebenen Richtung herum zu einer Austrag-
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stelle D wandern, die der BeschickungsStation C eng benachbart und zu dieser oberstromseitig ist, an welcher Austragstelle die erhaltenen Pellets vom Rost durch nachstehend näher beschriebene Mittel ausgetragen x«;erden.
Von dem stationären Rahmen 19 werden oberhalb des Rostes 1 stationäre Hauben 24, 2 5 und 26 (Fig. 1 und 2) getragen, die durch einen Zwischenteil 27 zwischen den Hauben 24 und 2 5 und einen Zwischenteil 28 zwischen den Hauben 2 5 und 26 miteinander verbunden sind. An diesen Haubenzwischenteilen sind nachstehend näher beschriebene·Dichtungen 29 und 30 CFig. 3) vorgesehen, welche das Innere benachbarter Hauben so trennen, daß wenig, wenn überhaupt, Gas oberhalb der Schicht von Pellets aus einer Haube in eine benachbarte Haube gelangen kann. Eine herkömmliche Dichtung 20 ist am Eintrittsende der Haube 24 angeordnet, um einen Durchtritt von Gas oberhalb der Schicht aus grünen Kugeln, die in die Haube eintreten, zu"verhindern, und eine nachstehend beschriebene Dichtung 3 3 ist am Austrittsende der Haube 26 angeordnet, um einen Gasdurchtritt oberhalb des Bettes ausheissen Pellets, welche die Haube verlassen, zu verhindern.
Ein stationärer V7indkasteri 32 erstreckt sich unmittelbar unter.den Rost über denjenigen Teil des Umfangs der Anlage, der durch die Hauben abgedeckt ist, und ist an seinen Enden 34 und 35 abgeschlossen und ferner durch Trennwände 36, 37 und 38 mit zugeordneten Dichtungen 39, HO und 1H, die nachstehend näher beschrieben werden, in Windkastenabschnitte 42, 43, 44 und 45 unterteilt. Die genannten Trennwände und Dichtungen verhindern, daß wesentliche Gasmengen von unmittel» bar unterhalb dem Rost aus einem Abschnitt des '/Jindkastens 32 zur! benachbarten Abschnitt gelangen, Die Trennwände 36 und 38 und die zugehörigen Dichtungen 39 und 41 befinden sich im wesentlichen unterhalb der Dichtungen 2 9 und 30* Die Dichtungen und Trennwände unterhalb dec Rosten mit den
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Dichtungen 2 9 und 30 oberhalb des Rostes unterteilen die Hauben- und Windkastenteile der Anlage, zwischen welchen der Rost hindurchläuft, in verschiedene Behandlungszonen.
Die Haube 24 und der dieser zugeordnete Windkastenabschnitt 4-2 bilden eine Trockenzone 46 , in welcher die grünen Kugeln einer Trocknung und Vorerhitzung durch heisse Gase unterzogen werden, welche mit einem nach oben gerichteten Zug durch die Schicht aus Kugeln auf dem Rost hindurchtreten,während diese durch die erwähnte Zone durch den sich bewegenden kreisförmigen Rost gefördert- werden. Der Teil '25a der Haube 25,,der sich zwischen der Dichtung 29 und dem Zwischenteil 2 7 zur Windkastentrennwand 37 und der dieser zugeordneten Dichtung 40 über den zugeordneten Windkastenabschnitt 43L erstreckt, bilden eine Kärtungszone 47, in der die vorerhitzten und vorgetrockneten· grünen Kugeln hohen Temperaturen ausgesetzt werden, um sie zu härten bzw. einer -Hitzehärtung durch Oxydumwandlungen, Rekristallisationen und Kornwachstum in an sich bekannter Weise durch die heissen Gase zu unterziehen, welche mit einem abwärtsgerichteten Zug durch die Schicht von Kugeln auf dem Rost hindurchtreten, wenn der letztere durch die Zone 47 wandert. Der Haubenabschnitt 2 5b, der die restliche Haube 25 bildet, und der zugeordnete Windkastenabschnitt 44 begrenzen eine Zone 48, in der die* heissen.hitzegehärteten Pellets einer Vorkühlung durch den Durchtritt eines nach oben gerichteten Luftzügen durch die Schicht aus heissen Pellets auf dem durch die Zone wandernden Rost unterzogen werden. Der Haubenabschnitt 26 und der zugeordnete Windkastenabschnitt 45 bilden eine Endkühlzone 49 } durch welche die Pellets durch den Wanderrost gefördert werden und aus welcher sie unter der Dichtung 33 ausgetragen werden« . · .
Wie sich aus Fi^. 7 ergibt., werden die Windkastenabschnitte je aus einem Metallmantel": 51 und aus einer inneren, hitsebe-
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ständigen, wärmeisolierenden feuerfesten Auskleidung 52 gebildet. An in Abstand voneinander befindlichen Stellen ist der Windkasten mit ähnlich ausgebildeten, sich nach unten erstreckenden Teilen 53 zum Sammeln von Staub aus den Gasen und Austragen desselben durch einen Verschluß 51 in eine Rinne 55, aus der er durch einen VJasserstrom entfernt werden kann, versehen.
Die Kaubenteile 24 und 26 haben die in Fig. 5 gezeigte Querschnittsform. Jeder besitzt einen äusseren Metallmantel, der mit einem hitzebeständigen, wärmeisolierenden feuerfesten Material in der üblichen Weise ausgekleidet und am, Tragrahmen 19 aufgehängt ist. Die Unterkanten der Haubenseitenwände sind den Oberkanten der Seitenwände des Rostes 1 eng benachbart.
Die Querschnittsform des Haubenteils 25 ist in Fig. 6 dargestellt. Der Haubenteil 25 besitzt Seitenwände 56, deren Unterkanten den Oberkanten der Rostseitenwände eng benachbart sind. Die Haube selbst hat einen äusseren Metallmantel 60 und ist mit einer Schicht aus wärmeisolierendem, hitzebeständigem feuerfestem Material 57 ausgekleidet. Die Haube wird vom Rahmen 19 getragen.
Jede Seite des Haubenteils 2 5 ist mit mehreren Brennern 58 versehen, beispielsweise mit Gas- oder ölbrennern, die durch nicht gezeigte herkömmliche Mittel mit Brennstoff ,beliefert werden. Jeder dieser Brenner wird ferner mit primärer Verbrennungsluft durch eine Zweigleitung·59 beliefert, die mit einer der Leitungen 61 und 62 in Verbindung stehen, welche mit der Kühlzone 49 über eine Leitung 31 verbunden sind. Diese Leitungen sind vorzugsweise isoliert, um die Wärme der aus der erwähnten Zone austretenden heissen Luft zu konservieren, Wenn gewünscht, kann auch temperierende oder
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Kühlluft von Umgebungstemperaturen in jede Leitung 61 und 62 durch einen Querkanal 50 eingeleitet werden, der durch ein in Fig. 2 und 3 gezeigtes Ventil 70 gesteuert wird.
Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen die Mittel für die Handhabung der Gase und den Verlauf der Gasströmung in die Anlage nach Fig. 1 - 18. Umgebungsluft wird anfänglich in das System und in die Anlage an der Haube 26 der Kühlungszone 49 durch eine Leitung 6 3 mittels eines herkömmlichen Gebläses 64 eingeleitet und ein beträchtlicher überatmosphärischer Druck der Luft in der Haube 26 von beispielsweise etwa 508 mm (etwa 20 ") Wassersäule bei Normalbedingungen aufrechterhalten. Die Luft tritt nach unten durch die Schicht von heissen Pellets auf dem Rost hindurch, sowie durch den Rost in den Windkastenabschnitt 45, der auf einem niedrigeren,jedoch beträchtlichen überatmosphärischen Druck gehalten wird von beispielsweise etwa 127 - 254 mm (etwa 5 - 10 ■")■ Wassersäule bei Normalbedingungen gehalten wird. Aus dem Abschnitt 45 nimmt die erhitzte Luft von beispielsweise einer Temperatur zwischen etwa 1000C und etwa 5000C seitlich unter oder durch die Trennwand 38 in den Windkastenabschnitt 44 und dann nach oben durch den Rost und das Bett von heissen Pellets auf dem Rost in der Zone 48 in den Haubenteil 2 5b, in welchem sie vorzugsweise einen geringfügig überatmosphärischen Druck hat.' Diese erhitzte Luft nimmt ihren Weg seitlich aus dem Haubenteil 2 5b zum Haubenteil 2 5a, in welchem sie vorzugsweise etwa atmosphärischen Druck hat, und dann abwärts durch das Bett aus grünen Kugeln auf dem Rost, die zu Pellets durch zusätzliche Wärme hitzegehärtet werden, welche durch die Brenner 58 in der Härtungszone 47 zugeführt wird.
In der Zone 47 nimmt das erhitzte Gas oberhalb des Rostes, das auch Verbrennungsprodukte enthält und Temperaturen zwischen etwa 1100°C und 14000C hat, seinen Weg nach unten durch die Kugeln auf dem Rost, die einer Hitzehärtung unter-
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zogen werden, in den Windkastenabschnitt 43, aus dem sie ihren VJeg seitlich unter oder durch die Trennwand 3 6 in den VJindkastenabschnitt 4·2 nimmt und dann nach oben durch den Rost und die grünen Kugeln auf dem Rost in der Trocken- ■ zone 46 in die Haube 24. Das Haubenabsauggebläse 65 tr£gt dazu bei, die gekühlten Gase abzuleiten und beispielsweise einem Abzug oder Schornstein zuzuführen. Ein unteratmosphär ischer Druck von etwa - 254 mm (etwa - 10 ") Wassersäie bei Normalbedingungen und eine Gastemperatur von etwa 800C bis 4000C und vorzugsweise etwa 150 C kann in der Haube 24 aufrechterhalten werden.
Brennstoff gemischt mit primärer Verbrennungsluft von einer geeigneten Temperatur und in der vorangehend angegebenen V/eise zugeführt, wird in den Brennern 58 in herkömmlicher Weise in sekundärer .Verbrennungsluft, d.h. in der Luft verbrannt, die durchden Rost und das Bett von Pellets in der Zone 48 zugeführt wird, um die gewünschten Härtungstemperaturen zwischen 11000C und.14000C in der Zone 47 zu erhalten. Da das Gas von diesen Temperaturen nach unten durch die Schicht von Kugeln auf dem Rost in der Zone 47 hindurchtritt, bewirkt es Oxydumwandlungen, eine Rekristallisation und ein Kornwachstum, das die hitzegehärteten Pellets umgibt, wodurch Pellets von der gewünschten Härte und gewünschten anderen Eigenschaften erhalten werden. Aus dem dargestellten Gasströmungsverlauf ergibt sich, daß nur zwei Gebläse 6 4 und 6 5 erforderlich sind, um die vorangehend beschriebenen Gasströmungen durch die Anlage und den vierfachen Durchtritt durch den Rost und das Bett von Kugeln oder Pellets auf diesem zu erzielen. Der höchste überatmosphi'rischc Druck herrscht in der Kühlungshaube 26, in welche Ungebungsluft durch das Gebläse G4 gefördert wird. Der überatmosph'lrische Druck in der Richtung der Gasströmung wird fortschreitend niedriger und kann, sogar ein unteratmosphärischer Druck in der Trockenhaube 24 werden.
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Au3serdem strömt das Gas im Gegenstron zur Förderrichtung der grünen Kugeln und ds r erhaltenen Pellets auf dem Rost.
Die in die dargestellte Anlage eingeleitete Umgebungsluft kommt anfänglich mit den heissen Pellets in Rerührung und wird erhitzt, worauf das erhitzte Gas seine V/Urme oberstromseitig der Bewegungsbahnen der grünen Kugeln und Pellets tringt, wo ein Teil des Gases zum Kühlen verwendet wird, ein Teil zur"Lieferung erhitzter sekundärer Verbrennungsluft und ein Teil zum Härten der grünen Kugeln.
Da bei der in Fig. 1 - 18 dargestellten Anlage der Höchstdruck oberhalb des Rostes ist, ist es möglich, die Dichtungen, welche .einen höheren Gasdruckwiderstand leisten, nur ober» halb des Rostes anzuordnen. Bei einer solchen Anlage sind daher Viasserdichtungen 68 und 69 (Fig. 6, 7 und 8) an den Seiten des Rostes vorgesehen, um ein Lecken von Gasen in die und aus den Verbindungsstellen des Rostes und der Hauben oberhalb des Rostes zu verhindern. Mechanische Dichtungen 71 und 72 sind an den Seiten des Rostes vorgesehen, um ein Lecken von Gasen in die und aus den Verbindungsstollen des i.ostes und der VJindkastenabschnitte unterhalb des Roster, zu verhindern. ·
Die Viasnerdichtungen, welche den Durchtritt von Gasen zwischen dem Rost und den Hauben verhindern sollen, weisen ringförmige drehbare Tröge 73 und 7H (Fig.7) von rinnenförmigem Quo.rsc Initt auf, die gasdicht unmittelbar benachbart der Ausncnwand bzw. Innenwand 3 bzw. H der. 'lot; tor. angeordnet sind und durch die Rahmenelonontp fi und 7 de:; drehbaren Rahmens Γ>. getragen worden, der· den :'.r>;:t tr-l'it. Dia:;'"» Trüge f (Ihrem beide Viasr.or, das durch- *·,-'<·! 'u.-tt· "it to I i.n -Umlauf gerietet wird, um e. Ln nledrjn du» Ίι ;.;i'vs zu verhindern. Abi-.chirnungnv.vindo 7Γ> und 7C> p.rr.Lroekc.n :ich i'.ii··.-di.cht von den Un tr.rk-in ton te Lien dor So.item/."iuk» -Λον Ilaubop.
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in das Wasser in den Trögen. Vorzugsweise erstrecken sich diese Wände kontinuierlich über die volle Länge aller Hauben von Beginn des Trockenabschnitts bis zum Ende des Kühlungsabschnitts und sind vorzugsweise an den Enden der Hauben mit quer angeordneten Le it element en verbunden, welche einen Gasaustritt an den Enden der Hauben vorbei' fiber die Wasseroberfläche verhindern. Die Wände sind vorzugsweise mit Querelenenten 77 versehen, un die Ablagerung von 3odensatz zu verhindern, welche in ausbaubaren Rinnen oder Schalen 78 enden, um ein leichtes Entfernen von abgelagertem Bodensatz zu ermöglichen. Daher wandern, wenn der Rost 1 um seine Achse A umläuft, die Tröge 73 und 74 mit, während die Wände 75 und 76 stationär bleiben und dadurch, daß sie sich in das Wasser erstrecken, die Verbindungsstellen der Roste und Hauben gegen den Austritt von heissen Gasen trotz eines beträchtlichen überatmosphärischen Gasdrucks in der Haube wirksam abdichten.
Die mechanischen Dichtungen 71 und 72, die dazu dienen, den Rost gegen die VJindkastenabschnitte unterhalb des Rostes abzudichten, sind für die niedrigeren Gasdrücke angemessen, welche untrhalb des P.ostes bestehen. Die in Fig." 7 und 8 dargestellten Dichtungen sind von der in dem USA-Patent 2.789.809 beschriebenen Art. 3ei der dargestellten mechanischen Dichtung ist ein Gleitelement 81, das in der Draufsicht bogenförmig ist, am oberen Teil jeder Seite des Windkastens 32 durch einen festen Träger 80 befestigt und erstreckt sich über die Länge des Windkastens 32 auf jeder Seite des Rostes. Dichtungsleisten 82, von denen jede ein Segment eines Kreisbogens von geeignetem Durchmesser bildet, werden von Bolzen 83 getragen, die sich in der Umfangsrichtung in Abstand voneinander befinden und in Gliedern 84 angeordnet sind, welche an den unteren nach unten gerichteten Teilen dor zugeordneten Seitenwand 3 oder M des Rostes
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■befestigt" sittdv;· /Dffietsie:; -
Dichtungsleiste..O B ah ft zusammen' mit Bewegung mit · bezug"
fürfige Unrer;ielmiissigkeiten an dem Gleitelemen.t r8>l·. rliaben;';ν :ϊ·.';■'·■/.. Die untere "nach aussen und oben geneigte Di;öh^un^ppivl^e^";^':'v-: gß -iri.Hpri Dt nhtnnp'R lf>i ste 8$ i'st zur-'Auf -läü'e -und-.iSü.'öiLtb'le,·*-1- ;--" wegung.
6 jeder Dichtungsleiste, 8 !2 ist ?ur-'Aufläge i{irid-Ga^t%^;\ ;·--",'' '■." " regung" auf "jdSr^ntsprelaori^geneil^en; ψί0^^"^^^ψ^-^;.,-geordneten ^'leTteTtemen^V^S-il^i^e^TiiOT^t"',"" umr'eine^:'i1if!?^e1^n]!^ ■--."'
lin'hfln (TaRdichte AbdicKtuntr 'zwischen :'äe"m -•Ros^^'ün^'^ä^nf'^iiitcili"- '·-'v ·
liehen kasten B.ahn bewegt' führen
mit herRömiTilichen Schmiermittein ;gese^m^iG
weise mit Wasser*, öl/ -Fett, MolybdändrsüJ-iiäy;; sÖi^rte^a^r^|5, -:'\ '
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!^i^efäpi^' :'-^&eivt; -afi^^i^em ant eiligen Verhältnis· zum Umfang
L^n'ge^ÄS^ymfangs,svonr.der innenkante, zur Ausserikante des
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S^it^rischichl^n nich^ so vollstilndiß behandelt il^dÄi^indJ-v/ife: <$<* PsiOsets £m:)ijittelte.4:is:'.des Rostes in-■"■'■^ί«"^-:^n ^eitenschicHtwirkuS^, so werden'sie jedoch zwei-
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? feuerfestes Material, das an einer tragenden LliviÄittQ: befest int ist, welche, wie Rezeißt, eine Wand einen der, Tröce 7 3 oder 7H bilden kann, die an den Rahm«noLo-
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menten 6 und 7 angebracht sind. Die Seitenleistenteile 95 und die Entleerungsteile 94 des Herdes 2 sind durch wassergekühlte rohrförmige und drehbare Wellen 99 sowie durch wassergekühlte Rohre 101 gelagert, die zu dem drehbaren Rahmen 5 stationär sind. Sowohl die Welle als auch das Rohr sind durch die Rahmenelemente 6 und 7 des Rahmens 5 gelagert und zwar die erstere durch Lager 102. -
Die Seitenleistenteile 95 bilden (Fig. 7 und 18) voneinander in Abstand befindliche Leistenelemente 103, deren Abstand voneinander in an sich bekannter V/eise so bemessen ist, daß ein angemessener Gasdurchtritt stattfinden kann, die jedoch ausreichend eng einander benachbart angeordnet sind, um zu verhindern, daß grüne Kugeln bzw. Grünpellets hindurchfallen. In ähnlicher Weise werden die Entleerungsfeile 94 je (wie Fig. 7 zeigt) durch voneinander in Abstand befindliche Leisten elemente 104 gebildet, welche die grünen Kugeln bzw. Grünpellets tragen und in an sich bekannter Weise einen ausreichenden Abs.tand voneinander haben, damit ein angemessener Gasdurchtritt zwischen ihnen erfolgen kann, jedoch ausreichend eng nebeneinander-angeordnet sind, um ein Hindurchfallen der Kugeln oder Pellets zu verhindern. Jeder Entleerungsteil 94 ist starr an einer drehbaren Welle 99 befestigt und kann, wie in Fig. 10 gezeigt, durch eine Teildrehung der Welle.geneigt werden. Jeder Entleerungsteil kann ferner auf eines der Rohre 101 zur Auflage gebracht werden, das mit bezug auf den drehbaren Rahmen 5 stationär ist.
Jeder Welle 99 wird eine Teildrchung zum Entleeren der Pellets durch einen Arm 105 mitgeteilt (Fig. G, 7., 10 und IP) der starr an dom einen Ende der Welle 99 aufgespannt ist und an seinen anderen Ende eine Rolle 106 tr?;gt., die in eine Führung 107 eingreift und sich in dieser bewegt, .welche-, an dom stationären Rahmen. 19 benachbart der Austrage teile D des Rostas hef e.u'. i ■', L
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ist. Die Führung 107 ist so geformt, daß sich der wandernde Rahmen 94 dreht und die Arme 105 mitnimmt. Die Arme 105 kommen aufeinanderfolgend mit der Führung 107 in Eingriff, so daß die ihnen zugeordneten Wellen 9 9 eine Teildrehung un ihre Achsen ausführen und aufeinanderfolgend die beweglichen.. Herdteile 94 neigen, so daß die Pellets auf den Teilen 94 in eine Austragrutsche 108 entleert werden, die sich unter der vollen Länge und Breite, über welche sich die Herdteile 94 neigen, erstreckt und die Pellets zu einem Förderer 109 (Fig. 1) leitet. Vorzugsweise neigen sich, wie in Fig. 10 gezeigt, die Teile 94 des Herdes von ihrer Bewegungsrichtung weg, so daß ihre pellettragenden Oberseiten entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung gerichtet sind. Dieses ungekehrte Neigen der Teile 9 4 sowie die Lage und Erstreckung der Rutsche 108 gewehrleisten, daß alle an der Austragstelle D ausgetragenen Pellets in die Rutsche 108 gelangen.
Das Wasserkühlungssystem für jede der Wellen 99 und jedes Rohr 101 wird air: besten in Verbindung mit Fig. 6 und 18 verständlich, in denen nur die Welle 99 gezeigt ist. Es ist ein Trog 111 vorgesehen, der vom Trog 73 gesondert und von dem Rahmenelement 6 an der Aussenseite des drehbaren Rahmens 5 getragen wird. Dieser Trog 111 erstreckt sich voll um die Anlage herum und wird mit Wasser durch nicht gezeigte geeignete herkömmliche Mittel beliefert und gefüllt gehalten. Ein Schlauch 112 verbindet den unteren Teil dieses Troges mit dem Inneren" der drehbaren Welle 99 ausserhalb des zugeordneten Lagers 102. Ein weiterer Schlauch 113 ist mit dem äusseren Ende der Welle 99 verbunden und führt zum unteren Trog 152. Das Wasser fließt daher durch Gefällewirkung aus dem Trog 111 über den Schlauch 112 zur Welle 9 und durch diese hindurch sowie über den Schlauch 113 zum unteren Trog 152. Das Wasserkühlungssystem für jedes nicht drehbare Rohr 101 ist ähnlich.
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Wie Fig. 11 und 12 zeigen, in welchen eine, der Gassammler-Windkastendichtungen 40 dargestellt ist, ist- eine Platte auf der Trennwand 37 angeordnet, welche den Windkastenabschnitt 4 3 vom Windkastenabschnitt 4 4 trennt. Die Platte 114, die einen oberen Teil 114a aus feuerfestem Material aufweist, der von einem unteren Teil -1.14b aus hitzebeständigem Metall getragen wird, ist unter dem Wanderrost 1 angeordnet und erstreckt sich vollständig über den Windkasten 32 und ist gasdicht an dessen Seiten befestigt, wie in Fig. 12 gezeigt. Die Vorderkante 115 und die Hinterkante
116 der Dichtung 40 sind nach unten geneigt. Jede der drehbaren Wellen 99 wird von einem schützenden Gußgehäuse getragen und jedes der Rohre 101 ist mit einem schützenden Gußgehäuse· 118 versehen, welche Gußgehäuse die Wellen 9 9 und die Rohre 101 vollständig umgeben. An jedem Gußgehäuse
117 und 118 ist ein Dichtungsflügel 119 sich von diesem nach unten erstreckend befestigt. Der Flügel 119 ist biegsam und trägt einen Flansch 191 an seinem den Gußgehäusen 117 und 118 abgelegenen Ende. Der Flansch ist infolge seiner Biegsamkeit in gasdichte Anlage belastet und gleitet über die Oberseite der Platte 114. Die Dichtungsflügel 119 erstrecken sich im wesentlichen vollständig über die Platte 114. Es wurde nur eine Dichtung 40 beschrieben, jedoch können die Dichtungen 39 und 41 sowie die Dichtungen unter dem Eintritt und dem Austritt des Rostes aus den Hauben in ähnlicher Weise gestaltet werden.
Die Dichtung 29 der dargestellten Anlage am Zwischenteil 27 zwischen den Hauben 24 und 2 5 ist mit näheren; Einzelheiten in Fig. 13 gezeigt. Der Zugang zum Inneren der Haube 25 wird durch eine Türe 123 gebildet, die am Rahmen 19 durch Träger 124 aufgehängt ist. Die Träger 124 sind an .ihren oberen Enden an Laufkatzen 12 5 befestigt, die am Rahmen 19-angebracht sind, damit die Türe 12 3 seitlich bewegt
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werden kann, wie in Fig. 14 gezeigt, wodurch Zugang zum Inneren der Haube 2 5 zur Inspektion oder für Instandsetzüngsarbeiten erhalten wird. Die Abdichtung 2 9 wird von zwei ■ Doppel-T-Trägern 12 6 getragen, die an dem Zwischenteil 2 7 befestigt sind und sich oberhalb und vollständig über den Herd 2 des Wanderrostes 1 der Anlage erstrecken. Die Träger 12 6 tragen Doppel-T-Träger 127, die sich in der Förderrichtung der Pellets P auf dem Herd des Rostes dieser Anlage erstrecken. An jedem Doppel-T-Träger 127 sind Leitelemente 128 aufgehängt und Abstandsstücke 129 aus feuerfestem Material befestigt. Die Doppel-T-Träger 12 7 und die Leitele- ' mente 128 sind in ihrer .Zahl so ausreichend vorgesehen, daß die Leitelemente und die Abstandsstücke sich im wesentlichen vollständig über den Herd des Rostes 1 von der Seitenwand 3 zur Seitenwand 4 erstrecken, wie in Fig. 14 gezeigt. Die Leitelemente bilden daher voneinander in Abstand befindliche Leitflächen 131, deren untere Enden der Oberseite des wandernden Bettes von Pellets P eng benachbart sind, so daß wenig oder kein Gas über der Oberseite der Pellets aus der Haube 25 zur Haube 24 austritt. Es sind mehrere Reihen von Leitelementen 12 8 vorgesehen, um die Diehtungswirkung durch die Schaffung einer gewundenen Bahn zu unterstützen, durch welche die Gase hindurchtreten müssen.
Die Dichtungsmittel 30 zwischen den Hauben 25 und 26 können den Dichtungsmitteln 29 identisch sein.
Die Dichtungsmittel 20 der dargestellten Anlage am Eintritt des Rostes in die Trockenhaube 24 sind in Fig. 15 und 16 gezeigt. Die Dichtung 20 wird von QuerstÜcken 132 und 133 ^otrnr;on, die in hnrkönvmlicher Weise an dem Metallmantel der Haube 24 befestigt sind. Die Quorstückc 132 und 133 er- ' strecken sich im wesentlichen über den Rost 1. Eine Anzahl Tragstangen 134 hängen von den Querstücken 132 und 13 3 nach unten und tragen in ihrer Höhe verstellbar die drei π ich über-
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läppenden Abschnitte 135, 136 und 137 der Dichtung 20. Jeder Abschnitt 135, 136 und 137 wird durch eine flache obere Platte 138 und eine Anzahl nach unten hängender Leiflügel 139 gebildet. Die. Leitflügel 139'erstrecken sich von der oberen Platte 138 bis unmittelbar oberhalb des sich darunter bewegenden Bettes B aus grünen Kugeln nach unten. Die drei Abschnitte der Dichtung sind so ausgebildet und angeordnet, daß ihre Leitflügel sich im wesentlichen voll über den Herd 2 erstrecken und sind ferner so angeordnet,' daß ein gewundener Weg erhalten wird, durch den das Gas bzw. die Luft hindurchtreten müßte, so daß praktisch der Durchtritt von Umgebungsluft in die Haube 24 bzw. der Austritt von heissen Gasen aus der Haube 24 verhindert wird.
Die Dichtung 33, welche das Austrittsende der Haube 26 abdichtet, ist in Fig. 17 gezeigt. Sie besitzt einen Körper 140 von rechteckigem Querschnitt aus gegossenem feuerfestem Material, der sich im wesentlichen vollständig über den Rost 1 erstreckt. Er ist an einer .seiner Kanten am Auasenmantel 51 der Haube 26 durch eine Stütze 141 schwenkbar gelagert, so daß die Aussenflache 142 des Körpers 140 auf der Oberseite des Bettes aus Pellets P, die aus der Haube 26 austreten, aufruht. Der Körper 140 dichtet daher die Haube 26 gegen das Austreten von heissem Gas zur Umgebungsluft und gegen den Eintritt von Umgebungsluft in die Haube 2 6 im wesentlichen ab. Der Körper 140 ist vorzugsweise aus mehreren Blöcken 144 aus gegossenem feuerfestem Material hergestellt, von denen jeder eine oder mehrere Bohrungen 145 aufweist und die gegen eine Abstützplatte 146 durch Schrauben 147 festgespannt sind. Die Abstützplatte 146 ist an ihren beiden LcMngskantcn 149 mit einer U~förmigen Halterung 140 versehen, die sich über die volle Lringe des Körpers 140 erstreckt. Die Halterung 140 oberhalb der einen Kante 'der Platte 146 ruht auf der Stütze 141 auf, Da der Körper 140 auf der Stütze 141 schwenkbar gelagert ist, ist
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er vertikal so beweglich, daß sein ausserer Kantenteil 142 immer Berührung mit der Oberseite des Bettes aus Pellets P bei deren Austritt aus der Haube 26 hat. Die harten Pellets P, welche die Fläche 142 berühren, können nach längeren Zeiträumen den Teil 142 verschleissen, bis der Körper 140 · die in Fig. 17 strichpunktiert gezeichnete Stellung einnimmt. Wenn der Verschleiß so weit fortgeschritten ist, daß der untere Teil des Körpers 140 nicht mehr wirksam- die gewünschte gasdichte Abdichtung aufrechterhalten kann, wird der Körper 140 von der Halterung 141 abgenommen und so umgedreht, daß die andere Halterung 148 auf der Stütze 141 aufruht und der obere Teil des Körpers 140 dann die Oberseite der Pellets P zur Bildung der gewünschten Abdichtung berührt.
Eine andere Anordnung zur Abdichtung der Seiten des Windkastens 32 mit dem Rost.gegen den Austritt oder Eintritt von Gasen ist in Fig.' 18 dargestellt. Zwei stationäre Tröge 151 und 152 sind an der inneren und an der Susseren Begrenzung des Windkastens 32 gasdicht angebracht. Sie erstrecken sich voll um den Umfang der Anlage herum. In jedem der Tröge 151 und 152 wird Wasser bis zu einer geeigneten Höhe gehalten. Sich nach unten erstreckende Abschirmungswände 153 und 154 sind gasdicht an der Unterseite der oberen Tröge 73 und 74 befestigt und tauchen mit ihren unteren Enden in das Wasser der zugeordneten Tröge 151 und 152. Die Wände 153 und 154 bewegen sich daher mit dem Rost 1. Ferner sind die Wände 153 und 154 mit Querstücken 155 versehen, welche eine Bodensatzablagerung in den Trögen 151 und 152 verhindern. Alle änderten Teile der Anlage können von der vorangehend beschriebenen Art sein. Eine Anlage von der in Fig. 18 dargestellten Art ist besonders vorteilhaft, wenn die Gasdrücke unterhalb des Rostes beträchtlich sind.
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Die Verfahren und die Anlage gemäß der Erfindung ermöglichen wichtige und neuartige Vorteile durch einen erhöhten thermischen Wirkungsgrad und eine wirksamere und gleichmSssigere ■ Behandlung Von teilchenförmigen! Gut auf einem horizontalen Rost» Die im wesentlichen gasdichten Abdichtungen mit Wasserdichtungen zur Abdichtung des Rostes zu den Hauben oberhalb des Rostes und mit mechanischen Dichtungen zur Abdichtung des Rostes mit dem Windkasten unterhalb des Rostes ergeben eine wirksame Ausnutzung der beiden Arten von Dichtungen und ermöglichen einen leichteren Zugang zur Anlage zu Wartungs- und anderen Zwecken. Wenn das Behandlungsgas mit einer geraden Zahl von Durchtritten, insbesondere mit vier Durchtritten, durch den Rost strömt, ist es möglich, die Druckdifferenz,' welche die Gase in das und aus dem Bett bewegt, ganz auf der einen Seite des Rostes, beispielsweise an der Oberseite des Rostes, wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform zu haben. Es Ist daher möglich, dafi> der hohe Druck nur auf der einen Seite des Rostes abdichtet und nur zwei Gebläse verwendet zu werden brauchen, um die Gase durch die erfindungsgemässe Anlage zu bewegen. Die dargestellte Luftströmung mit bezug auf die Pellets auf dem Bett ist bei der dargestellten Anlage derart, daß im wesentlichen die ganze Luft durch alle Zonen im Gegenstromverhältnis hindurchtritt, wodurch ein hoher Wärmerückgewinnungswirkungsgrad erhalten wird.
Obwohl die erfindungsgemässe Anlage in VErbindung mit der Verwendung von wandernden. Wassertrögen beschrieben wurde, ist zu erwähnen, daß an d=n Hauben befestigte Wassertröge und am Rost angebrachte wandernde Dichtungselemente eben-, falls benutzt werden können. Ausserdem können andere mechanische Dichtungen als die kontinuierlich gleitende Dichtung von der in Fig. 8 gezeigten Art vorgesehen werden.
Mit Hilfe der beschriebenen Anlage und Verfahren können alle
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Arthur G. McKee & Comp.
vorerwähnten Vorteile erzielt und die vorangehend beschriebenen Mängel, bisheriger Anlagen und Verfahren vermieden -werden. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen Anlagen und Verfahren beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.
Zeichenerklärung zu Fig. 4;
a = b = 1416 in5/min h = 1246/3 m^/min
c = d = 113,3 nrVmin ' i » 1019 m5/min
e = f = g = 56,6 m^/min k = 226,5 m^/min
1 = 622,6 m^/min
m = 169,9 mV
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Claims (1)

  1. DS - 556 5 3 ·
    P a t e- η t a η s ρ r vl c h e :
    Verfahren zur Behandlung von teilchenförmigen! Gut auf einem im wesentlichen horizontalen gasdurchlässigen Wanderrost, auf dein das teilchenförmige Gut aufgelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsgase durch das Material auf dem Rost in jeder von mindestens vier und einer geraden Zahl von Zonen längs des Rostes geleitet wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Zonen (4) beträgt.
    3. Verfahren nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsgäse unter Druck in die letzte der Zonen eingeleitet und aus der ersten Zone abgezogen werden.
    M-. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe nur in der letzten Zone betrieben wird, um
    , die Behandlungsgase durch das Material auf dem Rost zu leiten, und eine Absaugeinrichtung nur in der ersten Zone, um die Behandlungsgase abzusaugen.
    .5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zonen, durch welche das Material aufeinanderfolgend hindurchtritt, durch eine Trockenzone, eine Ilei^zone,
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    0 0S8 4S/114S
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    eine Vorkühlungszone und eine Kühlungszone gebildet v/erden.
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft unter Druck in die Kühlungszone und mit einem nach unten gerichteten Zug durch das Material und den-Rost in der erwähnten Zone geleitet wird, um das Ma-. terial abzukühlen, und die Luft zu erwärmen, worauf sie mit einem nach o.ben gerichteten Zug durch das Material und den Rost in der Vorkühlungszone, mit einem nach unten gerichteten Zug durch das Material und den Rost in der Heizzone und mit einem nach oben gerichteten Zug durch das Material und den Rost in der Trockenzone geleitet wird.
    7. Anlage zur Behandlung von teilchenförmigem Gut, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen kreisförmigen Wanderrost mit einem gasdurchlässigen einen Boden bildenden Herdteil und stehenden Seitenwänden, eine Gaseinschliessung, die an der einen Seite des Wanderrostes angeordnet ist, sowie eine Gaseinschliessung, die auf der anderen Seite des Rostes angeordnet ist, einen kontinuierlichen Trog, der Flüssigkeit enthält und von der einen Seite des Rostes und der Gaseinschliessung getragen wird, eine Abschirmung, die sich von der einen Gaseinschliessung und vom Rost in die erwähnte Flüssigkeit erstreckt, um eine im wesentlichen gasundurchlässige Abdichtung zu bilden, ein Dichtungselement, welches die Gaseinschliessung umgibt, eine Dichtungsleiste, die vom Rost getragen wird, und in gleitendem Kontakt mit dem Dichtungselement gehalten: wird, um eine im wesentlichen gasundurchlässige
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    Abdichtung zu bilden.
    8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der kontinuierliche Trog von dem Rost getragen wird und die Abschirmung sich von der Gaseinschliessung aus erstreckt.
    9. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der kontinuierliche Trog von der Gaseinschliessung getragen wird und die Abschirmung sich von dem Rost aus erstreckt,
    10. Anlage nach Anspruch 79 dadurch gekennzeichnet9 daß die Gaseinschiiessung stationär ist und die Abschirmung sowie das Dichtungselement auf jeder Seite jeder der Gaseinschliessungen angeordnet sind.
    11. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnetί daß eine der Gaseinschliessungen oberhalb des Rostes und des Troges angeordnet ist, x^elche Gaseinschliessung stationär ist und sich über dem Rost erstreckt> die stationäre Abschirmung auf jeder Seite der Gaseinschliessung angeordnet ist und die erwähnte zweite Gaseinschliessung durch Kauben gebildet wird, die unterhalb des Rostes angeordnet sind.
    12. Anlage zur Behandlung von» teilchenförmigen! Gut» gekennzeichnet durch, einen gasdurchlässigen·, im wesentlichen kreisförmigen Wanderrost, eine Einrichtung zur Auflagerung
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    von teilchenförmigen! Gut auf dem Rost, eine Einrichtung zur Bildung einer geraden Zahl von Behandlungszonen, welche aufeinanderfolgend auf dem Gitter in der Richtung der Rostwanderung angeordnet sind, eine Einrichtung, durch welche Luft in die letzte der Zonen eintritt, und eine Einrichtung für die Zufuhr von Kühlluft zu dieser letzten Zone unter einem überatmosphärischen Druck, der ausreicht, die Luft zum Hindurchtreten durch den Rost in jeder der Zonen zu bringen.
    13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die letzterwähnte Einrichtung durch eine Pumpeinrichtung gebildet wird, die mit einem Druck betrieben wird, der ausreicht, die Luft zum Hindurchtreten durch die erwähnten Zonen zu bringen, ohne daß sie durch zusätzliche Pumpeinrichtungen hindurchtritt.
    14. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß vier Zonen vorgesehen sind.
    15. Anlage nach Anspruch IU, dadurch ^kennzeichnet, daß die Behandlungszonen Trocken-, Heiz-, Vorkühlungs- und Kühlungszonen sind.
    16. Anlage.nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die BehandlungsZonen umfassen' eine Gaseinschlies3ung oberhalb des Rostes, eine Gaseinochliessung unterhalb · des Rostes, einen Flüssigkeit enthaltenden kontinuierlichen
    &0H4S/1US
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    Trog,der vom Rost getragen wird, eine Abschirmung, die sich von der Gaseinschliessung oberhalb des Rostes aus in die Flüssigkeit zur Bildung einer im wesentlichen gasundurchlässigen Abdichtung erstreckt, ein Dichtungselement,· welches die Gaseinschliessung unterhalb des Rostes umgibt, und eine Dichtungsleiste, die vom Rost getragen und in gleitendem Kontakt mit dem Dichtungselement gehalten wird, um eine im wesentlichen gasundurchlässige Abdichtung.zu bilden.
    17. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß Dichtungen oberhalb und unterhalb des. Rostes zwischen der Vorkühlungszone und der Kühlungszone vorgesehen sind, um einen Durchtritt von Luft längs des Rostes zu verhindern.
    18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
    zusätzliche Dichtungen zwischen der-Heizzone und der
    Trockenzone oberhalb und unterhalb des Rostes vorgesehen sind. .
    19. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die unter einem überatmosphärischen Druck stehende Luft im Gegenstrom zur Bewegung des Gutes auf dem Rost strömt
    20. Anlage zur Behandlung von teilchenförmigen! Gut, gekennzeichnet durch einen gasdurchlässigen Wanderrost, eine Einrichtung zur Auflagerung, von teilchenförmigem
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    DS - 55653
    Gut auf dem Rost in einem Bett, Gaseinschliessungshauben oberhalb des Rostes, Gaseinschliessungshauben unterhalb des Rostes, welche Gaseinschliessungen so ausgebildet und angeordnet sind, daß eine Trockenzone, eine Heizzone, eine Vorkühlungszone und eine Kühlungszone erhalten wird, einen kontinuierlichen Trog, der Flüssigkeit enthält und von dem Rost getragen wird, eine Abschirmung, die sich von der Haube oberhalb des Rostes in die Flüssigkeit erstreckt, ein Dichtungselement, welches die Haube unterhalb des Rostes umgibt und von dieser getragen wird, eine Dichtungsleiste, welche den Rost umgibt und von diesem getragen wird, und so ausgebildet und angeordnet ist, daß ein gleitender und gasdichter Kontakt mit dem Dichtungselement aufrecht erhalten wird, eine Einrichtung für die Zufuhr von Luft zur Kühlungszone mit einem überatmosphärischen Druck, der ausreicht, die Luft zum Hindurchtreten mit' einem nach unten gerichteten Zug durch den Rost in der Kühlungszone zu bringen und die Luft auf einem überatmosphärischen Druck auf der gleichen Seite des Rostes in der Heizzone zu halten, eine Dichtungseinrichtung oberhalb und unterhalb des Rostes zwischen der Vorkühlungszone und der Kühlungszone, eine Einrichtung zum Abziehen von Gas aus der Kühlungszone, und zum Leiten desselben mit einem nach oben gerichteten Zug durch den Rost in der Vorkühlungszone, eine Einrichtung zum Abziehen der Gase aus der Heizzone, nachdem sie mit einem nach unten gerichteten Zug durch den Rost hindurchgetreten sind, und zum Leiten der Gase mit einem nach oben gerichteten Zug durch den Rost in der Trockenzone, und eine Einrichtung zun Abziehen von Gasen aus der Trockenzone, nachdem diese durch den Rost hindurchgetreten cind, und eine Einrichtung zum Austragen des Gutes
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    DS■- 55653
    nachdem es durch die erwähnten Zonen hindurchgetreten ist.
    21. Anlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinschliessungshauben sich von der Einrichtung zur Auflagerung von teilchenförmigem Gut auf den Rost zur Einrichtung zum Austragen des Gutes vom Rost erstrecken . ' . ·
    22. Horizontal angeordnete kreisförmige Wanderrostmaschine, gekennzeichnet durch einen kreisförmigen Rost, stationäre Gasbegrenzungshauben, die oberhalb des Rostes angeordnet sind und zumindest den größten Teil des Rostes abdecken, einen stationären Gasbegrenzungs-Windkasten, der unterhalb des Rostes in einem kammerhildenden Verhältnis zur Haube angeordnet ist, Flussigkeitsdichtungen, welche zwischen dem kreisförmigen Rost und dem unteren Bereich der stationären Haubenzusammenwirken, mechanische Dichtungen, weicht zwischen dein kreisförmigen Rost und dem oberen Bereich des stationciren Windkastens zusammenwirken, wodurch die durch die Hauben und den Windkasten begrenzte Kammer an ihren RAndkanten von der umgebenden Atmosphäre abgedichtet ist, Mittel, welche die ringförmige Kammer in mindestens vier und in geradzahlige Behandlungszonen unterteilen, und eine. Einrichtung zum Einleiten von Luft in dieletzte der erwähnten Zonea unter einem ÜbGratmospMrischen Druck* -der ausreicht, die Luft zum liindurchtreten durch den Rost in jeder der erwähnten Zonen zu bringein,
    3, Kreisrostmaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
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    daß die letzterwähnte Einrichtung durch eine Pumpeinrichtung gebildet wird, die mit einem Druck betrieben wird, der ausreicht, die Luft zum Hindurchtreten durch die erwähnten Zonen zu bringen, ohne daß sie durch zusätzliche Pumpeinrichtungen hindurchtritt, und durch eine Gasabsaugeinrichtung nur in der ersten der Behandlungszonen. . .
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