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DE19505143C2 - Meißelhalter - Google Patents

Meißelhalter

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DE19505143C2
DE19505143C2 DE19505143A DE19505143A DE19505143C2 DE 19505143 C2 DE19505143 C2 DE 19505143C2 DE 19505143 A DE19505143 A DE 19505143A DE 19505143 A DE19505143 A DE 19505143A DE 19505143 C2 DE19505143 C2 DE 19505143C2
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DE
Germany
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chisel
legs
groove
fuse
transition part
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DE19505143A
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DE19505143A1 (de
Inventor
Karl Kammerer
Helmut Widmaier
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Betek GmbH and Co KG
Original Assignee
Betek Bergbau und Hartmetalltechnik Karl Heinz Simon GmbH and Co KG DE
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Publication date
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Priority to PCT/EP1996/000298 priority patent/WO1996025586A1/de
Priority to DE59600512T priority patent/DE59600512D1/de
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Application granted granted Critical
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/19Means for fixing picks or holders
    • E21C35/197Means for fixing picks or holders using sleeves, rings or the like, as main fixing elements

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  • Geology (AREA)
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  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Meißelhalter mit einem in eine Bohrung eingesetzten Meißel, dessen Schaft eine Nut zur Aufnahme von zwei Schenkeln einer aus plattenartigem Material bestehenden Sicherung aufweist, die sich mittelbar oder unmittelbar gegen den Meißelhalter abstützt und zwei Werkzeugaufnahmen für darin formschlüssig abstützbare Wirkelemente eines Werkzeuges aufweist, wobei die Schenkel über ein gemeinsames, einstückiges Übergangsteil mit ei­ nem Kopfteil verbunden sind, das auf seiner Oberseite eine flache Druckfläche aufweist.
Derartige Meißelhalter werden beispielsweise bei Schrämmaschinen zum Ab­ tragen von Gestein oder bei Straßenfräsen eingesetzt. Die Meißelhalter sind hierbei auf einen Walzenkörper aufgesetzt. Die von dem Meißelhalter getrage­ nen Meißel kommen bei rotierendem Walzenkörper mit dem abzutragenden Ma­ terial in Berührung. Nach einer gewissen Einsatzdauer sind die Meißel ver­ schlissen und müssen gegen neue Meißel ausgetauscht werden. Hierzu muß die Sicherung aus der Nut entfernt werden.
Das US-Prospekt "Kennametal construction tooling systems" von 1987 zeigt auf S. 15 bei­ spielsweise eine aus plattenartigem Material bestehende, im wesentlichen ringförmige Sicherung, die einen schmalen Schlitz aufweist (Typ KR-112 snap ring). Die an dem Schlitz sich gegenüberliegenden Enden sind an der Außen­ kontur aufgeweitet und tragen jeweils eine Werkzeugaufnahme. Zum Einsetzen in die Nut eines Schaftes werden in die Werkzeugaufnahmen Wirkelemente in Form von seitlich abgekanteten Spitzen einer Zange eingesetzt, um den Innendurchmesser der Ringsicherung zumindest auf die Weite des Schaftquer­ schnittes zu bringen. Die Sicherung muß zum Einsetzen oder Abnehmen in axialer Richtung über den Schaft geführt werden. Dadurch ist die Handhabung insbesondere bei der erforderlichen Haltekraft und Materialstärke von Meißelsicherungen schwierig.
In der US-PS 895 842 sind allgemein Sicherungen z. B. für Bolzen angegeben, denen allen ein gebogener Funktionsbereich an einem oberen Abschnitt gemein­ sam ist, um das federnde Auseinanderbewegen der seitlichen Schenkel zu unterstützen. Weitere Kurvenabschnitte der Sicherung dienen der Anpassung der Federeigenschaften an unterschiedliche Anforderungen. Sämtliche Siche­ rungen sind aus einem drahtförmigen Material gebogen, der runden, quadra­ tischen oder rechteckigen Querschnitt besitzen kann. Große Kräfte, wie sie bei einem in einem Meißelhalter gehaltenen Meißel auftreten, können durch derar­ tige Sicherungen kaum aufgenommen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Meißelhalter mit einer Sicherung des Meißels derart weiterzubilden, daß bei stabiler Ausbil­ dung der Sicherung entsprechend den Anforderungen bei einem Meißelhalter ein kontrolliertes Einsetzen und Lösen der Sicherung ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird mit den in dem Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, daß die Schenkel der Sicherung an einem gemeinsamen, einstückigen Übergangsteil angebunden und über dieses mit einem Kopfteil verbunden sind. Durch diese Anbindung der Schenkel wird die Federwirkung der Schenkel im wesentlichen im Bereich der Anbindungsstellen gebildet. Mittels der flachen Druckfläche auf der Oberseite des Kopfteiles kann die Sicherung auch bei einer stabilen Ausführung und großen Federkräften der Schenkel definiert in die Nut eingedrückt oder eingeschlagen werden, ohne Ge­ fahr, daß die Sicherung abspringt. Über das Kopfteil und das Übergangsteil werden dabei die Kräfte definiert eingeleitet, so daß eine eindeutige Führung der Sicherung beim Eindrücken gewährleistet ist. Die seitlich an dem Übergangsteil angeordneten Ausbrechungen des plattenförmigen Materials, die seitlich zu­ gänglich sind, wobei zum Kopfteil jeweils ein Anschlag und zu den Schenkeln jeweils eine Formschräge gebildet ist, ermöglichen es, auch ein stabiles Werk­ zeug definiert in die Werkzeugaufnahmen einzuführen und darin anzusetzen, so daß die Sicherung auch beim Herausziehen eindeutig und kontrolliert geführt ist und nach dem Herausziehen entnommen werden kann. Dadurch wird ein unkon­ trolliertes Abspringen vermieden. Die Sicherung kann wiederholt verwendet werden und geht nicht verloren.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Sicherung durch Stanzen oder Laserschneiden aus einem gewünschten Material und einer gewünschten Plattenstärke leicht hergestellt werden kann.
Hierbei ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich vorgesehen ist, daß die Bolzen­ aufnahme mittels einer Ausbrechung erweitert ist, die zwischen den Anbin­ dungsstellen der Schenkel aus dem Übergangsteil ausgenommen ist, und daß die Erstreckung der Ausbrechung quer zur Mittellängsachse des Meißels kleiner gewählt ist als der Durchmesser des Schaftes des Meißels im Nutgrund. Mit der Ausbrechung wird ein sanfter Übergang der Schenkel in das Übergangsteil ge­ bildet. Hierdurch sind schädliche Kerbspannungen verhindert, die bei häufigem Aufsetzen und Abnehmen der Sicherung ein Abbrechen eines Schenkels bewir­ ken könnten.
Das Anbringen der Sicherung auf dem Schaft des Meißels wird erleichtert, wenn vorgesehen ist, daß die Schenkel auf den einander zugekehrten Seiten im Be­ reich ihrer freien Enden mit geschrägten Seitenflächen versehen sind, wobei die Seitenflächen eine, sich in Richtung auf die Bolzenaufnahmen verjüngende Nut bilden, und daß der lichte Abstand der Nut am freien Ende der Schenkel größer und in dem der Bolzenaufnahme zugekehrten Bereich kleiner ist als der Durch­ messer der Nut des Schaftes des Meißels im Nutgrund.
Beim Aufsetzen der Sicherung auf den Schaft liegen zunächst die geschrägten Seitenflächen auf dem Nutgrund auf. Beim Eindrücken der Sicherung werden die Schenkel mittels der Seitenflächen nach außen gelenkt und somit gespreizt. Je nach Wahl des Schrägungswinkels kann die Kraft, die erforderlich ist zum Ein­ drücken der Sicherung, eingestellt werden.
Ist vorgesehen, daß das Kopf- oder das Übergangsteil zumindest eine Wirkstelle aus ferromagnetischem Material aufweist, die mit einem Magneten des Werk­ zeuges zusammenarbeitet, dann ist die Handhabung wesentlich erleichtert. Die Sicherung kann einmal an dem Magneten des Werkzeuges festgemacht und hierdurch in Position gehalten werden. Der Benutzer kann dann beliebig mit dem Werkzeug hantieren, ohne daß die Sicherung verloren geht.
Ist es vorgesehen, daß die Sicherung mit einer Druckfläche versehen ist, an der ein Gegenelement eines Eindrückwerkzeuges formschlüssig anliegt, dann ist eine einfache Montage der Sicherung auf dem Schaft des Meißels möglich. Vorteilhaft ist das Werkzeug zum Ausziehen der Sicherung aus der Nut mit dem Eindrückwerkzeug zu einer Einheit kombiniert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in Frontansicht eine Sicherung und
Fig. 2 die Sicherung gemäß Fig. 1 in Seitendarstellung.
Die Fig. 1 zeigt eine Sicherung 10, die aus einem plattenförmigen Material ausgestanzt ist. Diese Sicherung weist einen Kopfteil 11 auf, an dem ein Übergangsteil 11.1 angeschlossen ist. Von dem Übergangsteil 11.1 erstrecken sich abwärts gerichtet zwei Schenkel 12.1, 12.2; die Schenkel 12.1, 12.2 sind zueinander beabstandet angeordnet. Auf den einander zugekehrten Innenseiten sind die Schenkel 12.1, 12.2 teilkreisförmig ausgenommen und bilden so eine Bolzenaufnahme 16. Die Bolzenaufnahme 16 weist einen Durchmesser D auf. Der Durchmesser D ist auf den Durchmesser einer Nut abgestimmt, die in einen Schaft eines Meißels eingebracht ist.
An die Bolzenaufnahme 16 ist eine nach unten hin offene Nut 17.1 angeschlossen. Im Bereich der freien Enden der Schenkel 12.1, 12.2 ist die Nut mittels Seitenflächen 17 erweitert. Damit kann die Sicherung 10 auf einen Schaft eines Meißels aufgeschoben werden. Die Sicherung 10 wird hierzu zunächst auf den Schaft aufgesetzt und anschließend in die Nut eingedrückt. Hierzu weist die Sicherung 10 an ihrem Kopfteil 11 eine Druckfläche 19 auf, über die eine Kraft eines Werkzeuges einleitbar ist. Beim Eindrücken der Sicherung 10 werden über die Seitenflächen 17 die Schenkel 12.1, 12.2 nach außen gespreizt. Nachdem der Schaft des Meißels die Seitenflächen 17 passiert hat, gleitet der Nutgrund an Kanten 16.1 der Bolzenaufnahme 16 vorbei. Schließlich schlägt der Schaft in seinem Nutgrund an weiteren Kanten 16.2 der Bolzenaufnahme 16 an, so daß die Einsetzbewegung begrenzt ist. Beim Anschlagen an den weiteren Kanten 16.2 federn die Schenkel 12.1, 12.2 elastisch zurück, so daß die Bolzenaufnahme 16 den Schaft an seiner Nut umfaßt.
Der Nut 17.1 abgekehrt ist aus dem Übergangsteil 11.1 zwischen den Anwendungsstellen der Schenkel 12.1, 12.2 eine Ausbrechung 15 ausgenommen. Die Ausbrechung 15 verhindert, daß Kerbspannungen auftreten, die bei einem häufigen Spreizen der Schenkel 12.1, 12.2 zu Materialrissen und damit zum Ausfall der Sicherung 10 führen würden.
Zum Abziehen einer in eine Nut eingesetzten Sicherung sind Werkzeugaufnahmen 13 in die Sicherung 10 eingebracht. Die Werkzeugaufnahmen 13 sind als Ausbrechungen ausgebildet, die seitlich aus dem Übergangsteil 11.1 ausgenommen sind. Die Ausbrechungen sind durch einen Anschlag 18 und eine Formschräge 14 begrenzt. Der Anschlag 18 begrenzt die Werkzeugaufnahme 13 zum Kopfteil hin. Die Formschräge 14 ist im Winkel zu dem flächen Anschlag 18 angeordnet. Die Werkzeugaufnahmen 13 dienen zur Aufnahme von Wirkelementen eines Werkzeuges. Das Einsetzen der Wirkelemente, die beispielsweise als Ansätze ausgebildet sind, wird mittels der Formschrägen 14 leichter. Demgemäß gleiten also die Wirkelemente über die Formschrägen 14, bis sie in ihrer Bestimmungsposition angelangt, an den Anschlägen 18 anschlagen. Zum Ausziehen der Sicherung 10 aus der Nut kann nun über das Werkzeug eine Kraft in die Wirkelemente eingeleitet werden, so daß sie sich formschlüssig an den Anschlägen 18 abstützen.
Die Sicherung ist vorzugsweise aus einem Stahl mit elastischen Eigenschaften gebildet. Es ist aber auch möglich, eine Sicherung 10 aus Kunststoff auszubilden, wobei der Kunststoff hinsichtlich Temperaturbeständigkeit und Festigkeit entsprechende Eigenschaften aufweist. In jedem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Sicherung 10 Wirkstellen 20 aufweist, die ferromagnetische Eigenschaften besitzen. Diese Wirkstellen können dann mit Magneten des Werkzeuges in Verbindung gebracht werden. Die Sicherung 10 kann dann einfach an den Magneten des Werkzeuges festgelegt und gehalten werden.
Die Fig. 2 zeigt die Sicherung 10 gemäß Fig. 1 in Seitendarstellung. Wie aus dieser Darstellung ersichtlich ist, ist die Sicherung 10 aus einem plattenförmigen Material mit durchgehend gleicher Dicke gebildet.
Damit kann es einfach mittels eines Stanzvorganges aus einem Blech oder dgl. ausgestanzt werden.

Claims (4)

1. Meißelhalter mit einem in eine Bohrung eingesetzten Meißel, dessen Schaft eine Nut zur Aufnahme von zwei Schenkeln einer aus plattenartigem Material bestehenden Sicherung aufweist, die sich mittelbar oder unmittelbar gegen den Meißelhalter abstützt und zwei Werkzeugaufnahmen (13) für darin formschlüssig abstützbare Wirkelemente eines Werkzeuges aufweist,
wobei die Schenkel (12.1, 12.2) über ein gemeinsames, einstückiges Übergangsteil (11.1) mit einem Kopfteil (11) verbunden sind, das auf seiner Oberseite eine flache Druckfläche (19) aufweist,
wobei die Werkzeugaufnahmen (13) als seitlich an dem Übergangsteil (11.1) angeordnete Ausbrechungen des plattenförmigen Materials seitlich zugänglich ausgebildet sind, die zum Kopfteil (11) jeweils von einem Anschlag (18) und zu den Schenkeln (12.1, 12.2) und dem Übergangsteil (11.1) hin jeweils von einer Formschräge (14) begrenzt sind.
2. Meißelhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bolzenaufnahme (16) mittels einer Ausbrechung (15) erweitert ist, die zwischen den Anbindungsstellen der Schenkel (12.1, 12.2) aus dem Übergangsteil (11.1) ausgenommen ist, und
daß die Erstreckung der Ausbrechung quer zur Mittellängsachse des Meißels kleiner gewählt ist als der Durchmesser des Schaftes des Meißels im Nutgrund.
3. Meißelhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (12.1, 12.2) auf den einander zugekehrten Seiten im Bereich ihrer freien Enden mit geschrägten Seitenflächen (17) versehen sind, wobei die Seitenflächen (17) eine sich in Richtung auf die Bolzenaufnahmen (16) verjüngende Nut (17.1) bilden, und
daß der lichte Abstand der Nut (17.1) am freien Ende der Schenkel (12.1, 12.2) größer und in dem der Bolzenaufnahme zugekehrten Bereich (17.1) kleiner ist als der Durchmesser der Nut des Schaftes des Meißels im Nutgrund.
4. Meißelhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopf oder das Übergangsteil (11 oder 11.1) zumindest eine Wirkstelle (20) aus ferromagnetischem Material aufweist, die mit einem Magneten des Werkzeuges zusammenarbeitet.
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