DE19505099A1 - Flachstrickmaschine - Google Patents
FlachstrickmaschineInfo
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- D04B15/06—Sinkers
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Description
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit we
nigstens zwei Nadelbetten, im Nadelbett beweglichen Na
deln und jeweils Steuerfüße aufweisenden, beweglichen
Niederhalteplatinen auf wenigstens einem Nadelbett.
Flachstrickmaschinen dieser Art sind beispielsweise aus
den Druckschriften DE-A 39 17 934, DE-PS 2 33 559,
CH-PS 343 573, DE-AS 15 85 281, DE-A 20 61 502,
DE-A 36 09 539, EP-A 424 717 oder der WO 92/13126 be
kannt. Mit diesen dort beschriebenen Niederhalteplatinen,
die teilweise auch als Abzugsplatinen bezeichnet werden,
ist es möglich, lose Maschen niederzuhalten und aus dem
Bereich der Maschenbildung nachfolgender Maschen bzw. aus
dem Nadelbewegungsbereich fernzuhalten. Dies ist insbe
sondere beim Stricken verschiedener Muster beispielsweise
beim Stricken von Noppen, Zöpfen oder Ziergestrickteilen
erforderlich, bei denen sich mehrere Maschen auf einer
Nadel befinden, was zur Folge hat, daß die neuen, zusätz
lichen Maschen nicht vom Waren- bzw. Maschenabzug erfaßt
werden.
Bei sämtlichen bekannten Flachstrickmaschinen mit Nieder
halteplatinen werden diese von entsprechenden Nocken oder
Schaltelementen in den geschlossenen und geöffneten bzw.
in den vorderen und hinteren Zustand bewegt, die sich am
Schloß oder am Schlitten über dem Nadelbett befinden und
zusammen mit dem Schloß über das Nadelbett hinweg bewegt
werden. Da sich im Maschenbildungsbereich sowie einige
Zentimeter vor und hinter dem Maschenbildungsbereich je
weils des Schloß mit dem die Nadelbewegung steuernden
Schloßteilen befinden, kann das Steuer- oder Schaltele
ment für die beweglichen Niederhalteplatinen nur in einem
mehr oder weniger großen Abstand zum eigentlichen Ma
schenbildungsbereich angeordnet werden. Dadurch ist es
nicht möglich, das Öffnen und Schließen der Niederhalte
platinen zu einem optimalen Zeitpunkt vor und nach dem
eigentlichen Strickvorgang zu bewirken, während dem die
Niederhalteplatinen in der hinteren, den Kammspalt frei
gebenden Stellung liegen müssen. Mit den herkömmlichen
Flachstrickmaschinen ist daher ein optimales Steuern der
Bewegung der Niederhalteplatinen von der vorderen in die
hintere Platinenstellung, und umgekehrt, nicht möglich,
so daß über mehr oder weniger viele Nadeln hinweg vor und
nach dem eigentlichen Strickvorgang die Niederhalteplati
nen nicht in die vordere, die Maschen niederhaltenden
Stellung gehalten bzw. gebracht werden können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Flachstrickmaschine der eingangs genannten Art zu schaf
fen, mit der es möglich ist, die Niederhalteplatinen bzw.
deren Bewegung optimal zu steuern.
Ausgehend von der eingangs genannten Flachstrickmaschine
mit jeweils Steuerfüße aufweisenden, beweglichen Nieder
halteplatinen auf wenigstens einem Nadelbett wird die ge
stellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Steuerfüße der beweglichen Niederhalteplatinen auf der
Unterseite des Nadelbetts vorstehen. Die Niederhaltepla
tine ist erfindungsgemäß also so ausgeführt, daß die
Steuerfüße nicht mehr nach oben, sondern nach unten ab
stehen.
Vorzugsweise ist unterhalb des Nadelbetts ein die Steuer
füße der beweglichen Niederhalteplatinen steuerndes
Schaltelement vorgesehen. Da das Schaltelement gemäß der
vorliegenden Erfindung nicht mehr auf der Oberseite der
Nadelbetten sein muß und dadurch die Anordnung des
Schaltelements bezüglich des Maschenbildungsbereichs
nicht mehr durch die übrigen Teile des Schlittens bzw.
der Schlösser eingeschränkt ist, kann das Schaltelement
unterhalb des Nadelbetts an der optimalen Stelle angeord
net sein. Eine sehr vorteilhafte Stelle ist insbesondere
die, bei der die Niederhalteplatinen erst unmittelbar vor
Beginn des Strickvorgangs geöffnet und unmittelbar nach
Ende des Strickvorgangs wieder geschlossen werden. Auf
diese Weise ist einerseits immer sichergestellt, daß die
Niederhalteplatinen bzw. deren Niederhaltefinger auf der
Vorderseite der Platinen den eigentlichen Strickvorgang
nicht stören und nicht mit den ausgetriebenen Nadeln kol
lidieren, und andererseits werden diejenigen Maschen, die
sich in Schlittenbewegungsrichtung unmittelbar vor und
hinter dem eigentlichen Maschinenbildungsbereich befin
den, bis unmittelbar vor dem Strickvorgang bzw. sofort
nach dem Strickvorgang wieder niedergehalten.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist das Schaltelement mit dem Schloßschlitten mechanisch
verbunden, beispielsweise über einen Bügel, der sich vom
Schloßschlitten um das Nadelbett herum nach unten unter
halb des Nadelbetts erstreckt. Alternativ ist es jedoch
auch möglich, das Schaltelement bzw. die das Schaltele
ment tragenden Teile unabhängig vom Schloßschlitten un
terhalb des Nadelbetts bewegbar anzubringen und das
Schaltelement, beispielsweise ein unter dem Nadelbett ge
führten Nocken synchron mit dem Schloßschlitten zu bewe
gen, derart, daß die Niederhalteplatinen unmittelbar vor
Beginn des eigentlichen Strickvorgangs geöffnet und so
fort nach Ende des Strickvorgangs wieder geschlossen wer
den können.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung ist jeweils ein Federelement, beispielsweise
eine Zugfeder, zwischen der Niederhalteplatine und einem
festen Maschinenpunkt vorgesehen. Das Federelement hält
die Niederhalteplatine in einer geschlossenen, die Ma
schen niederhaltenden Stellung, wobei diese Stellung die
Grundstellung darstellt. Um die Niederhalteplatine zu
öffnen, d. h. in ihre hintere Stellung zu bringen, wirkt
das Schaltelement gemäß einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung auf den Steuerfuß der Nie
derhalteplatine derart ein, daß diese entgegen der Feder
kraft des Federelements in eine den Kammspalt freigebende
Stellung bewegt wird.
Vorzugsweise ist die bewegliche Niederhalteplatine um ei
nen Drehpunkt drehbar. In diesem Falle ist das Federele
ment auf einem Arm der Niederhalteplatine angebracht, der
bezüglich des Drehpunkts auf der dem Niederhaltefinger
abgewandten Seite angeordnet ist. Durch die von dem Fe
derelement aufgebrachte Zugkraft auf diesen Arm wird die
Niederhalteplatine dann in ihrer Grundstellung, d. h. in
ihrer vorderen, den Kammspalt überdeckenden Stellung ge
halten.
Vorzugsweise ist der Drehpunkt der Niederhalteplatine ein
Abschlagdraht. Dies hat den Vorteil, daß für den Dreh
punkt ein bereits vorhandenes Element, nämlich der sich
über die Länge des Nadelbetts erstreckende Abschlag- oder
Punzeldraht verwendet werden kann.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung weist die bewegliche Niederhalteplatine ein den
Abschlagdraht aufnehmendes Langloch auf. Auf diese Weise
ist es möglich, der Niederhalteplatine nicht nur eine
Drehbewegung, sondern auch eine seitliche Bewegung zu ge
ben, um die Bewegung der Niederhalteplatine für ein opti
males Schließen bzw. Niederhalten der Maschen und/oder
ein optimales Entfernen des Niederhaltefingers bzw. der
Niederhalteplatine aus dem Strickbereich zu gewährlei
sten. Zu einem besonders vorteilhaften, optimalen Bewe
gungsablauf der Niederhalteplatine ist gemäß einer weite
ren Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, die Nieder
halteplatine mit einem seitlich abstehenden Steuerstift
auszurüsten, der an einer Steuerkurve anliegt. Der Steu
erstift befindet sich dabei vorzugsweise auf dem dem Nie
derhaltefinger abgewandten Arm und verläuft während der
Bewegung der Niederhalteplatine auf einer Steuerkurve, so
daß damit weitere Bewegungs-Freiheitsgrade möglich sind.
Die Bewegung der Niederhalteplatine ist bei dieser Aus
führungsform also durch die Form und Lage des Langlochs
und/oder durch die Form und Lage der Steuerbahn für den
Steuerstift definiert.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht darin, die Steuerkurve für den Steuerstift durch
die innere Kante benachbarter, unbeweglicher Kammplatinen
und/oder durch die Kurvenform der Unterseite des Nadel
betts zu bilden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn die fest am Nadelbett angebrachten Kammplatinen, die
vorzugsweise auf der Unterseite des Nadelbetts einge
klipst sind, mit der Unterseite des Nadelbetts einen Zwi
schenraum bilden, wie dies beispielsweise aus der auf
dieselbe Anmelderin zurückgehende WO 92/13126 bekannt
ist.
Die Erfindung, sowie weitere Ausführungsformen und Vor
teile wird bzw. werden nachstehend anhand eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeich
nungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsdarstellung durch
eine Flachstrickmaschine mit einer Niederhalte
platine in einer offenen, den Kammspalt frei
gebenden Lage und
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Darstellung, jedoch mit
der Niederhalteplatine in einer geschlossenen,
den Kammspalt wenigstens teilweise überdecken
den Lage.
Die Fig. 1 und 2 stellen einen Querschnitt durch die
Nadelbetten 1 und 2 einer Flachstrickmaschine dar. In Na
delkanälen 3 bzw. 4 der Nadelbetten 1 und 2 befinden sich
Nadeln 5 bzw. 6, von denen der Übersichtlichkeit halber
lediglich die Nadelköpfe dargestellt sind. Beide Nadel
betten besitzen bei diesem Ausführungsbeispiel die glei
chen Kammplatinen 7, 8, die mit elastischen Armen 9 bzw.
10 in entsprechenden Ausnehmungen 23, 24 auf der Unter
seite der Betten 1 bzw. 2 eingeklipst sind.
Im oberen Bereich der Kammplatinen 7, 8 sind Löcher vor
gesehen, durch die ein Abschlag- oder Punzel-Draht 11, 12
zu deren Halterung gezogen ist. Eine bewegliche Nieder
halteplatine 13 ist in ihrer hinteren, den Kammspalt frei
gebenden Stellung strichliniert dargestellt.
Die Niederhalteplatine 13 ist auf dem Nadelbett 2 der
Flachstrickmaschine zusätzlich zur Kammplatine 8 und vor
zugsweise direkt neben ihr angeordnet.
Die Niederhalteplatine 13 besitzt einen Niederhaltefinger
14, der einen Kammspalt 25 zwischen den beiden Nadelbet
ten 1, 2 bzw. zwischen den beiden Kammplatinen 7, 8 we
nigstens teilweise abdeckt, wenn sich die Niederhaltepla
tine 13 in ihrer vorderen nicht dargestellten Stellung
befindet. Die von den Nadeln 5 bzw. 6 bereits abgeschla
genen alten Maschen werden in der vorderen Stellung der
Niederhalteplatine 13 durch ihren Niederhaltefinger 14
sicher niedergehalten und auch dann daran gehindert, in
den Austrittsbereich der Nadeln 5 bzw. 6 oberhalb des
Niederhaltefingers 14 zu gelangen, wenn die alten Maschen
nicht abgezogen werden, beispielsweise dann, wenn sie et
wa bei Noppen- oder Zopfmustern mit mehreren Maschen auf
einer Nadel von einer Maschen- bzw. Wagenabzugsvorrich
tung nicht abgezogen werden.
Im oberen Bereich 15 der Niederhalteplatine 13 befindet
sich ein Langloch 16, durch das der Abschlag- oder Pun
zeldraht 12 hindurchgeht. Die Niederhalteplatine 13 kann
sich also um den Punzeldraht drehen und entsprechend der
Lage und Form des Langlochs 16 eine seitliche bzw. Auf-
und Abbewegung ausführen.
Ein nach unten gerichteter Arm 17 der Niederhalteplatine
13 geht in ein breiteres, unteres Teil 18 über, der an
seiner untersten Stelle einen Steuerfuß 19 bildet, an dem
ein Steuerelement 20 von unten angreift. Am unteren Teil
18 ist ein seitlich abstehender Steuerstift 21 vorgese
hen, der in einem Zwischenraum zwischen dem Nadelbett 2
und dem elastischen Arm 10 der Kammplatine 8 liegt. Am
unteren Teil 18 ist nahe dem Steuerfuß 19 weiterhin eine
Zugfeder 22 befestigt, die mit ihrer anderen Seite an ei
ner festen Stelle der Maschine, beispielsweise dem Ma
schinengestell oder dem Nadelbett so angeordnet ist, daß
sie auf den unteren Teil 18 der Niederhalteplatine 13 ei
ne Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn auszuüben versucht.
Das Steuerelement 20, welches ebenfalls lediglich schema
tisch dargestellt ist, ist entweder mit dem Schloßschlit
ten mechanisch verbunden, oder wird synchron zum Schloß
schlitten auf der Unterseite des Nadelbetts 2 und in
Längsrichtung zu ihm bewegt, so daß an der Stelle, an der
sich das Schaltelement 20 befindet, der Steuerfuß 19 nach
oben gedrückt wird und damit die bewegliche Niederhalte
platine 13 in die dargestellte hintere, dem Kammspalt
freigebende Stellung bringt. Die Halterung des Schaltele
ments und dessen Führung sowie dessen Antrieb ist nicht
Gegenstand der vorliegenden Erfindung und soll hier nicht
weiter beschrieben werden.
Wenn das Schaltelement 20 - wie in Fig. 2 dargestellt -
nicht auf den Steuerfuß 19 drückt, wird die Niederhalte
platine 13 auf Grund der Feder 22 nach unten gezogen und
dreht sich, so weit dies möglich ist, im Uhrzeigersinn um
den Abschlagdraht 12 (siehe Fig. 2). Dadurch wird der
Niederhaltefinger 14 sowohl nach links über den Kamm
spalt, als auch nach unten, gewünschtenfalls bis zur Höhe
des Abschlagdrahts 12 oder darunter, gezogen, so daß er
in einer optimalen Stellung über den Maschen liegt, um
ein optimales Niederhalten der Maschen zu erreichen wird.
Die Bewegung der Niederhalteplatine 13 nach vorn zum Nie
derhalten der Maschen wird dabei durch die Form und Lage
des Langlochs 16, in dem sich der Punzeldraht befindet,
als auch durch die Form der inneren Kante des elastischen
Arms 10 und/oder der unteren Kontur des Nadelbetts 2 be
stimmt. Die innere Kante des elastischen Arms 10 und/oder
die Kontur der Unterseite des Nadelbetts 2 im Bereich der
Kammplatine 8 stellen für den Steuerstift 21 Steuerkurven
dar. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Steuer
bzw. Bewegungskurven für den Steuerstift 21 in einer an
deren Weise auszubilden.
Fährt nun die Nocke 20 - wie in Fig. 1 dargestellt - auf
den Steuerfuß 19 auf, wird dieser und damit die gesamte
Niederhalteplatine 13 entgegen der Federkraft der Zugfe
der 22 nach oben geschoben (siehe Fig. 1). Auf Grund des
Langlochs 16, in der der Abschlagsdraht 12 liegt, sowie
auf Grund des über die genannten Steuerkurven geführten
Steuerstifte 21 führt die Niederhalteplatine 13 eine
Zwangsbewegung aus, während der der Niederhaltefinger 14
aus dem Kammspaltbereich nach hinten gedreht und gleich
zeitig nach oben in die in der Figur dargestellten Lage
gedrückt wird. Auf diese Weise ist ein sicheres Entfernen
des Niederhaltefingers 14 und der gesamten Niederhalte
platine 13 aus dem Maschenbildungsbereich gewährleistet.
Durch die Wahl der Form und Lage des Langlochs 16
und/oder der Kurvenform der Steuerkurven für den Steuer
stift 21 ist praktisch jede wünschenswerte Bewegung und
Lage der Niederhalteplatine 13 und insbesondere des Nie
derhaltefingers 14 in der aktiven und nicht-aktiven Stel
lung wählbar.
Die Erfindung wurde anhand eines bevorzugten Ausführungs
beispiels erläutert. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche
Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß da
durch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielswei
se kann eine in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildete
und gesteuerte Niederhalteplatine 13 nicht nur an einem
der Nadelbetten, sondern auch am anderen Nadelbett vorge
sehen sein. Der Arm 17 oder zusätzliche Teile der Nieder
halteplatine 13 können zum Ersatz der Zugfeder 22 auch
mit entsprechenden, elastischen Elementen versehen und in
entsprechender Weise am Nadelbett oder an Maschinenteilen
fixiert sein.
Claims (12)
1. Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten
(1, 2), im Nadelbett (1, 2) beweglichen Nadeln (5,
6) und jeweils Steuerfüße (19) aufweisenden bewegli
chen Niederhalteplatinen (13) auf wenigstens einem
Nadelbett (2), dadurch gekennzeichnet, das die Steu
erfüße (19) der beweglichen Niederhalteplatinen (13)
von der Unterseite des Nadelbetts (2) steuerbar
sind.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß unterhalb des Nadelbetts (2) ein die
Steuerfüße (19) der beweglichen Niederhalteplatine
(13) steuerndes Schaltelement (20) vorgesehen ist.
3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schaltelement (20) mit einem
Schloßschlitten mechanisch verbunden ist.
4. Flachstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schaltelement (20) unabhängig vom
Schloßschlitten unterhalb des Nadelbetts (2) syn
chron mit dem Schloßschlitten bewegbar ist.
5. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Fe
derelement (22) zwischen der Niederhalteplatine (13)
und einem festen Maschinenpunkt vorgesehen ist, und
daß das Federelement (22) die Niederhalteplatine
(13) in einer die Maschen niederhaltenden Stellung
hält.
6. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltele
ment (20) die Niederhalteplatine (13) entgegen der
Federkraft des Federelements (22) in eine einen
Kammspalt (15) freigebende Stellung bewegt.
7. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhal
teplatine (13) um einen Drehpunkt drehbar ist.
8. Flachstrichmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Drehpunkt der Abschlagdraht (12)
ist.
9. Flachstrickmaschine nach den Ansprüchen 7 und 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Niederhalteplatine
(13) ein den Abschlagdraht (12) aufnehmendes Lang
loch aufweist.
10. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalt
seplatine (13) einen seitlich abstehenden Steuer
stift (21) aufweist, der an wenigstens einer Steuer
kurve (23, 24) anliegt.
11. Flachstrickmaschine nach Anspruch 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (23, 24) durch
die innere Kante einer benachbarten, unbeweglichen
Klammplatine (8) und/oder die Kontur der Unterseite
des Nadelbetts (2) gebildet ist.
12. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der
Niederhalteplatine (13) durch die Form und/oder Lage
des Langlochs (16) und der Steuerkurve (23, 24) für
den Steuerstift (21) festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105099 DE19505099A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Flachstrickmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105099 DE19505099A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Flachstrickmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19505099A1 true DE19505099A1 (de) | 1996-08-22 |
Family
ID=7754053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995105099 Withdrawn DE19505099A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Flachstrickmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19505099A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN1300401C (zh) * | 2004-12-13 | 2007-02-14 | 冯加林 | 沉降片控制装置 |
| EP3165649A1 (de) * | 2015-11-06 | 2017-05-10 | Shima Seiki Mfg., Ltd. | Flachstrickmaschine mit festen platinen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1167479B (de) * | 1959-08-10 | 1964-04-09 | Remac Handstrickapp Erzeugung | Flachstrickgeraet mit Zungennadeln und Platinen zum Abschlagen und Niederhalten der Maschen |
| DE1248215B (de) * | 1963-09-02 | 1967-08-24 | Gottlieb Eppinger K G | Doppelzylinder-Rundstrickmaschine |
| CH533708A (de) * | 1969-12-23 | 1973-02-15 | Courtaulds Ltd | Abzugeinrichtung mit Abzugplatinen an einer Strickmaschine |
-
1995
- 1995-02-15 DE DE1995105099 patent/DE19505099A1/de not_active Withdrawn
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| JP2017089027A (ja) * | 2015-11-06 | 2017-05-25 | 株式会社島精機製作所 | 固定シンカーを有する横編機 |
| KR101844264B1 (ko) * | 2015-11-06 | 2018-04-02 | 가부시키가이샤 시마세이키 세이사쿠쇼 | 고정싱커를 구비하는 횡편기 |
| CN106676740B (zh) * | 2015-11-06 | 2018-11-23 | 株式会社岛精机制作所 | 具有固定沉降片的横编机 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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