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DE19505690A1 - Verfahren zur Herstellung schaumreduzierter Waschmittel mit hohem Schüttgewicht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung schaumreduzierter Waschmittel mit hohem Schüttgewicht

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Publication number
DE19505690A1
DE19505690A1 DE1995105690 DE19505690A DE19505690A1 DE 19505690 A1 DE19505690 A1 DE 19505690A1 DE 1995105690 DE1995105690 DE 1995105690 DE 19505690 A DE19505690 A DE 19505690A DE 19505690 A1 DE19505690 A1 DE 19505690A1
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DE
Germany
Prior art keywords
weight
regulator system
foam regulator
foam
nonionic surfactant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995105690
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Dr Graffmann
Torsten Zimny
Kathrin Dr Schnepp
Adolf Wiche
Josef Markiefka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE1995105690 priority Critical patent/DE19505690A1/de
Priority to PCT/EP1996/000606 priority patent/WO1996026258A1/de
Publication of DE19505690A1 publication Critical patent/DE19505690A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D11/00Special methods for preparing compositions containing mixtures of detergents
    • C11D11/0082Special methods for preparing compositions containing mixtures of detergents one or more of the detergent ingredients being in a liquefied state, e.g. slurry, paste or melt, and the process resulting in solid detergent particles such as granules, powders or beads
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von granularen Waschmitteln mit hohem Schüttgewicht, welche ein Schaumregulatorsystem auf der Basis von Paraffin und Bisfettsäureamid enthalten.
Granulare Waschmittel mit hohem Schüttgewicht können gemäß dem Verfahren der internationalen Patentanmeldung WO 91/02047 hergestellt werden. Dabei handelt es sich um das strangförmige Verpressen eines homogenen Vorgemi­ sches aus Waschmittelinhaltsstoffen, das gegebenenfalls unter Zusatz eines Plastifiziermittels erfolgen kann, über Lochformen, welche vorzugsweise eine Öffnungsweite von 0,5 mm bis 5 mm aufweisen, anschließendes Zerklei­ nern des Extrudats mittels einer Schneidevorrichtung und nachfolgende Be­ handlung in einem Rondiergerät, wodurch man weitgehend einheitlich kugel­ förmige Produkte erhält. Allerdings beobachtet man insbesondere bei ten­ sidreichen Rezepturen manchmal zerklüftete Oberflächen des Extrudatkorns und Längendifferenzen nach Abschlag, was zu einer nicht optimalen Schütt­ gewichtserhöhung durch den Extrusionsschritt, zu erhöhten Fein- und Grob­ anteilen und generell zu einer Verschlechterung des Produktbildes führt.
Bei einem derartigen Herstellverfahren empfindet man es außerdem oft als Nachteil, daß bisher Schaumregulatorwirkstoffe nicht unter Erhalt ihrer schaumregulierenden Wirkung zusammen mit den übrigen Waschmittelinhalts­ stoffen coextrudiert werden konnten. Zur Vermeidung von Wirkungsverlusten des Schaumregulatorwirkstoffs werden diese daher normalerweise in Form von separat, zum Beispiel durch Sprühtrocknung hergestellten pulverförmigen beziehungsweise granularen Schauminhibitorkonzentraten, wie beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO 91/12306 beschrieben, in solche Waschmittel eingearbeitet. Nachteilig bei dieser Vorgehensweise ist, daß man bei der Verwendung separater Schauminhibitorkonzentrate in der Rezep­ tur des fertigen Wasch- beziehungsweise Reinigungsmittels durch diese be­ reits sehr festgelegt ist, da oft nicht mehr als 15 Gew.-% bis 20 Gew.-% an entschäumend wirkender Aktivsubstanz in derartigen Schauminhibitorkon­ zentraten enthalten ist, wodurch weniger Raum für die Rezepturentwicklung bleibt, da Rücksicht auf die übrigen, in Mengen bis zu 85 Gew.-% enthal­ tenen Inhaltsstoffe der Schauminhibitorkonzentrate genommen werden muß.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß Schaumregulatorsysteme, die Paraffinwachs und Bisfettsäureamid enthalten, ohne Abnahme der Wirksamkeit in extrudierte Waschmittel mit hohem Schüttgewicht eingearbeitet werden können, wenn man das Schaumregulatorsystem vor dem Extrudierschritt homo­ gen in nichtionischem Tensid löst beziehungsweise dispergiert, und man zudem noch Produkte von besonders hoher Kornstabilität und verbesserten physikalischen Eigenschaften erhält.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von gra­ nularen Wasch- oder Reinigungsmitteln mit hohem Schüttgewicht, die nicht­ ionisches Tensid und ein Schaumregulatorsystem auf der Basis von Paraffin und Bisfettsäureamid enthalten, durch strangförmiges Verpressen über Lochformen und anschließendes Zerkleinern des Extrudats mittels einer Schneidevorrichtung, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein ho­ mogenes Gemisch aus dem Schaumregulatorsystem und dem nichtionischen Tensid herstellt, dieses mit mindestens einem festen und/oder in fester Form konfektionierten Wasch- oder Reinigungsmittelbestandteil vermischt, durch eine Lochplatte extrudiert und das Extrudat gegebenenfalls verrundet und/oder abpudert.
Als zusätzlicher Nutzen dieser Vorgehensweise wird das Einspülverhalten der Waschmittel mit hohem Schüttgewicht in übliche Waschmaschinen verbes­ sert.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von homogenen Gemischen aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid, wobei das Schaumregulatorsystem Paraffinwachs und Bisfettsäureamid enthält, zur Verbesserung der Herstellbarkeit, das heißt insbesondere der Erhöhung der Homogenität und Kornstabilität von granularen Wasch- oder Reinigungsmit­ teln.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von homogenen Gemischen aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid, wobei das Schaumregulatorsystem Paraffinwachs und Bisfettsäureamid enthält, zur Verbesserung des Einspülverhaltens und/oder zur Erhöhung der Auflösege­ schwindigkeit von Waschmitteln mit hohem Schüttgewicht.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren sind in der zu extrudierenden Mischung vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere 1,5 Gew.-% bis 6 Gew.-% an Gemisch aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid enthalten.
Unter Mitteln mit hohem Schüttgewicht sollen im Rahmen der vorliegenden Erfindung solche mit Schüttgewichten von mindestens 550 g/l, insbesondere von 600 g/l bis 950 g/l und vorzugsweise von 700 g/l bis 850 g/l verstan­ den werden.
Ein Schaumregulatorsystem zum erfindungsgemäßen Einsatz enthält vorzugs­ weise 70 Gew.-% bis 95 Gew.-%, insbesondere 80 Gew.-% bis 92 Gew.-% eines Paraffinwachses beziehungsweise Paraffinwachsgemisches sowie 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, insbesondere 8 Gew.-% bis 20 Gew.-% eines von C2-7-Diaminen und gesättigten C12-22-Carbonsäuren abgeleiteten Bisamids. Das Mischungsver­ hältnis des nichtionischen Tensids mit dem Schaumregulatorsystem ist wenig kritisch, es liegt, bezogen auf das Gewicht, vorzugsweise im Bereich von 20 : 1 bis 1 : 1, insbesondere 12 : 1 bis 2 : 1. Anstelle reiner Paraffine können auch Gemische aus Paraffin mit schaumregulierendem Silikon eingesetzt werden, wobei der Silikonanteil, bezogen auf die Summe aus Paraffin und Silikon, in der Regel nicht über 50 Gew.-%, insbesondere 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, beträgt.
Die in Frage kommenden Paraffine sind im allgemeinen komplexe Stoffge­ mische ohne scharfen Schmelzpunkt. Zur Charakterisierung bestimmt man üb­ licherweise ihren Schmelzbereich durch Differential-Thermo-Analyse (DTA), wie in "The Analyst" 87 (1962), 420, beschrieben, und/oder ihren Erstar­ rungspunkt. Darunter versteht man die Temperatur, bei der das Wachs durch langsames Abkühlen aus dem flüssigen in den festen Zustand übergeht. Er­ findungsgemäß sind sowohl bei Raumtemperatur vollständig flüssige Paraf­ fine, das heißt solche mit einem Erstarrungspunkt unter 25°C, als auch bei Raumtemperatur feste Paraffine brauchbar. Eingesetzt werden können beispielsweise die aus der europäischen Patentanmeldung EP 309 931 be­ kannten Paraffinwachsgemische aus beispielsweise 26 Gew.-% bis 49 Gew.-% mikrokristallinem Paraffinwachs mit einem Erstarrungspunkt von 62°C bis 90°C, 20 Gew.-% bis 49 Gew.-% Hartparaffin mit einem Erstarrungspunkt von 42°C bis 56°C und 2 Gew.-% bis 25 Gew.-% Weichparaffin mit einem Er­ starrungspunkt von 35°C bis 40°C. Vorzugsweise werden Paraffine bzw. Paraffingemische verwendet, die im Bereich von 30°C bis 90°C erstarren. Dabei ist zu beachten, daß auch bei Raumtemperatur fest erscheinende Pa­ raffinwachsgemische unterschiedliche Anteile an flüssigem Paraffin ent­ halten können. So weisen besonders bevorzugte Paraffinwachsgemische bei 30°C einen Flüssiganteil von unter 10 Gew.-%, insbesondere von 2 Gew.-% bis 5 Gew.-%, bei 40°C einen Flüssiganteil von unter 30 Gew.-%, vorzugs­ weise von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-% und insbesondere von 5 Gew.-% bis 15 Gew.-%, bei 60°C einen Flüssiganteil von 30 Gew.-% bis 60 Gew.-%, insbesondere von 40 Gew.-% bis 55 Gew.-%, bei 80°C einen Flüssiganteil von 80 Gew.-% bis 100 Gew.-%, und bei 90°C einen Flüssiganteil von 100 Gew.-% auf. Die Temperatur, bei der ein Flüssiganteil von 100 Gew.-% des Paraffinwachses erreicht wird, liegt bei besonders bevorzugten Paraffinwachsgemischen noch unter 85°C, insbesondere bei 75°C bis 82°C.
Die zweite wesentliche Komponente des Entschäumersystems wird aus be­ stimmten Bisamiden gebildet. Geeignet sind Bisamide, die sich von gesät­ tigten Fettsäuren mit 12 bis 22, vorzugsweise 14 bis 18 C-Atomen sowie von Alkylendiaminen mit 2 bis 7 C-Atomen ableiten. Geeignete Fettsäuren sind Laurin-, Myristin-, Stearin-, Arachin- und Behensäure sowie deren Gemi­ sche, wie sie aus natürlichen Fetten beziehungsweise gehärteten Ölen, wie Talg oder hydriertem Palmöl, erhältlich sind. Geeignete Diamine sind bei­ spielsweise Ethylendiamin 1,3-Propylendiamin, Tetramethylendiamin, Penta­ methylendiamin, Hexamethylendiamin, p-Phenylendiamin und Toluylendiamin. Bevorzugte Diamine sind Ethylendiamin und Hexamethylendiamin. Besonders bevorzugte Bisamide sind Bis-myristoyl-ethylendiamin, Bis-palmitoyl-ethy­ lendiamin, Bis-stearoylethylendiamin und deren Gemische sowie die ent­ sprechenden Derivate des Hexamethylendiamins. Die Bisamide liegen vor­ zugsweise, wie in EP 309 931 beschrieben, in feinverteilter Form vor und weisen insbesondere eine mittlere Korngröße von weniger als 50 µm auf. Vorzugsweise liegt die maximale Korngröße der Bisamidpartikel unter 20 µm, wobei mindestens 50%, insbesondere mindestens 75% der Partikel kleiner als 10 µm sind. Diese Angaben hinsichtlich der Partikelgröße beziehen sich auf die bekannte Bestimmungsmethode mit dem "Coulter Counter".
Wesentlich ist, daß man eine homogene Mischung aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid einsetzt. Diese kann man vorteilhaft in ein­ facher Weise durch Aufschmelzen des bei Raumtemperatur festen Bisamids in Gegenwart des Paraffins und des nichtionischen Tensides, zweckmäßigerweise unter Rühren beziehungsweise Homogenisieren, erreichen. Falls das Bisamid nicht in Substanz, sondern vorkonfektioniert in Abmischung mit dem Paraf­ fin eingesetzt wird, ist ein Erhitzen über den Schmelzpunkt des Bisamids hinaus in der Regel nicht erforderlich, da sich bereits bei niedrigeren Temperaturen in der Regel eine Lösung des Bisamids im Paraffin bildet. Anschließend an die vorzugsweise bei Temperaturen im Bereich von 60°C bis 120°C, insbesondere 80°C bis 100°C vorgenommene Bildung des homogenen Gemisches aus Entschäumersystem und nichtionischem Tensid kann dieses, gegebenenfalls nach Abkühlen, mit den übrigen Wasch- oder Reinigungsmit­ telbestandteilen vermischt werden. Bevorzugt ist allerdings, das Gemisch aus Entschäumersystem und nichtionischem Tensid im noch heißen, das heißt gut fließfähigen Zustand auf einen festen und/oder in fester Form konfek­ tionierten Wasch- oder Reinigungsmittelbestandteil, beispielsweise auf anorganische Builderpartikel, aufzubringen, wodurch seine Handhabbarkeit erleichtert wird. So ist zum Beispiel das Lagern von mit der homogenen Mischung beaufschlagtem festen und/oder in fester Form konfektionierten Wasch- oder Reinigungsmittelbestandteil, zum Beispiel beim Abbruch des erfindungsgemäßen Verfahrens über Nacht, problemlos möglich.
Unter nichtionischen Tensiden, die mit dem Schaumregulatorsystem homogen zu vermischen sind, werden erfindungsgemäß insbesondere die Alkoxylate, vorzugsweise die Ethoxylate und/oder Propoxylate von Alkoholen, Alkylaminen, vicinalen Diolen und/oder Carbonsäureamiden, die Alkylgruppen mit 8 bis 22 C-Atomen, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen, besitzen, ver­ standen. Der mittlere Alkoxylierungsgrad dieser Verbindungen beträgt dabei in der Regel von 1 bis 25, vorzugsweise 3 bis 18. Sie können in bekannter Weise durch Umsetzung mit den entsprechenden Alkylenoxiden hergestellt werden. Auch Produkte, die durch Alkoxylierung von Fettsäurealkylestern mit 1 bis 4 C-Atomen im Esterteil nach dem Verfahren der internationalen Patentanmeldung WO 90/13533 herstellbar sind, kommen in Frage. Bevorzugt sind unter den Carbonsäureamidabkömmlingen die Ethanolamid-Derivate von Alkansäuren mit 8 bis 22 C-Atomen, vorzugsweise 12 bis 16 C-Atomen. Zu den in Frage kommenden Alkoholalkoxylaten gehören die Ethoxylate und/oder Propoxylate von linearen oder verzweigtkettigen Alkoholen mit 8 bis 22 C-Atomen, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen. Geeignet sind insbesondere die Derivate der Fettalkohole, obwohl auch deren verzweigtkettige Isomere zur Herstellung verwendbarer Alkoxylate eingesetzt werden können. Brauchbar sind demgemäß insbesondere die Ethoxylate primärer Alkohole mit linearen Dodecyl-, Tetradecyl-, Hexadecyl- oder Octadecylresten sowie deren Ge­ mische. Auch der Einsatz entsprechender Alkoxylate von ein- oder mehrfach ungesättigten Fettalkoholen, zu denen beispielsweise Oleylalkohol, Elai­ dylalkohol, Linoleylalkohol, Linolenylalkohol, Gadoleylalkohol und Eruca­ alkohol gehört, ist möglich.
Ein Teil des zum Einsatz kommenden nichtionischen Tensids, vorzugsweise nicht mehr als 60 Gew.-%, kann durch höheralkoxylierte Vertreter der ge­ nannten Substanzklassen, das heißt Verbindungen, deren C-Kette derjenigen der obengenannten nichtionischen Tenside entspricht und die einen mittle­ ren Alkoxylierungsgrad im Bereich von 25 bis 80, insbesondere von 30 bis 50 aufweisen, und/oder durch Polyalkoxylate, denen die C-Kette fehlt und die einen mittleren Alkoxylierungsgrad im Bereich von 5 bis 25, insbeson­ dere 6 bis 10 aufweisen, ersetzt werden. Zu derartigen Substanzen gehören beispielsweise 40fach ethoxylierter Talgfettalkohol und Polyethylenglykol mit mittlerem Molgewicht 400. Derartige Zusatzstoffe werden im erfin­ dungsgemäßen Verfahren vorzugsweise derart eingearbeitet, daß man zuerst eine homogene Mischung aus nichtionischem Tensid und Schaumregulatorsystem erzeugt und sie dieser zusetzt.
Zu den festen und/oder in fester Form konfektionierten Wasch- oder Reini­ gungsmittelbestandteilen, auf die beziehungsweise auf mindestens eines aus denen das Gemisch aus nichtionischem Tensid und Schaumregulatorsystem vor dem strangförmigen Verpressen aufgebracht wird, gehören übliche durch Sprühtrocknung wäßriger Aufschlämmungen ihrer Inhaltsstoffe hergestellte Pulver, feste Bleichmittel, in fester Form konfektionierte Bleichaktiva­ toren, nicht durch konventionelles Sprühtrocknen hergestellte Anionten­ sidcompounds gemäß der internationalen Patentanmeldung WO 93/04162 mit einem Gehalt von über 80 Gew.-%, insbesondere über 90 Gew.-% an Alkylsulfat mit Alkylkettenlängen im Bereich von C₁₂ bis C₁₈, wobei der Rest im wesentlichen aus anorganischen Salzen und Wasser besteht, pulverförmige Polycarboxylat-Cobuilder, beispielsweise Alkalicitrat, feste anorganische Buildermaterialien, wie Zeolith-A, Zeolith-P und kristalline Schichtsilikate, und sonstige anorganische Salze wie Alkalicarbonat, Alkalihydrogencarbonat und Alkalisilikat.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein festes Vorgemisch extrudiert, das 20 Gew.-% bis 35 Gew.-% anorgani­ schen Builder, insbesondere Zeolith, 1 Gew.-% bis 13 Gew.-% organischen Cobuilder, insbesondere monomeres und/oder polymeres Polycarboxylat, 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% Tensid, insbesondere Anion- und/oder Niotensid, wobei das nichtionische Tensid aus der Mischung mit dem Schaumregulator­ system hier unberücksichtigt bleibt, bis zu 20 Gew.-% Bleichmittel und 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% der Mischung aus nichtionischem Tensid und Schaum­ regulatorsystem, die auf mindestens eines der genannten pulverförmigen Bestandteile aufgebracht worden ist, enthält.
Ein in einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens einge­ setzte, mit der Mischung aus Entschäumersystem und nichtionischem Tensid zu beaufschlagendes Sprühtrocknungsprodukt enthält vorzugsweise 25 Gew.-% bis 65 Gew.-%, insbesondere 30 Gew.-% bis 60 Gew.-% anorganischen Builder und 7,5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, insbesondere 10 Gew.-% bis 30 Gew.-% Anion­ tensid, insbesondere synthetisches Aniontensid vom Sulfat- und/oder Sul­ fonattyp. Der Rest auf 100 Gew.-% besteht aus üblichen Inhaltsstoffen sprühgetrockneter Wasch- oder Reinigungsmittel, insbesondere Wasser, das vorzugsweise in Mengen bis zu 20 Gew.-%, insbesondere von 8 Gew.-% bis 18 Gew.-%, organischem Cobuilder, der vorzugsweise in Mengen bis zu 8 Gew.-%, insbesondere von 3 Gew.-% bis 6,5 Gew.-%, Verfärbungsinhibi­ toren, die vorzugsweise in für die Herstellung von Waschmitteln vorgese­ henen Sprühtrocknungsprodukten in Mengen bis zu 5 Gew.-%, insbesondere 1,5 Gew.-% bis 3 Gew.-%, und anorganischen wasserlöslichen Salzen, bei­ spielsweise Alkalisulfaten und/oder -carbonaten, die vorzugsweise in Men­ gen bis zu 20 Gew.-%, insbesondere von 2 Gew.-% bis 12 Gew.-% enthalten sind.
Zu den weiteren Waschmittelinhaltsstoffen, die bei Einsatz obengenannter Sprühtrocknungsprodukte vorzugsweise in Mengen bis zu 50 Gew.-%, insbe­ sondere 5 Gew.-% bis 25 Gew.-% bezogen auf zu extrudierendes Vorgemisch, zugesetzt werden können, gehören feste Bleichmittel auf Sauerstoffbasis, beispielsweise Alkaliperborate, die als sogenannte Monohydrate oder Tetrahydrate vorliegen können, oder Alkalipercarbonate, pulverförmig kon­ fektionierte Bleichaktivatoren, beispielsweise ein nach dem Verfahren des europäischen Patentes EP 0 037 026 hergestelltes Tetraacetylethylen­ diamin-Granulat, in fester Form konfektionierte, hoch-aktivsubstanzhaltige Aniontensidcompounds, beispielsweise ein nach dem Verfahren der interna­ tionalen Patentanmeldung WO 93/04162 hergestelltes Alkylsulfatcompound, in granularer Form vorliegende Enzyme, beispielsweise ein nach dem Verfahren der internationalen Patentanmeldung WO 91/02792 hergestelltes Enzymextrudat oder ein nach dem Verfahren der deutschen Patentanmeldung DE 43 39 463.4 hergestelltes Mehrenzymgranulat und/oder ein pulverförmig, beispielsweise nach dem Verfahren der deutschen Patentanmeldung DE 44 08 360.2 konfektionierter Soil release-Wirkstoff. Übliche flüssige Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln, beispielsweise Farb- oder Duftstoffe oder zusätzliche Tenside, können gewünschtenfalls auf das Sprühtrocknungsprodukt und/oder eines der sonstigen weiteren festen Waschmittelinhaltsstoffe vor dem Extrusionsschritt aufgetragen werden. Die genannten festen beziehungsweise in fester Form konfektionierten Wasch- oder Reinigungsmittelinhaltsstoffe, können auch, alternativ zu ihrer Ver­ arbeitung über das zu extrudierende Vorgemisch, dem Extrudat zugemischt werden, um ein fertiges Wasch- beziehungsweise Reinigungsmittel zu erhal­ ten, solange darauf geachtet wird, daß zumindest ein mit der Mischung aus nichtionischem Tensid und Schaumregulatorsystem beaufschlagter fester beziehungsweise in fester Form konfektionierter Wasch- oder Reinigungs­ mittelinhaltsstoff in das zu extrudierende Vorgemisch Eingang gefunden hat. Vorzugsweise wird ein Vorgemisch aus 20 Gew.-% bis 70 Gew.-% eines Sprühtrocknungsprodukts, 3 Gew.-% bis 20 Gew.-% Aniontensidcompound gemäß WO 93/04162 mit einem Gehalt von über 80 Gew.-%, insbesondere über 90 Gew.-% an Alkylsulfat mit Alkylkettenlängen im Bereich von C₁₂ bis C₁₈, Rest im wesentlichen anorganische Salze und Wasser, 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% pulverförmigem, separat zugesetztem Alkalicarbonat, 5 Gew.-% bis 20 Gew.-% pulverförmigem, separat zugesetztem Polycarboxylat-Cobuilder, beispiels­ weise Alkalicitrat, 10 Gew.-% bis 20 Gew.-% Peroxobleichmittel, bei­ spielsweise Natriumperborat-Monohydrat, und 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% der Mischung aus nichtionischem Tensid und Schaumregulatorsystem, die auf mindestens eines der genannten pulverförmigen Bestandteile aufgebracht worden ist, sowie bis zu 20 Gew.-%, insbesondere 5 Gew.-% bis 20 Gew.-% wäßrige Flüssigkomponenten, beispielsweise Wasser, wäßrige Alkalisilikat- und/oder -polycarboxylatlösungen, erzeugt und extrudiert, dem nach der Extrusion gewünschtenfalls weitere feste oder in fester Form konfektionierte Wasch- beziehungsweise Reinigungsmittelinhaltsstoffe zu­ gesetzt werden können.
Die Extrusion erfolgt unter im Prinzip bekannten Bedingungen, vorzugsweise unter Verwendung eines Extruders, in den ein die Mischung aus Entschäu­ mersystem und nichtionischem Tensid enthaltendes homogenes Vorgemisch zugeführt und unter einem Druck im Bereich von vorzugsweise 30 bar bis 180 bar, insbesondere 40 bar bis 80 bar, durch eine Lochplatte mit einem Lochdurchmesser von vorzugsweise 1,2 mm bis 2,0 mm, insbesondere 1,4 mm bis 1,7 mm strangförmig verpreßt und auf eine Länge, die nicht wesentlich von der Dicke, das heißt dem Lochdurchmesser abweicht, zerkleinert wird. Anschließend kann das Extrudat, gewünschtenfalls unter Aufbringen pulver­ förmiger Feststoffe wie insbesondere in der internationalen Patentanmel­ dung WO 94/01526 beschrieben, in einem üblichen Rondiergerät, beispiels­ weise einem Spheronizer®, verrundet und entgratet werden.
Beispiele
Aus den in der nachfolgenden Tabelle mit ihren Mengen angegebenen Be­ standteilen wurden, wie in den Beispielen 1 bis 5 der WO 91/02047 be­ schrieben, extrudierte Mittel M1 und M2 mit einem Schüttgewicht von ca. 800 g/l hergestellt (Lochdurchmesser der Lochplatte 1,4 mm). Dabei ging man so vor, daß man aus den in Tabelle 1 unter den Nummern 1 bis 6 aufge­ führten Stoffen wäßrige Aufschlämmungen erzeugte, die 40 bis 44 Gew.-% Wasser enthielten, auf Temperaturen von etwa 60°C bis 80°C erwärmt und unter einem Druck von 30 bar in einem Trockenturm versprüht wurden, wobei Heißluft (Temperatur 160°C bis 220°C) im Gegenstrom geführt wurde. Es wurde ein Sprühtrocknungsprodukt erhalten, das eine Schüttdichte von etwa 350 Gramm pro Liter aufwies. Dieses wurde anschließend mit dem Natrium­ perborat vermischt, auf die Mischung wurde ein bei einer Temperatur von 90°C gehaltenes homogenes Gemisch aus den in Tabelle 1 unter den Nummern 8 bis 10 aufgeführten Stoffen aufgesprüht und das entstehende Gemisch extrudiert. Abschließend wurde das Extrudat (Schüttgewicht 736 g/l) mit dem unter Nummer 11 aufgeführten Pudermittel behandelt. Das so herge­ stellte erfindungsgemäße Produkt wird im folgenden als E1 bezeichnet. Zum Vergleich wurde ein Extrudat V1 der gleichen Gesamtzusammensetzung herge­ stellt, bei dem der Schaumregulator (Nummer 9 der Tabelle 1) in Form eines Granulats mit den Substanzen unter den Nummern 3, 4 und 5 als Trägermate­ rialien (hergestellt gemäß Beispiel 2 der internationalen Patentanmeldung WO 91/12306) eingearbeitet wurde und Niotensid sowie der Zusatzstoff Teil des Sprühtrocknungsprodukts waren.
Tabelle 1
Extrudatzusammensetzung [Gew.-%]
Daß sich das zu E1 führende Extrudatvorgemisch wesentlich einfacher zum extrudierten Mittel verarbeiten ließ als das zu V1 führende, wird durch den Vergleich der durch Scher- und Reibungskräfte erzeugten Temperatur des den Extruder verlassenden Guts deutlich (gemessen direkt nach Abschlag). Diese Temperatur lag im Fall von V1 bei 59°C bis 61°C, im Fall von E1 bei nur 53°C.
Zur Bestimmung der Auflösegeschwindigkeit wurde die Zeit gemessen, inner­ halb der sich 90 Gew.-% des jeweiligen Mittels in einem Rührgefäß (jeweils 5 g zu untersuchendes Mittel in 500 g Wasser bei 20°C, Konzentrations­ messung über die Leitfähigkeit) gelöst hatten. Die ermittelten Werte (in Sekunden) sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Tabelle 2
Man erkennt, daß die Auflösegeschwindigkeit des erfindungsgemäß herge­ stellten Mittel E1 signifikant besser als diejenige des auf anderem Wege hergestellten Mittels V1 ist.
Wurde als Zusatzstoff statt des 40fach ethoxylierten Talgalkohols ein Polyethylenglykol mit Molgewicht 400 eingesetzt, ergaben sich im wesent­ lichen die gleichen Werte.

Claims (11)

1. Verfahren zur Herstellung von granularen Wasch- oder Reinigungsmitteln mit hohem Schüttgewicht, die nichtionisches Tensid und ein Schaumre­ gulatorsystem auf der Basis von Paraffin und Bisfettsäureamid enthal­ ten, durch strangförmiges Verpressen über Lochformen und anschließen­ des Zerkleinern des Extrudats mittels einer Schneidevorrichtung, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein homogenes Gemisch aus dem Schaumregulatorsystem und dem nichtionischen Tensid herstellt, dieses mit mindestens einem festen und/oder in fester Form kon­ fektionierten Wasch- oder Reinigungsmittelbestandteil vermischt, durch eine Lochplatte extrudiert und das Extrudat gegebenenfalls verrundet und/oder abpudert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der zu ex­ trudierenden Mischung 1 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere 1,5 Gew.-% bis 6 Gew.-% des Gemisches aus Schaumregulatorsystem und nichtioni­ schem Tensid enthalten sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaumregulatorsystem 70 Gew.-% bis 95 Gew.-%, insbesondere 80 Gew.-% bis 92 Gew.-% eines Paraffinwachses beziehungsweise Paraffinwachsge­ misches sowie 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, insbesondere 8 Gew.-% bis 20 Gew.-% von C2-7-Diaminen und gesättigten C12-22-Carbonsäuren abge­ leitetes Bisamid enthält.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaumregulatorsystem Gemische aus Paraffin mit schaumregu­ lierendem Silikon eingesetzt werden, wobei der Silikonanteil, bezogen auf die Summe aus Paraffin und Silikon, nicht über 50 Gew.-%, insbe­ sondere 5 Gew.-% bis 30 Gew.-%, beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtionischen Tenside, die mit dem Schaumregulatorsystem ho­ mogen zu vermischen sind, aus den Alkoxylaten, insbesondere den Ethoxylaten und/oder Propoxylaten von Alkoholen, Alkylaminen, vici­ nalen Diolen und/oder Carbonsäureamiden, die Alkylgruppen mit 8 bis 22 C-Atomen, insbesondere 12 bis 18 C-Atomen, besitzen, ausgewählt wer­ den.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Alkoxylierungsgrad im nichtionischen Tensid 1 bis 25, insbesondere 3 bis 18 beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von nichtionischem Tensid zu Schaumregula­ torsystem im Bereich von 20 : 1 bis 1 : 1, insbesondere 12 : 1 bis 2 : 1 liegt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des nichtionischen Tensids, insbesondere nicht mehr als 60 Gew.-%, durch höheralkoxylierte Verbindungen, die einen mittleren Alkoxylierungsgrad im Bereich von 25 bis 80, insbesondere von 30 bis 50 aufweisen, und/oder durch Polyalkoxylate, denen die C-Kette fehlt und die einen mittleren Alkoxylierungsgrad im Bereich von 5 bis 25, insbesondere 6 bis 10 aufweisen, ersetzt ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß man ein festes Vorgemisch extrudiert, das 20 Gew.-% bis 35 Gew.-% anorganischen Builder, 1 Gew.-% bis 13 Gew.-% organischen Cobuilder, 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% Tensid, wobei das nichtionische Tensid aus der Mischung mit dem Schaumregulatorsystem hier unberücksichtigt bleibt, bis zu 20 Gew.-% Bleichmittel und 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% der Mischung aus nichtionischem Tensid und Schaumregulatorsystem, die auf minde­ stens eines der genannten pulverförmigen Bestandteile aufgebracht worden ist, enthält.
10. Verwendung von homogenen Gemischen aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid, wobei das Schaumregulatorsystem Paraffinwachs und Bisfettsäureamid enthält, zur Erhöhung der Homogenität und Korn­ stabilität von granularen Wasch- oder Reinigungsmitteln.
11. Verwendung von homogenen Gemischen aus Schaumregulatorsystem und nichtionischem Tensid, wobei das Schaumregulatorsystem Paraffinwachs und Bisfettsäureamid enthält, zur Verbesserung des Einspülverhaltens und/oder zur Erhöhung der Auflösegeschwindigkeit von Waschmitteln mit hohem Schüttgewicht.
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