DE19505493A1 - Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von Gegenständen - Google Patents
Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur elek
tronischen Kennzeichnung und Identifizierung von Gegenständen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es sind bereits elektronische Einrichtungen zur Kennzeichnung
von Gegenständen bekannt, die zur Überwachung von Warenbe
wegungen in Kaufhäusern verwendet werden. Diese Einrichtungen
sind an der Ware befestigt und verursachen die Abgabe eines
akustischen Signals, wenn die Eingangs-/Ausgangsschleuse des
Kaufhauses mit der gekennzeichneten Ware passiert wird.
Im US-Patent 4 920 335 wird eine elektronische Artikel-Über
wachungseinrichtung vorgeschlagen, die einen Planarresonator
enthält. Der Resonator (Parallel-Resonanzkreis) wird auf den
zu kennzeichnenden Artikel aufgebracht.
Ein elektromagnetisches Wechselfeld mit vorgegebenem Frequenz
bereich ermöglicht es, die resonante Stromverteilung zu
detektieren und damit gekennzeichnete Artikel von solchen ohne
Kennzeichen zu unterscheiden. Das resonante Verhalten des
Kennzeichens wird elektrisch dadurch abgeschaltet, daß ein
zweites elektromagnetisches Feld anderer Frequenz (Burn-Out-
Frequenz) die Resonatorschaltung durch Leitungsunterbrechung
eines Mikrowellen-Leitungs-Resonators funktionsunfähig machen
soll. Das Kennzeichen verbleibt auf dem Artikel.
Auch in den US 4,728,938, US 4,567,473, US 4,498,076 werden
Systeme beschrieben, mit denen Einzelresonatoren erkannt und
ausgeschaltet werden können.
Nachteilig ist es bei diesen Lösungen, daß nur ein Bit zur
Codierung zur Verfügung steht und damit nur eine einfache
Entscheidung möglich ist, nämlich das Kennzeichen ist vorhan
den oder ist nicht vorhanden. Es ist keine Aktivierung des
Resonators möglich. Es ist durch die Burn-Out-Frequenz nur
irreversibles Ausschalten des Resonators möglich. Dadurch ist
die Anwendbarkeit der vorgeschlagenen Lösungen stark
eingeschränkt. Außerdem wird eine vergleichsweise hohe
elektrische Leistung benötigt.
Es sind weiterhin in den DE 30 23 446 C2, DE-OS 19 05 008,
US 3,752,960 Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung von
Gegenständen beschrieben, bei denen eine Mehrzahl von Resona
toren zur Codierung von Gegenständen verwendet wird. Die
vorgeschlagenen Resonatoren weisen dabei keine Planarstruktur
auf und sind dadurch in der Anwendung beschränkt. In der DE 19 05 008
ist eine aufwendige Technologie mit diskreten
Bauelementen vorgesehen. Es werden im wesentlichen Verfahren
und Schaltungen zur Detektion vorcodierter Resonanzkreise
beschrieben. Die Lösungen sehen die Verwendung von Sendern,
Wobbelgeneratoren, Phasendetektoren und dgl. vor. Bei der
US 3,752,960 und der DE 30 23 446 C2 ist keine berührungslose
Aktivierung/Deaktivierung möglich, es ist der direkte Zugriff
zum Objekt notwendig.
In der DE 43 38 554 A1 wird die Anordnung einer Vielzahl von
Resonatoren in einem Array zur flexiblen Codierung
entsprechend dem Anwendungsfall beschrieben. Jeder Resonator
besteht aus einem Detektionsresonator mit einer definierten
Detektionsfrequenz und aus einem Burn-Out-Resonator mit der
definierten Burn-Out-Frequenz. Durch die Anschaltung
elektromagnetischer Felder mit ausgewählten Frequenzen werden
die Resonatoren gezielt und berührungslos codiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von
Gegenständen zu schaffen, mit dem auf der Basis von
Resonatoren-Arrays eine kostengünstige und zuverlässige
Sicherung von Dokumenten und Gegenständen aller Art gegen
Fälschung und Mißbrauch gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruches 1 gelöst. Durch die Verwendung von berührungslos
codierbaren Resonatoren, die in einem Array zusammengefaßt
sind, ist es mit dem Verfahren gewährleistet, kostengünstige
Sicherungssysteme für viele Anwendungsbereiche zu realisieren.
Es werden keine Batterien oder Halbleiterschaltungen für den
Informationsträger benötigt. Die Planarstruktur der Informa
tionsträger und deren kleine geometrische Abmessungen erlauben
eine breite Anwendung, es können zum Beispiel Urkunden,
Dokumente, Eintrittskarten aller Art vor Nachdruck, beispiels
weise über Farbkopierer, geschützt werden. Es wird die
kostengünstige elektronische Codierung von Papieraufklebern
oder -etiketten möglich und deren berührungslose elektronische
Identifizierung. Im Gegensatz zu bekannten Warensicherungs
systemen, bei denen nur die einfache Deaktivierung (1 Bit)
möglich ist, können entsprechend dem Anwendungsfall
Mehrbit-Codierungen und Umcodierungen erfolgen. Das Verfahren
ist durch das berührungslose Codieren und Detektieren
verschleißfrei. Für das Codieren und Umcodieren wird nur eine
geringe elektrische Leistung von z. B. < 1 . . . 2 Watt und für das
Identifizieren von z. B. < 0,01 Watt benötigt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung des Aufbaus eines
Systems zur Kennzeichnung und Identifizierung zur
Realisierung des Verfahrens,
Fig. 2 den schematischen Aufbau eines MF-Tags
(Mehr-Frequenz-Tag),
Fig. 3 den schematischen Aufbau eines Einzelresonators
(Oberseite),
Fig. 4 den schematischen Aufbau eines Einzelresonators nach
Fig. 3 (Unterseite) und
Fig. 5 das elektrische Ersatzschaltbild für einen der
Einzelresonatoren auf einem MF-Tag nach den Fig. 3, 4.
Entsprechend der Darstellung in der Fig. 1 besteht das
Identifizierungs-System zur Realisierung des Verfahrens aus
einem Personal-Computer 1, der über eine Codiereinrichtung 2
mit einem Koppelfeld 3, bestehend aus zum Beispiel je zwölf
NF- und zwölf HF-Spulen 4, 5, zur berührungslosen Einkopplung
von elektromagnetischer Energie, sowie über eine Detektions
einheit 6 mit einer Sende- und Empfangseinrichtung 7 zum
berührungslosen Lesen von MF-Tags 8 verbunden ist.
Der Personal-Computer 1 (oder eine entsprechende Rechner
einheit) dient zur Steuerung der Codierung und Detektion, zur
Erzeugung von Modulationssignalen für die Detektion und
Codierung, zur Auswertung der Ausgangssignale der Detektions
einheit 6 und zur Darstellung der Ergebnisse der
Identifikation.
In der Detektionseinheit 6 werden die Ansteuersignale vom
Personal-Computer 1 in HF-FM-Sendesignale von beispielsweise
3 bis 20 MHz umgesetzt und die Phasendetektion der Empfänger
signale vorgenommen.
In der Codiereinheit 2 werden die Ansteuersignale vom
Personal-Computer 1 in NF-Energie der Frequenz f₀ von
beispielsweise 125 kHz zur Aktivierung und in HF-Energie der
Frequenzen fk (k = 1, 2, 3, . . . n) von beispielsweise 3 bis 20 MHz
zur Deaktivierung der MF-Tags 8 über das Koppelfeld 3
umgesetzt.
Die berührungslose Einkopplung von magnetischer Energie in die
Einzelresonatoren 9 der MF-Tags 8 über das Koppelfeld 3
bewirkt die Codierung der MF-Tags 8 durch gezieltes
elektrothermisches "Zerstören" von "Sollbruchstellen" 12.
Die MF-Tags 8 bestehen gemäß der Darstellung in der Fig. 2 aus
zwölf Einzelresonatoren 9. Die Einzelresonatoren 9 sind
entsprechend der Darstellung in den Fig. 3, 4 aus beispiels
weise einer Planarspule 10 aus Kupfer auf der Oberseite einer
Polypropylenfolie 14, einem Kondensator, gebildet aus der
Kondensatorplatte 11 auf der Oberseite der Folie 14 und der
Kondensatorplatte 15 auf der Unterseite der Folie 14, und aus
Sollbruchstellen 12, 13 auf der Ober- und der Unterseite der
Folie 14 gebildet. Die Punkte a, b sind jeweils durchkontak
tiert.
Das elektrische Ersatzschaltbild eines einen Planarschwing
kreis bildenden Einzelresonators 9 zeigt die Fig. 5. Im
ursprünglichen Zustand ist jeder Einzelresonator 9 inaktiv.
Beim Aktivieren wird durch gezieltes kontaktloses Einkoppeln
elektromagnetischer Energie die Sollbruchstelle 12 elektrisch
unterbrochen. Der Resonanzkreis ist damit funktionsfähig und
detektierbar. Beim Deaktivieren wird die Sollbruchstelle 13,
analog zum Aktivierungsvorgang, geschaltet. Der Schwingkreis
ist wieder inaktiv und damit nicht mehr detektierbar. Die
Durchkontaktierungen A, B entsprechen den Punkten a, b in den
Fig. 3, 4 auf der Ober- und Unterseite der Folie 14.
Das Verfahren wird im folgenden am Beispiel der Sicherung vor
Fälschungen von Eintrittskarten für Großveranstaltungen
erläutert.
Um Eintrittskarten für Großveranstaltungen, zum Beispiel
Messen, Konzerte, Sportveranstaltungen, vor Fälschung, z. B.
mittels Farbkopierer, elektronisch zu sichern, wird die
Eintrittskarte mit einem MF-Tag 8 versehen. Sie kann damit zur
Einlaßkontrolle benutzt werden. Das MF-Tag 8 kann infolge
seiner Planarstruktur und der sehr geringen Schichtdicke von
beispielsweise 50 bis 100 µm ohne großen Aufwand in eine aus
zwei Lagen Papier bestehende Eintrittskarte eingebracht
werden. Die Papierlagen werden anschließend verklebt.
Die Resonatoren 9 der MF-Tags 8 sind zunächst inaktiv. Die
durch Leiterstrukturen geringen Querschnitts gebildeten
Sollbruchstellen 12 schließen die Spulen 10 kurz, die
Schaltung zeigt kein Resonanzverhalten (Fig. 5).
Beim Verkauf der Eintrittskarte wird je nach Veranstaltungsart
ein bestimmter Code auf die MF-Tags 8 aufgebracht, indem ein
Teil der Einzelresonatoren 9 des MF-Tags 8 dadurch aktiviert
wird, daß niederfrequente elektromagnetische Energie der
Frequenz f₀, zum Beispiel von 125 kHz, über die Anregespulen 4
des Koppelfeldes 3 in die Planarspulen 10 der zu aktivierenden
Resonatoren 9 eingekoppelt wird. Die Eintrittskarte kann dazu
direkt auf das Koppelfeld 3 gelegt werden (Fig. 1). Durch die
elektromagnetische Kopplung der Spulen 4 des Koppelfeldes 3
mit dem MF-Tag 8 wird in der jeweiligen Planarspule 10 ein
Strom induziert, der durch die Sollbruchstelle 12 fließt, so
daß diese elektrothermisch zerstört wird. Damit ist der
Resonator 9 aktiv und zeigt bei Anregung mit der Resonanz
frequenz fk, die einen wesentlich höheren Wert als die
Burn-Out-Frequenz f₀ aufweist, sein Schwingkreisverhalten. Die
Resonanzfrequenzen fk der einzelnen Resonatoren 9 sind durch
die Planarspulen 10 und die Kondensatoren, gebildet jeweils
aus den Kondensatorplatten 11, 15, festgelegt. Die jeweilige
Sollbruchstelle 13 der Resonatoren 9 (Fig. 3, 5) wird beim
Einwirken der Burn-Out-Frequenz f₀ nicht beschädigt, weil die
Kondensatoren 11, 15 bei der Burn-Out-Frequenz f₀ hochohmig
sind. Das für die Aktivierung der Resonatoren 9 erforderliche
Sendesignal wird von einer Steuer- und Auswerteeinheit, hier
vom Personal-Computer 1 (Fig. 1), erzeugt, digital/analog
gewandelt, verstärkt und über eine entsprechende Logik, hier
z. B. der Codiereinheit 2 (Fig. 1), zu den jeweiligen Anrege
spulen 4 des Koppelfeldes 3 geleitet, die den vorgesehenen
Resonator 9 aktivieren. Der Verkäufer der Eintrittskarte kann
dann mit der Detektionseinheit 6 die Richtigkeit des aufge
brachten Codes überprüfen.
Die Richtigkeit des auf die Eintrittskarte aufgebrachten Codes
wird auch am Einlaß zur Veranstaltung überprüft, indem das
MF-Tag 8 in der Eintrittskarte in der Detektionseinheit 6
(Fig. 1) in einem Detektionsbereich mit n Resonanzfrequenzen
fk (k = 1, 2, 3, . . . n) elektromagnetisch angeregt wird. Das
anregende Signal wird dazu im Bereich der Resonanzfrequenz fk
gewobbelt, z. B. um ±5 bis 10%. Der Code, der auf die
Eintrittskarte aufgebracht wurde, wird dadurch ermittelt, daß
bei bestimmten Frequenzen fi der Frequenzen fk das elektro
magnetische Feld zwischen der schematisch dargestellten
Sendeantenne 7a und der schematisch dargestellten
Empfangsantenne 7b der Sende- und Empfangseinheit 7 (Fig. 1)
durch die aktivierten Resonatoren 9 verändert wird. Diese
Veränderungen werden als Phasensprünge in der Detektions
einrichtung 6 mit Hilfe eines Phasendetektors mit angeschlos
senem Bandpaß herausgefiltert, analog/digital gewandelt und
vom Personal-Computer 1 ausgewertet. Stimmt ein derart
ermittelter Code der Eintrittskarte nicht mit dem für die
Veranstaltung vorgegebenen Code überein, wird die betreffende
Person nicht eingelassen. Wenn im Einlaßbereich eine
zusätzliche Codiereinrichtung 2 mit einem Koppelfeld 3
installiert ist, welches auf die Resonanzfrequenzen f₁ bis fn
abgestimmt ist, dann kann die Eintrittskarte nach erfolgtem
Einlaß entwertet werden. Es wird dazu, analog zum Aktivie
rungsverfahren, elektromagnetische Energie über die Anrege
spulen 5 in das MF-Tag 8 eingekoppelt, um die Sollbruchstellen
13 der bei der Ausgabe der Eintrittskarte aktivierten
Resonatoren 9 mit den Frequenzen fi elektrothermisch zu zer
stören (Fig. 5).
Bei Bedarf kann die Eintrittskarte auch nur umcodiert werden,
um der betreffenden Person den Zugang zu einem abgetrennten
Bereich innerhalb der Veranstaltung (z. B. VIP-Raum) zu
ermöglichen. Dort kann die Karte mit dem beschriebenen
Verfahren zunächst detektiert und dann entwertet werden.
Alle Veränderungen, die auf der Eintrittskarte als
Informationsträger vorgenommen werden, erfolgen völlig
berührungslos. Der Informationsträger ist dabei extrem
kostengünstig und flexibel, und das Verfahren arbeitet
verschleißfrei.
Die Leistungsmerkmale der MF-Tags 8 können den verschiedenen
Applikationen in weiten Grenzen angepaßt werden, insbesondere
hinsichtlich der geometrischen Abmessungen, der Codebreite,
der thermischen und mechanischen Eigenschaften. Die Codebreite
von zwölf Bit mit 4096 Möglichkeiten kann beispielsweise auf
Codebreiten bis zu 64 Bit erweitert werden, wenn es der
Anwendungsfall erfordern sollte.
Bezugszeichenliste
1 Personal-Computer/Rechner- und Steuerungseinheit
2 Codiereinheit
3 Koppelfeld
4 Anregespule (NF-Spule)
5 Anregespule (HF-Spule)
6 Detektionseinheit
7 Sende- und Empfangseinheit
8 MF-Tag
9 Einzelresonator
10 Planarspule
11 Kondensatorplatte
12 Sollbruchstelle
13 Sollbruchstelle
14 Polypropylenfolie
15 Kondensatorplatte
2 Codiereinheit
3 Koppelfeld
4 Anregespule (NF-Spule)
5 Anregespule (HF-Spule)
6 Detektionseinheit
7 Sende- und Empfangseinheit
8 MF-Tag
9 Einzelresonator
10 Planarspule
11 Kondensatorplatte
12 Sollbruchstelle
13 Sollbruchstelle
14 Polypropylenfolie
15 Kondensatorplatte
Claims (3)
1. Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und
Identifizierung von Gegenständen mit passiven, zu Arrays
zusammengeschalteten Resonatoren (MF-Tag) mittels
elektromagnetischer Felder, wobei die Resonatoren gezielt und
berührungslos codiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß über eine Rechnereinheit (1) die MF-Tags (8) codiert und
detektiert, die Modulationssignale für die Detektion mittels
einer Detektionseinheit (6) und für die Codierung mittels
einer Codiereinheit (2) erzeugt, die Ausgangssignale der
Detektionseinheit (6) ausgewertet und die Ergebnisse der
Detektion (Identifikation) dargestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
einerseits die Ansteuersignale der Rechnereinheit (1) in der
Codiereinheit (2) in NF-Energie zur Aktivierung und in HF-Ene
rgie zur Deaktivierung der MF-Tags (8) umgesetzt und über ein
Koppelfeld (3) berührungslos in die Resonatoren (9) der
MF-Tags (8) eingekoppelt und die MF-Tags (8) codiert werden
und daß andererseits die Ansteuersignale der Rechnereinheit
(1) in der Detektionseinheit (6) in HF-FM-Sendesignale
umgesetzt und die Empfängersignale phasendetektiert werden,
und daß in einer Sende- und Empfangseinheit (7) die MF-Tags
(8) berührungslos detektiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Koppelfeld (3) aus einer Mehrzahl von NF- und HF-Spulen (4, 5)
gebildet wird, die insbesondere jeweils der Anzahl der
Resonatoren (9) des MF-Tags (8) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105493 DE19505493A1 (de) | 1995-02-11 | 1995-02-11 | Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von Gegenständen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105493 DE19505493A1 (de) | 1995-02-11 | 1995-02-11 | Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von Gegenständen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19505493A1 true DE19505493A1 (de) | 1996-08-14 |
Family
ID=7754316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995105493 Withdrawn DE19505493A1 (de) | 1995-02-11 | 1995-02-11 | Verfahren zur elektronischen Kennzeichnung und Identifizierung von Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19505493A1 (de) |
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1995
- 1995-02-11 DE DE1995105493 patent/DE19505493A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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