DE1950418U - Globus. - Google Patents
Globus.Info
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- DE1950418U DE1950418U DEA25879U DEA0025879U DE1950418U DE 1950418 U DE1950418 U DE 1950418U DE A25879 U DEA25879 U DE A25879U DE A0025879 U DEA0025879 U DE A0025879U DE 1950418 U DE1950418 U DE 1950418U
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- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
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Description
RA.298 935*-8.6.66
Or.-Infl. Th. Meyer Dr. Fuei
1966
Sch/lla.
Hans-Uolfgang Arnold; 152 Pretoria Road, Rynfield,
Benoni. Transvaal (Südafrika)
Globus
jb.s sind die verschiedensten. Nachbildungen der Erde,
nachfolgend als Globus bezeichnet·5 in Form von Holz-,
Papp-, Preßstoff-, Metall- oder' Glaskugeln bekannte Der älteste derartige Globus stammt von Martin Behaim
aus dem Jahre 1492o Während die ältesten Globen nur um
eine feste Achse drehbar waren« sind in neuerer Zeit auch Globen bekannt, die freibeweglich auf einem Fuß
mit Meßgerät angeordnet sind, welches längen-9 flächen-
und winkeltreu mißto Die aus einer Glaskugel bestehenden
Globen sind 221 der Regel von innen beleuchte to Dabei
sind Globen bekannt geworden, die im unbeleuchteten Zustand die politische Aufteilung der Erdoberfläche
wiedergebe^ im beleuchteten Zustand die geographischen Verhältnisse ο Globen, die die geographischen "Verhältnisse
wiedergeben« sind auch als sogenannte Reliefgloben bekannt, bei denen die Erhöhungen und Vertiefungen der
Erdoberfläche plastisch dargestellt sind=,
ICicht bekannt sind bisher Globen, bei denen die tatsächlichen
Beleuchtungsvc-rhältnisse; wie sie durch den
Umlauf der .erde um die Sonne entstehen.,, wiedergegeben
werden j bei denen also eine Hälfte der. Erde von der Sonne "bestrahlt wird5die andere im Sonnenschatten liegt0 Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde diesem Hangel abzuhelfen, doh„ einen G-lobus zu schaffen? bei dem nichteinfach
der gesamte Globus beleuchtet oder nicht beleuchtet ist j sondern bei dem entsprechend den tatsächlichen
Verhältnissen auf der Erde die eine Erdhälfte beleuchtet und die andere nicht beleuchtet ist0 Bei einem Globus
mit einer in seinem Inneren angeordneten Belsuchtungsoinr±:;?:.·!"■)■.^
wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst« daß die Beleuchtungseinrichtung und/oder der
Globus so antreibbar sind«, daß die Erdbewegung um die Sonne simuliert ist und daß die Beleuchtungseinrichtung
•jK so ausgebildet ist«, daß jeweils die.augenblicklich von der
Sonne beschienene Erdhälfte auf dem Globus beleuchtet ist«, Ein nach der Erfindung ausgebildeter Globus bietet die
größtmögliche Anschaulichkeit für die Wiedergabe der tatsächlichen Verhältnisse auf der Erde0 Er ist daher insbesondere
für Unterrichtszwecke vorzüglich geeignete
Um die Anschaulichkeit der Wiedergabe der tatsächlich auf der Erde herrschenden Verhältnisse noch weiter zu
erhöhen.,' ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
der Globus dadurch gekennzeichnet5 daß der Tunkt der
Erde.? über dem die Sonne augenblicklich senkrecht steht,
als Lichtpunkt erscheint und daß an dem Übergang von der beleuchteten zur'-Uli beleuchte ten Globushälfte ein
Halbschatten-Gebiet vorgesehen.ist? das der Länge der
Dämmerung an den zugehörigen Orten der Oberfläche entspricht ο Durch diese Ausgestaltung des. Globus nach der
Erfindung ist einmal der Standort der Sonne besonders
gekennzeichnety zum anderen sind die Dämmerungszonen,
angegeben,, Beleuchtung der Globushälf te, Angabe, des
jeweiligen Ortes? an dein die Sonne senkrecht steht5
sowie die Dämmerung sz one η können sich so verandern s
wie es den tatsächlichen Verhältnissen entspricht5 nämlich
innerhalb von vierundzwanzig Stundens was den
Wechsel der beleuchteten und nicht beleuchteten Hälfte des Globus entspricht 5. und innerhalb von 365 Tagen, v/as
die Neigung der Erdachse relativ zu der Sonneneinstrahlung aiibetrifft, also den Wechsel der Orte von 23 IT bis
23° S5 an denen im Verlaufe eines Jahres die Sonne im
Zenit steht» Es ist -jedoch zu Demonstrationszweckens
insbesondere für den Unterricht, möglich9 diese Zeiten
■wesentlich zu kürzen, dadurch, daß die Relativbewegung
ζλνίsehen Globus und Beleuchtungseinrichtung vergrößert
wird, so daß im Verlaufe, z.B. einer Unterrichtsstunde }
die Relativbewegung zwischen Sonne und Erde im Verlauf eines ganzen Jahres demonstriert werden kann»
Weitere Merkmale zweckmäßiger Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen 4 bis 20° Die Vorteile dieser Ausgestaltungen sind in der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen3 die in den Zeichnungen
dargestellt sind j angegebene In der Zeichnung zeigen: , .
Pig„ l eine Ansicht eines Globus nach der Erfindung;
Pig, 2 die im Innern der Hohlkugel.des Globus vorgesehenen
Teile; ■
Pig. 5 und 3a den zu Pig, 1 und 2 gehörenden Puß mit
Getriebe im Schnitt;
Figo 4 das Getriefte .nach Figo 3 in Draufsicht;
Figo 5 ein zv/eites Ausführungsbeispiel für den Gloftus
nach der Erfindung in einer Fig. 2 entsprechenden Sarstellung;
Figo 6 den zu demGlobus nach Fig». 5 ..gehörenden Fuß; ...
Figo 7 ■-: 9 Einzelteile des Gloftus nach, der Erfindung»
Bei dem in den Figuren 1 und.2 dargestellten Gloftus
geht von einem Fuß 1 zentrisch nach-often ein Hohlstaft 2,
an dem außen ein halbkreisförmiger Bügel 3 befestigt ist0
Der Hohlstaft 2 besitzt außen Kreisquerschnitt, so daß eine Hohlwelle. 4 auf ihm drehbar gelagert v/erden kann0
- Die Ηοΐιΐλ/elle 4 ist mit dem eigentlichen Gloftus .verbunden?
genauer gesagt mit einer Hohlkugel 5, die somit mittels der Hohlwelle 4 um den Hohlstab 2 drehbar ist0 Zentrisch
im Hohlstab.2 läuft eine Welle 6, die.geteilt ist in eine
untere Welle 6a und eine obere Welle oft5 die after ein
'Verbindungsstück 7 zueinander.-drehbar verbunden und elektrisch getrennt sind» Der obere Teil 6b'der Welle 6
ist oben im Bügel 3 gelagert und dient der Führung der Kohlkugel 5; der untere Teil 6a ist mit einer Kut verseilen«
in der eine Steuerstange 13 entlang gleiten kann0 Am
unteren Teil 6a der Wolle 6 ist ...eine.;Beleuchtungseinrichtung
95 bestehend aus einer punktförmigen lichtquelle 85
einem Abdeckschirm 9a5 einem Abdunkelungsring 9ft3 einem
geschliffenen Spiegelring 9c sowie zv/ei :Bügel 9d mittels
eines Drehzapfenlagc-rs'lO .befestigts so daß die gesamte
Beleuchtungseinrichtung 83 9 jeder Drehung der unteren Welle 6a folgt. Das Lager 10 befindet" sich im Kittelpunkt
der Hohlkugel 5 c Die Wellenteile - 6a und 6b dienen
_ C
außer zur lagerung der Hohlkugel 5 und zur Drehung der Beleuchtungseinrichtung 85 9 auch zur Stromübertragung
für die lichtquelle 8 über die Bügel 9d und Kontakte an den Wellenteilen 6a und 6b„
Die Beleuchtungseinrichtung 8P 9 ist so ausgebildet,
daß die von der punktfö'rnigen lichtquelle 8 ausgehenden direkten Strahlen auf einem Bereich der Hohlkugel 5
auftreffen, der genau einer Hälfte der Hohlkugel 5 entspricht
ο Die Handstrahlen der beleuchteten Fläche sind in der Zeichnung mit B bezeichnete Der ringförmig um den
Abdeckschirm 9a angeordnete Andunkelungsring 9b ist nur teilweise lichtdurchlässig, so daß nur ein Teil der in
diesem Bereich auftreffenden Strahlen durch diesen Abdunkelungsring hindurchgeht und auf der Hohlkugel 5
■ einen ringförmigen Bereich C. "bestimmt, der somit eine
Dämmerungszone "bezeichnete
Der Spiegelring 9c ist so geschliffen, daß er die einfallenden
Strahlen so ablenkt, daß
erstens in der Verlängerung der Achse der Beleuchtungseinrichtung
8, 9 ein heller Lichtpunkt" erscheint und dort einen Ort A der Globusoberfläche bezeichnet; dieser
Er(? — ■ ■
Ort A ist der Ort der/i/berflache, an dem die Sonne e"ben im Zenith steht;
Ort A ist der Ort der/i/berflache, an dem die Sonne e"ben im Zenith steht;
ein Lichtkreis die Orte der Globusoberfläche
,1
'2
bezeichnet, an denen die Sonne einen Stand von 2?~ Grad
über dem Horizont hat -
und drittens ein weiterer Lichtkreis die Orte der Globusoberfläche
bezeichnet j an denen die Sonne einen
_ 6 -■■'■■ '
Stand von 66-ρ- Grad über dein Horizont hat. Diese Lichtkreise
sollen "bei Gebrauch im Unterricht die Erklärung von LIi tternachts sonne, Polbeleuchtung„ Klimazonen etc
erleichtern ο
Die Wirkimg der Beleuchtungseinrichtung ist also so5 .
daß einmal die eine Hälfte der Hohlkugel 5 von der
punktförmigen lichtquelle 8 "beleuchtet ist? dieser
Bereich ist derjenige5 an.dem gerade Tag ist„ Auf der
nicht "beleuchteten Hälfte der Kohlkugel ist gerade Kaeht«,
Die von der Lichtquelle 8 auf dem Spiegelring auftreffenden Strahlen v/erden .teilweise im Punkt Λ gebündelt
und erzeugen dort einen hellen Lichtfleck, der den Ort der Erde bezeichnet^ an dem die Sonne eben in Zenith
stellte Weiterhin v/ird ein Teil der Strahlen, die auf dem
-]_ς Spiegelring auf treffen= so abgelenkt, daß sie im Winkelabstand
von 2Z~ und SS-- Grad yovo. Zenithstand der Sonne
Lichtkreise bilden. Die im Bereich des Abdunkelungsringes
9b auftreffenden Strahlen werden nur teilveise durchgelassen und bezeichnen eine Dämmerungszone9 die
sich am Rande der beleuchteten Flache in etwa einer Breite von 7s5 Grad hinzieht und so jeweils eine DämmerungsläKge
von τ,· Stunde in Pachtung der Sonnenbahn bezeichnete
Beleuchtungseinrichtung 9 und Hohlkugel 5 sind relativ
zueinander mit der Welle 6 als Drehachse drehbar« Außerdem
ist die Beleuchtungseinrichtung mit Hilfe der Steuerstange 13 und einer Z\;ischenstange 13a um den Drehpunkt
10 von einer Kittollage ausgehend um 23·^ Grad zu
den beiden Polen der. Kohlkugel 5 hin schwenkbar,, Lurch
diese Bewegung wird die relative Änderung der Neigung der Erdachse;, bezogen auf die im Hittelpunkt der !Erdumlaufbahn
stehenden Sonne, im Verlaufe eines Jahres
simuliert„ Die Beleuchtungseinrichtung durchläuft
innerhalb eines Jahres den Winkerbereich zweimals näralich
einmal in der einen Richtung und danach in der entgegengesetzten Richtung,, Um eine möglichst winkeltroue
Führung der Beleuchtungseinrichtung su erreichen5 ist die
Zwischenstange 13a durch ein Abstandstück 13h geführt,
das die Zwischenstange 13a zu einer senkrechten Bewegung zwingt, wobei ein die Zwischenstmige 13a und die
Beleuchtungseinrichtung 9 verbindendes Lager 11 auf Seiten der Beleuchtungseinrichtung als Langloch ausgebildet
ists in das ein Zapfen der Zwischenstange 13a
eingreift ο
Wie später naher erläutert ist=, wird die Relativbewegung
von Hohlkugel 5 und Beleuchtungseinrichtung S5 9 von
einem Getriebe im Inneren des Globusfu£es gesteuerte
Dabei kann sich wahlweise die Beleuchtungseinrichtung 8j 9 mit der unteren Welle 6a bei stehender Hohlkugel 5
drehen, wobei die Steuerstange 13· die in der Eut der
unteren Welle 6a läuft und die damit verbundene Zwischenstange 13a und das Abstandstück 13b die gleiche Drehung
mitmachen. In diesem Falle macht die Beleuchtungseinrich-.
tung 9 pro Tag eine volle Drehung um die Welle 6 als Drehachse und führt gleichzeitig im Laufe eines Jahres
die beschriebene Schwenkbewegung von der IJittellage zu
einer Loge von 23-q Grad in Richtung eines Poles über
die Kittellage zu einer Lage von 23-^ Grad in Richtung
des anderen Poles zurück zur Kittellage aus.
Im anderen Falle führt die untere Welle 6a mit der
Beleuchtungseinrichtung 8S 9 keine Drehbewegung aus?
aber die Hohlkugel 5 macht "jeweils eine Drehung im Laufe.
~ 8
eines Tages, während die Beleuchtungseinrichtung lediglich
im laufe eines iahrfes die oben "beschriebene Schwenkbewegung
durchführt ο In die sera Falle wird die untere
Welle 6a im Getriebefestgehalten, während:eine Hohlwelle
. 12 über ein Zwischenstück 3a5 das mit der Hohlwelle
12 fest verbunden ist und andererseits "in. Nuten der
Hohlwelle 4 eingreift» die Hohlwelle 4 und sonit die
Hohlkugel 5. in entgegengesetzter Richtung antreibt«
Es ist weiterhin möglich, den .Globus so ."anzutreiben,
daß eine Umdrehung von Hohlkugel oder Beleuchtungseinrichtung nicht innerhalb eines Tages erfolgen, sondern
in viel kürzerer Zeito letzeres ist vorgesehen um- zJ«
den Ablauf eines Jahres innerhalb einer Unterrichtsstunde demonstrieren zu können»- ■
Die Steuerung der vorstehendgeschilderten Bewegungen*
ist EoBo mit Hilfe des in Figo 3 und 4 dargestellten
-■=-.. Ge-triebes mögliche Bei dem dargestellten Getriebe kann
wahlweise die Hohlwelle 12 oder ~;in entgegengesetzter
Richtung.- die untere Welle 6a angetrieben werden,
Das Getriebe wird angetrieben über eine.Uhrwelle. .14 durch
eine Uhr oder über eine Kotoreelle 15 durch einen Kotoro
-. Uhr und Ko tor sind zusammen mit einem Transformator zur
Transfornierung der Netzspannung auf die Speisespannung
;. für Uhr, Kotor5 Beleuchtungseinrichtung und Kontroll-.
lärapchen in einem Gehäuse 16 untergebrachte Uhr und Kotor
sind wahlweise zum Antrieb-des Getriebes vorgesehen,, In
der Regel wird die Uhr das Getriebe antreiben, bei diesem Antrieb sind die tatsächlichen ■ "Verhältnisse - Sonne-I'rde
simulierte Der Kotor hat eine höhere Antriebsdrehzahl,
er wird daher zum Antrieb des Getriebes verwendet9 wenn
aus Demonstrationsgründen Globus und Spiegeleinrichtung schneller gedreht und geschwenkt werden sollen, als es
den tatsächlichen Verhältnissen zwischen Erde und Sonne entspricht„ Uhrwelle 14 und Kotorwelle 15 treiben eine
Zeitscheibe 17 an. die an ihrem Außenkranz eine Verzahnung aufweist, in die die auf Uhrwelle und ICotorwelle
angebrachte Verzahnung eingreift, ITit der Zeitscheibe 175
die sich bei Antrieb durch die Uhrwelle im Laufe von zweimal 24 Stunden einmal dreht; im Übersetzungsverhältnis
1 ; 2 in der einen Drehrichtung verbunden ist ein Antriebrad 18 zum Antrieb der Beleuchtungseinrichtungβ
Ebenfalls mit der Zoitscheibe 17 verbunden - jedoch über
einen weiteren= im Gehäuse verankerten Kegelradsatz ist ein Antriebsrad 19? das zum Antrieb der Globuskugel
in der entgegengesetzten Drehrichtung dient; das Übersetzungsverhältnis zwischen Zeitscheibe 17 und Antriebsrad
19 ist ebenfalls 1 : 2C. Das Globusantriebsrad 19 ist mit der Hohlwelle 12 fest verbunden5 das Antriebsrad
18 zum Antrieb der Beleuchtungseinrichtung 85 9 ist mit '
_ .._dgr unteren Welle 6a fest verbunden» Die Inbetriebnahme
entweder des Antriebes für die Kugel 5 oder des Antriebes für die Beleuchtungseinrichtung 85 9 erfolgt über
Bremsen j, von denen eine Bremsbacke 20 das Antriebsrad 18
für die Beleuchtung 8, 9 blockiert, falls die Beleuchtungseinrichtung
nicht angetrieben werden soll; von denen eine Bremsbacke 21 das Globusantriebsrad 19 blockierts
falls die Hohlkugel 5 nicht angetrieben werden solle.
Zur Steuerung der Tages- und Honatsanzeige wird bei jeder
Halbdrehung der Zeitscheibe 17 durch einen von zwei an der Unterseite' des mit der Zeitscheibe 17 verbundenen
Kegelradträgers 17a vorgesehenen. Hocken ITd ein Hebel
22a um einen bestimmten Winkel aus der Horraallage abgelenkt;
dieser Hebel 22a Toev/egt dabei über einen auf der
Oberseite eines Zahnrades 22 angebrachten sägezahnförmigen Zahnkranz das Rad 22 um jeweils einen bestimmten
Winkel weiter (hier 755°)o Diese Drehbewegung v/ird über
ein mit dem Zahnrad 22 fest verbundene Zahnrad.22b auf
ein Jahresrad 23 übertragen., wobei die Übersetzung vom
Hebel 22a über.die Räder 22 - 22b - 23 so gewählt ist« ;
daß das Zahnrad 23 eine volle Drehung pro Jahr? oder
genauer gesagt.im Laufe von 366 Tagen ausführt» Nahe
dem Außenkranz des Jahresrades 23 sind.auf der Oberseite
. dieses Rades zwölf Vertiefungen 23a eingearbeitet, in die der Arm a eines später erklärten Steuerkörpers 24
eingreifen kann» Die Abstände der genannten kreisförmig
angeordneten Vertiefungen 2Ja sindso gewählt, daß sie
die volle Winkelsurame des Rades 23 von.360 Grad im
Verhältnis 31 : 29 : 31..: 30 : 31 : 30 : 31 : 31 : 30 :
31 : 30 ; 31 aufteilen«, ■ also die unterschiedlichen Längen
der einzelnen Monate anzeigen5 wobei der Februar der
Einfachheit halber mit 29 Tagen gerechnet isto Insgesamt
ergeben sich also 366 Tage0
Der Stc-uerkörper 24,- s, Figo 7 - ist so gestaltet.,
daß der Arm a auf der Oberfläche des Jahresrades 23 entlanggleiten kanns wobei er. in die zwölf Vertiefungen
23a in der Oberfläche dieses Hades einrasten kann,;-,.der
Arm b bei jedem Weiterdrehen eines Tagesrades 31 um eine Tageszahl in einen sägezahnförmigen. Zahnkranz auf der
Oberseite dieses Rades eingreift und so ein Zurückdrehen
dieses Rades, verhindert; der Arm c an der Unterseite
des Tagesrades-31 entlanggleitet; und der Arm d etwa .
an der Unterseite der Zeitscheibo 17 stellt = . Der Steuerkörper
24 ist weiterhin so gelagert, daß er um einen kleinen Winkelbetrag in vertikaler Richtung um eine
horizontale Achse und um einen kleinen Winkerbetrag in horizontaler Richtung um eine vertikale Achse drehbar
ist ο
Das Tagesrad 3I5 das am Außenkranz die Tageszahlen von
1-31 zeigt und vor der ersten Zahl ein leerfeld "besitzt,
so daß das Rad in zveiunddreißig etwa gleiche Teile aufgeteilt ist, trägt auf der Oberseite einen
sägezahnförmigen Zahnkranz von zv/eiunddreißig Zähnen,
in die eine an einem Hebel 31a angebrachte Feder 31c eingreifen kann;, um das Tagesrad um jeweils einen TagesT
loetrag v/eiterzudrehen0 Der Hefte 1 31a hat dieselfte Achse
wie das Tagesrad 31 und liegt in Richtung zur Achse der Zeitscheifte 17 an der Unterseite der Zeitscheibe 17*
Kit dem Tagesrad fest verbinden und um die gleiche Achso
drehbar ist ein mit einem EOcken versehenes Rad 31b, das
~ zum Verschieben einer Schubstange 26- diente Diese Schubstange
26 liegt auf der Oberseite des fest mit dem Tagesrs:
31 verbundenen, mit einem Nocken versehenen Rades 31b auf hat an der der Achse des Tagesrades 31 zugekehrten Seite
eine Ausnehmung, in die der erwähnte Kocken des Radteiles
31b eingreifen kann„ Die Schubstange 26 kann eine Bewegung
in Richtung auf ein neben dem Tagesrad angeordnete Konatsrad 30 ausführen, wobei sie in den beiden Endlagen
durch eine Feder 26a festgehalten wird0 Das Monatsrad 3O5
das an der Unterseite einen Zahnkranz trägt, der aus zwölf sägezahnförmigen Zähnen besteht, gehört ebenfalls
zur Datumanzeige ο Am Außenkranz trägt das Konatsrad 30,
den zwölf Zähnen zugeordnet, die Konatsnamen-
Die Wirkungsweise der Datumanzeige ist nun folgende;
Unabhängig von dor Fortbewegung des Jahresrades 23 9
aber mit dieser synchron.mit einem kleinen.Zeitabstand
wird durch einen Nocken 17b - wieder einer von zv/ei sich an der Unterseite der Zeitscheibe gegenüberliegenden
KOcken5 um die einmalige Drehung, dieses Kades im laufe
von zweimal 24 Stunden zu berücksichtigen - der Hobel 31a aus der Normallage um einen kleinen Winkelbetrag abgelenkt
, die Feder 31c rastet in den Zahnkranz auf der Oberseite des ^agesrades 31 ein und^dreht dieses Tagesrad
um etwa l/32 einer vollen Drehung weitero Der Arm b
: des Steuerkörpers 24 hält.das Tagesrad 31 jeweils in der
neuen Stellung feste Das Tagesrad 31 ist um seine Achse nicht frei, sondern nur um fast 360 Grad drehbar gelagert
und ist so abgefedert, daß es von 0 Grad.bis etwa
352 Grad drehend eine innenliegende Peder spannt und beim
!freigeben durch den Arm b des Steuerkörpers . 24 auf die Ausgangsstellung zurückläuft bzw0 -dreht/
Je nach I'Ionatslänge wird nun am 29° ? 3O„ oder 31° Tage .
eines Monats eine der "Vertiefungen 23a in der Oberfläche des Jahresrades 23 so zu stehen kommen„ daß der Arm a
des Steuerkörpers 24 in diese Vertiefung einrasten kann=
Durch den nach oben gerichteten Druck einer Feder 25 auf den Arm d des Steuerkörpers 24 v/ird nun der Arm a
in die Vertiefung 23a einrasten und dadurch den gesamten
2^ Steuerkörper um einen kleinen Winkel in.vertikaler-Richtung
drehen α Durch diese Bewegung wird der Arm d des "Steuerkörpers 24 angehoben und kommt dadurch.in eine- Stellung
? die es dem ÜTocken'iYc, der - wiederum paarweise an
der Unterseite der Zeitscheibe angebracht ist, ermöglicht j bei der nächsten Annäherung den Arm d des Steuerkörpers
und dadurch den ganzen Steuerkörper um einen kleinen Winkel in horizontaler: Richtung um seine Achse
zu drehen ο P^reh diese drehung des Steuerkörpers 24
λ'/ird das "bisher durch den Arm I) festgehaltene Tagesrad
31 freigegeben und dreht sich, da die Feder inzwischen
im Laufe des "bereits vollendeten Monats gespannt wurde, :
in seine Ausgangsstellung zurück, wobei die Schubstange
26 von der Stellung 26/l in die Stellung 26/2 mitgenommen
wird ο Bei dieser Verschiebung der Schubstange rastet das andere Ende der Schubstange in einen Zahnkranz
30a des Konatsrad.es 30 ein,, dreht dieses Monatsrad
um l/l2 einer vollen Drehung, zeigt somit auf dem Monatsrad einen neuen Monat an und bleibt vorläufig in
dieser Stellung stehen, wobei die leder 26a die Schubstange 26 in dieser Stellung festhälto Somit steht die
Monatsanzeige nunmehr auf dem neuen Monat, während die Tagcsanzeige auf die Ausgangsstellung zurückgelaufen ist
und im Anzeigefenster das bereits erwähnte, am Anfang
der Tageszahlen angeordnete Leerfeld zeigt<> Anschließend
an die eben beschriebene Monatsurastellung soll einer der KOcken l?b wieder die Stellung erreichen, die zum
Weiterschalten des Tagesrades 31 vorgesehen ist0 Wie
gewöhnlich schaltet nun die Zeitscheibe 31 über den Hebel
3Ia5 beeinflußt durch den locken 17b, auf den nächsten
Tag weitei1;. wobei die Anzeige vom. Leerfeld auf den Tag
des neuen Monats weitergeschaltet wirdo Durch das tage-
■> weise Weiterschalten des Tagesrades wird nun im Laufe
des Monats die im Inneren des Tagesrades 31 liegende Feder wieder gespannt, die Schubstange 26 wird von der Stellung
26/2 auf die Stellung 26/l zurückgeschoben und dadurch die gesamte Einrichtung zum Weiterschalten auf den nächsten
Monat vorbereitet=
Um ein reibungsloses Arbeiten der Einrichtung zu ermöglichen,
muß der Arm b des Steuerkörpers 24 leicht "
- 1A - ■ '
abgefedert sein, um "bei der durch einen Hocken 17c
hervorgerufenen Drehbewegung des Steuerkörpers 24 aus de-ja Zahnkranz des lagesrades 31 leicht herauszuspringen
und nicht in einen anderen. Zahn.des - gleichen .
Zahnkranzes einrasten zu können; die "Feder 25 ■>
die auf den Arn d des. Steuerkörpers 24 einen Druck nach, oben ausübt,
nuß so ausgebildet sein, daß der Arn d des Steuerkörpers
nach der Ablenkung durch den Nocken 17c in der. abgelenkten Stellung einrastet und erst dann wieder
freigegeben v/ird, wenn der Nocken 17c den Arm überlaufen
hat α-Weiterhin ist an der Unterseite des Tagesrades 31
ein Steuernocken 31d angebracht, der den Arm c des Steuerkörpers in den ersten 28 Tagen des Monats nach
unten drückt und.somit verhindert5 :daß der Arm d in ;."-dieser
Zeit in den Bereich des Nockens 17c kommt; außerdem wird beim Zurücklaufen des l'agesrades 31 am Konats- :
ende der Steuerkörper 24 sofort wieder in seine Normallage gebracht und damit;aus den Vertiefungen 23a"herausgehoben;
weiterhin wird dadurch verhindert, daß der. Arm a dauernd auf der Oberseite des Jahresrades 23 schleift»
Vom Jahresrad 23 wird weiterhin im Ümdrehungsverhältnis 1 : 1 über einen Zahnkranz an der Unterseite ein Sonnenhöhenrad
29 angetrieben,.auf dessen Außenkranz die jeweilige Winke!ablenkung der Beleuchtungseinrichtung'und
2;? damit der jeweilige Sonnenstand abgelesen werden kann„""
Weiterhin trägt das Jahrc-srad 23 an. der Unterseite einen
Zahnkranz 32, der mit einem Zahnrad 28 kämmt„Das Zahnrad
28 treibt eine Kurbel 33 an, die über ein Gleitstück 27
mit dein unteren Teil der Steuerstange 13 in Verbindung
stellte Das Gleitstück 27 überträgt dabei die Kurbelbe-Avegung
der Kurbel.33 in eine Axialbewegung der Steuer-
stange 13» Zahnkranz 32 und Zahnrad 28 sind ao ausgelegt»
daß "bei einer Umdrehung des Jaliresrades 23 eine Umdrehung der Kur "bei 33 erfolgt« .
Der Durchmesser des Kurbeldrehkreises ist so ausgelegt5
daß der Anstand vorn oberen zum unteren Totpunkt, als
Axialbewegung auf die Steuerstange 13 5 die Zwischenstange
13a und das lager 11 übertragen,' eine Schwenkbewegung der Beleuchtungseinrichtung 83 9 von jeweils
23-p Grad nach oben und unten bewirkts gerechnet von einer
IQ Ausgangsstellung senkrecht zur Globusachse0
Das Gleitstück 27 läuft beidseitig in Paralle!führungen9
in oberen Teil ist die Steuerstange 13 drehbar gelagert und besitzt in der Kitte ein langloch, dessen Breite
dem Kurbelkreis und dessen Höhe dem Durchmesser des Kittelteiles der Kurbel 33 entspricht„
Die Bremsen 20 und 21 sind so gebaut, daß durch einen der Schalter 36 an der Stirnseite des Gehäuses 1 jeweils
eine "der Bremsen geöffnet und die andere geschlossen ist5
wobei die jeweils bremsende bzw, blockierende Bremse durch Federdruck zusammengepreßt wirdo? während die andere durch
ein Gestänge (in der Zeichnung nicht gezeigt) auseinandergehalten ist ο Die schließenden Federn sind, so ausgelegt
5 daß bei einer gewaltsamen Drehung der Globuskugel 5 die jeweils geschlossene Bremse ein Durchdrehen'-des gebremsteil
Antriebsrades gestattet und so die Drehbewegung von der Globuskugel über die Hohlwelle 129 das Antriebsrad
18j das Getriebe, das Antriebsrad 19 auf die untere Welle 6a überträgt und dadurch eine Beschädigung des
Getriebes und eine Verstellung der relativen Tinstellung
verhindert ο In.einem solchen Falle würde also die
. Beleuchtungseinrichtung 9 die gleiche Drehbewegung mitn-achen,,
In der Frontplatte an der Stirnseite;. des Gehäuses sind
folgende Anzeige- und Bedienungselemente sichtbar:
Die Zeitscheibe 17 trägt an ihrem Außenkranz die Stun-,
denzahlc-n von 1 -24 zweimal, entsprechend der halten
Drehzahl dieses Rades im Verhältnis zur Beleuchtungseinrichtung 89 9 oder zu der Hohlkugel 53 außerdem, sind
die Zeitumstände von 5 zu 5 Kinuten durch Striche
angedeutet. Diese Zahlen.sind in halbkreisförmig angeordneten Fenstern 51 über der Stirnplatte zu "sehen, so daß
in diesen Fenstern die Uhrzeiten für verschiedene Zeitzonen abgelesen v/erden können,
In einem Fenster 52 ist das bereits oben erwähnte Anzeigerad 29 für die Sonnenhöhe, dos vom Jahresrad 23 angetrieber
wird, sichtbar ο .
In Fenstern53 sind die jeweils durch die Datumanzeige
eingestellten Tage und Monate -■aufgetragen auf den
Außenkränzon des. logesrades 31 und des IConatsrades-30 sichtbare
Dazu kann die Frontplatte ein TJhrenziffernblatt 34»
Schalter 36 für die Betätigung von Bremsen, Uhr,.Motor
und Beleuchtung sowie Lichtanzeigen 35 in Verbindung
mit den genannten Verstellknöpfen 36 enthalten.
In dem Ausführungsbeispiel nach.Figuren 5 und .0 ist der
wie heute allgemein- üblich, "mit seiner iolachse
gegenüber der Senkrechten geneigt, ma. die Neigung der
Erdachse bei ihrem Umlauf um die Sonne wiederzugeben.
In übrigen sind die Teile dieses Ausführungsbeispieles,
soweit sie mit den im ersten Ausführungsbeispiel vorv/endeten Teilen gleich sind, nit der gleichen Sezugsziffer
versehen und werden im folgenden nicht näher "beschrieben»
Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 und 6 unterscheidet
sich vom ersten Ausführungsbeispiel im wesentliehen dadurch, daß die Beleuchtungseinrichtung nicht
mehr'geschwenkt, sondern nur noch gedreht werden muß, dafür muß Jedoch der Globus immer gedreht werden„ Bei
diesem Ausführungsbeispiel kommt es infolge der ITeigung
der Globusachse zur Drehachse der Eeleuchtungseinrichtung im laufe eines Jahres zum Wandern des Punktes A5
an dem die Sonne im Zenith steht.» in einer horizontalen Ebene um eine volle Drehung von 36o Grad und somit zu
einem Wandern des Punktes A, durch die Feigung der
Globusachse im Winkel der Ekliptik, von 23~ Grad ITord zu
2^ 23— Süd ο Hierdurch wird derselbe Effekt erzielt wie
durch das Schwenken der Beleuchtungseinrichtung im Ausführungsbeispiel 1 „
Die Ausführung nach diesem Ausführungsbeispiel ist gehalten
von einem Fuß 41, der den Bügel 3 stutzt« Der
Bügel 3 enthält Lager für die Wellen, um die die Kugel gedreht wird, am oberen Pol die obere Welle 6b, am
unteren Pol den Holilstab 2. Über eine Hohlwelle AA, ein
Zwischenstück 39 und die Hohlwelle 4 wird die Hohlkugel 5 angetriebene Die Hohlwelle 44 trägt am oberen Ende
ein Schneckenrad 42 j das über Schneckenräder 43 und 43a
ein v/eiteres Schneckenrad 45 antreibt und damit die
Beleuchtungseinrichtung 8S 95 die .mit dem Schneckenrad
45 iTber eine Hohlwelle 46 fest verbunden ist» Die Beleuchtungseinrichtung
8. 9 ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht mehr schwenkbar, sondern nur noch um eine
vertikale Achse drehbar angeordnet ο
Die. Ηοηΐλ/elle 44 ist drehbar auf dem unteren Teil 6a
der Welle 6 gelagert„ Der untere Wellenteil 6a ist im Fuß fest mit einer Platte 50 verschraubt, am entgegengesetzten
Ende fest mit einem Block 48 verbunden0 Dieser
Block 48 trägt die Schneckenräder 43 und 43a und ist fest
verbunden mit einer Welle 49? die einerseits als Lagerung
für die Hohlwelle 46 dient und andererseits über ein Verbindungsstück 47 - eine feste Verbindung zur oberen
Welle 6b herstellt= Die Verbindung zwischen den Wellen 49 und 6b ist elektrisch nicht leitend ausgeführt, so
daß die Stromzuführung für die lichtquelle 8 über die beiden Wellenteile 6a und 6b geführt v/erden kanne.
Wie im Ausführungsbeispiel 1 v/erden die Hohlkugel und die Beleuchtungseinrichtung wahlweise von einer Uhr oder von
einem Kotor angetrieben0 Dabei macht die Zcitscheibe
wiederum im Laufe von z\/eiraal 24 Stunden eine volle Unidrehung, Ein.mit der Zeitscheibe 17 fest verbundenes
Zahnrad 38 überträgt diese Drehbev/egung im tjbersetzungs-2^
verhältnis 1 : 2 auf ein fest mit der Hohlwelle 44 verbundenes Zahnrad 37 und bewirkt so über das Zwischenstück
39 und die Hohlwelle 4 eine Drehung der Kohlkugel 5 innerhalb von 24 Stunden, '
Die Getrieberäder 425 435 43a und 45 sind so aufeinander
abgestimmt, daß die Beleuchtungseinrichtung 8, 9 eine
volle Drehung in Verlaufe von 366 vollen Drehungen
der Hohlkugel 5 ausführt»
Die 3atumsanzc-ige in Globusfuß wird in gleicher V/eise
ausgeführt wie in Ausftihrungsbeispiel 1 und ist daher nicht nochmals "beschriebene Die Beleuchtung der G-lotusflache
ist die gleiche "wie im Ausführungsbeispiel I5
so daß es auch rait diesen Ausführungsbeispiel möglich ist5 den Globus so zu "beleuchten, daß jeweils die Hälfte
beleuchtet ist, die tatsächlich zu der in Globusfuß angegebenen
Zeit und zu den in Globusfuß angegebenen Datum der Brdhälfte entspricht, die von der Sonne beschienen
Die -Figo 8 zeigt eine Seitenansicht, bzWc. Vorderansicht
der Patumweiterschaltung, wobei die Gehäusezwischenplatten
so geschnitten gedacht sind, daß die Achsen der Räder
295 30 und 31 freiliegend Die Zeichnung zeigt zusätzlich
zu den anderen Figuren die Feder 31e, einen kleinen Stift zwischen den Radteilen 31 und 31b, der das eine
Ende der Feder mit dem ^agesrad verbindet und eine mit
- dein Gehäuse verbundene Halterung, die das andere Ende der Feder festhalte Wie bereits gesagt, soll diese Feder
jeweils durch die Weiterschaltung des Tagesrades 31 in
laufe eines Konats aufgezogen werden und beim IJnschalten
auf den neuen Monat das Tagesrad auf die Aiisgangsstellung
2^ zurückdrehen ο Das Teil 31b des Tagesfades ist so geändert,
daß nicht mehr eine .durchgehende Achse und ein l\Oc3;en
vorgesehen sind, sondern zwei zentrisch zur Achse des Rades 31 liegende Scheiben, die durch ein exzentrisch
liegendes Well!enteil verbunden sind, wobei der Kurbel-
kreis dieses Radteiles etwas größer ist als der Zahnabstand
des gezähnten Radteiles 30a des IConatsanzeigerades
In der Ausführung nach Jig» 9 ist eine "bessere Führung
der Schubstange 26 dadurch erreicht;, daß die Stange,
über den größten Teil des Monats hiiiveg - sel~bst zvischen
der "Verzahnung des &adteiles 30a und den gestrichelt
angedeuteten Führungen festgehalten - das ITonatsrad
arretiert und erst kurz vor der nächsten Honatsunschaltung
freigibto In der neuen Torrn verhindert die Schubstange
26 gleichzeitig ein Zurücklaufen des Rades 31 um mehr als eine Drehung, doll» es dient als Anschlag
bei der Honatsurastellungo
Claims (18)
1. Globus mit einer in seinem Inneren angeordneten Beleuchtungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beleuchtungseinrichtung (8,9) und/oder eine die Erdkugel wiedergebende Hohlkugel (5) so antreilfoar sind,
daß die Erdbewegung um die Sonne simuliert ist und die
Beleuchtungseinrichtung so ausgebildet ist, daß die augenblicklieh von der Sonne beschienene Erdhälfte auf
dem Globus beleuchtet ist.
2. Globus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (8,9) aus einer punktförmigen
lichtquelle (8) besteht, die so in einem Brennpunkt eines geschliffenen Spiegelrings (9c) angeordnet
ist, daß auf der Hohlkugel (5) von den reflektierten Lichtstrahlen ein Lichtfleck gebildet ist.
3. Globus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (8,9) an ihrem Sand einen
Abdunkelungsring (9b) aufweist, während der geschliffene
Spiegelring (9c) als vollreflektierender Spiegel ausgebildet ist«
4. Globus nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (8,9) und die Hohlkugel
(5.) um eine Eurchmesserachse der Hohlkugel relativ zueinander
drehbar sind und die Beleuchtungseinrichtung in durch die Durchmesserachse gehenden Ebenen schwenkbar
ist.
5· Globus nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durehmesserachse aus einer zweigeteilten Welle (6) gebildet ist, an deren unteren Heil ein den Drehpunkt
der Beleuchtungseinrichtung bildendes lager (10) befestigt ist, während ein einen Schwenkpunkt bildendes
Lager (11) der Beleuchtungseinrichtung unabhängig von der Welle befestigt ist.
6. Globus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Drehpunkt der Beleuchtungseinrichtung (8,9)
bildende lager (10) im Mittelpunkt der Hohlkugel (5) gelagert ist, während das den Schwenkpunkt bildende
lager (11) mit einer Steuerstange (13) "verbunden und zu
den Polen der Hohlkugel hin um das den Drehpunkt bildende Lager (10) schwenkbar ist.
7. Globus nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkugel (5) um eine Durchmesserachse drehbar
und die aus Lichtquelle (8) und Hohlspiegel (9) bestehende Beleuchtungseinrichtung um eine gegenüber
der Durehmesseraeh.se um die Neigung von Rotationsachse
der Erde zur Umlaufbahn geneigte Achse drehbar ist.
8. Globus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkugel innerhalb eines Tages einmal um ihre
Rotationsachse und die Beleuchtungseinrichtung innerhalb eines Jahres einmal um ihre Drehachse gedreht ist.
9. Globus nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebe zum Antrieb von Hohlkugel
(5) und Beleuchtungseinrichtung (8,9) vorgesehen ist, das eine wahlweise über eine Uhr oder einen Motor
antreibbare Zeitscheibe (17) aufweist, die zusammen mit
der Globusdurchmesserachse einmal in 2 mal 24 Stunden
umläuft und mit einem Jahresrad (23) in Eingriff steht,
daß die Beleuchtungseinrichtung (8,9) innerhalb eines Jahres einmal voll schwenkt.
10. G-lobus nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung der Schwenkbewegung über einen Kurbeltrieb (33) erfolgt, der von dem Jahresrad (23)
angetrieben ist.
11. G-lobus nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Getriebe zum Antrieb von Hohlkugel (5) und Beleuchtungseinrichtung (8,9) vorgesehen ist, das eine
wahlweise über eine Uhr oder einen Motor antreibbare Zeitscheibe (17) aufweist, die die Hohlkugel (5) über
eine Hohlwelle (44) einmal in 24 Stunden um 360° dreht, und daß durch eine Relativbewegung zwischen der umlaufenden
Hohlwelle (44) und der feststehenden Globuswelle (6a,6b) über ein Schneckengetriebe (42, 43, 43a, 45) die Beleuchtungseinrichtung
(8,9) einmal innerhalb von 366 Tagen um 360 drehbar ist.
12. Globus nach den Ansprüchen 9 bis 11 zur Erzielung
wesentlich kürzerer, jedoch im konstanten Verhältnis zueinander stehender Umlaufzeiten, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor eine wesentlich größere Antriebsdrehzahl
aufweist als die Uhr und wahlweise einer der beiden Antriebe mit der Zeitscheibe (17) kuppelbar ist.
13. G-lobus nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebsachsen von Hohlkugel undBafeuehtungseinrichtung und dem Getriebe
und/oder Uhr und Motor Freilaufkupplungen mit einem Gesperre für eine Drehrichtung vorgesehen sind.
14· Globus nach Anspruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet , daß""a±e Zeitscheibe (17) in einem 24 Stunden
Umlauf entsprechenden Abstand je einen Hocken (17b) aufweist, der mit einem Hebel (31a) in Eingriff kommt, an
dem eine Feder (3Ie) befestigt ist, die in Eingriff mit einem Tagesrad (31) steht und bei einer Schwenkbewegung
das Tagesrad um jeweils l/32 seines Umfangs weiter dreht»
15. Globus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tagesrad (31) entgegen der Kraft einer Feder von der mit dem Hebel verbundenen Feder gedreht ist
und nach Zurücklegen einer nahezu 360° betragenden Drehung in ihre Ausgangslage zurüekgedrückt ist.
16. Globus nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Zahnkranz des Tagesrades (31) ein Arm (b)
eines Steuerkörpers (24) nach Art einer Sperrklinke eingreift, der nach Zurücklegen der nahezu 360° betragenden
Drehung durch eine Schwenkbewegung das Eüekwärtsdrehen des ^agesrades auslöst.
17. Globus nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn des Zurückdrehens des Tagesrades (31)
über auf der Zeitseheibe (17) und einem Jahresrad (23) vorgesehenen Nocken (17c) und Vertiefungen (23a)
gesteuert ist, über die der Steuerkörper (24) um eine vertikale und horizontale Achse schwenkbar ist.
18. Globus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Fuß (1) Fenster (51-53)
zur Sichtbarmachung von auf Zeitscheibe (17), Tages-(31), Monats- (30) und Jahresrad (23) vorhandenen Daten
enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA25879U DE1950418U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Globus. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA25879U DE1950418U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Globus. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950418U true DE1950418U (de) | 1966-11-24 |
Family
ID=33318423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA25879U Expired DE1950418U (de) | 1966-06-08 | 1966-06-08 | Globus. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1950418U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9109161U1 (de) * | 1991-07-25 | 1991-12-12 | Großhauser, Anton, Dipl.-Ing., 2000 Schenefeld | Globus |
| DE10045189A1 (de) * | 2000-09-13 | 2001-07-19 | Victor Winkler | Elektromotorbetriebener, halbbeleuchteter Globus mit Schaltuhr zur Darstellung der Erddrehung, momentaner Tag- und Nachtverhältnisse, und Anzeige der Weltzeit |
-
1966
- 1966-06-08 DE DEA25879U patent/DE1950418U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9109161U1 (de) * | 1991-07-25 | 1991-12-12 | Großhauser, Anton, Dipl.-Ing., 2000 Schenefeld | Globus |
| DE10045189A1 (de) * | 2000-09-13 | 2001-07-19 | Victor Winkler | Elektromotorbetriebener, halbbeleuchteter Globus mit Schaltuhr zur Darstellung der Erddrehung, momentaner Tag- und Nachtverhältnisse, und Anzeige der Weltzeit |
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