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DE1950413A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung von Werkzeugmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung von Werkzeugmaschinen

Info

Publication number
DE1950413A1
DE1950413A1 DE19691950413 DE1950413A DE1950413A1 DE 1950413 A1 DE1950413 A1 DE 1950413A1 DE 19691950413 DE19691950413 DE 19691950413 DE 1950413 A DE1950413 A DE 1950413A DE 1950413 A1 DE1950413 A1 DE 1950413A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
signal transmitter
probe tip
machine
moved
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691950413
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Original Assignee
Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co filed Critical Behr Thomson Dehnstoffregler GmbH and Co
Priority to DE19691950413 priority Critical patent/DE1950413A1/de
Publication of DE1950413A1 publication Critical patent/DE1950413A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D55/00Safety devices protecting the machine or the operator, specially adapted for apparatus or machines dealt with in this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • "Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung von Werkzeugmaschinen" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum verzögerungsfreien Stoppen von Werkzeugen in Werkzeugmaschinen, insbesondere Pressen oder Stanzen, bei Störungen, insbesondere fehlerhaftem Materialvorschub, unter Verwendung berUhrungslos wirkender Signalgeber.
  • Es ist bereits bekannt, Werkzeugmaschinen durch Anordnung eines berUhrungslosen induktiven Signalgebers oder Schalters dadurch zu sichern, daß diesSignalgeber während eines bestimmten bewegungsvorganges aktiviert wird und dieser N&herungsschalter auf die Annäherung eines metallischen Teiles reagiert. Erfolgt innerhalb des 3eweiligen Betriebsabschnittes keine Annäherung, wird Uber eine zugeordnete Schaltung der Antriebsmechanismus des Werkzeuges gestoppt. Dabei erfolgt dieser Vorgang derart schnell, daX die Maschine im Regelfall noch vor Erreichen des oberen Totpunktes zum Stillstand kommt.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Einrichtung besteht darin, daß während der Zeit, die der Vorschubbewegung des Materials entspricht, ein Fehler nicht festgestellt werden kann.
  • Zur Behebung dieser Schwierigkeit ist es bereits bekannt, in Folge-Schnitt-Werkzeugen vom Pressen oder Stanzen in Abständen mehrere induktive Signalgeber anzuordnen um eine Vorschubkontrolle sicherzustellen, ob auch in frUheren Bearbeitungsstationen der Vorschub ordnungsgemäß erfolgt ist. Eine derartige Einrichtung ist jedoch aufwendig und durch die größere Anzahl der Signalgeber oder Detektoren bestimmt, auch erheblich störanfälliger.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine zur DurehfUhrung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung anzugeben, mit der die Nachteile der bekannten Einrichtung und Verfahren vermieden werden und womit eine Uberwachung des Vorschubs während der gesamten Vorschubbewegung mit möglichst einfachen Mitteln erzielbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß ein Signalgeber mit dem Vorschub für das Material synchron mitbewegt wird, daß eine mit dem Signalgeber zusammenwirkende Tastspitze vom Material mitbewegt wird, und daß bei fehlender Koinzidenz zwischen Signalgeber und Tastspitze über eine Steuerschaltung die Stillsetzung des Werkzeuges ausgelöst wird.
  • Nach der Erfindung wird somit der berührungslose induktive Signalgeber von der Vorschubeinrichtung synchron.mit dem zu bearbeitenden Materialstreifen mitbewegt, während eine den Signalgeber auslösende Tastspitze vom tatsächlich bewegten Materialstreifen mitgenommen wird. Jede Vor- oder Nacheilung der Tastspitze gegenüber dem Signalgeber bewirkt ein Auslösen der Steuerschaltung zur Stillsetzung des Werkzeuges.
  • Eine erfindungsgem&ße Sicherungsvorri chtung für Werkzeugmaschi -nen mit Materialvorsohub, insbesondere Pressen oder Stanzen, mit berührungslosen Impulsgebern für eine Abschalteinrichtung, die insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist, weist einen induktiv wirkenden Signalgeber auf, der mit der Materialvorschubeinrlchtung mitbewegbar verbunden ist und eine mit dem Signalgeber zusammenwirkende Tastspitze, die vom vorgeschobenen Material mitbewegbar angeordnet ist. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Signalgeber über eine Gelenkverbindung auswechselbar mit der Vorschubeinrichtung verbunden ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Tastspitze senkrecht zur Vorschubbewegungsrichtung angeordnet, mit einem federbelasteten Kolben verbunden und der Kolben ist in einem Zylindergehäuse geführt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung darstellt.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Mehrfachpresse, bei der auf einem von einer Vrschubeinrichtung 5 vorwärtsbewegten Materialstreifen 2 durch ein Mehrfachwerkzeug nacheinander verschiedene Präge- bzw. Stanzvorgänge ausgeübt werden, bis am Ende der Werkzeugmaschine 1 die fertigen Teile durch einen Abfallschneider 18 abgetrennt werden. Mit der Vorschubeinrichtung 5 ist über eine Vorschubs tange 5 und eine Gelenkverbindung 6 eine Gebersta:lge 7 verbunden an der ein Winkellager 9 befestigt ist. Mindestens die berstange 7 ist in der Werkzeugmaschine 1 durch ein Rollenlager 8 geführt. An dem Winkellager 9 ist ein an sich bekannter berührungsloser induktiver Signalgeber lo befestigt, der mit einer (nicht dargestellten) Schalteinrichtung in Verbindung steht.
  • Durch die vorstehend beschriebenen Verbindungselemente zwischen dem Signalgeber lo und der Vorschubeinrichtung 5 bedingt vollführt der Signalgeber lo synchron mit dem Materialstreifen 2 die jeweilige Vorschubbewegung mit, während er während des Abschneidevorganges, zusammen mit der Vorschubzange 4 den entsprechenden Rücklauf durchführt.
  • In einem zylindrischen Gehäuse 16, welches vorzugsweise über eine Winkelstütze 19 mit der Werkzeugmaschine 1 verbunden ist, ist durch Rollenlager 14 und 15 geführt ein gegen die Wirkung einer Feder 15 arbeitender Kolben 12 angeordnet. Der Kolben 12 wird von der Vorderkante des Materialstreifens 2 mitgenommen. Am Kolben 12 ist eine Tastspitze 11 befestigt, die in einem Schlitz 17 des zylindrischen Gehäuses 16 verschiebbar ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit ausgezogenen Linien die Lage des Kolbens 12 zu Beginn der Vorschubbewegung und in strichlierten Linien am Ende der Vorschubbewegung darmes stellt. Die Tastspitze 11 ist so angeordnet, daß sie mit dem Geber lo bei normalem Betriebsverhalten in Koinzidenz ist. Solange die Spitze 11 mit dem Geber lo in Wirkverbindung steht, wird die Abschaltvorrichtung für den Werkzeugantrieb nicht betätigt. Sobald sich jedoch eine Verschiebung zwischen der normalen Vorschubbewegung und der tatsächlichen Vorschubbewegung des Materialstreifens 2 ergibt, sind Spitze 11 und Geber lo nicht mehr räumlich koordiniert, wodurch sofort der Abschaltmechanismus in Tätigkeit tritt.
  • Durch diese Ausbildung ist sichergestellt, daß nicht erst am Ende der Vorschubbewegung festgestellt wird, ob der Materialstreifen 2 ordnungsgemäße vorgeschoben wurde oder nicht, sondern daß bereits während der ganzen Vorschubbewegung das ordnungsgemäße Fortschreiten des Materialstreifens kontrolliert werden kann.
  • Eine genaue Synchronisation des Rücklaufes des Gebers lo und des Kolbens 12 aufgrund der Feder 1 ist nicht erforderlich, da in e ne an sich bekannter Weise duroh/mit dem Werkzeugantrieb verbundene Steuerscheibe mit Steuernocken während des Rücklauf s die Schalt einrichtung unwirksam gemacht werden kann. Durch die entsprechende Anordnung des Schaltnockens wird erst bei Beginn des Yorschubes die Schalteinrichtung für die Verarbeitung eines Signals vom Signalgeber lo freigegeben.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie ist überall dort anwendbar, wo eine exakte Bewegung während eines bestimmten Zeitraumes überwacht und bei Unregelmäßigkeiten ein Schaltvorgang ausgelöst werc den soll. Die Erfindung umfaßt somit alle Teil- und Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale.
  • - Ansprüche -

Claims (4)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zum verzögerungsfreien Stoppen von Werkzeugen in Werkzeugmaschinen, bei Störungen, insbesondere fehlerhaften Materialvorschub, unter Verwendung berührungslos wirkender Signalgeber, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signalgeber mit dem Vorschub für das Material synchron mitbewegt wird, daß eine mit dem Signalgeber zusammenwirkende Tastspitze vom Material mitbewegt wird, und daß bei fehlender Koinzidenz zwischen Signalgeber und Tastspitze über eine Steuerschaltung die Stillsetzung des Werkzeuges ausgelöst wird.
  2. Sicherungsvorrichtung für Werkzeugmaschinen mit Materialvorschub, insbesondere Pressen oder Stanzen mit berührungslosem Impulsgeber für eine Abschaltvorrichtung, vorzugsweise zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein induktiv wirkender Signalgeber mit der Materialvorschubeinrichtung mitbewegbar verbunden, und daß eine mit dem Signalgeber zusammenwirkende Tastspitze vom vorgeschobenen Material mitbewegbar angeordnet ist.
  3. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber über eine Gelenkverbindung auswechselbar mit der Vorschubeinrichtung verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder ), dadurch gekennzeichnet, daß die Tau spitze senkrecht zur Vorschubbewegungsrichtung angeordnetvmit einem federbelasteten Kolben verbunden und der Kolben in einem Zylindergehäuse geführt ist.
DE19691950413 1969-10-07 1969-10-07 Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung von Werkzeugmaschinen Pending DE1950413A1 (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1950413A1 true DE1950413A1 (de) 1971-04-15

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DE19691950413 Pending DE1950413A1 (de) 1969-10-07 1969-10-07 Verfahren und Vorrichtung zur Sicherung von Werkzeugmaschinen

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DE (1) DE1950413A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4538436A (en) * 1982-10-15 1985-09-03 Rigobert Schwarze Pipe bending machine with bending mandrel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4538436A (en) * 1982-10-15 1985-09-03 Rigobert Schwarze Pipe bending machine with bending mandrel

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