DE19504854A1 - Förderschnecke für Dosiereinrichtungen - Google Patents
Förderschnecke für DosiereinrichtungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
- B65G33/24—Details
- B65G33/26—Screws
- B65G33/265—Screws with a continuous helical surface
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Description
Die Erfindung betrifft eine Förderschnecke für Dosiereinrich
tungen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zur stetigen, kontrollierten Entnahme von Material aus Dosier
wägeeinrichtungen und anderen Dosierern sind Austragsvorrich
tungen notwendig, deren Materialdurchsatz in möglichst weiten
Bereichen regelbar ist. Dafür kommen üblicherweise auch Dosier
schnecken zum Einsatz. Der Massendurchsatz ergibt sich aus den
geometrischen Abmessungen der Schnecke, dem Füllgrad und der
Schneckendrehzahl.
Eine derartige Schneckenzuführung für eine Dosierwägeeinrich
tung ist aus dem Kochsieb, Handbuch des Wägens, Braunschweig/
Wiesbaden 1985, Seite 348 vorbekannt. Dort ist eine Schnecken
zuführung abgebildet und beschrieben, die horizontal unter
einem Wägebehälter angeordnet ist und eine Antriebswelle ent
hält, um die eine Schneckenwendel angeordnet ist. Dabei ist die
Schneckenwendel fest mit der Antriebswelle verbunden, die
durch einen Elektromotor angetrieben wird. Die Antriebswelle
mit der Schneckenwendel ist in einem Förderrohr angeordnet, das
an einem Ende im Bereich des Wägebehälters eine Einfüllöffnung
enthält und am anderen Ende eine Auswurföffnung besitzt. Beim
Betrieb einer derartigen Schneckenzuführung zum Dosieren von
schwerfließenden Schüttgütern, die zum Anhaften neigen, setzt
sich die Schneckenwendel leicht zu, so daß die Förderschnecke
von Zeit zu Zeit ausgebaut und gereinigt werden muß.
Es ist auch bekannt diesen Nachteil durch ineinanderkämmende
Doppelschnecken zu verbessern. Dabei sind bei einer bekannten
Doppelschneckendosiereinrichtung (Firmenprospekt der Fa.
Schenck in Darmstadt, "Wägen Aktuell", DF 4511, Ausgabe April
1994, Seite 5) die beiden Förderschnecken horizontal parallel
zueinander befestigt, wobei die Förderschnecken so dicht ne
beneinander angeordnet sind, daß sich die Schneckenwendeln
ineinander überlappen, so daß bei einem synchronen Antrieb das
festgesetzte Schüttgut an der Antriebswelle oder an der
Schneckenwendel gelockert und weitgehend ausgetragen wird.
Dabei werden Doppelschnecken verwandt, die sowohl als Voll
schnecke oder als Wendelschnecke ausgebildet sind. Bei Voll
schnecken ist die Schneckenwendel bis auf die Antriebswelle
heruntergeführt und mit dieser fest verbunden. Dadurch entste
hen starre Schnecken, die Bereiche enthalten die nicht ausge
kämmt werden und wo sich auch Schüttgutreste absetzen, die zu
einer Schwergängigkeit der Schneckenzuführung führt und Reini
gungsarbeiten erfordert. Bei einer Wendelschnecke ist nur ein
kurzer Teil der Antriebswelle vorhanden, an dem eine freihän
gende Schneckenwendel angebracht ist, die im Bereich der sonst
angebrachten Welle hohl ist. Dadurch können die Doppelschnecken
besonders gut ineinander kämmen und sich elastisch bewegen, so
daß das Dosiergut besonders gut gelöst werden kann.
Die Befestigung der Wendelschnecke befindet sich dabei im Be
reich des Wägebehälters, so daß das Fördergut vom Wägebehälter
zur Austrittsöffnung gedrückt wird. Dadurch entsteht eine ge
wisse Stauchung der relativ elastischen Förderwendel, durch die
das Schüttgut im Austragsrohr komprimiert wird und im ungün
stigsten Fall wird die Wendelschnecke zur Einlaßöffnung radial
ausgeknickt und durch das Rührwerke im Wägebehälter beschädigt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Förder
schnecke für Dosiereinrichtungen zu schaffen, die die Selbst
reinigungswirkung der bekannten Förderschnecken verbessert,
nicht seitlich ausknickt und das Schüttgut mit möglichst klei
ner Antriebsleistung gleichmäßig fördert.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst. Weiterbildung und vorteilhafte Ausführungs
beispiele der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch die Zugbelastung der
Wendelschnecke sich die Abstände zwischen den einzelnen Wendel
gängen vergrößern, wodurch eine Lösung des festgesetzten För
dergutes erreicht wird. Darüberhinaus besteht noch der Vorteil,
daß durch den radialen Abstand zwischen der Wendelschnecke und
der Antriebswelle auch eine radiale Veränderung der Wendel
schnecke bei anhaftenden Materialien erreicht wird, die auch
anhaftendes Dosiergut längs des Förderweges löst, ohne daß es
zu einem starken radialen Ausknicken der Wendelschnecke kommen
kann.
Bei einer besonderen Ausführung der Erfindung, bei der eine
Doppelschneckenausführung eingesetzt wird, ist es besonders
vorteilhaft, daß die beiden Wendelschnecken durch die Zugbela
stung kaum ausknicken können, so daß es auch nicht zu einer
störenden Berührung der beiden nebeneinander liegenden Förder
schnecken kommen kann.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels, das in
der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schneckenzuführung nach dem Stand der Technik und
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Förderschnecke.
Aus Fig. 1 der Zeichnung ist eine Dosiereinrichtung ersicht
lich, die vorzugsweise für eine kontinuierliche Wägeeinrichtung
vorgesehen ist. Diese besteht aus einem Wägebehälter 3 unter
dem horizontal eine Förderschnecke 8 angeordnet ist. Die För
derschnecke 8 besteht aus einer nicht im einzelnen dargestell
ten Antriebswelle 7, die mit einer Vollblattschneckenwendel 6
verbunden ist. Dabei ist die Wendel 6 im Bereich der Antriebs
welle 7 in der Regel mit dieser verschweißt. Die gesamte För
derschnecke 8 ist in einem Förderrohr 2 angeordnet, das an
seinem einen Ende eine Einfüllöffnung 4 und an seinem anderen
Ende eine Austragsöffnung 1 enthält.
Im Bereich der Einfüllöffnung 4 ist die Antriebsachse 7 der
Förderschnecke 8 mit einem Antriebsmotor 5 versehen, durch den
die Förderschnecke 8 in Drehung versetzt wird. Bei Drehung
transportiert die Vollschnecke aufgrund der wendelförmigen
Steigung das im Wägebehälter 3 befindliche Schüttgut in Rich
tung der Austrittsöffnung 1. Die Dosiergeschwindigkeit hängt
dabei in erster Linie von der Steigung der Schneckenwendel 6
und der Antriebsdrehzahl des Antriebsmotors 5 ab. Bei anhaften
den Schüttgütern setzen sich meist an den Schneckenwendelrän
dern und an der Antriebswelle 7 Fördergutreste ab, die allein
von der Antriebswelle und der Förderschnecke 8 nicht mehr ab
fallen. Dabei verringert sich automatisch der Schüttgutstrom,
so daß die Drehzahl des Antriebsmotors 5 erhöht werden muß, um
eine gleichbleibende Fördergeschwindigkeit zu erzielen. Dadurch
entsteht aber auch gleichzeitig Reibungswärme, die ein Fest
backen des anhaftenden Schüttguts bewirkt, was meist nur durch
einen Ausbau und eine gründliche Reinigung der Förderschnecke 8
beseitigt werden kann.
Die Fig. 2 zeigt nun eine erfindungsgemäße Förderschnecke 15,
die in der Dosiereinrichtung nach Fig. 1 in dem Förderrohr 2
angeordnet werden kann. Dabei kann das Förderrohr 2 im Verhält
nis zur Förderschnecke 15 auch einen größeren oder kleineren
Innendurchmesser besitzen. Des weiteren kann die Förderschnecke
15 auch über den Einlaßbereich 4 und den Auslaßbereich 1
hinaus länger oder kürzer ausgebildet sein. Des weiteren muß
der Antriebsmotor 5 auch nicht direkt mit der Antriebswelle 7
verbunden sein, sondern könnte auch über ein Getriebe oder
andere Antriebsmittel gekuppelt sein. Die Antriebswelle 12 der
Förderschnecke 15 nach Fig. 2 besteht deshalb an ihrem einen
Ende über einen Kupplungsteil 14, an dem ein Antrieb ankuppel
bar ist. In axialer Richtung erstreckt sich die Antriebswelle
12 mindestens über eine Länge, die etwa der Länge des Förder
rohres 2 der Dosiereinrichtung entspricht. Dabei besteht die
Antriebswelle 16 meist aus einem Rundmaterial, das als Voll
material oder auch rohrförmig ausgebildet sein kann. Um diese
Antriebswelle 12 ist eine Schneckenwendel 10 angeordnet, die
koaxial die Antriebswelle 12 umschließt. Die
Schneckenwendel 10 ist an einem Ende gegenüber dem Antriebsende
fest mit der Antriebswelle 12 verbunden. Diese Verbindung ist
kraftschlüssig und kann durch eine Schweiß-, Löt- oder eine
andere gleichwirkende Verbindung hergestellt sein. Dabei kommt
es nicht darauf an wieviel Wendelgänge fest mit der Antriebs
welle verbunden sind. Dies bestimmt sich lediglich aus der
mechanischen Festigkeit, die erforderlich ist um die Schnecken
wendel 10 fest auf der Antriebswelle 12 zu halten.
Die Schneckenwendel 10 erstreckt sich auf einen Bereich, der
von seinem Ende in der Nähe der Austragsöffnung 1 bis zur Ein
füllöffnung 4 reicht.
Dabei ist erforderlich, daß zwischen der Rohrabdeckung 9 an der
Antriebsseite bzw. an der Einfüllöffnung 4 ein bestimmbarer
Ausgleichsabstand A verbleibt. Die Schneckenwendel 10 ist dabei
so um die Antriebswelle 12 angeordnet, daß der Innendurchmesser
der Schneckenwendel 10 größer ist als der Außendurchmesser der
Antriebswelle 12, so daß zwischen beiden ein vorgebbarer Ab
stand B verbleibt, um den sich die elastische Schneckenwendel
10 radial verschieben kann.
Beim Betrieb der Förderschnecke 15 transportiert diese die zu
dosierenden Schüttgüter, von deren Antriebsseite in der Nähe
des Vorratsbehälters bzw. Wägebehälters 3 zur Austragsöffnung 2
in der Nähe des Befestigungspunktes 12 der Antriebswelle 12 mit
der Schneckenwendel 10. Dabei ist es aber auch denkbar, daß der
Antrieb an der Seite der Austragsöffnung 1 angeordnet ist.
Dies hat darüberhinaus keinen Einfluß auf die Befestigungsseite
zwischen der Schneckenwendel 10 und der Antriebswelle 12.
Bei stark anhaftenden Schüttgütern würden sich diese sowohl an
der Schneckenwendel 10 als auch an der Antriebswelle 12 lagern.
Dadurch würde der Transport der Schüttgüter erschwert, wodurch
sich bei der ziehenden Förderschnecke 15 die Wendel axial in
Richtung auf die Einfüllöffnung 1 verschiebt. Dies ist dadurch
möglich, da die Wendel 10 der Förderschnecke 15 elastisch aus
gebildet ist und über den gesamten Bereich bis hin zur Einfüll
öffnung 1 nicht mit der Antriebswelle 12 verbunden ist. Durch
die anhaftenden Materialrückstände des Schüttgutes kann sich
die elastische frei schwebende Wendel 10 auch in radialer Rich
tung bewegen, so daß die Förderschnecke 15 sowohl in axialer
als auch in radialer Richtung unterschiedliche Förderquer
schnitte und Wendelsteigungen durchläuft. Hierdurch wird z. B.
an der Antriebswelle 12 anhaftendes Material abgetragen als
auch an der Innenseite des Förderrohres 2 anhaftendes Schütt
gut mitgenommen. Desweiteren bewirkt die Veränderung der Stei
gung der Schneckenwendel 10 durch die elastische Verformung ein
Lösen des anhaftenden Materials an den Wänden der Wendel
selbst. Durch diese Ausgestaltung wird ein selbstreinigender
Effekt erzielt, der ein Zusetzen der Förderschnecke 15 bei
anhaftendem Material weitgehend verhindert. Insbesondere durch
die Zugbeanspruchung und die axiale Ausdehnungsmöglichkeit 11
um den Abstand A der Schneckenwendel 10 im Bereich der Rohr
abdeckung 9 in der Nähe der Einfüllöffnung 4 entsteht kein
Druckbereich in der Wendel 10, der ein Ausknicken der Schnec
kenwendel 15 bewirkt. Die Schneckenwendel 10 kann sowohl aus
vierkantähnlichem Material gezogen sein als auch weitgehend
flach ausgebildet werden, wie dies meist bei Vollblattwendeln
der Fall ist. Allerdings ist dann eine axiale Dicke der Schnec
kenwendel 10 erforderlich, die dieser die notwendige Stabilität
und Elastizität gibt, um bei der Beanspruchung durch das
Schüttgut nicht die Schneckenform durch eine nichtelastische
Verformung zu verlieren. Für den Betrieb der Dosiereinrichtung
kann die Förderschnecke 15 auch abweichende Richtungen von der
Horizontalen einnehmen, wenn z. B. das Schüttgut nach oben oder
unten gefördert werden soll.
Die Förderschnecke 15 kann auch als Doppelschnecke ausgebildet
werden, um zusätzlich eine kämmende Wirkung zu erzielen.
Claims (3)
1. Förderschnecke für Dosiereinrichtungen, die aus einer An
triebswelle besteht, um die die Schneckenwendel koaxial
angeordnet ist, wobei die Schneckenwendel kraftschlüssig
mit der Antriebswelle verbunden ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Schneckenwendel (10) in einem radialen Abstand
B zur Antriebswelle (12) angeordnet ist und nur am Ende (13)
der Antriebswelle (12) nahe der Austragsöffnung (1) mit
dieser verbunden ist.
2. Förderschnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Rohrabdeckung (9) nahe der Einlaßöffnung (4)
und dem Beginn der Schneckenwendel (10) ein Ausgleichsab
stand A vorgesehen ist.
3. Förderschnecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Förderschnecke (15) auch als Doppelschnecke
ausgebildet ist, bei denen die Schneckenwendeln (10) käm
mend ineinander greifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995104854 DE19504854A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Förderschnecke für Dosiereinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995104854 DE19504854A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Förderschnecke für Dosiereinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19504854A1 true DE19504854A1 (de) | 1996-08-22 |
Family
ID=7753903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995104854 Ceased DE19504854A1 (de) | 1995-02-15 | 1995-02-15 | Förderschnecke für Dosiereinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19504854A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10334291A1 (de) * | 2003-07-25 | 2005-02-17 | Exte-Extrudertechnik Gmbh | Trennförderer |
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| US3219178A (en) * | 1962-07-02 | 1965-11-23 | Mayrath Martin | Floating auger flight for conveyors |
| DE2306481A1 (de) * | 1972-12-18 | 1974-06-20 | Pierre Foucault | Vorrichtung zur dosierten verteilung von losen produkten, wie pulvern oder anderen |
| EP0049315A1 (de) * | 1980-10-08 | 1982-04-14 | K-Tron Soder Ag | Vorrichtung zum Fördern, und insbesondere Dosieren,eines Schüttgutes |
| DE9407940U1 (de) * | 1994-05-13 | 1994-07-21 | Küpper-Weisser GmbH, 78199 Bräunlingen | Streugut-Förderschnecke für Winterdienst-Streugeräte |
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1995
- 1995-02-15 DE DE1995104854 patent/DE19504854A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SCHENCK PROCESS GMBH, 64293 DARMSTADT, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |