DE19503822A1 - Dichtungsaufbau - Google Patents
DichtungsaufbauInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsaufbau für
einen Mechanismus wie einen Automotor, bei dem ein
bewegbares Teil wie eine Nockenwelle durch ein
strukturelles Bauteil wie beispielsweise einen Motorblock
läuft und gegen Fluid-Undichtigkeiten wie beispielsweise
gegen Öl-Undichtigkeiten abgedichtet werden muß.
Fig. 8 zeigt einen herkömmlichen Dichtungsaufbau zum
Gebrauch bei Automotoren. Ein Dichtungsaufbau A′ umfaßt
einen metallenen Rückhalter 101, eine Lippe 102, eine Welle
106 und einen Motorblock 107 für das Motorgehäuse. Die
Lippe 102 ist aus einem Gummimaterial so ausgebildet, daß
sie einstückig mit dem Rückhalter 101 als Dichtungslippe
ausgebildet ist. Der Rückhalter 101 ist an dem Motorblock
107 mittels Bolzen 111 montiert und weist einen Nut 109
auf, in der ein O-Ring 110 angeordnet ist, um eine
Öldichtigkeit zwischen dem Rückhalter 101 und dem
Motorblock 107 zu erreichen. Die Lippe 102 hat einen
Hauptlippenabschnitt 102a, der einen äußeren
Umfangsabschnitt der Welle 106 in einer gleitenden Weise
kontaktiert und einen Hilfslippenabschnitt 102b, der
außerhalb des Hauptlippenabschnitts 102a ausgebildet ist
und so positioniert ist, daß er mit der Atmosphäre in
Kontakt ist. Der Rückhalter 101 weist einen
Verbindungsabschnitt 101a an einem inneren Umfangsabschnitt
auf, an dem die Lippe 102 in fester Weise fixiert ist. So
werden der Rückhalter 101 und die Lippe 102 als einstückige
Einheit zusammengefügt. Eine Feder 105 ist am äußeren
Umfangsabschnitt des Hauptlippenabschnitts 102a angeordnet,
um einen Druck von dem Hauptlippenabschnitt 102a gegen die
Welle 106 einzustellen.
Jedoch wird bei diesem herkömmlichen Dichtungsaufbau, wenn
Hitze von dem Motorblock 107 auf den Rückhalter 101
übertragen wird, der Rückhalter 101 so deformiert, daß die
Lippe 102 weiter deformiert wird. In dem Fall, daß der
Rückhalter aus einem harzartigen Material hergestellt ist,
kann dieser bemerkenswert deformiert werden, und die Lippe
wird durch eine solche deformierte Form des Rückhalters,
die auftritt, wenn das Harzmaterial verformt und dann
wieder verfestigt wird, nachteilig beeinflußt. In einem
solchen Fall wird ein Spalt zwischen dem äußeren Umfang der
Welle 106 und dem Hauptlippenabschnitt 102a ausgebildet und
der Kontakt zwischen diesen wird auf diese Weise anormal
beeinflußt. Als Ergebnis daraus weist der Dichtungsaufbau
schlechte Dichtungseigenschaften auf, so daß
Öl-Undichtigkeiten auftreten können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
Dichtungsaufbau zu schaffen, bei dem unzweckmäßige
Abweichungen oder Verformungen der Lippe minimiert werden
können oder vermieden werden können, auch wenn ein
Rückhalter durch Hitze oder dergleichen beeinträchtigt
wird.
Entsprechend der Erfindung umfaßt ein Dichtungsaufbau einen
Rückhalter, eine Lippeneinrichtung zum Abdichten und einen
steifen Ring, der an dem Rückhalter fixiert ist und einen
inneren Umfang und einen äußeren Umfang aufweist. Die
Lippeneinrichtung umfaßt eine innere Lippeneinrichtung, die
ringförmig beschaffen ist und am inneren Umfang des Ringes
angeordnet ist, und eine äußere Lippeneinrichtung, die
ebenfalls ringförmig beschaffen ist und am äußeren Umfang
des Ringes angeordnet ist. Die äußere Lippeneinrichtung hat
einen federnden oder elastischen Abschnitt, der in dem
Rückhalter in solcher Weise eingebettet ist, daß der
Rückhalter den Ring unterstützen kann und die innere
Lippeneinrichtung in einem Gleitzustand hält.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
der Rückhalter aus einem Harzmaterial hergestellt und der
Feder- oder elastische Abschnitt ist in einem Hauptkörper
eingebettet, der aus diesem Harzmaterial besteht. Der
Rückhalter, die Lippeneinrichtung und der Ring sind als
eine einzelne einstückige Einheit mittels eines Einsatz-
Einspritz-Gußverfahrens hergestellt. Der federnde oder
elastische Abschnitt ist aus Gummimaterial hergestellt. Der
elastische oder federnde Abschnitt der äußeren
Lippeneinrichtung umfaßt eine äußere Lippe, die in einer
geneigten Richtung von einem Zwischenabschnitt oder einem
gebogenen Abschnitt des Ringes vorsteht, und eine zweite
äußere Lippe, die in geneigter Richtung von einem äußeren
Kantenabschnitt des Ringes vorsteht. Die innere
Lippeneinrichtung kann einen ähnlichen einstückigen Aufbau
aufweisen.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
zumindest die erste äußere Lippe und die zweite äußere
Lippe mit einem Spitzenabschnitt und einem Grundabschnitt
versehen, wobei die Dicke des Spitzenabschnittes größer ist
als die Dicke des Grundabschnittes.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist
der Ring einen L-förmigen Querschnitt auf und hat eine
geschwungene Ecke, und die erste äußere Lippe ist an der
geschwungenen Ecke des Ringes positioniert. Auch kann der
Ring einen Z-förmigen Querschnitt mit zwei geschwungenen
Ecken aufweisen, und die erste äußere Lippe ist an den
geschwungenen Ecken des Ringes angeordnet.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
eine Vielzahl von Rippen einstückig an dem inneren
Umfangsabschnitt des Hauptkörpers des Rückhalters mit einem
vorbestimmten Abstand angeordnet, um den Ring und die
innere Lippeneinrichtung in einem balancierten Zustand zu
lagern.
Da die Lippeneinrichtung mit dem Ring kombiniert ist, der
als Kern wirkt, kann, auch wenn der Rückhalter durch andere
Elemente, Hitze oder dergleichen negativ beeinflußt wird,
eine unzweckmäßige Abweichung oder Deformierung der
Lippeneinrichtung und insbesondere der inneren Hauptlippe,
die ein Element wie eine Kurbelwelle eines Automobilmotors
kontaktiert, wirksam eliminiert oder verhindert werden.
Im Fall, daß die äußeren Lippen zwischen dem Metallring und
dem Rückhalter angeordnet sind, kann die Deformation des
Rückhalters durch Lippen, die aus federndem Material
hergestellt sind, aufgenommen werden. So wird der Ring
nicht direkt durch die Deformation des Rückhalters negativ
beeinträchtigt und eine unzweckmäßige Deformation der
Hauptlippe kann so vermieden werden.
Auch wenn der Ring und die Lippeneinrichtung geringfügig
verschoben werden wenn das Harzmaterial wieder verfestigt,
kann eine unzulässige Deformation der Hauptlippe aufgrund
der so genannten gleitenden Wirkungsweise verhindert
werden.
Der Ring kann aus jedem steifen Material hergestellt sein,
obwohl ein Metallring bei den folgenden
Ausführungsbeispielen verwendet wurde, und auch
entsprechend erläutert wird. Zum Beispiel kann der Ring
auch aus einem keramischen Material bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun mittels eines
Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
Fig. 1A ist eine Ansicht, die den Dichtungsaufbau
entsprechend einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 1B ist eine Seitenansicht eines Dichtungsaufbaus gemäß
Fig. 1A;
Fig. 2A ist eine vergrößerte- Schnittansicht, die eine Lippe
und die betreffenden Abschnitte des Dichtungsaufbaus,
dargestellt in Fig. 1A, zeigt;
Fig. 2B ist eine Seitenansicht, die einen Abschnitt des
Dichtungsaufbaus, dargestellt in Fig. 2A, zeigt;
Fig. 3 ist ein Querschnitt, der eine Lippe, vorgesehen in
dem Dichtungsaufbau, dargestellt in Fig. 2A, zeigt;
Fig. 4 ist ein Querschnitt entsprechend Querschnitt von
Fig. 2A, der den Dichtungsaufbau eines weiteren
Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 ist ein vergrößerter Querschnitt, der eine Lippe und
die betroffenen Abschnitte des Dichtungsaufbaus, der in
Fig. 4 dargestellt ist, zeigt;
Fig. 6 ist ein Querschnitt entsprechend dem von Fig. 2A,
der den Dichtungsaufbau gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 7 ist ein vergrößerter Querschnitt, der eine Lippe und
die betreffenden Abschnitte des Dichtungsaufbaus,
dargestellt in Fig. 6, zeigt;
Fig. 8 ist ein Querschnitt, der einen herkömmlichen
Dichtungsaufbau zum Gebrauch bei einem Automobilmotor
zeigt.
Bezugnehmend auf die Fig. 1A, 1B, 2A und 2B wird ein
Dichtungsaufbau gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, der bei einem Automotor verwendet wird,
erläutert.
Ein Dichtungsaufbau A umfaßt einen Motorblock 7 für einen
Hauptmotorkörper, eine Welle 6 und eine
Dichtungseinrichtung zwischen dem Motorblock 7 und der
Welle 6. Die Welle 6 durchläuft den Motorblock 7 und steht
geringfügig in herkömmlicher Weise von diesem vor. Die
Dichtungseinrichtung des Dichtungsaufbaus A umfaßt einen
Rückhalter 1, der als Halteelement funktioniert, und einen
Dichtungskörper a. Der Rückhalter 1 ist aus einem
Harzmaterial hergestellt. Der Dichtungskörper a umfaßt
einen Metallring 3, der als Kern wirkt, ein Verstärkungs- oder
Lagerelement, und eine Lippeneinrichtung 2,
hergestellt aus einem federnden Material und angeordnet an
dem Metallring 3 zur Abdichtung. Der Rückhalter 1 ist an
dem Motorblock 7 mittels einer Vielzahl von Bolzen 11
fixiert. Zwei Positionsstifte 12 werden benutzt, um die
Position des Rückhalters bezüglich der Montagefläche des
Motorblocks 7 festzulegen, so daß ein vorbestimmter
Abschnitt der Lippeneinrichtung 2 den Umfangsabschnitt der
Welle 6 in passender gleitender Weise zum Abdichten
derselben kontaktiert. Eine Ölmulde 8 zur Aufnahme von Öl
in dieser ist an einem unteren Abschnitt des Motorblocks 6
durch zahlreiche Bolzen 13 befestigt.
Bezugnehmend auf die Fig. 2A, 2B und 3; der Metallring 3
hat einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt und
erstreckt sich in Kreisrichtung, um den äußeren Umfang der
Welle 6 mit einem Spalt oder einem Spiel, wenn der
Rückhalter an dem Motorblock 7 befestigt ist. Der Ring 3
umfaßt einen sich nach innen erstreckenden Abschnitt 3a und
einen zylindrischen Abschnitt 3b, der einstückig an der
äußeren Umfangskante des sich nach innen erstreckenden
Abschnitts 3a fixiert ist. Die Lippeneinrichtung 2 umfaßt
eine Vielzahl von Lippen 2a, 2b, 2c, 2d, angeordnet an dem
Ring 3 in einstückiger oder mehrstückiger Weise. Jede der
Lippen ist bevorzugt aus Gummimaterial hergestellt.
Wie dargestellt in Fig. 2A erstreckt sich die Lippe 2a in
einer Ring- oder Flanschform von dem inneren
Umfangskantenabschnitt 3a des Ringes zu der Montagefläche
des Motorblockes 7. Die Lippe 2a funktioniert als
Hauptlippe und hat einen inneren Spitzenabschnitt 2e an
ihrem inneren Umfang entlang einem Kreis, der einen
minimalen Durchmesser hat, so daß der
Umfangs-Spitzenabschnitt 2e den äußeren Umfang der Welle 6
kontaktieren kann. Die Lippe 2d arbeitet als Hilfslippe und
ist außerhalb des Spitzenabschnittes 2e angeordnet, so daß
sie mit Atmosphäre in solcher Weise in Verbindung ist, daß
die innere Umfangskante der Lippe 2d den äußeren Umfang der
Welle zum Abdichten gleitend kontaktieren kann. Die
Hauptlippe 2a und die Hilfslippe 2d sind als einstückiges
Bauteil ausgebildet und am inneren Umfang des Ringes 3
angeordnet. Gemäß Fig. 3 sind die Lippe 2b und die Lippe 2c
als erste äußere Lippe und zweite äußere Lippe ausgebildet,
jeweils am äußeren Umfang des Ringes 3. Die erste äußere
Lippe 2b steht nach außen in geneigter Richtung von dem
gebogenen Verbindungsabschnitt des sich nach innen
erstreckenden Abschnittes 3a des zylindrischen Abschnittes
3b des Ringes vor, so daß er einen größeren Durchmesser
aufweist. Die Dicke t2b des Spitzenabschnittes der ersten
äußeren Lippe 2b ist geringfügig größer als die Dicke t2b′
des Grundabschnittes der ersten äußeren Lippe 2b. Die
zweite äußere Lippe 2c steht nach außen in geneigter
Richtung von der rechten Kante des zylindrischen Abschnitts
3b des Ringes 3 vor, so daß sie einen größeren Durchmesser
aufweist. Die Dicke t2c des Spitzenabschnittes der zweiten
äußeren Lippe 2c ist geringfügig größer als die Dicke t2c′
des Grundabschnitt dieses. Der Spitzenabschnitt und der
Grundabschnitt der Lippen 2b, 2c entsprechen jeweils einem
Kopf und einem Nacken. Wie in Fig. 2A und 2B zu sehen, ist
eine Vielzahl von Rippen einstückig an dem gesamten inneren
Umfang des Harzmaterials des Rückhalters 1 mit identischen
Abständen ausgebildet. Jede der Rippen 4 erstreckt sich in
radialer Richtung. Im Fall, daß die Rippen 4 vorgesehen
werden, wenn der Rückhalter 1 ausgeformt wird, werden die
Rippen 4 und das Harzmaterial gegen beide gegenüberliegende
Seiten des äußeren Umfangsabschnitts des Ringes 3 gedrückt
und die Lippeneinrichtung 2 in einem ausbalancierten
Zustand gehalten. Jede Form der Rippen 4 kann gewählt
werden, solange ein solcher ausbalancierter Zustand
erhalten wird.
Bei dem Dichtungsaufbau A gemäß den Fig. 2A und 2B ist kein
Spalt zwischen dem Harzmaterial und der ersten und zweiten
äußeren Lippe 2b, 2c vorgesehen, so daß die
Lippeneinrichtung 2 und der Ring 6 einstückig am
Verbindungsabschnitt 1a fixiert sein können, so daß sie
eine einstückige Einheit bilden.
Eine ringförmige Feder 5 ist am äußeren Umfang der
Hauptlippe 2a vorgesehen, um den Druck der Hauptlippe 2a
gegen die Welle 6 einzustellen, wenn der Rückhalter 1
ordnungsgemäß am Motorblock montiert ist. Der Rückhalter 1
hat eine Vielzahl von Löchern 1b, durch die Bolzen 11
geführt sind, um den Rückhalter 1 an dem Motorblock 7 zu
fixieren.
Eine Nut kann in dem Rückhalter 1, wie bei dem Rückhalter
101 gemäß Fig. 8 ausgebildet sein, so daß ein O-Ring oder
ein Dichtungsring zum Abdichten gegenüber dem Öl angeordnet
werden kann.
Da die Lippeneinrichtung 2 mit dem Ring 3 kombiniert wird,
der als Kern funktioniert, wird keine unzweckmäßige
Deformierung der Lippeneinrichtung 2, und insbesondere der
Hauptlippe 2a, auftreten, und diese kann wirksam verhindert
werden, auch wenn der Rückhalter 1 durch andere Elemente
negativ beeinträchtigt wird.
Im Falle, daß die erste und zweite äußere Lippe 2b, 2c
zwischen dem Metallring 3 und dem Verbindungsabschnitt 1a
des Rückhalters 1 angeordnet sind, kann die Deformation des
Rückhalters 1 mittels der Lippen 2b, 2c aufgenommen werden,
da die Lippen aus federndem Material hergestellt sind. So
wird der Ring 3 nicht direkt nachteilig durch eine
Deformation des Rückhalters 1 beeinträchtigt, so daß eine
unzweckmäßige Deformation der Hauptlippe 2a verhindert
werden kann.
Auch wenn der Ring 3 und die Lippeneinrichtung 2
geringfügig in dem Rückhalter 1 verschoben werden, wenn das
Harzmaterial verfestigt, wird eine unzweckmäßige
Deformation der Hauptlippe aufgrund des Gleiteffekts
verhindert.
Der Ring 3 kann aus irgend einem steifen Material
hergestellt sein, obwohl das Ausführungsbeispiel einen Ring
aus metallenem Material zeigt. Zum Beispiel kann der Ring
aus keramischem Material hergestellt sein.
Die Form der äußeren Lippen 2b, 2c ist nicht auf das oben
erwähnte Ausführungsbeispiel beschränkt und kann geändert
werden, solange eine Deformation des Rückhalters nicht
leicht auf den Ring übertragen wird.
Fig. 4 zeigt einen Dichtungsaufbau gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 5 zeigt eine
Lippeneinrichtung und einen Ring in dem Dichtungsaufbau
gemäß Fig. 4. Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 und 5
ist im wesentlichen gleich dem der Fig. 1A, 1B, 2A, 2B
und 3, mit Ausnahme der Form des Ringes 3 und der
betreffenden Abschnitte wie den äußeren Lippen 2b, 2c.
Wie aus den Fig. 4 und 5 zu sehen, hat der Metallring
einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt und erstreckt
sich in Kreisrichtung um den äußeren Umfang der Welle 6 mit
einem Spalt oder einer Toleranz, wenn der Rückhalter 1 an
dem Motorblock 7 fixiert ist. Mit anderen Worten ist der
Metallring 3 ähnlich bezüglich seiner Form einem Hut, der
ein offenes Kopfende hat.
Der Ring 3 umfaßt einen sich nach innen erstreckenden
Abschnitt 3a, einen zylindrischen Abschnitt 3b und einen
äußeren Umfangsflanschabschnitt 3c. Alle von diesen sind
einstückig als ein einziges Element ausgebildet. Der
Flanschabschnitt 3c erstreckt sich nach außen. Die
Lippeneinrichtung 2 umfaßt eine Vielzahl von Lippen 2a, 2b, 2c, 2d,
die an dem Ring 3 angeordnet sind in einstückiger
oder mehrteiliger Weise. Jede der Lippen ist bevorzugt aus
einem Gummimaterial hergestellt.
Wie dargestellt in Fig. 4 und 5 erstreckt sich die Lippe 2a
von einem inneren Umfangskantenabschnitt 3a des Ringes 3 zu
der Montagefläche des Motorblocks 7 und ist im
wesentlichen, genauso wie bei dem vorangehenden
Ausführungsbeispiel ausgebildet und funktioniert als
Hauptlippe. Auch die Lippe 2d ist im wesentlichen die
gleiche wie bei dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel und
arbeitet als Hilfslippe. Die Hauptlippe 2a und die
Hilfslippe 2d sind als einstückiges Element ausgebildet,
das an dem inneren Umfang des Ringes 3 angeordnet ist.
Gemäß Fig. 5 ist die Lippe 2b und die Lippe 2c als erste
äußere Lippe und zweite äußere Lippe ausgebildet, jeweils
am äußeren Umfang des Ringes 3. Die erste äußere Lippe 2b
steht nach außen in geneigter Richtung von einem
geschwungenen Verbindungsabschnitt des sich nach innen
erstreckenden Abschnitts 3a und des zylindrischen
Abschnitts 3b des Ringes 3 vor, so daß sie einen größeren
Durchmesser aufweist. Die Dicke eines Spitzenabschnitts der
ersten äußeren Lippe 2b ist geringfügig größer als die
Dicke des Grundabschnitts der ersten äußeren Lippe 2b. Die
zweite äußere Lippe 2c erstreckt sich nach außen in
geneigter Richtung von einer äußeren Kante des
Flanschabschnittes 3c des Ringes 3, so daß sie einen
größeren Durchmesser aufweist. Die Dicke des
Spitzenabschnitts der zweiten äußeren Lippe 2c ist
geringfügig größer als die Dicke des Grundabschnitts. Der
Spitzenabschnitt und der Grundabschnitt der Lippen 2b, 2c
entsprechen jeweils Kopf und Nacken. Da der
Flanschabschnitt 3c zusätzlich vorgesehen ist, weist der
Ring eine erhöhte Steifigkeit auf.
Gemäß Fig. 4 sind eine Vielzahl von Rippen einstückig an
dem gesamten inneren Umfang dem Harzmaterials des
Rückhalters 1 mit identischen Abständen vorgesehen. Jede
der Rippen 4 erstreckt sich in radialer Richtung. In dem
Fall, daß die Rippen 4 vorgesehen sind, drücken diese und
das Harzmaterial, wenn der Rückhalter 1 verformt wird,
gegen die beiden gegenüberliegenden Flächen des äußeren
Umfangsabschnitts des Ringes 3 und der Lippeneinrichtung 2
in einem ausgewogenen Zustand.
Bei dem Dichtungsaufbau gemäß Fig. 4 und 5 werden keine
Spalten zwischen dem Harzmaterial und der ersten und
zweiten äußeren Lippe 2b und 2c ausgebildet, so daß die
Lippeneinrichtung 2 und der Ring 3 einstückig mit dem
Harzmaterial an dem Verbindungsabschnitt 1a als einstückige
Einheit verbunden werden können.
Eine ringförmige Feder 5 ist am äußeren Umfang der
Hauptlippe 2a, wie bei dem vorher erwähnten
Ausführungsbeispiel, vorgesehen.
Da der Ring 3 als Kern arbeitet, und den Flanschabschnitt
3c aufweist, kann die Steifigkeit des Ringes im Vergleich
zu dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel erhöht werden,
zum Beispiel kann so eine ungewünschte Deformation der
Lippeneinrichtung 2 und insbesondere der Hauptlippe 2a
wirksam verhindert werden. Zusätzlich kann, da die erste
und zweite äußere Lippe 2b, 2c zwischen dem Metallring 3
und dem Rückhalter angeordnet sind, die Deformation des
Rückhalters 1 durch die Lippen 2b, 2c absorbiert werden, da
die Lippen aus einem elastischen Material hergestellt sind.
Daher wird der Ring 3 nicht direkt aufgrund einer
Deformation des Rückhalters 1 nachteilig beeinträchtigt, so
daß eine unzweckmäßige Deformation der Hauptlippe 2a
verhindert werden kann. Auch wenn der Ring 3 und die
Lippeneinrichtung 2 geringfügig in dem Rückhalter 1
verschoben werden, wenn das Harz wieder verfestigt, können
so unerwünschte Deformationen der Hauptlippe aufgrund des
Gleiteffekts der Lippe verhindert werden.
Fig. 6 zeigt einen Dichtungsaufbau gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine Lippeneinrichtung und einen Ring bei dem
Dichtungsaufbau gemäß Fig. 5.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 und 7 ist im
wesentlichen das gleiche wie das der Fig. 1A, 1B, 2A, 2B
und 3, mit Ausnahme der Form des Ringes 3 und der
betreffenden Abschnitte, wie den äußeren Lippen 2b, 2c.
Bezugnehmend auf Fig. 6 und 7 weist ein Metallring 3 im
wesentlichen einen L-förmigen Querschnitt auf und erstreckt
sich in Umfangsrichtung um den äußeren Umfang der Welle 6
mit einem Spalt oder einem Spiel, wenn der Rückhalter 1 an
dem Motorblock 7 befestigt ist. Mit anderen Worten ist der
Metallring 3 ähnlich bezüglich seiner Form einem Teller mit
einer offenen Basis.
Der Ring 3 umfaßt einen sich nach innen erstreckenden
Abschnitt 3a und einen zylindrischen Abschnitt 3b,
befestigt an diesem, die alle einstückig als ein einzelnes
Element ausgebildet sind. Die Lippeneinrichtung 2 umfaßt
eine Vielzahl von Lippen 2a, 2b, 2c, 2d, die an dem Ring 3
in einstückiger oder mehrteiliger Weise angeordnet sind.
Jede der Lippen ist bevorzugt aus einem Gummimaterial
hergestellt.
Wie dargestellt in Fig. 6 und 7, erstreckt sich die Lippe
2a von einem inneren Umfangskantenabschnitt 3a des Ringes 3
zu der Montagefläche des Motorblocks 7 im wesentlichen in
der gleichen Weise wie bei dem vorangehend erläuterten
Ausführungsbeispiel, und dient als Hauptlippe. Auch die
Lippe 2d ist im wesentlichen die gleiche wie bei dem oben
erwähnten Ausführungsbeispiel, und arbeitet als Hilfslippe.
Die Hauptlippe 2a und die Hilfslippe 2d sind als
einstückiges Element ausgebildet und an dem inneren Umfang
des Ringes 3 angeordnet.
Gemäß Fig. 6 ist die Lippe 2b und die Lippe 2c als erste
äußere Lippe und als zweite äußere Lippe jeweils am äußeren
Umfang des zylindrischen Abschnittes 3b des Ringes 3
ausgebildet. Die erste äußere Lippe 2b erstreckt sich in
geneigter Richtung von dem geschwungenen Abschnitt des sich
nach innen erstreckenden Abschnitts 3a und des
zylindrischen Abschnittes 3b des Ringes 3 nach außen und
weist somit einen größeren Durchmesser auf. Die Dicke t der
ersten äußeren Lippe 2b ist 0,9 mm bis 1,0 mm. Die zweite
äußere Lippe 2c steht in geneigter Richtung von einer
äußeren Kante des Flanschabschnittes 3c des Ringes 3 nach
außen vor, so daß sie einen großen Durchmesser aufweist.
Die Dicke t der zweiten äußeren Lippe 2c hat ebenfalls 0,9
bis 1,0 mm. Wie dargestellt in Fig. 7, beträgt die Höhe der
Lippen 2b und 2c etwa 0,3 mm. Der Spitzenabschnitt und der
Grundabschnitt der Lippen 2b, 2c haben die Querschnittsform
eines Hutes mit einer spitzen Krone. Der äußere Umfang des
Ringes 3 hat eine unregelmäßige Oberfläche 2f zwischen den
zwei Lippen 2b, 2c, um die Klebekraft zwischen dem
Harzmaterial und dem Gummimaterial der Lippeneinrichtung zu
erhöhen. Zum Beispiel weist die unregelmäßige Oberfläche 2f
des Gummimaterials zwei Vorsprünge auf mit einer Höhe von
0,25 mm und einer Breite von 0,5 mm, zwischen denen eine
Nut mit einer Breite von 0,4 mm ausgebildet ist. In Fig. 6
sind keine Rippen vorgesehen, aber eine Vielzahl von Rippen
kann einstückig mit dem gesamten inneren Umfang des
Harzmaterials des Rückhalters 1 mit identischen Abschnitten
vorgesehen sein in solcher Weise, daß jede der Rippen sich
in radialer Richtung erstreckt.
Bei dem Dichtungsaufbau A der Fig. 6 und 7 sind keine
Spalten zwischen dem Harzmaterial und der ersten und
zweiten äußeren Lippe 2b, 2c ausgebildet, so daß die
Lippeneinrichtung 2 und der Ring 3 einstückig an dem
Harzmaterial als einstückige Einheit ausgebildet sind.
Eine ringförmige Feder 5 ist am äußeren Umfang der
Hauptlippe 2a, wie bei dem oben erwähnten
Ausführungsbeispiel, angeordnet.
Da die erste und zweite äußere Lippe 2b, 2c zwischen dem
Metallring 3 und dem Rückhalter 1 in solcher Weise
angeordnet sind, daß der Ring 3 nicht direkt das
Harzmaterial des Rückhalters 1 kontaktiert, kann eine
Deformation des Rückhalters 1 bemerkenswert durch die
Lippen 2b, 2c aufgenommen werden, da die Lippen aus
federndem Material bestehen. Auf diese Weise wird der Ring
3 nicht direkt nachteilig durch eine Deformation des
Rückhalters 1 beeinträchtigt, so daß unerwünschte
Deformation der Hauptlippe 2a verhindert werden kann. Auch
wenn der Ring 3 und die Lippeneinrichtung 2 geringfügig
verschoben werden aus ihrer Position in dem Rückhalter 1,
wenn das Harzmaterial wieder verfestigt, kann eine
unzweckmäßige Deformation der Hauptlippe aufgrund des
sogenannten Gleiteffekts verhindert werden.
Ein Verfahren zum Herstellen des Dichtungsaufbaus A bei den
oben erwähnten Ausführungsbeispielen wird nun erläutert.
Eines der besten Verfahren, den Metallring an dem
Rückhalter 1 zu befestigen, ist das Einsatz-Einspritz-Guß
verfahren, ohne Schweißschritte. Ein bestimmter
Abschnitt des Metallringes wird in ein Harzmaterial des
Rückhalters eingesetzt, so daß die Auswirkung einer
Abweichung oder der Deformation des Rückhalters verhindert
oder minimiert werden kann.
Als erstes werden die Lippen 2a, 2b, 2c, 2d an dem Ring 3
ausgebildet, so daß sie eine Lippeneinrichtung 2 bilden. Es
wird bevorzugt, daß die Größe der Lippen 2b, 2c so gering
wie möglich ist, um Deformationen dieser aufgrund des
Einspritzens des Gußstromes zu verhindern. Als nächstes
wird der Ring 3, versehen mit der Lippeneinrichtung 2,
eingesetzt und in einer Form positioniert (nicht
dargestellt), um den Rückhalter 1 herzustellen. Danach wird
ein Harzmaterial um den Einspritzgußprozeß durchzuführen,
in die Form in solcher Weise eingebracht, daß beide, die
erste äußere Lippe 2b und die zweite äußere Lippe 2c, in
das Harzmaterial eingebettet sind. Auf diese Weise können
der Rückhalter 1, der Metallring 3 und die
Lippeneinrichtung 2 unter solchen Bedingungen einstückig
ausgebildet werden, daß ein äußerer Umfangsabschnitt des
Metallrings 3 und der Lippen 2b, 2c in das Harzmaterial des
Rückhalters 1 eingebettet oder eingesetzt sind. Es wird
bevorzugt, daß die Lippeneinrichtung 2 aus einem
Gummimaterial hergestellt wird, das eine exzellente
Hitzebeständigkeit aufweist, um so Effekte aufgrund von
Hitze, die produziert wird, wenn der Einspritzgußprozeß
durchgeführt wird, zu minimieren. Beispiele für ein
Harzmaterial sind Phenolharz, Polyphenylsulfid, Polyamide
oder dergleichen, aber die vorliegende Erfindung ist nicht
auf diese beschränkt.
Claims (9)
1. Ein Dichtungsaufbau mit einem Rückhalter (1), einer
Lippeneinrichtung (2) zum Abdichten und einem starren Ring
(3), fixiert an dem Rückhalter (1), der einen inneren
Umfang und einen äußeren Umfang aufweist, wobei die
Lippeneinrichtung (2) an dem Ring (3) fixiert ist, und die
Lippeneinrichtung (2) eine innere Lippeneinrichtung (2a,
2d) umfaßt, die ringartig ausgebildet ist und an dem
inneren Umfang des Ringes (3) angeordnet ist, und eine
äußere Lippeneinrichtung (2b, 2c), die ringartig
ausgebildet ist und an dem äußeren Umfang des Ringes (3)
angeordnet ist, wobei die äußere Lippeneinrichtung (2b, 2c)
einen federnden oder elastischen Abschnitt (2b, 2c) hat,
der in dem Rückhalter (1) in solcher Weise eingebettet ist,
daß der Rückhalter (1) den Ring (3) und die innere
Lippeneinrichtung (2a, 2d) in einem gleitenden Zustand
lagern kann.
2. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rückhalter (1) einen Hauptkörper
aus Harzmaterial aufweist und der federnde oder elastische
Abschnitt in dem Hauptkörper aus Harzmaterial eingebettet
ist, wobei der Rückhalter (1), die Lippeneinrichtung (2)
und der Ring (3) als einzelne einstückige Einheit mittels
eines Einsatz-Einspritz-Gußverfahrens ausgebildet sind.
3. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der federnde oder elastische Abschnitt
aus Gummimaterial hergestellt ist.
4. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der federnde oder elastische Abschnitt
der äußeren Lippeneinrichtung (2b, 2c) eine erste äußere
Lippe (2b) umfaßt, die von einem mittleren Abschnitt des
Ringes (3) in geneigter Richtung vorsteht, und eine zweite
äußere Lippe (2c), die von einem äußeren Kantenabschnitt
des Ringes (3) in geneigter Richtung vorsteht.
5. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die erste äußere Lippe (2b)
und die zweite äußere Lippe (2c) einen Spitzenabschnitt und
einen Basisabschnitt aufweisen, wobei die Dicke (t2b) des
Spitzenabschnitts größer ist als die Dicke (t2b′) des
Basisabschnitts.
6. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ring einen L-förmigen Querschnitt
mit einer gebogenen Ecke aufweist und die erste äußere
Lippe (2b) an der gebogenen Ecke des Ringes (3) angeordnet
ist.
7. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ring einen Z-förmigen Querschnitt
mit zwei gebogenen Ecken hat, und die erste äußere Lippe
(2b) an einer der gebogenen Ecken des Ringes (3) angeordnet
ist.
8. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Rippen (4) einstückig
an einem inneren Umfangsabschnitt des Hauptkörpers des
Rückhalters (1) mit einem vorbestimmten Abstand zur
Lagerung des Ringes (3) zusammen mit der inneren
Lippeneinrichtung (2a, 2d) in einem ausbalancierten Zustand
vorgesehen sind.
9. Ein Dichtungsaufbau nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der federnde oder elastische Abschnitt
der äußeren Lippeneinrichtung (2b, 2c, 2f) eine
unregelmäßige Oberfläche (2f) zwischen der ersten äußeren
Lippe (2b) und der zweiten äußeren Lippe (2c) aufweist, um
die Verbindungskraft zwischen der äußeren Lippeneinrichtung
(2b, 2c, 2f) und dem Ring zu erhöhen.
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