DE19503458A1 - Verschluß für eine Öffnung in einer biegsamen Wand für einen Behälter - Google Patents
Verschluß für eine Öffnung in einer biegsamen Wand für einen BehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Ver
schlusses für eine Öffnung in einer biegsamen Wand für einen
Behälter, wobei ein Abdeckstreifen über die Öffnung und über
einen an sie angrenzenden Bereich der Wand angelegt und mit der
Oberfläche der Wand verbunden wird, so daß die Öffnung entlang
ihres Umfangs abgedichtet wird.
Die Erfindung betrifft des weiteren eine Vorrichtung zum Her
stellen eines einen Abdeckstreifen enthaltenden Verschlusses für
eine Öffnung in einer biegsamen Wand für einen Behälter mit einer
Einrichtung zum Anlegen des Abdeckstreifens an die Oberfläche der
Wand über die Öffnung hinweg und mit einer Einrichtung zum
Verbinden des Abdeckstreifens mit der Oberfläche der Wand.
Die Erfindung betrifft des weiteren einen Verschluß für eine
Öffnung in einer Wand für einen Behälter mit einem Abdeck
streifen, der die Öffnung und den an sie angrenzenden Bereich der
Wand überdeckt und mit der Oberfläche der Wand durch eine in
Umfangsrichtung der Öffnung durchgehende Dichtungsnaht verbunden
ist.
In der DE 40 31 472 A1 ist ein Behälter beschrieben, bei dem ein
vor dem Befüllen angebrachter Abdeckstreifen nach dem Befüllen
eine Öffnung eines Behälters dichtend verschließt. Hierbei wird
zunächst der Abdeckstreifen an einer neben der Öffnung liegenden
Stelle an einer Wand des Behälters örtlich befestigt. Diese
örtliche Befestigung erfolgt derart, daß die Öffnung für ein
nachfolgendes Befüllen frei bleibt. Nach dem Befüllen wird der
Abdeckstreifen über die Öffnung gelegt und mit der an die Öffnung
angrenzenden Oberfläche der Wand des Behälters dichtend verbun
den.
Abhängig von dem verwendeten Material hat die Wand die Tendenz,
sich beim Anbringen des Abdeckstreifens zu verbiegen. Dies kann
zu Problemen beim Verschließen der Öffnung führen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Öffnung mit einem Abdeck
streifen bei einer sich biegenden Wand exakt zu verschließen.
Die Aufgabe wird bei dem Verfahren dadurch gelöst, daß der
Abdeckstreifen der sich biegenden Wand in Richtung der Biegung
nachgeführt wird.
Die Aufgabe wird bei der Vorrichtung dadurch gelöst, daß die
Einrichtung zum Anlegen und/oder die Einrichtung zum Verbinden
der sich biegenden Wand in Richtung der Biegung nachführbar sind.
Die Aufgabe wird bei dem Verschluß dadurch gelöst, daß ein an den
Umfangsrand des Abdeckstreifens in Richtung zu der Öffnung
angrenzender Teilbereich und/oder ein einen Schutzbezug für die
Kante der Öffnung enthaltender Teilbereich von dem Verlauf der
Dichtungsnaht ausgenommen sind.
Die Erfindung ermöglicht ein sicheres und exaktes Verschließen
einer Öffnung mittels eines Abdeckstreifens an der Wand eines
Behälters.
Die Erfindung kann eingesetzt werden bei allen Wänden für Behäl
ter aus biegsamem Material, bei denen ein Abdeckstreifen ange
bracht werden soll. Es spielt hierbei keine Rolle, ob der Ab
deckstreifen bei der Wand eines bereits fertigen Behälters oder
bei einer Wand, aus der der Behälter erst hergestellt werden
soll, angebracht wird. Es kommt auch nicht darauf an, ob der
Behälter nur aus einer Wand besteht oder aus mehreren Wänden
zusammengesetzt wird. Ebensowenig ist die Form des Behälters für
die Anwendung der Erfindung von Bedeutung.
Die Erfindung eignet sich insbesondere zur Anwendung bei Behäl
tern, bei denen die mit dem Abdeckstreifen zu versehende Wand aus
Karton besteht. Es ist aber auch jedes andere Material, bei
spielsweise Kunststoff, denkbar, das sich beim Anbringen des
Abdeckstreifens verbiegt.
Bei der erfinderischen Vorrichtung legen sich die Einrichtungen,
mit denen der Abdeckstreifen angelegt und/oder mit der Wand
verbunden wird, an den Abdeckstreifen an. Die genannten Einrich
tungen folgen der durch das Anlegen verursachten Biegebewegung
der Wand. Deshalb bleiben sie während des von ihnen durchge
führten Arbeitsvorgangs ständig in einer festen Anlage an dem
Abdeckstreifen. Dieser paßt sich an die durch die Biegung verän
derte Gestalt der Wand an.
Es ist vorteilhaft, wenn die Einrichtung zum Anlegen und/oder die
Einrichtung zum Verbinden eine gegen die Wand andrückbare Anle
gefläche aufweisen, deren äußere Gestalt der Gestalt der sich
biegenden Wand angepaßt ist. Die Anlegefläche legt sich
großflächig gegen den Abdeckstreifen an. Dieser paßt sich durch
den Druck der Anlegefläche der Gestalt der gebogenen Wand an. Er
liegt wegen der äußeren Gestalt der Anlegefläche großflächig auf
der Oberfläche der Wand auf.
Es ist vorteilhaft, wenn die Anlegefläche der Einrichtung zum
Anlegen durch die Umfangsfläche einer balligen Rolle gebildet
wird. Diese ist mit einer längs der Oberfläche der Wand verlau
fenden Richtungskomponente über den anzulegenden Abdeckstreifen
führbar. Hierdurch kann erreicht werden, daß sich der Abdeck
streifen eng an die Oberfläche der Wand anlegt, so daß gute
Voraussetzungen für das spätere Verbinden geschaffen werden. Es
ist hierbei nicht erforderlich, daß die ballige Rolle über die
gesamte Länge des Abdeckstreifens geführt wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Anlegefläche der Einrich
tung zum Verbinden konvex gewölbt. Die konvexe Wölbung entspricht
hier vorteilhaft der konkaven Wölbung der Wand, die beim Andrücken
der Einrichtung zum Anlegen und/oder der Einrichtung zum
Verbinden entsteht.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist die Anlegefläche der Einrich
tung zum Verbinden für ein Heißsiegeln erwärmbar und mit einem
kleineren Flächenmaß als der Abdeckstreifen ausgebildet. Durch
diese Maßnahme werden die Anforderungen an eine exakte Führung
der Einrichtung zum Verbinden verringert. Auch wenn die Einrich
tung zum Verbinden beim Nachführen zu der sich biegenden Wand
einmal seitlich abweichen sollte, gelangt sie nicht über den
Abdeckstreifen hinaus in den Bereich der Oberfläche der Wand.
Hierdurch wird vermieden, daß die Oberfläche der Wand infolge der
hohen Temperatur der Einrichtung zum Verbinden beschädigt wird.
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn die Anlegefläche der Einrichtung
zum Verbinden eine Aussparung enthält, die dem Verlauf eines die
Kante der Öffnung umgebenden Schutzbezuges entspricht. Durch
diese Maßnahme wird vermieden, daß sich der Schutzbezug mit dem
Abdeckstreifen verbindet. Eine solche Verbindung könnte dazu
führen, daß der Schutzbezug beim späteren Abreißen des Abdeck
streifens beschädigt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den zu den Figuren
beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Es zeigen
Fig. 1 einen zylindrischen Behälter mit einem an einer Stirnwand
angebrachten Abdeckstreifen im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter der Fig. 1,
Fig. 3a bis 3d verschiedene Arbeitsschritte beim Anbringen
eines Abdeckstreifens auf die Stirnwand des Behälters der Fig.
1 und 2,
Fig. 4 eine Maschine zum Befüllen und Verschließen von Behältern
mit Einrichtungen zum Anbringen von Abdeckstreifen,
Fig. 5 eine Einrichtung zum Anlegen eines Abdeckstreifens über
die Öffnung eines Behälters in drei verschiedenen Arbeitspositi
onen,
Fig. 6 eine Einrichtung zum Verbinden eines Abdeckstreifens mit
einem Behälter im Längsschnitt,
Fig. 7 eine Ansicht auf die Anlegefläche der Einrichtung zum
Verbinden der Fig. 6 in Richtung des Pfeils VII der Fig. 6 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 8 eine andere Ausführungsform einer Anlegefläche einer
Einrichtung zum Verbinden ähnlich Fig. 7.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Behälter 1 besteht aus einem
als zylindrische Hülse ausgebildeten Mantel 2 und zwei Stirnwän
den. Die Stirnwände verschließen die stirnendigen Öffnungen des
Mantels 2, wobei die eine Stirnwand als Boden 4 und die andere
Stirnwand als Deckel 3 des Behälters 1 ausgebildet ist.
Der Deckel 3 weist eine Öffnung 6 auf, die sowohl als Entleer
öffnung als auch als Füllöffnung verwendet wird. In befülltem
Zustand ist die Öffnung 6 durch einen Verschluß 7 abgedichtet,
der einen Abdeckstreifen 8 sowie eine Dichtungsnaht 13 enthält.
Diese Dichtungsnaht 13, die in Fig. 2 strichpunktiert darge
stellt ist, stellt eine Verbindung des Abdeckstreifens 8 mit dem
Deckel 3 her. Hierbei liegt der Abdeckstreifen 8 auf der äußeren
Oberfläche 10 der Wand 9 des Deckels 3 auf.
Das Innere 5 des Behälters 1 kann durch Abreißen des Abdeck
streifens 8 von der Wand 9 zugänglich gemacht werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Öffnung 6 mit einem
Schutzbezug 12 versehen, der entlang einer Kante 24 (vgl. auch
Fig. 3a) verläuft und im Querschnitt eine annähernd nietförmige
Gestalt hat. Der Schutzbezug 24 erstreckt sich ein Stück weit
über den an die Öffnung 6 angrenzenden Bereich 11 (vgl. Fig. 2)
der Wand 9. Die Dichtungsnaht 13 verläuft in Umfangsrichtung der
Öffnung 6, jedoch im Abstand zu der Kante 24 der Öffnung 6 (vgl.
auch Fig. 2 und 3d).
Ein Teilbereich 15, der an die Umfangskante 14 des Abdeckstrei
fens 8 in Richtung zu der Öffnung 6 angrenzt, ist von dem Verlauf
der Dichtungsnaht 13 ausgenommen (vgl. Fig. 2). Ebenso ist auch
ein Teilbereich 16, der den Schutzbezug 12 enthält, von dem
Verlauf der Dichtungsnaht 13 ausgenommen. An einem Ende bildet
der Abdeckstreifen 8 ein Griffstück 28, mit dem er bei Bedarf
ergriffen und zum Freilegen der Öffnung 6 von der Wand 9 abge
rissen werden kann.
Wie aus Fig. 3a bis 3d ersichtlich ist, wird der Abdeck
streifen 8 in mehreren Arbeitsschritten bei der Wand 9 ange
bracht.
Die Wand 9 enthält eine Trägerschicht 21 aus Karton sowie eine
innere Schutzschicht 23 und eine äußere Schutzschicht 22. Die
Schutzschichten 22, 23 bestehen aus Kunststoff, wobei die
Schutzschicht 22 aus einem heißsiegelfähigen Material, vorzugs
weise aus Polyäthylen, hergestellt ist. Die innere Schutzschicht
23 bildet die innere Oberfläche 20 und die äußere Schutzschicht
22 die äußere Oberfläche 10 der Wand 9 bei dem Behälter 1.
Der Abdeckstreifen 8 besteht aus einer Folie aus Metall, die auf
der dem Inneren 5 des Behälters 1 zugewandten Seite mit einer
Kunststoffschicht versehen ist. Diese Kunststoffschicht,die
zeichnerisch nicht dargestellt ist, dient dazu, eine Heißsiegel-
Verbindung mit der äußeren Oberfläche 10 der Wand 9 herzustellen.
Anstelle einer Folie aus Metall könnte auch ein anderes geeig
netes Material eingesetzt werden, das die für einen Abdeck
streifen 8 geforderten Eigenschaften hat, beispielsweise Ver
bundmaterial mit einer Schicht aus Karton und einer oder mehreren
Schichten aus Kunststoff.
Der Abdeckstreifen 8 ist vor dem Befüllen des Behälters 1 mit
einem ersten Abschnitt 26 an der äußeren Oberfläche 10 der Wand 9
durch eine punktartige Siegelstelle 25 angeheftet (vgl. Fig.
3a). Hierbei nimmt ein zweiter, nicht angehefteter Abschnitt 27
des Abdeckstreifens 8 eine aufgerichtete Position 27′ ein, so daß
die Öffnung 6 frei liegt. Das Füllgut kann bei dieser Position
27′ des Abdeckstreifens 8 durch die Öffnung 6 hindurch in das
Innere 5 des Behälters 1 eingefüllt werden.
Nach dem Befüllen wird der Abdeckstreifen 8 in einem in Fig. 3b
dargestellten Arbeitsschritt über die Öffnung 6 gelegt. Hierbei
wird der zweite Abschnitt 27 in die in Fig. 3b dargestellte
Position 27′′ umgebogen.
Bei einem nachfolgenden, in Fig. 3c dargestellten Arbeitsschritt
wird der Abdeckstreifen 8 an die Oberfläche 10 der Wand 9 durch
Andrücken angelegt. Hierbei wird nicht die gesamte Länge des
zweiten Abschnitts 27 gegen die Oberfläche 10 der Wand 9 ange
drückt, sondern nur ein Teil davon. Es verbleibt ein abragender
Abschnitt 29 des Abdeckstreifens 8. Der zweite Abschnitt 27 nimmt
nun die Position 27′′′ ein.
Das Andrücken des Abdeckstreifens 8 über den beschriebenen
Längenbereich reicht aus, um das spätere Verbinden des Abdeck
streifens 8 mit der Wand 9 zu ermöglichen. In dem mit dem ersten
Abschnitt 26 beginnenden Längenbereich wird hierbei der Abdeck
streifen 8 geglättet. Insbesondere wird die zwischen dem ersten
Abschnitt 26 und dem zweiten Abschnitt 27 bestehende Biegekante
weitgehend ausgeglichen.
Bei einem nachfolgenden, in Fig. 3d dargestellten Arbeitsschritt
wird der Abdeckstreifen 8 durch Heißsiegeln mit der äußeren
Schutzschicht 22 der Wand 9 verbunden. Bei dem Heißsiegeln
entsteht die Dichtungsnaht 13, die, wie oben erwähnt, entlang dem
Umfang der Öffnung 6 mit Abstand zu dieser verläuft. Hierbei
bleiben, wie oben bereits erwähnt wurde, der Teilbereich 16 und
der Teilbereich 15 von dem Verlauf der Dichtungsnaht 13 ausge
nommen.
Anschließend folgt ein weiterer Arbeitsschritt, bei dem ein
nochmaliges Heißsiegeln und insbesondere ein Glätten des Abdeck
streifens 8 stattfindet. Dieser Arbeitsschritt ist hier nicht in
einer eigenen Figur dargestellt.
Die in Fig. 4 dargestellte Maschine 30 zum Befüllen und Ver
schließen von Behältern 1 enthält ein Gehäuse mit einer
Aseptikkammer 40, in der verschiedene Einrichtungen, die dem
Anbringen von Abdeckstreifen 8 an Behältern 1 dienen, vorhanden
sind. Bei den genannten Einrichtungen handelt es sich um eine
Einrichtung 50 zum Anlegen des Abdeckstreifens 8, eine Einrich
tung 70 zum Verbinden des Abdeckstreifens 8 mit der Wand 9 und
eine weitere Einrichtung 90 zum Verbinden, die auch dem Glätten
des Abdeckstreifens 8 dient. Die genannten Einrichtungen 50, 70
und 90 werden weiter unten noch beschrieben werden. Innerhalb der
Aseptikkammer 40 sind weitere Einrichtungen vorhanden, die
insbesondere dem Sterilisieren und Befüllen dienen. Diese Ein
richtungen sind hier nicht näher beschrieben.
Die zu befüllenden Behälter 1 werden mittels einer Transportein
richtung 31 der Aseptikkammer 40 in Pfeilrichtung A zugeführt.
Vor dem Erreichen der Aseptikkammer 40 gelangen die Behälter 1 zu
einer Einrichtung 33, bei der jeweils ein Abdeckstreifen 8 über
die oben bereits erwähnte punktartige Siegelstelle 25 an jeden
Behälter 1 angeheftet wird.
Die Behälter 1 werden nach dem weiter unten noch zu beschreiben
den Befüllen und dichtenden Verschließen aus der Aseptikkammer 40
mittels einer Transporteinrichtung 32 in Pfeilrichtung B wegge
führt.
In der Aseptikkammer 40 ist ein Drehtisch 41 untergebracht, der
mit Aufnahmeeinrichtungen 42 für die Behälter 1 versehen ist und
in Richtung des Pfeils c rotiert. Die Behälter 1 gelangen hierbei
zu einer Vielzahl von Arbeitsstationen, bei denen die einzelnen
Arbeitsschritte zum Befüllen und Verschließen der Behälter 1
durchgeführt werden. In Fig. 4 sind nur die Arbeitsstationen 45
bis 49 dargestellt.
Die zu befüllenden Behälter 1 werden nach Durchlaufen der oben
bereits beschriebenen Einrichtung 33 in Richtung des Pfeils A in
die Aseptikkammer 40 hineingeführt und an den Drehtisch 41
übergeben. Die Behälter 1 werden hierbei in die Aufnahmeeinrich
tungen 42 eingeführt und dort festgeklemmt.
Infolge der Drehung des Drehtisches 41 gelangen die Behälter 1
zunächst zu der Arbeitsstation 45, die eine nicht näher be
schriebene Einrichtung zum Aufrichten des Abdeckstreifens 8
enthält. In dieser Arbeitsstation 45 wird der Abdeckstreifen 8
aufgerichtet, so daß der zweite Abschnitt 27 die in Fig. 3a
dargestellte Position 27′ einnimmt.
Die Behälter 1 gelangen infolge der Drehung des Drehtisches 41 zu
weiteren, hier nicht beschriebenen Arbeitsstationen, in denen sie
sterilisiert und befüllt werden.
Nach dem Befüllen erreichen die Behälter 1 schließlich die
Arbeitsstation 46, die eine Einrichtung zum Umlegen des Abdeck
streifens 8 enthält. Diese Einrichtung zum Umlegen besteht im
wesentlichen aus einer stationären, nicht dargestellten Leiste,
an der die Behälter 1 während der Drehbewegung des Drehtisches 41
vorbeigeführt werden. Beim Passieren der Leiste legen sich die
Abdeckstreifen 8 gegen die Leiste an und werden durch sie umge
bogen. Der zweite Abschnitt 27 gelangt hierdurch in die in Fig.
3b dargestellte Position 27′′.
Bei der nachfolgenden Arbeitsstation 47 ist die oben bereits
erwähnte Einrichtung 50 zum Anlegen des Abdeckstreifens 8 unter
gebracht. Bei dieser Einrichtung 50, die weiter unten noch näher
beschrieben werden wird, wird der Abdeckstreifen 8 an die Wand 9
angedrückt, so daß der zweite Abschnitt 27 des Abdeckstreifens 8
die in Fig. 3c dargestellte Position 27′′′ einnimmt.
In der nachfolgenden Arbeitsstation 48 ist die oben bereits
erwähnte Einrichtung 70 untergebracht, bei der der Abdeckstreifen
8 durch Heißsiegeln mit der Wand 9 verbunden wird. Der zweite
Abschnitt 27 gelangt hierdurch in die in Fig. 3d dargestellte
Position 27′′′′.
Bei der nachfolgenden Arbeitsstation 49 ist die oben bereits
erwähnte Einrichtung 90 zum Verbinden angeordnet, bei der der
Abdeckstreifen 8 geglättet und nochmals heißgesiegelt wird.
Die oben erwähnte Einrichtung 50 zum Anlegen wird nachfolgend
anhand der Fig. 5 erläutert. Sie ist dort in drei verschiedenen
Positionen 50′, 50′′ und 50′′′ gezeigt. Das Anlegen des Abdeck
streifens 8 erfolgt mittels einer balligen Rolle 52, deren
Umfangsfläche 61 als Anlegefläche dient. Diese Rolle 52 ist bei
der Einrichtung 50 angeordnet und wird weiter unten noch be
schrieben werden.
Die Einrichtung 50 enthält einen die Rolle 52 tragenden Schwenk
hebel 51 und einen Gegenhalter 57, der mit dem Schwenkhebel 51
zusammenwirkt.
Der Schwenkhebel 51 ist mit einem Längsende in einem Halter 55
der Einrichtung 50 um eine Schwenkachse 54 verschwenkbar gela
gert. An dem anderen Längsende des Schwenkhebels 51 ist die
ballige Rolle 52 um eine Drehachse 53 drehbar gelagert.
Der Gegenhalter 57 enthält einen innerhalb eines Aufnahmezylin
ders 59 geführten Federbolzen 58. Der Federbolzen 58 wird mittels
einer Druckfeder 60 ständig in einer Position gehalten, in der er
gegen den Schwenkhebel 51 anliegt.
Die Einrichtung 50 kann insgesamt, das heißt einschließlich des
Schwenkhebels 51 und des Gegenhalters 57, in Richtung des Pfeils
D bewegt werden. Der Federbolzen 58 kann gegen die Kraft der
Druckfeder 60 in Richtung des Pfeils E bewegt werden. Der
Schwenkhebel 51 kann um die Schwenkachse 54 in Richtung des
Pfeils F verschwenkt werden.
Bei dem im rechten Bildabschnitt der Fig. 5 dargestellten ersten
Arbeitsschritt nimmt die Einrichtung 50 die Position 50′ ein. Die
Druckfeder 60 hält den Federbolzen 58 in der ausgefahrenen
Position 58′, so daß der Schwenkhebel 51 die Position 51′ ein
nimmt. Der Einrichtung 50 wird bei dem ersten Arbeitsschritt
durch entsprechende Drehung des Drehtisches 41 eine Aufnahmeein
richtung 42 mit einem Behälter 1 zugestellt, ohne daß die Ein
richtung 50 selbst betätigt wird. Die ballige Rolle 52 befindet
sich in einer Position 52′ etwas oberhalb der Aufnahmeeinrichtung
42, in der der Behälter 1 festgeklemmt ist.
Bei dem nachfolgenden Arbeitsschritt, der in dem mittleren
Bildabschnitt der Fig. 5 dargestellt ist, wird die Einrichtung
50 in Richtung des Pfeils D in die Postition 50′′ bewegt. Die
Rolle 52 gelangt hierdurch in eine Position 52′′, in der sie
gegen die Oberfläche 10 der Wand 9 des Deckels 3 anliegt. In dem
mittleren Bildabschnitt ist ebenso wie auch bei dem linken
Bildabschnitt aus Gründen der vereinfachten Darstellung der
Behälter 1 nicht gezeigt, sondern nur der leere Innenraum 43 der
Aufnahmeeinrichtung 42.
Bei dem dritten Arbeitsschritt, der in dem linken Bildabschnitt
der Fig. 5 dargestellt ist, wird die Einrichtung 50 weiter in
Richtung des Pfeils D in die Position 50′′′ bewegt. Die gegen die
Oberfläche 10 der Wand 9 bzw. gegen den Abdeckstreifen 8
anliegende Rolle 52 wird in Richtung des leicht gekrümmten Pfeils
G über den Abdeckstreifen 8 abgerollt. Hierbei wird der
Schwenkhebel 51 in Richtung des Pfeils F in die Position 51′′
verschwenkt. Infolge der von dem Federbolzen 58 ausgeübten Kraft
wird die Rolle 52 ständig gegen den Abdeckstreifen 8 in Richtung
zu der Wand 9 angedrückt.
Bei der Verschwenkbewegung des Schwenkhebels 51 in die Position
51′′ wird der Federbolzen 58 in die Position 58′′ überführt. Die
Rolle 52 gelangt hierbei in die Position 52′′′, die in dem linken
Bildabschnitt dargestellt ist. Diese Position 52′′′ liegt kurz
vor der Endposition, die die Rolle 52 bei Beendigung der Bewegung
des Schwenkhebels 51 einnimmt. In der Endposition der Rolle 52
hat der Abdeckstreifen 8 die in Fig. 3c gezeigte Gestalt.
Durch den von der Rolle 52 auf die Wand 9 ausgeübten Druck wölbt
diese sich in Richtung zu dem Inneren 5 des Behälters 1. Diese
konkave Wölbung der Wand 9 wird durch die ballige Gestalt der
Umfangsfläche 61 der Rolle 52 und durch die leicht gekrümmte
Bewegung der Rolle 52 in Richtung des Pfeils G ausgeglichen.
Hierbei entspricht der Radius der Balligkeit, bezogen auf die
Mantellinie der Rolle 52, die eine Schwenkbewegung entlang dem
leicht gekrümmten Pfeil G der Fig. 5 durchführt.
Infolge des ständigen Drucks des Federbolzens 58 auf den
Schwenkhebel 51 wird die Rolle 52 der Biegebewegung der Wand 9
des Deckels 3 selbsttätig nachgeführt. Zusätzlich wird durch die
ballige Gestalt der Rolle 52 eine Anpassung an die konkave
Wölbung des Deckels 3, die durch die Biegebewegung entstanden
ist, erhalten.
In Fig. 6 ist die oben erwähnte Einrichtung 70 zum Verbinden
näher dargestellt. Der Einrichtung 70 ist durch entsprechende
Drehung des Drehtisches 41 eine Aufnahmeeinrichtung 42 mit einem
Behälter 1 zugestellt worden.
Die Einrichtung 70 enthält ein Gehäuse 71, in dessen Innenraum 72
ein Siegelstempel 81 aufgenommen ist. Das vordere Ende 82 des
Siegelstempels 81 ragt aus der Öffnung, die der Aufnahmeeinrich
tung 42 für den Behälter 1 zugewandt ist, ein Stück weit heraus.
Der Siegelstempel 81 ist mit einem Ringbund 85 versehen, mit dem
er sich gegen einen ringförmig verlaufenden, nach innen abragen
den Steg 74 des Gehäuses 71 abstützt. Bei dem Ringbund 85 sind
vier nach außen abragende Laschen vorgesehen, die ebenfalls zum
Abstützen und zusätzlich als Verdrehsicherung dienen. In der
Außerbetriebsposition wird der Siegelstempel 81 mittels dreier in
Umfangsrichtung verteilter Federbolzen 86 ständig in der er
wähnten, gegen den abragenden Steg 74 anliegenden Position
gehalten.
Die Federbolzen 86 haben an ihrem dem vorderen Ende 82 des
Siegelstempels 81 zugewandten Ende eine kegelförmige Spitze. Mit
dieser kegelförmigen Spitze liegen die Federbolzen 86 in hohlke
gelförmigen Aufnahmen 88, die bei dem Ringbund 85 angeordnet
sind. Mit ihrem anderen Ende ragen die Federbolzen 86 in Auf
nahmen 75 des Gehäuses 71 hinein. Sie können aus der in Fig. 6
dargestellten Position noch ein weiteres Stück in die Aufnahmen
75 gegen die Kraft von jeweils einer Feder 87 hineinbewegt
werden.
Der Siegelstempel 81 ist mit einem Heizeinsatz 84 versehen, mit
dem das vordere Ende 82 des Siegelstempels 81 erwärmt werden
kann, um ein Heißsiegeln zu ermöglichen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist das vordere Ende 82 mit
einer Anlegefläche 83 versehen, die in alle Richtungen konvex,
vorzugsweise kugelförmig, gewölbt ist.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, ist die Anlegefläche 83 mit
einer in Umfangsrichtung Verlaufenden, rillenartigen Aussparung
89 versehen. Der Verlauf der Aussparung 89 entspricht wenigstens
annähernd dem Verlauf des Schutzbezuges 12 (vgl. auch Fig. 2).
Die Anlegefläche 83 ist bezüglich ihrer Außenabmessungen etwas
kleiner als der Verlauf der Umfangskante 14 des Abdeckstreifens
8. Die Kontur der Anlegefläche 83 außerhalb der rillenartigen
Ausnehmung 89 entspricht wenigstens annähernd dem Verlauf der von
dem Siegelstempel 81 herzustellenden Dichtungsnaht 13.
Zum Verbinden des Abdeckstreifens 8 mit der Wand 9 wird die
Anlegefläche 83 mittels des regulierbaren Heizeinsatzes 84 auf
eine heißsiegelfähige Temperatur gebracht. Die Einrichtung 70
einschließlich des Siegelstempels 81 wird in Richtung des Pfeils
H bewegt. Sie nimmt dann die in Fig. 6 dargestellte Position
ein.
Der Siegelstempel 81 gelangt mit seiner Anlegefläche 83 gegen die
Oberfläche 10 der Wand 9 und wölbt diese in Richtung zum Inneren
5 des Behälters 1.
Der Siegelstempel 81 wird infolge seiner federnd nachgiebigen
Anordnung, die durch die Federbolzen 86 bewirkt wird, der sich
wölbenden Wand 9 des Deckels 3 selbsttätig nachgeführt. Er führt
hierbei pendelnde oder taumelnde Bewegungen aus.
Der Abdeckstreifen 8 paßt sich der konvex gewölbten Anlegefläche
83 an. Hierbei entspricht diese konvex gewölbte Gestalt der
Anlegefläche 83 der infolge der Biegung eintretenden konkaven
Wölbung der Wand 9. Somit ist der Siegelstempel 81 sowohl durch
die federnd nachgiebige Anordnung als auch durch seine Gestalt
der sich ändernden Gestalt der Wand 9 angepaßt.
Durch die von der Anlegefläche 83 ausgehenden Hitzeeinwirkung
verschmelzen die innere Kunststoffschicht des Abdeckstreifens 8
und die äußere Schutzschicht 22 (vgl. auch Fig. 3a) der Wand 9
miteinander. Hierdurch entsteht die Dichtungsnaht 13. Die Dich
tungsnaht 13 nimmt hierbei einen Verlauf, der der Gestalt der
Anlegefläche 83 außerhalb der rillenartigen Ausnehmung 89 ent
spricht. Von dem Verlauf der Dichtungsnaht 13 sind mithin der
Teilbereich 15 und der den Schutzbezug 12 enthaltende Teilbereich
16 (vgl. auch Fig. 3d) ausgenommen.
Wie oben anhand der Fig. 4 bereits erläutert wurde, ist der
Einrichtung 70 zum Verbinden in der Reihenfolge der
Fertigungsstufen die Einrichtung 90 zum Verbinden nachgeordnet,
die auch zum Glätten dient.
Die in Fig. 8 dargestellte Einrichtung 90, die in einer gleichen
Ansicht gezeigt ist wie die Einrichtung 70 in Fig. 7, ist ebenso
aufgebaut wie diese Einrichtung 70. Sie enthält also in gleicher
Weise einen Siegelstempel 91 mit einem Heizeinsatz 94. Sie ist
ebenso wie die vorstehend beschriebene Einrichtung 70 in ein
Gehäuse aufgenommen und mittels Federbolzen abgestützt, die in
hohlkegelförmige Aufnahmen 98 eingreifen.
Der wesentliche Unterschied zu der Einrichtung 70 besteht darin,
daß die Anlegefläche 93 des Siegelstempels 91 nicht mit einer
Ausnehmung versehen ist. Die Anlegefläche 93 ist allerdings
ebenso wie die Anlegefläche 83 konvex gewölbt und mithin der
Gestalt der sich biegenden Wand 9 angepaßt. Die Einrichtung 90
wird in erster Linie zum Glätten und Nachsiegeln des angesie
gelten Abdeckstreifens 8 verwendet. Die Temperatur der Anlege
fläche 93 kann entsprechend den Bedürfnissen reguliert werden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Herstellen eines Verschlusses für eine Öffnung
in einer biegsamen Wand für einen Behälter, wobei ein Abdeck
streifen über die Öffnung und über einen an sie angrenzenden
Bereich der Wand angelegt und mit der Oberfläche der Wand
verbunden wird, so daß die Öffnung entlang ihres Umfangs abge
dichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckstreifen der
sich biegenden Wand in Richtung der Biegung nachgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem
Verbinden des Abdeckstreifens ein an die Umfangskante des Ab
deckstreifens in Richtung zu der Öffnung angrenzender Teilbereich
und/oder ein einen Schutzbezug für die Kante der Öffnung enthal
tender Teilbereich von dem Verbinden ausgenommen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abdeckstreifen mit einem ersten Abschnitt derart mit der
Oberfläche der Wand verbunden wird, daß die Öffnung frei liegt,
und daß danach ein zweiter Abschnitt über die Öffnung hinweg an
die Oberfläche der Wand angelegt und mit ihr dichtend verbunden
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Abschnitt des Abdeckstreifens durch eine Andrückbewegung,
die eine längs der Oberfläche der Wand verlaufende Richtungskom
ponente aufweist, an die Wand angelegt wird.
5. Vorrichtung zum Herstellen eines einen Abdeckstreifen enthal
tenden Verschlusses für eine Öffnung in einer biegsamen Wand für
einen Behälter mit einer Einrichtung zum Anlegen des Abdeck
streifens an die Oberfläche der Wand über die Öffnung hinweg und
mit einer Einrichtung zum Verbinden des Abdeckstreifens mit der
Oberfläche der Wand, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(50) zum Anlegen und/oder die Einrichtung (70; 90) zum Verbinden
der sich biegenden Wand (9) in Richtung der Biegung nachführbar
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung (50) zum Anlegen und/oder die Einrichtung (70; 90)
zum Verbinden eine gegen die Wand (9) andrückbare Anlegefläche
(61; 83; 93) aufweisen, deren Gestalt der Gestalt der sich
biegenden Wand (9) angepaßt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlegefläche der Einrichtung (50) zum Anlegen durch die Umfangs
fläche (61) einer balligen Rolle (52) gebildet wird, die mit
einer längs der Oberfläche (10) der Wand (9) verlaufenden Rich
tungskomponente (G) über den anzulegenden Abdeckstreifen (8)
führbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlegefläche (83; 93) der Einrichtung (70; 90) zum
Verbinden konvex gewölbt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anlegefläche (83; 93) der Einrichtung (70; 90) zum Verbinden
für ein Heißsiegeln erwärmbar und mit einem kleineren Flächenmaß
als der Abdeckstreifen (8) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlegefläche (83) der Einrichtung (70) zum Verbinden eine Aus
sparung (89) enthält, die dem Verlauf eines die Kante (24) der
Öffnung (6) umgebenden Schutzbezuges (12) entspricht.
11. Verschluß für eine Öffnung in einer Wand für einen Behälter
mit einem Abdeckstreifen, der die Öffnung und den an sie angren
zenden Bereich der Wand überdeckt und mit der Oberfläche der Wand
durch eine in Umfangsrichtung der Öffnung durchgehende Dich
tungsnaht verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein an die
Umfangskante (14) des Abdeckstreifens (8) in Richtung zu der
Öffnung (6) angrenzender Teilbereich (15) und/oder ein einen
Schutzbezug (12) für die Kante (24) der Öffnung (6) enthaltender
Teilbereich (16) von dem Verlauf der Dichtungsnaht (13) ausge
nommen sind.
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