DE19503413C2 - Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut in eine Förderleitung - Google Patents
Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut in eine FörderleitungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut
in eine Förderleitung durch ein dieser vorgeschaltetes Druckgefäß,
das mittels
eines Strömungsweges - insbesondere einer Luftzuleitung -
an eine Strömungsmittelquelle angeschlossen ist, wobei dem
Druckgefäß eine Steuereinrichtung zugeordnet ist.
Es ist allgemein bekannt, den Zuluftstrom zu pneumatischen
Druckgefäßförderern intervallmäßig zu schalten, um den
Produktstrom aus dem Druckgefäß in die Förderleitung zu
steuern. Die Intervalle werden entweder zeitlich vorgegeben
oder druckabhängig gebildet. Bei der zeitabhängigen Inter
vallbildung wird die Zeitdauer, in der Druckluft in das
Druckgefäß eingespeist wird, sowie die Zeit zwischen zwei
Einspeisungen mittels Zeitsteuerung gesteuert. Bei der
druckabhängigen Intervallsteuerung ist es üblich, den
Förderdruck mittels elektromechanischer oder elektronischer
Druckschalter abzugreifen. Durch einstellbare Kontakte
können elektromechanisch arbeitende Ventile in der Druck
luftzuleitung zum Druckgefäß geöffnet bzw. geschlossen
werden.
Der Zuluftstrom wird geschlossen, wenn ein erster einge
stellter Druck erreicht wird, und wieder geöffnet, wenn ein
zweiter eingestellter Druck unterschritten wird. Damit läßt
sich die in der Förderleitung befindliche Produktmenge
steuern. Diese Steuerungsart bedingt einen großen Aufwand.
Zudem ist die nachträgliche Anbringung an bestehende Druck
gefäßförderer durch die erforderlichen Eingriffe in die
elektrische Steuerung schwierig. Besonders im Ex-Schutz-
Bereich werden die erforderlichen elektrischen Geräte
teuer.
Die gattungsbildende DE 32 30 315 C2 offenbart eine
elektropneumatische Einrichtung zum Einbringen von
Schüttgut in eine pneumatische Druckförderleitung, mit der
Druck- und Gutstromströme ausgeschlossen und sich daraus
ergebende Nachteile verhütet werden sollen. Hierzu wird als
Steuereinrichtung am Druckgefäß ein Differenzdruckmesser
vorgesehen, der eine Absperrklappe für den Gutstrom am
Druckgefäßaustrag betätigt. Diese öffnet am Beginn eines
Fördertaktes, wenn der Innendruck im Druckgefäß gleich oder
höher ist wie/als jener in der Förderleitung.
In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfin
der das Ziel gesetzt, eine einfache Vorrichtung zu schaf
fen, die den Zuluftstrom zu einem Druckgefäß eines Förder
systems steuern kann, problemlos bei bestehenden
Druckgefäßförderern nachgerüstet zu werden vermag und auch
im Ex-Schutz-Bereich einsetzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen
Patentanspruches, die Unteransprüche geben günstige Ausge
staltungen an.
Erfindungsgemäß ist
als Steuereinrichtung zum Steuern des Druckes in
dem Druckgefäß ein Steuerschieber im Strömungsweg
vorgesehen, der in einer Endstellung eines
beidends mit jeweils einer
Stirnfläche ausgestatteten, bewegbar lagernden Schubkolbens
den Strömungsweg von
der Strömungsquelle zum Druckgefäß freigibt sowie in
seiner anderen Endstellung den Strömungsweg sperrt.
Bei einer Ausführung lagert der Schubkolben
beweglich in einer
Längsbohrung eines Gehäuseblocks des Steuerschiebers und
gibt in der einen Endstellung eine Luftzuleitung als Strö
mungsweg für das Strömungsmittel der Strömungsmittelquelle
frei; in seiner anderen Endstellung ist die Strömungsmit
telquelle vom Strömungsweg getrennt.
Im Rahmen der Erfindung liegt auch eine andere Ausführung.
Bei dieser öffnet der Schubkolben in einer Endstellung über
ein Ventil in der Luftzuleitung den Strömungsweg zum Druck
gefäß hin; in seiner anderen Endstellung ist das Ventil
geschlossen.
In beiden Fällen ist eine der Stirnflächen des Schubkolbens
dem Druck im Druckgefäß und die andere Stirnfläche dem
Druck nach einem Druckregler in einer Leitung der Strö
mungsmittelquelle zugekehrt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Längs
bohrung einends an einen Strömungseingang des Gehäuseblocks
für eine Leitung vom Druckgefäß angeschlossen sowie
andernends über jenen Druckregler an einen Kanal, der
sowohl mit der Strömungsmittelquelle als auch - unter
Zwischenschaltung einer Drosselstelle - mit der Druckge
fäßleitung verbunden ist - dabei durchsetzt eine der Strö
mungsmittelquelle zugeordnete verbundene Radialbohrung des
Gehäuseblocks jenen Kanal und mündet in die Längsbohrung
für den Schubkolben. Als günstig hat es sich auch erwiesen,
den Strömungseingang für die Druckgefäßleitung über die der
einen Stirnfläche des Schubkolbens nachgeordnete Drossel
stelle und den Kanal mit dem Druckregler zu verbinden.
Der erfindungsgemäße Steuerschieber ist mit einer weiteren
Radialbohrung der Längsbohrung ausgerüstet, die entweder
unmittelbar an die erwähnte Luftzuleitung zum Druckgefäß
angeschlossen ist oder - bevorzugt - an ein in die
Luftzuleitung integriertes Ventil.
Vorteilhafterweise ist der Schubkolben an einem axialen
Schieberstab mit endwärtigen Kolbenkörpern sowie zwischen
diesen - und in Abstand zu ihnen - mit einer Kolben
scheibe ausgestattet, deren Umfang mit jenen der
Kolbenkörper fluchtet. Dank dieser Anordnung werden je nach
Schubkolbenstellung jeweils zwei Abschnitte der
Längsbohrung gegen deren andere Bereiche getrennt. Dabei
ist die Kolbenscheibe des Schubkolbens bevorzugt so
angeordnet, daß sie stets zwischen der an die
strömungsmittelquelle angeschlossenen Radialbohrung und der
den Ausgang zum Druckgefäß oder zum Ventil bildenden
Radialbohrung verläuft.
In Schließstellung des Steuerschiebers steht nach einem
Merkmal der Erfindung die Kolbenscheibe zwischen den beiden
beschriebenen Radialbohrungen, während der reglerseitige
Kolbenkörper die Längsbohrung an einer querschnittlich
engeren Vorbohrung schließt. Der zweite Kolbenkörper
befindet sich dann in Abstand zur anderen Bohrungsstirn.
Zudem liegt in Schließstellung des Schubkolbens zwischen
der Kolbenscheibe einerseits und jedem der Kolbenkörper
anderseits im Gehäuseblock eine Auslaßbohrung zur
Entlüftung des Bohrungsabschnitts.
Erfindungsgemäß begrenzen in Öffnungsstellung des Schubkol
bens dessen Kolbenscheibe und der reglerseitige Kolbenkör
per den Abschnitt der Längsbohrung, innerhalb dessen jene
Radialbohrungen für die Luftzuleitung münden. Zudem
schließt in dieser Öffnungsstellung der dem Strö
mungseingang für die Druckgefäßleitung benachbarte Kolben
körper eine Vorbohrung der Längsbohrung zum Strömungsein
gang hin ab.
Dank der erörterten Maßgaben wird ein Schieberventil ange
boten, dessen Schubkolben oder Schieber durch auf seine
Stirnfläche wirkende Kräfte verschiebbar ist und der den
Durchgang für einen Luftstrom öffnet oder schließt bzw.
letzterem verschiedenen Ausgängen wechselweise zuführt. Die
an den Ausgängen austretende Luft kann entweder direkt dem
Druckgefäß zugeführt oder zum Schalten von anderen Elemen
ten - besonders Ventilen mit größeren Querschnitten -
benutzt werden. Es ist auch denkbar, sie beispielsweise zur
Betätigung von pneumatisch elektrischen Wandlern
einzusetzen. Die Ausgänge können je nach Schieberstellung
mit der Außenluft verbunden sein.
Die erste Stirnseite des Schubkolbens oder Schiebers wird
mit dem Druck aus dem Druckgefäß beaufschlagt. Dazu ist es
vorteilhaft, im Ventilgehäuse vor dem Schieber über jene
Drosselstelle am Versorgungsluftanschluß eine kleine Luft
menge zu entnehmen und in das Druckgefäß sowie auf die
Stirnfläche des Schiebers zu leiten. Dann wirkt auf diese
Schieberstirnseite der im Druckgefäß herrschende Luftdruck.
So wird verhindert, das verstaubte Luft aus dem Druckgefäß
an den Schieber gelangen kann.
Die zweite Stirnseite des Schiebers wird mit Druckluft
beaufschlagt, deren Druck mittels des Druckreglers ein
stellbar ist. Der auf diese Schieberstirnseite wirkende
Druck erzeugt eine Schubkraft, weshalb nach einem anderen
Merkmal der Erfindung statt des Druckreglers - oder zu
sätzlich zu ihm - ein vorspannbarer Kraftspeicher Verwen
dung finden kann, beispielsweise eine Schraubenfeder.
Insgesamt entsteht eine effiziente Möglichkeit, den Zuluft
strom zum Druckgefäß - und dessen Druckverhältnisse - zu
steuern.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeich
nung; diese zeigt in
Fig. 1 ein Schemabild eines Fördersystems mit einem
optisch hervorgehobenen Steuerschieber im
Längsschnitt;
Fig. 2 eine verkleinerte Wiedergabe des Steuerschie
bers der Fig. 1 in Schließstellung.
Ein System zum Fördern von Schüttgut od. dgl. Fördergütern
enthält ein kesselartiges Druckgefäß 10 mit konischem
Auslauftrichter 12 und eine an diesen durch einen gekrümm
ten Auslaufstutzen 14 angeschlossene Förderleitung 16.
In der domartigen Decke 18 des Druckgefäßes 10 ist neben
einem in der Vertikalachse A des Druckgefäßes 10 angeordne
ten Einlaßventil 20 für das Fördergut ein Druckmittelventil
22 vorgesehen, das über eine Verbindungsleitung 24 einem
Steuerschieber 30 zugeordnet ist.
Ein aus einem Mittelkörper 32 der Länge a sowie zwei daran
festliegenden Stirnscheiben 34, 34 a bestehender quaderförmi
ger Gehäuseblock 36 des Steuerschiebers 30 weist in diesem
Mittelkörper 32 eine zur Blocklängsachse M parallele Längs
bohrung 38 des Durchmessers d für einen darin bewegbaren
Schubkolben 40′ der Gesamtlänge e auf. Dieser Schieber 40
besteht aus einem Schieberstab 41 mit zwei endwärtigen
Kolbenkörpern 42, 42 a und einer dazwischen am Schieberstab
41 festgelegten Kolbenscheibe 44.
Von der Längsbohrung 38 gehen zu einer Längsseite des
Mittelkörpers 32 - in mittlerem Abstand f zueinander sowie
in gleichen Abständen i zu den Stirnscheiben 34 - paral
lele Radialbohrungen 46, 47 aus, wobei Radialbohrung 47
mittels einer Leitung 48 an ein Pneumatikventil 50 einer
bei 52 angedeuteten Luftzuleitung angeschlossen ist und
dieses steuernd beaufschlagt.
Die Luftzuleitung 52 verbindet den Auslauftrichter 12 des
Druckgefäßes 10 mit einer Versorgungsleitung 54, die
- unter Zwischenschaltung eines Ventils 56 - an eine Druck
luftquelle 58 angeschlossen ist. Jene Versorgungsleitung 54
endet in einer weiteren Radialbohrung 60 des Steuerschie
bers 30, die zwischen den beiden anderen Radialbohrungen
46, 47 an der gegenüberliegenden Seite der Längsbohrung 38
mündet.
Von der Luftzuleitung 52 geht - in Strömungsrichtung x vor
dem Pneumatikventil 50 - eine Zweigleitung 53 mit Ventil
51 ab, die am Austragstutzen 14 endet.
Die der Versorgungsleitung 54 zugeordnete Radialbohrung 60
ist durch einen achsparallelen Kanal 62 - gegenüber dem
Durchmesser d der Längsbohrung 38 um etwa 65% kürzeren
Durchmessers d₁ - mit beiden Stirnscheiben 34, 34 a verbun
den. In der in Fig. 1 linken Stirnscheibe 34 wird der bei
64 mit einer Drosselstelle versehene Kanal 62 von einem
Bohrungsknie 66 fortgesetzt, dessen seitliche Mündung 67 an
die oben beschriebene Verbindungsleitung 24 anschließt. Im
Bohrungsknie 66 mündet eine axiale Vorbohrung 68 der Längs
bohrung 38; deren Durchmesser d mißt das Dreifache des
Durchmessers d₂ der Vorbohrung 68.
Das andere Ende des Kanals 62 stößt an eine dazu durchmes
sergleiche axiale Bohrung 70 der in Fig. 1 rechten Stirn
scheibe 34 a. Die Bohrung 70 ist parallel zu einer weiteren
Vorbohrung 69 des Durchmessers d₂ für die
Längsbohrung 38 gerichtet. Beide Bohrungen 69, 70 sind durch
eine äußere Druckluftleitung 72 mit Druckregler 73 verbun
den.
Der Schubkolben 40 ist durch auf die Stirnflächen 43, 43 a
seiner Kolbenkörper 42, 42 a wirkende Kräfte verschiebbar.
Die in Fig. 1 linke Stirnfläche 43 wird mit dem Druck aus
dem Druckgefäß 10 beaufschlagt. Dazu wird vor dem Schieber
40 über die Drosselstelle 64 am Versorgungsluftanschluß
oder Kanal 62 eine kleine Luftmenge entnommen und in das
Druckgefäß 10 sowie zum anderen auf die andere Stirnfläche
43 a des Schubkolbens 40 geleitet. Dann wirkt auf diese
Schieberstirnseite der im Druckgefäß 10 herrschende
Luftdruck. So wird verhindert, daß verstaubte Luft aus dem
Druckgefäß 10 an den Schubkolben 40 gelangen kann. In die
Verbindungsleitung 24 kann zusätzlich ein nicht
dargestelltes Filter oder Rückschlagventil eingebaut
werden.
Die andere Stirnfläche 43 a des Schubkolben 40 wird mit
Druckluft beaufschlagt, deren Druck mittels Druckregler 73
einstellbar ist. Es können manuell, elektrisch oder anders
eingestellte Druckregler 73 zum Einsatz kommen.
Der auf die letztgenannte Stirnfläche 43 a wirkende Druck
erzeugt eine Kraft, weshalb auch statt des Druckreglers 73
- oder zusätzlich zu ihm - ein nicht gezeigter, mittels
Schraube vorspannbarer Kraftspeicher Verwendung finden
kann.
Nachfolgend wird ein Funktionsbeispiel für die Vorrichtung
mit einem Versorgungsluftanschluß und einem Ausgang be
schrieben.
Der im Druckbehälter 10 herrschende Luftdruck P₁ ist klei
ner als der vom Druckregler 73 abgegebene Druck P₂. Aus dem
Steuerschieber 30 strömt Druckluft zu dem Pneumatikventil
50 und öffnet dieses; die Luftzuleitung 52 wird geöffnet
und in den Druckbehälter 10 strömt Luft, in dem der Druck
P₁ steigt. Ist dieser so weit erhöht, daß die Reibung des
Schubkolbens 40 im Gehäuseblock 36 und der vom Druckregler
73 aufgebrachte Druck P₂ überwunden werden, so schaltet der
Schubkolben 40 das Pneumatikventil 50. Die weitere
Luftzufuhr in den Druckbehälter 10 wird unterbrochen, und
es wird eine zu den Radialbohrungen 46, 47 parallele
Ausblasbohrung 49 freigegeben (Fig. 2).
Über die Förderleitung 16 fällt der Druck P₁ ab, bis der
vom Druckregler 73 kommende Druck P₂ den Restdruck im
Druckbehälter 10 sowie die Schubkolbenreibung überwindet.
Erneut beginnt die Luftzufuhr in den Druckbehälter 10.
Durch die Reibung des Schubkolbens 40 entsteht eine Schal
terhysterese, wodurch ein Schwingen des Systems verhindert
wird.
Der Einsatz des Steuerschiebers 30 und seiner Peripherie
ist nicht auf pneumatische Druckgefäßförderer beschränkt,
sondern überall möglich, wo wechselnde Luftdrücke Schalt
vorgänge auslösen sollen.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut in eine
Förderleitung (16) durch ein dieser vorgeschaltetes
Druckgefäß (10), das zum einen an eine
Schüttgutzuführung (20) sowie zum anderen mittels
eines Strömungsweges (24), insbesondere einer
Luftzuleitung, an eine Strömungsmittelquelle (50)
angeschlossen ist, wobei dem Druckgefäß eine
Steuereinrichtung (30) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Steuereinrichtung zum Steuern des Druckes in
dem Druckgefäß (10) ein Steuerschieber (30) im
Strömungsweg (24) vorgesehen ist, der in einer
Endstellung eines beidends mit jeweils einer
Stirnfläche (43, 43 a) ausgestatteten, bewegbar
lagernden Schubkolbens (40) den Strömungsweg (52) von
der Strömungsmittelquelle (58) zum Druckgefäß freigibt
sowie diesen in einer anderen Endstellung sperrt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der in einer Längsbohrung (38) eines Gehäuseblocks
(36) des Steuerschiebers (30) bewegbare Schubkolben
(40) in der einen Endstellung eine Luftzuleitung (52)
als Strömungsweg für das Strömungsmittel der
Strömungsmittelquelle (58) freigibt sowie in einer
anderen Endstellung vom Strömungsweg getrennt ist,
wobei eine der Stirnflächen (43) des Schubkolbens dem
Druck (P₁) im Druckgefäß und die andere Stirnfläche
(43 a) dem Druck (P₂) nach einem Druckregler (73) in
einer Leitung (72) der Strömungsmittelquelle zugekehrt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der in einer Längsbohrung (38) eines Gehäuseblocks
(36) des Steuerschiebers (30) lagernde Schubkolben
(40) in einer Endstellung über ein Ventil (50) in der
Luftzuleitung (52) als Strömungsweg diesen zum
Druckgefäß hin öffnet sowie in einer anderen
Endstellung das Ventil schleißt, wobei eine der
Stirnflächen (43) dem Druck (P₁) im Druckgefäß und die
andere Stirnfläche (43 a) dem Druck (P₂) nach einem
Druckregler (73) in einer Leitung (72) der Strömungs
mittelquelle zugekehrt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (38) einends an
einen Strömungseingang (67) des Gehäuseblocks (36) für
eine Druckgefäßleitung (24) angeschlossen und
andernends über den Druckregler (73) an einen Kanal
(62), der sowohl mit der Strömungsmittelquelle (58)
als auch über eine Drosselstelle (64) mit der
Druckgefäßleitung verbunden ist, wobei eine mit der
Strömungsmittelquelle verbundene Radialbohrung (60)
den Kanal durchsetzt und in die Längsbohrung mündet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Strömungseingang (67) der
Druckgefäßleitung (24) mittels einer Bohrung (66) so
wohl zu der zugeordneten Mündung der Längsbohrung (38)
geführt ist als auch zu einer dieser im Strömungsein
gang nachgeordneten Drosselstelle (64), die über den
Kanal (62) mit dem Druckregler (73) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drosselstelle (64) zwischen dem
Strömungseingang (67) der Druckgefäßleitung (24) und
dem Kanal (62) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß von der Längsbohrung
(38) eine Radialbohrung (47) ausgeht, die an das Ven
til (50) der Luftzuleitung (52) zum Druckgefäß (10)
oder unmittelbar an die Luftzuleitung angeschlossen
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schubkolben (40) an einem
axialen Schieberstab (41) endwärtige Kolbenkörper
(42, 42 a) aufweist sowie zwischen diesen und in Abstand
zu ihnen eine Kolbenscheibe (44), deren Umfang mit je
nen der Kolbenkörper fluchtet.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenscheibe (44)
des Schubkolbens (40) zwischen der an die Strömungs
mittelquelle (58) angeschlossenen Radialbohrung (60)
und der den Ausgang zum Druckgefäß (10) oder zum Ven
til (50) bildenden Radialbohrung (47) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß in Schließstellung des
Schubkolbens (40) dessen Kolbenscheibe (44) zwischen
den beiden Radialbohrungen (47, 60) steht und der reg
lerseitige Kolbenkörper (42 a) die Längsbohrung (38) an
einer querschnittlich engeren Vorbohrung (69)
schließt.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß in Schließstellung des
Schubkolbens (40) zwischen der Kolbenscheibe (44) ei
nerseits und jedem der Kolbenkörper (42, 42 a) ander
seits im Gehäuseblock (36) eine Auslaßbohrung (46, 49)
angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß in Öffnungsstellung
des Schubkolbens (40) dessen Kolbenscheibe (44) und
der reglerseitige Kolbenkörper (42 a) den Abschnitt der
Längsbohrung (36) begrenzen, innerhalb dessen die Ra
dialbohrungen (60, 47) für die Luftzuleitung zum Druck
gefäß (10) münden.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß in Öffnungsstellung
des Schubkolbens (40) dessen dem Strömungseingang (67)
der Druckgefäßleitung (24) benachbarter Kolbenkörper
(42) eine Vorbohrung (68) der Längsbohrung (38) zum
Strömungseingang hin schließt, wobei der Durchmesser
(d₂) der Vorbohrung kürzer ist als der Durchmesser (d)
der Längsbohrung.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseblock (36)
des Steuerschiebers (30) aus einem Mittelkörper (32)
und an diesen angeschlossene Stirnscheiben (34, 34 a)
besteht, welche die Vorbohrungen (68, 69) der im Mit
telkörper verlaufenden Längsbohrung (38) sowie Verlän
gerungsbohrungen (66, 70) für den Kanal (62) aufnehmen.
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Owner name: KLEIN ANLAGENBAU AG, 57572 NIEDERFISCHBACH, DE |
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