DE19502310A1 - Langschlitz-Spenderkappe - Google Patents
Langschlitz-SpenderkappeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D47/04—Closures with discharging devices other than pumps
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Behälterkappen, aus denen
zähflüssige Produkte fließen.
Das US-Patent 1 895 854 zeigt eine ausquetschbare Tube mit einer drehbaren
Kappe und einem Dichtungsstopfen, der von einem spiralförmigen Glied 29
getragen wird und sich zu der Ausflußöffnung hin und von ihr weg bewegt.
Das US-Patent 3 108 721 zeigt eine entfernbare Ventilbaugruppe mit einem
Stopfen, der das Ventil normalerweise geschlossen hält.
Die US-Patente 3 901 410 und 3 549 060 zeigen Kippventile zum Abdichten
der Ausflußkanäle von Aerosolbehältern.
Das US-Patent 3 578 223 zeigt eine Quetschflasche und eine Schraubkappe mit
einer inneren Vorrichtung, die auf den Flaschenhals gedrückt wird. Beim
Abschrauben der Kappe löst sich ein Dichtungsstopfen vom Kappenloch.
Das US-Patent 4 358 031 zeigt eine mit einem Loch versehene Schraubkappe
auf einem Flaschenhals sowie einen Dichtungsstopfen, der von der
Kappenöffnung aufgenommen werden kann.
Im US-Patent 4 646 949 wird ein Dichtungsstopfen von einem unteren
Kappenglied getragen. Eine Öffnung in der Schraubkappe wird vom Stopfen
abgedichtet, wenn die Schraubkappe in eine untere Abdichtlage geschraubt
wird.
Das britische Patent 10 767 zeigt eine mit Loch versehene Verschlußkappe für
einen Behälterhals, der ein Gewinde und einen aufrechtstehenden flachen
Stopfen hat, der drehbar in einer sich über den Hals hinweg erstreckenden
Querwand sitzt. Beim Abschrauben der Kappe bewegt sie sich vom Stopfen
weg, um die Öffnung freizugeben.
Das britische Patent 688 732 offenbart einen Schraubverschluß mit einer axial
bewegbaren, mit einem Loch versehenen Kappe, der durch einen in den
Behälterhals gedrückten Stopfen geschlossen wird. Beim Abschrauben der
Kappe bewegt sich der Stopfen aus dem Loch heraus, wodurch der Ausfluß
ermöglicht wird.
Das deutsche Patent P 1203668 zeigt einen Drehverschluß mit einem Stopfen,
der von einem in den Behälterhals gewaltsam eingepreßten Einsatz getragen
wird, und mit einer mit einem Loch versehenen Kappe, die zwischen einer
niederen Verschluß- und einer höheren Verschlußlage bewegt werden kann.
Die US-Patente 3 216 630, 4 754 899 und 4 842 169 zeigen
Drehkappenkonstruktionen mit zylindrischen Stopfen, die einen Verschluß
bilden, wenn die Drehkappen in Verschlußlage sind.
Bei bisherigen Kappen mit runden Ausflußkanälen, die in Verbindung mit
zähflüssigen Lebensmitteln wie Senf oder Ketchup benutzt werden, treten die
zähflüssigen Lebensmittel als eine langgestreckte, dünne Wurst aus. Der
umgestülpte Behälter wird über die darunter befindlichen Lebensmittel
gehalten, um die erst darauf zu deponieren.
In Verbindung mit dem US-Patent 1 895 854 und dem britischen Patent 10 767
wurden Bemühungen angestellt, das Produkt als ein flaches Band ausfließen zu
lassen, was bei Senf und Ketchup wünschenswert ist.
Die meisten Versuche, einen bandförmigen Ausfluß zu erzielen, hatten wenig
wirtschaftlichen Erfolg. In den US-Patenten 3 285 479 und 3 369 707 haben
die Drehkappen Schlitze, in denen feststehende, blattähnliche Verschlußglieder
untergebracht sind. Im US-Patent 3 369 707 wird beim Abschrauben der
Drehkappe das blattähnliche Verschlußglied verdreht und deformiert, wobei es
schließlich vom Schlitz getrennt wird, um einen Ausflußkanal zu bilden. Nach
Gebrauch setzt der Benutzer die Drehkappe wieder auf, wobei das blattähnliche
Verschlußglied angeblich wieder seine ursprüngliche flache Form annimmt.
Im US-Patent 3 285 479 ist die Anordnung ähnlich, nur wird die Drehkappe
nicht von einer Nockenbahn aufwärts bewegt, sondern vom Verschlußglied.
Erneutes Verschließen wird lediglich durch einfachen, auf die Drehkappe
ausgeübten Druck nach unten bewerkstelligt.
Mit diesen deformierten Stopfenblättern sind Probleme aufgetreten. Es ist
schwierig, sie mit ausreichender Elastizität herzustellen, um ein "Klemmen" zu
verhindern. Ein verhältnismäßig steifes Kunststoffblatt reißt oder bricht oft,
wobei die Möglichkeit besteht, daß das ausfließende Produkt verunreinigt wird.
Das bedeutet eine Gefahr im Zusammenhang mit Lebensmitteln.
Selbst wenn kein Bruch auftrat, war es schwer, eine leichtgängige Funktion der
Kappe zu erzielen, besonders dann, wenn das Blatt als Nocke benutzt wird, um
die Kappe zu bewegen, wie im US-Patent 3 285 479.
Die vorliegende Erfindung enthält Verbesserungen der Langschlitz-
Spenderkappe gemäß dem US-Patent 5 044 530. In diesem Patent gibt es drei
separate Komponenten, nämlich den Kappenkörper, die Verschlußkappe und
das Verschlußblatt. Es wurde herausgefunden, daß eine Komponente eliminiert
werden konnte, was eine Kostenverringerung mit sich brachte, während
Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leichtigkeit der Benutzung erhalten blieben.
Demzufolge ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte, zweiteilige
Langschlitz-Spenderkappe zu schaffen, die einfacher in ihrer Konstruktion und
billiger als bisherige Vorrichtungen ist.
Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer verbesserten Kappe, die breite
Durchflußkanäle für den Fluß des Produktes zur Verhütung von Verstopfungen
zur Verfügung stellt.
Noch eine Aufgabe besteht in der Schaffung einer verbesserten Kappe, die
weniger Kunststoffmaterial als bisherige ähnliche Konstruktionen erfordert.
Noch eine andere Aufgabe ist die Schaffung einer verbesserten Kappe, die
stabil und zuverlässig ist.
Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer verbesserten Kappe, die die
Gefahr verringert, daß Kunststoffsplitter vorkommen.
Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer verbesserten Kappe, die
kostengünstig montiert werden kann.
Die obigen Aufgaben werden von einer Kappe gelöst, die einen auf den
Behälterhals aufsetzbaren Körper aufweist, der eine Ausflußtülle und eine
drehbare Abdeckhaube am Kappenkörper aufweist, die über der Ausflußtülle
liegt. Die drehbare Abdeckhaube hat eine längliche Öffnung. Ein
Verschlußblatt befindet sich in der drehbaren Abdeckhaube und kann von der
Öffnung aufgenommen werden. Flexible, voneinander getrennte Stützbeine
halten das Verschlußblatt an der Ausflußtülle und ermöglichen ein beschränktes
Drehen des Blattes, wenn sich die drehbare Abdeckhaube axial nach außen
vom Kappenkörper weg bewegt.
Die voneinander getrennten Stützbeine unterliegen keinem "Klemmen", und die
Fluchtung des Verschlußblattes bleibt erhalten.
Zwei Rippen führen das Verschlußblatt während der Schließbewegung der
drehbaren Abdeckhaube, wobei die Rippen so funktionieren, daß sie in Eingriff
mit gegenüberliegenden Seiten des Blattes kommen und ein glattes Drehen des
Blattes sowie korrekte Ausrichtung sicherstellen.
Andere Vorteile werden im folgenden beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht der Langschlitz-Spenderkappe mit der drehbaren
Abdeckhaube und dem Verschlußblatt in geschlossener Lage;
Fig. 2 eine Seitenansicht, teils als Ansicht und teils als Axialschnitt
entlang der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 einen Grundriß der drehbaren Abdeckhaube der Fig. 1 und
2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Kappenkörper der Fig. 1 und 2;
Fig. 5 einen Grundriß ähnlich der Fig. 3, jedoch zeigt sie die
drehbare Abdeckhaube aus der in Fig. 3 gezeigten Lage in eine
geöffnete Lage gedreht, und
Fig. 6 eine teilweise, der Fig. 1 ähnliche Draufsicht mit drehbarer
Abdeckhaube und Verschlußblatt in geöffneten Lagen.
Die in den Fig. 1 und 2 mit 10 bezeichnete Spenderkappe umfaßt einen
Kappenkörper 12 mit einem vorstehenden Rand 14 mit Innengewinde 16, das
auf das Außengewinde des Behälterhalses paßt. Der Kappenkörper 12 weist
eine obere Querwand 18 und eine Tülle 20 auf, die sich von der Wand 18 aus
nach oben erstreckt. Die Tülle 20 besitzt einen zylindrischen Ausflußkanal 22.
An der oberen Wand 18 sind sich gegenüberliegende Nockenbahnen 24
angebracht, und die oberen Enden der Bannen 24 weisen Stopschultern 26 auf.
Die Tülle 20 hat ein Außengewinde 28.
Am Kappenkörper 12 befindet sich eine drehbare Abdeckhaube 30. Die
Abdeckhaube 30 weist an ihrer Unterseite Nockenreiter 32 auf, die an den
Nockenbahnen 24 entlang gleiten, wenn die Abdeckhaube 30 gedreht wird. Die
drehbare Abdeckhaube 30 hat ein Innengewinde 34, das mit dem Gewinde 28
der Tülle 20 zusammenwirkt und die drehbare Abdeckhaube 30 axial nach
unten zieht, wenn sie gedreht wird.
Ein enger, ringförmiger Freiraum 36 besteht zwischen der Tülle 20 und der
drehbaren Abdeckhaube 30. Ein abdichtender Außenwulst 38 an der Tülle 20
versperrt dem Behälterinhalt den Zutritt zum Freiraum 36. Der Wulst 38
berührt gleitend die innere, zylindrische Fläche der drehbaren Abdeckhaube
30, wenn diese zwischen einer geschlossenen, dichtenden, in Fig. 2 in
durchgehenden Linien gezeigten und einer höheren, gestrichelt dargestellten
Ausflußlage bewegt wird.
Die Abdeckhaube 30 weist eine Ausflußschnauze 40 und eine Ausflußöffnung
42 auf. Zusammenwirkende Mittel sind an der Außenfläche der Tülle 20 und
an der Innenfläche der drehbaren Abdeckhaube 30 vorgesehen, um Letztere
nachgiebig in ihrer angehobenen Lage zu halten, wobei ein Paar
Positioniernasen 44, Fig. 4, mit Nockennasen 46, Fig. 3 und 5, an der
Innenseite der drehbaren Abdeckhaube 30 zusammenwirken. Wird die
Abdeckhaube 30 in einer ausschraubenden Richtung gedreht, entgegen dem
Uhrzeigersinn in Fig. 1 und im Uhrzeigersinn in den Fig. 3 und 5, so
gleiten die Positioniernasen 44 an den Nockennasen 46 hinauf und werden von
den an den Enden der Nockennasen 46 befindlichen Schultern 48 angehalten.
Die Positioniernasen 44 sind gerundet, so daß die Schultern 48 die
Positioniernasen 44 umgehen können, wenn der Benutzer Kraft in einer
hinunterschraubenden Richtung anwendet, im Uhrzeigersinn, wie aus Fig. 1
ersichtlich, oder entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 3 oder Fig. 5.
Wegen der Rotation der drehbaren Abdeckhaube 30 wird auch eine neuartige
Struktur zum Öffnen oder Schließen der Öffnung 42 bereitgestellt. Die
Öffnung 42 ist von länglicher Form. Ein flaches Verschlußblatt 50 mit einer in
Fig. 2 gezeigten Breite, die ihre Höhe übersteigt, wird von der Öffnung 42
aufgenommen. An gegenüberliegenden Enden des Blattes 50 befinden sich
herunterhängende, auseinandergehende, flexible Stützbeine 52, die sich bis zur
Peripherie des Ausflußkanals 22 der Ausflußtülle 20 erstrecken. Die Stützbeine
sind entsprechend der Dicke des Blattes 50 dünn, flexibel und können in einer
zu ihrer Länge querstehenden Richtung gestreckt werden. Jedes der Stützbeine
52 hat zwei Teile, ein Oberteil 54, dessen oberste Fläche im allgemeinen
parallel zur Achse der drehbaren Abdeckhaube 30 verläuft, und ein Unterteil
56, das zur Achse der drehbaren Abdeckhaube hin konvergiert und einen
kleineren Querschnitt gegenüber dem Oberteil 54 aufweist. Die innersten
Kanten jeder Stützbeine laufen zusammen und bilden, zusammen mit dem
Verschlußblatt 50 und der Lippe der Ausfußtülle 20, eine Öffnung 58
trapezförmiger Gestalt, wenn sie von der Seite her betrachtet wird, Fig. 2,
wodurch ein großer Freiraum entsteht, durch den das Produkt fließen kann,
wenn es ausgeschenkt wird.
Die innersten Kanten der Stützbeine vereinen sich mit der zylindrischen Wand
des Ausflußkanals 22 der Ausflußtülle 20, mit der sie fluchten.
Neuartige, senkrechte Führungsrippen 60 befinden sich an der Unterseite der
drehbaren Abdeckhaube 30 und schließen an die Ausflußöffnung 42 an, wobei
die Rippen 60 gleich lang sind. Eine Rippe 60 ist an einer Seitenwand der
Ausflußöffnung 42 angebracht, und zwar in der Nähe des einen Endes davon,
während die andere Rippe 60 an der anderen Seitenwand in der Nähe des
anderen Ende vorgesehen ist.
Die Rippen 60 berühren die gegenüberliegenden Stirnflächen des
Verschlußblattes 50, wenn sich die drehbare Abdeckhaube 30 in ihrer unteren,
abdichtenden Lage befindet. Wird die Abdeckhaube 30 in einer
ausschraubenden Richtung rotiert, so verursachen die Wände der
Ausflußöffnung 42, die im Eingriff mit dem Verschlußblatt 50 waren, daß das
Verschlußblatt sich zuerst mit der drehbaren Abdeckhaube dreht. Das Fehlen
von Rippen an der gegenüberliegenden Wand der Ausflußöffnung 42 direkt
gegenüber jeder Rippe 60 ermöglicht es der Abdeckhaube 30, sich letztendlich
weiter zu drehen als das Verschlußblatt 50, nachdem die ursprüngliche
Ausschraubbewegung stattgefunden hat, wodurch eine geringere Drehung des
Blattes 50 auftritt, als es anderenfalls der Fall wäre, wenn das Blatt 50 mit der
Abdeckhaube 30 durchgehend verkeilt wäre. So dreht sich das Blatt 50 über
einen kleineren Winkel als die Abdeckhaube 30, und die Teile nehmen die in
der Fig. 6 gezeigten Lage ein. In einer gänzlich ausgeschraubten Lage der
Abdeckhaube 30, in der die Nockenreiter 32 mit den Stopschultern 26 in
Eingriff stehen, haben sich die Abdeckhaube 30 und die Öffnung 42 um einen
größeren Winkel gedreht als das Verschlußblatt 50, nämlich um einen Betrag,
der durch den Winkel "X" in der Fig. 6 gekennzeichnet ist. Die Fig. 4 zeigt
in gestrichelten Linien die Lage des gedrehten Verschlußblattes 50, die einem
Ausflußzustand der Spenderkappe entspricht, in der die drehbare Abdeckhaube
30 in die in gestrichelten Linien gezeigte höhere Lage gebracht wurde.
Die Wirkung der verringerten Drehung des Blattes 50 trägt mit zur
erfolgreichen Funktion der Kappe bei. Der Betrag, um den die Stützbeine 52
durch das Rotieren des Verschlußblattes 50 gebogen werden, ist auf diese
Weise reduziert, und die Zuverlässigkeit der Kappe wird dadurch erhöht, daß
ein Brechen der Stützbeine 52 unwahrscheinlich ist. Auch reduziert die
geringere Biegung die Tendenz der Stützbeine 52 zu "klemmen", wie in
früheren Vorrichtungen. Die Zuverlässigkeit der vorliegenden Kappe ist
hervorragend.
Die besondere Anordnung der Rippen 60, bei der jede Rippe kein Gegenstück
auf einer gegenüberliegenden Wand besitzt, sorgt für mehr Fließraum zwischen
dem Verschlußblatt 50 und den Wänden der Ausflußöffnung 42.
Die Nasen 44, 46 verhindern, daß aufgrund der Nachgiebigkeit der Stützbeine
52 die drehbare Abdeckhaube 30 aus ihrer geöffneten Lage zurückgedreht
wird.
An der Unterseite des Kappenkörpers 12 ist eine Keilnut 62 vorgesehen, die
zur Benutzung bei Verwendung von automatischen Kappenaufsetzmaschinen
bestimmt ist, welche sich auch die längliche Ausbildung der Öffnung 42
während des Zusammenbaus des Kappenkörpers zunutze machen kann. Die
Gewinde 28 und 34 können während des Aufsetzens des Kappenkörpers
aneinander vorbeigleiten.
Die verbesserte Spenderkappe ist einfach und besteht nur aus zwei geformten
Komponenten, und sie ist zuverlässig im Betrieb. Es werden hohe
Durchflußraten erzielt, ohne Zuverlässigkeit zu opfern.
Die Stützbeine 52 stützen das Verschlußblatt 50, während sie es ihm dennoch
ermöglichen, sich um einen beschränkten Betrag zu drehen. Die Stützbeine
unterliegen keinem "Klemmen", noch brechen sie durch wiederholtes Öffnen
und Schließen. Die Komponenten sind von kleiner Masse, wodurch Ersparnisse
an Kunststoffmaterial erzielt werden.
Bezugszeichenliste
10 Spenderkappe
12 Kappenkörper
14 vorstehender Rand
16 Innengewinde
18 obere Querwand
20 Tülle
22 Ausflußkanal
24 Nockenbahnen
26 Stopschultern
28 Außengewinde
30 Abdeckhaube
32 Nockenreiter
34 Innengewinde
36 Freiraum
38 Wulst
40 Ausflußschnauze
42 Ausflußöffnung
44 Positioniernasen
46 Nockennasen
48 Schultern
50 Verschlußblatt
52 Stützbeine
54 Oberteil
56 Unterteil
58 trapezförmige Öffnung
60 senkrechte Führungsrippen
62 Keilnut
12 Kappenkörper
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16 Innengewinde
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42 Ausflußöffnung
44 Positioniernasen
46 Nockennasen
48 Schultern
50 Verschlußblatt
52 Stützbeine
54 Oberteil
56 Unterteil
58 trapezförmige Öffnung
60 senkrechte Führungsrippen
62 Keilnut
Claims (20)
1. Spenderkappe (10) mit einem auf einen Behälterhals aufsteckbaren
Kappenkörper (12), der eine Ausflußtülle (20), eine drehbare
Abdeckhaube (30) am Kappenkörper (12) mit einer länglichen
Ausflußöffnung (42) und ein Verschlußblatt (50) in der Öffnung (42)
aufweist, um diese zu schließen, dadurch gekennzeichnet, daß flexible
Mittel, die aus voneinander getrennten, flexiblen Stützbeinen (52)
bestehen, vorgesehen sind, die mit dem Verschlußblatt (50) verbunden
sind, um dieses zu halten, wobei die Stützbeine (52) das Verschlußblatt
(50) an einer axiale Bewegung nach außen hindern, während sie
gleichzeitig eine beschränkte Drehbewegung des Verschlußblattes (50)
mit der drehbaren Abdeckhaube (30) gestatten, wenn diese axial nach
außen am Kappenkörper (12) bewegt wird.
2. Spenderkappe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützbeine (52) einstückig mit dem Verschlußblatt (50) ausgebildet sind.
3. Spenderkappe gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützbeine (52) einstückig mit der Ausflußtülle (20) ausgebildet
sind.
4. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützbeine (52) eine Dicke aufweisen, die der
Dicke des Verschlußblattes (50) entspricht.
5. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausflußöffnung (42) verlängerte, sich
gegenüberliegende Seitenwände hat, und jeweils nur eine Rippe (60) an
jedem Ende einer Seitenwand vorgesehen ist, wobei die Innenflächen
der Rippen (60) im wesentlichen mit den entsprechenden Seitenwänden
übereinstimmen.
6. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die drehbare Abdeckhaube (30) auf dem
Kappenkörper (12) zwischen einer offenen Ausflußlage und einer
geschlossenen Abdichtungslage bewegbar ist, wobei die Rippen (60) an
entsprechenden, sich gegenüberliegenden Stirnseiten des
Verschlußblattes (50) angreifen, wenn sich die drehbare Abdeckhaube
(30) in ihrer geschlossenen, abdichtenden Lage befindet und sich von
dem Verschlußblatt (50) löst, wenn die drehbare Abdeckhaube (30) in
ihre offene Ausflußlage bewegt wird.
7. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der drehbaren Abdeckhaube (30) und
dem Kappenkörper (12) ein ringförmiger Freiraum (36) gebildet ist,
und daß zusammenwirkende Abdichtmittel (38) an dem Kappenkörper
(12) und der drehbaren Abdeckhaube (30) vorgesehen sind, um das
Produkt daran zu hindern, in den ringförmigen Freiraum (36) zu
gelangen.
8. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß eine aufwärts gerichtete Nockenbahn (24) an dem
Kappenkörper (12) vorgesehen ist, wobei die drehbare Abdeckhaube
(30) einen Nockenreiter (32) besitzt, der auf der Nockenbahn (24)
gleitet und dadurch die drehbare Abdeckhaube (30) hochhebt, wenn sie
gedreht wird.
9. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die drehbare Abdeckhaube (30) auf dem
Kappenkörper (12) zwischen einer offenen Ausflußlage und einer
geschlossenen Abdichtungslage bewegbar ist, wobei der Kappenkörper
(12) nach außen gerichtete Positioniernasen (44) an seiner Ausflußtülle
hat und die drehbare Abdeckhaube (30) an ihrer Innenfläche Schultern
(48) besitzt, die mit den nach außen gerichteten Nasen in Eingriff
gebracht werden können, um die drehbare Abdeckhaube (30) in ihrer
geöffneten Ausflußlage entgegen der Kraft flexibler Stützbeine (52) zu
halten.
10. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußblatt (50) rechteckig ausgebildet ist
und eine Breite aufweist, die größer als seine axial am Kappenkörper
(12) gemessene Höhe ist, wobei die Stützbeine (52) mit dem Blatt (50)
am Ende der rechteckigen Ausbildung verbunden sind.
11. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes der Stützbeine (52) einen ersten Teil (54) mit
einer Außenkante besitzt, die im wesentlichen axial mit der Achse des
Kappenkörpers (12) fluchtet, sowie einen zweiten Teil (56), der in
bezug auf die Achse des Kappenkörpers (12) nach oben hin konvergiert.
12. Spenderkappe gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Teil (56) jedes Stützbeine (52) einen verringerten Querschnitt
gegenüber dem ersten Teil (54) jedes Stützbeines (52) aufweist.
13. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützbeine (52) konisch zulaufend ausgebildet
sind und kleinere Abmessungen an ihren Befestigungspunkten an der
Ausflußtülle (20) aufweisen.
14. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußblatt (50) und die Stützbeine (52)
zusammen mit der Ausflußtülle (20) des Kappenkörpers (12) eine im
wesentlichen trapezförmige Öffnung (58) bilden, betrachtet von der
Kappenkörperseite (12) her.
15. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kappenkörper (12) eine Keilnut (62) an seiner
Unterseite besitzt, und die Wände der besagten Keilnut (62) dazu
geeignet sind, in Eingriff mit automatischen Kappenaufsetzmaschinen zu
kommen, um eine genaue Positionierung des Kappenkörpers (12) in
bezug auf die drehbare Abdeckhaube (30) zu erzielen, wenn die
Letztere auf den Kappenkörper (12) aufgesetzt wird.
16. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die flexiblen Stützbeine (52) umfangsmäßig als
Reaktion auf ein Drehen der drehbaren Abschlußhaube (30) auf dem
Kappenkörper (12) nachgeben.
17. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausflußtülle (20) einen eine innere Wandfläche
bildenden Ausflußkanal (22) aufweist, wobei die Stützbeine (52) sich an
ihren Befestigungspunkten an der Ausflußtülle (20) mit der Wandfläche
vereinen, um zu vermeiden, daß die Stützbeine den Fluß des Produktes
stören, das an der Innenwandfläche der Ausflußtülle (20) vorbeifließt.
18. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die flexiblen Stützbeine (52) jeweils eine Länge
aufweisen, die die Höhe des Verschlußblatts (50) übersteigt, gemessen
in einer zum Kappenkörper (12) axialen Richtung.
19. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die flexiblen Stützbeine (52) jeweils eine Länge
aufweisen, die mindestens doppelt so groß wie die Höhe des
Verschlußblattes (50) ist, gemessen in einer zum Kappenkörper (12)
axialen Richtung.
20. Spenderkappe gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die flexiblen Stützbeine (52) an ihren
Befestigungspunkten an der Ausflußtülle (20) um eine Distanz
voneinander getrennt sind, die die Breite des Verschlußblatts (50)
übersteigt, gemessen quer zur Achse des Kappenkörpers (12).
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US08/186,996 US5353970A (en) | 1994-01-27 | 1994-01-27 | Ribbon-type dispenser cap |
Publications (1)
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