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DE19502212C1 - Elektropneumatischer Umformer - Google Patents

Elektropneumatischer Umformer

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DE19502212C1
DE19502212C1 DE1995102212 DE19502212A DE19502212C1 DE 19502212 C1 DE19502212 C1 DE 19502212C1 DE 1995102212 DE1995102212 DE 1995102212 DE 19502212 A DE19502212 A DE 19502212A DE 19502212 C1 DE19502212 C1 DE 19502212C1
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Germany
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pneumatic
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DE1995102212
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Lothar Kemmler
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Samson AG
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Samson AG
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/042Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure
    • F15B13/043Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure with electrically-controlled pilot valves
    • F15B13/0438Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor operated by fluid pressure with electrically-controlled pilot valves the pilot valves being of the nozzle-flapper type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F15B5/006Transducers converting variations of physical quantities, e.g. expressed by variations in positions of members, into fluid-pressure variations or vice versa; Varying fluid pressure as a function of variations of a plurality of fluid pressures or variations of other quantities with electrical means, e.g. electropneumatic transducer

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Description

Die Erfindung betrifft einen elektropneumatischen Umformer nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Entsprechend dem Stand der Technik werden elektropneu­ matische Umformer, die zur Stellungsregelung an einem Stellglied mit pneumatischem Antrieb verwendet werden, zweistufig aus einer elektropneumatischen Vorsteuerstufe und einer pneumatischen Hauptstufe aufgebaut. Diese Trennung wird vorgenommen, um die elektrische Leistungsaufnahme zu minimieren. Meist werden Zweileitergeräte eingesetzte die mit üblicherweise verwendeten Einheitssignalen zwischen 4 mA und 20 mA mit 4 mA lebendem Nullpunkt und somit nur minimaler zur Verfügung stehender Leistung angesteuert werden. Insbesondere für digital arbeitende elektropneumatische Umformer bietet es sich an, die Vorsteuerstufe aus zwei Ventilen aufzubauen, von denen ein Ventil zum Be- und eines zum Entlüften eingesetzt wird. Jedes der beiden Vorsteuerventile steuert dabei eine zugeordnete pneumatische Hauptstufe.
Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer Sicherheitsstellung des Ventils, in der der pneumatische Antrieb das Ventil bei Ausfall der Stromversorgung in eine definierte End-Stellung bringt, so daß der pneumatische Antrieb entlüftet wird und gleichzeitig das für die Zuluft zuständige Ventil ein Füllen des Antriebs verhindert.
Bekannt sind mit Piezo-Ventilen schaltende Vorsteuerstufen, bei denen sich ein piezoelektrisches Biegeelement beim Anlegen einer Spannung biegt und hierdurch einen pneumatischen Signalgeber steuert. Derart gestaltete piezo­ elektrische Biegewandler besitzen eine Sicherheitsstellung, da das Biegeelement ohne beaufschlagte Spannung im allgemeinen von einer Feder auf den Zuluftsitz gedrückt wird. Der ideale piezoelektrische Biegewandler stellt aus elektrischer Sicht einen Kondensator dar, der abgesehen vom Schaltvorgang auch bei angelegter Steuerspannung keine Leistung aufnimmt. Nachteilig sind die für die Piezoeffekte erforderlichen hohen Steuerspannungen, die zumeist wesentlich höher als die in den Anwendungen zur Verfügung stehenden Versorgungsspannungen konventioneller Elektronik­ bauteile sind.
Dies bedeutet zusätzlichen Schaltungsaufwand zur Spannungs­ wandlung, verbunden mit einer nicht zu vermeidenden elektronischen Verlustleistung bei der Wandlung. Auch ändert sich das Schaltverhalten piezoelektrischer Biegebalken in starkem Maße und oft undefinierbar unter Temperatureinfluß. Um ein in weiten Temperaturbereichen sicheres Durchschalten zu gewährleisten, müssen daher kompensierende Maßnahmen getroffen werden, die wiederum die elektrischen Verluste steigern und zusätzliche Kosten verursachen.
Weiterhin bekannt sind elektromagnetisch arbeitende Umformer mit monostabilen Ventilen, insbesondere Magnetventilen, für die Wandlung von elektrischen Signalen in einen Vorsteuer­ druck. Der Einsatz solcher Magnetventile wird bisher dadurch erschwert, daß sie in mindestens einem pneumatischen Zustand einen Haltestrom benötigen. Eine vorteilhafte Eigenschaft der Magnetventile ist demgegenüber die leicht realisierbare Sicherheitsstellung, die bei Magnetventilen konventioneller Bauart in Form von federnden Elementen meist vorhanden ist. Magnetventile genügen außerdem hohen Anforderungen an Robustheit und Zuverlässigkeit.
Aus der DE 42 33 299 C1 ist ein elektropneumatisch arbeitender Umformer der eingangs genannten Art bekannt, bei dem sich eine oben beschriebene Sicherheitsstellung des Stellgliedes mittels der dabei vorgesehenen zwei monostabilen Ventile, insbesondere Magnetventile, und der jeweils zugeordneten pneumatischen Hauptstufe dadurch realisieren läßt, daß bei ausgefallener elektrischer Stromversorgung das die Zuluft schaltende Magnetventil geschlossen und das die Entlüftung schaltende Magnetventil geöffnet wird. Umgekehrt folgt daraus die Notwendigkeit, daß zum Belüften des pneumatischen Antriebs die Entlüftung geschlossen und die Belüftung geöffnet sein muß. Dies bedeutet bei dem bekannten Stellungsregler, daß zum Belüften des pneumatischen Antriebs beide Magnetventile elektrische Leistung in Form eines Haltestroms benötigen. Aufgrund der nur minimalen zur Verfügung stehenden elektrischen Leistung erschwert die Tatsache des permanent benötigten Haltestroms, der im Belüftungsfall doppelt so groß wie der für ein Magnetventil notwendige Haltestrom sein muß, den Einsatz von Magnetventilen dieser Art in insbesondere digital arbeitenden elektropneumatischen Umformern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen elektromagnetischen Umformer derart weiterzuentwickeln, daß die benötigte elektrische Leistung reduziert wird, so daß auch bei minimaler zur Verfügung stehender elektrischer Energie monostabile Vorsteuerventile, insbesondere Magnetventile, in der elektropneumatischen Vorsteuerstufe verwendet werden können, während gleichzeitig die Sicherheitsstellung des pneumatischen Antriebs bei Ausfall der Stromversorgung gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
Besondere Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 7.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß es gelingt, bei minimalem elektrischen Energieverbrauch eine zuverlässige Sicherheitsstellung des pneumatischen Antriebs bei Ausfall der Stromversorgung unter Verwendung monostabiler Vorsteuerventile, insbesondere Magnetventile, in den elektropneumatischen Vorsteuerstufen zu erreichen, indem die beiden monostabilen Ventile, insbesondere Magnet­ ventile, von denen eines der Belüftungseinheit und das andere der Entlüftungseinheit zugeordnet ist, jeweils zusammen mit einer zugeordneten pneumatischen Hauptstufe eine funktionale Einheit für das Be- bzw. Entlüften des pneumatischen Antriebs bilden, wobei eine pneumatische Wirkverbindung, die als ein "Inklusiv-Oder" wirkendes Funktionselement fungiert, zwischen dem Vorsteuerausgang der Belüftungseinheit und der Entlüftungseinheit vorgesehen ist. Funktionselemente, die pneumatisch ein logisches "Inklusiv- Oder" realisieren, sind nach dem Stand der Technik bekannt und können auf vielfältige Art und Weise realisiert werden. Solch ein Funktionselement bewirkt erfindungsgemäß bei anstehendem Vorsteuerdruck am Ausgang des Vorsteuerventils der Entlüftungseinheit ein Verschließen der Entlüftung, ohne daß das der Entlüftung zugeordnete Vorsteuerventil schalten müßte, somit also auch keine elektrischen Leistung benötigt.
Innerhalb des Erfindungsgedankens können Vorsteuerventile beliebiger Bauart verwendet werden. Da die Erfindung sich aber insbesondere auf die Minimierung der benötigten elektrischen Leistung im Belüftungsfall bezieht, sind die Vorteile der Erfindung vor allem bei der Verwendung monostabiler Magnetventile von Bedeutung, da diese in mindestens einem Schaltzustand einen Haltestrom benötigen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert sind.
Dabei zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung in diagrammartiger Darstellung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung in Fig. 1 entsprechender Darstellung;
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel des elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung in Fig. 1 entsprechender Darstellung;
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel des elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung in Fig. 1 entsprechender Darstellung;
Fig. 5 ein fünftes Ausführungsbeispiel des elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung in Fig. 1 entsprechender Darstellung; und
Fig. 6 eine diagrammartige Darstellung eines elektro­ pneumatischen Umformers bekannter Bauart.
Zur Erläuterung der Erfindung wird im folgenden zuerst der in Fig. 6 dargestellte elektropneumatische Umformer bekannter Bauart (DE 42 33 299 C1) beschrieben.
Der bekannte elektropneumatische Umformer besteht gemäß Fig. 6 als einer Belüftungseinheit 10 zum Belüften eines pneumatischen Antriebs 12 und einer Entlüftungseinheit 14 zum Entlüften des pneumatischen Antriebs 12. Sowohl die Belüftungseinheit 10 als auch die Entlüftungseinheit 14 entfalten jeweils ein über elektrische Anschlüsse 16, 18 elektrisch ansteuerbares monostabiles Vorsteuerventil 20, 22 und eine pneumatische Hauptstufe 24, 26.
Die Vorsteuerventile 20, 22 besitzen jeweils Verschlußorgane 27, 29, die ohne elektrische Ansteuerung von einem Federelement 28, 30 in eine definierte Ruhelage gezwungen werden. Die Zuluft 32 wirkt über eine Drossel 34 auf die Vorsteuerventile 20, 22, die ohne elektrische Ansteuerung die Zuluftöffnungen verschlossen halten und Vorsteuerausgänge 36, 38 der Belüftungseinheit 10 bzw. der Entlüftungseinheit 14 mit einer Entlüftung 40 für die Abluft verbinden. Bei entsprechender elektrischer Ansteuerung über die elektrischen Anschlüsse 16, 18 schaltet das monostabile Vorsteuerventil 20 bzw. 22 das Verschlußorgan in den Zustand Öffnen, woraufhin dann ein Zuluftsystem 41 mit den Vor­ steuerausgängen 36, 38 pneumatisch verbunden ist.
Dieser Vordruck wirkt an den pneumatischen Hauptstufen 24, 26 auf Steuerflächen 42, 44, die dadurch Ventilstößel 46, 48 gegen die Federkraft von Federn 50, 52 bewegen und in der Hauptstufe 24 der Belüftungseinheit 10 die Verbindung zur Zuluft öffnen, indem ein Ventilteller 54 einen Ventilsitz 56 freigibt, während in der Hauptstufe 26 der Entlüftungsein­ heit 14 die Entlüftung über einen Ventilteller 58 und einen Ventilsitz 60 bei vorhandenem Vordruck entsprechend ver­ schlossen wird. Der Arbeitsdruck im pneumatischen Antrieb 12 wird entsprechend den Zuständen Belüften, Entlüften oder Halten mit einem pneumatischen Signalausgang 62 gesteuert. Die Fig. 6 zeigt das Vorsteuerventil 22 in geöffnetem Zustand, während das Vorsteuerventil 20 geschlossen dar­ gestellt worden ist. Entsprechend dem Zustand der Vor­ steuerventile 20, 22 sind die Ventilsitze 56, 60 beide verschlossen gezeichnet, mit der Bedeutung, daß am pneumatischen Antrieb 12 eines Stellgliedes 64 der Zustand Halten realisiert ist.
Für die Aufgabenstellung der Erfindung ist dabei wesentlich, daß in der Sicherheitsstellung - die wegen eines möglichen Stromausfalls stets gefordert ist - die Belüftungseinheit 10 verschlossen und die Entlüftungseinheit 14 geöffnet ist. Umgekehrt ist es aus diesem Grund notwendig, zum Belüften des pneumatischen Antriebs 12 sowohl das Vorsteuerventil 20 als auch das Vorsteuerventil 22 elektrisch anzusteuern, um die pneumatische Hauptstufe 24 der Belüftungseinheit 10 zu öffnen und gleichzeitig die Entlüftung der pneumatischen Hauptstufe 26 der Entlüftungseinheit 14 zu verschließen.
Im Zustand des Belüftens des Antriebs 12 ist die benötigte elektrische Leistung bei einem elektropneumatischen Umformer nach dem herkömmlichen Stand der Technik deswegen doppelt so groß wie zur Ansteuerung eines einzelnen der monostabilen Vorsteuerventile 20, 22.
Demgegenüber weist bei dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, die pneumatische Hauptstufe 22 der Entlüftungseinheit 14 im Gegensatz zum Stand der Technik gemäß Fig. 6 eine zweite Steuerfläche 66 neben der Steuerfläche 44 auf. Durch die konstruktive Gestaltung nach der Erfindung wird erreicht, daß der Ventilteller 58 den Ventilsitz 60 verschließt, wenn Vordruck am Vorsteuerausgang 36 der Belüftungseinheit 10 vorhanden ist und über eine pneumatische Verbindung 68 auf die Steuerfläche 44 wirkt, die dadurch den Ventilstößel 48 gegen die Federkraft der Feder 52 nach unten bewegt und somit den Ventilteller 58 in den Ventilsitz 60 drückt.
Ebenso wird die Entlüftung verschlossen, wenn - wie auch gemäß dem Stand der Technik laut Fig. 6 - das Vorsteuerven­ til 22 entsprechend elektrisch angesteuert wird. Im Unter­ schied zum Stand der Technik gemäß Fig. 6 wird dabei die Entlüftung geschlossen, indem die Steuerfläche 66 über einen Stößel 70 die Steuerfläche 44 verschiebt und damit keine starre mechanische Kopplung zwischen der Steuerfläche 66 und dem Ventilteller besteht.
Die beschriebene erste Ausführungsform realisiert mittels der pneumatischen Verbindung 68 und der Einbindung der zweiten Steuerfläche 66 auf vorteilhafte Weise ein pneumatisch schnell wirkendes "Inklusiv-Oder".
Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel des elektro­ pneumatischen Umformers nach der Erfindung handelt es sich um eine konstruktiv sehr einfache Möglichkeit, den Grundge­ danken der Erfindung zu realisieren. Verglichen mit dem in Fig. 6 dargestellten bekannten Umformer ist eine pneumatische Verbindung 72 vorgesehen, die den Vorsteuerausgang 36 mit der auch bei dem Umformer nach dem Stand der Technik gemäß Fig. 6 vorhandenen Abluftöffnung des Vorsteuerventils 22 verbindet.
Diagrammartig dargestellt ist, daß das Vorsteuerventil 20 infolge elektrischer Ansteuerung entgegen der Federkraft des Federelementes 28 in den Zustand Öffnen schaltet und dadurch eine Verbindung vom Zuluftsystem 41 zum Vorsteuerausgang 36 besteht. Der Vordruck bewirkt sowohl ein Öffnen der pneu­ matischen Hauptstufe 24 als auch ein Verschließen der pneu­ matischen Hauptstufe 26, die von dem Vordruck über die pneumatische Verbindung 72 und durch das Vorsteuerventil 22 hindurch angesteuert wird. Umgekehrt entweicht beim Entlüften der Druck im Vorsteuerausgang 38 über beide Vor­ steuerventile 22 und 20 zur Entlüftung.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 wird das Konzept der Erfindung, daß ein Verschließen der Entlüftung erreicht werden muß, wenn entweder das Vorsteuerventil 20 oder das Vorsteuerventil 22 geöffnet ist, dadurch verwirklicht, daß ein 3/2-Wegeventil 74 vorgesehen ist, das ein pneumatisches logisches "Inklusiv-Oder"-Element darstellt.
Die zwei Eingänge des 3/2-Wegeventils 74 werden von den Vorsteuerausgängen 36, 38 angesteuert. Eine Kugel 76 als bewegliches Schaltelement bewirkt eine pneumatische Verbindung zwischen dem Vorsteuerausgang mit dem größeren Vordruck 36 bzw. 38 und der Steuerfläche 44 der pneumatischen Hauptstufe 26 der Entlüftungseinheit 14. Die Wirkungsweise der pneumatischen Hauptstufen 24 und 26 entspricht den bereits beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung.
Ein weiteres, viertes Ausführungsbeispiel des pneumatischen Umformers nach der Erfindung zeigt Fig. 4, wobei ein Ventil 78 ähnlich demjenigen, welches bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 vorgesehen ist, eingesetzt wird. Die beiden Eingänge des Ventils 78 werden von den Vorsteuerausgängen 36 und 38 angesteuert. Die Ausgangsöffnung ist mit der pneumatischen Hauptstufe 26 verbunden. Eine Steuerfläche 80 verschließt eine der Düsen 82, 84 entsprechend den Vordrücken in den Vorsteuerausgängen 36 und 38. Schaltet das Vorsteuerventil 22 auf, so wird die Düse 82 verschlossen, und der Vorsteuerausgang 38 ist über eine Ausgangsöffnung 86 pneumatisch mit der Steuerfläche 44 verbunden, wodurch ein Verschließen der Entlüftung erreicht wird. Öffnet an­ schließend das Vorsteuerventil 20, während das Vorsteuerventil 22 schließt, so wird die Düse 84 geschlossen, und der Steuerdruck vor der Steuerfläche 44 kann nicht entweichen, so daß die Entlüftung über den Ventilsitz 60 verschlossen bleibt. Da der Zustand des Belüftens voraussetzt, daß vorher der Haltezustand erreicht war, muß zur Realisierung des erfindungsgemäßen Konzeptes mit einem als "Inklusiv-Oder" wirkenden Funktionselement nicht notwendigerweise ein Massenstrom vom Vorsteuerausgang 36 zur pneumatischen Hauptstufe vorgesehen sein.
Fig. 5 zeigt ein weiteres, fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei ebenfalls, wie auch anhand von Fig. 4 oben beschrieben, keine pneumatische Verbindung vorgesehen ist, die einen Massenstrom von dem Vorsteuerausgang 36 zur pneumatischen Hauptstufe 26 erlaubt. Zwei Eingänge eines Ventils 78 werden von dem Vorsteuerausgang 36 und der in Fig. 1 als Abluftöffnung des Vorsteuerventils 22 wirkenden Gehäuseöffnung angesteuert. Eine Ausgangsöffnung des Ventils wirkt als Entlüftung 40. Wird das Vorsteuerventil 22 durch elektrische Ansteuerung geöffnet, so bewirkt der Druck im Vorsteuerausgang 38 das Verschließen der Entlüftung in gleicher Art und Weise, wie dies weiter oben unter Bezug­ nahme auf Fig. 2 und Fig. 6 beschrieben wurde. Zum Belüften des Antriebes 12 wird das Vorsteuerventil 20 infolge elektrischer Ansteuerung geöffnet, und das Vorsteuerventil 22 schaltet in die Ruhelage. Die Steuerfläche 80 verschließt dabei die Düse 84, und der Druck im Vorsteuerausgang 38 kann nicht über das Vorsteuerventil 22, die Düse 84 und die Entlüftung entweichen.
Die in der vorstehenden Beschreibung und in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesent­ lich sein.
Bezugszeichenliste
10 Belüftungseinheit
12 pneumatischer Antrieb
14 Entlüftungseinheit
16 Elektrische Anschlüsse
18 Elektrische Anschlüsse
20 Monostabiles Vorsteuerventil zum Belüften
22 Monostabiles Vorsteuerventil zum Entlüften
24 Pneumatische Hauptstufe zum Belüften
26 Pneumatische Hauptstufe zum Entlüften
27 Verschlußorgane der monostabilen Ventile
28 Federelemente
29 Verschlußorgane der monostabilen Ventile
30 Federelemente
32 Zuluft
34 Drossel
36 Vorsteuerausgang der Belüftungseinheit
38 Vorsteuerausgang der Entlüftungseinheit
40 Entlüftung
41 Zuluftsystem
42 Steuerflächen
44 Steuerflächen
38 Vorsteuerausgang der Entlüftungseinheit
46 Ventilstößel
48 Ventilstößel
50 Federn
52 Federn
54 Ventilteller
56 Ventilsitze
58 Ventilteller
60 Ventilsitze
62 pneumatischer Signalausgang
64 Stellglied
66 Steuerfläche
68 pneumatische Verbindung der Be- und Entlüftungseinheit
70 Stößel
72 pneumatische Verbindung der Be- und Entlüftungseinheit
74 Ventil zum Schließen der Entlüftung
76 Kugel
78 Ventil zum Schließen der Entlüftung
80 Steuerfläche
82 Düsen
84 Düsen
86 pneumatische Ausgangsöffnung des Verriegelungsventils

Claims (7)

1. Elektropneumatischer Umformer zur Stellungsregelung an einem Stellglied mit pneumatischem Antrieb oder dergl., mit zwei Funktionseinheiten zum Erzeugen eines pneumatischen Arbeitsdrucks für den pneumatischen Antrieb, die jeweils eine elektropneumatische Vorstufe mit einem elektrisch ansteuerbaren Vorsteuerventil, insbesondere Magnetventil, und eine von einem einen pneumatischen Vordruck liefernden Vorsteuerausgang des Vorsteuerventils angesteuerte pneumatische Hauptstufe zum Beaufschlagen des pneumatischen Antriebs mit dem Arbeitsdruck aufweisen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine der Funktionseinheiten (10, 14) als Belüftungseinheit (10) und die andere als Entlüftungseinheit (14) für den pneumatischen Antrieb (12) ausgebildet ist; und daß zwischen dem Vorsteuerausgang (36) des Vorsteuerventils (20) der Belüftungseinheit (10) und der Entlüftungseinheit (14) eine pneumatische Wirkverbindung (66, 68, 72, 74, 76, 78, 80) vorgesehen ist, die als ein "Inklusiv-Oder" wirkendes Funktionselement fungiert und bei anstehendem Vordruck am Vorsteuerausgang (36) des Vorsteuerventils (20) der Belüftungseinheit (10) ein Verschließen der Hauptstufe (26) der Entlüftungseinheit (14) bewirkt.
2. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Wirkverbindung (66, 68, 72, 74, 76, 78, 80) durch eine pneumatische Verbindung (72) zwischen dem Vorsteuerausgang (36) der Belüftungseinheit (10) und der Abluftöffnung des Vorsteuerventils (22) der Entlüftungsein­ heit (14) realisiert ist.
3. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein als pneumatisch logisches "Inklusiv- Oder" ausgebildetes 3/2-Wegeventil (74) von beiden Vorsteuerausgängen (36, 38) ansteuerbar ist und sein Ausgang die Hauptstufe (26) der Entlüftungseinheit (14) beaufschlagt.
4. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein 3/2-Wegeventil (74) eine Kugel (76) als bewegliches Schaltelement aufweist.
5. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vorsteuerausgänge (36, 38) mit den Eingängen eines Ventils (78) verbunden sind, das eine Steuerfläche (80) aufweist, welche in Abhängigkeit von den Vorsteuerdrücken jeweils eine von zwei Düsen (82, 84) verschließt und daß eine Ausgangsöffnung (86) des Ventils (78) mit der Hauptstufe (26) der Entlüftungseinheit (14) pneumatisch verbunden ist.
6. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsteuerausgang (36) der Belüftungseinheit (10) und die Abluftöffnung des Vorsteuerventils (22) der Entlüftungseinheit (14) mit den Eingängen eines Ventils (78) verbunden sind, das eine Steuerfläche (80) aufweist, welche bei vorhandenem Vordruck am Vorsteuerausgang (36) der Belüftungseinheit (10) eine Düse (84) verschließt; und daß das Ventil (78) mit einer Abluftöffnung (40) versehen ist.
7. Elektropneumatischer Umformer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Wirkverbindung durch eine pneumatische Verbindung (68) zwischen dem Vorsteuerausgang (36) des Vorsteuerventils (20) der Belüftungseinheit (10) und einem zusätzlichen Eingang zu der pneumatischen Hauptstufe (26) zum Entlüften in Zusammenarbeit mit einer zusätzlichen, mit dem Vorsteuerausgang (38) der Entlüftungseinheit (14) eine pneumatische Verbindung habenden Steuerfläche (66), die über ein Stößel (70) mit einer anderen mit dem Vorsteuerausgang (36) des Vorsteuerventils (20) der Belüftungseinheit (10) die pneumatische Verbindung (68) habende Steuerfläche (44) verbunden ist, realisiert ist.
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