DE19502023C1 - Trichterförmiger Filtereinsatz - Google Patents
Trichterförmiger FiltereinsatzInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/06—Filters or strainers for coffee or tea makers ; Holders therefor
- A47J31/08—Paper filter inlays therefor to be disposed after use
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Apparatus For Making Beverages (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen trichterförmigen Filtereinsatz
aus einem über eine Knickfalte einfach gefalteten,
filtrationsfähigem Flachmaterial-Zuschnitt, insbesondere
Filterpapier-Zuschnitt, dessen beide Lagen an ihren der
Knickfalte gegenüberliegenden Seitenrändern und an den
Bodenrändern über eine Naht, insbesondere eine Prägenaht,
miteinander verbunden sind.
Filtereinsätze dieser Art sind bekannt (DE-OS 19 06 464).
Sie werden vom Verbraucher bei der Zubereitung von Kaffee und
ähnlichen Getränken mittels Handfilter oder Filterautomat
eingesetzt. In der Praxis haben sich zwei verschieden große
Formate "2" und "4" durchgesetzt. Diese Formate unterscheiden
sich durch die Länge der Bodennaht, durch den Öffnungswinkel
und die Höhe des Filtereinsatzes. Bestimmend für die Kontur
des aufgefalteten Filtereinsatzes ist zum einen die
Knickfalte und die innere Begrenzungslinie der
gegenüberliegenden Seitennaht und zum anderen die innere
Begrenzungslinie der Bodennaht. Für einen fachgerechten
Gebrauch sollen die Filtereinsätze über diese Linien
umgefaltet und in die den verschiedenen Formaten
entsprechenden Filtereinsatzhalter eingesetzt werden. Diese
Filtereinsatzhalter haben auf ihrer Innenseite von oben nach
unten zu einem Bodenauslauf verlaufende, durch Stege
voneinander getrennte offene Kanäle. Die Filtereinsätze und
die Filtereinsatzhalter sind in ihrer Form so aufeinander
abgestimmt, daß sich die Filtereinsätze auf den Scheiteln der
bis in den Bodenbereich sich erstreckenden Stege abstützen.
Dadurch ist der Filtereinsatz in tangentialer Richtung an
seinen Seiten und in axialer Richtung am Boden entlastet, so
daß es in der Regel nicht zu einem Aufplatzen der Seitennaht
und der Bodennaht kommen kann.
Beim Einsatz in der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß beim
Eingießen von Flüssigkeit in den Filtereinsatz vor allem die
Bodennaht stark belastet wird. Deshalb ist es auch bekannt,
die Bodennaht auf ihrer gesamten Länge breiter als die
Seitennaht auszuführen, wobei die Verbreiterung auf der
Innenseite der Naht liegt. Das bringt den Nachteil mit sich,
daß die Paßform nicht mehr optimal ist und deshalb der
Filtereinsatz am Boden nicht mehr optimal abgestützt ist. Die
Folge ist eine starke Belastung der Bodennaht während des
Filtrationsvorganges.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Filtereinsatz
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Bodennaht
gegen Aufplatzen gesichert ist, ohne daß damit eine
wesentliche Beeinträchtigung der Abstützung des
Filtereinsatzes im Bodenbereich verbunden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem Filtereinsatz der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Bodennaht nur
im mittleren Bereich gegenüber den Endbereichen verbreitert
ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Filtereinsatz bleibt es bei der für
die Paßform optimalen Geometrie der Bodennaht zumindest in
den Endbereichen, da die Verstärkung der Bodennaht auf den
mittleren Bereich beschränkt ist, von dem erfahrungsgemäß das
Aufplatzen der Bodennaht beim Einfüllen von Flüssigkeit in
den Filtereinsatz ausgeht.
Nach einer Ausgestaltung kann auch im mittleren Bereich diese
optimale Paßform erhalten bleiben, wenn bei einer von den
Schnittkanten des Zuschnittes zurückversetzten Bodennaht nur
deren mittlerer Bereich bis an die Schnittkanten heranreicht.
Bei dieser Ausgestaltung wird der sonst für den Zusammenhalt
der Bodennaht nicht benötigte Randbereich ausgenutzt.
Um die Bodennaht weiter zu verstärken, kann allerdings auch
der mittlere Bereich der Bodennaht zum Inneren des
Filtereinsatzes überhöht sein. Bei dieser Ausgestaltung wird
allerdings eine verminderte Paßform des Filtereinsatzes in
diesem mittleren Bereich in Kauf genommen.
Die Form der Verbreiterung kann eckig, trapezförmig, aber
auch über Radien erfolgen. Ein sanfter Übergangsbereich mit
Radien wird allerdings bevorzugt. Solche sanften Übergänge
lassen sich auch leichter fertigen als eckige Übergänge.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein
Ausführungsbeispiel eines Filtereinsatzes in Seitenansicht
darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Der Filtereinsatz besteht aus einem über eine Knickfalte 1
einfach gefalteten Zuschnitt 2. Im gefalteten Zustand hat
dieser Zuschnitt 2 die Grundform eines Trapezes, dessen
oberer Rand von bogenförmigen Schnittkanten 3 begrenzt wird.
An ihren der Knickfalte 1 gegenüberliegenden Seitenrändern
und am Boden sind die beiden Lagen des Zuschnittes 2 über von
ihren Schnittkanten 4, 5 etwas zurückversetzten Prägenähten 6,
7 miteinander formschlüssig verbunden. Die beiden Lagen des
Zuschnittes 2 lassen sich somit zu einem im Querschnitt
ovalen Trichter auffalten. In diesem Zustand liegt der
Filtereinsatz an den Scheiteln von sich von oben nach unten
bis in den Bodenbereich hinein erstreckenden Stegen eines
weiter nicht dargestellten Filtereinsatzhalters mit
Bodenauslauf an. Diese Scheitel bestimmen das Innenformat des
Filtereinsatzhalters. Bestimmend für das Format des
Filtereinsatzes sind die Knickfalte 1 an dem einen Seitenrand
und die innere Begrenzungslinie 8 der gegenüberliegenden
Prägenaht 6 sowie die innere Begrenzungslinie 9 der
Bodenprägenaht 7.
Die erfindungsgemäße Besonderheit bei dem beschriebenen
Filtereinsatz besteht darin, daß die Bodenprägenaht 7 nicht
wie sonst üblich und auch bei der Seitenprägenaht 6
verwirklicht, eine über ihre gesamte Länge konstante Breite
hat, sondern im mittleren Bereich 10 verbreitert ist. Die
Bodenprägenaht 7 ist sowohl zum Inneren des Filtereinsatzes
hin als auch bis zu den Schnittkanten 5 hin verbreitert,
wobei sich die untere Verbreiterung bis zu den Schnittkanten
5 erstreckt. In den Endbereichen 11, 12 ist die Bodenprägenaht
7 nicht verbreitert.
Die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Filtereinsatzes
bestehen darin, daß unter Beibehaltung der optimalen Paßform
an den Seiten, aber auch im wesentlichen im Bodenbereich, der
Filtereinsatz im passenden Filtereinsatzhalter eine
allseitige Abstützung findet, so daß die Prägenähte 7, 8 nicht
übermäßig belastet werden. Die besonders im mittleren Bereich
beim Einfüllen von Flüssigkeit in den Filtereinsatz belastete
Bodenprägenaht 7 ist verstärkt durch die Verbreiterung der
Bodenprägenaht im mittleren Bereich. Die Gefahr, daß durch
eingefüllte Flüssigkeit die Bodenprägenaht 7 aufplatzt, ist
dadurch erheblich gemindert.
Claims (4)
1. Trichterförmiger Filtereinsatz aus einem über eine
Knickfalte (1) einfach gefalteten, filtrationsfähigem
Flachmaterial-Zuschnitt (2), insbesondere
Filterpapierzuschnitt, dessen beide Lagen über ihren der
Knickfalte (1) gegenüberliegenden Seitenrändern und an den
Bodenrändern über eine Naht (6, 7), insbesondere Prägenaht,
miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodennaht (7) im mittleren Bereich (10) gegenüber den
Endbereichen (11, 12) verbreitert ist.
2. Filtereinsatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei von
den Schnittkanten (5) des Zuschnittes (2) zurückversetzter
Bodennaht (7) nur deren mittlerer Bereich bis an die
Schnittkanten (5) heran reicht.
3. Filtereinsatz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der
mittlere Bereich (10) der Bodennaht (7) zum Inneren des
Filtereinsatzes überhöht ist.
4. Filtereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
verbreiterte mittlere Bereich sanft in die Endbereiche (11,
12) übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102023 DE19502023C1 (de) | 1995-01-24 | 1995-01-24 | Trichterförmiger Filtereinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102023 DE19502023C1 (de) | 1995-01-24 | 1995-01-24 | Trichterförmiger Filtereinsatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19502023C1 true DE19502023C1 (de) | 1996-07-04 |
Family
ID=7752155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995102023 Expired - Fee Related DE19502023C1 (de) | 1995-01-24 | 1995-01-24 | Trichterförmiger Filtereinsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19502023C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011050680U1 (de) * | 2011-07-11 | 2012-10-22 | Melitta Haushaltsprodukte Gmbh & Co Kommanditgesellschaft | Filterpapiereinsatz |
| DE102011104899A1 (de) * | 2011-06-16 | 2012-12-20 | Sun Jae Cho | Direkt-Filter für Aufgussgetränke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1906464A1 (de) * | 1968-02-08 | 1970-01-15 | Gaston Vanhamme | Papierfiltertuete |
-
1995
- 1995-01-24 DE DE1995102023 patent/DE19502023C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1906464A1 (de) * | 1968-02-08 | 1970-01-15 | Gaston Vanhamme | Papierfiltertuete |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE102011104899A1 (de) * | 2011-06-16 | 2012-12-20 | Sun Jae Cho | Direkt-Filter für Aufgussgetränke |
| DE202011050680U1 (de) * | 2011-07-11 | 2012-10-22 | Melitta Haushaltsprodukte Gmbh & Co Kommanditgesellschaft | Filterpapiereinsatz |
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Legal Events
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