DE19502607A1 - Vorrichtung auf einem Ski - Google Patents
Vorrichtung auf einem SkiInfo
- Publication number
- DE19502607A1 DE19502607A1 DE1995102607 DE19502607A DE19502607A1 DE 19502607 A1 DE19502607 A1 DE 19502607A1 DE 1995102607 DE1995102607 DE 1995102607 DE 19502607 A DE19502607 A DE 19502607A DE 19502607 A1 DE19502607 A1 DE 19502607A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ski
- abutment
- hook
- coupling element
- window
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims abstract description 25
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims abstract description 25
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims abstract description 25
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 5
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 6
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/06—Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices
- A63C5/07—Skis or snowboards with special devices thereon, e.g. steering devices comprising means for adjusting stiffness
Landscapes
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung auf einem Ski,
mit zwei in Skilängsrichtung voneinander beabstandeten,
skifest montierbaren Wider lagern sowie einem am einen
Widerlager angeordneten, nach Art eines - vorzugsweise
längeneinstellbaren - Fortsatzes ausgebildeten Kopplungs
element, welches mit einem am anderen Widerlager ange
ordneten bzw. ausgebildeten Gegenelement in vorgegebener
räumlicher Lage zur Kraftübertragung zwischen den
Widerlagern zusammenwirkt, wobei die vorgenannte Vor
richtung insbesondere in Form einer Tragplatte zur
Halterung vorderer und hinterer Halteteile einer Ski
bindung ausgebildet ist und insbesondere zur Beein
flussung der Biegecharakteristik eines Skis vorge
sehen sein kann.
Eine derartige Vorrichtung, welche zur Beeinflussung der
Biegecharakteristik eines Skis dient und als Tragplatte
zur Halterung vorderer und hinterer Halteteile einer Ski
bindung ausgebildet ist, wird im DE-U 90 17 484 bzw.
in der US-A 52 51 923 dargestellt. Dabei ist an einem
hinteren, auf der Skioberseite befestigten Widerlager
ein in Skilängsrichtung nach vorn gerichtetes Schubglied
angeordnet, dessen vorderes Ende mit einem verstellbaren
Anschlagglied zusammenwirkt, welches an einem skifesten
vorderen Widerlager angeordnet ist. Durch Verstellung
des Anschlages läßt sich die Größe des Abstandes zwischen
dem Anschlag und dem zugewandten Vorderende des Schub
gliedes verändern, derart, daß im Falle einer Durch
biegung des Skis, bei der die vorderen und hinteren
Skienden relativ zur Skimitte nach oben gebogen werden,
das Schubglied erst bei größerer Durchbiegung oder be
reits bei geringfügiger Durchbiegung des Skis gegen den
Anschlag stößt und damit die Biegesteifigkeit des Skis
gegenüber weiterer Durchbiegung erhöht.
Bei praktischen Ausführungsformen derartiger Vorrichtungen
sind über den Widerlagern vordere bzw. hintere Halteteile
einer Skibindung angeordnet. Entsprechend der jeweiligen
Schuhgröße müssen diese Halteteile in unterschiedlichen
Abständen voneinander montiert werden. Zwar besteht regel
mäßig eine gewisse Verstellmöglichkeit zumindest eines
Halteteiles relativ zum benachbarten Widerlager. Gleich
wohl ist es notwendig, die Widerlager mit unterschied
lichen Abständen voneinander, entsprechend der jeweiligen
Schuhgröße, zu montieren.
Um dies ermöglichen zu können, ist das Schubglied in
der Praxis zweiteilig ausgebildet, um durch Veränderung
seiner Länge eine Montage der Widerlager mit unterschied
lichen Abständen voneinander zu ermöglichen.
Bei bisher auf dem Markt angebotenen Konstruktionen wird
bei der Montage auf dem Ski in prinzipiell folgender
Weise vorgegangen:
Zunächst werden mittels einer Bohrlehre die Befestigungs
löcher für das vordere Widerlager am Ski gebohrt. Sodann
werden die Länge des Schubgliedes auf die jeweilige
Schuhgröße eingestellt und das vordere Widerlager auf
dem Ski montiert. Nunmehr werden das Anschlagglied auf
eine Extremstellung und das Schubglied zur Anlage am
Anschlagglied gebracht. Sodann werden die Befestigungs
löcher für das hintere Widerlager am Ski gebohrt, wobei
am hinteren Widerlager bzw. an damit verbundenen Teilen
vorhandene Aufnahmelöcher für die Befestigungsschrauben
als Bohrlehre dienen.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Vorrichtung der
eingangs angegebenen Art dahingehend zu verbessern, daß
die Montage am Ski wesentlich vereinfacht werden kann.
Insbesondere soll erreicht werden, daß die skiseitigen
Befestigungslöcher für das vordere und das hintere Wider
lager mit einer einzigen, auf die jeweilige Schuhgröße
angepaßten Bohrlehre hergestellt werden können, bevor
Teile der Vorrichtung am Ski montiert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der mit dem Gegenelement zusammenwirkende Teil des
Kopplungselementes bei Montage der Widerlager am Ski
zunächst gegenüber dem einen Widerlager beweglich
bleiben kann und nach Montage der Widerlager in eine
durch Markierung und/oder Anschlag am Gegenelement
bzw. am anderen Widerlager vorgebbare Referenzlage
einstellbar und in dieser Lage relativ zum einen Wider
lager justierbar und exakt fixierbar ist.
Die Erfindung beruht also auf dem allgemeinen Gedanken,
die Längenverstellbarkeit des Kopplungselementes so
auszubilden, daß eine exakte Einstellung und Fixierung
nach Montage der Widerlager am Ski möglich ist. Damit
können zunächst die Widerlager und die gegebenenfalls
mit ihnen kombinierten bzw. kombinierbaren Halteteile
der Skibindung am Ski montiert werden, wobei die ski
seitigen Befestigungslöcher mit Hilfe einer einzigen,
an die jeweilige Schuhgröße angepaßten bzw. anpaßbaren
Bohrlehre erzeugt werden. Erst danach erfolgt die
Justage bzw. Fixierung des Kopplungselementes.
Auf diese Weise können Montagefehler praktisch ausge
schlossen werden. Der richtige Abstand der Widerlager
voneinander ist bei Verwendung der richtigen, d. h. der
jeweiligen Schuhgröße zugehörigen Bohrlehre zwangs
läufig gewährleistet. Die danach erfolgende Justierung
des Kopplungselementes wird durch Anschlag bzw. Mar
kierung leicht durchführbar und ist darüber hinaus
gegebenenfalls wiederholbar bzw. korrigierbar.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann die Referenzlage verrastbar bzw. verriegelbar sein,
um die Fixierung des Kopplungselementes besonders feder
sicher zu ermöglichen.
In besonders bevorzugter Weise der Erfindung ist am einen
Widerlager ein fest mit diesem Widerlagerteil verbundenes
Schiebeführungsteil und am Kopplungselement ein fest mit
demselben verbundenes Gegenführungsteil angeordnet, wobei
eines dieser Führungsteile eine Schrägverzahnung nach Art
einer Zahnstange und das andere Führungsteil einen schräg
zur Verzahnung ausgerichteten Schlitz aufweist, in den
ein nach Art eines Kulissensteines ausgebildetes Ein
satzstück, welches eine in die Schrägverzahnung spielfrei
passende Verzahnung sowie eine geringere Länge als der
Schlitz aufweist, ohne Spiel in Schlitzquerrichtung unter
Eingriff der Verzahnungen ineinander einsetzbar ist.
Die Fixierung des Einsatzstückes kann durch Selbsthemmung
in Schlitz und/oder zwischen den Verzahnungen erfolgen.
Das Kopplungselement kann einerseits Druckkräfte zwischen
den Widerlagern übertragen, wenn sich dieselben bei einer
Durchbiegung des Skis, d. h. bei Aufwärtsbiegung der Ski
enden relativ zur Skimitte, aneinander annähern. In
diesem Falle kann das mit dem einen Widerlager verbundene
Kopplungselement mit einem Anschlag am anderen Widerlager
auf Stoß zusammenwirken.
Andererseits ist es auch möglich, mittels des Kopplungs
elementes zwischen den Widerlagern Zugkräfte zu übertragen,
etwa wenn der Ski eine Gegenbiegung (Counterflex), d. h.
eine Abwärtsbiegung der Skienden relativ zur Skimitte,
ausführt und sich die Widerlager voneinander entfernen.
In diesem Falle kann das mit dem einen Widerlager ver
bundene Kopplungselement mittels eines an ihm angeordneten
Hakens od. dgl. mit einem hakenartigen Gegenelement oder
einer Querkante od. dgl. am anderen Widerlager bzw. einem
damit verbundenen Teil auf Zug zusammenwirken.
Vorzugsweise ist das Kopplungselement so ausgebildet, daß
es sowohl Druck- als auch Zugkräfte zwischen den Wider
lagern zu übertragen vermag.
Der Haken sowie das hakenförmige Gegenelement bzw. die
Querkante können außerdem die Funktion von Anschlägen zur
Einstellung der Referenzlage des mit dem Gegenelement
zusammenwirkenden Teiles des Kopplungselementes übernehmen.
Nach Montage der Widerlager am Ski kann der mit dem Gegen
element zusammenwirkende Teil des Kopplungselementes
aus einer in Richtung des anderen Widerlagers vorge
schobenen Lage in Richtung des einen Widerlagers zurück
gezogen werden, bis Haken und hakenförmiges Gegenelement
bzw. Querkante aufeinanderstoßen. Sodann wird das vorge
nannte Teil des Kopplungselementes am einen Widerlager
fixiert bzw. verriegelt oder verrastet.
Im übrigen wird hinsichtlich bevorzugter Merkmale der
Erfindung auf die Ansprüche sowie die nachfolgende
Erläuterung eines besonders bevorzugten Ausführungs
beispieles verwiesen, welches anhand der Zeichnung
beschrieben wird.
Dabei zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Vor
richtung,
Fig. 2 eine teilweise aufgerissene Draufsicht,
Fig. 3 eine genauere Darstellung des Ausschnittes III
in Fig. 1 und
Fig. 4 eine Alternative zur Anordnung gemäß Fig. 3.
Auf dem mittleren Bereich eines Skis 1 ist eine Trag
plattenanordnung 2 für die Halteteile einer nicht dar
gestellten Skibindung angeordnet, wobei ein vorderes,
die Schuhspitze halterndes Halteteil der Skibindung
oberhalb eines vorderen Widerlagers 3 der Tragplatten
anordnung 2 und ein den Absatz des Skischuhes halterndes
hinteres Halteteil der Skibindung oberhalb eines hinteren
Widerlagers 4 der Tragplattenanordnung 2 montiert wird.
An den Widerlagern 3 und 4 ist die Tragplattenanordnung 2
jeweils skifest gehaltert.
Am vorderen Widerlager 3 ist ein drehverstellbarer
Anschlag 5 angeordnet, welcher ähnlich einer Nocken
scheibe ausgebildet ist und je nach Dreheinstellung
mit unterschiedlichen Anschlagflächen 51, welche am
Umfangsrand der Anschlagscheibe 5 ausgebildet sind,
dem hinteren Widerlager 4 zugewandt ist.
Am hinteren Widerlager 4 ist ein in Skilängsrichtung
nach vorn ragender, flachbandartiger Fortsatz 6 fest
angeordnet, welcher auf seiner Oberseite im Bereich
seines in Skilängsrichtung vorderen Endes eine die
gesamte Breite des Fortsatzes 6 einnehmende Schrägver
zahnung 6′ aufweist. Auf dem Fortsatz 6 ist ein den
selben verlängernder Schieber 7 längsverstellbar an
geordnet, welcher mit seinem in Skilängsrichtung hin
teren Bereich den Fortsatz 6 allseitig umschließt und mit
seinem in Skilängsrichtung vorderen Bereich den Fort
satz 6 nach vorn überragt. In weiter unten dargestell
ter Weise läßt sich der Schieber 7 auf dem Fortsatz 6
fixieren, so daß Fortsatz 6 und Schieber 7 ein am
hinteren Widerlager 4 skifest gehaltertes Schubglied
bilden, welches mit seinem in Skilängsrichtung vorderen
Ende bei mehr oder weniger großen Durchbiegungen des
Skis 1, d. h. wenn die Skienden relativ zum Mittelbe
reich des Skis 1 nach oben gebogen werden, gegen den
Rand der Anschlagscheibe 5 stößt, wobei dann bei weiterer
Durchbiegung des Skis 1 federzungenartige Fortsätze 7′
am oberen Ende des Schiebers 7 mehr oder weniger stark
elastisch verformt werden. Auf diese Weise wird die
Steifigkeit des Skis 1 gegenüber Durchbiegung je nach
Einstellung der Anschlagscheibe 5 relativ zu dem durch
Fortsatz 6 und Schieber 7 gebildeten Schubglied unter
schiedlich verstärkt. Gegebenenfalls kann auch eine
Versteifung des Skis 1 bei Gegenbiegungen erreicht
werden, d. h. wenn die Skienden, beispielsweise nach
Durchfahren einer Bodensenke, aufgrund der Elastizi
tät des Skis 1 relativ zum Mittelbereich des Skis 1
nach abwärts federn. Dazu kann am Schieber 7 ein Haken 8
angeformt sein, welcher eine Querkante 9 an einem ski
festen Gehäuse 10 für die Anschlagscheibe 5 hinter
greift und aufgrund seiner in Seitenansicht bogenartigen
Form und/oder aufgrund einer entsprechenden Materialaus
wahl eine gewisse Zugelastizität besitzt.
Während bei einer Durchbiegung des Skis 1 eine gewisse
Verkürzung seiner Oberfläche auftritt, mit der Folge,
daß sich die Widerlager 3 und 4 in Skilängsrichtung
etwas aneinander annähern, suchen sich die Widerlager
3 und 4 bei einer Gegenbiegung des Skis 1 voneinander
zu entfernen, mit der Folge, daß die Querkante 9 den
Haken 8 in Skilängsrichtung relativ zum hinteren Wider
lager 4 nach vorn zu ziehen sucht.
Damit die dargestellten Funktionen reproduzierbar aus
geführt werden können, muß gewährleistet sein, daß der
Schieber 7 in reproduzierbarer Lage mit der Anschlag
scheibe 5 bzw. der Querkante 9 zusammenzuwirken vermag.
Dazu ist vorgesehen, daß der Schieber 7 im Gehäuse 10
in Skilängsrichtung gleitverschiebbar geführt ist, so
daß der Schieber 7 weder in Richtung der Skihochachse
noch in Richtung der Skiquerachse auszuweichen vermag.
Darüber hinaus muß für eine reproduzierbare Funktion
gewährleistet sein, daß der Schieber 7 eine Sollage in
Skilängsrichtung am Fortsatz 6 einnimmt.
Hierzu besitzt der Schieber 7 auf seiner Oberseite ein
in Skiquerrichtung erstrecktes Fenster 11, in das sich
nach Art eines Kulissensteines ein Einsatzstück 12
einsetzen läßt, dessen Abmessung in Skilängsrichtung
exakt der entsprechenden Abmessung des Fensters 11
entspricht. In Skiquerrichtung ist jedoch das Einsatz
stück 12 deutlich kürzer als die entsprechende Abmessung
des Fensters 11, so daß sich das Einsatzstück 12 in
unterschiedlichen Lagen in Skiquerrichtung in das
Fenster 11 einsetzen läßt.
Auf seiner Unterseite besitzt das Einsatzstück 12 eine
spielfrei in die Schrägverzahnung 6′ des Fortsatzes 6
passende Gegenverzahnung 12′, die mit der Schrägver
zahnung 6′ selbsthemmend zusammenwirkt. Im übrigen ist
auch eine Selbsthemmung zwischen den in Skiquerrichtung
verlaufenden Rändern des Einsatzstückes 12 und den angren
zenden Querkanten des Fensters 11 gegeben.
Je nach Relativstellung des Schiebers 7 relativ zum Fort
satz 6 läßt sich das Einsatzstück 12 in jeweils einer
Lage, die von der Skimitte mehr oder weniger weit nach
rechts oder links abweichen kann, innerhalb des Fensters 11
in die Schrägverzahnung 6′ eindrücken, so daß der Schieber 7
relativ zum Fortsatz 6 fixiert ist.
Ein Austreten der Gegenverzahnung 12′ des Einsatzstückes 12
wird dadurch verhindert, daß am Schieber 7 ein schieber
artiger Deckel 13 angeordnet ist, der in seiner Schließ
lage das Einsatzstück 12 auf dessen Oberseite überdeckt
und an einer Aufwärtsbewegung, bei der die Gegenverzah
nung 12′ aus der Schrägverzahnung 6′ austreten würde,
hindert. Die in Skilängsrichtung verlaufenden Ränder des
Deckels 13 sind in entsprechenden Nuten am Schieber 7
verschiebbar geführt.
Mit einer federnden Zunge greift der Deckel 13 in seiner
Schließlage in eine vordere Rastausnehmung 15 am Schieber 7
ein. Dieser Rasteingriff kann ausgehoben werden, indem ein
als Handhabe dienender hinterer Rand 13′ des Deckels 13
nach oben hochgebogen wird.
In geöffneter Lage kann der Deckel 13 mit seiner Zunge 14
gegebenenfalls in eine weitere Rastausnehmung 16 eingreifen.
In der Regel ist es jedoch vorteilhaft, den Deckel 13 beim
öffnen vollständig vom Schieber 7 zu entfernen. Denn der
Deckel 13 kann als Werkzeug benutzt werden, um das Ein
satzstück 12 aus dem Fenster 11 auszuheben bzw. innerhalb
des Fensters 12 in Skiquerrichtung zu verschieben, solange
das Einsatzstück 12 noch nicht mit seiner Gegenverzahnung 12′
in die Schrägverzahnung 6′ des Fortsatzes 6 eingedrückt ist.
Die Verwendung des Deckels 13 als Werkzeug in der geschil
derten Weise kann dadurch erleichtert werden, daß am
Einsatzstück 12 geeignete Ausnehmungen angeordnet sind,
in die ein Eckbereich des Deckels 13 eingreifen kann.
Zur Montage der erfindungsgemäßen Tragplattenanordnung 2
werden zunächst auf dem Ski 1 unter Verwendung einer ent
sprechenden Bohrlehre, welche an die jeweilige Schuhgröße
angepaßt ist, Befestigungslöcher in den Ski gebohrt. Der
Längsabstand der Befestigungslöcher für das vordere
Widerlager 3 und das hintere Widerlager 4 wird somit je
nach Schuhgröße bemessen.
Bei der nachfolgenden Befestigung der Tragplattenan
ordnung 2 am Ski 1 wird zunächst das Einsatzstück 12
entfernt, so daß der Schieber 7 (abgesehen von einer
gewissen Selbsthemmung zwischen Fortsatz 6 und Schieber 7)
am Fortsatz 6 frei beweglich ist. Der Längsabstand der
Widerlager 3 und 4 wird nun so eingestellt, daß die
zur Aufnahme von Befestigungsschrauben dienenden Löcher 17
am vorderen Widerlager 3 bzw. an dessen Gehäuse 10 und
die Löcher 18 am hinteren Widerlager 4 deckungsgleich
mit den skiseitigen Befestigungslöchern sind. Nunmehr
werden die Befestigungsschrauben eingedreht, welche in
der Regel gleichzeitig die Funktion von Befestigungs
schrauben für die nicht dargestellten Halteteile der
Skibindung übernehmen. Nunmehr sind die Widerlager
3 und 4 und die gegebenenfalls zusammen damit befestigten
Halteteile der Skibindung entsprechend der jeweiligen
Schuhgröße in Skilängsrichtung voneinander beabstandet,
wobei für die exakte Einstellung des Längsabstandes der
Halteteile gegebenenfalls noch gesonderte (nicht darge
stellte) Justageelemente verstellt werden können.
Jetzt wird der Schieber 7 in eine durch nicht darge
stellte Markierung am Gehäuse 10 vorgegebene und in
der Regel auch verrastbare Referenzstellung vorgeschoben.
Diese ist im dargestellten Beispiel so ausgebildet, daß
der Haken 8 des Schiebers 7 die Querkante 9 praktisch
spielfrei übergreift und der Schieber 7 dementsprechend
relativ zum Ski 1 nicht mehr weiter nach rückwärts ge
schoben werden kann. In Vorwärtsrichtung kann diese
Stellung des Schiebers 7 gegebenenfalls dadurch zusätz
lich gesichert sein, daß die Anschlagscheibe 5 in eine
Endlage gedreht wird, in der eine Anschlagfläche 5′
unmittelbar an einem der Fortsätze 7′ des Schiebers 7
anliegt und damit eine Verschiebung des Schiebers 7
nach vorne verhindert.
Nachfolgend wird das Einsatzstück 12 in das Fenster 11
des Schiebers 7 eingesetzt und in Skiquerrichtung verschoben,
bis die Gegenverzahnung 12′ des Einsatzstückes 12 in die
Schrägverzahnung 6′ des Fortsatzes 6 eingreifen kann.
Sobald diese Lage erreicht ist, wird das Einsatzstück 12
in die Schrägverzahnung 6? eingedrückt. Je nach Stellung
des Schiebers 7 relativ zum Fortsatz 6 kann die in die
Verzahnung 6′ eingedrückte Lage des Einsatzstückes 12
mehr oder weniger weit nach rechts oder links von der
Skimitte versetzt sein, da die Verzahnung 6 schräg zur
Verschieberichtung des Einsatzstückes 12 im Fenster 11
verläuft.
Nach Eindrücken des Einsatzstückes 12 in die Schrägver
zahnung 6′ des Fortsatzes 6 ist der Schieber 7 am Fort
satz 6 unverrückbar festgehalten. Durch Schließen des
Deckels 13 wird nunmehr das Einsatzstück 12 in der
letztgenannten Lage gesichert.
Nunmehr hat der Schieber 7 exakt die gewünschte Lage für
ein Zusammenwirken mit dem Anschlag 5 bzw. der Querkante 9.
Bei einer Demontage kann der Schieber 7 nicht ohne
weiteres aus dem ihn in Skilängsrichtung führenden
Gehäuse 10 herausgezogen werden, da der Haken 8 die
gehäuseseitige Querkante 9 hintergreift. Darüber hinaus
ist auch der Haken 8 nicht ohne weiteres für ein Werkzeug
von außen zugänglich, jedenfalls dann nicht, wenn über
dem vorderen Widerlager 3 in oben erwähnter Weise eine
Skibindung montiert ist, welche typischerweise den Haken 8
überdeckt.
Sobald jedoch das hintere Widerlager 4 und damit der
Fortsatz 6 vom Ski gelöst und das Einsatzstück 12 aus dem
Fenster 11 entfernt worden ist, läßt sich der Fortsatz 6
relativ zum Schieber 7 in der Zeichnung nach links
verschieben. Hierbei gleitet der Fortsatz 6 mit einer
unterseitigen Schrägfläche in Fig. 3 auf eine rechts
der Querkante 9 angeordnete Rampe 19 auf und drückt damit
zwangsläufig von unten gegen den federzungenartig ausge
bildeten bzw. gehalterten Haken 8, so daß derselbe an
gehoben und zwangsläufig aus seinem Riegeleingriff mit
der Querkante 9 ausgehoben wird. Nunmehr läßt sich der
Schieber 7 in den Fig. 1 und 2 nach rechts aus dem
Gehäuse 10 herausziehen.
Zusätzlich oder alternativ ist es auch möglich, daß die
Querkante 9 gemäß Fig. 4 federnd, beispielsweise an einer
Federzunge 20, angeordnet ist, derart, daß sie nach unten
aus dem Bereich des Hakens 8 weggedrückt wird, wenn der
Fortsatz 6 relativ zum Schieber 7 nach links verschoben
wird. Damit kann wiederum der Schieber 7 aus dem Gehäuse 10
herausgezogen werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung auf einem Ski, mit zwei in Skilängs
richtung voneinander beabstandeten, skifest montier
baren Widerlagern sowie mit einem am einen Widerlager
angeordneten, nach Art eines längeneinstellbaren
Fortsatzes ausgebildeten Kopplungselement, welches
mit einem am anderen Widerlager angeordneten bzw.
ausgebildeten Gegenelement in vorgegebener räumlicher
Lage zur Kraftübertragung zwischen den Widerlagern
zusammenwirkt,
vorgenannte Vorrichtung insbesondere in Form einer Tragplatte zur Halterung vorderer und hinterer Halte teile einer Skibindung und insbesondere zur Beein flussung der Biegecharakteristik eines Skis,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mit dem Gegenelement (5) zusammenwirkende Teil (7) des Kopplungselementes (6, 7), welcher bei Montage der Widerlager (3, 4) zunächst gegenüber dem einen Widerlager (4) beweglich bleiben kann, nach Montage der Widerlager (3, 4) in eine durch Markierung und/oder Anschlag am Gegenelement (5) bzw. am anderen Widerlager (3) oder einem damit verbundenen Teil vorgebbare Referenzlage einstellbar und in dieser Lage relativ zum einen Widerlager (4) justierbar und exaktfixierbar ist.
vorgenannte Vorrichtung insbesondere in Form einer Tragplatte zur Halterung vorderer und hinterer Halte teile einer Skibindung und insbesondere zur Beein flussung der Biegecharakteristik eines Skis,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mit dem Gegenelement (5) zusammenwirkende Teil (7) des Kopplungselementes (6, 7), welcher bei Montage der Widerlager (3, 4) zunächst gegenüber dem einen Widerlager (4) beweglich bleiben kann, nach Montage der Widerlager (3, 4) in eine durch Markierung und/oder Anschlag am Gegenelement (5) bzw. am anderen Widerlager (3) oder einem damit verbundenen Teil vorgebbare Referenzlage einstellbar und in dieser Lage relativ zum einen Widerlager (4) justierbar und exaktfixierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzlage verrastbar bzw. verriegelbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß am einen Widerlager (4) ein fest mit diesem Wider
lager verbundenes Schiebeführungsteil (6) und am
Kopplungselement (7) ein fest mit demselben verbundenes
Gegenführungsteil angeordnet ist, wobei eines dieser
Führungsteile (6) eine Schrägverzahnung (6′) nach Art
einer Zahnstange und das andere Führungsteil ein schräg
zur Verzahnung ausgerichtetes schlitzartiges Fenster (11)
aufweist, in das ein nach Art eines Kulissensteines
ausgebildetes Einsatzstück (12), welches eine in die
Schrägverzahnung spielfrei passende Verzahnung (12′)
und in Skiquerrichtung eine geringere Länge als das
Fenster (11) aufweist, ohne Spiel in Skilängsrichtung
und unter Eingriff der Verzahnungen (6′, 12′) ineinander
einsetzbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einsatzstück (12) durch Selbsthemmung im
Fenster (11) und/oder in der Verzahnung (6′)
fixierbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Einsatzteil (12) durch ein das Fenster (11)
überdeckendes Deckelteil (13) gegen ein Austreten
der Verzahnungen (6′, 12′) auseinander sicherbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Deckelteil (13) als Werkzeug zum Ausheben des
Einsatzstückes (12) aus dem Fenster (11) bzw. der
Verzahnung (6′) und/oder zur Verschiebung des Einsatz-
Stückes (12) innerhalb des Fensters (11) bis in eine
Stellung nutzbar ist, in der die Verzahnungen (6′, 12′)
ineinander eingreifen können.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (13) als in seiner Schließlage
verrastbarer Schiebedeckel ausgebildet ist.
8. Vorrichtung auf einem Ski, mit zwei in Skilängs
richtung voneinander beabstandeten, skifest mon
tierbaren Widerlagern sowie mit einem am einen
Widerlager angeordneten, nach Art eines - vorzugs
weise längeneinstellbaren - Fortsatzes ausgebildeten
Kopplungselement, welches mit einem am anderen
Widerlager angeordneten bzw. ausgebildeten Gegen
element in vorgegebener räumlicher Lage zur Kraft
übertragung zwischen den Widerlagern zusammenwirkt,
vorgenannte Vorrichtung insbesondere in Form einer
Tragplatte zur Halterung vorderer und hinterer
Halteteile einer Skibindung und insbesondere zur
Beeinflussung der Biegecharakteristik eines Skis,
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein am Kopplungselement (6, 7) angeordneter
Haken (8) mit einem hakenförmigen Gegenelement
oder einer Querkante (9) am anderen Widerlager (3)
zusammenwirkt, derart, daß das Kopplungselement (6, 7)
bei Entfernung der Widerlager (3, 4) voneinander
- etwa bei einer Gegenbiegung (Counterflex) des
Skis (1) - auf Zug beansprucht wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der den Haken (8) aufweisende Teil (7) des
Kopplungselementes (6, 7) durch eine Führung (10)
in einer das Zusammenwirken von Haken (8) und
Gegenelement bzw. Querkante (9) sichernden Bahn
geführt und mit einem widerlagerseitigen Teil (7)
des Kopplungselementes (6, 7) lösbar verbunden ist,
und daß der widerlagerseitige Teil (6) bei aufge
trennter Verbindung mit dem hakenseitigen Teil (7)
und bei vom Ski (1) gelöstem einen Widerlager (4)
in eine Lage verschiebbar ist, in der der wider
lagerseitige Teil (6) den federnd angeordneten
Haken (8) und/oder das federnd ausgebildete
Gegenelement bzw. die federnd angeordnete Quer
kante (9) aus der ein Zusammenwirken von Haken (8)
und Gegenelement bzw. Querkante (9) ermöglichenden
Lage wegdrängt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Gegenelement bzw. der Querkante (9)
oder einem damit verbundenen Teil eine Rampe (19)
angeordnet ist, auf die der widerlagerseitige Teil (6)
bei aufgetrennter Verbindung mit dem hakenseitigen
Teil (7) und bei vom Ski gelöstem einen Widerlager (3)
unter Verlagerung des Hakens (8) aufschiebbar ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102607 DE19502607A1 (de) | 1995-01-27 | 1995-01-27 | Vorrichtung auf einem Ski |
| DE59508462T DE59508462D1 (de) | 1994-07-22 | 1995-07-05 | Vorrichtung auf einem Ski |
| EP95110471A EP0694320B1 (de) | 1994-07-22 | 1995-07-05 | Vorrichtung auf einem Ski |
| AT95110471T ATE193835T1 (de) | 1994-07-22 | 1995-07-05 | Vorrichtung auf einem ski |
| US08/505,053 US5975555A (en) | 1994-07-22 | 1995-07-21 | Carrying apparatus for the retaining parts of a ski binding |
| JP7187459A JPH0857107A (ja) | 1994-07-22 | 1995-07-24 | スキー上の装置 |
| US09/121,404 US6065895A (en) | 1994-07-22 | 1998-07-23 | Carrying apparatus for the retaining parts of a ski binding |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102607 DE19502607A1 (de) | 1995-01-27 | 1995-01-27 | Vorrichtung auf einem Ski |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19502607A1 true DE19502607A1 (de) | 1996-08-01 |
Family
ID=7752490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995102607 Withdrawn DE19502607A1 (de) | 1994-07-22 | 1995-01-27 | Vorrichtung auf einem Ski |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19502607A1 (de) |
-
1995
- 1995-01-27 DE DE1995102607 patent/DE19502607A1/de not_active Withdrawn
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0694320B1 (de) | Vorrichtung auf einem Ski | |
| EP2205126B1 (de) | Vorrichtung zur anbringung einer führungseinheit sowie möbelteil und möbel mit einer solchen vorrichtung | |
| DE69913069T2 (de) | Plattenförmige Blockierung | |
| DE102009003362B4 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und/oder Schließen von Schubkästen und Verfahren zu ihrer Kalibrierung | |
| WO2015144769A1 (de) | Auszugsführung für einen schubkasten und verfahren zur befestigung eines schubkastens an einer auszugsführung | |
| DE102013104829A1 (de) | Auszugsführung | |
| DE102007049940A1 (de) | Vorrichtung zur schnellen Befestigung einer Frontplatte an einem Möbelelement, insbesondere für Schubladen | |
| DE19501786B4 (de) | Kupplungseinrichtung zwischen einem Schuh und einem Sportgerät, insbesondere Schibindung | |
| DE3015478A1 (de) | Sicherheitsbindung fuer ski | |
| EP3291702B1 (de) | Möbel und verfahren zum festlegen eines schubkastens | |
| DE19602667C1 (de) | Snowboardbindung | |
| EP1314458A1 (de) | Anordnung für eine auf einem Ski positionierbare Skibindung | |
| EP0707505B1 (de) | Vorrichtung zur längsverstellung | |
| DE102015106855A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Festlegen eines Schubelementes | |
| AT401008B (de) | Hintere bindung für einen alpinen ski | |
| DE60208249T2 (de) | Trägerplatte für ein Snowboard | |
| EP1297765B1 (de) | Vorrichtung zur werkzeuglosen Montage und Demontage der Schubladenfront von Möbeln | |
| DE69404934T2 (de) | Schuhbindungsvorrichtung für ein gleitbrett | |
| DE69503828T2 (de) | Blokiervorrichtung für eine Verlängerung Bezüglich eines Möbelstückes, und Möbelstück damit Ausgestattet | |
| DE102010029051A1 (de) | Anschlaganordnung für schwenkbare Karosseriebauteile | |
| EP0317764A3 (de) | Skischuh | |
| EP0729770B1 (de) | Vorrichtung zur Längsverstellung eines Skibindungsteiles | |
| DE20008266U1 (de) | Ausziehsperre für und Möbel mit einer solchen übereinander angeordnete Schubladen | |
| DE19502607A1 (de) | Vorrichtung auf einem Ski | |
| EP0345453B1 (de) | Skibindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |