DE19502484C2 - Vorrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Ändern eines Lenkwinkels der Hinterräder - Google Patents
Vorrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Ändern eines Lenkwinkels der HinterräderInfo
- Publication number
- DE19502484C2 DE19502484C2 DE19502484A DE19502484A DE19502484C2 DE 19502484 C2 DE19502484 C2 DE 19502484C2 DE 19502484 A DE19502484 A DE 19502484A DE 19502484 A DE19502484 A DE 19502484A DE 19502484 C2 DE19502484 C2 DE 19502484C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steering angle
- rear wheel
- wheel steering
- deviation
- sensor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000005856 abnormality Effects 0.000 claims description 20
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 12
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 9
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 claims 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 24
- 238000000034 method Methods 0.000 description 19
- 230000008569 process Effects 0.000 description 8
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 5
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 5
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 239000006228 supernatant Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B7/00—Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
- G01B7/30—Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
- G01B7/315—Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing wheel alignment
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D15/00—Steering not otherwise provided for
- B62D15/02—Steering position indicators ; Steering position determination; Steering aids
- B62D15/021—Determination of steering angle
- B62D15/0225—Determination of steering angle by measuring on a steering gear element, e.g. on a rack bar
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/04—Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
- B62D5/0457—Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
- B62D5/0481—Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such monitoring the steering system, e.g. failures
- B62D5/049—Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such monitoring the steering system, e.g. failures detecting sensor failures
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D7/00—Steering linkage; Stub axles or their mountings
- B62D7/06—Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins
- B62D7/14—Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering
- B62D7/148—Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering provided with safety devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
- Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 genannten Art.
Eine solche, aus der JP 63-82875 A bekannte Vorrichtung weist zwei Hinterradlenk
winkelfühler auf, wodurch diese konstruktiv aufwendig wird. Andererseits findet auch bei
dieser bekannten Vorrichtung bereits eine Anomalitätsverarbeitung bei der Erfassung
der Drehmomente statt, die von den als Drehmomentfühler ausgebildeten Hinterrad
lenkwinkelfühlern erfaßt werden. Wenn eine solche Anomalitätsverarbeitung bei einer
Vorrichtung mit nur einem Hinterradlenkwinkelfühler angewendet würde, kann ein in dem
Hinterradlenkwinkelfühler auftretender Fehler nur dann festgestellt oder erkannt werden,
wenn ein Signal von Null während einer relativ langen Zeitdauer ausgegeben wird, was
infolge eines Kabelbruchs auftreten würde, oder wenn für eine relativ lange Zeitdauer ein
Signal maximalen Wertes abgegeben wird, was ein Anzeichen für einen Kurzschluß sein
würde. Eine Fehlererkennung aufgrund dieser Anomalitätsverarbeitung der bekannten
Vorrichtung würde daher eine erhebliche Zeit benötigen, die nach dem Auftreten des
Fehlers noch verstreichen müßte.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 genannten Art so auszubilden, daß auch bei Verwendung nur eines einzelnen
Hinterradlenkfühlers ein auftretender Fehler schnell erkannt werden kann, um eine feh
lerhafte Betätigung der Hinterradlenkung so schnell wie möglich zu beseitigen.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnen
den Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß eine Kennlinie in
Form eines Plans verwendet wird und die erfaßten Abweichungswerte und deren Zeit
dauern nach Maßgabe dieses Plans ausgewertet werden. Aufgrund dieser Auswertung
wird bestimmt, ob ein Fehler des Hinterradlenkwinkels auftritt, um dann ein Warnsignal
abzugeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Im
einzelnen zeigt:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines motorbetriebenen Vierradlenksy
stems, bei dem die Vorrichtung zum Feststellen des Auftretens eines Fehlers in einem
Hinterradlenkwinkelfühler nach der Erfindung anwendbar ist;
Fig. 2 ein schematischer, teilweiser Querschnitt eines motorbetriebenen Hinterrad
lenkmechanismus, mit dem eine Antriebswelle eines in Fig. 1 gezeigten Elektromotors
verbunden ist;
Fig. 3 ein schematischer Systemaufbau des in Fig. 1 gezeigten motorbetriebenen
Vierradlenksystems, bei dem ein erstes Ausführungsbeispiel der Hinterradlenkwinkelfüh
ler-Fehlerbestimmungsvorrichtung nach der Erfindung anwendbar ist;
Fig. 4 ein Flußdiagramm für den Hinterradlenkwinkel-Steuerungsablauf, der durch
in Fig. 3 gezeigte CPU1 und CPU2 durchgeführt wird;
Fig. 5A und 5B Flußdiagramme der Motorsteuerungs-
Stromüberwachungsabläufe, die in einem Überwachungsschaltkreis einer Vierradlenk-
Steuerungseinheit, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, durchgeführt werden;
Fig. 6 Kennlinien, die gemessene Zeiten darstellen, zu denen bestimmte, kon
stante, tatsächliche Hinterradlenkwinkel in einem Fall, in dem die Sollwertabweichungen
des Hinterradlenkwinkels vorgegeben sind, erreicht werden;
Fig. 7 eine Kennlinie, die eine Grenze zwischen dem Auftreten von Fehlern und
dem normalen Betrieb darstellt und verwendet wird, um das Auftreten eines Fehlers in
dem Hinterradlenkwinkelfühler im Flußdiagramm der Fig. 5A zu bestimmen;
Fig. 8 ein Gesamtsignal-Zeitablaufdiagramm, das einen Lenkradwinkel-
Eingabewinkel von einem Lenkwinkelfühler, einen hinteren Solllenkwinkel, einen tatsäch
lichen Hinterradlenkwinkel und einen Fehler zeigt;
Fig. 9A bis 9D Signal-Zeitablaufdiagramme, die Änderungen in bestimmten Wer
ten der Signale für jeden der möglichen Fehlermodi in dem Hinterradlenkwinkelfühler
darstellen, und
Fig. 10A und 10B Flußdiagramme von Abläufen, die von dem Überwachungs
schaltkreis als Modifikation der Abläufe der Fig. 5A und 5B durchgeführt werden.
In Fig. 1 ist ein mechanischer Vorderradlenkmechanismus 5 über eine Lenkspindel 8 mit
einem Lenkrad 7 und über Gelenkarme 12 und 13 und Seitenstangen 10 und 11 mit lin
ken und rechten Vorderrädern 1 und 2 verbunden.
Der mechanische Vorderradlenkmechanismus 5 ist derart angeordnet, daß der von dem
Lenkrad 7 über die Lenkspindel 8 eingegebene Lenkwinkel mittels einer Servolenkung
(nicht gezeigt) verstärkt wird und der verstärkte Lenkwinkel von einer Zahnstange 9 über
die Seitenstangen 10 und 11 und die Gelenkarme 12 und 13 auf die linken und rechten
Vorderräder übertragen wird, um für jedes Vorderrad einen verstärkten Lenkwinkel zu
erzeugen.
Ein Hinterradlenkmechanismus 6 ist in Fig. 2 gezeigt. Eine Vierradlenk-
Steuerungseinheit 14 verringert eine von der Rotationskraft eines aktiv gesteuerten Mo
tors 15, der entsprechend eines Motorsteuersignals der Steuerungseinheit 14 mittels
einer Schnecke 16 und eines Schneckenrads 17 gesteuert wird, abgeleitete Geschwin
digkeit. Die Rotationsbewegung des Schneckenrads 17 wird mittels eines Ineinandergrei
fens eines Getriebebereichs einer Ritzelwelle 18 und einer Zahnstange 19 in eine lineare
Bewegung der Zahnstange 19 umgewandelt. Die lineare Bewegung der Zahnstange 19
wird über Seitenstangen 20 und 21 und Gelenkarme 22 und 23 auf die linken und rech
ten Hinterräder 3 und 4 übertragen.
Die Steuerungseinheit 14 umfaßt, wie in Fig. 3 gezeigt, einen Spannungsversorgungs
schaltkreis 14a, einen Fühler- oder Sensor-Spannungsversorgungsschaltkreis 14b, ei
nen Eingabe-Schnittstellenschaltkreis 14c, eine CPU1, eine CPU2, einen Überwa
chungsschaltkreis 14d, D/A-Wandler 14e, 14t 14g, 14h und 14i, einen CPU-
Überwachungsschaltkreis 14j, einen Relaisausgangstreiber 14k, einen Motorausgang
streiber 14m und einen Servolenkmagnet-Ausgangstreiber 14n.
Der Spannungsversorgungsschaltkreis 14a erhält direkt die Fahrzeugbatteriespannung
24 und erhält indirekt über einen Zündschalter 25 die Zündspannung der Batterie 24.
Der Eingabe-Schnittstellenschaltkreis 14c erhält ein Sensorausgangssignal von einem
Hinterradlenkwinkelfühler oder -sensor 26. Der Hinterradlenkwinkelsensor 26 umfaßt ein
Potentiometer, wie in Fig. 3 gezeigt, von dem ein Ende z. B. +12 Volt von dem Sensor-
Spannungsversorgungsschaltkreis 14b erhält, und dessen anderes Ende geerdet ist,
wobei das Erdpotential hier z. B. auf -12 Volt eingestellt ist, und dessen Abgriff 26a varia
bel entsprechend der Rotation der Ausgangsachse des Motors 15 bewegt wird.
Der Eingabe-Schnittstellenschaltkreis 14c erhält ein weiteres Sensorsignal von dem
Lenkwinkelfühler oder -sensor 28, der an der Lenkspindel 8 angeordnet ist, um eine
Lenkwinkeländerung des Lenkrads 7 festzustellen.
Der Eingabe-Schnittstellenschaltkreis 14c empfängt ein weiteres Sensorsignal von ei
nem Fahrzeug-Geschwindigkeitsfühler oder -sensor 30, einem Bremsschalter 31 und
einem Sperrschalter 32. Es ist festzustellen, daß der hintere Lenkwinkelsensor 26 zum
Feststellen der Rotation (der Richtung und des Betrags) der Ritzelwelle 18 des Hinterrad
lenkmechanismus, also der Rotation des Motors 15, dient und daß sein Sensoraus
gangssignal zum Steuern des Hinterradlenkwinkels als Rückkopplungsinformation zur
Positionierung der Hinterräder 3 und 4 verwendet wird.
Der Relaisausgangstreiber 14k erhält eine Überwachungsausgabe von dem Überwa
chungsschaltkreis 14d und eine Warnventilausgabe von einem Warnventil 33 und über
trägt eine Relaisausgabe an ein Relais 34, um den Motor 15 anzuhalten.
Der Motorausgangstreiber 14m wird entsprechend der Motor-Spannungsversorgung
über das Relais 34 angetrieben und erhält über die D/A-Wandler 14g und 14h von der
CPU1 einen Hinterradlenkbefehl und gibt ein Motorausgangssignal an den Motor 15 aus,
um die Antriebswelle des Motors 15 entsprechend dem Inhalt des Hinterradlenkbefehls
zu drehen.
Der Servolenkmagnet-Ausgangstreiber 14n erhält einen Servolenkbefehl über den ent
sprechenden D/A-Wandler 14i von der CPU1 und gibt eine Servolenkmagnetausgabe
an einen Servolenkmagneten 35 aus. Der Servolenkmagnet 35 ist in dem mechanischen
Vorderradlenkmechanismus 5 installiert, um die Hilfskraft für den Vorderradlenkmecha
nismus 5 entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit zu variieren; dieses wird als elek
tronisch gesteuerte Servolenkung (EPS) in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindig
keit bezeichnet.
Als nächstes wird die Arbeitsweise der Detektions-(Diagnose-)Vorrichtung und des Ver
fahrens für den Hinterradlenkwinkelsensor des in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Vierrad
lenksystems beschrieben.
Im Schritt 50 des in Fig. 4 gezeigten Flußdiagramms lesen die CPU1 und CPU2 die
Fahrzeuggeschwindigkeit V von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 28, den Lenk
winkel Θ von dem Lenkwinkelsensor 28 und den hinteren Lenkwinkelsensorwert δR von
dem hinteren Lenkwinkelsensor 26.
Im Schritt 51 berechnen die CPU1 und CPU2 den Hinterradsollenkwinkel δR * (in der Zeichnung als Hinterradziellenkwinkel angegeben) aus der
Fahrzeuggeschwindigkeit V und dem Lenkwinkel Θ. Der Hinterradsollenkwinkel δR * wird
aus einer solchen Phaseninversions-Steuerungsregel abgeleitet, wie zum Beispiel, daß
die Hinterräder instantan in gegensätzlicher Phase zur Phase des Vorderradlenkwinkels
gesteuert werden, um dem Fahrzeug positiv eine Gierbewegung zu verleihen, wodurch
eine anfängliche Kurvenkraftcharakteristik sichergestellt wird, und danach die Phase des
Hinterradlenkwinkels umgekehrt wird, so daß sie in Phase mit dem Vorderradlenkwinkel
ist, um eine Zunahme der Gierrate zu unterdrücken und somit den Fahrzeugkörper zu
stabilisieren.
Im Schritt 52 berechnen die CPU1 und CPU2 eine Hinterradlenkwinkel-
Sollwertabweichung Δδ*, die die Abweichung des berechneten Hinterradlenkwinkel-
Sollwerts δR * von dem Hinterradlenkwinkel δR ist.
Im Schritt 53 geben die CPU1 und CPU1 einen Servostrom IA an den Motor 15, um die
Hinterradlenkwinkel-Sollwertabweichung Δδ* zu ändern.
Fig. 5A zeigt ein Flußdiagramm, das einen Anomalitäten-Überwachungsvorgang in dem
Hinterradlenkwinkelsensor 26 zeigt, der mittels des Überwachungsschaltkreises 14d der
Steuerungseinheit 14 durchgeführt wird.
Im Schritt 60 wird ein erstes Anomalitäten-Überwachungsflag FLAG1 auf 0 gesetzt
(FLAG1 = 0) und die Dauer der Zeit, während der die Abweichung auftritt (der Zeitgeber),
wird auf Null zurückgesetzt.
Im Schritt 61 zählen die CPU1 und CPU2 den Betrag der Hinterradlenkwinkel-
Sollwertabweichung Δδ*, der während der Durchführung der Fig. 4 berechnet wird, und
die Zeitdauer und führen die Fehlerbestimmung unter Verwendung der in Fig. 7 gezeig
ten Fehlerbestimmungskarte durch.
Die in Fig. 7 gezeigte Fehlerbestimmungsgebietskarte wird hiernach unter Bezugnahme
auf Fig. 6 beschrieben.
Wie in Fig. 6 gezeigt, mißt der Überwachungsschaltkreis 14d, wenn die Hinterradlenk-
Sollwertabweichung Δδ* als 0,9°, 0,6°, 0,3°, 0,2° und 0,1° gegeben ist, unter Verwen
dung des Fahrzeugs, in dem die Fehlerbestimmungsvorrichtung montiert ist, die Zeiten,
zu denen der tatsächliche Hinterradlenkwinkel bis auf 0,24° (vorläufiger Fehlerbestim
mungs-Schwellwert) die jeweiligen Sollwerte erreicht hat. Die gemessenen Daten werden
in einer zweidimensionalen Ebene aufgetragen, in der die Hinterradlenkwinkel-
Sollwertabweichungen Δδ* entlang der longitudinalen Achse aufgetragen wird und die
Zeitdauer, während der die Abweichung auftritt, entlang der lateralen Achse aufgetragen
ist, so daß die aufgetragenen Punkte sich zu einer glatten Kurve (Kennlinie X) verbinden. Es ist fest
zustellen, daß eine Fläche kleiner als die Hinterradlenkwinkel-Sollwertabweichung Δδ*
aus dem Fehlerbestimmungsgebiet ausgeschlossen wird, da eine Begrenzung der Feh
lerbestimmung hinsichtlich der Bestimmungsgenauigkeit besteht.
Im Schritt 62 wird, wenn der Überwachungsschaltkreis 14d feststellt, daß das Sensor
ausgangssignal des Hinterradlenkwinkelsensors 26 im Schritt 61 in das Fehlerbestim
mungsgebiet der Fig. 7 fällt, das erste Anomalitäten-Überwachungsflag FLAG1 gesetzt
auf FLAG1 = 1.
Im Schritt 63 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob die Hinterradlenkwinkel-
Sollwertabweichung Δδ* für 125 ms andauert, was 0 < Δδ* < 0,05° anzeigt, was ein ge
ringes Abweichungsgebiet angibt. Wenn die Antwort im Schritt 63 JA ist, geht der Ablauf
zum Schritt 62, in dem FLAG1 = 1 ist.
Im Schritt 64 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob sowohl FLAG1 = 1 als auch
FLAG2 = 1 sind. Es wird festgestellt, daß, wie hiernach beschrieben, FLAG2, wie in dem
Flußdiagramm der Fig. 5B beschrieben, gesetzt wird.
Wenn die Antwort im Schritt 64 JA ist, stellt der Überwachungsschaltkreis 14d schließlich
das Auftreten eines Fehlers in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 fest und ordnet die
Unterbrechung des Servostroms zum Motor 15 und das Anschalten einer Warnlampe
an.
Fig. 5B zeigt einen zweiten Sensoranomalitäten-Bestimmungsablauf, der in dem Über
wachungsschaltkreis 14d der Steuerungseinheit 14 durchgeführt wird.
Im Schritt 66 wird das zweite Anomalitätenflag FLAG2 zurückgesetzt auf FLAG2 = 0 und
ein addierter (akkumulierter) Wert einer geschätzten Abweichung ∫Δδ* des Hinterrad
lenkwinkels wird auf Null zurückgesetzt.
Im Schritt 67 wird ein geschätzter Hinterradlenkwinkel δR * unter Verwendung der folgen
den Gleichung (1) entsprechend dem Servostrom IA und der Stellglied-
Transfercharakteristik (Transferfunktion) berechnet, und eine geschätzte Abweichung
Δδ* des Hinterradlenkwinkels wird unter Verwendung der folgenden Gleichung (2) ent
sprechend dem geschätzten Hinterradlenkwinkel δR * und dem Hinterradlenkwinkelsen
sorwert δR berechnet.
Für den Fall, daß die Stellglied-(Motor-)Transfercharakteristik durch eine Transferfunktion
G gegeben ist, wird der geschätzte Hinterradlenkwinkel δR * wie folgt berechnet:
δR * = f(IA) . G .......... (1).
Die geschätzte Abweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels wird wie folgt berechnet:
Δδ* = δR * - δR ........... (2).
Im Schritt 68 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob sich der Servostrom IA mo
noton verändert hat (zugenommen oder abgenommen).
Im Schritt 69 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob sich die geschätzte Abwei
chung Δδ* des Hinterradlenkwinkels monoton verändert hat (zugenommen oder abge
nommen).
Im Schritt 70 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob die Richtungen des Ser
vostroms IA und der geschätzten Abweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels die gleicher
sind.
Im Schritt 71 addiert der Überwachungsschaltkreis 14d einen Änderungsbetrag (die Än
derungsrate) der geschätzten Abweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels zu ∫Δδ*, wenn
alle Bedingungen der Schritte 68, 69 und 70 erfüllt sind.
Im Schritt 72 stellt der Überwachungsschaltkreis 14d fest, ob die geschätzte Abweichung
∫Δδ* des Hinterradlenkwinkels einen eingestellten Grenzwert a übersteigt (größer oder
gleich demselben ist).
Wie in Fig. 4 gezeigt, wird die Abweichung des tatsächlichen Hinterradlenkwinkels vor
dem Sollwert des Hinterradlenkwinkels δR * beim normalen Betrieb des Lenkwinkelsen
sors 26 überwacht.
Fig. 8 zeigt integral ein Zeitablaufdiagramm der tatsächlichen Lenkradbetriebseingabe
des Hinterradlenkwinkel-Sollwerts, des tatsächlichen Hinterradlenkwinkels und des
Lenkwinkelfehlers (tatsächlicher Hinterradlenkwinkel - Hinterradlenkwinkel-Sollwert) wäh
rend eines Slaloms, der mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 100 km/h durchfahren
wird.
Wie in Fig. 8 gezeigt, ist der tatsächliche Hinterradlenkwinkel, wenn der Hinterradlenk
winkel-Sollwert in linke und rechte Richtungen bezogen auf die Vorwärtsrichtung des
Fahrzeugs mit einer neutralen Position als Grenze gegeben wird, so gegeben, daß er
dem Hinterradlenkwinkel-Sollwert folgt, so daß der Lenkwinkelfehler (tatsächlicher Hin
terradlenkwinkel - Hinterradlenkwinkel-Sollwert) in einen schmalen Bereich mit der 0°-
Position als Mittelpunkt verringert wird.
Somit wird in dem Falle, in dem der Hinterradlenkwinkelsensor 26 normal arbeitet und
den tatsächlichen Hinterradlenkwinkel feststellt, kontinuierlich ein Zustand erzeugt, in
dem das Sensorausgangssignal der vorgegebenen Hinterradlenkwinkel-
Sollwertabweichung Δδ* entspricht.
Mit anderen Worten kann, wenn kontinuierlich ein Zustand mit der vorgegebenen Hinter
radlenkwinkel-Sollwertabweichung Δδ* erzeugt wird, der Hinterradlenkwinkelsensor 26
als anomal arbeitend betrachtet werden. Der Sensoranomalitäts-Bestimmungsvorgang
nach der Erfindung wird unter Berücksichtigung der obigen Überlegung durchgeführt.
Wenn festgestellt wird, daß der Hinterradlenkwinkelsensor 26 anomal arbeitet (daß also
der Sensor 26 einen Fehler aufzeigt), wird die Hinterradlenkung gesperrt.
(Bereich 1)Δδ* ≧ 0,05°:
Wenn die Sollwertabweichung Δδ* größer oder gleich 0,05° ist, wird im Schritt 61 eine
erste Fehlerbestimmung unter Verwendung der in Fig. 7 gezeigten Karte durchgeführt.
Das heißt, daß die folgenden Bedingungen untersucht werden:
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,9° für 20 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,8° für 25 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,7° für 30 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,6° für 35 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,5° für 40 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,4° für 50 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,3° für 55 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,25° für 65 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,2° für 75 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,15° für 85 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,1° für 95 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,05° für 120 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,8° für 25 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,7° für 30 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,6° für 35 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,5° für 40 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,4° für 50 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,3° für 55 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,25° für 65 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,2° für 75 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,15° für 85 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,1° für 95 ms beibehalten wird.
Die Bedingung, daß Δδ* ≧ 0,05° für 120 ms beibehalten wird.
Wenn alle obigen Bedingungen erfüllt sind, geht der Ablauf zum Schritt 62, in dem das
erste Anomalitäten-Überwachungsflag FLAG1 gesetzt wird auf FLAG1 = 1.
Dann wird, während der in Fig. 5B gezeigte, zweite Fehlerbestimmungsablauf gleichzei
tig durchgeführt wird, das zweite Anomalitäten-Überwachungsflag FLAG2 vor dem Set
zen des ersten Anomalitäten-Überwachungsflags FLAG1 gesetzt, da eine lang andau
ernde Erzeugung einer großen Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels auftritt,
wenn die im Schritt 61 aufgeführten Bedingungen erfüllt sind. Somit sind, wenn im Schritt
62 FLAG1 = 1, im nächsten Schritt 64 beide Bedingungen FLAG1 = 1 und FLAG2 = 1
erfüllt, so daß der Überwachungsschaltkreis 14d im Schritt 65 feststellt, daß ein Fehler
des Sensors 26 aufgetreten ist.
Auf diese Weise wird, wenn die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels größer
oder gleich 0,05° ist, die Bestimmung des Auftretens eines Fehlers hauptsächlich durch
den in Fig. 5A gezeigten Fehlerbestimmungsablauf durchgeführt.
(Bereich 2)Δδ* < 0,05°:
Wenn die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels kleiner als 0,05° ist, geht der
in Fig. 5A gezeigte Ablauf zum Schritt 63, in dem, wenn der Zustand Δδ < 0,05° 125 ms
andauert, die erste Fehlerbestimmung durchgeführt wird.
In der zweiten Fehlerbestimmung geht der Ablauf, wenn die monotone Änderungsbedin
gung des Servostroms im Schritt 68, die monotone Änderungsbedingung der geschätz
ten Abweichung des Hinterradlenkwinkels im Schritt 70 und die Bedingung für den ad
dierten Wert des geschätzten Hinterradlenkwinkels im Schritt 72 alle erfüllt sind, zum
Schritt 73; in dem das zweite FLAG2 auf 1 gesetzt wird (FLAG2 = 1). Selbst wenn also
das erste FLAG1 im Schritt 64 schon auf 1 gesetzt ist (FLAG1 = 1), muß die Bestimmung
für das Auftreten eines Fehlers im Sensor 26 im Schritt 65 warten, bis das zweite FLAG2
gesetzt ist (FLAG2 = 1).
Auf diese oben beschriebene Weise wird, wenn die Sollwertabweichung Δδ* des Hinter
radlenkwinkels kleiner als 0,05° ist, die Feststellung eines Sensorfehlers hauptsächlich
entsprechend der in Fig. 5B gezeigten, zweiten Fehlerbestimmung durchgeführt.
Da bei der ersten Fehlerbestimmung im Schritt 61 das Verfahren zum Feststellen des
Auftretens eines Sensorfehlers auf der Basis des Absolutwerts der Sollwertabweichung
Δδ* des Hinterradlenkwinkels und der Dauer seines Auftretens durchgeführt wird, wird in
dem System mit einem einzigen Hinterradlenkwinkelsensor 26 ein Fehler in dem Hinter
radlenkwinkelsensor 26 festgestellt, wobei verhindert wird, daß bei einer instantanen Er
zeugung einer Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels eine Sensoranomalie
fälschlicherweise festgestellt wird.
Da zusätzlich die erste Fehlerbestimmung auf dem Sensoranomalie-(fehler-) Bestim
mungsgebiet (siehe Fig. 7) basiert, das durch eine Beziehung zwischen der Sollwertab
weichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels und der Auftrittsdauer so dargestellt ist, daß die
Auftrittsdauer kürzer wird, wenn der Betrag von Δδ* größer wird, wird das Auftreten eines
Fehlers in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 zu einem Zeitpunkt festgestellt, wenn eine
kürzere Abweichungsauftrittszeit mit einem großen Abweichungsbetrag erreicht wird,
bzw. zu einem Zeitpunkt festgestellt, wenn eine längere Abweichungsauftrittszeit mit ei
nem kleineren Abweichungsbetrag erreicht wird. Somit wird die Fehlerbestimmung in
dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt, zu dem der
tatsächliche Lenkwinkel der Hinterräder 3 und 4 basierend auf der Abweichung ungefähr
in demselben Maße wie der Einfluß, der durch das Fahrzeugverhalten gegeben ist, un
terdrückt wird.
In der zweiten, in Fig. 5B gezeigten Fehlerbestimmung für einen Sensorfehler auf der
Basis der monotonen Änderung des Servostroms IA und der Sollwertabweichung Δδ*
des Hinterradlenkwinkels und derselben Richtungsänderung stellt das System mit dem
einzigen Hinterradlenkwinkelsensor 26 das Auftreten eines Fehlers in dem Hinterrad
lenkwinkelsensor 26 fest, wobei verhindert wird, daß entsprechend der Bestimmung, ob
der addierte Wert .Δδ* der geschätzten Abweichung des Hinterradlenkwinkels einem
eingestellten Schwellenwert für das Auftreten eines instantanen Auftretens der monoto
nen Änderungen und derselben Richtungsänderung entspricht, eine fälschliche Feststel
lung eines Sensorfehlers während des normalen Betriebs des Sensors 26 durchgeführt
wird.
Da zusätzlich der Servostromausgang IA auf der Basis der Sollwertabweichung Δδ die
Sollwertabweichungsinformation über den Hinterradlenkwinkel enthält, wird die Anomali
tät in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 auf dieselbe Weise wie bei der ersten Fehler
bestimmung zum geeigneten Zeitpunkt festgestellt.
Da außerdem die zweite Bestimmung zum Auftreten eines Fehlers in dem Hinterrad
lenkwinkelsensor 26 auf der Basis des Servostroms und der Abweichung zwischen dem
geschätzten Hinterradlenkwinkel Δδ*, der entsprechend der Stellglied-
Transfercharakteristik bestimmt wird, und dem Sensorwert δR des Hinterradlenkwinkel
sensors, also der geschätzten Abweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels, durchgeführt
wird, wird die Beschränkung auf jeden der Anomalitäten-Bestimmungsmodi angewandt,
der eine geringe Sollwertabweichung im Falle der ersten Fehlerbestimmung auf der Ba
sis der Sollwertabweichung Δδ des Hinterradlenkwinkels im Rahmen der Bestimmungs
genauigkeit erzeugen würde.
In dem Ausführungsbeispiel wird die erste Fehlerbestimmungstechnik in dem Bereich
benutzt, in dem die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels größer oder gleich
0,05° ist und in dem die Bestimmungsgenauigkeit garantiert ist. Die zweite Fehlerbe
stimmungstechnik wird in dem Bereich benutzt, in dem die Sollwertabweichung Δδ* des
Hinterradlenkwinkels kleiner als 0,05° ist.
Somit kann der Vorteil, daß das Hinterradlenksystem einen einzigen Hinterradlenkwin
kelsensor 26 verwendet, so daß ein kosteneffektives System erhalten wird, erreicht wer
den. Zusätzlich kann auf verschiedene Arten von Anomalitätenmodi einschließlich einer
geringen Sollwertabweichung Δδ* im Hinterradlenkwinkel reagiert werden. Die Anomalität
in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 wird entsprechend dem Zeitablauf und der Genau
igkeit der Bestimmung festgestellt, die die erforderliche Leistung erfüllen.
Die Fig. 9A bis 9D zeigen Zeitablaufdiagramme der jeweiligen Signale, wenn verschie
dene Fehlermodi im Sensor 26 auftreten.
Fig. 9A zeigt den Fall, in dem eine konstante Sollwertabweichung Δδ* des Hinterrad
lenkwinkels in Abhängigkeit und aufgrund eines Einstellungsverschiebungsfehlers im
Sensor 26 unabhängig von dem Hinterradlenkwinkel-Sollwert δR * von 0° ausgegeben
wird.
In diesem Fall wird die zweite Fehlerbestimmung zu dem Zeitpunkt ausgeführt, zu dem
∫Δδ* den in Fig. 9A unten gezeigten Schwellenwert übersteigt. Es ist festzustellen, daß in
dem Fall, in dem die Bedingung Δδ* < 0,05° beibehalten wird, die zweite Fehlerbestim
mung vorteilhaft wird.
Fig. 9B zeigt den Fall, in dem eine schrittweise zunehmende Sollwertabweichung Δδ des
Lenkwinkels unabhängig von einem Sollwert ΔδR * von 0° für den Hinterradlenkwinkel
aufgrund z. B. eines Kurzschlusses einer Seite (der in Fig. 3 gezeigten, oberen Seite)
eines Widerstandsbereichs des Potentiometers, das den Hinterradlenkwinkelsensor 26
bildet, so daß die positive Spannung von z. B. +12 V an dem variablen Mittenabgriff 26a
(in Fig. 3 gezeigt) des Potentiometers anliegt, ausgegeben wird. In diesem Fall wird die
zweite Fehlerbestimmung zu einem in dem untersten Teil der Fig. 9B gezeigten Zeit
punkt durchgeführt. Die erste Fehlerbestimmung wird in dem unter Bezugnahme auf Fig.
9B beschriebenen Fehlermodus vorteilhaft, wenn die Sollwertabweichung Δδ* groß ist.
Fig. 9C zeigt den Fall, in dem der Hinterradlenkwinkel-Sensorwert δR auf Null gehalten
wird, aber aufgrund z. B. eines verklebten Mittenabgriffs 26a des Potentiometers, das den
Sensor bildet, ein konstanter Hinterradlenkwinkel-Sollwert δR * berechnet wird, so daß ein
konstanter, negativer Hinterradlenkwinkel Δδ* ausgegeben wird. In diesem Fall wird die
zweite Fehlerbestimmung zu dem in der untersten Zeichnung der Fig. 9C gezeigten
Zeitpunkt durchgeführt. Es ist festzustellen, daß bei diesem Fehlermodus und wenn Δδ*
< 0,05°, der zweite Fehlerbestimmungsmodus vorteilhaft wird.
Fig. 9D zeigt den Fall, in dem ein schrittweise zunehmender Hinterradlenkwinkel-Sollwert
ΔδR * berechnet wird, und zwar unabhängig von einer verschwindenden Hinterradlenk
winkel-Sensorausgabe aufgrund einer der Fehlermodi, also z. B. aufgrund eines Kurz
schlusses auf der anderen Seite des Potentiometers, das den Sensor 26 bildet, so daß
der Mittenabgriff 26a die negative Spannung erhält, oder aufgrund einer Unterbrechung
in dem Potentiometer, so daß der Mittenabgriff 26a eine unendliche Impedanz erhält und
eine abnehmende Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels ausgegeben wird.
In diesem Fall wird die zweite Fehlerbestimmung zu dem in dem untersten Teil der Fig.
9D gezeigten Zeitpunkt durchgeführt. Es ist festzustellen, daß die erste Fehlerbestim
mung vorteilhaft wird, wenn der Wert der Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwin
kels in den Bereich fällt, in dem der Wert von Δδ* groß ist.
Die Hauptvorteile der Vorrichtung zum Bestimmen des Auftretens eines Fehlers in dem
Sensor 26 entsprechend der Erfindung werden hiernach noch einmal beschrieben:
- 1. Da in der Vorrichtung zum Feststellen des Auftretens eines Fehlers in dem Sensor 26, das in einem motorbetriebenen Vierradlenksystem anwendbar ist, das den Hinterrad lenkwinkel über einen Motor 15 steuert, die Vorrichtung die erste Fehlerbestimmung durchführt, in der der Sensorfehler auf der Basis des Betrags und der Erzeugungszeit dauer der Sollwertabweichung Δδ* des hinteren Lenkwinkels bestimmt wird, kann ein kosteneffektives System mit einem einzigen Hinterradlenkwinkelsensor 26 erreicht wer den und eine genaue Fehlerbestimmung in dem Sensor 26 zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden, wobei die die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels beeinflussende Anomalität ohne fälschliche Fehlerbestimmung in dem Sensor 26 auftritt.
- 2. Da in der Vorrichtung zum Feststellen des Auftretens eines Fehlers in dem Sensor 26, das in einem motorbetriebenen Vierradlenksystem anwendbar ist, das den Hinterrad lenkwinkel über einen Motor 15 steuert, die Vorrichtung die zweite Fehlerbestimmung durchführt, in der der Sensorfehler auf der Basis der Erfüllung der Bedingungen, daß dieselben Richtungen von monotonen Änderungen im Servostrom IA und der geschätz ten Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels vorliegen und daß der akkumulier te Wert ∫Δδ* der geschätzten Sollwertabweichung des Hinterradlenkwinkels größer oder gleich einem eingestellten Schwellenwert a ist, festgestellt wird, kann das motorbetriebe ne Vierradlenksystem einen einzigen Lenkwinkelsensor 26 haben, so daß ein kostenef fektives System erreicht werden kann und der Fehler in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 bei geringen Ausgangssignalverschiebungen genau festgestellt werden kann.
- 3. Da in der Vorrichtung zum Feststellen des Auftretens eines Fehlers in dem Sensor 26, das in einem motorbetriebenen Vierradlenksystem anwendbar ist, das den Hinterrad lenkwinkel über einen Motor 15 steuert, die erste Fehlerbestimmungstechnik in einem Bereich verwendet wird, in dem die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels größer oder gleich 0,05° ist und in dem die Bestimmungsgenauigkeit garantiert ist, und die zweite Fehlerbestimmungstechnik in dem Bereich geringer Abweichung durchgeführt wird, in dem die Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels kleiner als 0,05° ist, kann der Fehler in dem Hinterradlenkwinkelsensor 26 zum richtigen Zeitpunkt und mit hoher Bestimmungsgenauigkeit festgestellt werden, was die erforderliche Leistung an ein kosteneffektives, motorbetriebenes Vierradlenksystem erfüllt, und die Vorrichtung zum Bestimmen des Auftretens eines Fehlers kann auf verschiedene Fehlermodi, ein schließlich des Auftretens von geringen Abweichungen der Sollwertabweichung Δδ* des Hinterradlenkwinkels reagieren.
Die Kombination der ersten und zweiten Fehlerbestimmungsverfahren ist in dem Ausfüh
rungsbeispiel beschrieben. Jedoch ist die Erfindung auch bei einer unabhängigen Feh
lerbestimmung nach dem ersten Verfahren bzw. nach dem zweiten Verfahren anwend
bar.
Im Detail zeigt Fig. 10A den Ablauf des ersten Fehlerbestimmungsverfahrens, bei dem
der Überwachungsschaltkreis 14d im Schritt 64' nur feststellt, ob FLAG1 = 1 ist.
Als Alternative zeigt Fig. 10B den Ablauf des zweiten Fehlerbestimmungsverfahrens, bei
dem im Schritt 73 der Inhalt des in Fig. 5A gezeigten Schritts 65 durchgeführt wird.
Claims (8)
1. Vorrichtung für ein Kraftfahrzeug mit:
der Hinterradlenkwinkelfühler ein einzelnes Potentiometer (26) aufweist, dessen Aus gangsspannungen dem Lenkwinkel (δR) der Hinterräder entspricht,
die Steuereinheit (14) mit einer Kennlinie (X) versehen ist, die eine Beziehung zwi schen einer Größe der Abweichung (ΔδR*) und einer Zeitdauer, während der die Abwei chung kontinuierlich auftritt, sowie einen Fehlerbestimmungsbereich angibt, innerhalb dem die Steuereinheit (14) bestimmt, daß der Hinterradlenkwinkelfühler (26) fehlerbehaf tet ist, wobei eine Grenze des Fehlerbestimmungsbereichs derart angegeben ist, daß die Zeitdauer umgekehrt proportional zur Größe der Abweichung ist, und daß die Steuerein heit (14) die Zeitdauer mißt, während der die Abweichung kontinuierlich auftritt, bestimmt, ob ein aufgetragener Wert der Größe der Abweichung und die gemessene Zeitdauer in den Fehlerbestimmungsbereich der Kennlinie (X) fällt, bestimmt, daß ein Fehler des Hinterradlenkwinkels auftritt, wenn der aufgetragene Wert in den Fehlerbestimmungsbe reich fällt, und ein Warnsignal abgibt, um die zuvor bestimmte Fehlerhaftigkeit des Hin terradlenkwinkelfühlers (26) anzugeben.
- a) einem Elektromotor (15) zum Ändern eines Lenkwinkels der Hinterräder des Kraftfahrzeugs im Ansprechen auf einen Speisestrom für den Elektromotor;
- b) einem Hinterradlenkmechanismus (6), der zwischen dem Elektromotor (15) und den Hinterrädern angeordnet ist und die Hinterräder nach Maßgabe einer Drehung der Motorwelle lenkt;
- c) einem Fahrzeug-Geschwindigkeitsfühler (29) zum Erfassen der Fahrzeugge schwindigkeit (V);
- d) einem Lenkwinkelfühler (28) zum Erfassen des Lenkwinkels (Θ) eines Lenkra des (7) des Kraftfahrzeugs;
- e) einem Hinterradlenkwinkelfühler (26) zum Erfassen des Hinterradlenkwinkels (δ);
- f) einer Steuereinheit (14) zum Berechnen eines Hinterradlenkwinkel-Sollwerts (δR*) entsprechend der festgestellten Werte für die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und den Lenkwinkel (Θ), zum Berechnen einer Abweichung (ΔδR*) zwischen dem erfaßten Wert des Hinterradlenkwinkels (δR) und dem Hinterradlenkwinkel-Sollwert (δR*) und zum Abgeben eines Servostroms an den Elektromotor (15) derart, daß die Abweichung zu Null wird;
der Hinterradlenkwinkelfühler ein einzelnes Potentiometer (26) aufweist, dessen Aus gangsspannungen dem Lenkwinkel (δR) der Hinterräder entspricht,
die Steuereinheit (14) mit einer Kennlinie (X) versehen ist, die eine Beziehung zwi schen einer Größe der Abweichung (ΔδR*) und einer Zeitdauer, während der die Abwei chung kontinuierlich auftritt, sowie einen Fehlerbestimmungsbereich angibt, innerhalb dem die Steuereinheit (14) bestimmt, daß der Hinterradlenkwinkelfühler (26) fehlerbehaf tet ist, wobei eine Grenze des Fehlerbestimmungsbereichs derart angegeben ist, daß die Zeitdauer umgekehrt proportional zur Größe der Abweichung ist, und daß die Steuerein heit (14) die Zeitdauer mißt, während der die Abweichung kontinuierlich auftritt, bestimmt, ob ein aufgetragener Wert der Größe der Abweichung und die gemessene Zeitdauer in den Fehlerbestimmungsbereich der Kennlinie (X) fällt, bestimmt, daß ein Fehler des Hinterradlenkwinkels auftritt, wenn der aufgetragene Wert in den Fehlerbestimmungsbe reich fällt, und ein Warnsignal abgibt, um die zuvor bestimmte Fehlerhaftigkeit des Hin terradlenkwinkelfühlers (26) anzugeben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (14)
die den Elektromotor (15) benutzende Hinterradlenkwinkelsteuerung unterbindet, wenn
bestimmt wird, daß der Hinterradlenkwinkelfühler (26) fehlerhaft ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerein
heit (14) einen Schätzwert des Hinterradlenkwinkels berechnet, der durch den Hinterrad
lenkwinkelmechanismus (6) als eine Funktion eines Servostroms (IA) und einer vorbe
stimmten dynamischen Kennlinie (G) des Elektromotors (15) bewirkt wird, wenn der
Servostrom dem Elektromotor zugeführt wird, eine geschätzte Abweichung (ΔδR*) zwi
schen dem erfaßten Wert des Hinterradlenkwinkels und dem abgeschätzten Wert des
Hinterradlenkwinkels berechnet, bestimmt, ob der Servostrom (IA) sich monoton verän
dert hat, bestimmt, ob die geschätzte Abweichung monoton geändert wird, bestimmt, ob
Richtungen beider jeweiliger Abweichungen des Servostroms (IA) und der geschätzten
Abweichung (ΔδR*) zueinander die gleichen sind, eine Änderungsrate der geschätzten
Abweichung des Hinterradlenkwinkels akkumuliert, wenn diese Bedingungen für die
monotonen Änderungen des Servostroms und der geschätzten Abweichung des Hinter
radlenkwinkels als Änderungen in jeweils der gleichen Richtung erfüllt sind, und das
Auftreten eines Fehlers in dem Hinterradlenkwinkelfühler (26) bestimmt, wenn ein akku
mulierter Wert der Änderungsrate der abgeschätzten Abweichung des Hinterradlenkwin
kels gleich oder größer als ein vorbestimmter Schwellenwert (a) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (14)
eine Anomalitätsinformation für einen überwachten Fühler aufgrund der Fehlerbestim
mung des Hinterradlenkwinkelfühlers (26) nach Maßgabe des vorbestimmten Fehlerbe
stimmungsbereichs abgibt, wenn die Abweichung des Hinterradlenkwinkel-Sollwerts
gleich oder größer als ein vorbestimmter Abweichungswert ist, und die Steuereinheit (14)
eine weitere Anomalitätsinformation für einen überwachten Fühler zu einem Zeitpunkt
abgibt, bei dem die gemessene Zeitdauer für eine vorbestimmte Zeitdauer angedauert
hat, anstelle der Fehlerbestimmung nach Maßgabe des Fehlerbestimmungsbereichs für
den Fühler, wenn der Abweichungswert von dem Hinterradlenkwinkel-Sollwert eine mo
notone Abweichung geringer als der vorbestimmte Abweichungswert ist, die Steuerein
heit (14) die Anomalitätsinformation für den überwachten Fühler abgibt, wenn der akku
mulierte Wert der Änderungsrate für die abgeschätzte Abweichung gleich oder größer
als der bestimmte Schwellenwert (a) ist, und die Steuereinheit (14) das Auftreten eines
Fehlers in dem Hinterradlenkwinkelfühler (26) im Ansprechen auf die Anomalitätsinfor
mationen für den überwachten Fühler bestimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Ab
weichungswert für den Hinterradlenkwinkel-Sollwert 0,05° und die vorbestimmte Zeit
dauer 125 msec sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fehlerbestim
mungsgebiet folgende Bedingungen umfaßt:
ob Δδ* < 0,9° für 20 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,8° für 25 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,7° für 30 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,6° für 35 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,5° für 40 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,4° für 50 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,3° für 55 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,25° für 65 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,2° für 75 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,15° für 85 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,1° für 95 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,05° für 120 ms beibehalten wurde.
ob Δδ* < 0,9° für 20 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,8° für 25 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,7° für 30 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,6° für 35 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,5° für 40 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,4° für 50 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,3° für 55 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,25° für 65 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,2° für 75 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,15° für 85 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,1° für 95 ms beibehalten wurde,
ob Δδ* < 0,05° für 120 ms beibehalten wurde.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Fühlerüber
wachungsvorrichtung das Auftreten eines Fehlers in dem Hinterradlenkwinkelfühler (26)
beim Erfüllen aller Bedingungen feststellt, wenn die Sollwertabweichung Δδ* größer oder
gleich 0,05° ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Füh
lerüberwachungsvorrichtung die Bestimmung, ob ein Fehler im Hinterradlenkwinkelfühler
(26) vorliegt, beginnt, wenn Δδ* kleiner als 0,05° ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP01077294A JP3216388B2 (ja) | 1994-02-02 | 1994-02-02 | 電動モータ駆動式四輪操舵装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19502484A1 DE19502484A1 (de) | 1995-09-07 |
| DE19502484C2 true DE19502484C2 (de) | 2000-05-18 |
Family
ID=11759629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19502484A Expired - Fee Related DE19502484C2 (de) | 1994-02-02 | 1995-01-27 | Vorrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Ändern eines Lenkwinkels der Hinterräder |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5554969A (de) |
| JP (1) | JP3216388B2 (de) |
| DE (1) | DE19502484C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10220887B4 (de) * | 2001-05-16 | 2010-09-16 | DENSO CORPORATION, Kariya-shi | Überwachungssystem für einen Mikrocomputer, der den Drehwinkel einer Dreheinrichtung berechnet |
Families Citing this family (29)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5594307A (en) * | 1994-02-10 | 1997-01-14 | Nissan Motor Co., Ltd. | Current servo amplification/control apparatus and method for reversible DC motor |
| KR0179484B1 (ko) * | 1996-06-04 | 1999-03-20 | 김영귀 | 4륜조향차량용 후륜조향장치 및 그 제어방법 |
| US5707117A (en) * | 1996-07-19 | 1998-01-13 | General Motors Corporation | Active brake control diagnostic |
| JP3554841B2 (ja) * | 1997-02-07 | 2004-08-18 | 光洋精工株式会社 | 自動車の舵取装置 |
| DE19819404C2 (de) * | 1998-04-30 | 2000-03-02 | Daimler Chrysler Ag | Lenkvorrichtung |
| US6098296A (en) * | 1998-12-03 | 2000-08-08 | Delco Electronics Corp. | Wheel alignment system and method for vehicles having steer-by-wire steering system |
| US6208917B1 (en) | 1999-12-23 | 2001-03-27 | Daimlerchrysler Corporation | Ambient temperature/inlet air temperature sensor dither |
| US8024088B2 (en) * | 2001-08-01 | 2011-09-20 | Nexteer (Beijing) Technology Co., Ltd. | Rear steering sensor diagnostic algorithm for four-wheel steering systems |
| US6519518B1 (en) * | 2001-08-01 | 2003-02-11 | Delphi Technologies, Inc. | Method for detecting motor control loss in a power steering system |
| CA2396349C (en) * | 2001-08-02 | 2006-01-24 | Kabushiki Kaisha Toyota Jidoshokki | Steering wheel position compensating apparatus in steering apparatus |
| JP2003160053A (ja) * | 2001-11-28 | 2003-06-03 | Toyoda Mach Works Ltd | 電気式動力舵取装置 |
| US6661191B2 (en) * | 2002-01-30 | 2003-12-09 | Visteon Global Technologies, Inc. | Method and apparatus for compensating drive current for an electric motor vehicle steering system |
| US6640167B1 (en) | 2003-02-25 | 2003-10-28 | Visteon Global Technologies, Inc. | Method of detecting and managing sensor fault for safety-critical road-wheel position in vehicle steer-by-wire systems |
| JP2006123611A (ja) * | 2004-10-26 | 2006-05-18 | Nissan Motor Co Ltd | 車両用操舵装置 |
| JP4727410B2 (ja) * | 2005-12-16 | 2011-07-20 | トヨタ自動車株式会社 | ステアリング制御装置および電動車両 |
| WO2010038317A1 (en) | 2008-09-30 | 2010-04-08 | Nissan Motor Co., Ltd. | System provided with an assistance-controller for assisting an operator of the system, control-operation assisting device, control-operation assisting method, driving-operation assisting device, and driving-operation assisting method |
| US8868298B2 (en) * | 2013-03-04 | 2014-10-21 | Ford Global Technologies, Llc | Electric power assist steering motor sensor redundancy |
| EP3025929B1 (de) * | 2014-11-28 | 2017-06-14 | Aktiebolaget SKF | Benutzerschnittstellenaktuator für ein pilot-by-wire-system |
| WO2016095825A1 (zh) * | 2014-12-16 | 2016-06-23 | 比亚迪股份有限公司 | 电动车辆、电动车辆的主动安全控制系统及其控制方法 |
| GB201501534D0 (en) | 2015-01-30 | 2015-03-18 | Rolls Royce Plc | Methods and systems for detecting, classifying and/or mitigating sensor error |
| US10328969B2 (en) | 2015-04-14 | 2019-06-25 | Volvo Truck Corporation | Method for optimizing the steering assistance |
| DE102016112332B4 (de) * | 2016-07-06 | 2021-09-02 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und vorrichtung zum überwachen eines reglerblocks zum ansteuern eines stellantriebs, insbesondere eines stellantriebs eines lenksystems |
| DE102017112183B4 (de) * | 2017-06-02 | 2021-03-25 | ME Mobil-Elektronik GmbH | Steueranordnung zur Lenkung einer Hinterradachse eines Fahrzeugs |
| KR102018084B1 (ko) * | 2018-03-02 | 2019-09-04 | 주식회사 만도 | 차량의 조향 장치 및 방법 |
| CN110171472B (zh) * | 2019-07-11 | 2023-07-07 | 吉林大学 | 一种双模式后轮主动转向装置 |
| KR102892013B1 (ko) * | 2020-11-11 | 2025-12-01 | 현대모비스 주식회사 | 전동식 조향시스템의 제어 장치 및 방법 |
| JP7503790B2 (ja) * | 2020-12-04 | 2024-06-21 | パナソニックIpマネジメント株式会社 | 制御方法、プログラム、移動体システム及び部品実装システム |
| CN115014814B (zh) * | 2022-05-16 | 2025-09-09 | 中国第一汽车股份有限公司 | 一种主动后轮转向装置的台架试验方法及装置 |
| US12391308B2 (en) * | 2023-08-23 | 2025-08-19 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | False positive request detection |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3623479A1 (de) * | 1985-07-12 | 1987-01-22 | Nissan Motor | Lenkhilfeeinrichtung fuer radfahrzeuge |
| EP0243180A2 (de) * | 1986-04-22 | 1987-10-28 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Durch Motor angetriebenes Servokenkungssystem für Vorder- und Hinterräder |
| JPS6382875A (ja) * | 1986-09-29 | 1988-04-13 | Hitachi Ltd | 電動式パワ−ステアリング装置 |
| DE4023812C2 (de) * | 1989-07-28 | 1992-09-10 | Fuji Jukogyo K.K., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE4230516A1 (de) * | 1991-09-11 | 1993-03-18 | Mitsubishi Electric Corp | Steuervorrichtung fuer ein mit motor ausgestattetes servolenksystem |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2689335B2 (ja) * | 1988-05-18 | 1997-12-10 | 自動車機器株式会社 | 4輪操舵システム駆動系のセルフチエツク方法 |
| JPH0218169A (ja) * | 1988-07-05 | 1990-01-22 | Nissan Motor Co Ltd | 4輪操舵車両のフェイルセーフ機構 |
| US5313389A (en) * | 1988-09-13 | 1994-05-17 | Aisin Seiki Kabushiki Kaisha | Fail-safe mechanism for vehicle stability augmentation steering system |
| EP0398381B1 (de) * | 1989-05-19 | 1993-12-15 | Nissan Motor Co., Ltd. | Vorrichtung zur Fehlerfeststellung in einem Steuersystem für den Betrieb einer Last |
| EP0477820B1 (de) * | 1990-09-25 | 1995-12-20 | Mazda Motor Corporation | Hinterradlenkungsvorrichtung |
-
1994
- 1994-02-02 JP JP01077294A patent/JP3216388B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-01-23 US US08/376,916 patent/US5554969A/en not_active Expired - Lifetime
- 1995-01-27 DE DE19502484A patent/DE19502484C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3623479A1 (de) * | 1985-07-12 | 1987-01-22 | Nissan Motor | Lenkhilfeeinrichtung fuer radfahrzeuge |
| EP0243180A2 (de) * | 1986-04-22 | 1987-10-28 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Durch Motor angetriebenes Servokenkungssystem für Vorder- und Hinterräder |
| JPS6382875A (ja) * | 1986-09-29 | 1988-04-13 | Hitachi Ltd | 電動式パワ−ステアリング装置 |
| DE4023812C2 (de) * | 1989-07-28 | 1992-09-10 | Fuji Jukogyo K.K., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE4230516A1 (de) * | 1991-09-11 | 1993-03-18 | Mitsubishi Electric Corp | Steuervorrichtung fuer ein mit motor ausgestattetes servolenksystem |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10220887B4 (de) * | 2001-05-16 | 2010-09-16 | DENSO CORPORATION, Kariya-shi | Überwachungssystem für einen Mikrocomputer, der den Drehwinkel einer Dreheinrichtung berechnet |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5554969A (en) | 1996-09-10 |
| DE19502484A1 (de) | 1995-09-07 |
| JPH07215231A (ja) | 1995-08-15 |
| JP3216388B2 (ja) | 2001-10-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19502484C2 (de) | Vorrichtung für ein Kraftfahrzeug zum Ändern eines Lenkwinkels der Hinterräder | |
| DE4023812C2 (de) | ||
| DE3903834C2 (de) | ||
| DE69821686T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Lenkwinkels | |
| DE4422031B4 (de) | Fahrzeuglenksystem | |
| DE3537024C2 (de) | ||
| DE102014204461B4 (de) | Verfahren zur Verbesserung des Geradeauslaufs eines Fahrzeugs | |
| DE3704406C2 (de) | ||
| DE19702383A1 (de) | Fahrzeuglenk-Steuer/Regel-System | |
| DE3875196T2 (de) | Motorbetriebene servolenkung fuer fahrzeuge. | |
| DE19635892A1 (de) | Automatische Fahrvorrichtung | |
| DE102007016829A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung eines Absolutwerts einer Größe | |
| DE3834056C2 (de) | ||
| WO2016165888A1 (de) | Aktuator für eine hinterradlenkung eines kraftfahrzeuges | |
| EP0369988A2 (de) | Futtererntemaschine | |
| DE3911453A1 (de) | Hinterrad-lenkvorrichtung | |
| DE3942494A1 (de) | Hinterradlenkanordnung fuer ein fahrzeug mit vierradlenkung | |
| DE4231328C2 (de) | Servolenkungsvorrichtung und Verfahren zum Steuern einer Servolenkungsvorrichtung | |
| DE4232250C2 (de) | Motorbetriebene Servolenkvorrichtung für ein Fahrzeug und Steuerverfahren dafür | |
| DE4015618C2 (de) | Lenkradneutralstellungs-Bestimmungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug | |
| DE4015616C2 (de) | Lenkradneutralstellungs-Bestimmungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug | |
| CH679923A5 (de) | ||
| DE10247975A1 (de) | Verfahren zum Betreiben einer aktiven Lenkung und aktive Lenkung eines Fahrzeugs | |
| DE19720440B4 (de) | Verfahren zur Regelung einer dynamischen Zustandsgröße eines Fahrzeugs | |
| DE102020212526A1 (de) | Verfahren zur Früherkennung unregelmäßiger Reifenabnutzung und/oder unbeabsichtigter Veränderungen von Fahrwerkseinstellungen eines Kraftfahrzeugs |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B62D 5/04 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |