DE19501715A1 - Reinigungsvorrichtung für Filterpatronen - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für FilterpatronenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Filter
patronen. Derartige Filterpatronen, die meist zylinderförmig
aus in Falten gelegtem Filterpapier gebildet sind, werden in
Filtern für unterschiedliche Anwendungsgebiete eingesetzt,
wobei sie normalerweise von der zu filternden Luft von außen
nach innen durchströmt werden. Dabei bildet sich auf der
Oberfläche eine Schicht von Staub und anderen Verunreinigun
gen, die von Zeit zu Zeit entfernt werden muß. Dies kann von
innen her durch Blasluft geschehen, die den Staubbelag durch
Rückwärtsdurchströmung entfernt. Wenn man jedoch mit Druck
luft arbeitet, die jeweils nur lokal auf einen Punkt oder
eine kleine Fläche des Filters gerichtet wird, so ergibt sich
zusätzlich ein Luftimpuls und auch eine mechanische Bewegung
der Filterfläche, die für eine perfekte Ablösung des außen
entstandenen Filterkuchens, insbesondere bei Rauchgasfiltern,
sorgt.
Aus der US-5 322 535 ist eine derartige Reinigungsvorrichtung
bekanntgeworden, bei der ein zwei U-förmige Bügel umfassen
des Gestell in der Mitte eine Schraubspindel, gegenüber dem
inneren Gestell drehbar gelagert, trägt. Auf der Schraubspin
del befindet sich eine Schraubmutter. Der innere U-Bügel ist
von einem unterhalb der Filterpatrone angeordneten Motor
drehend antreibbar. Er nimmt dabei eine radial gerichtete,
auf der Schraubmutter angebrachte Blasdüse mit, die dement
sprechend einen schraubenförmigen Weg beschreibt und sich
somit axial und in Umfangsrichtung mit ihrer Mündung an der
Filterpatrone entlang bewegt.
Diese Vorrichtung ist sehr kompliziert aufgebaut. Der Antrieb
durchdringt die Abgrenzung zwischen Rein- und Rohluftraum und
liegt selbst teilweise im Rohluftraum. Dadurch wird nicht nur
die Bauhöhe vergrößert, sondern es besteht auch die Gefahr
eines Rohluftkurzschlusses und der Verschmutzung des An
triebs. Ferner erheben sich Probleme bei der Zuführung der
Druckluft zu der Luftblasdüse. Die Ansteuerung der Endpunkte
der Axialbewegung erfordert steuerungstechnische Maßnahmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reinigungsvorrichtung für
Filterpatronen zu schaffen, die einfach und betriebssicher
aufgebaut ist und in der Anwendung große Flexibilität auf
weist.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Das Zugmittel kann vorzugsweise ein Kettentrieb sein, der um
ein an der Führung gelagertes Umlenkrad und um ein Antriebs
rad verläuft, das außerhalb des Patronenfilters angeordnet
sein kann. Dort kann auch der Axialantrieb in Form eines
Getriebemotors oder dgl. liegen. Dieser kann vorzugsweise
außerhalb, z. B. in einem oben an die Filterpatrone anschlie
ßenden Reinluft-Sammelraum liegen. Damit kann die gesamte
Reinigungsvorrichtung im Reinluftraum des Filters liegen, und
es sind keine Gehäusedurchführungen mit eventuellen Abdich
tungsproblemen nötig.
Die Reinigungsvorrichtung kann aus einer Führung, beispiels
weise in Form eines Vierkantrohres, bestehen, auf dem ein
Führungskörper läuft, der aus einem Stator und einem Rotor
besteht. Am Rotor kann die Luftblasdüse angeordnet sein,
während der Stator mit dem der vorzugsweise außen neben dem
Führungsrohr verlaufenden Kettentrieb verbunden ist. Dies
kann so geschehen, daß der Anlenkpunkt an der Kette um die
Kettenräder umlaufen kann und dadurch die Axialbewegungsrich
tung ohne Änderung der Kettenantriebsrichtung umsteuert.
Der Rotor kann von einem am Stator des Führungskörpers
vorgesehenen Drehantrieb, z. B. einem Elektromotor, bewegt
werden. Durch die gesonderten Axial- und Antriebe ist es
möglich, das Verhältnis von Axialbewegung zu Drehbewegung den
jeweiligen Verhältnissen ideal anzupassen. Durch gesonderte
Regelung der Antriebe könnte auch dieses Verhältnis während
eines Durchgangs geändert werden, um beispielsweise besonders
verschmutzte Teile des Patronenfilters besonders gründlich zu
reinigen.
Die gesamte Reinigungsvorrichtung besteht also aus der
langgestreckten Führung mit dem darauf bewegbaren Führungs
körper und dem außerhalb des Patronenfilters anzuordnenden
Axialantrieb, der in dem ohnehin vorhandenen Reinluftsammel
raum liegen kann. Es ist daher leicht möglich, diese Vorrich
tung in Filter zu integrieren, ohne daß besondere Umbauten
oder Konstruktionsänderungen nötig sind.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu
mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführun
gen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im Folgenden näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 und 3 Seitenansichten der Reinigungsvorrichtung
mit teilgeschnittenem Filter, jeweils aus um
90° versetzter Richtung gesehen und
Fig. 2 einen Schnitt durch die Reinigungsvorrichtung,
im übrigen in Darstellungsweise gemäß Fig. 3.
Die Zeichnungen zeigen eine Filtereinrichtung 11 mit einem
strichpunktiert angedeuteten Rohluftraum 12, in die die zu
reinigenden Medien, beispielsweise Rauchgase oder andere mit
Stäuben oder anderen Verunreinigungen versehene Medien, im
folgenden vereinfachend als Luft bezeichnet, einströmen
können. Zentral in dem Rohluftraum ist ein relativ großer
Patronenfilter mit vertikaler Mittelachse 15 angeordnet. Er
hat in üblicher Weise eine zylindrische Form, wobei der
Mantel aus zick-zack-förmig gefalztem Filtermaterial 16
mit längs verlaufenden Falten besteht. Dieses ist an den
oberen und unteren Stirnflächen beispielsweise durch Ein
gießen oder Einschäumen in ringförmige Endscheiben 17 gebun
den. Wenigstens eine der Endscheiben, im vorliegenden Fall
die obere, trägt eine wulstförmige Ringdichtung 18, die an
einer oberen Trennwand 19 zwischen dem Rohluftraum 12 und
einem Reinluft-Sammelraum 20 abdichtend anliegend.
An der Unterseite ist der im Inneren des Patronenfilters
gebildete Reinluftraum 21 durch eine Scheibe 22 verschlossen,
die abdichtend an der Endscheibe 17 anliegt. Hier könnte auch
eine permanente Dichtung, die gegen die Wandung des Roh
luftraums wirkt, vorgesehen sein.
Zwischen dem im Patronenfilter 14 liegenden Reinluftraum 21
und dem Reinluftsammelraum 20 besteht eine Verbindung in Form
eines Durchbruchs 23 durch die Trennwand 19. Die Reinluft
tritt aus einem seitlichen Austritt 24 aus.
Der Reinluftsammelraum 20 und der Innenraum 21 des Patronen
filters 14 enthält eine Reinigungsvorrichtung 25 für den
Patronenfilter 14. Sie enthält eine langgestreckte, den
Patronenfilter auf seine ganze Länge und zentral, d. h. auf
seiner Mittelachse 15, durchragende Führung 26 in Form eines
Vierkantrohres, das unten an der Scheibe 22 und oben, im
Reinluftraum 20, über einen Getriebebock 27 an einem stern
förmigen Rahmen 28 befestigt, der an der Trennwand 19 ange
bracht ist. Er nimmt einen Elektro-Getriebemotor 30 eines
Axialantriebes 29 auf, der ein Ketten-Antriebsrad 31 mit
horizontaler Achse antreibt. Dieses ist außen am Getriebebock
27 so angeordnet, daß darum ein umlaufendes Zugmittel in Form
einer Kette 32 längs der Führung, und zwar je ein Kettentrum
an einer von zwei entgegengesetzten Außenseiten der Führung
26 entlang bis zu einem Umlenk-Kettenrad 33 nahe dem unteren
Ende des Patronenfilters 14 verläuft.
Das Umlenk-Kettenrad 33 ist um eine in einem Lagerkörper 34
angebrachte horizontale Achse 35 frei drehbar. In seinem
Bereich hat das Führungsrohr 26 Ausschnitte, so daß die
Kette um das Umlenk-Kettenrad 33 herum durch die Führung quer
hindurchlaufen kann.
Der Lagerkörper 34 ist in dem Führungsrohr 26 axial ver
schiebbar und wird durch eine Zugfeder 36 nach unten ge
spannt, so daß die Kette stets unter einer vorgegebenen
Vorspannung steht. Diese Umlenk- und Spannmechanik ist also
in das Führungsrohr integriert.
Die Führung 26 wird von einem Führungskörper 37 umgeben,
dessen Innendurchmesser dem der Führung 26 angepaßt ist, so
daß er sich auf der Führung axial bewegen, jedoch nicht
selbst drehen kann. Er besteht aus einem Stator 38 und einem
darauf und dementsprechend um die Führung herum drehbar
gelagerten Rotor 39, der von einem Drehantrieb 40 mit einem
Elektromotor 41 angetrieben wird, der über ein Ritzel 42 und
eine Verzahnung 43 am Außenumfang des Rotors diesen dreht.
Vom Rotor verläuft eine Luftblasdüse 44 nach außen, die eine
im wesentlichen radial gerichtete Austrittsöffnung 45 hat,
die dicht an der Innenseite 46 des Patronenfilters verläuft,
also an den inneren Faltkanten des zick-zack-förmigen Patro
nenfiltermantels 16 entlang. Das die Luftblasdüse bildende
Rohr ist etwas nach unten abgekröpft, um dem Patronenfilter
auch in seinem unteren Bereich überstreichen zu können, indem
die Axialbewegung des Führungskörpers 37 durch die Endscheibe
22 begrenzt ist.
Der Führungskörper ist durch eine am Stator 38 nach oben
ragende Anschlußplatte mit der Kette 32 verbunden. Dazu ist
in der Anschlußplatte 48 ein Langloch vorgesehen, durch das
ein in die Kette eingreifender Stift 49 verläuft und sich
darin quer bewegen kann. Die Kette 32 verläuft durch den
Stator 38 hindurch.
Zwischen Rotor 39 und Stator 38 ist ein Druckluft-Übertrager
50 angeordnet. Er besteht aus einer umlaufenden Nut 51 mit
beidseitig axial anschließenden Dichtungen 52, die im Rotor
über einen in Fig. 2 nicht dargestellten Druckluftkanal im
Stator 38 verläuft. An die Nut 51 ist die Luftblasdüse 44
angeschlossen. Der Druckluftkanal im Stator 38 ist an eine
Druckluftzuleitung 53 angeschlossen, die, wie in Fig. 2 und 3
strichliert angedeutet ist, in Form eines selbstfedernden
Spiralschlauches parallel zur Führung 26, jedoch diese nicht
umgebend, verläuft. Die Achse des Spiralschlauches verläuft
also parallel außerhalb der Führung 26. Sie ist oben am
Rahmen 28 angebracht und verläuft von dort aus dem Rein
luftraum 20 hinaus. Parallel zu der Druckluftzuleitung 53
verläuft ein nicht dargestelltes elektrisches Kabel für die
Versorgung des Elektromotors 41. Beide Kabel können zusammen
geklammert oder auch als integrierte Einheit hergestellt
sein.
Im Filterbetrieb strömt die Rohluft durch den Eintritt 13 in
den Rohluftraum 12. Die auszufilternden Bestandteile setzen
sich in Form eines Filterkuchens auf der Außenseite des
Filtermaterials 16 ab, während die Reinluft in den Reinluft
raum 21 des Patronenfilters 15 und von dort über die Öffnung
23 in den Reinluftsammelraum 20 sowie zum Austritt 24 hinaus
strömt.
Wenn der Filter durch den anbackenden Filterkuchen in seiner
Wirksamkeit beeinträchtigt wird, so erfolgt die Reinigung.
Dazu wird die Reinigungsvorrichtung 25 in Betrieb gesetzt;
der Axial- und Drehantrieb 49 wird in Gang gesetzt und über
die Zuleitung 53 Druckluft über den Rotierübertrager 50 zur
Luftblasdüse geleitet. Der Rotor 39 dreht sich also, während
sich der Führungskörper 37, durch die Kette 32, die ein
Zugmittel bildet, zwangsgeführt, axial bewegt. Dadurch
beschreibt die Düsenöffnung 45 eine wendelförmige Bahn an den
Innenkanten 46 der Falten des Filtermaterials 16 entlang,
bläst also jeweils abwechselnd in die Falten hinein und gegen
die Flanken sowie über den Faltenscheitel hinweg. Dadurch
wird die Druckluft nicht nur durch den Filter zurückgedrückt,
sondern es entsteht auch eine schüttelnde Seitwärtsbewegung
jeder einzelnen Falte, die den Filterkuchen ablöst und ihn
nach unten in den Rohluftraum fallen läßt, wo eine Entsor
gungsöffnung oder ein Sammelbehälter vorgesehen sein kann.
Dabei ist zu erkennen, daß die Luftblasdüse von ihrer oberen
Stellung (Fig. 3) bis nahe an die untere Endscheibe 17 den
gesamten Patronenfilter überstreichen kann, weil die dicht an
beiden Seiten der Führung entlanglaufende Kette durch zur
Führung hin offene Axialkanäle 54 (in Fig. 1 und 3 strich
liert angedeutet) im Stator 38 hindurch läuft. Der Führungs
körper 37 kann daher das untere Umlenkrad 33 "überfahren",
bis sein Anlenkungsstift 49 dieses erreicht. Da die Anlenkung
durch den Stift 49 mit einigem Abstand über der Austritts
öffnung 45 der das Reinigungsmittel bildenden Luftblasdüse 44
angeordnet ist, kann diese also weit über das Umlenkungsrad
herunterreichen und somit das untere Ende des Patronenfilters
erreichen.
Der Anlenkungsstift 49, der an einem Kettenglied angreift,
ist in dem Langloch 55 der Anschlußplatte 48 so geführt, daß
er, wenn er um das obere oder untere Kettenrad 31, 33 herum
läuft, in dem Langloch 55 auf die andere Seite herüberglei
tet und den Führungskörper in Gegenrichtung mitnimmt. Der
Axialantrieb 29 braucht also nicht umgesteuert zu werden,
sondern treibt den Führungskörper axial hin- und hergehend.
An beiden Umlenkungen der Kette wechselt der Stift 49 seine
Position im Langloch 55 und treibt dann den Führungskörper in
Gegenrichtung an.
Ein besonderer Vorteil ist, daß durch die Anordnung eines
Führungskörpers mit einem nur axial, aber nicht drehbar
geführten Stator 38 und einem darauf beweglichen Rotor 39 die
Zuleitung 53 sich nicht mitdrehen muß und exzentrisch außer
halb der Führung im Reinluftraum verlaufen kann. Die gesamte
Führung ist im Reinluftraum angeordnet und daher nicht
verschmutzungsgefährdet. Als Zugmittel ist eine Kette bevor
zugt, es könnte jedoch auch ein Zahnriemen oder ein anderes
umlaufendes Zugmittel verwendet werden. Wegen der leichten
Steuerbarkeit sind Elektromotoren als Antriebe für Axial- und
Drehbewegung vorgesehen. Es wäre jedoch auch möglich, die
Antriebe, beispielsweise den Drehantrieb, als aktiven Luftmo
tor oder mit Rückstoßwirkung arbeitend auszubilden, also
mit der zur Luftblasdüse geleiteten Druckluft anzutreiben. In
diese Falle würde man die Elektrozuleitung zum Führungskörper
37 einsparen. Die Vorrichtung kann, wie dargestellt, über
einen Rahmen und mit Befestigung am unteren Patronenende
angebracht sein. Sie kann dabei gleichzeitig einen unteren
Halter für die Patrone bilden. Es jedoch auch möglich, die
Patrone unabhängig davon im Rohluftraum anzuordnen und die
Vorrichtung ggf. auch frei ausragend durch den Patroneninnen
raum zu führen. Als Reinigungsmittel ist eine Luftblasdüse
mit Druckluftanschluß bevorzugt, es wäre aber auch möglich,
mehrere Düsen vorzusehen oder mechanische Mittel, z. B.
klopfend wirkende Bürsten z. B. unterstützend, vorzusehen.
Claims (14)
1. Reinigungsvorrichtung für Filterpatronen (14), die im
Inneren der Filterpatrone (14) anzuordnen ist und
drehend angetriebene Reinigungsmittel (44) aufweist,
wobei das Reinigungsmittel (44) mittels eines Zwangs-
Axialtriebes (29) an einer Führung (26) längs der
Filterachse (15) bewegbar angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Axialantrieb (29) ein umlaufen
des Zugmittel (32) aufweist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß gesonderte Antriebe (29, 40) für den
Axial- und den Drehantrieb vorgesehen sind.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Führung (26) ein einen axial
beweglichen Stator (38) und einen daran um die Führung
(26) drehbaren Rotor (39) aufweisender Führungskörper
(37) geführt ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel
(32) ein Kettentrieb ist, der um wenigstens ein an der
Führung (26) gelagertes Umlenkrad (33) und um ein
vorzugsweise außerhalb der Filterpatrone (14) angeordne
tes Antriebsrad (31) verläuft.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel
(32) außerhalb vorzugsweise nahe parallel zu der Führung
(26) und ggf. durch den Stator (38) des Führungskörpers
(37) hindurch verläuft.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines
der Kettenräder, vorzugsweise das Umlenk-Kettenrad (33),
mit einer Spannvorrichtung (34, 36) versehen ist, die
insbesondere in der Führung (26) angeordnet ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung ein
Rohr, insbesondere ein Vierkantrohr, ist, in dem ggf.
ein Lagerkörper (34) für das Umlenkkettenrad (33)
spannbar angeordnet ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (37) eine
Koppelung zum Zugmittel (32) aufweist, die um Umlenkun
gen (31, 33) des Zugmittels (32) herumläuft und einen
oszillierenden Antrieb des Führungskörpers (37) ohne
Umsteuerung des Axialantriebes sicherstellt.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungs
mittel (44) wenigstens eine Luftblasdüse enthält.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb
des Reinigungsmittels ein Fremdantrieb ist, der einen
das Reinigungsmittel tragenden Rotor (39) gegenüber
einem mit dem Axialtrieb (29) verbundenen, axialbewegli
chen Führungskörper (37) dreht und an dem Führungskörper
angeordnet ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung von
Reinigungsmedium und/oder Energie zum Reinigungsmittel
(44) durch eine längenveränderliche Zuleitung (53), wie
einen Spiralschlauch/-kabel erfolgt.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zuleitung nicht mit dem Reinigungsmit
tel rotierend, vorzugsweise exzentrisch neben der
Führung, verläuft.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Axialantrieb
einen Motor und ein Getriebe aufweist, die außerhalb der
Filterpatrone (14) in einem darüber liegenden Reinluft-
Sammelraum (20) angeordnet sind.
14. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs
vorrichtung im Reinluftraum (20, 21) einer Filterein
richtung (11) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19501715A DE19501715A1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Reinigungsvorrichtung für Filterpatronen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19501715A DE19501715A1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Reinigungsvorrichtung für Filterpatronen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19501715A1 true DE19501715A1 (de) | 1996-07-25 |
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Family Applications (1)
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| DE19501715A Withdrawn DE19501715A1 (de) | 1995-01-20 | 1995-01-20 | Reinigungsvorrichtung für Filterpatronen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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