DE19500062C2 - Entlüftungsventil - Google Patents
EntlüftungsventilInfo
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- F24D19/00—Details
- F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
- F24D19/082—Arrangements for drainage, venting or aerating for water heating systems
- F24D19/083—Venting arrangements
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- F24D19/086—Arrangement of venting valves for central heating radiators hand-operated
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Description
Beim Entlüften eines Heizkörpers der Warmwasserheizungsanlage muß der Mon
teur dabei stehen, um das Ventil zuzudrehen, wenn der Heizkörper entlüftet
wird und Wasser austritt. Als Alternative gibt es selbstschließende Ventile
mit eingelegten Dichtringen, die bei Nasse aufquillen und so abdichten.
Diese verkalken aber in kurzer Zeit auf der Dichtungsfläche und funktionie
ren dann nicht mehr. Desweiteren dichten die herkömmlichen Ventile metal
lisch ab, d. h. sie müssen mit einem speziellen Schlüssel auf- bzw. zuge
dreht werden, da sie von Hand zugedreht nicht dicht werden. Desweiteren
müssen die Ventile durch das Feingewinde (erforderlich durch die metal
lische Abdichtung) mehrere Umdrehungen gedreht werden bis sie abdichten
bzw. öffnen.
Aus DE 42 00 856 C1 und CH 6 41 885 sind Entlüftungsventile bekannt, die
wie üblich mittels eines Vierkantschlüssels oder Schraubendrehers, der auf
den Vierkant der Ventilspindel aufgesteckt wird und diese durch Eindrehen
in den Ventilkörper konisch gegenüber dem Entlüftungsgehäuse abgedichtet
wird, sowie daß das Entlüftungsgehäuse drehbar ist.
Diese sind jedoch nicht selbstschließend und müssen mittels eines Vierkant
schlüssels durch mehrmalige Umdrehungen der Ventilspindel geöffnet, bzw.
geschlossen werden.
Aus DE 24 33 240 A1 ist ein Entlüftungsventil bekannt, bei welchem durch
das Eindrücken eines Stiftes das Ventil geöffnet wird und gleichzeitig
durch eine Feder zusammengedrückt wird. Beim Loslassen des Stiftes wird
dieser wieder durch die Feder in die Ausgangsstellung zurück gedrückt und
somit das Ventil geschlossen.
Dies hat den Nachteil, daß der Monteur die Zeit während des Entlüftungsvor
ganges daneben stehen muß, um den Stift einzudrücken, damit das Ventil ge
öffnet ist. Des weiteren ist das Ventil nicht selbstöffnend wie bei der
zweiten Konstruktion, auch ist das Ventilgehäuse und der Ventilstift sowie
die Feder außerhalb des Heizkörpers gelagert, so daß das Ventil unverhält
nismäßig große Ausmaße annimmt.
Aus US 37 52 177 ist ein Entlüftungsventil bekannt, das wie vor durch ein
drücken eines Stiftes das Ventil geöffnet wird und durch loslassen wieder
geschlossen wird. Zusätzlich hat es eine selbstschließende Funktion, die
durch eine Schwimmerkugel stattfindet.
Dies hat den Nachteil, daß durch die kleinen Bohrungen der Entlüftungsvor
gang sehr lange anhält. Des weiteren ist volle Dichtigkeit durch den mini
malen Auftrieb der Kugel nicht gewährleistet, auch kann man nach solch ei
ner Undichtigkeit nicht mehr nachträglich eingreifen, indem man z. B. durch
Verstellen einer Ventilspindel diese Undichtigkeit beseitigt. Für den
schnellen Entlüftungsvorgang muß wie vor ein Monteur den Stift eindrücken,
so daß das Ventil geöffnet wird. Auch ist die komplette Mechanik außerhalb
des Heizkörpers angesiedelt, so daß das Ventil wie vor unverhältnismäßig
groß erscheint.
Aus DE-AS 15 79 902 ist ein Entlüftungsventil bekannt, das durch einen
drehbaren Entlüftungs-Excenter und einem daran befestigten Luftabführungs
röhrchen von außen so eingestellt wird, daß es am höchsten Punkt im Inneren
des Heizkörpers ist.
Dies hat den Nachteil, daß nach dem Einschrauben des Entlüftungsgehäuses
das Luftabführungsröhrchen mit einem Spezialschlüssel justiert werden muß,
so daß es sich beim Öffnen bwz. Schließen der Ventilspindel nicht mitdreht.
Des weiteren ist aus der Patentschrift ein durch Quellscheiben selbst
schließendes bzw. öffnendes Entlüftungsventil bekannt, das den Nachteil
hat, daß die Quellscheiben außerhalb des Heizkörpers gelagert sind und die
se dadurch sehr leicht verkalken und nicht mehr die volle Dichtigkeit ge
währleisten. Des weiteren können nur wenige Quellscheiben eingelegt werden,
so daß die Ausdehnung der Quellscheiben nicht groß ist. Auch besteht der
Nachteil darin, daß eine Quellscheibe gleichzeitig für die Abdichtung ver
antwortlich ist, so daß bei einer kleinen Verkalkung oder Verschmutzung
diese nicht mehr richtig abdichten.
Die Erfindung liegt darin, ein Entlüftungsventil zu konstruieren, das
selbstschließend und durch einfaches Drücken zu öffnen ist, sowie mittels
eines Handrades durch eine halbe Umdrehung zu öffnen bzw. zu schließen ist.
Desweiteren ein Entlüftungsventil auf der Basis des o. g. zu konstruieren,
jedoch mit Quellscheiben, welche nicht verkalken können, sowie ein Entlüf
tungsgehäuse zu konstruieren, bei dem Lufteintritt und Entlüftungsgehäuse
automatisch oben ist, wenn der Luftaustrittsnippel nach unten gedreht wird.
Gemäß der Erfindung besteht ein Entlüftungsventil für einen Heizkörper der
Warmwasserheizungsanlage aus einem Einschraubteil 1, welches in den An
schluß des Heizkörpers eingeschraubt wird, an dem wiederum eine Tauchhülse
2 angeschraubt ist, die in den Heizkörper hineinragt. An dem Einschraubteil
ist ein Flansch 3 mit einem Nippel 4 angegossen, in den das Entlüftungsteil
5 aufgesteckt ist und an dem wiederum eine Führung 6 für das Handrad 9 an
geformt ist. An dem Entlüftungsteil 5 ist der Auslaufnippel 6 so geformt,
daß man ein Gefäß einhängen kann.
In dem Nippel 4 des Flansches 3 ist eine Spindel 7 gelagert. An der Spindel
7 ist ein Gewinde 8 angebracht, welches im Handrad 9 eingeschraubt ist. Ein
O-Ring 10, der in den Spindel 7 eingelegt ist, dient als eigendlicher
Schließkörper des Ventils. Desweiteren ist eine Druckfeder 11 auf den Spin
del 7 aufgesteckt, welche durch einen auf den Spindel 7 aufgesteckten Ring
12 unter Druck gehalten wird. Damit sich der Spindel 7 beim Öffnen bzw.
Schließen nicht mit dreht, ist er am Ende sechskantig sowie verjüngt, damit
sich der Spindel 7 nur bis zur Tauchhülsenwandung 14 herausschieben läßt.
Ebenso ist am Ende des Spindel 7 ein Ring 15 aufgelegt, damit er sich nicht
zu weit in den Ventikörper zieht.
In dem Tauchhülsengehäuse 2 ist ein Schwimmer 16 untergebracht, welcher den
Spindel 7 in der geöffneten Stellung hält. Rund um die Tauchhülse 2 sind
Bohrungen 17, durch welche die Luft bzw. das Wasser in das Gehäuse treten
bzw. abfließen kann.
Die Funktionsweise des Entlüftungsventils ist folgende:
Der Monteur schraubt das Entlüftungsventil mit Einschraubteil 1 und der
Tauchhülse 2 in den Heizkörper, stellt das Handrad 9 auf die Stellung
"Air-Tipp" und drückt das Handrad 9 in Richtung Ventilkörper. Dadurch wird
der Spindel 7 mit dem O-Ring 10 aus der Bohrung des Nippels 4 herausge
drückt und gleichzeitig rastet der Schwimmer 16 mit der angeformten Nase 17
in den Ring 12 des Ventilspindel 7 ein und hält es gegen den Druck der Fe
der 11 offen. Wird der Heizkörper mit Wasser gefüllt, braucht nun der Mon
teur nicht mehr dabei zu stehen und kann sich anderen Arbeiten widmen.
Ist die Luft aus dem Heizkörper entwischen, tritt das nachfließende Wasser
durch die Bohrungen 17 in die Tauchhülse 2. Dadurch wird der Schwimmer 16
nach oben gedrückt. Unterstützt wird dies durch die Abschrägung 18 des
Schwimmers 16, da der Druck der Feder 11 auf eine kleine Kante 19 des
Schwimmers 16 wirkt und dadurch eine Hebelwirkung einsetzt, welche den
Schwimmer 16 ausrasten läßt. Durch den Druck der Feder 11 wird nun die Ven
tilspindel 7 mit dem O-Ring 10 in die Bohrung des Flanschnippel 4 gedrückt,
wodurch das Ventil geschlossen ist und kein Wasser austreten kann.
Wenn der Heizkörper länger entlüftet werden muß, weil sich Luftbläschen im
Heizkörper befinden, so wird das Handrad 9 wie üblich nach links gedreht
und der Ventilspindel 7 mit dem O-Ring 10 wird aus der Bohrung des Nippel 4
herausgedrückt und das Ventil ist offen. Nun kann das Heizungswasser am O-
Ring 10 und der Ventilspindel 7 vorbei durch die beiden Durchlässe 20 des
Flanschnippel 4 in die Kanäle des drehbaren Entlüftungsgehäuses 6 und in
den Auslaufnippel 6 gelangen. In den Auslaufnippel 6 kann ein dafür kon
struiertes Gefäß eingehängt werden, welches das Heizungswasser aufnimmt.
Der Auslaufnippel 6 dient auch als Verstellmöglichkeit, falls dieser beim
Einschrauben des Ventils nach oben bzw. hinten zu stehen kommt.
Ist der Heizkörper vollkommen entlüftet, kann nun das Handrad 9 wieder in
die Stellung "Air-Tipp" gebracht werden und das Ventil ist wieder geschlos
sen. Um ein unbeabsichtigtes Öffnen des Ventiles zu vermeiden, kann es
durch einen kurzen Dreh nach rechts ganz geschlossen werden und ist durch
Drücken auf das Handrad 9 nicht mehr zu öffnen.
Als Kindersicherung kann durch eine Münze, statt eines Schlüssels das Ven
til so geschlossen werden, daß es von Hand nicht zu öffnen ist. Dies ist
durch einen Schlitz 21 im Handrad 9 möglich, der so gestaltet ist, daß er
verschiedene Größen von Münzen aufnehmen kann.
Durch den verhältnismäßig großen Umfang des Gewindes 22, welches an dem
Ventilspindel 7 angebracht ist, sowie das Gewinde 23 an dem Handrad 9 und
dessen grobe Ausführung, kann durch einen kurzen Dreh nach links bzw.
rechts anstatt durch mehrere Umdrehungen das Ventil schnell geschlossen
oder geöffnet werden.
Durch die Abschrägung 18 des Schwimmers 16 ist das untere Teil schwerer, so
daß es sich beim Eindrehen des Ventils nicht mitdreht.
In der zweiten Konstruktion ist der Grundkörper der gleiche, jedoch statt
des Schwimmers sind, wie bekannt, Kartonringe 24 eingelegt, die jedoch
nicht wie üblich auch als Abdichtung dienen, sondern den Ventilspindel 7
beim Aufquellen der Scheiben 24 schließen lassen. Statt einer Druckfeder
ist eine Rückholfeder 25 eingebaut, die, wenn Luft im Heizkörper ist und
die Scheiben 24 austrocknen, das Ventil zurückzieht und damit das Ventil
öffnet. Dadurch, daß die Kartonscheiben nicht außerhalb des Heizkörpers
eingebaut sind, sondern in der Tauchhülse im Heizkörper, können um das
Vierfache an Scheiben eingelegt werden. Dadurch vergrößert sich die Aus
dehnung der Scheiben 24 um 3,5 mm. Dies bedeutet eine größere Ventilöffnung
und damit einen größeren Luftdurchsatz und ein schnelleres Schließen des
Ventilspindel 7. Dadurch, daß die Scheiben rundum von Heizungswasser um
geben sind und nicht durch ständiges Austrocknen und wieder nachfließen von
Wasser, wie bei solchen, welche außerhalb des Heizkörpers gelagert sind,
kann es nicht zur Verkalkung der Dichtflächen kommen, so daß sie auch auf
übliche Art ohne Ventilspindel eingesetzt werden können, indem sie gleich
zeitig auch abdichten.
Die Funktionsweise des Entlüftungsventil ist folgende:
Der Monteur schraubt das Entlüftungsventil mit dem Einschraubteil 1 in den
Heizkörper, wobei dann die Tauchhülse 2 in den Heizkörper hineinragt. Nun
stellt er das Handrad auf "Air-Tipp" und kann sich anderen Arbeiten zuwen
den. Bei der Befüllung des Heizkörpers tritt nun die Luft durch die Rundum
bohrungen 17 in die Tauchhülse 2 an den Quellringen 24 vorbei zwischen dem
der Spindel 7 aufgesteckten Pressring 31 und der Einschraubwandung hindurch
an dem O-Ring 10 vorbei in die Entlüftungskanäle 20.
Ist die Luft entwischen, strömt das Heizungswasser nach. Durch das Wasser
quellen die Quellscheiben 24 auf und drücken den Pressring 31 mit dem
Spindelventil 7 in das Ventilgehäuse 4 und schließen somit das Ventil.
Hat sich im Heizkörper wieder Luft angesammelt, so trocknen die Scheiben 24
aus und ziehen sich zusammen. Gleichzeitig zieht die Rückholfeder 25 die
Ventilspindel 7 zurück und öffnet das Ventil, damit die Luft entweichen
kann. Zusätzlich kann das Ventil mit dem Handrad 9 geöffnet oder geschlos
sen werden, wie bei dem vorgenannten Ventil.
In der dritten Konstruktion ist der Entlüftungsstopfen ohne Tauchhülse und
ohne "Air-Tipp", jedoch wiederum mit dem Spindelventil 7 und dem Handrad 9,
welches sich beim Verschieben des Spindelventil nicht heraus bzw. mit hin
eindreht. Desgleichen ist der Luftaustrittnippel 6 so gestaltet, daß man
ein Gefäß anhängen kann, jedoch hier ohne Einhängemulde 6. Der Unterschied
besteht in dem Entlüftungsteil 5. Anstatt daß wie üblich der Lufteintritt
in das Entlüftungsteil 5 in der Mitte liegt, ist er hier am obersten Rand
26 des Entlüftungsteils angesiedelt mit dem Vorteil, daß der Heizkörper
restlos entlüftet wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Lufteintritt
26 und der Luftaustritt am Entlüftungsnippel 6 eine Einheit bilden.
Damit die Luft an den Lufteintritt 26 des Entlüftungsteils 5 gelangen kann,
sind am Stopfenboden 28 rundum Bohrungen 29 angebracht. Diese sollten im
Querschnitt nicht zu groß sein, damit sie gleichzeitig als Sieb dienen, um
das Ventil vor Verschmutzungen zu bewahren.
Die Funktion ist folgende:
Wenn ein Entlüftungsstopfen in den Heizkörper eingedreht wird, kann es
sein, daß er mit dem Luftaustrittsnippel 6 nach oben und dem Lufteintritt
26 nach unten zeigend zum Stehen kommt. Der Monteur dreht nun den Luftaus
trittnippel 6 nach unten, wodurch die Lufteintrittbohrung 26 im Lüftungs
teil 5 automatisch nach oben gedreht wird, so daß sie immer an der höchsten
Stelle liegt. Nun wird mittels des Handrades 9 (welches bei dieser
Konstruktion ein Linksgewinde aufzeigt) das Spindelventil 7 mit dem aufge
legten O-Ring 10 zurückgezogen, wodurch die Bohrung zum Luftaustrittsnippel
6 freigegeben wird. Die Luft kann nun durch die Bohrungen des Stopfenbodens
28 durch den Kanal 26 des oberen Lüftungsteils 5 und die Bohrung des Zylin
ders 30, der an dem Stopfenboden 28 angegossen ist, an dem Spindelventil 7
vorbei in den Luftaustrittskanal fließen. Ist der Heizkörper entlüftet,
wird wieder mittels des Handrades 9 und dem Gewinde 8, welches mit dem
Spindelventil 7 eine Einheit bildet, dieses in den Zylinder 30 hineinge
schoben, so daß der Luftaustrittskanal 27 geschlossen ist. In dem Handrad 9
ist ein Schlitz 21 eingelassen, der die Aufnahmegröße hat, um mit einer
Münze oder einer Einsteckschablone das Ventil als Kindersicherung so zu
schließen, daß es von Hand nicht aufzudrehen ist.
Des weiteren ist ein Aufnahmegefäß 31 so gestaltet, daß es in die vorge
nannten Entlüftungsventile 32 eingehängt werden kann.
Es kann gleichzeitig als Luftbefeuchter genutzt werden, indem man es an den
betreffenden Raum am Heizkörper 32 hängen läßt.
Durch die Ausbuchtung 33 nach vorne und hinten kann man das Wasser, das zur
Luftbefeuchtung dient, gut eingießen bzw. das Entlüftungswasser ausgießen.
Die Einhängelasche 34 ist seitlich am Gefäß 31 angegossen und zieht sich
schräg nach oben kurz über die Mitte des Gefäßes hin, damit sich das Gefäß
31 an den Heizkörper 32 drückt und so der Wärmeübergang gewährleistet ist.
Desweiteren bleibt so die Ausgieß- bzw. Eingießausbuchtung 33 frei.
Die Zeichnungen geben folgende Beispiele wieder:
Fig. 1 zeigt in der Perspektive das Entlüftungsventil mit dem Einschraubteil
1, das in den Heizkörper eingeschraubt wird, sowie die Tauch
hülse 2. Am Handrad 9 kann das Ventil auf oder zugedreht wer
den. Am Handrad 9 ist ein Schlitz 21 zur Aufnahme einer Münze
bzw. Schablone, damit das Ventil zur Kindersicherung fest zuge
dreht werden kann. An der Tauchhülse 2 sind die Bohrungen 17,
in die die Luft bzw. das Wasser in das Ventil eintreten können.
An dem drehbaren Entlüftungsteil 5 ist der Luftaustrittsnippel
6 so angeformt, daß ein Gefäß eingehängt werden kann.
Fig. 2 zeigt das Entlüftungsventil in der Stellung "Air-Tipp" in der Seiten
ansicht im Schnitt gezeichnet ein Einschraubteil 1 mit der
Tauchhülse 2, welche in den Heizkörper hineinragt. An den Ein
schraubteil 1 ist ein Flansch 3 mit einem Nippel 4 angegossen,
in dem das Entlüftungsteil 5 aufgesteckt ist, an den die Füh
rung für das Handraud 9 angeformt ist. An dem Entlüftungsteil 5
ist der Auslaufnippel 6 so gestaltet, daß man ein Gefäß einhän
gen kann. In der Mitte des Ventiles (nicht im Schnitt gezeich
net) ist die Ventilspindel 7 mit dem aufgelegten O-Ring 10 ge
lagert, welche als eigendlicher Schließkörper dient. An der
Spindel 7 ist ein Gewinde 8 angebracht, das in die Handverstel
lung 9 eingeschraubt ist. In der Stellung "Air-Tipp" kann mit
tels der Handverstellung 9 das Spindelventil 7 aufgedrückt wer
den. Gleichzeitig wird der Haltering 10 für die Druckfeder 11
in den Schwimmer 16 eingedrückt, wobei der Schwimmer 16 mit der
angeformten Nase 17 das Spindelventil 7 zurück hält und damit
das Ventil geöffnet ist.
Fig. 3 zeigt das Entlüftungsventil wie vor, jedoch in der aufgedrehten Stel
lung, wobei das Handrad 9 ganz herausgedreht ist und das Ge
winde 8 mit dem Spindelventil 7 in das Gehäuse gedrückt ist und
somit das Ventil ganz geöffnet ist.
Fig. 4 zeigt das Entlüftungsventil wie vor, jedoch in der zugedrehten Stel
lung, wobei das Handrad 9 ganz eingedreht ist und das Gewinde 8
des Spindelventils 7 ganz herausgezogen ist und somit das Ven
til geschlossen ist.
Fig. 5 zeigt das Entlüftungsventil wie vor, jedoch in der Stellung "Air-
Tipp", wobei der Schwimmer durch das einfließende Wasser durch
die Rundumbohrungen 17 hochgedrückt wird und das Spindelventil
7 freigibt und so durch den Druck der Feder 11 zugedrückt wird.
Fig. 6 zeigt das Entlüftungsventil wie vor in Stellung "Air-Tipp", jedoch
ohne Schwimmer. Anstelle dessen sind Quellscheiben 24 einge
legt und anstelle der Druckfeder eine Rückholfeder 25. Quellen
die Scheiben auf, drücken sie auf den Pressring 35 und drücken
diesen mit dem Spindelventil 7 (nach rechts) in das Ventilge
häuse 4, das dadurch geschlossen wird. Beim Austrocknen der
Quellscheiben 24 wird das Spindelventil 7 durch die Rückholfe
der 25 zurückgezogen und somit das Ventil geöffnet. Mit dem
Handrad 9 kann man das Ventil wie oben zusätzlich öffnen oder
schließen.
Fig. 7 zeigt im Schnitt in der Seitenansicht ein Entlüftungsventil im ge
schlossenen Zustand ohne Tauchhülse und ohne "Air-Tipp", je
doch mit einem Spindelventil 7 und dessen angegossenen Gewin
de 8 sowie dem Handrad 9, mit dem die Verschiebung des Spindel
ventils 7 vorgenommen wird. In dem Einschraubteil 1 des Entlüf
tungsstopfens ist das Entlüftungsgehäuse 5 auf den Zylinder 30
aufgesteckt, der dem Stopfenboden 28 angeformt ist. In dem
Stopfenboden sind rundum Bohrungen 29, durch welche die Luft,
bzw. das Wasser durchströmen kann. Anstatt daß der Lufteintritt
26 des Entlüftungsgehäuses 5 wie üblich in der Mitte liegt, ist
er hier am obersten Rand 26 angesiedelt. Beim Einschrauben des
Entlüftungsventiles in den Heizkörper kann der Lufteintritt 26
nach unten oder seitlich zeigend zum Stehen kommen. Durch
drehen am Entlüftungsnippel 6 nach unten wird die Luftein
trittsbohrung 26 nach oben gedreht. Die Ventilspindel 7 ist
in dieser Figur durch drehen am Handrad 9 eingeschoben, so daß
die Kanäle 27 zum Auslaufnippel 6 geschlossen sind. Das Ge
winde 8 der Ventilspindel 7 ist nicht rundum, so daß es in
einen Ausschnitt des Zylinders 36 eingeschoben ist, damit sich
die Spindel 7 nicht mitdrehen kann.
Fig. 8 zeigt das Entlüftungsventil wie Fig. 7, jedoch in geöffnetem Zu
stand, so daß die Kanäle 27 zum Auslaufnippel 6 durch Verschie
ben der Ventilspindel 7 mittels drehen am Handrad 9 nach rechts
frei sind.
Fig. 9 zeigt in der Vorderansicht den oberen Teil eines Heizkörpers 32, in
den ein Entlüftungsstopfen eingedreht ist. An dem drehbaren
Auslaufnippel 6 ist ein Gefäß 31 eingehängt, in dem das beim
Entlüften des Heizkörpers 32 austretende Wasser aufgefangen
wird. Das Gefäß 31 kann auch als Luftbefeuchter verwendet wer
den, indem es in dem betreffenden Raum am Heizkörper hängen
bleibt. Durch die Ausbuchtung 33 nach vorne und hinten kann man
das Wasser, welches zur Luftbefeuchtung dient, gut eingießen
bzw. das Entlüftungswasser ausgießen. Die Einhängelasche 34 ist
seitlich schräg bis kurz über die Mitte des Gefäßes hochgezogen
so daß dieses an den Heizkörper gedrückt wird, um einen Wärme
übergang für das Luftbefeuchtungswasser zu gewährleisten und
daß die Ausgieß- bzw. Eingießausbuchtung 33 frei bleibt.
Nummer 37 zeigt in der Vorderansicht und Draufsicht eine
Schablone, die in den Schlitz des Entlüftungsventiles 36
gesteckt wird, um damit das Ventil (Kindersicherung)
zuzudrehen, anstatt einer Münze.
Claims (18)
1. Entlüftungsventil, welches in einen Heizkörper eingebaut ist, wobei das
Einschraubteil (1) des Entlüftungsventiles einen zylindrischen Hohlraum
hat und an diesem, in den Heizkörper hineinragend, eine Tauchhülse (2)
angeformt oder angeschraubt ist, wobei im vom Einschraubteil (1) und der
Tauchhülse (2) gebildeten Hohlraum (Fig. 1) ein Schwimmer (16) gelagert
ist und dieser als Rückhaltevorrichtung für die Spindel (7) dient, wobei
durch Verschieben der Spindel (7) mittels der Handverstellung (9) gegen
eine Druckfeder durch ein oder mehrere an der Spindel angeordnete O-
Ringe das Entlüftungsventil zu öffnen bzw. zu schließen ist, wobei die
Verbindung zwischen Hohlraum und Auslaß (Fig. 2) durch Bohrungen (20)
in einem am Flansch (3) des Einschraubteils (1) angeordneten Rohrstückes
(4), auf welches das Entlüftungsgehäuse (5) aufgesteckt wird,
hergestellt ist.
2. Entlüftungsventil nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwimmer (16) einseitig abgeschrägt ist und in der Mitte eine
Bohrung mit einer angeformten Nase (17a) hat.
3. Entlüftungsventil, welches in einem Heizkörper eingebaut ist, wobei das
Einschraubteil (1) des Entlüftungsventiles einen zylindrischen Hohlraum
hat und an diesem, in den Heizkörper hineinragend, eine Tauchhülse (2)
angeformt oder angeschraubt ist, wobei im vom Einschraubteil (1) und der
Tauchhülse (2) gebildeten Hohlraum (Fig. 1) Quellscheiben (24) gelagert
sind und diese entgegen der Rückholfeder (25) zur Bewegung der Spindel
(7) dienen, wobei durch Verschieben der Spindel (7) mittels des
Handrades (9) ein oder mehrere an der Spindel angeordnete O-Ringe das
Entlüftungsventil öffnen bzw. schließen, wobei die Verbindung zwischen
Hohlraum und Auslaß (Fig. 1) durch Bohrungen (20) in einem am Flansch
(3) des Einschraubteils (1) angeordneten Rohrstück (4), auf welches das
Entlüftungsgehäuse (5) aufgesteckt wird, hergestellt ist.
4. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß im Handrad (9) ein Schlitz (21) eingelassen ist, der die
Aufnahmegröße von Münzen hat.
5. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Handrad (9) ein Gewinde (23) angeformt ist.
6. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilspindel (7) ein Gewinde (8) angeformt oder aufgesteckt ist
und dieses eine grobe Ausführung hat.
7. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß durch eine viertel Umdrehung des Handrades (9) nach links oder eine
viertel Umdrehung nach rechts das Spindelventil (7) so weit verschoben
wird, daß es vollkommen geschlossen oder geöffnet ist.
8. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Entlüftungsgehäuse (5) eine Aufnahmenut (6) für das Handrad (9)
angeformt ist.
9. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß der Austrittnippel (6) am Entlüftungsgehäuse (5) so geformt ist, daß
man ein Aufnahmegefäß (31) einhängen kann.
10. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß man mittels des Austrittnippels (6) am Entlüftungsgehäuse (5) dieses
in die richtige Position (nach unten) drehen kann.
11. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß das Entlüftungsventil (36) so konstruiert ist, daß ein Entlüftungs
gefäß (31) (Fig. 9) zur Aufnahme von beim Entlüften austretendem Wasser
an dem Auslaufnippel eingehängt werden kann.
12. Entlüftungsventil nach Anspruch 11 dadurch
gekennzeichnet,
daß die Einhängelasche (34) des Entlüftungsgefäßes (31) seitlich
angeformt ist und sich schräg bis kurz über die Mitte des Gefäßes (31)
hochzieht.
13. Entlüftungsventil nach Anspruch 11 dadurch
gekennzeichnet,
daß dem Entlüftungsgefäß (31) nach vorne und hinten eine Ausbuchtung
(33) angeformt ist.
14. Entlüftungsventil nach Anspruch 11 dadurch
gekennzeichnet, daß das Entlüftungsgefäß (31) einmal zur Entlüftung des Heizkörpers und
gleichzeitig als Luftbefeuchter benutzt werden kann.
15. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schablone bzw. Schlüssel (37) so geformt ist, daß er auf der
einen Seite einer Münze (37a) nachgeformt ist und auf der anderen Seite
ein Griffstück aufweist.
16. Entlüftungsventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß am Handrad (9) (Fig. 1) eine Markierung (40) aufgebracht ist und am
Entlüftungsgehäuse die entsprechende Stellung der Ventilspindel (7),
wie z. B. "Auf - Air-Tipp - Zu" aufgedruckt oder eingegossen ist.
17. Entlüftungsventil, welches in einen Heizkörper eingebaut ist, wobei das
Einschraubteil (1) (Fig. 7 + 8) einen zylindrischen Hohlraum hat, in
dem am Stopfenboden (28) rundum Bohrungen (29) sind und an diesen ein
Zylinder angegossen ist (30), der zur Aufnahme des Entlüftungsgehäuses
dient, sowie des Spindelventils (7) mit den eingelegten Dichtringen
(10).
18. Entlüftungsventil nach Anspruch 17
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrungen (26) im Entlüftungsgehäuse (5) so angelegt sind, daß
die Lufteintrittsbohrung (26) automatisch nach oben zeigt, wenn der
Entlüftungsnippel (6) nach unten gedreht ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995100062 DE19500062C2 (de) | 1995-01-03 | 1995-01-03 | Entlüftungsventil |
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|---|---|---|---|
| DE1995100062 DE19500062C2 (de) | 1995-01-03 | 1995-01-03 | Entlüftungsventil |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19500062A1 DE19500062A1 (de) | 1996-07-11 |
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ID=7750952
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| DE1995100062 Expired - Fee Related DE19500062C2 (de) | 1995-01-03 | 1995-01-03 | Entlüftungsventil |
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|---|---|
| DE (1) | DE19500062C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20303986U1 (de) | 2003-03-13 | 2003-05-08 | Anton Hummel Verwaltungs Gmbh, 79183 Waldkirch | Entlüftungsventil für Heizkörper mit einem Haltekörper und einem axial verstellbaren Ventilkörper |
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- 1995-01-03 DE DE1995100062 patent/DE19500062C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19500062A1 (de) | 1996-07-11 |
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