DE19500692C2 - Anlage zur Druckabsenkung in den Arbeitskammern mehrerer an eine Vakuumzentralanlage angeschlossener Verbraucher - Google Patents
Anlage zur Druckabsenkung in den Arbeitskammern mehrerer an eine Vakuumzentralanlage angeschlossener VerbraucherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Druckabsenkung und Druck
haltung in den Arbeitskammern mehrerer Verbraucher, insbesondere
Maschinen und Vorrichtungen zum Behandeln, Verarbeiten, Verpac
ken, Abfüllen oder Transportieren von Gütern, zum Beispiel
Fleisch oder sonstige Lebensmittel, welche zumindest zeitweise
an eine Vakuumzentralanlage mit einem oder mehreren im Druck
abgestuften Vakuumreservoirs angeschlossen sind, wobei die Vaku
umreservoirs durch der Vakuumzentralanlage zugehörige Pumpen
oder Gebläse jeweils auf ein vorgegebenes Druckniveau geführt
werden, und wobei mindestens ein Verbraucher vorhanden ist, der
eine während der Anschlußzeit auf einen einstellbaren konstanten
Druck ständig zu führende Arbeitskammer aufweist und in der
Verbindungsleitung zwischen dem Verbraucher und dem Vakuumreser
voir, an das er angeschlossen ist, ein Stellventil angeordnet
ist.
In der DE 43 14 054 C1 ist eine Anlage mit mehreren Verbrauchern
beschrieben, bei der die Verbraucher entsprechend ihren Bedürf
nissen an einen oder mehrere der Vakuumreservoirs einer Vakuum
zentralanlage angeschlossen sind. Ferner ist dabei auch be
schrieben, wie ein Verbraucher mit einer großvolumigen Kammer
und geringer Taktleistung, das heißt langer Evakuierungszeit,
anzuschließen ist, um die Funktion der anderen Verbraucher nicht
zu stören. Hierzu dienen ein Regelventil und eine Steuereinheit.
Die DE 43 14 052 C1 beschreibt eine Vorrichtung zur Erkennung
von Leckagen an einer Maschine zum Verpacken von Gütern unter
Vakuum mit mindestens zwei Kammern. Dabei sind zwei Druckschal
ter vorgesehen, die zwischen einem Schaltventil und einem zweiten
Ventil angebracht sind und zum Steuern des Anschlusses der Kam
mern dienen. Der erste Druckschalter dient dazu das Schaltventil
zur Verbindung mit der ersten Vakuumquelle nur dann zu öffnen,
wenn die befüllte Kammer dicht ist. Der zweite Druckschalter
schließt das Stellventil, wenn das gewünschte Druckniveau er
reicht ist.
Hierdurch wird nur dann eine Verbindung zwischen der Kammer und
der Vakuumquelle hergestellt, wenn die zu entgasende Kammer
tatsächlich geschlossen ist.
In der DE 28 29 889 A1 sind Verfahren und eine Anlage zur wie
derholten Evakuierung abgeschlossener Volumina beschrieben. Dazu
weist die Vakuumzentralanlage mehrere Vakuumreservoirs unter
schiedlichen Druckniveaus (dynamische Gleichgewichtsdrücke) auf.
Es sind mehrere Verbraucher an eines oder mehrere der Druckre
servoirs angeschlossen. Der Anschluß erfolgt über Ventile, um
die Arbeitskammern der Verbraucher auf das gewünschte Druckni
veau absenken zu können. Aufgabe einer solchen zentralen Vakuum
versorgung ist es, die schnellstmögliche Evakuierung einer abge
schlossenen Kammer auf den gewünschten Enddruck, der dem Druck
eines der Vakuumreservoirs entspricht, zu gewährleisten.
Bei den vorgenannten Anlagen ist es bisher nicht möglich, Pro
duktionsmaschinen, die eine mehr oder weniger kontinuierliche
Gasentsorgung bei vorgegebenem Druck benötigen, an eine Vakuum
zentralanlage anzuschließen, ohne daß nachteilige Einflüsse auf
die anderen Verbraucher gegeben sein können. Solche Produktions
verbraucher sind beispielsweise Brätfüller. Ein Brätfüller ist
eine Produktionsmaschine im fleischverarbeitenden Gewerbe, die
dazu dient, beispielsweise Wurstbrät in eine Umhüllung (Wurst
pelle) einzufüllen. Um ein homogenes Schnittbild des fertigen
Produktes (Wurst) zu erreichen, ist es notwendig, das Brät wäh
rend des Füllvorganges zur Vermeidung von Lufteinschlüssen zu
entgasen. Üblich ist es hierzu im allgemeinen, eine Vakuumpumpe
direkt der Maschine zuzuordnen. Der für jedes abzufüllende Pro
dukt einzustellende Druck beim Füllvorgang wird durch ein By
pass-Ventil zur Atmosphäre eingeregelt. Bei dieser Ausgestaltung
ergeben sich Nachteile. Die Vakuumpumpe ist zu groß dimensio
niert. Ein Teil der Leistung wird nicht genutzt. Weiterhin erzeugt die Vakuumpumpe
Wärme- und Geruchsemission im gekühlten Hygienebereich.
Schließlich kann durch Fehlbedienung des Füllers das zu verfüllende Brät
direkt in die Vakuumpumpe gelangen, was zu einer Verringerung
deren Standzeit führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage der beanspruchten
Gattung derart zu verbessern, daß der konstante Arbeitsdruck bei
den angeführten Verbrauchern auf eine einfache, zuverlässige,
möglichst störungsfreie Weise regulierbar bzw. steuerbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Durchlaßquerschnitt des Stellventils durch einen Stellantrieb
einstellbar ist, daß eine Steuereinheit und ein Druckschalter
vorgesehen sind, daß der Druckschalter in dem Leitungsabschnitt
zwischen dem Verbraucher und dem Stellventil angeordnet und
über eine Steuerleitung mit der Steuereinheit verbunden ist und
daß die Steuereinheit ein Zeitglied enthält, welches ein
Schließen des Stellventiles veranlaßt, wenn für eine vorgegebene
Zeitspanne ein vom Druckschalter festgestellter Arbeitsdruck
über einem vorgegebenen Schaltdruckwert liegt.
Aufgrund der damit gegebenen Möglichkeit des Anschlusses eines
solchen Verbrauchers, der einer ständigen Gasentsorgung bedarf,
wird die dazu benötigte Energie verringert. Es muß kein größe
res Saugvermögen zur Verfügung gestellt werden als dies für die
tatsächliche Funktion des Verbrauchers erforderlich ist. Gleich
zeitig wird gewährleistet, daß der Druck entsprechend der gefor
derten Arbeitsweise des Verbrauchers in gewissen Grenzen für den
Bediener der Anlage einstellbar ist.
Bei einem Brätfüller ist die zu entsorgende Gasmenge im Ver
gleich zu anderen an die Vakuumzentralanlage anzuschließende
Verbraucher sehr klein, so daß das zusätzlich zu installierende
Saugvermögen in der Vakuumzentralanlage gering ist. Unter Um
ständen ist eine Vergrößerung der Vakuumzentralanlage gar nicht
erforderlich. Durch das Stellventil und die Steuereinheit wird
ferner gewährleistet, daß dann, wenn im Laufe des Arbeitsprozes
ses der Anschluß zum Vakuumreservoir offensteht, weil beispiels
weise das Brät durchgelaufen ist, das heißt der Einfülltrichter
des Brätfüllers leer ist, zur Vermeidung von Leckagen die Ver
bindung zum Vakuumreservoir geschlossen wird. Würde das Stell
ventil nicht geschlossen, so könnte die Funktion der Vakuumzen
tralanlage dadurch negativ beeinflußt werden, denn es bestünde
eine Verbindung zur Atmosphäre, das heißt eine grobe Undichtig
keit, die zu Fehlfunktionen anderer an die Vakuumanlage ange
schlossener Maschinen führen könnte. Der maximale Durchlaßquer
schnitt des Stellventiles ist so zu wählen, daß einerseits ein
maximaler Gasstrom gewährleistet ist, der aber andererseits so
klein ist, daß bei grober Undichtigkeit des Verbrauchers der
Druck im zugehörigen Vakuumreservoir nicht über das für die
anderen Verbraucher notwendige Druckniveau ansteigt. Der maxima
le Durchlaßquerschnitt ist so bemessen, daß das Stellventil in
maximaler geöffneter Position einen so großen Strömungswider
stand darstellt, daß sich über das Stellventil ein hoher Druck
unterschied einstellt, der für die einwandfreie Funktion des
Druckschalters erforderlich ist. Der Druckanstieg im Vakuumre
servoir bei einer solchen Undichtigkeit läßt sich abschätzen aus
dem kritischen Gasstrom pro cm2 Durchlaßquerschnitt des Stell
ventils und der Zeitspanne bis zum Schließen des Stellventils.
Auf diese Weise können alle Verbraucher an eine Vakuumzentral
anlage angeschlossen werden, die im Normalfall ein geringes
Saugvermögen bei unterschiedlichen Drücken benötigen und bei
denen solche grobe Undichtigkeiten als Folge der Arbeitsweise
vorkommen können. Als Beispiel hierfür ist zusätzlich eine Tran
sportanlage, die mit Vakuumsaughebern ausgerüstet ist, zu nen
nen. Die Saugheber werden auf das zu transportierende Gut aufge
setzt und evakuiert. Das geringe Volumen der Saugnäpfe und Ver
bindungsleitungen fordert ein relativ geringes Saugvermögen.
Geht allerdings das zu transportierende Gut auf dem Transportweg
verloren, stehen die Anschlüsse zum Vakuumreservoir offen. Er
folgt ein Anschluß in der oben beschriebenen Weise, wird ein
negativer Einfluß auf andere Verbraucher ausgeschlossen. Es wird
also verhindert, daß während des Produktionsprozesses ungewollt
eine so große Gasmenge in das Vakuumreservoir gelangen kann, daß
der einwandfreie Betrieb anderer Verbraucher gefährdet wird. Für
den Betrieb wird dabei der Schaltdruckwert so gewählt, daß er
deutlich über dem Arbeitsdruck liegt, der sich beim Öffnen des
Stellventiles auf den maximalen Durchlaßquerschnitt einstellt
und zum jeweiligen Betrieb des Verbrauchers notwendig ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Steuereinheit ein
Steuerglied zugeordnet, über welches der jeweilig gewünschte
Durchlaßquerschnitt des Stellventiles vorgebbar ist. Es kann
somit auf die manuelle Einstellung durch den Bediener verzichtet
werden. Ausgewählte Anwendungsfälle, beispielsweise bei einem
Brätfüller, können somit in der Steuereinheit hinterlegt werden,
so daß z. B. durch Tastenwahl eine automatische Einstellung
des Durchlaßquerschnittes entsprechend der Vorgabe erfolgt.
Zur weiteren Konkretisierung der Erfindung ist vorgeschlagen, in
den Leitungsabschnitt zwischen dem genannten Verbraucher und dem
Stellventil einen oder mehrere Sensoren anzuordnen, die auf
flüssige, pastöse oder feste Medien reagieren und beispielsweise
durch den Gasstrom aus der Arbeitskammer zum Vakuumreservoir
mitgerissen werden. Die Sensoren dienen dazu, beim Passieren
dieser Medien ein Signal an die Steuereinheit zu geben, über
welches ein Schließen des Stellventiles bewirkt wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung schematisch dargestellt.
Eine in einem separaten Raum 2 untergebrachte Vakuumzentralanla
ge 1 versorgt drei Vakuumreservoirs 3, 4, 5, von denen das Vakuum
reservoir 3 den höchsten Druck und das Vakuumreservoir 5 den
niedrigsten Druck aufweist. Zur Vakuumerzeugung dienen Vakuum
pumpen oder Vakuumgebläse, deren Steuerung ein Druckaufnehmer 13
übernimmt, der über eine Steuereinheit 12a den Betrieb der Vaku
umpumpen 6 beeinflußt.
Das Volumen der Vakuumreservoirs kann beispielsweise durch das
Leitungssystem dargestellt sein. Es können jedoch auch noch
zusätzlich Volumina für die Bereitstellung des Vakuums instal
liert werden.
Die Verbraucher 7, 8, 9, 10 sind in einem oder mehreren von der
Vakuumzentralanlage 1 abgetrennten Raum oder Räumen unterge
bracht. Die Verbraucher 7, 8, 9, 10 sind entsprechend ihrer
Funktion entweder an alle drei Vakuumreservoirs 3, 4, 5 oder nur
an ein bestimmtes Vakuumreservoir angeschlossen, da sie auf
unterschiedliche Druckniveaus führbar sein müssen oder aber
Teilfunktionen aufweisen, die ein bestimmtes Druckniveau erfor
dern. Der Verbraucher 7 ist beispielsweise ein Bandtiefziehauto
mat zur Herstellung von Vakuumverpackungen. Er ist mit einem
Teil seiner Funktionen an die beiden Vakuumreservoirs 4, 5 und
mit einer weiteren Funktion an das Vakuumreservoir 3 mit dem
höchsten Druckniveau angeschlossen. Der Verbraucher 8 ist bei
spielsweise eine Kammermaschine zur Verpackung. Dessen Arbeits
kammern werden nacheinander auf das Druckniveau der Vakuumreser
voirs 3, 4, 5 geführt. Der Verbraucher 9 stellt eine Füllmaschi
ne dar, deren Funktion mit Anschluß an das Vakuumreservoir 5
noch nachfolgend näher beschrieben wird.
Der Verbraucher 10 ist ein großvolumiger Vakuum-Kutter mit einer
geringen Taktzeit, der über ein Regelventil 11 an das Vakuumre
servoir 3 angeschlossen ist. Er ist mit einer Steuereinheit 12
versehen, die über eine Steuerleitung das Regelventil 11 beein
flußt und dieses auf den jeweils erforderlichen Gasstrom ein
regelt. Die Steuereinheit 12 ist darüber hinaus mit der Steuer
einheit 12a verbunden und veranlaßt bei bestimmten Betriebszu
ständen die Anschaltung beispielsweise einer der Vakuumpumpen 6.
Der Verbraucher 9 ist ein Brätfüller, der dazu dient, das Wurst
brät in eine Umhüllung, die Wurstpelle, zu verfüllen. Dazu wird
das Wurstbrät in den Trichter des Füllers eingefüllt und bei
spielsweise über ein Schneckengetriebe in die Umhüllung über
führt. Um ein homogenes Schnittbild des fertigen Produktes zu
erreichen, ist es notwendig, das Brät zu entgasen. Abhängig von
der Art des Wurstbräts ist es erforderlich, eine Gasentsorgung
bei einem bestimmten konstanten Druck durch konstante Gasströ
mung durchzuführen. Hierzu ist in die Verbindungsleitung 14
zwischen dem Vakuumreservoir 3 und dem Verbraucher 9 ein Stell
ventil 15 mit veränderbarem Durchlaßquerschnitt angeordnet. In
dem Leitungsabschnitt 14a zwischen dem Verbraucher 9 und dem
Stellventil 15 ist ein Druckschalter 16 angebracht. Ferner ist
in dem Leitungsabschnitt 14a zwischen dem Druckschalter 16 und
dem Verbraucher 9 ein Sensor 17 eingeschaltet. Der Druckschalter
16 ist über die Steuerleitung 18 mit einer Steuereinheit 21
verbunden. Des gleichen ist der Sensor 17 über eine Steuerlei
tung 19 mit der Steuereinheit 21 verbunden. Ferner ist auch das
Stellventil 15 über eine Steuerleitung 20 an die Steuereinheit
21 angeschlossen. Der Druckschalter 16 ist auf einen Schalt
druckwert Ps eingestellt, der deutlich über dem maximal geforder
ten Arbeitsdruck Pa max liegt. Der Durchlaßquerschnitt und damit
der Arbeitsdruck sind abhängig von der zu verfüllenden Masse zu
wählen. Dazu kann beispielsweise der Durchlaßquerschnitt manuell
eingestellt werden. Er kann aber auch für bestimmte Produkte
mittels der Steuereinheit 21 vorwählbar sein.
Der Anschluß des
Verbrauchers 9 erfolgt an das Vakuumreservoir, dessen dynami
scher Gleichgewichtsdruck unter dem niedrigsten Druck liegt, der
in dem Verbraucher 9 eingestellt werden soll. Die Steuereinheit
21 umfaßt darüber hinaus ein Zeitglied, das dann, wenn bei
spielsweise sich eine grobe Undichtigkeit, das heißt Verbindung
zwischen dem Vakuumreservoir 3 und der Atmosphäre mangels in dem
Verbraucher 9 befindlicher Masse zur Verarbeitung einstellt,
dafür sorgt, daß durch Schließung des Stellventiles 15 die Un
dichtigkeit beseitigt wird. Dies tritt dann ein, wenn der durch
den Druckschalter 16 festgestellte Arbeitsdruck Pa des Verbrau
chers 9 über dem Schaltdruckwert Ps liegt und eine vorgegebene
Zeitspanne Ts anhält.
Der Sensor 17 dient dazu, festzustellen,
daß durch den Gasstrom mitgerissene Partikel des mittels des
Verbrauchers 9 zu verfüllenden Gutes den Leitungsabschnitt 14a
passieren, um als Folge hieraus unter Zuhilfenahme der Steuer
einheit 21 das Stellventil 15 zu schließen. Hierdurch soll ver
hindert werden, daß beispielsweise bei Reinigungsarbeiten am
Verbraucher 9 Reinigungsflüssigkeit in das Vakuumreservoir 5 und
damit in die Vakuumzentralanlage 1 gelangen kann. Gleiches
trifft auch für das in dem Verbraucher 9 zu behandelnde Gut zu.
1
Vakuumzentralanlage
2
Raum
3
,
4
,
5
Vakuumreservoir
6
Vakuumpumpe
7
,
8
,
9
,
10
Verbraucher
11
Regelventil
12
,
12
aSteuereinheit
13
Druckaufnehmer
14
Verbindungsleitung
14
aLeitungsabschnitt
15
Stellventil
16
Druckschalter
17
Sensor
18
,
19
,
20
Steuerleitung
21
Steuereinheit
Claims (3)
1. Anlage zur Druckabsenkung und Druckhaltung in den Arbeits
kammern mehrerer Verbraucher (7-10), insbesondere Maschi
nen und Vorrichtungen zum Behandeln, Verarbeiten, Verpac
ken, Abfüllen oder Transportieren von Gütern, zum Beispiel
Fleisch oder sonstige Lebensmittel, welche zumindest zeit
weise an eine Vakuumzentralanlage (1) mit einem oder mehre
ren im Druck abgestuften Vakuumreservoirs (3, 4, 5) ange
schlossen sind, wobei die Vakuumreservoirs (3, 4, 5) durch
der Vakuumzentralanlage (1) zugehörige Pumpen (6) oder
Gebläse jeweils auf ein vorgegebenes Druckniveau (P1, P2,
P3) geführt werden, und wobei mindestens ein Verbraucher
(9) vorhanden ist, der eine während der Anschlußzeit auf
einen einstellbaren konstanten Druck (Pa) ständig zu füh
rende Arbeitskammer aufweist und in der Verbindungsleitung
(14) zwischen dem Verbraucher (9) und dem Vakuumreservoir
(5), an das er angeschlossen ist, ein Stellventil (15)
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaßquerschnitt des Stellventils (15) durch
einen Stellantrieb einstellbar ist, daß eine Steuereinheit
(21) und ein Druckschalter (16) vorgesehen sind, daß der
Druckschalter (16) in dem Leitungsabschnitt (14a) zwischen
dem Verbraucher (9) und dem Stellventil (15) angeordnet
und über eine Steuerleitung (18) mit der Steuereinheit (21)
verbunden ist und daß die Steuereinheit (21) ein Zeitglied
enthält, welches ein Schließen des Stellventiles (15) ver
anlaßt, wenn für eine vorgegebene Zeitspanne (Ts) ein vom
Druckschalter (16) festgestellter Arbeitsdruck (Pa) über
einem vorgegebenen Schaltdruckwert (Ps) liegt.
2. Anlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinheit (21) ein Steuerglied umfaßt, durch
welches der jeweilig gewünschte Durchlaßquerschnitt des
Stellventiles (15) vorgebbar ist.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Leitungsabschnitt (14) zwischen dem genannten
Verbraucher (9) und dem Stellventil (15) ein auf flüssige,
pastöse oder feste Medien reagierender Sensor (17) einge
schaltet ist, der bei Passieren dieser Medien über die
Steuereinheit (21) ein Schließen des Stellventiles (15)
veranlaßt.
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| DE102004024480A1 (de) * | 2004-05-14 | 2005-12-08 | Felix Rudolf Bilz | Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren einer Kammer |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BILZ, FELIX RUDOLF, 53809 RUPPICHTEROTH, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
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