DE1949433C - Richtungskoppler, insbesondere fur Antennensteckdosen in Gemeinschaftsantennen anlagen - Google Patents
Richtungskoppler, insbesondere fur Antennensteckdosen in Gemeinschaftsantennen anlagenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Richtungs- aufgestapelt wird, wobei die so gestapelten Leiterkoppler,
insbesondere für Antennensteckdosen in bahnen und die Zwischenlage durch die zweite
Gemeinschaftsantennenanlagen, bestehend aus einem Isolierstoffplatte in dieser Lage in der Vertiefung an
aus zwei Isolierstoffplatten zusammengesetzten Träger der Flachseite einer Isolierstoffplatte fixiert sind,
und aus streifenförmigen Leiterbahnen, die sich mit 5 Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ihren Flachseiten gegenüberliegen und zwischen die Montage von Richtungskopplern mit einem denen eine weitere Isolierstoffplatte als Zwischenlage ' eingangs genannten Aufbau weiter zu vereinfachen, angeordnet ist, wobei die Leiterbahnen und die Gemäß der Erfindung, die sich auf einen Rich-
und aus streifenförmigen Leiterbahnen, die sich mit 5 Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ihren Flachseiten gegenüberliegen und zwischen die Montage von Richtungskopplern mit einem denen eine weitere Isolierstoffplatte als Zwischenlage ' eingangs genannten Aufbau weiter zu vereinfachen, angeordnet ist, wobei die Leiterbahnen und die Gemäß der Erfindung, die sich auf einen Rich-
Zwischenlage in einer Vertiefung an einer Flachseite tungskoppler der eingangs genannten Art bezieht,
mindestens einer der beiden Isolierstoffplatten auf- io wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an jeder
genommen sind. Stirnseite'der Isolierstoffplatte, an der die Enden der
Vorbekannt sind derartige Richtungskoppler nur Leiterbahnen herausgeführt sind, jeweils zwei in die
ohne besondere Isolierstoffplatte als Zwischenlage Vertiefung der Isolierstoffplatte einmündende, zu den
(deutsche Auslegeschrift 1 230 105). gegenüberliegenden Aussparungen fluchtend ver-
Richtungskoppler mit einem eingangs genannten 15 laufende Aussparungen derart angeordnet sind, daß
Aufbau mit Isolierstoffplatte als Zwischenlage sind die Enden der Leiterbahnen in diese Aussparungen
bereits vorgeschlagen worden. Bei den vorgeschlage- sowohl in einer ersten als auch in einer hierzu um
nen Anordnungen verlaufen die Leiterbahnen 180° gedrehten Lage der Isolierstoffplatte(n) passen
mäander- bzw. bogenförmig und sind in wannen- und daß die plattenförmige Zwischenlage an ihren
förmig gestaltete Vertiefungen an gegenüberliegen- ao entsprechenden Strinseiten jeweils zwei in die Ausden
Flachseiten der beiden Isolierstoffplatten oder sparungen passende Stege aufweist,
nur in eine derartige Vertiefung an einer Flachseite Durch diese Ausbildung der Isolierstoffplatte(n)
nur in eine derartige Vertiefung an einer Flachseite Durch diese Ausbildung der Isolierstoffplatte(n)
einer einzigen Isolierstoffplatte eingelegt. In beiden können die Leiterbahnen ohne vorherige Zuordnung
Fällen wurde zwischen den Leiterbahnen eine weitere der Lage der Isolierstoffplatte(n) zu den Leiter-Isolierstoffplatte
als Zwischenlage angeordnet. Bei as bahnen in die Iso-lierstoffplatte(n) auch dann einden
vorgeschlagenen Ausführungsformen derartiger gelegt werden, wenn die Isolierstoffplatte(n) eine um
Richtungskoppler ist für die zum Anschluß an ent- 180° zu einer ersten Lage gedrehte Lage einnimmt
sprechende Bauteile aus den Isolierstoffplatten bzw. einnehmen. Auch die Zuordnung zwischen
herausragenden Enden der Leiterbahnen an jeder Isolierstoffplatte(n) und Zwischenlage ist somit nicht
Stirnseite der die Leiterbahnen aufnehmenden 30 mehr erforderlich. Dadurch läßt sich die Montage
Isolierstoffplatte(n) jeweils eine Aussparung vor- des Richtungskopplers wesentlich vereinfachen,
gesehen, in die die Enden der Leiterbahnen passen. Andererseits sollen die Leiterbahnen häufig aber
gesehen, in die die Enden der Leiterbahnen passen. Andererseits sollen die Leiterbahnen häufig aber
Soll nun eine Leiterbahn in die Vertiefung einer auch nur so in die Isolierstoffplatte(n) eingelegt wer-Platte
eingelegt werden, so ist dies nur möglich, wenn den, daß sie im eingelegten Zustand deckungsgleich
vor der Montage beide Leiterbahnen und isolierstoff- 35 bezüglich des Verlaufes jeder einzelnen Leiterbahn
platten einander so zugeordnet sind, daß jedes Ende angeordnet sind. Diese Forderung kann bei der Vereiner
Leiterbahn in der dafür vorgesehenen Aus- wendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Richsparung
an der entsprechenden Stirnseite der Isolier- tungskopplerbauteile unter gleichzeitiger weiterer
stoffplatte(n) zu liegen kommt. Auf diese Weise wird Vereinfachung der Montage leicht erfüllt werden,
immer gewährleistet, daß die z. B. maanderförmig 40 Eine zusätzliche Montagevereinfachung läßt sich gebogenen Leiterbahnen deckungsgleich bezüglich z. B. dadurch erzielen, daß zumindest einzelne Baudes Verlaufes jeder einzelnen Leiterbahn — durch teile des Richtungskopplers in einem Magazin aufdie Zwischenlage getrennt — einander gegenüber- genommen und bei der Montage daraus entnommen liegen. Dadurch wird eine Änderung der Koppel- werden. Für eine Magazinaufbereitung eignen sich Verhältnisse vermieden, die sich ergeben würde, wenn 45 beim erfindungsgemäßen Richtungskoppler besonders die beiden Leiterbahnen bei der Montage verkehrt, gut die streifenförmigen Leiterbahnen, da diese aus d. h. mit unterschiedlicher wechselseitiger Lage, in die Stanzteilen hergestellt werden können und außerdem Vertiefung eingelegt werden könnten. Auf Grund der eine geringe Dicke aufweisen. Derartige dünne Stanz-Ausbildung der Isolierstoffplatte(n) kann auch die teile können unmittelbar vom Stanzwerkzeug aus in Zwischenlage — die an ihren entsprechenden Stirn- so einem Magazin aufgestapelt werden und befinden Seiten jeweils einen in die Aussparung an der Stirn- sich somit bereits in vorgegebener richtiger Lage, seite der Isolierstoffplatte(n) passenden Steg aufweist, Beim Herausnehmen aus dem Magazin zur Montage damit die herausgeführten Enden der Leiterbahnen weisen die Leiterbahnen dann die richtige Lage auf, auch in diesem Bereich kurzbchlußsicher fixiert während die Lage der übrigene Bauteile, nämlich der sind — nur in die Isolierstoffplatte(n) eingelegt wer- 55 Isolierstoffplatten und der Zwischenlage, sowohl eine den, wenn die Isolierstoffplatte und die Zwischenlage erste als auch eine dazu um 180° gedrehte Lage einvor der Montage entsprechend einander zugeordnet nehmen können. Auf diese Weise wird sowohl eine sind und richtig liegen. zusätzliche Montagevereinfachung erzielt und gleich-
immer gewährleistet, daß die z. B. maanderförmig 40 Eine zusätzliche Montagevereinfachung läßt sich gebogenen Leiterbahnen deckungsgleich bezüglich z. B. dadurch erzielen, daß zumindest einzelne Baudes Verlaufes jeder einzelnen Leiterbahn — durch teile des Richtungskopplers in einem Magazin aufdie Zwischenlage getrennt — einander gegenüber- genommen und bei der Montage daraus entnommen liegen. Dadurch wird eine Änderung der Koppel- werden. Für eine Magazinaufbereitung eignen sich Verhältnisse vermieden, die sich ergeben würde, wenn 45 beim erfindungsgemäßen Richtungskoppler besonders die beiden Leiterbahnen bei der Montage verkehrt, gut die streifenförmigen Leiterbahnen, da diese aus d. h. mit unterschiedlicher wechselseitiger Lage, in die Stanzteilen hergestellt werden können und außerdem Vertiefung eingelegt werden könnten. Auf Grund der eine geringe Dicke aufweisen. Derartige dünne Stanz-Ausbildung der Isolierstoffplatte(n) kann auch die teile können unmittelbar vom Stanzwerkzeug aus in Zwischenlage — die an ihren entsprechenden Stirn- so einem Magazin aufgestapelt werden und befinden Seiten jeweils einen in die Aussparung an der Stirn- sich somit bereits in vorgegebener richtiger Lage, seite der Isolierstoffplatte(n) passenden Steg aufweist, Beim Herausnehmen aus dem Magazin zur Montage damit die herausgeführten Enden der Leiterbahnen weisen die Leiterbahnen dann die richtige Lage auf, auch in diesem Bereich kurzbchlußsicher fixiert während die Lage der übrigene Bauteile, nämlich der sind — nur in die Isolierstoffplatte(n) eingelegt wer- 55 Isolierstoffplatten und der Zwischenlage, sowohl eine den, wenn die Isolierstoffplatte und die Zwischenlage erste als auch eine dazu um 180° gedrehte Lage einvor der Montage entsprechend einander zugeordnet nehmen können. Auf diese Weise wird sowohl eine sind und richtig liegen. zusätzliche Montagevereinfachung erzielt und gleich-
Nun soll aber die Montage von Richtungskopplern zeitig erreicht, daß die Leiterbahnen im in die Isoliermiteinern
derartigen Aufbau möglichst einfach durch- 60 stoffplatte eingelegten Zustand deckungsgleich angezuführen
sein. Eine Vereinfachung der Montage der ordnet sind.
Riehtungskopplerbauteilc wurde bei einer der vor- Bei den Ausführungsformen der vorgeschlagenen
geschlagenen Lösungen bereits dadurch erzielt, daß Richtungskoppler ist die Zwischenlage mit Ausdie
einzelnen Bauteile aufeinandergestapelt sind, sparungen versehen und z. B. gitterförmig gestaltet,
d. hM daß auf eine Flachseite einer Isolierstoffplatte 65 so daß die Zwischenlage nur an wenigen Stellen mit
eine Leiterbahn in eine Vertiefung gelegt, darauf die dünnen Rippen die Leiterbahnen voneinander trennt
Zwischenlage, hierauf die /weite 'eiterbahn und und in den übrigen Bereichen das Dielektrikum zwihierauf
i!i" zweite isolierstoffplatte aufgelegt oder sehen den Leiterbahnen aus Luft besteht. Um die
eben beschriebenen Vorteile auch bei eine Zwischen- sammenlegen der einzelnen Bauteile sehr, vor
lage mit Aussparungen zu erreichen, sind bei einer im Hinblick auf die relativ kleinen äußeren A
vorteilhaften Ausführungsform eines Richtungs- ungen des Richtungskoppler^ von etwaι U
Poppers nach der Erfindung die in der platten- bei der dargestellten ^^^J
förmigen Zwischenlage vorgesehenen Aussparungen 5 serienmäßigen Montage von
. P j_„. j„n „:= A~™ \/„,i„,.f Aar ι „iti-r- H^;m Finlf>oen einer Isohe
förmigen Zwischenlage vorgesehenen Aussparungen 5 serienmäßigen mun«^ .~. o
derart angeordnet, daß sie dem Verlauf der L eher- beim Einlegen einer Isolierstoffplatte 1 in die Vorbahnen
sowohl in einer ersten als auch in einer richtung nun gleichgültig, ob die erste Isolierstoffhierzu
um 180° gedrehten oder umgeklappten Lage platte I für den zweiten zu montierenden RichtungsderZwischenlage
folgen. koppler in derselben ersten Lage, wie in Fig. 1 dar-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und weitere 10 gestellt, in die Vorrichtung eingelegt wird oder ob
Einzelheiten sind an Hand von Zeichnungen näher die Lage dieser Isolierstoffplatte 1 beim Zusammengeschrieben,
setzen jedes einzelnen Richtungskopplers jeweils um
In Fig. 1 sind die einzelnen Bauteile eines erfin- 180° gegen der in Fig. 1 dargestellten Lage oder gedungsgemäßen
Richtungskopplers, insbesondere für genäber der Lage der vorhergehenden Isolierstoff-Antennensteckdosen
in Gemeinschaftsantennenan- 15 platte 1 gedreht wird. Nach der Erfindung weist nämlage:i,
jeweils für sich in Perspektive gezeigt. Hch jede Stirnseite 8 bzw. 9 der die Leiterbahnen 3 a
Dabei sind die einzelnen Bauteile entsprechend den und 3 b aufnehmenden Isolierstoffplatte I, an welcher
einzelnen Montageschritten übereinanderliegend dar- die Enden der Leiterbahnen herausgeführt werden,
gestellt, so daß an Hand von F i g. 1 gleichzeitig die jeweils zwei in die Vertiefung 7 einmündende AusAusbildung
der einzelnen Bauteile und die Montage 20 sparungen 10, 11 bzw. 12, 13 etwa von der Breite
beschrieben werden kann. der Leiterbahnen 3 α und 3 b auf. Diebe Aussparungen
Der erfindungsgemäße Richtungskoppler besteht liegen sich fluchtend gegenüber, d. h., die Aussparung
aus zwei zu einem Träger zusammenlegbaren Isolier- 10 an der Stirnseite 8 der Isolierstoffplatte 1 verläuft
stoffplatlen 1, 2 aus streifenförmigen, Durchgangs- fluchtend mit der gegenüberliegenden Aussparung 12
und Koppelleiter bildenden Leiterbahnen 3 a und 3 b 25 an der gegenüberliegenden Stirnseile 9 der Isolier-
und einer weiteren Isolierstoffplatte 4, die als stoffplatte 1. Die Enden 5a, 6a bzw. Zb, 6b de
Zichenlage dient und zwischen den beiden Leiter- terbahnen 3 a und 3 b passen daher in diese A
der Lei-
und einer weiteren Isolierstoffplatte 4, die als stoffplatte 1. Die Enden 5a, 6a b ,
Zwischenlage dient und zwischen den beiden Leiter- terbahnen 3 a und 3 b passen daher in diese Ausspabahnen
3a und 3 b angeordnet ist. Außerdem werden rungen 10 bis 13 sowohl in einer ersten als auch in
an den Außenflächen der Isolierstoffplatten 1,2 nicht einer hierzu um 180° gedrehten Lage der Isolierstoifnäher
dargestellte Masseplatten vorgesehen. 30 platte 1. Als zweites Bauteil wird nunmehr die erste
Die Isolierstoffplatten 1 und 2 sowie die Zwischen- Leiterbahn 3 a dem Magazin entnommen und von
lage 4 bestehen vorzugsweise aus Kunststotfspritztei- Hand in die Vertiefung 7 der in der Vorrichtung auflen.
Die streifenförmigen Leiterbahnen 3 α und 36 genommenen Isolierstoliplattc 1 eingelegt. Da die
sind aus dünnem, etwa 0,2 mm dickem Blech gestanzt inneren Abmessungen der Vertiefung 7 der Isolicr-
und verlaufen hier bogen- oder mäanderförmig, kön- 35 stoffplatte 1 sowie die äußeren Abmessungen der Leinen
aber auch einen zickzackförmigen Verlauf auf- terbahnen 3 a und 3 b mit kleinen Toleranzen zu ferweisen.
Die Leiterbahnen 3 a und 3 b liegen sich im tigen sind, werden somit die Leiterbahnen in der
montierten Zustand des Richtungskopplers mit ihren Ver.icfr.ng fixiert. Es ist zweckmäßig, wenn in der
Flachseiten parallel gegenüber und sind dann in bezug Vorrichtung für jedes Ende der einzulegenden Leiterauf
den Verlauf der Mäanderform deckungsgleich an- 40 bahnen eine Aussparung vorgesehen ist, so daß die
geordnet. An ihren Enden weisen die Leiterbahnen Leiterbahnen nur in ihrer vorgegebenen richtigen
3 a und 3 b Streifen Sa und 6 a bzw. 5 b und 6 b auf, Lage in die Isolierstoff platte deckungsgleich eingelegt
die im montierten Zustand des Richtungskopplers aus werden können. Ohne Aussparung in der Verrichtung
der Isolierstoffplatte 1 herausragen und als Löt- ist es auch möglich, die Leiterbahnen nicht deckungsfahnen
für den Anschluß an entsprechende Bauteile 45 gleich einzulegen, wenn dies gewünscht sein sollte,
od. dgl. geeignet sind. Auf die zuerst eingelegte Leiterbahn 3 a wird nun Die nähere Ausbildung der übrigen Richtungs- von Hand die plattenförmige Zwischenlage 4 gelegt,
kopplerbauteile sowie die Montage des Richtungs- d. h. gestapelt, und ist damit ebenfalls in der Verkopplers
wird im folgenden beschrieben. Die Montage tiefung 7 der Isolierstoffplatte 1 aufgenommen. Die
erfolgt in der Weise, daß die einzelnen Teile ent- 5° Zwischenlage 4 legt den Abstand zwischen der bereits
sprechend der Darstellung in F i g. 1 nacheinander eingelegten Leiterbahn 3 α und der später einzulegenlageunabhängig
in eine Vorrichtung eingelegt und so- den Leiterbahn 3 b fest. Die nähere Ausbildung der
mit aufeinandergestapelt werden. Dabei werden die Zwischenlage 4 geht ebenfalls aus F i g. 1 hervor. Die
plattenförmigen Teilet, 2 und 4 von Hand in eine Zwischenlage 4 ist nämlich — v.m die Isolierstoff-Vorrichtung
eingelegt und die lagerichtig in einem 55 platte I — so gestaltet, daß sie in jeder Lage, d. h.
Magazin aufbereiteten Leiterbahnen 3 a und 3 b von in einer ersten und in einer hierzu um 180" gedrehten
Hand dem Magazin entnommen und in die Isolier- oder geklappten Lage, in die Isolierstoffplatte 1 einstolTplattc
1 eingelegt. Zur Aufnahme der Leiter- gebracht werden kann. Hierzu ist die Zwischenlage
bahnen 3« und 3 b und der Zwischenlage 4 weist bei an ihren entsprechenden Stirnseiten 14 bzw. 15 mit
der dargestellten Ausführungsform eines Richtungs- 60 jeweils zwei in die Aussparungen 10, 11 bzw. 12,
kopplers die eine untere isolierstolTplatte 1 eine wan- der IsolierstofTplatle 1 passenden Stegen 16, 17 bzw.
nenförmig ausgebildete Vertiefung 7 an einer Flach- 18, 19 nusuebiklet. Die Zwischenlage 4 weist eine
seite auf. Es ist — wie bei einer der vorgeschlagenen konstante Dicke längs des Koppclbereiches von et'va
Anordnungen — auch möglich, beide Isolierstoß 1,0 mm auf, so daß die Leiterbahnen 3« und 3b im
platten 1 und 2 mit einer Vertiefung auszubilden. 65 eingelegten Zustand parallel zueinander verlaufen.
Die Isolierstoffplatte 1 wird nun als erstes Bauteil Die Zwischenlage 4 kann aber auch zumindest Kings
von Hand in eine nicht näher dargestellte Vorrich- des Koppelbcrciches eine unterschiedliche Dicke iiiiftung
eingelegt. Diese Vorrichtung erleichtert das Zu- weisen. Durch unterschiedliche Dicken der Zwischen-
lage 4 können lungs des Koppclbercichcs auch unterschiedliche
Koppelverhältnissc erreicht werden. Ferner ist die Länge der Stege der plattenförmigen
Zwischenlage mindestens gleich der Länge der Aussparungen an den Stirnseiten der Isolierstoffplatte gewählt.
Dadurch sind die Finden der streifenförmigen Leiterbahnen in dem in die Aussparungen 10 bis 13
der IsolierstoiTpIatte 1 aufgenommenen Bereich gegen Kurzschluß gesichert. Außerdem ragen die Stege
16 bis 19 der plattenförmigen Zwischenlage aus der IsolierstoiTplaltc 1 heraus, wobei die Breite der Stege
an den freien linden größer ist als in den übrigen Bereichen der Stege, wobei bei der dargestellten Ausführungsform
an den freien Finden der Stege 16 bis 19 der plattenförmigen Zwischenlage 4 an den
inneren Längskanlcn jeweils eine warzenförmige Rundung 20, 21 bzw. 22, 23 vorgesehen ist. Außerdem
ist die Zwischenlage 4 im Koppelbereich mit über die ganze Dicke der Zwischenlage sich erstreckenden,
d. h. durchgehenden Aussparungen 24 bzw. 25, 26 versehen. Hier sind vier zueinander
parallele Reihen mit jeweils drei Bohrungen 24 vorgesehen, so daß die Zwischenlage 4 siebartig gelocht
ist, während an den Stirnseiten 14 und 15 der Zwischenlage an den Rändern jeweils drei offene
etwa U-förmigc Aussparungen 25 angeordnet sind. An den Längskanten 27, 28 weist die Zwischenlage 4
jeweils fünf ebenfalls offene, etwa U-förmige Aussparungen 26 auf, die seitlich der Reihen mit den
Bohrungen 24 liegen. Die Bohrungen 24 und die Aussparungen 25 liegen über bzw. unter dem geradlinigen
Verlauf der mäanderförmigen Leiterbahnen, während die Aussparungen 26 über bzw. unter dem
Krümmungsbogcn der Leiterbahnen liegen. Fm Koppelbereich
besteht somit das Dielektrikum zwischen den Leiterbahnen aus Isoliermaterial und Luft.
Diese siebartige Konstruktion der Zwischenlage 4 ist besonders in elektrischer Hinsicht von Vorteil. Die
in der beschriebenen Weise angeordneten Bohrungen 24 und Aussparungen 25, 26 der Zwischenlage 4 sind
somit so angeordnet, daß sie dem Verlauf der Leiterbahnen sowohl in einer ersten als auch in einer hierzu
um 180° gedrehten oder umgeklappten Lage der Zwischenlage 4 folgen.
Nunmehr wird die zweite Leiterbahn 3 b, die in vorgegebener
richtiger Lage, d. h. in derselben Lage wie die Leiterbahn 3 a und weitere Leiterbahnen, für
andere Richtungskoppler in dem Magazin aufbereitet ist, dem Magazin entnommen und von Hand auf die
Zwischenlage 4 aufgelegt bzw. gestapelt, so daß sie ebenfalls in der Vertiefung 7 der Isolierstoff platte 1
aufgenommen ist. Die Höhe α der Vertiefung 7 ist so
gewählt, daß beide Leiterbahnen 3 a und 3 ft und die Zwischenlage 4 in der Vertiefung 7 der Isolierstoffplatte
1 vollständig aufgenommen sind und die obere Leiterbahn 3 b noch etwas unter dem Rand 29 der
Fsoliersioffplattc 1 liegt, so daß eine nichtausgefüllte restliche Höhe b der Vertiefung 7 verbleibt.
Nach dem Einlegen der zweiten Leiterbahn 3 b wird auf die so gestapelten Leiterbahnen 3 a und 3 δ und
die Zwischenlage 4 die zweite obere Isolierstoffplatte 2 aufgelegt bzw. gestapelt. An ihrer der Vertiefung
7 der Isolicrstoffplatte 1 zugekehrten Flachseitc 30 weist die zweite Tsolierstoffplatte 2 — die
gleichzeitig die Abdeckung für die als Gehäuse diencndc FsolierstoiTflatte 1 bildet — eine in die Vertiefung?
der Koliersloffplattc 1 passende Erhöhung 31 auf, deren Dicke gleich der nach dem Einlegen
beider Leiterbahnen 3« und 3 Λ und der Zwischenlage
4 in die Vertiefung 7 der Isolierstoffplaltc 1 verbleibenden Höhe/) der Vertiefung 7 gewählt ist. Auf
diese Weise sind die Leiterbahnen 3i7 und 2>b und die
Zwischenlage 4 durch die /.weite obere Isoliersloffplatte
2 in ihrer Lage in der ersten IsoliersUiifplatte 1
fixiert, wobei die Leiterbahnen parallel verlaufen und deckungsgleich übereinanderliegen. Die gesamte
Höhe α der Vertiefung 7 der Isolicrstoffplatte 1 ist hier bei einer Dicke einer Leiterbahn von 0,2 mm und
einer Dicke der Zwischenlage 4 von 1,0 mm mit 1,6 mm gewählt, so daß die nach dem Einlegevorgang
verbleibende Höhe b der Vertiefung 7 und damit auch die Dicke der Erhöhung 31 der oberen Isolierstoffplattc
2 0.2 mm betragen.
Um den Zusammenhalt beider isolierstofTplattcn 1
und 2 zu bewirken, weist die untere Isolierstoffplatte 1 zwei Löcher 32, 33 auf, die in den zwischen
den Aussparungen 10 und 11 bzw. 12 und 13 stehenbleibenden Klötzen 34, 35 vorgesehen sind. In diese
Löcher 32, 33 der Fsolierstoffplatte 1 greifen beim
Zusammenstecken der Isolierstoffplatten 1 und 2 Zapfen 36, 37 ein, die an der Flachseite 30 der anderen
Isolierstoffplatte 2 vorgesehen sind. Auch die Anordnung der F^öcher 32, 33 sowie der Zapfen 36, 37
ist so getroffen, daß ein wechselseitiges Zusammenstecken ermöglicht ist, wenn sich die untere Isolierstoffplatte
oder auch die obere Isolierstoffplatte in einer zu einer ersten Lage um 180° gedrehten Lag:
befindet.
Die F i g. 2 zeigt den fertigmontierten Richtungskoppler ebenfalls in Perspektive. Dabei ist zu sehen,
daß die Enden Sa und 6 a bzw. Sb und 6 b der beiden
Leiterbahnen 3 α und 3 b aus dem von den beiden Isolierstoffplatten 1 und 2 gebildeten Träger herausragen
und durch die in die Aussparungen 10 bis 13 der Isolicrstoffplatte 1 passenden Stege 16 bis 19 der
Zwischenlage 4 gegen Kurzschluß gesichert sind.
Claims (5)
1. Richtungskoppler, insbesondere für Antennensteckdosen
in Gemeinschaftsantennenanlagen, bestehend aus einem aus zwei Isolierstoffplatten
zusammengesetzten Träger und aus streifenförmigen Leiterbahnen, die sich mit ihren Flachseiten
gegenüberliegen und zwischen denen eine weitere Isolierstoffplatte als Zwischenlage angeordnet
ist, wobei die Leiterbahnen und die Zwischenlage in einer Vertiefung an einer Flachseite
mindestens einer der beiden Isolierstoffplatten aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder Stirnseite (8, 9) der Isolierstoffplatte(n) (1), an der die Enden (5a.
6 a bzw. Sb, 6 b) der Leiterbahnen (3 a, 36) herausgeführt sind, jeweils zwei in die Vertiefung
(7) der Isolierstoffplatte(n) (1) einmündende, zu den gegenüberliegenden Aussparungen (12,13)
fluchtend verlaufende Aussparungen (10,11) derart angeordnet sind, daß die Enden (5 a, 6 a bzw.
5 b, 6 b) der Leiterbahnen (3 α, 3 b) in diese Aussparungen
(10, 11, 12, 13) sowohl in einer ersten als auch in einer hierzu um 180° gedrehten Lage
der Isolierstoffplattc(n) (1) passen und daß die platten förmige Zwischenlage (4) an ihren ent-
sprechenden Stirnseiten (14. 15) jeweils zwei in die Aussparungen (10. II. 12, 13) pav-eiule Siege
(16. 17 Ivw. IH. 19) aufweist.
2. Richtungskoppler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge der Slei'.e (16, 17
bzw. IS. 19) der plattenförmigen Zwischenlage
(4) mindestens gleich der Lange der Aussparungen (K), 1! bzw" 12. 13) an den Stirnseiten (8, 9)
de.· IsolierstoiTplatte(n) (1) gewählt ist.
3. Richtungskoppler nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daIA die Stege (16, 17,
18. 19) der plattenförmigen Zwischenlage (4) aus der oder den Isoiierstoliplatte(n) (1) herausragen
und die Breite der Stege (16. 17, 18, 19) an den freien Enden größer gewühlt ist als in ilen
übrigen Bereichen der Stege.
4. Richtungskoppler nach Anspruch 3, dadurch iiekennzeiehnet. daß an den freien' linden der
Siege (16, 17, 18, 19) der plattenförmigen
Zwischenlage (4) an einer l.ängskanle jeweils eine walzenförmige Rundung (20, 21, 22, 23) vorgesehen
ist.
5. Richtungskoppler nach einem der voinergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in der plattenförmigen Zwischenlage (4)
vorgesehenen Aussparungen (24, 25, 26) derart angeordnet sind, daß sie dem Verlauf der Leiterbahnen
(3i(, 3ft) sowohl in einer ersten als auch
in einer hierzu um 180" gedrehten oder umgeklappten Lage der Zwischenlage (4) folgen.
o. Richtungskoppler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (4) siebartig
gelocht ist und daß an den Rändern (14, 15 und 27, 28) der Zwischenlage (4) offene etwa
U-förmigc Aussparungen (25, 26) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 309637/385
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