DE1949118U - Einrichtung zum einkleistern und beschneiden von tapeten. - Google Patents
Einrichtung zum einkleistern und beschneiden von tapeten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
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- B44C7/00—Paperhanging
- B44C7/02—Machines, apparatus, tools or accessories therefor
Landscapes
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Description
RA. 457131*31.8.60
Einrichtung zum Einkleistern und Beschneiden von Tapeten
Das Einkleistern und Beschneiden einer Tapetenbahn gehört zu einer Handwerksarbeit, die Fachkräfte erfordert. Eine Einrichtung,
die diese Fachkräfte einspart, ist erwünscht. Die vorliegende Erfindung betrifft eine solche Einrichtung, bei
der ein dazugehörender Arbeitstisch zur Auflage der eingekleisterten Tapetenbahn dient, damit sie zusammengefaltet
an der Wand verlegt werden kann. Von einer in der Einrichtung aufgehängten Tapetenrolle wird zu diesem Zweck von Hand die
Tapetenbahn über eine Kleisterwalze gezogen, wobei auch die Bahnkanten durch Rollenmesser beschnitten werden. Bekannt
sind bereits Einrichtungen zum Einkleistern und Beschneiden mit Ablagetisch ebenso die Mittel zur Bekleisterung, zum
Beschneiden und zum Durchführen der Tapetenbahn durch die Einrichtung. Die Auswahl und Zusammenstellung der zum Teil
bekannten Mittel ermöglichen noch kein betriebssicheres Arbeiten und befriedigendes Bearbeiten der Tapete, so daß
diese nicht ohne weiteres zum Tapezieren geeignet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Einrichtungen
so zu verbessern, daß ein leichtes und schnelles Tapezieren jedermann möglich ist.
Neuheitsgemäß wird die Tapetenbahn vor dem an sich bekannten, durch zwei Lenkrollen erzwungenen Überlauf über die Kleisterwalze
unter Spannung und Selbsthemmung von der in der Einrichtung geführten Tapetenrolle über eine darüber angeordnete
Leitrolle geführt, auf deren Scheitel in an sich bekannter
-iMivrf/ist Diöie Unterlege (Beschreibung uns? Schgtzonspr.) ist die zuletzt eingereichte. 51© weW »er <?r ftf'.-.
|.isiu»-»i ι«'.=· i'-vf-: nii'ich eingereichten Unfärlogoß ob. Die rechtliche Bedeutung der AbAeiohuw) vj n<
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Weise Kreismesser eingreifen, und durch Leitrollen wird die
Tapetenbahn nach dem Bekleistern um zwei Mal 90 umgelenkt, so daß sie mit der Kleisterseite nach oben auf den vor Kopf
der Einrichtung auf der Seite der Tapetenrolle und darüber angeordneten Arbeitstisch von Hand gezogen und abgelegt werden
kann. Zweckmäßig ist die durch Rollenmesser gebildete Schneidevorrichtung auf einer besonderen Achse angeordnet und durch
auf das eine Ende von Achse und Leitrolle aufgesetzte, miteinander kämmende Zahnräder angetrieben. Vorteilhaft
ist auch zur Bekleisterung eine Abstreifleiste verschiebe-
und einstellbar parallel zur Kleisterauftragsrolle vorgesehen. Der gehemmte Ablauf der Tapetenbahn von der Tapetenrolle
wird zweckmäßig durch federbelastete, schwenkbar angeordnete Rollenhebel bewirkt, die sich mit ihrer am Ende
angeordneten Rolle auf die Tapetenrolle legen.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein sicheres und Binwanöfreies Beschneiden der Tapetenbahn die gewünschte
Bekleisterung und schließlich auch eine handfertige Ablage der Tapetenbahn erreicht wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schematise*! anhand eines Ausführungsbeispieles
dargestellt.
Mit 1 ist die Arbeitsplatte eines üblichen Tisches für die Tapetenzurichtung
bezeichnet, wie er zum Tapezieren Verwendung findet. An diese Tischplatte 1 ist die aus zwei seitlichen Eisengestellen 2 und
einem Grundkasten 3 bestehende Vorrichtung angehängt. Dabei sind die
seitlichen Eisengestelle 2 an dem aus Kunststoff hergestellten und für die Kleisteraufnahme vorgesehenen Kasten 3 seitlich angeordnet.
Leitrollen 4, die in Schlitzen 5 der Eisengestelle 2 mit ihren Achsen
lagern, dienen der Führung der Tapetenbahn J zwecks Ablage auf dem
Arbeitstisch]!. Die Tapete selbst ist als.Rolle 8 mit einem durch die
Rolle hindurchgesteckten Stab 9 in Schlitzen 10 eines konsolartig an
den Seitengestellen 2 angeordneten Traggestells 11 gelagert. Die ablaufende Tapetenbahn führt über eine Führungsrolle 12, welcheebenfalls
in dem Traggestell 11 gelagert ist und an - ihrem einen Ende ein Zahnrad
13 aufweist, welches mit einem Zahnrad 14 einer Schneidmesserwelle
15 kämmt. Die Schneidmesserwelle 15 ist in schwenkbar am Gestell
angeordneten Hebeln 16 gelagert und tragt Schneidmesser 17 zum Beschneiden der Tapetenlängskanten, welche· in entsprechende Nuten
auf der Führungswelle 12 scherend eingreifen. Im Behälter 3 ist eine aus Kunststoff bestehende Kleisterauftragswalze 18 gelagert,
über die die Tapetenbahn geführt wird, wobei Führungswalzen diese Laufbahn herbeiführen. Ein gegen die Walze angestelltes Lineal 19
bestimmt die Dicke des lilel-sterauf trags. Die Schlitze 5 können durch
Hebel oder Riegel 20 derart verschlossen werden, daß die in den Schlitzen gelagerten Walzen nicht herausgleiten.
Die zweckmäßig hakenförmig gestalteten Riegel 20 sind an ihrem einen
Ende schwenkbar am Gestell befestigt. Das Lineal 19 ist auf einer Deckleiste des kastenförmigen Behälters 3 verschiebbar und feststellbar
angeordnet, so daß es ganz dicht an die Kleisterauftragsrolle zur Begrenzung der Kleisterstärke herangeschoben werden kann. Der
Behälter 3 ist auf einem Ms auf seine hintere Seite aus Winkeleisen
bestehenden Grundrahmen 21, an dem auch die Seitengestelle befestigt sind, gelagert und nach hinten herausziehbar zwecks
Naehfüllung von Kleister, nachdem vorher die im Wege stehende Leitrolle 4 entfernt ist. Weiterhin können die Schneidmesser 17
auf ihrer Welle 15 verschiebbar und feststellbar angeordnet sein, so daß sie mit entsprechenden nebeneinander in die Leitrolle 12
eingeschnittene Nuten je nach der gewünschten Breite der zu beschneidenden Bahn zur Scherung kommen. Anstelle der schwenkbaren Hebel
ist auch eine Erweiterung des Traggestelles 11 nach oben in Form einer Leiste denkbar, welche einen Schlitz zum Herausnehmen und
Lagern der Messerwelle 15 aufweist* Zum Einhängen der Einrichtung
in das Arbeitsbrett oder den Tisch 1 sind die seitlichen Gestelle
oben zweckmäßig durch einen nach vorn offenen Winkeleisenrahmen verbunden, der einfach auf das Tischende geschoben wird, womit die
Einrichtung an dem Tisch hängt. Eine kastenförmige Abdeckung der ganzen Einrichtung oder Verpackung zum Transport kann gewählt
werden, die so hoch ist, daß die darauf gesetzte Einrichtung in der erforderlichen Tischhöhe das Ablaufen der Tapetenbahn auf die
Tischoberfläche ermöglicht. Um ein sicheres Rollen dejp das Zahnrad
aufweisenden Leitrolle zu erreichen, wird zweckmäßig die Tapetenrolle abgebremst, z. B. durch eine Reibungsbelastung. Zu diesem
Zweck sind am Gestell unter Federbelastung derart Hebel angeordnet, daß ihre freien, erforderlichenfalls Rollen aufweisenden Enden
auf die Tapetenrolle sich legen und deren Lauf hemmen und damit eine Spannung in der abgezogenen Tapetenbahn bewirken, die sich
auf die Leitrolle 12 so auswirkt, daß diese Rolle sicher mitgenommen wird.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Einkleistern und Beschneiden von auf einem zu der Einrichtung gehörenden Arbeitstisch abzulegender Tapetenbahnen
mit von der in der Einrichtung gehaltenen Tapetenrolle von Hand über eine Kleisterwalze gezogener Tapetenbahn und die Bahnkanten
besäumender Rollenmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Tapetenbahn vor dem an sich bekannten, durch zwei Lenkrollen erzwungenen
Überlauf über die Kleisterwalze von dem gebremsten Tapetenablauf über eine erhöht angeordnete Leitrolle geführt wird, auf deren
Scheitel in an sich bekannter Weise Kreismesser eingreifen und daß die Tapetenbahn durch Leitrollen um zweimal neunzig Grad nach
oben umgelenkt wird, so daß sie mit der Kleisterseite nach oben auf den vor Kopf der Einrichtung auf der Seite der Tapetenrolle
anschließenden Arbeitstisch, gezogen werden kann .
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet-, daß die Kreismesser
auf einer Achse angeordnet und gegen Nuten in der Leitrolle scherend durch auf das eine Ende von Achse und Leitrolle aufgesetzte,
miteinander kämmende Zahnräder angetrieben werden.
3· Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Übersetzung
der Schneidmesserwelle ins Schnelle.
4* Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abstreifleiste
verschieb- und einstellbar parallel zur Kleisterwalze die Auftragsschichtstärke bestimmt.
5« Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch federbelastete,
schwenkbar angeordnete Rollenhebel, die sich mit ihrer am Ende angeordneten Rolle zur Verhinderung eines freien Ablaufs
der Tapetenrolle auf diese legen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH44243U DE1949118U (de) | 1963-03-09 | 1963-03-09 | Einrichtung zum einkleistern und beschneiden von tapeten. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH44243U DE1949118U (de) | 1963-03-09 | 1963-03-09 | Einrichtung zum einkleistern und beschneiden von tapeten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1949118U true DE1949118U (de) | 1966-11-03 |
Family
ID=33339880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH44243U Expired DE1949118U (de) | 1963-03-09 | 1963-03-09 | Einrichtung zum einkleistern und beschneiden von tapeten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1949118U (de) |
-
1963
- 1963-03-09 DE DEH44243U patent/DE1949118U/de not_active Expired
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