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DE1949093C3 - Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine - Google Patents

Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine

Info

Publication number
DE1949093C3
DE1949093C3 DE1949093A DE1949093A DE1949093C3 DE 1949093 C3 DE1949093 C3 DE 1949093C3 DE 1949093 A DE1949093 A DE 1949093A DE 1949093 A DE1949093 A DE 1949093A DE 1949093 C3 DE1949093 C3 DE 1949093C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sprocket
rollers
cam
attached
distribution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949093A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1949093B2 (de
DE1949093A1 (de
Inventor
Arnost Blansko Cerny
Josef Sebranice Jurny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adamovske Strojirny Np Adamov (tschechoslowakei)
Original Assignee
Adamovske Strojirny Np Adamov (tschechoslowakei)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adamovske Strojirny Np Adamov (tschechoslowakei) filed Critical Adamovske Strojirny Np Adamov (tschechoslowakei)
Publication of DE1949093A1 publication Critical patent/DE1949093A1/de
Publication of DE1949093B2 publication Critical patent/DE1949093B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1949093C3 publication Critical patent/DE1949093C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/15Devices for moving vibrator-rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/26Damping devices using transfer rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine, insbesondere einer Offsetdruckmaschine, mit einem Zahnradgetriebe, einer Tauchwalze, einer Duktorwalze und Verreibwalzen, wobei die Achsen der Verreibwalzen in den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks liegen, mit einem die axiale Bewegung einer der Verreibwalzen bewirkenden, auf einem in der Seitenwand der Druckmaschine angeordneten, ein Zahnrad und einen Nocken tragenden Zapfen, und mit einem Formzylinder, von dem der Antrieb der Verreibwalzen über eine Kette und ein an dem Nokken mit der Kette im Eingriff stehendes Kettenrad abgeleitet ist.
Bei bisher bekannten Einrichtungen wird der Antrieb der Tauchwalze des Feuchtwerks und der Duktorwalze des Farbwerken von einem Zahnrad abgeleitet, das an dem Formzylinder befestigt ist. Von diesem wird die Drehbewegung bei einer kontinuierliehen Rotation mit Hilfe von Nocken und Übersetzungen und bei einer unterbrochenen Drehbewegung mittels Zugstangen und Klinkenrad mit Klinke übertragen.
Diese Übersetzungsmechanismen sind kompliziert, weisen einen geräuschvollen Gang auf und benötigen eine häufige Schmierung. Die Anordnung der Schmierstellen an der Maschine bereitet Schwierigkeiten und behindert den Zutritt zu anderen Teilen der Maschine, wie z. B. zu den Haltern und den Regulierelementen der Farbwalzen. Die Verreibwalzen an Farbwerken der meisten bekannten Einrichtungen werden als Einheit erzeugt und sind in Gleitlagern 093
gelagert, die in den Seitenwänden der Maschine befestigt sind, wobei die axiale Bewegung der Walzen durch verschiedene Hebelsysteme bewirkt wird. Einige Einrichtungen verwenden fest gelagerte Wellen, auf denen die Verreibwalzen drehbar und verschiebbar gelagert sind, wobei deren axiale Bewegung mit Hilfe von Nockenscheiben, die auf Wellen befestigt sind, oder mit Hilfe von Hebelmechanäsmen bewirkt wird, die außerhalb der Verreibwalzen angeordnet sind. Der Antrieb des Feucht- und Farbwerkes mittels Zahnradübersetzungen und Nocken hat den Nachteil, daß man Gleitflächen, Drehflächen und Verschubflächen schmieren muß und auch daß er komplizierte Hebelsysteme für die axiale Bewegung benötigt. Ein Nachteil der Verreibwalzen mit festen Wellen ist deren schwierige Erzeugung, da man die nötige Zentuzität genau einhalten muß; ein weiterer Nachteil besteht darin, daß man beim Antrieb mittels Nocken nicht eine genügend langsame axiale Bewegung erzielen kann, die für eine schnell arbeitende Druckmaschine nötig ist.
Ein weiterer Nachteil ist der, daß die Nocken und Hebelmechanismen, die außerhalb der Verreibwalzen angeordnet sind, komplizierte Antriebe mit Übersetzungsgetrieben haben.
Bei einer bekannten Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art (USA.-Patentschrift 3 283 741) sitzt auf der Welle jeder Verreibwalze ein Nocken mit einer schraubenlinienförmig um die Drehachse herumverlauftnden Nut, in die eine schraubenlinienförmige Rippe eines weiteren Nockens, der auf einem Zapfen drehbar gelagert ist, eingreift. Auf dem zweiten Nocken sitzt ein Zahnrad, das in ein auf den ersten Nocken gekeiltes Zahnrad eingreift, sowie ein Kettenrad, das von der Kette angetrieben wird. Wenn das Zahnrad und das Kettenrad auf dem zweiten Nocken durch Lösen einer Klemmvorrichtung entkoppelt sind, bewirkt der Antrieb des Kettenrades eine Drehung des zweiten Nockens, der dann die axiale Bewegung der Verreibwalze steuert. Die Drehbewegung der Verreibwalze wird über einen getrennten Zahnradgetriebezug abgeleitet, der ein auf der Verreibwalzenwelle sitzendes Zahnrad enthält. Der Antrieb der Tauchwalze und der Duktorwalze erfolgt ebenfalls unabhängig von dem Kettentrieb über das Zahnradgetriebe. Hierbei handelt es sich um eine aufwendige Antriebseinrichtung, bei der zahlreiche Getriebeelemente, wie Zahnräder und Nocken, erforderlich sind.
Ferner ist eine Antriebseinrichtung bekannt (USA.-Patentschrift 3 002 451), bei der der Antrieb für die Drehbewegung und der Antrieb für die axiale Bewegung der Farbwalzen getrennt von einer besonderen Antriebsvorrichtung abgeleitet werden. Die axiale Bewegung der Verreibwalzen des Farbwerkes und der Verreibwalzen des Feuchtwerks wird über einen Kettentrieb, ein Kettenrad, eine Kurbel sowie eine vertikale Welle abgeleitet. An die vertikale Welle schließt sich dabei eine aufwendige Hebelanordnung an, die die Drehbewegung der Welle in eine axiale Längsbewegung der Verreibwalzen umsetzt. Die Drehbewegung der Verreibwalzen wird dagegen über einen zweiten Kettentrieb und unmittelbar auf den Verreibwalzenwellen sitzende Kettenräder abgeleitet.
Schließlich ist eine Antriebseinrichtung für die Verreibwalze einer Druckmaschine bekannt (französische Patentschrift 1 485 438), bei der die Drehbe-
wegung der Verreibwalze von einem Zahnrad unmittelbar und die Axialbewegung über Zahnräder und eine Innenkurve abgeleitet wird. Auch diese Antriebseinrichtung ist aufwendig, da sich die Zahl der Getriebeelemente bei Verwendung mehrerer Verreib walzen entsprechend der Anzahl der Verreibwalzen vervielfacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der man mit einer geringeren Anzahl von Getriebeelementen für die Ableitung der Axial- und Drehbewegung der Walzen auskommt.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem Formzylinder ein Kettenrad befestigt ist, welches über die Kette das an dem Nocken befestigte Kettenrad, weiter ein Kettenrad, das auf der Welle der Duktorwalze des Farbwerks montiert ist, und ein Kettenrad, das an einer Tauchwalze des Feuchtwerkes befestigt ist, antreibt, daß der Zapfen in der Mitte des Dreiecks befestigt ist und daß der Nocken die axiale Bewegung aller Verreibwalzen bewirkt.
Bei dieser Antriebseinrichtung benötigt man nur einen Nocken für alle Verreibwalzen und weniger Zahnräder für den Antrieb der Tauchwalze und der Duktorwalze im Vergleich zu der eingangs genannten Einrichtung. Ferner kommt man mit nur einer Kette und ohne Kurbelgestänge für die Ableitung der Axial- und Drehbewegung der Verreibwalzen sowie ohne besondere Getriebeelemente zur Ableitung des Antriebs der Tauchwalze und der Duktorwalze aus.
Vorzugsweise greift das auf dem Zapfen angeordnete Zahnrad gleichzeitig in die Zahnräder aller Verreibwalzen ein. Auf diese Weise ergibt sich eine Einsparung von Antriebszahnrädern für jede Verreibwalze.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Antriebseinrichtung,
F i g. 2 einen in eine Ebene ausgebreiteten Schnitt, der in der Ebene A-A der F i g. 1 geführt wurde, und
F i g. 3 eine Detailansicht einer Hülse einer Verreibwalze mit den Rollen gemäß Fig. 1.
Die Einrichtung ist in Seilenwänden 1 der Druckmaschine gelagert, in denen Ausschnitte 2 ausgebildet sind. In diesen Ausschnitten sind mittels Stellschrauben 4 Buchsen 5 befestigt. In den Buchsen 5 sind auf Kugeln 6 VeiTeibwalzen 7 gelagert. Auf den Endteilen an einer Seite der Verreibwalzenwellen sind drehbare Hülsen 8 angeordnet, an denen Führungsrollen 10 und Rollen 11 auf Zapfen gelagert sind, von denen der Zapfen 9 für die Rolle 10 eingezeichnet ist. Die Führungsrollen 10 bewegen sich zwischen Führungsstiften 12, die an einer Einlage 13 befestigt sind. Die Einlage 13 wird mittels der Stellschraube 4 in dem Ausschnitt 2 in der Seitenwand 1 der Maschine gehalten. Die Rollen 11 wirken zusammen mit einem Nocken 14, der drehbar auf einem in der Seitenwand 1 der Druckmaschine befestigten Zapfen 15 gelagert ist. An dem Nocken 14 ist ein Kettenrad 16 befestigt, das mittels einer Kette 17 angetrieben wird. Die Kette 17 erhält ihre Bewegung
ao von einem Kettenrad 18, das auf der Welle des Formzylinder 19 befestigt ist. Mittels der Kette 18 erhält seinen Antrieb gleichzeitig ein Kettenrad 20, das auf der Welle der Tauchwalze 23 des Feuchtwerkes befestigt ist, und ein Kettenrad 21, welches auf der Welle der Duktorwalze 22 angebracht ist. Das Spannen der Kette 17 wird mittels eines Kettenrades 24 reguliert. Auf dem an der Innenseite der Seitenwand 1 der Maschine vorstehende Ende des Zapfens
15 ist drehbar ein Zahnrad gelagert, das mit den Zahnrädern 3 der drei Verreibwalzen 7 im Eingriff steht.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist die folgende:
Die Drehbewegung des Formzylinder 19 wird über die Kette 17 auf das Kettenrad 20 der Tauchwalze 23, weiter an das Kettenrad 16 und das Kettenrad 21 der Duktorwalze 22 übertragen. Von dem Kettenrad
16 wird die Drehbewegung an den Nocken 14 übertragen. Mittels der Rollen 11, die sich in einer Nut des sich drehenden Nockens 14 bewegen, wird die Axialbewegung der drei Verreibwalzen 7 bewirkt. Die Führungsrollen 10, die sich zwischen den Führungsstiften 12 bewegen, halten die Rollen 11 mit Hilfe der Hülsen 8 im Eingriff mit dem Nocken 14.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 S Patentansprüche:
1. Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine, insbesondere einer Offsetdruckmaschine, mit einem Zahnradgetriebe, einer Tauchwalze, einer Duktorwalze und Verreibwalzen, wobei die Achsen der Verreibwalzen in den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks liegen, mit einem die axiale Bewegung einer der Verreibwalzen bewirkenden, auf einem in der Seitenwand der Druckmaschine angeordneten, ein Zahnrad und einen Nocken tragenden Zapfen, und mit einem Formzylinder, von dem der Antrieb der Verreibwalzen über eine Kette und ein an dem Nocken mit der Kette im Eingriff stehendes Kettenrad abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Formzylinder (19) ein Kettenrad (18) befestigt ist, welches über die Kette (17) das an dem Nokken (14) befestigte Kettenrad (16), weiter ein Kettenrad (21), das auf der Welle der Duktorwalze (22) des Farbwerkes montiert ist, und ein Kettenrad (20), das an einer Tauchwalze (23) des Feuchtwerkes befestigt ist, antreibt, daß der Zapfen (15) in der Mitte des Dreiecks befestigt ist und daß der Nocken (14) die axiale Bewegung aller Verreibwalzen (7) bewirkt.
2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Zapfen (15) angeordnete Zahnrad gleichzeitig in die Zahnräder (3) aller Verreibwalzen (7) eingreift.
DE1949093A 1968-10-04 1969-09-29 Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine Expired DE1949093C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CS688568 1968-10-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1949093A1 DE1949093A1 (de) 1970-04-16
DE1949093B2 DE1949093B2 (de) 1974-08-22
DE1949093C3 true DE1949093C3 (de) 1975-04-10

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ID=5416893

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1949093A Expired DE1949093C3 (de) 1968-10-04 1969-09-29 Antriebseinrichtung für das Feucht- und das Farbwerk einer Druckmaschine

Country Status (3)

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US (1) US3635167A (de)
DE (1) DE1949093C3 (de)
GB (1) GB1247085A (de)

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Also Published As

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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