DE1948129C3 - Keramikkondensator - Google Patents
KeramikkondensatorInfo
- Publication number
- DE1948129C3 DE1948129C3 DE19691948129 DE1948129A DE1948129C3 DE 1948129 C3 DE1948129 C3 DE 1948129C3 DE 19691948129 DE19691948129 DE 19691948129 DE 1948129 A DE1948129 A DE 1948129A DE 1948129 C3 DE1948129 C3 DE 1948129C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ceramic
- layer
- middle layer
- layers
- coverings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003985 ceramic capacitor Substances 0.000 title claims description 4
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 27
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 22
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims description 4
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 8
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 8
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 6
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 5
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 5
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 4
- 238000005245 sintering Methods 0.000 description 2
- RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N Titanium Chemical compound [Ti] RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003989 dielectric material Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- BUKIXGXYEUJJHQ-UHFFFAOYSA-N hot-17 Chemical compound CCC(C)SC1=CC(OC)=C(CCNO)C=C1OC BUKIXGXYEUJJHQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 229910052763 palladium Inorganic materials 0.000 description 1
- KDLHZDBZIXYQEI-UHFFFAOYSA-N palladium Substances [Pd] KDLHZDBZIXYQEI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000005488 sandblasting Methods 0.000 description 1
- 150000003378 silver Chemical class 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G4/00—Fixed capacitors; Processes of their manufacture
- H01G4/002—Details
- H01G4/018—Dielectrics
- H01G4/06—Solid dielectrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)
Description
Ein derartiger Kondensator ist aus der französischen Patentschrift 1 507 963 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stabilität der dünnen, die Kapazität bestimmenden
Mittelschicht eines solchen Kondensators zu verbessern und die Herstellung des Kondensators zu erleichtern.
Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die keramische Mittelschicht und die
Beläge keine Durchbohrungen aufweisen und daß jede der äußeren Anschlußschichten durch eine der
Durchbohrungen einer äußeren Keramikschicht mit dem zunächst befindlichen Belag Kontakt hat. In der
Zeichnung bedeutet
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Mittelschicht des Kerariikkondensators,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Mittelschicht,
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine der Außenschichten des Kondensators,
F i g. 4 eine Seitenansicht von F i g. 3,
F i g. 5 eine Schnittansicht durch einen fertigen Kondensator entlang der Linie 5-5 von F i g. 6 und
F i g. 6 eine Draufsicht auf einen fertigen Kondensator.
Der Kondensator besteht aus einer keramischen Mittelschicht 1, welche sandwichartig zwischen zwei
Außenschichten 2, 3 angeordnet ist. Auf entgegengesetzten Seiten der Mittelschicht sind Metallbeläge
4, 5 aufgeslrichen, welche mit der Mittelschicht bei der Brenntemperatur der Keramik zusammengesintert
sind. Für eine Titanatkeramik, die eine hohe Brenntemperatur erfordert, könnten die Beläge 4, 5
aus einer Platin-Palladium-Farbe bestehen, während für Keramiken, die eine niedrigere Brenntemperatur
erfordern, andere Metalle verwendet werden können. Die äußeren Schichten 2, 3 sind aus dem gleichen
keramischen Material wie die Mittelschicht 1. Jede Außenschicht 2, 3 besitzt eine oder mehrere Durchbohrungen
6, welche in Richtung der Dicke durch die Schicht in dem Bereich angebracht sind, auf
3 4
welchen ein Anschlüsse bildender Übeizug7 aufge- Einheit gemessen werden kann. Sieht man mehrere
bracht wird. Durchbohrungen vor, wovon eine oder mehrere einen
Bei der Herstellung des Kondensators werden die bestimmten Prozentsatz der Belagfläche einnehmen,
Beläge 4, 5 auf entgegengesetzte Seiten einer grünen ist es möglich, die Kapazität der gebrannten Einheit
keramischen Mittelschicht 1 aufgestochen. Die Be- 5 so einzustellen, daß sie innerhalb der gewünschten
läge werden so aufgestrichen, daß ein sie umgebender Toleranz liegt. Wenn beispielsweise eine der DurchRand
8 verbleibt. Die Mittelschicht 1 wird dann zwi- bohrungen 6 eine Fläche gleich 10 0Zo der Belagschen
grünen keramischen Außenschichten 2, 3 an- flächen 4, 5 aufweist, wäre eine lOprozentige Einstelgeordnet.
So lange sich die Außenschichten mit der lung der Kapazität der gebrannten Einheit durch EntMittelschicht
decker., ist keine besondere Ausrich- io fernung des ganzen Teils des Belags, welcher am
tung erforderlich. Das Ganze wird dann zusammen- Boden der Durchbohrung freiliegt, möglich. Dies gegepreßt,
um einen innigen Kontakt zwischen den schicht am besten durch eine Sandbestrahlung.
Außenschichten i, 3 und dem die Beläge 4, 5 um- Die Kondensatoranschlüsse werden beispielsweise gebenden Rand 8 zu gewährleisten. Die Anordnung in Form eines Silberanstrichs innerhalb der in Fig. 3 wird dann bei den für die Keramik übl-chen Brenn- 15 mit 7 bezeichneten Fläche angebracht. Der Silbertemperaturen gebrannt, wobei die Beläge 4, 5 mit anstrich läuft, wie bei 11 und 12 gezeigt, in die der Mittelschicht 1 und die Außenschichten 2, 3 mit Durchbohrungen 6 und kommt dabei mit der Außendem Rand 8 der Mittelschicht 1 zusammengesintert seite des den Belag bildenden Überzugs in Berührung, oder vereinigt werden. Nach dem Brennen bildet das Nach dem Aufstreichen der Anschlüsse 9 und 10 Ganze eine einheitliche Keramik, in welcher die 20 wird der Silberanstrich zur Alterung der Farbe und Ränder 8 mit den Außenschichten aus Keramik und zur Erzielung einer Oberfläche, an welche Lötanmit den Belägen unter innigem Kontakt mit der Schlüsse gemacht werden können, gesintert. Kondcn-Mittelschicht versiegelt sind. Die Beläge 4, 5 zeigen satorzuführungen, zum Beispiel die Haarnadclzukeincrlci Neigung, sich von der Schicht 1 zu trennen führung 13 mit sich überkreuzenden oder X-Endcn oder abzuheben. Da die Schichten 2, 3 nichi zu der 25 14, 15, werden an die Anschlüsse 9, 10 nach der Kapazität der Einheit beitragen, hat eine Neigung üblichen Tauchlötmethode angelötet, wobei die Ander Schichten 2, 3, sich abzulösen, keinen Einfluß Schlüsse 9, 10 zwischen die sich überkreuzenden auf die Kapazität. Enden gefaßt werden, während der Kondensator in
Außenschichten i, 3 und dem die Beläge 4, 5 um- Die Kondensatoranschlüsse werden beispielsweise gebenden Rand 8 zu gewährleisten. Die Anordnung in Form eines Silberanstrichs innerhalb der in Fig. 3 wird dann bei den für die Keramik übl-chen Brenn- 15 mit 7 bezeichneten Fläche angebracht. Der Silbertemperaturen gebrannt, wobei die Beläge 4, 5 mit anstrich läuft, wie bei 11 und 12 gezeigt, in die der Mittelschicht 1 und die Außenschichten 2, 3 mit Durchbohrungen 6 und kommt dabei mit der Außendem Rand 8 der Mittelschicht 1 zusammengesintert seite des den Belag bildenden Überzugs in Berührung, oder vereinigt werden. Nach dem Brennen bildet das Nach dem Aufstreichen der Anschlüsse 9 und 10 Ganze eine einheitliche Keramik, in welcher die 20 wird der Silberanstrich zur Alterung der Farbe und Ränder 8 mit den Außenschichten aus Keramik und zur Erzielung einer Oberfläche, an welche Lötanmit den Belägen unter innigem Kontakt mit der Schlüsse gemacht werden können, gesintert. Kondcn-Mittelschicht versiegelt sind. Die Beläge 4, 5 zeigen satorzuführungen, zum Beispiel die Haarnadclzukeincrlci Neigung, sich von der Schicht 1 zu trennen führung 13 mit sich überkreuzenden oder X-Endcn oder abzuheben. Da die Schichten 2, 3 nichi zu der 25 14, 15, werden an die Anschlüsse 9, 10 nach der Kapazität der Einheit beitragen, hat eine Neigung üblichen Tauchlötmethode angelötet, wobei die Ander Schichten 2, 3, sich abzulösen, keinen Einfluß Schlüsse 9, 10 zwischen die sich überkreuzenden auf die Kapazität. Enden gefaßt werden, während der Kondensator in
Der versiegelte Rand 8 ergibt einen Feuchtigkeits- das Lötmittel eintaucht. Die Enden 14, 15 der Zuschutz,
da die einander gegenüberliegenden Beläge 30 führungen liegen flach auf den Ansehlußoberllächen
mit entgegengesetzter Polarität innerhalb der Einheit und werden durch das Lötmittel 16 fest in Stellung
gebrannt werden und so keine Feuchtigkeit an die gehalten. Der Zugriff des Lötmittels auf die AnRänder
des Dielektrikums dringen kann, an welchen Schlüsse wird weiter noch dadurch erhöht, daß das
in der Regel Störungen durch Feuchtigkeit bei einem Lötmittel in die Öffnungen 6 hineinläuft, wie dies
üblichen aus einer einzigen Folie bestehenden 35 hei 17 gezeigt ist. Nach beendetem Lötvorgang wird
Dielektrikum auftreten. Es ist dies ein wichtiger Vor- der Bogen 18 der Zuführung 13 abgeschnitten, so
teil für Kondensatoren, die bei starker Wärme und daß Enden 19, 20 verbleiben, die an den hohen
Feuchtigkeit verwendet werden sollen. Die verr,iegel- Kanten aus dem Kondensator herausstellen und an
ten Ränder setzen auch Glimmentladungen herab eine Schaltung angeschlossen werden können,
oder beseitigen sie ganz. 4° Die im vorhergehenden beschriebene Kapazitäts-
oder beseitigen sie ganz. 4° Die im vorhergehenden beschriebene Kapazitäts-
Die Kapazität der Anordnung wird durch die einstellung ei folgt entweder nach dem Brennen des
Dicke der Mittelschicht 1 und die sich überdeckenden Silberanslrichs oder nach dem Löten. Wenn die EiH-Flächen
der beläge 4, 5 bestimmt. Da die Außen- fernung des Belags am Boden der dazu ausersehenen
schichten 2, 3 eine mechanische Stütze bilden, kann Durchbohrung 6 vor Aufbringung des Silberanstrichs
die Schicht 1 extrem dünn sein. Die Schicht 1 kann 45 erfolgt, füllen sich die zur Einstellung entfernten
z. B. weniger als 0,0051 mm dick sein und ist in der Belagflächcn mit der Silberfarbe und die Kapazität
Regel nicht dicker als 0,076 mm. Die Schicht 1 ist kehrt auf den vor der Einstellung vorhandenen Wert
somit viel zu dünn, um eine Handhabung zu ermög- zurück. Die Einstellung nach dem Brennen oder
liehen. Obwohl die Schichten 2. 3 eine Dicke von Sintern des Silberanstrichs wird durch den annur
75 |im besitzen können, empfiehlt es sich doch 50 schließenden Lötvorgang nicht wieder zunichte gefür
gewöhnlich, diese Schichten 0,13 bis 0,25 mm macht. Die Einstellung kann somit entweder nach
dick zu machen, so daß die ganze .Anordnung ein dem Sintern des Silbers oder nach dem Löten erhandfestes
Gebilde ist. folgen.
Die dielektrische Festigkeit der Mittelschicht 1, Der Kondensator gemäß der Erfindung besitzt viele
welche im Bereich zwischen 300 um.1 500 V pro 55 Vorteile. Er besitzt eine höhere Nennspannung, da
25,4 (im Dicke liegt, ermöglicht es, die Knndensa- die die Schicht 1 begrenzenden Ränder in Keramik
torcn bei einer Spannung von 50 bis KK)V pro .erxiegelt sind und der Kondensator bei seiner Durch-25,4
um Dicke der Schicht 1 reichlich zu bemessen. schlagspannung in Richtung der Dicke anstatt bei der
Ein Grund dafür, daß diese Bemessung möglich ist, geringeren Durchschlagspannung über den Rand bebesteht
darin, daß die miteinander verschmolzenen, 60 messen werden kann. Diese Versiegelung verbessert
die Beläge 4, 5 umgebenden Keramikränder 8 es auch die Bemessung des Kondensators unter hohen
erlauben, den Kondensator bei seiner Durchschlag- Feuchtigkeilsbedingungen. Es besieht keine Möglichspannung
durch die Dicke der Schicht 1 zu bemessen keil, daß Feuchtigkeit in die Keramik eindringt. Das
und nicht auf der Basis der Durchschlagspannung Aufstreichen der Beläge 4, 5 auf entgegengesetzte
über den Rand der Schicht 1. 65 Seiten der die Kapazität bestimmenden Schicht 1
Nach dem Brennen sind Teile der Beläge 4, 5 verringert eine Spaltung und verhindert somit einen
durch die Durchbohrungen 6 in den Außenschichten Kapazitätsverlust auf Grund der Aufhebung des
2, 3 zugänglich, so daß die Kapazität der gebrannten innigen Kontakts zwischen den Belägen 4, 5 und der
Schicht 1. Jede Neigung zur Aufspaltung erfolgt zwischen den Außenschichten 2, 3, welche jedoch
nicht zur Betriebskapazität beitragen. Der Kondensator unterliegt keiner Wanderung des Silbers, welche
einen Durchschlag verursachen könnte. Eine Reaktion zwischen dem keramischen Material der
Schicht 1 und der Fritte in der für die Anschlüsse 9, 10 verwendeten Farbe ist ausgeschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Keramikkondensator, bestehend aus einem Schichtkörper, aus einer mittleren, das Dielektrikum
des Kondensators bildenden Keramikschicht, die zwischen zwei äußeren Keramikschichten
aus dem gleichen keramischen Material wie die Mittelschicht angeordnet ist und zu
dünn ist, um eine Handhabung bei einem selbständigen Brand zu erlauben, weiter bestehend
aus einem Paar auf den beiden Oberflächen der Mittelschicht aufgesinterten, aus einem Metallanstrich
bestehenden Belägen, deren Ränder von dem Außenumfang der Mittelschicht einen Abstand
besitzen, wobei jede der äußeren Schichten 75 (im oder dicker ist und mit einer ihrer Oberflächen
auf jeweils einem der Beläge und dem diesen umgebenden Keramikrand aufliegt und wobei die äußeren Schichten in einem Abstand
von ihrem Rand Durchbohrungen aufweisen, welche in Richtung der Dicke durch jede äußere
Schicht hindurchgehen und wobei die Schichten und die Beläge einen einstückigen gesinterten
keramischen Körper bilden, in welchem jeder der Ränder der Mittelschicht mit der damit in
Berührung befindlichen Außenschicht unter Versiegelung der Ränder der keramischen Mittelschicht
verschmolzen ist und wobei die der Mittelschicht abgewandten Oberflächen der Außenschichten
in die Durchbohrungen hineinreichende Anschlüsse bildende Metallanstriche besitzen, an
welche Zuführungen angelötet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die keramische Mittelschicht und die Beläge kjine Durchbohrungen
aufweisen und daß jede der äußeren Anschlußschichten durch eine der Durchbohrungen einer
äußeren Keramikschicht mit dem zunächst befindlichen Belag Kontakt hat.
2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch eine oder mehrere
der Durchbonrungen zugängliche Teil eines Belags ebenso wie der über diesem Teil befindliche
Teil der metallischen Anschlußschicht entfernt ist.
3. Kondensator nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß sich in einer der Außenschichten mehr als eine Durchbohrung und
in der anderen Außenschicht mindestens eine Durchbohrung befindet.
4. Verfahren zur Herstellung des Kondensators von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man die den Schichtkörper aufbauenden keramischen Schichten im grünen Zustand übereinander
anordnet, wobei die Mittelschicht mit den die Beläge bildenden MetallschidUen vorher
bestrichen wurde und die Durchbohrungen in den Außenschichten auf beiden Seiten der Beläge vorhanden
sind, daß man dann das Schichtgebilde brennt und dann auf die freiliegenden Oberflächen
der Außenschichten des gebrannten Schichtkörpcrs die Anschlußschichten aufbringt, an welche
dann die Zuführungen angelötet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2 und 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität der Einheit
durch Entfernung eines durch eine der Durchbohrungen zugänglichen Teils der Metallfläche
eines der Beläge eingestellt wird.
Die Erfindung betrifft einen Keramikkondensator, bestehend aus einem Schichtkörper aus einer mittleren,
das Dielektrikum des Kondensators bildenden Keramikschicht, die zwischen zwei äußeren Keramikschichten
aus dem gleichen keramischen Material wie die Mittelschicht angeordnet ist und zu dünn ist,
um eine Handhabung bei einem selbständigen Brand zu erlauben, weiter bestehend aus einem Paar auf
den beiden Oberflächen der Mittelschicht aufgesinterten, aus einem Metallanstrich bestehenden Belägen,'
deren Ränder von dem Außenumfang der Mittelschicht einen Abstand besitzen, wobei jede
der äußeren Schichten 75 |im oder dicker ist und mit einer ihrer Oberflächen auf jeweils einem der Beläge
und dem diesen umgebenden Keramikrand aufliegt und wobei die äußeren Schichten in einem Abstand
von ihrem Rand Durchbohrungen aufweisen, welche in Richtung der Dicke durch jede äußere Schicht hindurchgehen
und wobei die Schichten und die Beläge einen cinstückigen gesinterten keramischen Körper
bilden, in welchem jeder der Ränder der Mittelschicht mit der damit in Berührung befindlichen
Außenschicht unter Versiegelung der Ränder der keramischen Mittelschicht verschmolzen ist und
wobei die der Mittelschicht abgewandten Oberflächen der Außenschichten in die Durchbohrungen
hineinreichende Anschlüsse bildende Melallanstriche besitzen, an welche Zuführungen angelötet
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US76143668A | 1968-09-23 | 1968-09-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948129A1 DE1948129A1 (de) | 1970-09-24 |
| DE1948129B2 DE1948129B2 (de) | 1974-06-20 |
| DE1948129C3 true DE1948129C3 (de) | 1975-02-13 |
Family
ID=25062176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691948129 Expired DE1948129C3 (de) | 1968-09-23 | 1969-09-23 | Keramikkondensator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1948129C3 (de) |
| GB (1) | GB1212820A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2062352B (en) * | 1979-08-02 | 1984-06-06 | Tdk Electronics Co Ltd | Ceramic capacitor |
| US4731697A (en) * | 1987-05-05 | 1988-03-15 | Avx Corporation | Arc resistant trimable ceramic capacitor |
-
1969
- 1969-09-23 GB GB4673669A patent/GB1212820A/en not_active Expired
- 1969-09-23 DE DE19691948129 patent/DE1948129C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1948129B2 (de) | 1974-06-20 |
| GB1212820A (en) | 1970-11-18 |
| DE1948129A1 (de) | 1970-09-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2544225C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Wickelkondensators mit mindestens zwei Kapazitäten | |
| DE3612084C2 (de) | ||
| DE1464417B2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kerämikkondensators | |
| DE2442898C2 (de) | Mehrschichtiger monolithischer Keramik-Kondensator und Verfahren zum Einstellen seines Kapazitätswertes n | |
| DE2119040A1 (de) | Mehrschichtiger Kondensator und Verfahren zur Einstellung des Kapazi tatswertes | |
| DE2142314A1 (de) | Monolithische Kondensatorkomponenten und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE2628327A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von mehrschichtkondensatoren | |
| DE2064007C3 (de) | Keramischer Kondensator | |
| DE1948129C3 (de) | Keramikkondensator | |
| DE3120298C2 (de) | Kondensator in Chip-Bauweise | |
| DE1589420A1 (de) | Keramikkondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1950667C2 (de) | Elektrischer Wickelkondensator | |
| DE2746591C2 (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE2025757A1 (de) | Leitungsanschluß | |
| DE2832735C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines stabilen Metalloxid-Varistors | |
| DE892321C (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kondensatoren | |
| DE2447653C3 (de) | Gedruckte Schaltung | |
| EP0171642B1 (de) | Varistor in Chip-Bauweise zur Verwendung in gedruckten Schaltungen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE19529304C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Vielschichtwiderstandselementen | |
| DE1764214C (de) | Kondensator | |
| DE934783C (de) | Elektrostatischer Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3013830A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines flexiblen widerstandds-films fuer mehrfach-lautstaerkeregler sowie mit diesem verfahren hergestellter mehrfach-lautstaerkeregler | |
| DE1614591C (de) | Stapelkondensator, der auf einen gewünschten Sollwert seiner Kapazität abgleichbar ist | |
| DE632276C (de) | Verfahren zur Herstellung von Nutenverschlusskeilen fuer elektrische Maschinen | |
| DE1942921C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Elektrodeneinheit für Funkerosion |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |