DE1945909A1 - Start- und Betriebsschaltung fuer Gasentladungslampen - Google Patents
Start- und Betriebsschaltung fuer GasentladungslampenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
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- H05B41/36—Controlling
- H05B41/38—Controlling the intensity of light
- H05B41/39—Controlling the intensity of light continuously
- H05B41/392—Controlling the intensity of light continuously using semiconductor devices, e.g. thyristor
Landscapes
- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
DR. CLAUS REINLÄNDER γ -ι ρ 22Q T)
DIPL-ING. KLAUS BERNHARDT
D-S MÖNCHEN 60
BXCKERSTRASSE 3
VARIAN ASSOCIATES
PALO ALTO, CALIFORNIA, U.S.A.
Start- und Betriebsschaltung für Gasentladungslampen
Priorität: 26. September 1968 - U.S.A. - Nr. 762 933
Es wird eine Start- und Betriebsschaltung für eine Gasentladungslampe beschrieben, die aus einem Vakuumschalter
besteht, der über die Gasentladungslampe geschaltet werden kann, einem in einer Richtung leitenden Bauelement,
das über eine Gleichstromquelle geschaltet werden kann, und einer Induktivität, die in Reihe geschaltet sind.
Die Erfindung betrifft allgemein Stromversorgungsschaltungen
für Gasentladungslampen, und insbesondere Schal-
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tungen zum Starten und Betreiben von Hochintensitäts— * .
Kurzbogenlampen. ■ "
Hochintensitäts-Kurzbogenlampen bestehen üblicherweise aus zwei Elektroden im Abstand von 4 - 10 mm, die zwischen
sich eine JBogenstrecke bilden. Die Bogenstrecke ist in einem vakuumdichten Gefäß angeordnet, das ein ionisierbares Gas
unter Druck enthält. Um das Gas zu ionisieren und die Bogenstrecke zu durchbrechen, ist es erforderlich, eine Hochspannung
darüber zu legen, etwa im Bereich von 5 — 30 KV. Sobald der Durchbruch erfolgt, fällt jedoch die Bogenstrekkenimpedanz
von unendlich auf einen niedrigen Wert, etwa in der Größenordnung von einigen Ohm. An diesem Arbeitspunkt wird nur eine relativ niedrige Spannung benötigt, um
dafür zu sorgen, daß ausreichender Strom über die Bogenstrecke fließt, um die Lampe zu blitzen oder für ein kontinuierliches
Leuchten zu sorgen. Das Bndziel ist dabei, eine Stromversorgung verfügbar "■'-.- vacLüi, die die geforderten
Spannungen am wirksam.?-Wi der Lampe zuführt.
Bekannte Stromversorgungen für Gasentladungslampen haben bisher meist eine Funkenstrecke dazu benutzt, einen Hochspannungsimpuls
zum Durchbruch der Lampe zu erzeugen, (US-Patentschriften
3 189 789, 3 250 953» 3 323 015). Es können zwar
erhebliche Beträge an Impulsenergie geliefert werden, die Impulse sind jedoch hochfrequent. Dadurch werden oft elektromagnetische
Störungen erzeugt und es entstehen Grenzschicht-Probleme zwischen der Lampe und der Stromversorgung. Wenn
die Impulsanstiegzeit beispielsweise zu kurz ist, kann sich eine zu hohe Spannung zwischen anderen leitenden Elementen
der Lampe als den Zündelektroden aufbauen. Das kann wiederum
zu internen Bogenüberschlägen zwischen der Anode und dem Reflektor oder äußeren Kolbenteilen führen» Weiter erodiert
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das wiederholte Anliegen von hochfrequenter Hochspannungsenergie zwischen Kathode und Anode diese.
Die Erfindung soll deshalb eine verbesserte Schaltung zum
Starten oder Zünden von Gasentladungslampen verfügbar machen, und ferner eine verbessert kombinierte Schaltung sowohl
zum Zünden als auch Betreiben solcher lampen.
Weiter- soll durch die Erfindung eine Startschaltung für eine
Gasentladungslampe verfügbar gemacht werden, die die Verwendung von hochfrequenter Hochspannungsenergie nicht benötigt.
Weiter soll durch die Erfindung eine ,kleine, leichte Stromversorgung
für eine Gasentladungslampe verfügbar gemacht werden, bei der die Verwendung von relativ schweren Elektronik-Bauelementen,
beispielsweise Transformatoren, nicht benötigt wird.
Insbesondere soll durch die Erfindung eine Betriebsschaltung für eine Gasentladungslampe verfügbar gemacht werden, die
die der Lampe zugeführjte Spannung ohne die Verwendung von
Abwärts-!Transformatoren herunterspannt·
Kurz gesagt, betrifft die Erfindung eine Start- und Betriebs-Schaltung
für eine Gasentladungslampe, die aus einem Vakuumschalter, einer Öffnungsvorrichtung für den Vakuumschalter,
einer Induktivität und einem in einer Richtung leitenden Gerät besteht, die in Reihe geschaltet sind. Der Vakuumschalter
kann über eine Gasentladungslampe geschaltet werden.
Das in einer Richtung leitende Element kann über eine Gleichstromquelle geschaltet werden, ohne daß die Quelle hierdurch
entladen werden kann. Wenn der Vakuumschalter geschlossen und
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über die Lampe geschaltet ist, und das in einerRichtung
leitende Element über die Gleichstromquelle geschaltet ist, wird die Induktivität geladen. Wenn der Vakuumschalter geöffnet
wird, sorgt die geladene Induktivität für eine Zündoder Startspannung über der Lampe. Nach dem Starten oder
Zünden kann die Induktivität auch dazu dienen, den kontinuierlichen
Lampenbetriebs-Gleichstrom zu integrieren.
Die Erfindung soll an nand des in der Zeichnung dargestellten
Schaltbildes einer Ausführungsform beschrieben werden.
In der Zeichnung ist schematisch eine Hochintensitäts-Kurzbogenlampe
L, beispielsweise die Xenon-Kurzbogenlampe 150X8P der Eimac Division der Anmelderin dargestellt. Die Lampe
liegt über einem Kondensator 1 und einem Vacuumschalter S, · beispielsweise einem Schalter VS-8 der Eimac Division der
Anmelderin. Der Schalter S ist.seinerseits über eine Schalterbetätigungsspule
2 und den in Blockform angedeuteten schaltenden Stromregulator über eine pulsierende Gleichstromquelle
geschaltet, die ,ebenfalls in Blockform angedeutet ist.
Die pulsierende Gleichstromquelle besteht aus zwei Eingangsklemmen 3 und 4, die an eine Wechselstromquelle geschaltet
werden können, die schematise*! als Sinuskurve dargestellt ist.
Die Anschlüsse 3 und 4 sind mit den Eingängen eines Brückengleichrichters
5 verbunden. Der Brückengleichrichter liefert eine doppelweggleichgerichtete, pulsierende Gleichspannung
an den Ausgängen 6 und 7, u.r.d diese Gleichspannung wird
durch einen Kondensator 8 geglättet, der über den Ausgängen liegt.
Der schaltende Stromregulator besteht aus einem Schalttransistor 10, dessen Kollektor mit dem Ausgang 6 der pulsieren-
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den Gleichstromquelle verbunden ist. Der Emitter des
Sehalttransistors ist über einen Strommeßwiderstand 11
mit der Regulatorausgangsleitung 16 verbunden, die ihrerseits mit dem Schalter S verbunden isto Die Basis des
Schalttransistors ist mit dem Ausgang eines Rückkopplungsverstärkers
A verbunden, der zwei Eingänge 12, 13 aufweist, die über dem Widerstand 11 liegen. Der Übersichtlichkeit
halber ist die Stromversorgung für den Verstärker A nicht dargestellt.
Der Ausgang 7 der pulsierenden Gleichstromquelle ist über eine Induktivität 14 mit der Regulatorausgangsleitung
verbunden, die ihrerseits zum Schalter S führt. Der Ausgang 7 ist ferner über eine Diode 15 mit dem Eingang
des Rückkopplungsverstärkers verbunden.
Wenn die Eingänge 3 und 4 mit einer Wechselstromquelle bei geschlossenem Schalter S verbunden sind, wird der
Wechselstrom im Doppelweggleichrichter 5 in einen pulsierenden Gleichstrom umgewandelt, dessen Impulse durch
den Kondensator 8 geglättet und dem schaltenden Stromregulator zugeführt werden. Strom fließt jetzt über den
Schalttransistor 10, den Widerstand 11, den geschlossenen Schalter S und die Induktivität 14 des Regulators,
die auf diese Weise geladen wird. Wenn der Strom durch den Strommeßwiderstand 11 des schaltenden Stromregulators
einen vorgegebenen oberen Wert erreicht, verstärkt der Rückkopplungsverstärker A, der die Spannungen über seinen
Eingängen 12 und 13 feststellt, den Spannungsabfall über dem Widerstand auf einen Wert, der ausreicht, ein Sperrsignal
an den Schalttransistor 10 zu senden. Wenn der Schalttransistor 10 jetzt offen ist, entlädt sich die
Induktivität 14 durch die Schleife, die aus der Induktivität 14 durch Diode 15, dem Widerstand 11, der Schalter-
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betätigungsspule 2 mid dem Vakuumsehalter S besteht. Der
Strom durch die Betätigungsspule 2 reicht aus, um dafür zu sorgen, daß der Vakuumschalter öffnet. Wenn die Kontakte
des Vakuumsehalters S sich weit genug getrennt haben, so daß der Strom durch die Kontakte unterbrochen wird, wird
der Strom zum Ladekondensator 1 abgeleitet. Die Spannung über den parallel liegenden Elementen Kondensator 1, Schalter
S und lampe L steigt mit der Zeit direkt mit dem Strom
und umgekehrt mit dem Wert der geladenen Kapazität. Wenn der Schalter S offen ist, steigt die von der Induktivität
über der lampe induzierte Spannung schnell auf den Wert, der benötigt wird, um das Gas in der lampe zu durchbrechen.
Wenn das Gas in der lampe 1 duretibrochen ist, fällt der Widerstand
zwischen den beiden lanrpenelektroden erheblich. Zwischen den Lampenelektroden erfolgt äann ein Bogenüberschlag,
und die Lampe wird kontinuierlich leitend. Der Kondensator 1 ist zwar nicht erforderlich^ ist jedoch über die
lampe geschaltet, um die Anstiegszeit der über die lampe gelegten Spannung zu kontrollieren»
Ersichtlich ist die dargestellte Schaltung eine komplette Stromversorgung, obwohl sie nur eine Grundschaltung darstellt.
Die Induktivität 14 im schaltenden Stromregulator dient also in der beschriebenen Weise dazu, die lampenstartenergie
zu speichern und zu entladen, aber auch dazu, den Lampenbetriebsstrom zu integrieren. Trotzdem ist darauf
hinzuweisen, daß die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist, beispielsweise kann die Erfindung auch nur als Starter oder
Impulsgeber ohne vollständigen Schaltstromregulator verwendet werden, es ist dann eventuell erforderlich, einen Hei-
nen Vorwiderstand von beispielsweise 1 Ohm in Reihe mit der
Gleichstromquelle und der Lampe zu schalten. Weiter ist zwar der Vakuumschalter S mittels einer Spule in der beschriebenen
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Ausführungsform betätigt worden, es können jedoch auch
andere Schalterbetätigungseinrichtungen verwendet werden, beispielsweise manuell betätigte Einrichtungen.
Werte für eine Schaltung der in der Zeichnung dargestellten Art sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
| Tabelle | Stromquelle | Wert in Volt | Tyjpe |
| 115 | Motorola MDA-952-3 Type (3) Delco DTS-430 Type IK 3891 Wert in Millihenries |
||
| Brücken-Gleichrichter | 5 Wert in Mikrofarad |
||
| 5 Schalt-Transistor 10 Diode 15 Induktivität |
0,0005 430 Wert in 0hm |
||
| H Kondensator |
0,2 Type |
||
| 1 8 Widerstand |
Eimac VS-8 Type 0098U/1368 Eiiaac 150X 8P |
||
| 11 Vakuum-Schalter S |
|||
| S Bogenlampe L |
|||
Claims (3)
- O V 1 P 229 DAnsprüche1·)Startschaltung für eine Gasentladungslampe, dadurch gekenn- ^-^ zeichnet, daß ein Vakuum-Schalter, eine Öffnungseinrichtung für den Vakuum-Schalter, eine Induktivität und ein in einer Richtung leitendes Bauelement in Reihe geschaltet sind, der Vakuumschalter über die Gras entladungslampe geschaltet werden kann und das in einer Richtung leitende Bauelement über eine Gleichstromquelle geschaltet werden kann, ohne daß sich diese Quelle dadurch entladen kann.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterbffnungseinrichturig eine Spule aufweist, die einen Teil der Reihenschaltung bildet.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität zwischen einer Eingangs- und einer Ausgangsklemme eines schaltenden Stromregulators geschaltet ist.0098U/1368
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US76293368A | 1968-09-26 | 1968-09-26 |
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| DE1945909A1 true DE1945909A1 (de) | 1970-04-02 |
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- 1968-09-26 US US762933A patent/US3591830A/en not_active Expired - Lifetime
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