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DE194558C - - Google Patents

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Publication number
DE194558C
DE194558C DENDAT194558D DE194558DA DE194558C DE 194558 C DE194558 C DE 194558C DE NDAT194558 D DENDAT194558 D DE NDAT194558D DE 194558D A DE194558D A DE 194558DA DE 194558 C DE194558 C DE 194558C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
machine
sleeve
axis
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194558D
Other languages
English (en)
Publication of DE194558C publication Critical patent/DE194558C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

Landscapes

  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 194558 KLASSE 71 c. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche zum Beschneiden der Sohlen- und Absatzkanten von Stiefeln und Schuhen dient, wobei ein Schnitt von gleichmäßiger Dicke erhalten wird. Auf der Messerachse der Maschine ist eine Auflage für das Werkstück derart, angeordnet, daß die Auflage sich mit der Messerachse gemeinsam dreht, jedoch gleichzeitig radial zu ihr verstellt werden ίο kann, zu dem Zwecke, die Messer während des Ganges der Maschine zur Veränderung der Schnittiefe mehr oder weniger abzudecken.
Ferner ist eine sichere Verbindung zwischen der Auflage und der Messerwelle vorgesehen, unter Vermeidung von Spiel und des davon herrührenden Geräusches und Gerassels.
Es ist ferner eine Vorrichtung zur selbsttätigen Zentrierung der Auflage in Beziehung zu ihrem Lager vorgesehen, wenn die Maschine in Bewegung gesetzt wird, wodurch ein besonderes Einstellen der Auflage und ihres Lagers sowie der damit verbundene Zeitverlust vermieden ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine vergrößerte. Einzelansicht der Schneidvorrichtung einer Maschine vorliegender Erfindung, während
Fig. 3 deren Stirnansicht darstellt.
Fig. 4 zeigt die Schneidvorrichtung im Längsschnitt. . '
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte nach 5-5 und 6-6 der Fig. 4.
Die Maschine vorliegender Erfindung besitzt eine im Gestell b gelagerte Achse a, welche von der Antriebachse c mittels des Riemens d angetrieben wird. Auf der Achse α sitzt ein Messerkopf e, der mit einer Anzahl radial angeordneter Messer / versehen ist. Der Messerkopf e arbeitet mit einer Auflage für das Werkstück zusammen, die aus einem mit umlaufenden Flächen g, h und i versehenen Kopf besteht, welcher Schlitze / besitzt und an einer Hülse m befestigt ist, die durch das Lager η hindurchgeht, in dem sie drehbar gelagert ist. Die Hülse m hat einen größeren lichten Durchmesser wie die Achse a, so daß sie in Beziehung zu dieser radiale Bewegungen ausführen kann, um die Messer f mehr oder weniger abzudecken. Die Hülse m ist mit der Achse so verbunden, daß sie sich mit dieser dreht und doch eine radiale Bewegung gestattet. Diese Verbindung ist eine Kreuzgelenkverbindung und besteht aus dem inneren Ring 10, der mit Zapfen 12 versehen ist, auf denen ein äußerer Ring 13 sich drehen kann. Der Ring 13 besitzt wiederum Zapfen 14, auf denen ein weiterer Ring 16 drehbar gelagert ist, der mittels Schrauben 17 an der Hülse m befestigt ist (Fig. 4).
Der innere Ring 10 ist mit einer Nase 20 versehen, welche in einen Längsschlitz 21 der Achse α greift.
Somit ist die Hülse m mit der Achse a so verbunden, daß sie sich mit dieser dreht, während sie gleichzeitig in Beziehung zur Achse nach zwei im wesentlichen zueinander senkrechten Richtungen radial bewegt werden

Claims (3)

kann. Wird die Hülse m in einer seitlichen oder annähernd wagerechten Richtung bewegt, so dreht sie sich um die Zapfen, welche sich in senkrechter Lage befinden. Beim Drehen in senkrechter Richtung dreht sie um wagerechte Zapfen. Diese Bewegungen der Hülse und der an ihr befestigten Auflage können nach Willkür des Arbeiters ausgeführt, werden, wenn sich die Maschine in Tätigkeit befindet, ίο und können nach allen Richtungen bewirkt werden. Die Lagerbüchse η wird von einer Gabel 25 getragen, die mittels einer Schraube 26 an einem senkrecht beweglichen Gleitstück 27 befestigt ist. Die Schraube 26 wird durch eine Druckschraube 28 gesichert (Fig. 4). Das Gleitstück 27 wird mittels einer Stellschraube 33 in senkrechten Führungen 29 verschoben, die von einer Gleitstange 30 getragen wenden, welche wagerecht durch die Stellschraube 34 in einem Bett 31 verstellt werden kann, das mittels der Schrauben 32 am Maschinengestell befestigt ist (Fig. 1). Die senkrechte Bewegung der Hülse m und der Auflage g, h, i wird durch einen Stift 38 der Gleitstange 27 begrenzt, welcher zwischen Vorsprüngen 39 und 40 einer Platte 41 liegt, die an der einen der Führungen 29 befestigt ist (Fig. 3 und 4). Die Auflage kann sich auf der Achse α axial verschieben und wird durch eine Feder 36 in der richtigen Lage zu den Messern gehalten. Die Feder 36 gestattet der Auflage, nachzugeben, wenn ein entsprechend starker axialer Druck auf die Auflage g, h, i ausgeübt wird. Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Wird der Riemen 42 von der Losscheibe 43 auf die Festscheibe 44 gebracht, so dreht sich die Achse α und die Hülsen sowie die an ihr befestigte Auflage, gegen deren Unterseite das Werkstück gewöhnlich gedrückt wird, miteinander. Sobald das Lager η und Hülse m in Drehung versetzt sind, stellt sich die letztere durch die zentrifugale Wirkung selbsttätig zentrisch ein in bezug ' auf die Achse a, welche sich vermöge einer um den Zapfen 26 drehbaren Gabel einstellen kann, wodurch ein Festklemmen der Hülse und ihrer Auflage samt Lager η vermieden wird. Während die Maschine in Tätigkeit ist, kann der Arbeiter durch Drehen der Stellschraube 33 die Hülse m durch Schwingung um wagerechte Zapfen in einer senkrechten Ebene bewegen und die Auflage mehr oder weniger zum Abdecken der Messer bringen, wodurch die Schnittiefe an den Kanten der Sohlen geregelt sowie ein stets gleichmäßiges Abnehmen von Spänen erzielt wird. Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Maschine zum Beschneiden der Kanten von Schuhwerksohlen und -absätzen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Messerachse (a) eine Auflage (g, h, i). für das Werkstück derart angeordnet ist., daß die Auflage sich mit der Messerachse (a) gemeinsam dreht, jedoch gleichzeitig radial zu ihr verstellt werden kann, zu dem Zwecke, die Messer (f) während des Ganges der Maschine zur Veränderung der Schnitttiefe mehr oder weniger abzudecken.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (g, h, i) mit der Messerachse (a) durch ein Kreuzgelenk (14, 13, 12, 10) derart verbunden ist, daß eine Verschiebung der Auflage längs der Messerachse entgegen der Wirkung einer Feder 36 möglich ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzgelenk (14, 13,12, 10) an einem innerhalb gewisser Grenzen (39, 40) senkrecht verstellbaren Schieber (27) aufgehängt (25) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194558D Active DE194558C (de)

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DE (1) DE194558C (de)

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