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DE1944989A1 - Schutzbelag fuer die Innenwaende von Sieb- oder Mahlvorrichtungen - Google Patents

Schutzbelag fuer die Innenwaende von Sieb- oder Mahlvorrichtungen

Info

Publication number
DE1944989A1
DE1944989A1 DE19691944989 DE1944989A DE1944989A1 DE 1944989 A1 DE1944989 A1 DE 1944989A1 DE 19691944989 DE19691944989 DE 19691944989 DE 1944989 A DE1944989 A DE 1944989A DE 1944989 A1 DE1944989 A1 DE 1944989A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
retaining strips
sections
retaining
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691944989
Other languages
English (en)
Inventor
Hasso Franke
Rolf Karsten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DE19691944989 priority Critical patent/DE1944989A1/de
Publication of DE1944989A1 publication Critical patent/DE1944989A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/469Perforated sheet-like material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/22Lining for containers
    • B02C17/225Lining for containers using rubber or elastomeric material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schutbelag für die Innenwände von Sieb- oder Mahlvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf aus Gummi oder elastischen Kunststoffen hergestellte und aus mehreren Teilen zusammengesetzte Schutzbeläge für die Innenwände von Sieb- oder Mahlvorrichtungen, insbesondere für die End- oder Zwischenwände von Drehtrommels, wobei jeweils aneinanderstoßende Belagteile durch aufgesetzte, an der Wand befestigte Halteleisten festgelegt sind.
  • Elastisch verformbare Auskleidungen als Verschleißfutter beispielsweise in Trommel- oder Schwingmühlen, Klassier- und Siebvorrichtungen und dgl. sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt; und sie haben sich in der Praxis auch schon bewährt, weil sie gegenüber den sonst gebräuchlichen Ausfütterungen aus hochfesten starren Werkstoffen neben günstigeren Kosten- und Gewichtsfaktoren den Vorteil längerer Lebensdauer und verminderter Geräuschentwicklung aufweisen. Es ist üblich, die in Form von Platten oder Sektoren angelieferten Belagteile durch in Bereich der Stoßfugen ausgesetzte, ihrerseite mittels Schrauben oder auf andere Weise an den Wänden der auszukleidendem Vorrichtung auswechselbar befestigte Halteleisten aus einem gleichartigen elastischen Werkstoff festzulegen. Diese Befestigungsart ist auch zum Zusammensetzen von frei in den Mahlraum unter Versicht auf eine starre Stützwand eingebauten Zwischen- oder Bahwänden geeignet, in welchem Falle die Halteleisten in paariger gegenständiger Anordnung auf beinde Seiten der elastischen Wandsektoren vorgesehen und durch Zugschraüben gegeneinander verspannt werden können. Die Uber die Oberfläche der niedergehaltenen Belagteil vorragenden Halteleisten dienen dabei gleichzeitig zum Nischen und Verwirbeln des Mahl- oder Siebgutes und in Drehtrommel- und ähnlichen Mahlvorrichtungen als sogenannet Hubbalken zum Anheben der in Form von Kugeln Stäben Rohren od. dgl. beigegebenen Mahlkörper. Maturgemäß unterliegen diese besonders exponierten Halteleisten einem erhöhten Verschleiß, unter dessen Wirkung sie unter Umständen bis auf die eingebauten Befestigungselemente abgetragen werden können. Von dieser unvermeidlichen Erscheinung nimmt die Erfindung ihren Ausgang, wobei die zu läsende Aufgabe darin zu sehen ist, durch zweckentsprechende neuartige Gestaltung der Halteleisten verbesserte Vorbedingungen für eine wirksame, langlebige Befestigung des Verschleißfutters au schaffen und mit verminderten Werkstoffaufwand eine höhere Gebrauchstüchtigkeit zu gewährleisten.
  • Nach der Erfindung kennzeichnet sich Schutsbelänge der eingangs geschilderten Gattung dadurch, daß der Querschnitt der Halteleisten in verschiedenen Längenabschnitten unterschiedlich bemessene Flächengröße aufweist, und zwar vorzugsweise derart, daß der Querschnitt im mittleren Bereich der Halteleisten größer als in den Endabschnitten ist, wobei wahlweise ein stufenloser oder ein abgestufter Übergang der Leistenabschnitte unterschiedlicher Querschnittsgröße ineinander vorgesehen sein kann.
  • Die Erfindung macht sich die betriebsgegebenen Verschleißerscheinungen an den Halteleisten zunutze und führt in richtiger Erkenntnis und Ausschbpfung der darin liegenden Möglichkeiten zu einer neuartigen Leistenform, die diesen Umständen von vornherein in vollem Umfang Rechnung trägt und im Einsatz unter BerUcksichtigung der unvermeidlichen Abriebverluste eine wesentlich längere Lebensdauer erwarten läßt. Da die Halteleisten in der Form hergestellt und eingebaut werden, daß die der mechanischen Einwirkung des Mahlgutes erfahrungsgemäß besonders ausgesetzten Längenabschnitte von Anfang an Übermaß im Vergleich zu den weniger beanspruchten Teilen aufweisen, tritt der Verschleiß gleichmäßig in allen Einzelheiten des großflächigen Belages auf, Die Erfüllung ihrer Funktion als Hubbalken wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die linderung der Flächengröße braucht nicht unbedingt die gesamte qUerschnitt.fläche zu umfassen So wäre es beispielsweise denkbar, die Halteleistenmit Uber ihre Länge gleichbleibendem Fußteil auszubilden und nur am Kopfteil stufen los ineinander Ubergehend oder in StufensprUngen gegeneinander Verbreiterungen unterschiedlicher Abmessungen vorzusehen. Die stufenlose, alliähliche linderung der Flächengröße bietet zwar den Vorteil feinster Anpassung an die gegebenen Betriebsverhältnisse.
  • Aus fertigungstechnischen Gründen und nur Vereinfachung der Lagerhaltung ist im allgemeinen aber doch der eine angenäherte Lösung darstellenden abgestuften Ausführung der Vorzug zu geben, zweckmäßig in der Form, daß die Halteleisten aus Längenabschnitten jeweils gleichbleibender, untereinander jedoch unterschiedlicher Querschnittsflächen zusammengesetzt werden. Die Verteile der Erfindung zeigen sich besonders deutlich in der Anwendung auf die Halteleisten an den End- und Zwischenwänden in Drehtrommeln.
  • An diesen meistens zum Sieben und Klassieren des Mahlgutes dienenden, mit einer Vielzahl von Sieböffnungen versehenen Bauelementen ist der radial von innen nach außen stark zunehmende Abnutzungsgrad augenfällig. Die Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre gestattet eine schmalere Ausführung der Halteleisten im Bereich ihres der Trommelmitte zugekehrten Endabschnittes und ermöglicht dadurch, eine größere Anzahl von Leisten mit ergeren Zwischenräumen auf den Wandflächen anzubringen und damit eine erwünschte Versteifung und höhere Stabilität der aus Sektoren zusammengesetzten Belagplatten zu erreichen.
  • Die Erfindung ist anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung verdeutlicht. In der Zeichnung ist: Fig. 1 ein Teilstück einer Gummiauskleidung für eine Drehstrommelkugelmühle; Fig. 2 eine andere Ausführung einer Gummiauskleidung in gleichartiger Darstellung; Fig. 3 ein Teilstück einer Halteleiste im abgeänderter Ausführungsform in perspektivischer Ansicht; Fig. 4 eine Siebzwischenwand für eine Drehtrommelmühle in Draufsicht; Fig. 5 ein Querschnitt durch die Siebwand nach Fig. 2 und Fig. 6 eine Einzelheit aus Fig. 2 in abgewandelter Ausführungsform in perspektivischer Ansicht.
  • Das in Fig. 1 gezeichnete Verschleißfutter ist an der Innenmantelfläche einer beispielsweise aus Stahlbloch hergestellten zylindrischen Drehtrommel 4 angebracht. Es besteht aus einzelnen lose eingelegten Gummiplatten 5, die in Umfangsrichtung der Trommel unter Einhaltung von Trennfugen aneinandergesetzt sind und jeweils paarweise durch in die Trennfugen einfassende, in Längsrichtung, d.h. also parallel zur Trommelachse verlaufende Halteleisten 6 an den Trommelmantel angepreßt und gegeneinander festgelegt werden. Die Halteleisten 6 sind obenfalls aus Gummi hergestellt und zur Befestigung an den Trommelkörper mit einem durchlaufenden offenen Schlitz versehen, in dem eine metallische Schiene 7 mit in gegenseitigen Abständen angebrachten Gewindebolzen 8 eingeschoben werden kann. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die Gewindebolzen 8 durch Bohrungen in dem Mantelbloch der Drehtrommel 4 nach außen zu führen und mit Hilfe aufgesetzter Muttern 9 unter Zugspannung zu setzen, so daß über die Schiene 7 die Halteleiste 6 und damit auch die an ihren Randkanten niedergehaltenen Gummiplatten 5 an die Trommelinnenfläche angepreßt werden. Die gewählte Befestigungsart und die verwendeten Mittel sind für die Erfindung in Grundsätzlichen ohne Bedeutung und können je nach den vorliegenden Umständen beliebig abgeändert werden.
  • Der Grundquerschnitt der Halteleisten entspricht in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel etwa einer Halbellipse.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht hieran gebunden; vielmehr kommt ihre Wirkung uneingeschränkt auch in der Anwendung auf etwa rechteckige oder andere Querschnittsformen zustande. Von Bedeutung ist ausschließlich die in der Zeichnung angedeutete unterschiedliche Flächengröße des Leistenquerschnitte in den Endabschnitten 6a gegenüber dem mittleren Längenabschnitt 6b. Entgegen den bisher verherrschenden Anschauungen, die aus fertigungstechnischen Gründen nur eine über ihre ganze Länge gleichförmige Querschnittsgestaltung der Leisten zuließen, sind die Leisten von vornherein mit wechselnder Querschnittsfläche hergestellt, wodurch sich die im einzelnen geschilderten Vorteile ergben. Die Änderungen der Flächengröße werden durch stufenleses Vergrößern bzw. Verkleinern der Breite oder der Höhe oder dieser beiden Meßgrößen hervorgerufen. Dengegenüber sind bei der in Fig. 2 gezeichneten Ausführungsform die Halteleisten 6 aus stumpf aneinanderstoßenden einzelnen Längenabschnitten 6a, 6b und 6c mit geometrische ähnlichen Querschnittsflächen zusammengesetzt. Der allgemeine Leistenquerschnitt hat in diesem Falle etwa die Form eines Rechtecks mit abgeschrägten Innenkanten. In weiterer Abwandlung des Erfindungsgedankens kann gemäß der Darstellung in Fig. 3 die Querschnittsform der Helteleisten 6 auch zum größten Teil im allen Längenabschnitten gleichmäßig beibehalten und die Änderung der Flächengröße nur durch lokale Verbreiterungen in dem dem Trommelinneren zugekehrten Kopfteil hervorgerufen werden.
  • In ähnlicher Weise ist auch die Gummiauflage für die in Fig. 4 gezeichnete Siebwand einer Drehtrommelmühle aufgebaut: Eine in den Trommelinnenraum eingesetzte dünne Stahlblochplatte 14 ist mit kreissektorförmigen Gummiplatten 15 belegt, die von ihrerseits durch Zugschrauben 18 an der Platte 14 befestigten Halteleisten 16 festgelegt sind. Die Platten 14 und 15 sind mit Sieböffnungen zum Ausklassieren des bearbeiteten Mahlgutes versehen, während durch eine zentrische Öffnung 19 der Mahlraum ohne vorhereigen Ausbau der Siebwand zugänglich ist. Die auf die radial verlaufenden Stoßkanten der Gummiplatten 15 aufgesetzten Halteleisten weisen einen rechteckigen Grundquerschnitt auf, der sich gemäß der Darstellung in Fig. 4 bei ghleichbleibender Höhe ton inen uch außen hin stetig verbreitert.
  • Die vergleichsweise geringe Querschnittsbreite an den der Öffnung 19 zugekehrten Innenenden der Leisten macht es möglich, eine größere Anzahl auf der Gesamtfläche der Siebwand unterzubringen. Dieser Vorteil fällt besonders ins Gewicht, wenn keine Stahlblochplatte als Grundlage vorgesehen ist und die Gummiplatten 15 stattdessen nur durch zweiseitig aufgesetzte Halteleisten mit eingebetteten Versteifungselementen gehalten werden. Die größere Anzahl von Halteleisten trägt dann wesentlich zur erwünschten Versteifung der Siebwand bei.
  • In Abwandlung der in Fig. 4 dargestellten Leistenausführung kann die Querschnittsbreite der Halteleisten 16 gemäß fig. 6 sowohl nach innen als auch nach außen eingezogen werden.
  • Weiterhin könnten die Halteleisten auch in Anwendung des in Fig. 2 dargestellten Gestaltungsprinzips aus einzelnen Teilstücken jeweils unterschiedlicher Profilgröße unter Bildung von Stufensprüngen zusammengesetzt werden. Die zweckentsprechende Wahl der Querschnittsgestaltung wird nach den jeweils vorherrschenden betrieblichen Gegebenheiten getroffen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Aus Gummi oder elastischen Kunststoffen hergestellter und aus mehreren Teilen zusammengesetzter Schutzbelag für die Innenwände von Sieb- oder Mahlvorrichtungen, insbesondere für die End- oder Zwischenwände von Drehtrommeln, wobei jeweils aneinander stoßende Belagteile durch aufgesetzte, an der Wand befestigte Halteleisten festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Halteleisten (6. 16) in verschiedenen Längenabschnitten unterschiedlich bemessene Flächengröße aufweist.
2. Schutzbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt in mittleren Bereich der Halteleisten größer als in dem Endabschnitten bemessen ist.
3. Schutzbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten mit über ihre Länge stufenlos ineinander übergehender Abschnitten unterschiedlicher Querschnittsgröße ausgebildet sind.
4. Schutzbelag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleisten aus Längenabschnitten jeweils gleichbleibender, untereinander unterschiedlicher Querschnittsflächen zusammengesetzt sind.
DE19691944989 1969-09-05 1969-09-05 Schutzbelag fuer die Innenwaende von Sieb- oder Mahlvorrichtungen Pending DE1944989A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3808993A1 (de) * 1988-03-17 1989-09-28 Inst Geotechniceskoj Mekh Akad Element aus elastomer zur formierung von mit abreibend wirkenden schuettguetern kontaktierten oberflaechen
CN107051663A (zh) * 2017-05-26 2017-08-18 金川集团股份有限公司 一种大型溢流球磨机新型筒体衬板

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3808993A1 (de) * 1988-03-17 1989-09-28 Inst Geotechniceskoj Mekh Akad Element aus elastomer zur formierung von mit abreibend wirkenden schuettguetern kontaktierten oberflaechen
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