DE1944512C - Implantierbare Elektrodenanordnung zur Wiederbelebung eines Herzens - Google Patents
Implantierbare Elektrodenanordnung zur Wiederbelebung eines HerzensInfo
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Description
Die Hrfindung betritlt eine implantierbare Eilektrodcnaiiordnung
zur Wiederbelebung eines Herzens mittete elektrischer, von einem Impulsgenerator erzeugter
Impulse, mit einer Innenelektrode, die aus einem elektrisch leitenden flexiblen Material hergestellt
ist und eine hakenförmige Spitze sowie ein Distalende aufweist, mit einer Außenelektrode, die
aus einer Schraubenfeder "besteht, aus einem elektrisch leitenden, äußerst flexiblen und elastischen
Material hergestellt und von kleinerer Länge als die Innenelektrodc -st und die sich von einem der Spitze
benachbarten ί)rt bis zu einem vom Distalende beabstandeten
Außenelektrodenende erstreckt, mit einem aus dielektrischem Material bestehenden
Isoliep-ohr, das zwischen der Innenelektrode und der
Außenelektrode angeordnet ist und sich von der Spitze bis zum Außenelektrodenende erstreckt, mit
einer Hülse, die um die Außenelektrode angebracht ist, und mit einer Anzahl von im Abstand zueinander
angeordneten Markierungen, die auf der Außenelektrode angebracht sind.
Eine derartige implantierbare Elektrodenanordnung
so ist aus der französischen Patentschrift 1 515 484 bekannt.
Zur Wiederbelebung eines Herzens wird eine derartige Elektrodenanordnung in das Herz eingebracht
und überträgt nach Vei bindung mit einem Impuls-
generator direkt in das Herz Ströme, die den vom Herzen normalerweise erzeugten Strömen nach
Amplitude und Frequenz entsprechen.
Bei dieser bekannten Elektrodenanordnung wird die Innenelektrode gegenüber der Außenelektrode
dadurch fixiert, daß die Außenelektrode schraubenförmig um eine Zwischenlage aus Isolierstoff gewunden
ist. Um die Außenelektrode erstreckt sich dabei eine Isolierhülle. Die hierdurch vorgegebene
axiale Fixierung der beiden Elektroden gegen-
einander ist jedoch nicht sicher genu<\ Hierzu muß
beachtet werden, daß derartige Eingrilte nicht nur sehr präzise, sondern auch sehr schnell durchgeführt
werden müssen, weil die Chancen für eine Wiederbelebung kurze Zeit nach dem Aussetzen der Herz-
tätigkeit bedeutend größer als später sind. Mit einer derartigen Elektrodenanordnung muß daher
problemlos gearbeitet werden können. Bei der bekannten Anordnung muß jedoch der Operateur die
Anordnung sehr vorsichtig in den Herzkanal ein-
setzen, um die beiden Elektroden nicht gegeneinander zu verschieben. Außerdem ist Jas distale
Ende dieser Anordnung außerhalb der Isolierhülle sehr biegeweich, so daß durch ein Abknicken der
dort aus der Hülle herausgeführten Kabel leicht elektrische Beschädigungen, wie Kabelbrüche, hervorgerufen
werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Elektrodenanordnung derart
weiterzubilden, daß sich die beiden Elektroden beim Einsetzen der Elektrodenanordnung in den Heizkanal
nicht gegeneinander verschieben und das distale Elektrodenende einen Knickschutz aufweist,
so daß die Elektrodenanordnung auch bei den Belastungen eines schnell durchzuführenden Eingriffs
stets betriebsbereit ist und insgesamt ihre Betriebssicherheit erhöht wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein erstes Befestigungselement aus einem
dielektrischen Material die Innenelektrode und die Außenelektrode an der Spitze aneinander befestigt,
daß sich vom Außenelektrodenende bis zum Distalende eine Hilfsaußenelektrode erstreckt, die eine
aus einem äußerst flexiblen und elastischen Material
hergestellte und um die Innenelektrode herum an- gestellt. Die Elektrodenanordnung 10 enthält ferner
gebrachte Schraubenfeder enthält, daß ein zweites. eine zweite oder Außenelektrode 16. Diese Elektrode
am Außenelektrodenende befindliches Befestigungs- ist ebenfalls aus einem geeigneten, elektrisch leiten-
element aus einem dielektrischen Material die Innen- den Material hergestellt und weist die Form einer
elektrode, die Außenelektrode und die Hilfsaußen- 5 äußerst flexiblen und elastischen Schraubenfeder auf,
elektrode aneinander befestigt, daß die Hülse zusatz- deren Windungen dicht oder unmittelbar neben-
lich um die Hiltsaußenelektrode angebracht ist, um einander angeordnet sind.
das zweite Befestigungselement am Außenelektroden- Die Innenelektrode 12 und die Außenelektrode 16
ende gegen übermäßiges Verbiegen zu schützen, und sind an einer Verbindungsstelle 18 aneinander be-
daß parallel zu Jem zweiten Befestigungselement am io festigt oder miteinander verbunden, um eine relative
Außenelektrodenende die Außenelektrode und die Bewegung dazwischen auszuschließen. Die Vcr-
Hilfsaußenelektrode mit dem Impulsgenerator ver- bindungsstelle !8 ist aus einem dielektrischen oder
bindbar sind. nichtleitenden Material hergestellt.
Die Innenelektrode und die Außenelektrode wer- · Die Innenelektrode 12 ist von größerer Länge als
den also bei der die Erfindung aufweisenden 15 die Außenelektrode 16, wobei die letztere an einer
Elektrodenanordnung durch die beiden Befesiigungs- Stelle ode·- einem Bereich, dem Außenelektroden-
elemente zueinander zusätzlich fixiert, während die ende 20, entfernt von der Seh'ip :'e oder Spitze 14
Hilfsaußenelektroden als Anschlußleiter zur [nnen- endet. Ein aus einem geeigneten dielektrischen
elektrode wirken. Der Impulsgenerator wi.d einer- Material hergestelltes Isolierrohr 22 ist zwischen den
seits an die Hilfsaußenelektrode und andererseits an 20 Elektroden 12 und 16 angebracht und erstreckt sich
die Außenelektrode angeschlossen. Die Hülse ist von der Schlaufe 14 zu der Stelle oder dem Bereich
gleichzeitig als Knickschutz für das distale Elek- 20. Wl· leicht einzusehen ist, verhindert das Isolier-
trodenende ausgebildet. rohr 22 das Kurzschließen der Elektrode an einer
Um einerseits die Hülse abziehen zu können und beliebigen Stelle zwischen der Schlaufe 14 und dem
um sie andererseits axial zu fixieren, ist die Hülse «5 Außenelektrodenende 20. Dies ist wichtig, da, wie
vorteilhafterweise längs der Außenelektrode und der im folgenden ausführlicher beschrieben wird, der
Hilfsaußenelektrode bewegbar, um davon entfernt Herzmuskel und die Außenelektrode 16 einen Pfad
zu werden, und enthält eine innere Aussparung, die eines elektrischen Schaltkreises definieren,
einen Ansatz definiert, welcher geeignet ist, an dem . Die Elektrodenanordnung 10 enthält ferner eine
zweiten Befestigungselement anzustoßen, um die Be- 30 Hilfsaußenelektrode 24, die sich im wesentlichen von
wegung der Hülse über diese Stellung hinaus zu ver- dem Außenelektrodenende 20 zu einem Distalende
hindern. 26 erstreckt, an welchem auch die [nnenelektrode 12
Die Hülse kann weiterhin vorteilhafterweise in endet. Die Außenelektrode 16 und die Hilfsaußcn-
dem Bereich des zweiten Befestigungselernentes an elektrode 24 sind an dem Außenelekfoderende 20
der Außenelektrode und der Hilfsaußenelektrode be- 35 durch eine Verbindungsstelle 28 aneinander befestigt,
festigt sein. die aus einem dielektrischen oder nichtleitenden
Die die Erfindung aufweisende Elektroden- Material hergestellt ist. Folglich ist die relative Be-
anordnung wird im folgenden an Hand von Aus- wegung zwischen der Innenelektrode 12 und der
führungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Außenelektrode 16 sowohl im Bereich des Außen-
F i g. 1 einen teilweise geschnittenen und teilweise 40 elektrodenendes 20 als auch an der Schlaufe 14 ausvergrößerten
Aufriß einer Ausführungsform der die geschlossen. Eine relative Bewegung ist auch ausErfindung
aufweisenden Elektrodenanordnung (in geschlossen zwischen der Innenelektrode 12 und der
Fig. 1 sind der Bereich der Schlaufe 14 und der Be- Hilfsaußenelektrode 24 und auch zwischen der
reich des Außenelektrodenendes 20 der Elektroden- letzteren und der Außenelektrode 16.
anordnung 10 in vergrößertem Maßstab dargestellt, 45 Die Elektrodenanordnung 10 enthält ferner eine um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu rohrförmige bewegbare Hülse 30, die aus einem geerleichtern, und erscheinen wie durch ein Ver- eigneten Material, wie z. B. einem Kunststoff, Vergrößerungsglas betrachtet), gestellt ist, wobei die Hülse 30 insbesondere geeignet
anordnung 10 in vergrößertem Maßstab dargestellt, 45 Die Elektrodenanordnung 10 enthält ferner eine um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu rohrförmige bewegbare Hülse 30, die aus einem geerleichtern, und erscheinen wie durch ein Ver- eigneten Material, wie z. B. einem Kunststoff, Vergrößerungsglas betrachtet), gestellt ist, wobei die Hülse 30 insbesondere geeignet
Fig. 2 eine Querschnittsansicht längs der Linie2-2 fsi, an der Stelle oder im Bereich des Außen-
der Fi g. 1, 50 elektrodenendes 20 und um die Verbindungsstelle 28
Fig. 3 eine Querschnittsansicht längs der Linie 3-3 angebracht zu werden, um ein übermäßiges Biegen
der Fig. 1, der Elektrodenanordnung 10 an dieser Stelle und die
Fig. 4 einen teilweise geschnittenen und teilweise Möglichkeit einer Beschädigung derselben auszu-
vergrößerten Aufriß einer anderen Ausführungs- schließen. Um die Hülse 30 genau anzubringen, ist
form der die Erfindung aufweisenden Elektroden- 5? sie auf ihrer Innenseite ausgearbeitet und definiert
anordnung, . einen Ansatz 32, der besonders geeignet ist, an der
Fig. 5 einen Aufriß der in Fig. 4 dargestellten Verbindungsstelle 28 anzustoßen. Um die Bewegung
Ausführungsform, wobei ein erster Schritt zu ihrer der Hülse 30 in Längsrichtung oder axial zur
Verwendung dargestellt ist, und Elektrodenanordnung zu erleichtern, enthält die
Fig. 6 bis 9 zeigen weitere Arbeitsphasen zur 60 Hülse einen Bundring34, der sich vollständig um
.Verwendung dieser Elektrodenanordnung. deren Umfang erstreckt.
Die in Fig. 1 gezeigte Elektrodenanordnung ist Des weiteren enthält die Elektrodenanordnung 10
als Ganzes mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. eine erste oder primäre Markierung 38 und eine
Die Elektrodenanordnung 10 enthält eine erste sekundäre oder zusätzliche Markierung 40, deren
oder Innenelektrode 12, die auf einer ihrer Seiten 65 Zweck im folgenden ausführlicher beschrieben wird,
oder an der Spitzt in einem Haken oder einer Die Markierungen 38 und 40 sind aus einem geSchlaufe
14 endet. Die Innenelektrode 12 ist aus eigneten Material hergestellt und auf geeignete Weise
einem geeigneten, elektrisch leitenden Material her- an der Außenelektrode 16 befestigt.
In Fig. 4, in der gleiche Bezugszeichen gleiche des Oberkörpers eingesetzt. Die Nadel 42 wird dann
Teile bezeichnen, die Bezugszeichen jedoch einen . in die Ventrikulärwand 46 eingesetzt, bis sie eine
Index aufweisen, ist eine andere Ausführungsform Stelle erreicht, an welcher sie eben in den Kammcr-
dcr die Erfindung aufweisenden Elektrodenanord- hohlraum oder Ventrikel 48 eintritt. Dies wird der
nung veranschaulicht und allgemein mit dem Be- 5 linke Ventrikel des Herzens sein. Der Eintritt in den
zugszeichen 10' bezeichnet. ' rechten Ventrikel kann durch Einführen der Nadel
Die Elektrodenanordnung 10' ist im wesentlichen unter das Brustbein oder substernal ausgeführt
dieselbe wie die in F i g. 1 bis 3 veranschaulichte, werden.
mit der Ausnahme, daß die rohrförmige Hülse 30' Die Nadel 42 ist, wie bereits angegeben, von
an der Stelle oder dern Bereich 20' an der Außen- io zweckdienlicher und herkömmlicher Konstruktion
elektrode 16' und der Hilfsaußenelektrode 24' be- und enthält ein Nadelteil 50 und eine Nadelhülse 52.
festigt ist. Die Hülse 30' ir. wiederum aus beliebigem Das Nadelteil 50 wird nun entfernt, wie in geMaterial
hergestellt und auf beliebige Weise an den strichelten Linien in F i g. 5 angedeutet, und die
Außenelektroden 16' und 24' befestigt. Da die Hülse Elektrodenanordnung 10' in die Nadelhülse 52 einan
der Stelle des Außenelektrodenendes 20' daran 15 gesetzt. Die Elektrodenanordnung wird somit verbefestigt
ist, ist wiederum übermäßiges Biegen an anlaßt, in die Hülse hineinbewegt zu werden, bis
dieser Stelle ausgeschlossen, genau wie die mögliche sich die primäre Markierung 38' neben dem Hülsen-Beschädigung
der Verbindungsstelle 28' in diesem ende befindet. Wenn die primäre Markierung in
Bereich. Da die Hülse 30' an den Elektroden 16' dieser Stellung angeordnet ist, wird die Schlaufe 14'
und 24' befestigt ist, weist sie aus Gründen, die im ao eben aus der Nadelhülse 52 ausgetreten und somit
folgenden vollständiger zu verstehen sind, eine ge- eben in die Ventrikulärwand 46 eingedrungen sein,
ringere Durchmesser-Abmessung auf als die Hülse 30. Dies trifft zu, da der Abstand zwischen der Schlaufe
Das Isolierrohr 22 der Elektrodenanordnung 10 14' und der primären Markierung 38' so gewählt ist,
und das Isolierrohr 22' der Elektrodenanordnung 10' daß er im wesentlichen mit dem Abstand zwischen
erstrecken sich von dei Schlaufe 14 oder 14' bis zu 25 der Spitze und dem Ende der Nadeihülse 52 identisch
der Stelle oder dem Bereich des Außenelektroden- ist. Folglich kann der Benutzer dem Vorschieben der
endes. so daß sich zwischen der Innenelektrode 12 Elektrodenanordnung durch die Nadelhülse 52
oder 12' und der Hilfsaußenelektrode 24 bzw. 24' folgen und die Kontrolle der Schlaufe 14' aufrechtkeine
Isolation befindet. Demgemäß stehen die Hilfs- erhalten. Insbesondere kann der Benutzer beaußenelektrode
und die Innenelektrode wirksam in 30 stimmen, wann die Schlaufe eben aus der Hülse an
elektrischem Kontakt miteinander. Folglich wird ein der Ventrikulärwand 46 austritt,
der Hilfsaußenelektrode zugeführter Strom auf die Der Abstand zwischen der primären und sekun-Innenelektrodc und dann zur Spitze der Elektroden- dären Markierung 38' bzw. 40' ist im allgemeinen anordnung übertragen. Somit ist ein Pfad eines willkürlich gewählt, jedoch wird der Abstand zwielektrischen Schaltkreises definiert. Ein anderer Pfad 35 sehen diesen Markierungen so bemessen, um die des elektrischen Schaltkreises enthält wenigstens die Schlaufe 14' der Elektrodenanordnung 10' um einen Außenelektrode 16 oder 16'. Die Anwesenheit des ausreichenden Abstand in den Ventrikel 48 hinein Isolierrohres 22 oder 22' wird den Kurzschluß zwi- anzuordnen, wenn die Hilfsmarkierung 40' neben sehen den zwei Pfaden des elektrischen Schaltkreises dem Ende der Nadelhülse 52 angebracht ist. Es kann an beliebiger Stelle zwischen der Schlaufe 14 oder 40 also gesagt werden, daß der Benutzer die Bewegung 14' und dem Bereich 20 bzw. 20' ausschließen. Es der Elektrodenanordnung 10' fortsetzt, bis die Bekann deshalb gesagt werden, daß eine bipolare running mit dem nicht dargestellten Endokard ir Elektrodenanordnung definiert ist, die ferner einen dern Ventrikel zu spüren ist.
der Hilfsaußenelektrode zugeführter Strom auf die Der Abstand zwischen der primären und sekun-Innenelektrodc und dann zur Spitze der Elektroden- dären Markierung 38' bzw. 40' ist im allgemeinen anordnung übertragen. Somit ist ein Pfad eines willkürlich gewählt, jedoch wird der Abstand zwielektrischen Schaltkreises definiert. Ein anderer Pfad 35 sehen diesen Markierungen so bemessen, um die des elektrischen Schaltkreises enthält wenigstens die Schlaufe 14' der Elektrodenanordnung 10' um einen Außenelektrode 16 oder 16'. Die Anwesenheit des ausreichenden Abstand in den Ventrikel 48 hinein Isolierrohres 22 oder 22' wird den Kurzschluß zwi- anzuordnen, wenn die Hilfsmarkierung 40' neben sehen den zwei Pfaden des elektrischen Schaltkreises dem Ende der Nadelhülse 52 angebracht ist. Es kann an beliebiger Stelle zwischen der Schlaufe 14 oder 40 also gesagt werden, daß der Benutzer die Bewegung 14' und dem Bereich 20 bzw. 20' ausschließen. Es der Elektrodenanordnung 10' fortsetzt, bis die Bekann deshalb gesagt werden, daß eine bipolare running mit dem nicht dargestellten Endokard ir Elektrodenanordnung definiert ist, die ferner einen dern Ventrikel zu spüren ist.
hervorragenden Grad der Flexibilität und Elastizität Die Elektrodenanordnung 10' wird nun an einei
aufweist. Dies trifft insbesondere zu, da die 45 vom Brustkorb 44 entfernten Stelle erfaßt oder ge
Außenelektrode und die Hilfsaußenelektrode aus halten, um der Nadelhülse 52 zu erlauben, voll
Schraubenfedern hergestellt sind. Als Ergebnis wird ständig davon abgezogen zu werden. Dann wird du
die die Erfindung aufweisende Elektrodenanordnung Elektrodenanordnung 10' an einer Stelle in der Näh<
leicht zu handhaben sein, wird für Bewegungsfreiheit des Brustkorbes 44 erfaßt, um die Nadelhülse 52 voi
des Herzens sorgen, während sie elektrischen Kon- 50 dem Gerät abzunehmen.
takt damit aufrechterhält, und wird die Möglichkeit Dies kann leicht erreicht werden, weil der Durch
der Beschädigung des Gewebes und des Muskels des messer der Hülse 30' etwas kleiner ist als der Innen
Herzens und des Körpers, mit welchem die Elek- durchmesser der Nadelhülse 52.
trodenanordnung in Berührung steht, im wesent- Ein Impulsgenerator 54 wird nun an der Hüls
liehen vermindern, wenn nicht vollständig aus- 55 30' mit der Elektrodenanordnung 10' verbunden. De
schalten. Gleichzeitig wird eine Elektrodenanordnung Impulsgenerator 54 ist von zweckmäßiger und her
bereitgestellt, die wirtschaftlich in der Herstellung kömmlicher Bauart und in der Lage, einen elek
ist, während sie doch zuverlässig, robust und dauer- irischen Strom zu liefern, der in der Stärke, Frequen
haft im Betrieb, selbst über lange Zeiträume und bei und Verteilung dem Normalstrom des Herzens nahe
wiederholten Anwendungen, ist. 60 kommt. Die Elektrodenanordnung 10' ist, wie bereit
In Fig. 5 bis 9 sind die verschiedenen Schritte erwähnt, bipolar, indem sie einen vollständigen elei
des Anwendungsverfahrens der in F i g. 4 veran- frischen Schaltkreis definiert mit der Ausnahme eine
schaulichten Elektrodenanordnung 10' dargestellt. Energiequelle. Folglich wird die Verbindung dt
Wenn ein Fall von Herzstillstand festgestellt ist, Impulsgenerators 54 mit der Hilfsaußenelektrode 2<
wird eine Nadel 42 von geeigneter und herkömm- 65 durch eine Leitung 56 Strom auf die Innenelektrod
licher Konstruktion von etwa 150 mm Länge durch 12' übertragen, da kein dielektrisches Material di
die Wand des Brustkorbes 44 im wesentlichen an zwischen angeordnet ist. Die von dem Impul:
He.m vierten und fünften Raum zwischen den Rippen generator 54 erzeugten Impulse werden somit auf d
Schlaufe 14' und damit auf das Ikι/gewebe über-1
ragen. Das Herzgewebe isl elektrisch leitend, so dall
die davon empfangenen Impulse au! die Außenelektrode 16' übertragen werden und damit über
eine Leitung 58 zum Impulsgenerator 54 zurückkehren.
Das Anwendungsverfa'uen der Elektrodenanordnung
10 ist im wesentlichen dasselbe wie das eben beschriebene, mit der Ausnahme, dall die Hülse 30
vor dem Entfernen der Nadelhülse 52 der Nadel 42 zuerst entfernt werden muß. Anschließend an ihr
Entfernen wird die Hülse 30 aus den bereits beschriebenen Gründen wieder auf der Elektrodenanordnung
angebracht und zu einer Stelle bewegt, an welcher der Ansatz 32 an die Verbindungsstelle
28 anstößt.
Somit ist durch das Bauen und Anordnen der Innenelektrode 12' aus einem elektrisch leitenden
Material, das wenigstens flexibel ist. und durch Bauen und Anordnen der Außenelektrode 16' und
24' aus einer Schraubenfeder, welche sowohl elastisch als auch flexibel ist. eine höchst flexible und
elastische Elektrodenanordnung vorgesehen, um ein Herz, das aufgehört hai. zu schlagen, auf eine ungewöhnlich
wirksame Weise mit größter Leichtigkeit und einem minimalen Zeitaufwand künstlich zu
stimulieren. Diese Flexibilität und Elastizität sind auch wichtig, indem sie der Elektrodenanordnung ermöglichen,
der Bewegung des Herzens zu folgen, während gleichzeitig die Beschädigung und Reizung
des Körpergewebes im wesentlichen reduziert, wenn nicht vollständig ausgeschaltet werden. Demnach
ίο kann die die Erfindung aufweisende Elektrodenanordnung
dazu verwendet werden, das Herz über beträchtliche Zeilräume zu stimulieren, und kann für
solche Zeiträume im Körper belassen werden, ohne ihm Beschwerden zu verursachen. Darüber hinaus
ist die Elektrodenanordnung bipolar, indem sie au sieh eine Anzahl von Kontakten definiert, an welchen
eine Potcnlialdilierenz hergestellt wird, um die Übertragung elektrischer Impulse durch den davon definierten
Schaltkreis zu ermöglichen. Dies wird eireicht durch Herstellen und Anordnen der Außenelektrode
aus separaten Schraubenfedern, die voneinander isoliert sind, und durch Isolieren einer der
Außenelektroden von einer Innenelektrode.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 613/80
Claims (3)
1. Implantierbare Elektrodenanordnung zur Wiederbelebung eines Herzens mittels elektrischer,
von einem Impulsgenerator erzeugter Impulse, mit einer Innenelektrode, die aus einem
elektrisch leitenden flexiblen Materi?! hergestellt ist und eine hakenförmige Spitze sowie ein
Distalende aufweist, mit einer Außenelektrode, die aus einer Schraubenfeder besteht, aus einem
elektrisch leitenden, äußerst flexiblen und elastischen Material hergestellt und von kleinerer
Länge als die Innenelektrode ist und die sich von einem der Spitze benachbarten Ort bis zu einem
vom Distalende beabstandeten Außenelektrorienende erstreckt, mit einem aus dielektrischem Material
bestehender. Isolierrohr, das zwischen der Innenelektrode und der Außenelektrode angeordnet
ist und sich von der Spitze bis zum Außenelektrodenende erstreckt, mit einer Hülse, die um
die Außenelektrode angebracht ist und mit einer Anzahl %'on im Abstand zueinander angeordneten
Markierungen, die auf der Außenelektrode angebracht sind, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Befestigungselement (18) aus einem dielektrischen Materia1 die Innenelektrode (12)
und die Außenelektrode (16) an der Spitze (14) aneinander befestigt, daß sich vom Außenelektrodenende
(20) bis zum Distai ^nde (26) eine Hilfsaußenelektrode (24) ersheckt, die eine aus
einem äußerst flexiblen und elastisci in Material
hergestellte und um die Innenelektrode (12) herum angebrachte Schraubenfeder enthält, daß
ein zweites, am Außenelektrodenende befindliches Befestigungselement (28) aus einem dielektrischen
Material die Innenelektrode (12), die Außenelektrode (16) und die Hilfsaußenelektrode
(24) aneinander befestigt, daß die Hülse (30) zusätzlich um die Hilfsaußenelektrode
(24) angebracht ist, um das zweite Befestigungselement (28) am Außenelektrodenende (20) gegen
übermäßiges Verbiegen zu schützen, und daß parallel zu dem zweiten Befestigungselement
(28) am Außenelektrodenende (20) die Außenelektrode (16) und die Hilfsaußenelektrode (24)
mit dem Impulsgenerator (54) verbindbar sind.
2. Implantierbare Elervirodenanordnung nach
Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (30) längs der Außenelektrode (16) und
der Hilfsaußenelektrode (24) bewegbar ist, um davon entfernt zu werden, und eine innere Aussparung
enthält, die einen Ansatz (32) definiert, welcher geeignet ist, an dem zweiten Befestigungselement
(28) anzustoßen, um die Bewegung der Hülse (30) über diese Stellung hinaus zu verhindern.
3. Implantierbare Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicimet, daß die
Hülse (30) in dem Bereich des zweiten Hefestigungselcmentes
(28) an der Außenelektrode (16) und der Hilfsaußenelektrode (24) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US48002065A | 1965-08-16 | 1965-08-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1944512A1 DE1944512A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE1944512B2 DE1944512B2 (de) | 1972-08-31 |
| DE1944512C true DE1944512C (de) | 1973-03-29 |
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