DE1944573U - Duebel aus plastischem material, zur montage von schrauben. - Google Patents
Duebel aus plastischem material, zur montage von schrauben.Info
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Description
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P/g 4654
Roger Faillettaz, 24, rue Chaptal, Paris 9eme, Frankreich
Dübel aus plastischem Material, zur Montage von Schrauben»
Die Neuerung bezieht sich auf einen Dübel aus plastischem Material
5 der in ein in eine Wand von ausreichender Dicke eingebrachtes Loch, z.B. in eine Mauer oder sonstige Trennwand, zum
Zwecke der Befestigung von Schrauben, insbes. Holzschrauben,
Hakenschrauben, Stiftscharnieren und dergl. gesteckt wird.
Sie betrifft insbes. Dübel, die einen zylindrischen Körper aufweisen,
der mit bei der Herstellung angeformten länglichen Zungen versehen ist und der sich in der Wand des Dübelloches verankern
soll, in erster Linie um zu verhindern, daß sich der. Dübel beim Eindrehen der Schraube mitdreht, in zweiter Linie
um den Widerstand gegen ein Herausreißen des Dübels zu erhöhen.
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Bei "bekannten Dübeln dieser Art sind die "betreffenden länglichen
Zungen fest mit der äußeren Oberfläche des Dübels verbunden und mit dieser vergossen» Wird nun ein solcher Dübel von in losem
Zustand zylindrischer Grundform in ein Loch von einem Durchmesser, der dem des Dübelkörpers gleich ist, eingesteckt, so
werden die Zungen zunächst an den Dübelkörper angedrückt und suchen sodann unter der Wirkung der Elastizität des Materials,
aus dem der Dübel hergestellt ist, ihre natürliche Form wieder anzunehmen, indem sie sich gegen die Wand des Dübelloches stemmen
und so der Kraft, die den Dübel beim Eindrehen der Sehraube mitzudrehen sucht, entgegenwirken. Diese Kraft des Gegenstemmens
ist jedoch ziemlich gering, denn jede der Zungen wirkt wie eine an einem ihrer Enden im Dübelkörper eingespannte Blattfeder. Außer
dem hängt diese Kraft von der Art des bei der Herstellung des Dübels verwendeten Materials ab, so daß, um den genannten Zungen
die erwünschten Eigenschaften zu geben, ein plastisches Material mit ganz bestimmten elastischen Eigenschaften verwendet werden
muß. Diese Eigenschaften sind nun nicht immer dieselben wie sie für den Dübelkörper selbst erwünscht sind. Abgesehen davon kann
diese !Forderung dazu führen, daß ein Herstellungsmaterial verwendet
werden muß, das teurer ist als das Material, das verwendet würde, wenn diese Zungen nicht da wären, oder wenn sie von
anderer Konzeption wären.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Dübel der genannten Art herzustellen,
der die angegebenen Nachteile der bekannten Dübel nich1> aufweist.
Die Neuerung besteht darin, daß jede der Zungen in einem Ausschnitt
der zugehörigen Wandung des zylindrischen Körpers des Dübels vorgesehen ist, und daß das freie Ende einer jeden Zunge
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an seiner Innenseite einen Ansatz aufweist, der nach innen die DiIb el wandung überragt, wenn die betreffende Zunge auf der Außenseite
mit der Wandung des Dübels bündig ists so daß das Einführen
einer Schraube in den in das Bohrloch gesteckten Dübel eine starke auseinandertreibende Kraft auf die inneren Ansätze der Zungen
ausübt und demzufolge eine starke Pressung der Außenflächen der Zungen gegen die Wandung des Bohrloches, in das der Bübel eingeführt
ist, ausgeübt wird. Aus diesen G-rüden ist es verständlieh,
daß - welcher Art das plastische Material, das zur Herstellung des Dübels verwendet wird, auch sei - die Zungen auf jeden lall
stark und wirkungsvoll gegen die Wand des Bohrloches gepreßt werden und sich somit in denkbar günstiger Weise einem Mitdrehen des
Dübels in seinem Loch beim Eindrehen der Schraube wi^dersetzen.
Bei einer Ausführungsform stehen bereits im losen Zustand des
Dübels die äußeren Flächen der freien Enden der Zungen etwas über die Außenfläche des Dübelkörpers über und die Ansätze ihrer inneren
Seiten weisen einen sehr geringen Abstand von der geometrischen Achse des Dübels auf.
lach einem besonderen Ausführungsbeispiel sind die äußeren !Flächen
einer jeden Zunge in Richtung quer zur Dübelachse leicht abgeschrägt, so daß sie mit der rechten Seitenfläche von dem
äußeren Ende des Dübels aus gesehen, das heißt also der Seite, welche sich vorne befinden würde, wenn der Dübel sieh beim Eindrehen
der Schraube mitdrehen würde, jeweils einen spitzen Winkel und mit der anderen Seitenfläche einen stumpfen Winkel einschließen.
Dank dieser besonderen Anordnung der Zungen setzen sieh diese besser in das Bohrloch ein und krallen sich dort wirkungsvoller
fest als dies der Fall wäre, wenn sie eine zylindrische Außenfläche aufweisen wurden, die mit dem Dübel koaxial verliefe.
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Als Ausgangsmaterial kann ein geeignetes plastisches Material (Kunststoff) verwendet werden, z.B. Polyäthylen, Polypropylen
oder auch z.B. Fabrikate, die im Handel unter der Bezeichnung "Eilsan" oder "Nylon" bekannt sind.
Die !Teuerung wird nachstehend in Verbindung mit den Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispieles eines Dübels aus plastischem
Material nach der Neuerung erläutert. Die Zeichnungen stelllen dar:
Pig« 1 eine Ansieht des Dübels,
Pig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie II-II der Pig. I,
Pig. 3 einen anderen Längsschnitt nach der Linie ΙΙΪ-ΙΙΙ der Pig.2,
Pig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IT-IV der Pig. 2, und
Pig. 5 einen Längsschnitt durch einen montierten Dübel, in den ein Schraubhaken eingedreht ist.
Der in den Zeichnungen dargestellte Dübel aus plastischem Material
weist einen Körper 1 von zylindrischer Grundform aus einem geeigneten plastischen Material, wie z.B. Polyäthylen, Polypropylen
oder einem Produkt mit der Handelsbezeichnung "Rilsan" oder "Nylon*
auf.
Der Körper 1 besitzt über einen Teil seiner Llnge, angefangen
am inneren Dübelende, das heißt also an dem Ende, das bei der Montage in das Bohrloch gesteckt wird, eine Anzahl in Richtung
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der Dübelaohse hintereinanderliegender Ringschultern 2, deren
Querschnitt etwa Sägezahnform hat» Der andere Teil des Körpers 1
weist längliche Ansätze von sehr geringem Überstand auf (vgl» · insbes. Pig. 4)? die gleichfalls herkömmlichen Querschnitt haben.
Außerdem ist der Körper 1 über einen erheblichen Teil seiner Länge, beginnend am inneren Ende, wie bei 5 (Mg» 2) angegeben,
in bekannter Weise geschlitzt.
Das geschlitzte Ende des Körpers 1 hat vollen Querschnitt, während
der genannte Körper von seinem äußeren Ende ab über eine ausreichende Länge von rohrförmigen) Querschnitt ist, so daß das
axiale Loch 7 des Körpers den Schlitz 5 erreicht.
Der rdrförmige Teil des Körpers 1 weist Zungen 8, vorzugsweise
deren zwei,· auf, die sich diametral gegenüberliegen und die in einer Öffnung in der Wandung des rohrförmigen Teiles angeordnet
sind und auf der inneren Seite ihres freien Endes jeweils einen Ansatz 9 haben, während die äußere Seite des freien Endes vorzugsweise
in Längsrichtung gerieft ist. Das andere Ende der Zungen ist;, da es in einem Arbeitsgang mit dem Körper 1 hergestellt ist, einstückig
mit der rohrförmigen Wandung des Dübels ausgebildet. Somit bildet jede Zunge eine Art Blattfeder in Längsrichtung, die
in der Wandung des Dübels eingespannt ist und zwar nach dem inne-
die Zunge
ren Ende des Dübels zu, derart, daß sich/in radialer Richtung in der Öffnung 11 des rohrförmigen Teiles des Körpers 1 des Dübels
frei biegen kann.
Die äußere lläche einer jeden Zunge 8 bildet mit seiner rechten
seitlichen fläche, von dem äußeren Ende des Dübels gesehen, einen
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spitzen Winkel a (fig„ 4) und mit seiner anderen seitliehen
Fläche einen stumpfen Winkel "b.
Bei einer "besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die äußeren
!lachen der beiden Zungen 8 im losen Zustand des Dübels gegen^
über der Oberfläche des Körpers 1 leicht überstehend und ihre Ansätze
9 auf der inneren Seite der Zungen liegen sehr nahe anein- ■
ander.
Zur Montage des Dübels wird in eine Mauer 12 (Pig. 5) ein loch von einem Querschnitt, der gleich dem äußeren Querschnitt des
Körpers 1 des Dübels ist, gebohrt. Hierauf wird dieser in das Loch 13 gesteckt und dann beispielsweise ein Schraubhaken 14 eingedreht.
Sobald der Gewindeteil des Hakens sich zwischen die Ansätze 9 der beiden Zungen 8 schiebt, drückt er diese auseinander
und zwingt sie, auf die Wandung des Loches 13 einen starken Druck auszuüben. Auf diese Weise widersteht der Dübel sicher der Kraft,
die ihn mitzudrehen sucht, wenn die Schraube gedreht wird. Da der Winkel a jeder Zunge spitz ist, hat diese das Bestreben, sieh sehr
wirksam in der Wandung des Bohrloches 13 zu verankern und sich
darüberhinaus einer Drehung des Dübels zu widersetzen.
Die !Teuerung Ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Sie gestattet zahlreiche Abwandlungen, nach den aufgezeigten Anwenäungsmöglichkeiten, onne von dem
Grundgedanken der Neuerung abzuweichen.
Claims (1)
- P.Ä.217 557*26. if.68, * 7 25.4.1966 W/He f/g 4654Schutzansprüche :' 1. Dübel aus plastischem Material zur Montage von Sehrauben, Schraubhaken u. dgl. mit einem zylindrischen Körper, der angeformte, längliche Zungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Zungen (8) in einem Ausschnitt (11) der zugehörigen Wandung des zylindrischen Körpers (1) des Dübels liegt, und daß das freie Ende einer jeden der Zungen (8) an seiner Innenseite einen Ansatz (9) aufweist, der .-. nach innen die Dübelwandung überragt, wenn die betreffende Zunge auf der Außenseite mit der Wandung des Dübels bündig ist, so daß das Einführen einer Schraube (14) in den in dae Bohrloch (z.B. in der Mauer) gesteckten Dübel eine starke, auseinandertreibende Kraft auf die inneren Ansätze (9) der Zungen (8) ausübt, und demzufolge eine starke Pressung der Außenflächen der Zungen (8) gegen die Wandung des Bohrloches, in welches der Dübel eingeführt ist, ausgeübt wird.2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in losem Zustand des Dübels die äußeren flächen der freien Enden der Zungen (8) leicht über die äußere Oberfläche des Dübelkörpers (1) ragen und die Ansätze (9) an ihren Innenseiten einen sehr kleinen Abstand von der geometrischen Achse des Dübels haben«5. Dübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere fläche einer jeden Zunge (8) in Richtung quer zur Dübelachse leicht geneigt ist, derart, daß sie mit ihrer rechten Seitenfläche gegen das äußere Dübelende gesehen, d.h. also, mit der fläche, die sich vorausbewegen würde, wenn sich der Dübel beim Eindrehen der Schraube (14) mitdrehen würde einen spitzen Winkel (a) und mit der anderen Seitenfläche einen stumpfen Winkel (b) bildet.
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