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DE1942783A1 - Plastisches Beton- oder Moertelgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Plastisches Beton- oder Moertelgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE1942783A1
DE1942783A1 DE19691942783 DE1942783A DE1942783A1 DE 1942783 A1 DE1942783 A1 DE 1942783A1 DE 19691942783 DE19691942783 DE 19691942783 DE 1942783 A DE1942783 A DE 1942783A DE 1942783 A1 DE1942783 A1 DE 1942783A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixture
fibers
cement
added
gemisoh
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691942783
Other languages
English (en)
Inventor
Howe Alan Colin Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Laing and Son Ltd
Original Assignee
John Laing and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Laing and Son Ltd filed Critical John Laing and Son Ltd
Publication of DE1942783A1 publication Critical patent/DE1942783A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sieb auf einen Beton und auf ein Verfahren zur Herstellung desselben und insbesondere auf einen solohen Beton mit einem hohen Luftgehalt. Ein "luftbaltiger11 Beton ist im allgemeinen ein solcher Beton, der Luft oder ein anderes Gras bis zu etwa 10 Vol.-# des fertigen Produkts enthält und der mit Hilfe eines Mittels hergestellt wird, das dem Anmaohwasser zugesetzt wird und Luft in den Beton einführt. Der Einfachheit halber soll, ganz gleioh, um was für ein Gas es sioh handelt, das Material in der sioh anschließenden Beschreibung als "lufthaltiges Material" bezeichnet werden. In ähnlicher Weise soll der Ausdruck nlufteinführendes Mittel" bedeuten irgendein Mittel, welches Gas einzuführen in der Lage ist, ganz gleioh,
WR/Si
-2-
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ob es ein Gas erzeugt, das tu der umgebenden. Luft enthalten ist oder in sonst irgendeiner Weise wirkt.
Die vorliegende Erfindung befaßt sieb im wesentlichen mit höheren Luftanteilen, die im Bereich oberhalb von 10 # Luft liegen, wenn man nach gravimetrisohen Methoden mißt, wobei die Differenz zwischen den Dichten der nicht Luft enthaltenden Probe und der Luft enthaltenden Betonprobe in % ausgedrückt wird.
Fach dem plastischen Anmachen von Beton oder Mörtel und der Überführung in die endgültige Lage vollzieht sich die Erhärtung in zwei Stufen. In der ersten Stufe zeigt die Masse Plastizität und wird dann kristallin und spröde. In der zweiten Stufe findet die Erstarrung statt, und die Masse nimmt an Festigkeit zu, bis eine steinige Textur schließlich erreicht ist. Diese beiden Stadien des Prozesses unterscheidet man als Abbinden und Erstarren. Sie verlaufen getrennt und sind voneinander so weit zu unterscheiden, daß jede oder beide Stufen beschleunigt oda; verzögert werden können durch die Verwendung spezifischer chemischer Zusätze, mechanischer Vorrichtungen und Änderungen in der Temperatur.
TJm zu verbiidern, daß während oder naoh dem endgültigen Aufbringen des Betons eine Ausseigerung stattfindet, d. h. solange er noch in dem ersten plastischen Zustand ist, muß die Menge, die Gradation und die Form von Zu-
009836/1753
■- 3 -
schlag gleichmäßig verteilt und relativ zur Menge, Dichte und Konsistenz des Zementleims und des Wassers im Gemisch ausreichend ausgeglichen werden. Bisher gab es keine einfachen und wirksamen Mittel, Ausseigerungen zu verhüten, so daß zwangsläufig im Innern Schrumpfung stattfand und ein Einfallen der Oberfläche, woduroh Dimensionsinstabilitäten und ein Abfallen der vertikalen Konturen in dem begrenzten Raum des Betonwerks und der Gießformen oder Schalungen eintrat, in die stark lufthaltige Beton- und Mörtelgemische aus Zuschlagstoffen und Zement im Verhältnis 7:1, bezogen auf das Gewicht, eingeführt wurden.
Es wurde nun gefunden, daß kurze Fasern, die in das nasse Gemisch aus Zement, Wasser und Luft in einer Menge von einem Gramm pro 450 g Zement aufwärts eingemischt sind, die Fähigkeit schaffen, eine gleichmäßige Dispersion von Feststoffen, Flüssigkeit und Gas innerhalb eines stark lufthaItigeη Betons oder Mörtels während der kritischen Stufe des Abbindens aufrechtzuerhalten beim Übergang des Prozesses vom flüssigen in den kristallinen festen Zustand.
Ganz allgemein ausgedrückt schlägt die Erfindung ein nasses Beton- oder Mörtelgemisoh vor, welches Gas enthält, beispielsweise Luft, und 1 bis 10 g kurzer Fasern pro 450 g Zement, die in diesem Gemisob gleichmäßig verteilt sind.
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Im allgemeinen liegt die raaxiamle Zuschlagstoffkorngröße bei etwa 3,5 cm, und das Gemisch kann auch Materialien einer Korngröße enthalten oder ein Material mit einer kontinuierlich abgestuften Korngröße, ohne daß sich ein nachteiliger Effekt einstellt.
Obgleich ein gewisser Vorteil erreicht wird bei Gemischen, die so mager sind, daß sie ein Zuschlagstoff/ Zement-Gewichtsverbältnis von 10 ζ 1 haben, ist dooh die Erfindung geeigneter für die herkömmlichen Bereiche von beispielsweise 7:1.
Sie Zuschlagstoffe können natürliche oder synthetisohe Zuschlagstoffe sein, was weiter unten an verschiedenen Stellen dargelegt wird. Sie synthetischen Stoffe können leiobte Materialien sein, wie sie unter dem Handelsnamen "Lytag" bekannt sind, wobei es sich um gesinterte pulverisierte Asche handelt oder "Leoa", wobei es sioh um einen geblähten (Eon handelt, die in den British Standard Specifications 3797: 1964 und 3892: 1965 beschrieben sind.
Ser lufthaltige Beton enthält im allgemeinen ein geeignetes lufteinführendes Mittel, wie es an sich bekannt ist. Ein typisobea Beispiel ist die neutralisierte form des Harzes, den man bei der Holzdestillation enthält. Es werden jedoob drei Haupttypen verwandt:
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(a) Natürliche Mittel, beispielsweise Keratin, animalische und vegetabile Fette und Fettsäuren, natürliches Harz, beispielsweise neutralisiert durch den Kalk im Zement;
(b) modifizierte natürliche Mittel, beispielsweise Alkalisalze der Harze, Kalziumsalze der Harzalkoholate;
(c) synthetische Mittel, beispielsweise Detergentien, insbesondere Alkalisulfonate, die Fatriumsalze der Zykloparaffinearboxylsäuren, z. B. Haphthenate, Triätbyano!aminsalze der sulfatierten aromatischen Kohlenwasserstoffe und Arylpolyglykole.
Die fasern sind vorzugsweise kürzer als etwa 5 cm und liegen im allgemeinen im Bereiche zwischen etwa 3 mm und 28 mm. Sie können eine reguläre oder natürliche Form haben, aber auch gekräuselt, gehämmert sein oder ein verjüngend verlaufendes Profil haben.
Obgleich es keine bestimmten Grenzen für die Art der zu verwendenden Fasern gibt, setzen, doch Dauerhaftigkeit, Festigkeit, Immunität gegen Angriffe duroh irgendeinen der Bestandteile des Gemisches, wenigstens solange das Gemifloh noch plastisch ist usw., praktische Grenzen für die Wahl der Fasern. Typische Fasern werden weiter unten aufgeführt.
009836/1753 ~6~
Eine Untersuchung der Ergebnisse zeigt, daß das Ausmaß der enthaltenen Luft und eine gleichmäßige Verteilung der Dimensionsstabilität, die erhalten wird., direkt von der gemeinsamen Wirkung der jeweiligen Zusätze abhängig ist. Wenn z. B. Fasern absichtlich aus dem Ansatz herausgelassen wurden und der Anteil der enthaltenen Luft auf über 15 # in dem Beton erhöht wird, daß ein Zuschlagstoff mit einer maximalen Korngröße von etwa 18 mm bei einem Verhältnis von Zuschlagstoff zu Zement zwischen 3 : 1 und 5 : 1 liegt, zeigte sich, daß eine Störung der Dimensionsstabilität auftrat und die Abformung unzuverlässig ist.
Ergebnisse von Untersuchungen scheinen anzuzeigen, daß die Fasern, wenn sie gleichmäßig innerhalb des stark luftbaltigen Materials verteilt sinä, ein Lastübertragungssystem bilden und spannungsabsorbierende Eigenschaften aufweisen, welche die statisohe Stabilität zusätzlich zu der physikalischen Mögliobkeit, die Stabilität zu steigern und die LufteinscbLüsse zu erhöhen, aufrechterhalten.
Diese augenscheinliche Fähigkeit der Fasern, die Stabilität und die Menge der eingeschlossenen Luft im Beton und Mörtel zu erhöhen, kann darauf zurüokzuführen sein, daß die Paser mit folgenden Merkmalen in Verbindung stehen muß:
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(a) Mit der Expansion der spezifischen Oberfläche des Zement/Wasser-Breies,
(b) mit einer Verringerung der erforderlichen Arbeit, die Oberfläche des Breies zu expandieren,
(c) luft aufzunehmen und unter der Oberfläche zu halten und
(d) der Verteilung und Entwicklung entgegenzuwirken, wodurch Luftblasen zusammenfallen oder platzen.
Die vereinigte Wirkung des die Luft einführenden Mittels und der Easer scheint ein oder mehrere besondere Effekte in einem Ausmaß zu erzeugen, das mit der Konzentration des lufteinftihrenden Mittels und Pasern zusammenhängt sowie mit dem Verhältnis von Zuschlagstoffen zu Zement und Wasser zu Zement, mit den Abmessungen der Paser, mit der Größe und der Gradierung der Zuschlagstoffe, mit der Mischzeit und mit der Art der Misohung.
Die vereinigte Auswirkung von faser- und lüfte ihfübrendem Mittel im Beton und Mörtel kann aber nur dann voll ausgenutzt werden, wenn die gleichmäßige Verteilung und
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Vermisohung in eier plastischen Masse durchgeführt ist.
Bin weiterer Aspekt der Erfindung befaßt sioh mit einem Verfahren zur Erzeugung eines nassen Gemisches, wie oben beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist« daß Zuschlagstoffe, Zement, Wasser und ein luftenthaltendes Mittel zu einem nassen Betongemisoh vermischt werden und diesem nassen Gemisch 1 bis 10 g kurzer fasern pro 450 g verwendeten Zements zugesetzt werden und anschließend solange gemischt wird, bis der gewünschte Grad an Gaseinsohlüssen erreicht ist.
Das Verfahren läßt sioh dadurch durchführen, daß man zunächst die erforderlichen Mengen der trockenen Zuschlagstoffe und des Zements vermischt und dann die erforderliche Gesamtwassermenge zusetzt, worauf schließlich das gasbildende Mittel zugefügt wird. Daraufhin werden dann die Fasern in Mengen zwisohen 1 und 10 g pro 450 g Zement zugefügt, wobei kontinuierlich für eine solche Zeitspanne gemischt wird, daß im Endeffekt die erforderliche Konsistenz erreioht ist.
Die fasern können alt dem feuobten Gemisch in zwei Stufen vermisobt werden:
(1) Zuerst wird bei einer langsamen Geschwindigkeit genisofat, uv die fasern unterhalb die Oberfläobe des Geeisohes zu bringen,
-9-009836/17S3 .
(ii) im zweiten Abschnitt wird mit herkömmlicher Geschwindigkeit gemischt, um die Fasern und die Gaseinsohlüsse in dem Gemisch vollständig zu verteilen.
Vorzugsweise beginnt man mit dem Mischen mit einer verhältnismäßig langsamen Geschwindigkeit, wenn das Wasser zugesetzt wird und fährt mit dieser Geschwindigkeit fort nach der Zugabe der Fasern für etwa 1/2 Minute.
Die Zugabe des gasbildenden Mittels kann entweder in das Mischwasser erfolgen oder zum nassen Gemisch selbst. Wenn das Gemisch einen geeigneten Wassergehalt hat, kann das gasbildende Mittel auch als ein stabiler Schaum zugesetzt werden.
Bei der Untersuchung, welche Mischung am effektvollsten war, wurden die folgenden Werte als besonders geeignet ermittelt:
(a) Maximales Zuschlagstoff/Zement-Verhältnis
(b) maximaler Zuschlagstoff/Korngröße (o) maximales Wasser/Zement-Verhältnis
(d) maximale Faserlänge
(e) minimale Faserlänge
(f) minimale Menge Fasern pro 450 g Zement
7:1 gewiohtsbezogeii etwa 37 mm 0,20
etwa 30 mm etwa 3 mm
1 β
-10-
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(g) maximale Menge Pasern pro 450 g Zement 5 g (ta) maximaler Faserdurchmesser etwa 0,5 mm
(i) der Miscte soll eine Rübrwirkung haben (j) die maximale Menge pro 450 g Zement an zugesetztem gaserzeugendem Mittel soll so bemessen sein, daß sich normale
Abbinde- und Erhärtungszeiten ergeben,
d. h. für NYR 6 cm5
Bei den nachfolgend aufgeführten Untersuchungen wurden die folgenden Materialien und Ausrüstungen benutzt:
"Portland Zement" (0 P oder R H P), wie beschrieben in B. S. 12:1958,
"Zement mit hohem Tonerdegehalt" (HA), wie beschrieben in B. S. 91511947,
"Weißer Zement" (W) entsprechend B. S. 12:1958, "Sehr schnell erhärtender Zement" (SRH) mit ultrahoher Frühfestiglreit, sehr fein gemahlen, "Zuschlagstoff aus natürlichen Vorkommen für Eeton", wie in B. S. 882 und 1201:1965 beschrieben, "Leiohtzuschlagstoff für Beton", wie in B. S. 3797: 1964 beschrieben,
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"Geschäumte oder expandierte Flugasche als Ifeicbtzusohlagstoff für Beton", wie in B. S. 877: 1967 beschrieben,
"Gepulverte Flugasche für Beton", wie in B. S. 3892: 1965 beschrieben,
"Bausand aus natürlichen Vorkommen", wie in B. S. 1198 und 1200: 1965 beschrieben. Fasern, regulär und verformt (gehämmert und gekräuselt) mit Durchmessern zwischen 0,03 und O55 nn and Längen zwischen 3 und 30 mm aus Baumwolle, flachs, Rayon, Orion, Nylon, Dacron, Terylen, Polyäthylen, Polypropylen, PVC und Glas. lia gas@infübrendes Mittel, welches unter dem Hand el silane n. HYR auch als Piastaid Air Entraining
liisoh@Es Hobart nixer model SE8 500 und "liner öuraflots™ Typ 0.
legende Dichte nriü eine rege !mäßige Y©srfe@ijLösg i@s .]?a©©sa uurde durch <§i© folgende Zusammeaiaai Mlnelieagsfolge
I© gE@lä©a
üt ia ä©ß ISisohbehälter ei-iagetgag@ae Bie feinen Zia Q©alagSto@ffe ^'Ι3Ε^©ϊι" abg©w©gea und aa s^eiter Stelle ia
00 9-8 36/17B3
den. Mischbehälter gegeben. Daraufhin wurde Zement abgewogen und in den Mischbehälter gegeben, der Mischbehälter mit der Geschwindigkeit ITr. 1 in Gang gesetzt, schließlich Wasser mit der Menge des gaserzeugenden Mittels in den Mischbehälter eingeleitet, die Fasern dem nassen Gemisch zugegeben, mit Geschwindigkeit Nr. 1 1/2 Minute gemischt, um die Fasern in das Gemisoh einzuarbeiten, auf Geschwindigkeit Fr. 2 geschaltet und für eine Zeitspanne gemischt, die zwischen 1/2 und 2 Minuten lag, um die erforderliche Dichte zu erhalten. Alle Mengenangaben, die in den unten aufgeführten Gemischen enthalten sind, beziehen sich auf das trockene Gemisoh und Zement gleich eins. Der Begriff "Wasser zugesetzt" bedeutet die Wassermenge, die den anderen Mischungsbestandteilen der Masse beim Misohen zugesetzt wurde. Das Wasser als solches wurde in Behältern gewogen, die auf eine Waage gestellt wurden, mit der es möglich war, 1/10 lbs. genau abzuwägen. Feuchtigkeit in den Zusohlgstoffen wurde bestimmt und Ausgleiobsmengen eines entsprechenden Zuschlagstoffes entsprechend der Menge der relativen Feuohtigkeit wurden dem Geaisoh zugesetzt.
Der oben beschriebene Mieobungsvorgang ist natürlioh nur ein bevorzugtes Beispiel. Man kann auoh so verfahren, daß
-13-
009836/1753
(a) zunächst die Fasern mit Wasser vermischt werden und dieses zu den restlichen Bestandteilen gegeben wird oder
(b) daß zunächst die Pasern, das Wasser und das gaserzeugende Mittel miteinander vermischt und den restlichen Stoffen zugegeben werden oder
(o) daß die Pasern, mit den trockenen Bestandteilen des Gemisches vermischt werden und daß dann das Wasser mit dem gaserzeugenden Mittel zugesetzt wird.
Versuche zur Bestimmung des Ausmaßes der Gaseinsohlügse durch das Einmischen des gaserzeugenden Mittels in versobiedenen Mengen, zuerst beim Standardbeton und bei Mörtelgemisohen für eine bestimmte Zeitspanne und schließlich in denselben Gemischen, denen !Fasern während des Misohens zugesetzt wurden, zeigten, daß eine beträchtliche Steigerung der Gaseinsohlüsse in den letzteren Fällen erfolgte. Das ist duroh die in Pig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellten Kurven veransohauliobt, wobei die Kurve A den Mittelwert von Versuofaen darstellt, die erhalten wurden, wenn das gaserzeugende Mittel allein verwandt wird, die Kurve E.
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wenn das gaserzeugen.de Mittel und die Fasern zusammen verwandt werden. Die Anteile des Gemisches waren wie folgt:
P.P.-Zement 1,0 Ib. (450 g)
natürlicher Sand (Zone 3,
chert/flint) 1,0 Ib. (450 g)
Wasser 0,4 Ib. (180 g)
gemischt wird in einem Hobart-Mixer mit breiten Schlägern:
Mischzeit Geschwindigkeit Nr. 1 1 Min. Geschwindigkeit Nr. 2 1 Min.
Es ist ausreichend, wenn man die Fasern, wie sie verpackt sind, abwiegt und sie als Charge in. das nasse Gemisch ohne Vorbehandlung einsetzt.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen, die Erfindung.
In den Beispielen,, die in "Tabellenform dargestellt sind, bedeutet, in der Reihe 1 "Produkt" entweder einen iiblichea Beton (G) mit einem Zuschlagstoff raa^iisaler Korn-, größe, der in inches angegeben, ist, g„ B, "0 1 i/2"r. einen. Leichtbeton (IsO) oder einen Mörtel (M), BeB Susöblegatoff (2) ist obert/flint (0/S5J9 Kalkstein (I»), Basalt (B),. Srsnit (G), «lytag« (KT), Sand (S)5 5»Ieoas (LB)5 gebläht Schlacke (PS)9 gemahlene Flugasche (PFA)9 Herd-sofelf-riasohe (PBA) oder gebrochenes ©esteia (OS). Des üSc-ient (3) ist
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wie oben beschrieben. Die Mengenanteile (4) und das Wasser (5) sind in Teilen pro Teil Zement gemessen und SS bedeutet "eine Größe", CG " alle in einer kontinuierlichen Kornabstufung", GR "abgestuft", TD "bis zum Staub", M "mittlere Größe", F "feine Anteile". Die Maßangaben sind inches. Die "fPaserraengen (6) und das gaseinführeade Mittel (8) sind ohne Erläuterung verständlich. Die Art der Pasern (7) ist durch folgende Abkürzungen bezeichnet:
Abkürzung Name Orion spezifi Durch Länge
Polystyrol sches messer
Glas Gewicht (mm) (mm)
PB (i) Polypropylen ti .905 0,125 15,9
PP (ii) η .905 0,125 3,2
R Rayon 1,5 0,025 6,4
Έ Flachs - — 19,0
PE" Polyäthylen .95 0,30 19,0
N6 (i) Nylon - 6 1,13 0,25 25,4
N6 (ii) 1,13 0,150 12,7
C Baumwolle 19,0
PVC (i) Polyvinylchlorid 1,05 0,50 25,4
PVC (ii) H 1,05 0,20 12,7
PVC (iii) It 1,05 0,20 3,2
PVC (iv) M 1,05 0,125 9,5
0 1,2 0,025 6,4
PS 1,06 0,150 28,6
G (i) 2,6 0,025 25,4
G (ü) 2,6 28,6
7 r «"» -16-
Die "Geschwindigkeiten" (9) sind als IC bezeiohnet, was einen "Xiner Cum-flowtt-Misofaer bezeiohnet, äev 0,5 Minuten benutzt wurde, das Gemisoh naßzumaohen und die Easer einzuarbeiten und 3,5 Minuten, um das Gemisoh mit Gasblasen anzureichern, und mit H ist ein Hobart-Misoher bezeichnet, in jedem Falle eine Minute von trocken bis naß und für die Anzahl der besonders angegebenen Minuten zur Belüftung des Gemisches. Die Dichten (10) (11) (12) sind IWD «frische ffaßdiobten" in lbs./ft5. (13) = (12)- (10) geteilt durch (12) und angegeben in Prozent. (14) = (12) (11) geteilt durch (12) und angegeben in Prozent. Die restliohen Ergebnisse (15) bis (19) erläutern sioh selbst.
-17-009836/1753
- VATER 1 EX.1 EX.2 EX.3 R - EX. 4 EX.5 R - EX.6 EX.7 I - - EX® @
PRODUCT FIBRE (gnu/
Ib cement)
2 cil
7:1
Cl*
7:1
cil
4:1
- cii
3:1
cii
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cil
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cil
3:1
- Ci
7:1
AGGREGATE FIBRE 3 C/F C/F C/F 0.4 C/F C/F 0.4 C/F L 0.4 C/F
CEMENT AIR
ENTRAINING
AGENT (cc's/
^b cement)
4 RH
1
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1
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1
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1
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PROPORTIONS SPEEDS S
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6 0.57 .57 0.4 0.4
7 2 2 10 10
PP (i PP(i! pp(i; PPdtfJ F
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LC H 1 H 1 LC
003836/1753
LO *7 EX.1 EX.2 EX.3 EX.4 EX.5 EX. 6 EX.7 EX.8
FRESH WET
DENSITY
Ll GUYING I
SHRINKAGE S W
125 130 122 130 125 115 108 120
OVEN DRY
DENSITY
L2 I WITTING
g PANSION %
118 123 116 123 117 110 100 112
CONTROL FWD L3 148 148 148 150 150 148 150 149
% AIR
ENTRAINMENT
L4 16 12 18 13 17 22 28 19
% TOTAL AIR
EHTRAIXMENT
L 20 17 22 18 22 26 33 25
COMPRESSIVE
^TSUSNGTfI IN
TaZ 3 DAY
7 DAYIL6 98O 1900 I6OO 5000 I56O 1400 1000 6OO
28 DAY 1230 2080 I76O 5400 i960 1800 11 ZO 720
1400 2300 1900 5530 2900 2300 1440 880
.015 βΟ2Ο .025 .035 .050 .035 .045 .065
.010 .025 020 .039 .050 .030 .040 .060
009836/1753
J. 1 EX.9 EXpIO EX.11 2 EX.12 - ψ
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7 2 2 1270 2 0.4 5 2 4000 1400 0.4 4
8 PP(i PP(i) 1330 PP(i) 6 PP(x) .060 2800 5 PP(i)
9 6 6 1550 6 PP(i) 6 .060 4150 C 6
10 H 1 H 1 .030 H 1 6 H 1 .060 6 H 2
11 117 111 .025 111 H 3 122 .050 H 1 107
12 110 104 IO6 96 116 120 100
13 149 149 149 89 148 114 149
14 21 26 26 150 18 149 28
15 26 30 29 36 22 19 33
16 700 250 630 41 II6O 23 325
17 760 340 770 300 2Ο6Ο 1250 545
18 920 600 820 460 236Ο 1300 900
19 .030 .025 .020 760 .035 1400 .045
.025 .015 .015 .045 .030 .045 .035
.030 .040
009836/1753
EX.19
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EX.21
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EX.2
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148
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1800 1350
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1540
2200
2000 I76O
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1750
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2830
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009836/1753 -20-
EX.29 EX.30 EX.31 EX.32 EX.33 EX.34 EX.35 EX.36 EX.3 7 EX.3 8
1 LCi
4:1
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3:1
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2.4:1
LCi
2:1
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7 PP(i) PPCi) PPCL) P\C(ii) PVC(Ui WC(X ) PKi) PPÜ-) G(i) PiU)
8 6 6 1 6 6 6 3 6 1 6
9 H 1 H 1 H 1 H 2 H 1 H 1 H 1 H 1 H 1 H 2
10 50 62 66 48 82 88 72 88 114 112
11 43 50 56 36 74 76 60 76 104 107
12 80 86 80 78 125 110 98 135 146 149
13 38 28 18 38 34 20 27 35 22 25
14 46 42 30 54 41 31 39 44 29 28
15 80 280 810 300 90 38O 280 450 6OO 930
16 110 350 960 410 125 47O 350 700 720 1450
17 150, 550 1300 590 150 620 520 1000 800 2150
18 .05 .07 .07 .075 .045 .065 .065 «050 .035 .050
19 .045 .055 ,06 .07 .035 .O6O .045 .040 .030 .045
009838/1753
EX.39 EX.40 EX.41 ΕΧ.Ί2 EX.43 EX.44 1942783
M
4:1
M
2:1
M
2:1
M
2:1
M
2:1
4:1
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2 OP
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5 2 10 1 10 1 1
6 PPU) G(X) G(i) RC(i) PPa) PP(i)
7 6 6 6 6 6 6
8 H 3 Η·5 H 2 H 2 H 2 H-5
9 92 112 105 88 95 127
10 83 108 99 82 85 117
11 147 136 136 136 148 150
12 37 .17 23 35 36 15.3
13 44 20 27 40 42 22
14 420 2940 1530 500 1000 _
15 560 3300 2040 710 I29O 3000
16 715 5000 3000 _98O 1990
17 .065 ,040 o04 .03 .035
18 .060 .040 .035 .03 .03 -
19
009836/1753
EX.45 EX.46 EX.47 EX.48 icx. 49 EX.50 EX.51
1 2:1 M
2:1
M
2:1
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3:1
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M
3:1
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6 6 6 6 6 6 6
9 H 1 H 1 H 1 H 1 H 1
10 95 88 91 107 96 83.7 78
11 85 82c4 86.4 98 88 76.7 66
12 148 136 136 149 135 123 113
13 36 35 33 28 33 32 31
14 42 39.1 40.5 35 3^.7 38.5 42
15 1000 500 855 1000 1200 310 600
16 •a» ^m ^- ^- Ί m
17 mm «™
18 mm
19 - - - - - - -
0 09836/1753

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    hj Plastisches Beton- oder MÖrtelgemiscfa mit einem Gas- oder Iiuftgehalt und 1 bis 10 g in der Masse gleiohmäßig verteilter Pasern pro 45Og Zement.
    2. Gemisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße der Zuschlagstoffe höchstens 30 mm beträgt.
    3. Gemisoh naob Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet» daß es einen Anteil eines Materials einheitlicher Größe enthält.
    4. Gemisch naoh Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es Zuschlagstoffe in kontinuierlicher Abstufung enthält. ·
    5. Gemisoh naoh einem der vorhergehenden Ansprüche» dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Zement zu Zuschlagstoff en höohstens 10 : 1 beträgt.
    6. Gemisoh naob Anspruoh 5$ dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis höohstens 7 : 1 beträgt.
    009*36/1 7B3f oR,eiNAL INSPECTH)
    7. Gemisob nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurob gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffe natürliche Zuschlagstoffe sind.
    8. Gemisch nach Anspruoh 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffe Kies, gebrochener Kalkstein, gebrochener Basalt oder Granitsplit sind.
    9* Gemisoh nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es synthetische Zuschlagstoffe enthält.
    10. Gemisoh naoh Anspruoh 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffe gesinterte pulverisierte Flugasche ist, geblähte Schlacke, geblähter !Eon oder eine Herdbodenascbe.
    11. Gemisoh naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurob gekennzeichnet, daß es wenigstens 90 g Wasser pro 450 g Zement enthält. ,
    12. Gemisoh naob einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ein gaseinführendes Mittel enthält.
    13· Gemisoh naob Anspruoh 12, daduroh gekennzeichnet, daß die Menge des gaseinführenden Mittels pro 450.g Zement s©r bemessen ist, daß sie zur Einführung eines wesentlichen
    -25-
    0 0983 6/ΪΤ53 ;
    ORIGINAL INSPECTSD
    Gasvolumens ausreicht, ohne daß dadurch die Abbinde- und Erhärtungszeit über die des nicht gashaltigen Betons hinaus wesentlich verringert wird.
    14. Gemisch nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel eine neutralisierte !Form eines Harzes ist, das durch Holzdestillation erhalten wird.
    15. Gemisch nach einem der vorhergebenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen fasern weniger als 5 mm lang sind.
    16. Gemisch nach Anspruoh 15, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Fasern etwa 3 bis 28 mm lang sind.
    17. Gemisch nach einem der vorhergebenden Ansprüobe, daduroh gekennzeichnet, daß der Faserdurchmesser höchstens 0,5 mm beträgt.
    18. Gemisch naob einem der vorhergehenden Ansprüohe, daduroh gekennzeichnet, daß die Fasern eine glatte Gestalt beben.
    19. Gemisch nach Anspruoh 1 bis 17, daduroh gekennzeichnet, daß die Fasern gekräuselt sind.
    009836/1753
    20. Gemisch nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern gehämmerte Enden, haben.
    21. Gemisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern synthetische polymere Fasern sind.
    22. Gemisch nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern aus Polypropylen, Rayon, Eylon-6, Polyvinylchlorid, Orion oder Polystyrol bestehen.
    25. Gemisch nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern natürlich vorkommende Zellulosefasern sind.
    24. Gemisch nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern Flaohs-oder Baumwollfasern sind.
    25. Gemisch naoh Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern Glasfasern sind. .
    26. Verfahren zur Herstellung eines plastischen Gemisches nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß Zuschlagstoff, Zement, Wasser, das gaseinführende Mittel und 1 bis 10 g kurzer Pasern pro 450 g Zement solange vermischt werden, bis die gewünschte Verteilung des eingeschlossenen Gases erreicht worden ist.
    . -27-
    009836/1753
    27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern zunächst mit dem Wasser vermisoht werden und das entstehende Gemisch dann den re&tliohen Bestandteilen des Gemisches zugesetzt wird.
    28. Verfahren naoh Anspruch 27» dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel dem entstandenen Paserwassergemisoh zugesetzt wird, ehe es mit den restlichen Bestandteilen des Gemisches vermischt wird.
    29. Verfahren naob Anspruob 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern alt den trockenen Bestandteilen des Gemiiobes vermischt werden und dann Wasser und das gaseinführende Mittel zugesetzt werden.
    30. Verfahren nach Anspruob 26, dadurob gekennzeichnet, daß Zuschlagstoff, Zement, Wasser und das gaseinführende Mittel zu einem plastischen Beton vermisoht werden und daß diesem plastischen Gemisch danni bis 10 g kurzer Pasern pro 450 g Zement zugesetzt werden und der Misobvorgang solange weitergeführt wird, bis die gewünsohte Verteilung des eingeführten Gases im Beton erbalten wird.
    31. Verfahren naoh Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein trookenes Gemisch aus Zement und Zuschlagstoffen
    -28-
    009836/1753
    hergestellt wird, dem dann anschließend das Wasser zugefügt wird.
    32. Verfahren naofa Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser dem Zement und den Zuschlagstoffen zugesetzt wird, ehe das Mischen durchgeführt wird»
    3. Verfahren nach Anspruch 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern und das plastische Gemisch in einem einzigen Gang miteinander vermischt werden*
    34. Verfahren nach Anspruch 30 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Pasern mit dem plastischen Betongemisch in sswei Stufen vermischt werden, nämlich in einer ersten Stufe mit einer langsamen Misobgesobwindigkeit, um die zugesetzten Pasern unter die Oberfläche des Gemisches zu arbeiten und zweitens in einer schnellen Stufe, in der die Verteilung der Pasern und der im Gemisch enthaltenen Luft durchgeführt werden.
    35. Verfahren nach Anspruoh 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß das .gaseinführende Mittel dem Anmaobwasser zugesetzt wird.
    -29-
    009836/1753
    36. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel dem bereits vorliegenden plastischen Gemisob zugesetzt wird.
    37. Verfahren nach Anspruch 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel als stabiler Sohaum dem
    plastischen Gemisoh zugesetzt wird.
    38. Verfahren nach Anspruch 26 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel ein natürliches lufteinfübrendes Mittel ist.
    39. Verfahren nach Anspruch 26 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel ein modifiziertes natürliches Mittel ist.
    40. Verfahren nach Anspruch 26 bis 37, daduroh gekennzeichnet, daß das gaseinführende Mittel ein synthetisches Mittel ist.
    00983 6/1753
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