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DE194238C - - Google Patents

Info

Publication number
DE194238C
DE194238C DENDAT194238D DE194238DA DE194238C DE 194238 C DE194238 C DE 194238C DE NDAT194238 D DENDAT194238 D DE NDAT194238D DE 194238D A DE194238D A DE 194238DA DE 194238 C DE194238 C DE 194238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
wear
test rod
screw
micrometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194238D
Other languages
English (en)
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Publication of DE194238C publication Critical patent/DE194238C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/56Investigating resistance to wear or abrasion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
■- M 194238 KLASSE 42 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. September 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum Prüfen der Abnutzung von Metallen u. dgl. durch Lagerreibung mit unmittelbarer Ablesung.
S Die Fig. ι stellt eine Seitenansicht der Maschine teilweise im Schnitt dar. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform, und Fig. 4 ist der zugehörige Grundriß.
Die Maschine besteht aus einer Scheibe a, welche sich mit bestimmt regelbarer Ge-. schwindigkeit in einem Gehäuse b dreht.
Der Prüf stab e aus dem zu untersuchenden Metall, der senkrecht zum Umfang der Scheibe α gestellt und in einer entsprechen-
■ den Führung des Gehäuses b ' geführt wird, wird durch ein Gewicht ρ mit Hilfe eines Hebels c belastet, welcher auf dem Stab mittels einer Mikrometerscriraube m aufruht, während er andererseits sich mit seinen Schneiden / auf das Gehäuse aufstützt. Man erhält so zwischen dem Prüfstab e und der Scheibe α eine Reibung, welche proportional der gegebenen Belastung ist und welche die Abnutzung bestimmt, um deren Feststellung es sich handelt.
Um unmittelbar ablesen zu können, hängt das freie Ende des Hebels c in einer Schake g, welche seine Bewegungen auf einen Vergrößerungshebel d überträgt, an dessen Ende sich ein Zeiger vor einem eingeteilten Kreisbogen fm befindet. Die Größe dieses Zeigerausschlages entspricht daher der Verminderung der Länge des Prüfstabes e, d. h. seiner Abnutzung.
Um die allmähliche Abnutzung des Prüfstabes e festzustellen, verfährt man wie folgt: Der Prüfstab e wird auf einen bestimmten Querschnitt kalibriert und auf die Scheibe a gesetzt, worauf der von dem Gewicht ρ ausgeübte Druck mittels der Mikrometerschraube m auf ihn übertragen wird. Mit Hilfe dieser Schraube kann man, wie aus der Figur ersichtlich, den Hebel heben oder senken, indem man den Kopf der Regulierschraube h dreht, um den Hebel vollkommen wagerecht einzustellen. Diese Stellung wird erreicht, wenn die Nadel d sich auf dem Nullpunkt des Kreisbogens/ befindet.
Vorausgesetzt, daß das Gewicht ρ sich gleichfalls auf dem Nullpunkt seiner Skala befindet, sind unter diesen Bedingungen die Hebel c, d und die Schake g unter der Einwirkung des Gegengewichtes k im Gleichgewicht, so daß die Belastung des Prüfstabes e gleich Null ist. Man kann alsdann diesen letzteren mit 1, 2, 3 usw. kg belasten, indem man das Gewicht ρ auf die entsprechenden Teilungen seiner Skala schiebt.
Die Scheibe α wird darauf mit Hilfe einer auf seine Achse gekeilten Riemenscheibe i oder in sonst geeigneter Weise in Umdrehung versetzt. Da die Scheibe sich in dem Öl, welches das Gehäuse b enthält, dreht, so schmiert sie ständig den reibenden Teil des Prüfstabes e, und man bestimmt somit lediglich die durch die Reibung entstehende Ab-
nutzung und nicht etwa die durch Fressen der Metallteile aufeinander und durch Erhitzung entstehende.
Ein Geschwindigkeitsanzeiger η gibt in jedem Augenblick die Anzahl der Umdrehungen in der Minute, mit welcher die Scheibe α umläuft, an. In dem dargestellten Beispiel ist der Geschwindigkeitsanzeiger η mit der Welle der Scheibe α durch die WeIIe-/
ίο verbunden. Die augenblickliche Geschwindigkeit der Scheibe α wird durch die Nadel r auf ihrer Skala angezeigt, während die Anzahl der Umdrehungen, die die Scheibe α seit Anfang der Prüfung gemacht hat, durch das Zählwerk q angezeigt wird.
Um eine leichte Auswechslung der Scheibe a zu gestatten für den Fall, daß diese sich abnutzt, ist die Scheibe aus einer ringförmigen Platte gebildet, welche mit Hilfe von Schraubenbolzen oder in anderer Weise auf eine Nabe 0 befestigt ist.
. Man hat somit alle Momente, welche zur Prüfung erforderlich sind, nämlich
1. die Belastung oder den Druck auf die Flächeneinheit, angegeben durch die Skala, an welcher entlang das Gewicht ρ verschoben wird,
2. die Abnutzung des Prüfstabes durch direkte Ablesung an dem Kreisbogen f,
3. die Geschwindigkeit der Reibung,
4. die Zahl der wirklich von der Scheibe ausgeführten Umdrehungen.
Wenn es sich darum handelt, ein Metall . mit einem anderen Metall zu vergleichen, so kann man zwei oder drei dieser vier Daten konstant halten, beispielsweise die Anzahl der Umdrehungen, die Belastung und die Geschwindigkeit und alsdann auf der Einteilung^/ die Differenz der Abnutzung ablesen. Man kann auch die Belastung der Geschwindigkeiten und die Abnutzung konstant halten und die Differenz durch Ablesung der Anzahl der Umdrehungen feststellen.
Durch die Regelung der Belastung kann man auch sehr weiche und schnell abnutzbare Metalle prüfen, ebensowohl wie sehr harte, die überhaupt keine sonst merkbare Abnutzung zeigen.
Die fortschreitende Abnutzung des Prüf-Stabes e kann auch in genauerer Weise mit Hilfe der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Einrichtung bestimmt werden, bei welcher die Ablesung der Abnutzung mittels einer Mikrometerschraube, d. h. mittels eines Nonius erfolgt.
Der Prüfstab e erhält wie bei der vorhergehenden Ausführungsform seine Belastung durch die Mikrometerschrau-be m und den Hebel c, welcher das Gewicht ρ trägt und durch das Gegengewicht k im Gleichgewicht gehalten wird. Dieser Hebel c wird in gleicher Weise in die wagerechte Stellung mit Hilfe der Schrauben h und m gebracht, was durch Ablesung an dem festen Maßstabe s mittels eines von dem Hebel c getragenen Zeigers festgestellt werden kann.
Dieser Hebel c trägt in gleicher Weise eine Schraube i, deren Ende ν das Ende w einer Mikrometerschraube u berühren kann, die ihrerseits an dem festen Rahmen oder dem Gehäuse b sitzt und in bestimmtem Verhältnis mit einer zweiten Zeigerplatte χ verbunden ist.
Für die Bestimmung der Abnutzung verfährt man bei dieser Anordnung wie folgt:
Die Mikrometerschraube u, welche beispielsweise mit der Scheibe χ durch eine Übersetzung von 1:10 verbunden ist, wird gleichzeitig mit der letzteren in die Nullstellung gebracht. Unter diesen Bedingungen muß das Ende n> der Schraube u etwas von dem Ende der Schraube t entfernt sein.
Man bringt alsdann diese Enden w und ν in Berührung miteinander, indem man die Mikrometerschraube t verstellt. Dann stehen alle Zeiger auf Null und die Prüfung kann beginnen.
Während des Verlaufes derselben gibt der Maßstab s im Verhältnis von 1 :.io die Abnutzung des Metalles des Prüfstabes e, während die beiden Schrauben χ und u die Abnutzung des Prüfstabes im Verhältnis von ι : 100 für u und- von 1 : 1000 von χ abzulesen gestatten, wenn man durch Drehen der Mikrometerschraube u die beiden Schraubenenden ν und n> miteinander in Verbindung hält.
Ein elektrischer Stromkreis, welcher so angeordnet ist, daß- er durch die beiden Enden ν und w geschlossen wird, wenn diese sich berühren, kann durch irgendein Signal den genauen Augenblick bestimmen, in welchem die beiden Enden sich berühren, ohne merkbaren Druck aufeinander auszuüben, was das Resultat verfälschen würde.
Diese Anordnung gestattet also, unmittelbar und gleichzeitig die Abnutzung des Prüfstabes auf Y10, V1Q0. Viooo mm abzulesen und gibt in jedem Augenblick eine sehr große Genauigkeit, so daß auch die Prüfung von bisher als unabnutzbar bezeichneten Metallen no möglich ist.
Es versteht sich von selbst, daß die Verhältnisse des Hebels und der Mikrometerschraube anders als die angegebenen sein können, und daß auch noch sonstige konstruktive Abänderungen an der Einrichtung getroffen werden können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche,:
    i. Maschine zum Prüfen der Abnutzung von Metallen u. dgl. durch Lagerreibung, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Probestab (e) gegen den Umfang einer zweckmäßig sich innerhalb eines Gehäuses (b) in Öl drehenden Scheibe (a) durch einen an sich bekannten gewichtsbelasteten Hebel (c) o. dgl. gedrückt wird, · dessen Verstellung mittels irgend einer Anzeigevorrichtung (d,f) gemessen werden kann.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Hebels (c) auf den Probestab (e) durch eine Mikrometerschraube fm) übertragen wird, um die Anzeigevorrichtung (d,f) auf ihren Nullpunkt einstellen zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt des Zeigerwerkes ein Schraubenmikrometer ft, u, x) vorgesehen ist, welches den Ausschlag des Hebels zu messen gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194238D 1906-07-06 Active DE194238C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE369463X 1906-07-06

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DENDAT194238D Active DE194238C (de) 1906-07-06

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Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2711176C2 (de) * 1977-03-15 1979-04-19 Motoren- Und Turbinen-Union Muenchen Gmbh, 8000 Muenchen Vorrichtung zur Prüfung von Anstreifvorgängen zwischen rotierenden und feststehenden Bauteilen von Strömungsmaschinen, insbesondere Gasturbinentriebwerken

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Publication number Publication date
FR369463A (fr) 1907-01-12

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