DE1941862U - Klinkengesteuerte antriebsvorrichtung fuer streifenvorschub-stiftenraeder. - Google Patents
Klinkengesteuerte antriebsvorrichtung fuer streifenvorschub-stiftenraeder.Info
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Description
Klinkengesteuerte A "antriebsvorrichtung
für Streifenvorschub-Stiftenrader """**
Die Heuerung bezieht sich auf klinkengesteuerte Antriebsvorrichtungen
für in die Perforation von Lochstreifen oder Filmen eingreifende Stiftenräder.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sicher wirkende, . jedoch möglichst belastungüfreie Umsteuerung der
Vorschubrichtung durchführen zu können. Dabei soll der schrittweise Vorschub vorwärts und rückwärts vorzugsweise
in derselben Arbeitsphase durchgeführt v/erden.
Zu/Bre . ■- 2 -
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Eine derartige Umsteuerung wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß kraftschlüssig und nachgiebig formschlüssig
v/irkende Umsteuermittel für den wahlweisen Eingriff einer in der einen Richtung oder einer zweiten in der anderen
Richtung, auf das Antriebszahnrad einwirkenden Zahnklinke vorgesehen sind, die in einer nockengesteuerten Vorrichtung
zum Ausheben der hin- und hergehenden Klinken jeweils auf dem Rückweg eine dieser wahlweise eine der beiden Teilvorrichtungen
für die Dauer der beabsichtigten Unwirksamkeit der zugeordneten Zahnklinke von ihren Steuernocken abheben.
Gemäß einer1 bevorzugten Ausführungsform der Neuerung hindert
ein um eine1 Achse schwenkbarer, nachgiebig verstellbarer Umsteuerhebel
einen von zwei Aushebehebeln an einer Annäherung der zugeordneten Zahnklinke an das Antriebsrad.
Der Umsteuerhebel ist vorzugsweise elektromagnetisch verstellbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist im folgenden beschrieben und in der Zeichnung perspektivisch dargestellt.
Eine Vorschubwelle 1 mit einem Stiftenrad 2 für die Förderung eines perforierten lochstreifens, Druckstreifenc, Films
oder dergleichen ist über ein Antriebszahnrad 3 schrittweise drehbar. Das geschieht in der V/eise, daß die genannte
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Welle bei jeden Umlauf einer Steuernockenwelle 4 von einen
Nockenpaar 4a, 4 b auf dieser Welle über einen auf einer zusätzlichen
Achse 5 gelagerten Vorschubbügel 6 und eine der an diesen angelenkten Zahnklinken 7, 8 un eine Zahnteilung
im o-der entgegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Auf einer
weiteren Achse 9 gelagerte, als Stiftenhebel ausgebildete Aushebchebel 10, 11 stützen sich unter den Einfluß einer
Feder 12 auf einem v/eiteren, auf der Welle 4 vorgesehenen Nocken 4c ab und ragen mit ihren Stiften 10a, 11a in Schlitze
7a, 8a der Zahnklinken. Während der Schwenkbewegung durch den Nocken 4c nehmen sie die Zahnklinken mit und bewegen dabei
die Zähne derselben radial zur Vorschubwelle 1. Zusammen mit der Vertikalbewegung durch die Nocken 4a, 4b und den Vorschubbügel 6 führen die Zähne der Zahnklinken während eines ■
halben Umlaufs der Steuerwelle 4 eine Viereckbewegung aus. Die Zahnklinken 7, 8 für den Vorschub vorwärts bzw. rückwärts
arbeiten beide mit den Antriebszahnrad 3 zusammen; aber es greift immer nur eine in die Verzahnung desselben ein. Der
wahlweise. Eingriff wird mit einem nicht gezeichneten Elektromagneten über einen drehbar auf der Vorschubwelle 1 gelagerten
kulissenartigen Umsteuerhebel 13 gesteuert. Dieser ist mit dem Ankerarm 14 des Magneten über eine Koppel 15 gelenkig
verbunden und sperrt mit seinen Funktionskanten 13a, 13b jeweils einen der beiden Aushebehebel 10, 11 am abgebogenen
lappen 10b, 11b. Dadurch wird der Zahneingriff der zugeordneten
Zahnklinke mit den Antriebsrad verhindert. Bei ausge-
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hobenen Zahnklinken greift ein ebenfalls auf der Achse 5 gelagerter
und von Nocken 4c mitgesteuerter Rasthebel 16 unter der Wirkung einer Feder 17 in die Verzahnung des Antriebszahnrades
ein und sichert die Winkellage der Vorschubwelle 1.
Die Nocken auf der Welle 4 sind, jeweils um 180° versetzt, doppelt vorhanden. In der Ruhelage sind die Zahnklinken 7, 8
außer und der Rasthebel in Eingriff mit dem Antriebszalmrad Nach Anlauf der Steuernockenwelle 4 kommt erst eine der beiden
Zahnklinken 7cder 8 durch Bewegung der Stifthebel 10 bzw.
11 in und anschließend der Rasthebel 16 außer Eingriff mit
dem Antriebszahnrad 3. Die Winkellage der Vorschubwelle 1
ist dadurch jederzeit eindeutig fixiert. Nach Freigabe der Welle 1 durch den Rasthebel erfolgt der Vorschub durch den
Vorschubbügel 6. Der Rasthebel 16 greift anschließend v/ieder in die Verzahnung des Antriebszahnrades 3 ein und die Zahnklinken
werden ausgehoben. Etwaige Fühlhebel eines die erwähnte Antriebsvorrichtung enthaltenden lochstreifenabtasters sind
während des Vorschubs αμβ dem Streifen zurückgezogen und in
'der Ruhelage eingefallen. Wenige Millisekunden vor Stillstand
der Steuerwelle steht das neue Zeichen zur Verfugung und die Richtung für den folgenden Vorschub kann entschieden werden.
Die erläuterte Ausbildung der Gesaritvorrichtung ergibt folgende Vorteile: Durch den formschlüssigen Antrieb der Vorschubwelle
über zwei Zahnklinken und das Antriebszahnrad mit ,Evolventenverzahnung und die Steuerung des Zahneingriffs der
— 5 ~
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Zahnklinken mit diesen Rad über zwei Stifthebel,· von denen :*- jeweils einer vom Elektromagneten über den Umsteuerhebel 13
\ gesperrt ist, sind die Eingriffsverhältnisse in beiden Vorschubrichtungen gleich günstig. Der Hub an Vorschubnocken
kann genau einer Zahnteilung angepaßt werden; es ist kein . Überhub erforderlich, und sein Bewegungsgesetz ist über den
gesamten Hub wirksam. Zwei Zähne an jeder der Zahnklinken garantieren einen optimalen Zahneingriff in jeder Stellung.
Die Verstellung erfolgt unabhängig von ihrer Richtung 2ur gleichen Arbeitsphase. Durch den exakten nockengesteuerten
Zahneingriff am Antriebszahnrad und den Wegfall einer Reibungsbremse oder einer Rollenrast mit hohen Kräften zum Anhalten
der Vorschubwelle ist dieses Vorschubprinsip bezüglich Verschleiß, Geräusch und Arbeitsgeschwindigkeit sehr
günstig. Zur Steuerung der Vorschubrichtung sind am kulissenartigen
Umsteuerhebel 13 und an Elektromagnet nur kleine Wege, und zwar ohne Belastung notwendig. Der Elektromagnet bereitet
die Richtungsänderung nur vor, die abhängig von der Stifthebelbewegung wirksam wird. Der Hebel 13 kann nämlich 2.B.
bei einer Verschwenkung aus der gezeichneten Lage im Gegen- ■ sinn zum Uhrzeiger das Ende 10b des Hebels 10 erst sperren
und den Hebel 11 freigeben, wenn das Hebelende 10b nicht mehr unter der Kante 13a steht und diesen damit an einer Vollendung
der Schwenkbewegung hindert.
7 Schutzansprüche,
1 Figur.
Claims (7)
1. Klinkengesteuerte Antriebsvorrichtung für das in die Per-■■:^:;|/
foration eines Lochstreifens oder Films eingreifende Stif-■ΐ::■■'.'.."'
tenrad, dadurch gekennzeichnet, daß kraftschlüssig'und nachgiebig formschlüssig v/irkende Umsteuermittel für den
wahlweisen Eingriff einer in der einen Richtung oder einer zweiten in der anderen Richtung auf das Antriebszahnrad (3) einwirkenden
Zahnklinke (7> 8) vorgesehen sind, die in einer nockengesteuerten Vorrichtung zum Ausheben der hin™ und
hergehenden Klinken jeweils auf dem Rückweg eine dieser v/ahlweise eine der beiden Teilvorrichtungen für die Dauer
der beabsichtigten Unwirksamkeit der zugeordneten Zahnklinke von ihrem Steuernocken abheben.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine Achse schwenkbarer, nachgiebig verstellbarer
Umsteuerhebel (13) einen von zwei Aushebehebeln (10, 11)
an einer Annäherung der zugeordneten Zahnklinke an das Antriebsrad hinder t.;i
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,,
daß der Umsteuerhebel als Doppelhebel um die Antriebswelle (1)' schwenkbar ist.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Umsteuerhebel elektromagnetisch verstellbar ist.
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5. Antriebsvorrichtung nach einen der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet j daß die Aushebehebel (10, 11) aneinander
federgefesselt sind.
6. Antriebsvorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die 2ahnklinken und die Aushebevorrichtung
von einer gemeinsamen Nockenwelle (4) aus steuerbar sind.
7. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß auch ein in das Antriebsrad periodisch eingreifender Rasthebel (16) von dieser Nockenwelle steuerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965S0055101 DE1941862U (de) | 1965-12-06 | 1965-12-06 | Klinkengesteuerte antriebsvorrichtung fuer streifenvorschub-stiftenraeder. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965S0055101 DE1941862U (de) | 1965-12-06 | 1965-12-06 | Klinkengesteuerte antriebsvorrichtung fuer streifenvorschub-stiftenraeder. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1941862U true DE1941862U (de) | 1966-07-07 |
Family
ID=33381275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965S0055101 Expired DE1941862U (de) | 1965-12-06 | 1965-12-06 | Klinkengesteuerte antriebsvorrichtung fuer streifenvorschub-stiftenraeder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1941862U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1549965B1 (de) * | 1967-09-15 | 1972-05-31 | Zd Y Jana Shermy N P | Einrichtung zum schrittweisen vorschub eines lochbandes oder einer lochkarte in einer datenverarbeitungseinrichtung |
| DE3545835A1 (de) * | 1984-12-28 | 1986-07-10 | Société d'Applications Générales d'Electricité et de Mécanique SAGEM, Paris | Vorrichtung fuer den schrittweisen vorschub, insbesondere zur bewegung eines bands, zum beispiel in einer perforiermaschine fuer fernschreiberbaender |
-
1965
- 1965-12-06 DE DE1965S0055101 patent/DE1941862U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1549965B1 (de) * | 1967-09-15 | 1972-05-31 | Zd Y Jana Shermy N P | Einrichtung zum schrittweisen vorschub eines lochbandes oder einer lochkarte in einer datenverarbeitungseinrichtung |
| DE3545835A1 (de) * | 1984-12-28 | 1986-07-10 | Société d'Applications Générales d'Electricité et de Mécanique SAGEM, Paris | Vorrichtung fuer den schrittweisen vorschub, insbesondere zur bewegung eines bands, zum beispiel in einer perforiermaschine fuer fernschreiberbaender |
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