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DE1941705U - Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen. - Google Patents

Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen.

Info

Publication number
DE1941705U
DE1941705U DE1965G0032757 DEG0032757U DE1941705U DE 1941705 U DE1941705 U DE 1941705U DE 1965G0032757 DE1965G0032757 DE 1965G0032757 DE G0032757 U DEG0032757 U DE G0032757U DE 1941705 U DE1941705 U DE 1941705U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
hanging
lifting cylinder
channel
installation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1965G0032757
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE1965G0032757 priority Critical patent/DE1941705U/de
Publication of DE1941705U publication Critical patent/DE1941705U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

ßA.389 523-27.7.65
GW 1654-9.7.
,.1965'' ■
Patentanmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar "bei Lünen
Hydrauli sehe Schubvorrichtung für den Einbau und/oder Ausbau von Förderrinnen
Die Erfindung betrifft eine: hydraulische Schubvorrichtung für den Einbau und/oder Ausbau von .Förderrinnen in einem geschlossenen Förderstrang vorzugsweise für die Förderung untertage.
Bei der Einrichtung von Streben muß bekanntlich das Aufhauen zur Kopfstrecke vorgetrieben werden, bis es durchschlägig ist und die mechanische Gewinnung mittels Kohlenhobel o. dergl. beginnen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt muß das Gewinnungsgut im allgemeinen von Hand hereingewonnen werden, wobei der Förderer ständig dem Fortschreiten des Aufhauen folgt. Dabei wird dann so verfahren, daß von Zeit zu Zeit ein oder mehrere Sinnenschüsse durch das Aufhauen seitlich neben dem Förderer bis unmittelbar vor Ort in den Bereich der Umkehre und damit des Fördererendes transportiert werden, so daß nach Trennen der Mitnehmerketten im Obertrum die zur Verlängerung des Förderers erforderlichen Sinnensohüsse am Ende des Förderers, angesetzt werden können.
Diese Arbeit ist deswegen kostspielig und zeitraubend, weil mit fortschreitendem Aufhauen die SinnenSchüsse über große Strecken transportiert werden müssen, bevor sie zur Verlängerung stirnseitig am Förderer angesetzt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen und eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, dem Aufhauen folgend den Förderer mit geringstmöglichem Aufwand zu verlängern .
- 2 - GW 1654 - 9.7
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß parallel zum Förderer ausfahrbare Hubzylinder Verwendung finden, deren Ausfahrlänge größer als die Länge eines Sinnenschusses ist und die sich einerseits an einer mit dem Förderer und/oder dem Hangenden verschiebungen sicher verspannten Konsole und andererseits an einer kurzen, in den Förderstrang eingeschalteten Paßrinne abstützen. Diese Paßrinne entspricht im Bereich des Förderers genau dem Fördererprofil und bleibt solange in den Förderer eingeschaltet, wie die endgültige Länge des Förderers noch nicht erreicht ist. Die Querschnittsabmessungen dieser Paßrinne können aus Festigkeitsgründen vorzugsweise gegenüber dem Fördererprofil leicht verstärkt sein.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Hubzylinder derart nehen dem Fördererseitenprofil angeordnet, daß die Längsachse der Hubzylinder und die Längsachse des Förderers in gleicher Höhe gegenüber dem Liegenden und parallel zueinander verlaufen. Sie greifen dabei vorteilhaft an Anschlägen an, die auf seitlichen Fortsätzen der Paßrinne angeordnet sind.
Bei Beaufschlagung der Hubzylinder wird nach entsprechender Trennung des Rinnenstranges der gesamte Rinnenstrang in Richtung auf das Aufhauen vorgeschoben. Diese Vorschieben erfolgt zweckmäßigerweise gerade soweit, daß zwischen dem örtlich verbleibenden Teil und dem vorgeschobenen Teil des Rinnenstranges genügend Raum für den Einbau eines weiteren RinnenSchusses entsteht.
Um die aus den Hubzylindern auf den ortsfest verbleibenden Teil des Rinnenstranges wirkenden Kräfte abfangen zu können, ist es vort-eilhaft, daß die mit dem Förderer und/oder Hangenden verspannte Eonsole ^edes Hubzylinders einen etwa bankrecht gegen das Hangende und einen schräg gegen die Schubrichtung gerichteten,vorzugsweise hydraulisch beaufschlagbaren Stempel trägt.
Hierbei sind nach einem weiteren Merkmal die Hangendkappen beider Stempel miteinander verbunden, es kann aber auch eine beide Stempelköpfe gemeinsam überfassende Hangendkappe vorgesehen sein.
Zur Erzielung einer bankrechten Lage ist der etwa bankrecht angeordnete Stempel in vorteilhafter Weise über Blattfeiern o. dergl. in seiner Lage gehalten.
- 3 - GW 1654 - 9.7.1965
Der "besondere Torteil der Erfindung wird darin gesellen, daß lediglich durch. Beaufschlagung der Hubzylinder der bereits im Aufhauen verlegte Kinnenstrang über seine ganze Länge vorgeschoben werden kann, so daß der den Rinnenstrang verlängernde Rinnenschuß im Bereich der Fußstrecke bei besseren örtlichen Verhältnissen eingesetzt werden kann. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung erübrigt sich jede Transportarbeit der Rinnenschüsse entlang dem bereits verlegten Rinnenstrang bis vor Ort des Aufhauens.
- 4 - GW 1654 - 9.7.1965;
Pigur 1 zeigt in einem Ausführungsbeispiel die hydraulische Schubvorrichtung von der Seite gesehen.
Figur 2 zeigt das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 in der Draufsicht.
Figur 5 zeigt einen Schnitt nach !figur 2 nach der Linie A-A.
Die hydraulische Schubvorrichtung besteht im wesentlichen aus den beiden Hubzylindern 2 und 2', die parallel zum Förderer 1 geführt sind und sich an ihrem einen Ende auf den Konsolen 5 bzw. 51 und an ihrem anderen Ende auf den Fortsätzen 11 einer kurzen Paßrinne 6 abstützen. Die Paßrinne 6 ist als schmaler Bauteil des Förderers 1 in den Förderer eingeschaltet und weist an ihren seitlichen Fortsätzen 11 Anschläge 12 und 12' auf. Gleiche Anschläge 12 und 12' sind auch auf den Konsolen 5 und 51 vorgesehen. Die Hubzylinder 2 und 2' sind über Bolzen 20 zur Anpassung an das Liegende 10 schwenkbar gelagert. Die Hubzylinder 2 und 2* sind so angeordnet, daß die Längsachse 8 der Hubzylinder 2, 21 und die Längsachse 9 des Förderers 1 in gleicher Höhe gegenüber dem Liegenden 10 und parallel zueinander verlaufen. Die Konsolen 5 und 5' weisen Doppel&aschen 21, 21' auf, die der gelenkigen Verbindung mit je einem bankrechten Stempel 13, 15' und einem schräg gegen die Schubrichtung gerichteten Stempel 14, 14' dienen. Die Köpfe dieser Stempel tx'agen Hangendkappen 15 und 16 die über eine Zug- und druckfeste Verbindung 22 miteinander verbunden sind. Es kann aber auch eine beide Stempelköpfe 17 und 18 gemeinsam überfassende Hangendkappe vorgesehen sein. Blattfedern 19 halten den Hangendstempel 13, 13' in seiner Lage.
Nach Lösen der nicht dargestellten Kettenverbindung «a<ä der Mituehmerketten im Obertrum können die beiden Hubzylinder 2, 2' beaufschlagt werden, so daß die vorteilhaft aus Ipergütetem Material gefertigte kurze P~aß"rinne 6 den strebseitig der Paßrinne befindlichen Rinnenstrang in Richtung auf das Aufhauen verschiebt. Die Hubzylinder 2, 2' finden dabei ihr Widerlager in dem zwischen Liegendem und Hangendem 4 verspannten Stempel 13,12', 14, 14'„ Der Hubweg muß hierbei größer als die Länge eines Rinnenschusses 3 sein, damit in den erzielten Freiraum ein neuer Rinnenschuß 3 eingesetzt werden kann. Nach Entlastung der Hubzylinder 2,2' und Verbinden der Mitnehmerkette im Ober«
- 5 - GW 1654 - 9.7.
ier förderer wieder voll e ins at ζ f aiii g.

Claims (2)

  1. - 6 - GW 1654 - 9.7.1965 ')
    P a tß^fT t/^a nsprüche
    . Hydraulische Schubvorrichtung für den Einbau und/oder Ausbau von Förderrinnen in einem geschlossenen Förderstrang, vorzugsweise für die
    Förderung untertage, dadurch gekennzeichnet, daß -44«- parallel zum Förderer (1) ausfahrbare Hubzylinder (2,2') Verwenduni finden, deren Ausfahrlänge größer 1st als die Länge eines Rinnenschuss' (3), und die sich einerseits an einer mit dem Förderer (1) und/oder dei Hangenden (3) verschiebungssicher verspannten Konsole (5*5*) und andererseits an einer kurzen, in den Fördererstrang eingeschalteten Paßrin· ne (6) abstützen.
  2. 2.Vorrichtung nach Anspruch 1, dad'urch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder (2,2') derart neben dem Fördererseitenprofil (7) angeordnet sind, daß die Längsachse (8) der Hubzylinder (2,2)
    und die Längsachse (9) des Förderers (1) in gleicher Höhe gegenüber
    dem Liegenden (10) und parallel zueinander verlaufen.
    , Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet , daß die kurze Paßrinne (6) Fortsätze (11,11') aufweist, die Anschläge(12,12') zur Verbindung mit dem Hubzylinder (2,2') tragen.
    . Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet ^ daß die mit dem Förderer(1) und/oder dem Hangenden (4) verspannte Konsole (5,-5') Jedes Hubzylinders (2,2) einen etwa bankrecht gegen das Hangende (4) und
    einen schräg gegen die Schubrichtung (Pfeil) gerichtete^,vorzugsweise
    hydraulisch beauf3chlagbaren Stempel (13,13*514,14') trägt»
    . Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, d a du Tc h gekennzeichnet, daß die Hangendkappen (15,16) beider Stempel (13,14) miteinander verbunden sind.
    , Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Hangendkappe (nicht dargestellt) beide Stempelköpfe (17,18)
    überfaßt.
    . Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorherge-
    - 7 - GW 1654 - 9.7.-1965
    henden, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa bankrecht angeordnete Stempel (13,13') über Blattfedern (19) o.dergl in seiner bankrechten Lage gehalten wird.
DE1965G0032757 1965-07-27 1965-07-27 Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen. Expired DE1941705U (de)

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DE1965G0032757 DE1941705U (de) 1965-07-27 1965-07-27 Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen.

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DE1965G0032757 DE1941705U (de) 1965-07-27 1965-07-27 Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1941705U true DE1941705U (de) 1966-07-07

Family

ID=33337234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1965G0032757 Expired DE1941705U (de) 1965-07-27 1965-07-27 Hydraulische schubvorrichtung fuer den einbau und/oder ausbau von foerderrinnen.

Country Status (1)

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DE (1) DE1941705U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2904741A1 (de) * 1979-02-08 1980-08-14 Halbach & Braun Vorrichtung zum abspannen von foerderanlagen in untertagebetrieben, insbesondere von kettenkratzfoerderern
DE3246414A1 (de) * 1982-12-15 1984-06-20 Maschinenfabrik Glückauf Beukenberg GmbH & Co, 4650 Gelsenkirchen Vorrichtung zum ruecken und festlegen eines kurzfoerderers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2904741A1 (de) * 1979-02-08 1980-08-14 Halbach & Braun Vorrichtung zum abspannen von foerderanlagen in untertagebetrieben, insbesondere von kettenkratzfoerderern
DE3246414A1 (de) * 1982-12-15 1984-06-20 Maschinenfabrik Glückauf Beukenberg GmbH & Co, 4650 Gelsenkirchen Vorrichtung zum ruecken und festlegen eines kurzfoerderers

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